Wie MUSS eine Bewerbung aussehen?

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nicole05

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Um den Tread von Gavroche nicht zu schreddern, hier ein neuer.

Hallo,
aber wie genau MUSS so eine Bewerbung aussehen?
Bei meinem letzten Bewerbungstraining habe ich mich kurz und bündig beworben, da ich für die Stelle keinerlei Ausbildung hatte, diese aber gefordert war.
Meine Bewerbung wurde an mein SB von der Arge weitergeleitet und ich bekam Post. ( Heute würde mir sowas nicht mehr passieren)
Wenn Sie durch ihre Bewerbung oder ihr Verhalten beim Vorstellungsgespräch etwas tun was die Einstellung behindert, werden sie sanktioniert.
Also bin ich verpflichtet 30 Sätze zu schreiben mit dem üblichen bla, bla.
Ich bin motiviert und belaster, zeitlich flexibel und möchte unbedingt bei Ihnen arbeiten.
Die Arbeit mit älteren Menschen macht mir sehr viel Spaß.
Oder reicht es aus es z.B. so zu formulieren:

Sehe geehrte Frau XXXX,

auf der Homepage der Agentur für Arbeit habe ich gesehen, dass Ihre Firma eine Stelle als Altenpflegerin zu besetzen hat.
Hiermit bewerbe ich mich um diese Stelle.
Über eine positive Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Ich

Habe ich damit meine Pflicht erfüllt?
Oder kann ich sanktioniert werden?

Nicole
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

also wie ich bereits hier schon geschrieben habe:
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/40830-bewerbung-allgemein.html#post431347

Wenn es um Vermittlungsvorschläge geht auf die du dich bewerben musst um deine Pflicht zu erfüllen, es aber absehbar ist, dass du aufgrund fehlender Qualifikation o. ä. diese Stelle ohnehin nicht bekommen wirst, solltest du sie so verfassen, dass eine offensichtlich ablehnende Haltung aus diesem Bewerbungsschreiben nicht abzuleiten ist, weil du u. U. damit rechnen musst, dass dieses Schreiben noch andere zu Gesicht bekommen. Ist ja in deinem Fall auch so passiert.

Also ganz normal schriftlich - sofern in der Stellenanzeige es nicht anders verlangt wird - mit den üblichen Anlagen wie Lebenslauf und Zeugnisse.

Gruss

Paolo
 

Archibald

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Um den Tread von Gavroche nicht zu schreddern, hier ein neuer.

Hallo,
aber wie genau MUSS so eine Bewerbung aussehen?
Bei meinem letzten Bewerbungstraining habe ich mich kurz und bündig beworben, da ich für die Stelle keinerlei Ausbildung hatte, diese aber gefordert war.
Meine Bewerbung wurde an mein SB von der Arge weitergeleitet und ich bekam Post. ( Heute würde mir sowas nicht mehr passieren)
Wenn Sie durch ihre Bewerbung oder ihr Verhalten beim Vorstellungsgespräch etwas tun was die Einstellung behindert, werden sie sanktioniert.
Also bin ich verpflichtet 30 Sätze zu schreiben mit dem üblichen bla, bla.
Ich bin motiviert und belaster, zeitlich flexibel und möchte unbedingt bei Ihnen arbeiten.
Die Arbeit mit älteren Menschen macht mir sehr viel Spaß.
Oder reicht es aus es z.B. so zu formulieren:

Sehe geehrte Frau XXXX,

auf der Homepage der Agentur für Arbeit habe ich gesehen, dass Ihre Firma eine Stelle als Altenpflegerin zu besetzen hat.
Hiermit bewerbe ich mich um diese Stelle.
Über eine positive Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Ich

Habe ich damit meine Pflicht erfüllt?
Oder kann ich sanktioniert werden?

Nicole

Für Sanktionen findet ein SB fast immer einen Grund. Hier jedoch wäre eine Sanktion unverhältnismäßig und hätte vor Gericht keinen Bestand wenn du deine Bewerbung so begründest wie du das im Anderen Thread getan hast.

Du wolltest, weil eine Ausbildung gefordert wird, mit der kurzen Bewerbung Neugierde wecken und rechnetest dir damit mehr Chancen auf ein Bewerbungsgespräch aus, als wenn du gleich erwähnt hättest dass dir die Ausbildung zu dem Job fehlt. Alles eine Frage der Definition.

Eine Sanktion käme nämlich dann mit Sicherheit in Frage, wenn du in der Bewerbung negatives wie das Fehlen einer nötigen Ausbildung, Unlust oder Ähnliches erwähnt hättest.

LG, Archibald.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

vielleicht hilft auch das ein wenig weiter:
Inhalt und Form eines Bewerbungsschreibens - Sanktion rechtswidrig

Wann gelten Bewerbungsversuche in ihrer Form als eine ablehnende Haltung des Bewerbers? Dieser Frage ging das LSG Berlin- Brandenburg nach, nachdem ein Erwerbsloser von seiner zuständigen Behörde sanktioniert wurde, weil diese ihm vorwarf, das sein Bewerbungsschreiben schon der formhalber erkennen ließ, dass der Erwerbslose die Bewerbung nicht ernst meinte. Was sagte das Landessozialgericht zu der Behauptung:...
https://www.sozialticker.com/inhalt...chreibens-sanktion-rechtswidrig_20070306.html


Gruss


Paolo
 

nicole05

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Klasse, danke.
Ein Foto gibt es zukünftig von mir bei Dummfug Bewerbungen nicht mehr.
Man lernt nie aus.
Ich finde es sehr witzig, wenn ich mich auf eine Stelle als Verkaufshilfe bewerbe, meine Bewerbung aber eher auf den Vorsitzenden der Deutschen Bank zugeschnitten ist.
Genau das wurde aber bei meinem letzten Bewerbungstraining gefordert.
Zudem hält mich doch jeder Arbeitgeber für total verblödet, wenn ich in die Bewerbung schreibe Zeitlich flexibil und in meinem Lebenslauf dann steht: Alleierziehend, 5 Kinder, 3 noch minderjährig.
Mir wurde immer beigebracht nicht zu lügen und nun werde ich gezwungen.
Nicole
 
E

ExitUser

Gast
Mir wurde immer beigebracht nicht zu lügen und nun werde ich gezwungen.
Nicole

Wer kann dich zum Lügen zwingen? Dann noch zu deinem Nachteil.:icon_evil:
Als ich meine Ausbildung hatte war auch ein Kurzkurs in Bewerbung mit dabei. Absolut alles sollten wir in den Lebenslauf reinschreiben, von Tel.- Nummer, über email- Adresse, bis hin zu den EEJ, die wir mal gemacht hatten. Religion gehört nicht rein, ein Foto gibt es von mir schon lange nicht mehr. Bin doch nicht auf dem Basar, wo man mich begaffen kann. Soll der potenzielle AG mich doch einladen, kann er auch gucken, ob ich schön genug für seinen Laden bin.

Mal gar nicht dran zu denken, was mit dem Foto vielleicht angestellt werden könnte, von den anderen Angaben ganz zu schweigen.
 

arbeitslos47533

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ein Foto gibt es von mir schon lange nicht mehr.
Mal abgesehen davon, dass ein Arbeitgeber in Zeiten des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes oder wie das Ding auch heißt nur unnötig vom sachlichen Für und Wider eines Bewerbers abgelenkt wird. Allgemein wird heute von Personalchefs und Beratern empfohlen, ausdrücklich kein Foto mitzusenden.
ob ich schön genug für seinen Laden bin.
Bestimmt!
 

Linchen0307

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Hallo Nicole,
mach dir doch eine Berwerbungsmappe unter "open Office"
da scannst du auch dein Foto mit ein und kannst alles, bis auf die eigentlich Bewerbung, immer wieder verwenden, selbst das Foto:icon_twisted:


Open office kann man sich runterladen...
 

sun2007

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Ich habe eine Zeit lang völlig absurde Stellenangebote erhalten. Da ich mich aber sehr gefreut hätte, dort arbeiten zu dürfen, habe ich mein Antwortschreiben etwa so verfasst:

Sehr geehrter (Personalmensch),

Sie suchen einen _____. Ich habe in dieser Branche bislang noch keinerlei Erfahrungen sammeln können aber ich freue mich sehr, dass Sie Interesse an meinem Profil gezeigt haben. Ich kann Ihnen versichern, dass ich ein aufgeschlossener Mensch bin, mich für neue Gebiete sehr interessiere und mich auch jederzeit in jede neue Materie schnell einarbeite.

Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen

xy
______________________________
Ich habe nie wieder von denen gehört. Irgendwann kam dann raus, dass mein SB mir irgendeinen Fantasiejob im Computer eingetragen hatte, mit dem ich mein Lebtag noch nie zu tun hatte. Das wurde richtig gestellt und damit hatte ich Ruhe vor unpassenden Angeboten, auf die ich ja immerhin auch immer reagieren musste. Achso: Im Stellenangebot stand drin, dass man die Erfahrungen haben und nachweisen sollte. Das ist aber Standard und zum Lügen darf Dich niemand nötigen. Wenn Du in einer Branche keine Erfahrung hast, würde ich das natürlich sagen. Sonst sitzt Du vor denen und die ärgern sich erst richtig über Dich - wer weiß, was sie Dir dann hinterher reinwürgen und da kannst Du dann gar nichts nachweisen, weil das Gespräch mündlich war.

Ich lege nie ein Foto bei. Ich begründe das nicht. In vielen Ländern dieser Welt ist das heutzutage sogar schon verboten auf dem Hintergrund von Anitdiskriminierungsgesetzen. Und das ist auch richtig so: Du sollst aufgrund Deiner Fähigkeiten eingestellt werden, nicht aufgrund Deines Fotos. Schließlich bewirbst Du Dich nicht als Model - dann wäre das natürlich etwas anderes. Und einen Gesamteindruck bekommen die von Dir sowieso erst beim persönlichen Gespräch, sowas kann ein Foto sowieso nicht ersetzen.
 

arbeitslos47533

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Ich lege nie ein Foto bei. Ich begründe das nicht. In vielen Ländern dieser Welt ist das heutzutage sogar schon verboten auf dem Hintergrund von Anitdiskriminierungsgesetzen. Und das ist auch richtig so:
Sag ich doch. Trotzdem gibt es noch viel zu viel Arbeitgeber, die Dich ablehnen, weil sie kein Foto von Dir hatten. Ich habe mal eine Zeitlang über eine deutsche Auslandsvertretung der IHK versucht, einen Job in einem anderen Land zu kriegen, und da war das Fehlen des Fotos regelmäßig der Grund einer Absage (von deutschen Arbeitgebern!!!)..
 

sun2007

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Sag ich doch. Trotzdem gibt es noch viel zu viel Arbeitgeber, die Dich ablehnen, weil sie kein Foto von Dir hatten. Ich habe mal eine Zeitlang über eine deutsche Auslandsvertretung der IHK versucht, einen Job in einem anderen Land zu kriegen, und da war das Fehlen des Fotos regelmäßig der Grund einer Absage (von deutschen Arbeitgebern!!!)..

Das mag sein. Ich denke dennoch nicht, dass dieses Vorgehen geltendem EU-Recht entspricht. Ferner denke ich nicht, dass ein JC oder eine Arge es einem Elo anlasten darf, wenn der Arbeitgeber gg geltendes EU-Recht verstößt. Es wurde ja hier auch ein Urteil eingestellt, in dem die Frage berührt wurde (und wo der Elo sich sogar noch sehr unklug verhalten hat, weil er eine flapsige Bemerkung gemacht hatte - selbst das wurde ihm nicht zum Nachteil ausgelegt).

Im Grunde sind wir uns ja einig und hier geht es auch darum, nicole05 aus der Unsicherheit herauszuhelfen, sie müsse lügen oder vermeintlichen (in Wahrheit nicht vorhandenen) Pflichten nachkommen.

Gruß

Sun
 

sun2007

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Hallo,
aber wie genau MUSS so eine Bewerbung aussehen?
Bei meinem letzten Bewerbungstraining habe ich mich kurz und bündig beworben, da ich für die Stelle keinerlei Ausbildung hatte, diese aber gefordert war.
Meine Bewerbung wurde an mein SB von der Arge weitergeleitet und ich bekam Post. ( Heute würde mir sowas nicht mehr passieren)
Wenn Sie durch ihre Bewerbung oder ihr Verhalten beim Vorstellungsgespräch etwas tun was die Einstellung behindert, werden sie sanktioniert.
Also bin ich verpflichtet 30 Sätze zu schreiben mit dem üblichen bla, bla.
Ich bin motiviert und belaster, zeitlich flexibel und möchte unbedingt bei Ihnen arbeiten.
Die Arbeit mit älteren Menschen macht mir sehr viel Spaß.
Oder reicht es aus es z.B. so zu formulieren:

Sehe geehrte Frau XXXX,

auf der Homepage der Agentur für Arbeit habe ich gesehen, dass Ihre Firma eine Stelle als Altenpflegerin zu besetzen hat.
Hiermit bewerbe ich mich um diese Stelle.
Über eine positive Antwort von Ihnen würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Ich

Habe ich damit meine Pflicht erfüllt?
Oder kann ich sanktioniert werden?

Nicole


Ich frage mich jetzt, ob die Kluft zwischen Pflichterfüllung und idealem Bewerbungsanschreiben dazu führen kann, dass man ein Bewerbungstraining aufgehalst bekommen soll, wobei der Begriff der "idealen" Bewerbung der völligen Willkür einer völlig sachunverständigen SBs unterliegt, siehe hier:

https://www.elo-forum.org/weiterbil...ewerbung-vorwand-%FC-sinnlose-ma%DFnahme.html

Freue mich über Meinungen dort dazu.

Danke

Sun
 

blinky

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Ich hatte mal geschrieben gehabt:

Ich bewerbe mich auf Empfehlung der Arbeitsagentur XyZ auf ihre ausgeschriebene Stelle als xxx.

Das hat die Richterin so ausgelegt, als ob ich keine Interesse an die Arbeit gehabt hätte.

Blinky
 
E

ExitUser

Gast
Einerseits ist man angehalten Bezug zu nehmen auf woher die Stelle kommt, andererseits wird es dann zum Nachteil ausgelegt?

Ich nehme Bezug auf eine Ausschreibung nur, wenn es bei der Ausstellung mit dabei geschrieben steht.
 

blinky

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Ja,

ich hatte nähmlich auch beim Bewerbungstraining das so gelernt, das man Bezug nehmen soll woher man von der ausgeschriebene Stelle weiß.

Blinky
 
E

ExitUser

Gast
Wird so in vielen Bewerbungsseminaren vorgeschlagen.
Aber die Arge als Bezugsquelle?, ne, das geht gar nicht.

Das erscheint mir dann immer so, als wolle man nicht wirklich.
 

marsupilami

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Es gibt meines Wissens nach keine DIN-Norm oder eine öffentliche-offizielle Institution die den genauen Aufbau und die Formulierung eines Bewerbungsanschreiben reglementiert.
Außer dass es wie ein Geschäftsbrief aufgebaut werden soll.
Abgesehen davon dass das auch nicht machbar ist.
Selbst die "Vorgaben" für einen tabellarischen Lebenslauf sind nur "eingebürgerte" Richtlinien, die man/frau so und so auslegen kann.

Und jeder "Bewerbungstrainer" verkauft das als Gut und Richtig, von dem er selbst überzeugt ist. D.h. 3 Bewerbungstrainer = 5 Meinungen.

Allerdings nur zu schreiben:

S.g.D.u.H,

Ich bewerbe mich auf Empfehlung der Arbeitsagentur XyZ auf ihre ausgeschriebene Stelle als xxx.

mfg

ist ein bischen dünn.
Da würde ich als AG auch unwirsch reagieren und die gesamte Bewerbung mit einer ebenso kurzen, knackigen Absage zurückschicken.

Jaaaaa, ich weiß, der Rest steht im Lebenslauf.
Aber bei so einem Anschreiben lese auch ich nicht weiter.

Es gibt aber genügend Beispiele im Intenet für halbwegs vernünftige Bewerbungsanschreiben.
Bischen suchen hilft.

Um nun nicht in den Verdacht zu kommen, nur unqualifiziert rumzulabern, hier mal eben 2 Beispiele von Internetseiten, wo man brauchbare Tips für ein ARGE-sanktionsfreies Bewerbungsanschreiben bekommen kann:

Bewerben - Vorstellungsgespräch, Bewerbung

Anders bewerben - Tipps vom Bewerbungshelfer

Und wer alleine keine vernünftiges Anschreiben hinbekommt:
Stellenangebot hier einstellen und um Vorschläge bitten.
Persönliche Angaben können schließlich auch per PN ausgetauscht werden.

Ja, auch ich habe jedesmal auf's Neue meine Schwierigkeiten mit einem Anschreiben, das einen Personaler oder Chef anspricht und "irgendwie" mein Können, Wissen, Wille zum Arbeiten, Neues zu lernen ... .... ... "rüberbringt".
Manchmal brauche ich einen halben Tag, bis ich mit dem Anschreiben zufrieden bin. Und manchmal verwerfe ich auch die gesamte Bewerbung auf das Stellenangebot, weil ich nichts "Vernünftiges" hinbekomme.

Ja, auch ich schreie laut und deutlich "S....e" in meinem Kämmerlein, wenn genau auf diese Bewerbung eine der üblichen, nichtsagenden Absagen zurückkommt.
Sofern sie denn kommt.
 
E

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Ja, auch ich schreie laut und deutlich "S....e" in meinem Kämmerlein, wenn genau auf diese Bewerbung eine der üblichen, nichtsagenden Absagen zurückkommt.
Sofern sie denn kommt.

Ich kann dich soooooo gut verstehen.:icon_smile:
Da steckt man einen halben Tag in zehn Zeilen Anschreiben rein und bekommt drei nichtssagende Zeilen zurück, wenn man Glück hat.

Aber mir sind so Absagen lieber, als wenn als Begründung unter- oder überqualifiziert drin steht.
 

blinky

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Nein ich hatte nicht nur den einen Satz geschrieben.

Ich hatte bissen mehr geschrieben. Den Satz hatte ich nur als Einleitung weil es ja beim Bewerbungstraining immer hieß man solle die Quelle für die Stelle reinschreiben wie z.B. Ich bewerbe mich aufgrund ihrer Stellenanzeige in der XYZ-Zeitung usw. Sanktioniert wurde ich weil ich nach Aussage des Arbeitgeber telefonisch nicht erreichbar war und beiläufig hatte die Richterin diesen Spruch in den Beschluss reingeschrieben, das ich ja ehe nicht an die Arbeit interessiert gewesen währe wegen ....*Text oben*

Ausschlaggebend war aber fürs Gericht weil der AG mich nicht telefonisch erreicht hatte. Schließlich könne man erwarten das ein Arbeitssuchender telefonisch erreichbar sei. So die Agumentationen vom Gericht.

Blinky
 

nicole05

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Hallo blinky,
dass glaube ich Dir irgendwie nicht.
Kein Arbeitsloser ist verpflichtet ein Telefon zu besitzen.
Oder bezahlt Dir Deine Arge den Festnetzanschluss?
Ich gebe NIEMALS meine Telefonnummer an.
Ich habe eine Geheimnummer und sie soll auch geheim bleiben.
Hast Du das schriftlich vom Gericht bekommen?
Wenn ja, hattest Du einen Anwalt?

Nicole
 

blinky

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Den Beschluss von der Einsweiligen Anordnung hab ich schriftlich. Ich hatte auch Anwalt. Allerdings als Prozeßkostenhilfe im Hauptsacheverfahren verwehrt wurde zog mein Anwalt den Schwanz ein. Und ich Trottel hatte mich breitschlagen lassen dann die Sache fallen zu lassen. Die ARGE hatte nur meine Telefonnummer weil die Leistungsabteilung mich zurückrufen wollte in einer dringenden Angelegenheit. Und die Telefonnummer wurde dann promt an den Arbeitgeber weitergegeben. Denn der bekommt ja ne Liste wer sich alles bei ihn melden soll.

Blinky
 
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Hallo blinky,
dass glaube ich Dir irgendwie nicht.
Kein Arbeitsloser ist verpflichtet ein Telefon zu besitzen.
Oder bezahlt Dir Deine Arge den Festnetzanschluss?
Ich gebe NIEMALS meine Telefonnummer an.
Ich habe eine Geheimnummer und sie soll auch geheim bleiben.
Hast Du das schriftlich vom Gericht bekommen?
Wenn ja, hattest Du einen Anwalt?

Nicole



Hi Nicole,

Heißt das nun, das ich/man nicht verpflichtet ist seine Telefonnr. bei der Agentur für Arbeit und auf der Bewerbung anzugeben anzugeben, obwohl man ein Telefon hat ohne Sanktionen zu erhalten??

mfg
 
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