Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalten?

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Gollum1964

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Hallo,

ich glaube, ich stecke nun in ernsten Schwierigkeiten und befürchte, dass man mich auf den Kieker hat und auf Teufel komm raus runtersanktionieren will. Kurz zur Vorgeschichte:

Ich habe eine neue SB bekommen, was ich schon an dem sprunghaften Anstieg der VV seit Anfang April festgestellt habe (insgesamt 13 bis gestern, zumeist noch halbwegs mit meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit kompatibel), die ich bis auf eine auch alle abgearbeitet habe (wg . Überschreitung der maximal zulässigen täglichen Pendelzeit). Gestern dann ein sehr unangenehmer Antrittsbesuch, bei dem mir die junge SB wohl zeigen wollte, wo der Hammer hängt. Ich habe ihn in einem anderen Thread schon beschrieben und kopiere ihn hier rein, da recht lang. Das ganze mag sich etwas lustig lesen, war es aber definitiv für mich nicht und hat mir eine schlaflose Nacht bereitet:



Moin,

ich muss mich heute auch mal auskot..., da ich gestern meinen Antrittstermin bei meiner 4. SB (ca. 30-35) innerhalb von 14 Monaten in Hamburg hatte und auch heute noch relativ angeknackst bin. Vorweg gebe ich zu, dass ich den Fehler begangen habe, keinen Beistand zu dem Termin organisiert zu haben, da die Termine bei der 2. und 3. SB (laut Auskunft meiner neuen SB anderen Abteilungen zugeteilt) relativ fair abgelaufen sind. Aber glaubt mir, der Fehler ist mir definitiv das letzte mal unterlaufen.

Ich also um 12 Uhr einen Termin ("Besprechung der aktuellen beruflichen Situation"). Ich war schon ungefähr um 11:50 da und habe im Eingangsbereich unmittelbar vor ihrem Zimmer gewartet. Als sich bis 12:05 nichts getan hat, habe ich geklopft und die Tür geöffnet. Ich habe gesehen, wie sie sich mit ihrer Kollegin aus dem Nachbarraum (im übrigen meine 1. SB ) belustigt unterhalten hat. Aber plötzlich wurde sie sauer und hat gesagt, ich solle gefälligst warten, bis sie mich hereinruft. Um ca. 12:15 hat sie sich dann die Ehre gegeben.

Sie: guten morgen. Woran liegt es denn, dass sie immer noch Kunde bei uns sind?
Ich: Ich denke mein Alter (53), dass ich nach Insolvenz meiner Firma nichts neues gefunden habe und nach temporärer Selbständigkeit schon länger aus dem Beruf raus bin (seit 2013) und wohl wegen Überqualifikation (Studium, diverse Fortbildungen und ca. 20 Jahre Berufspraxis).
Sie: na dann zeigen sie mir mal ihre Bewerbungsbemühungen für diesen Monat sowie ein Anschreiben und Lebenslauf sowie Zeugnisse?
Sie studiert ca. 5 Minuten meine Bewerbung und betrachtet meine Bewerbungsliste für diesen Monat.
Sie: da waren sie ja fleissig und haben schon soviele Absagen bekommen?
Ich: Ja, mit zunehmenden Alter wird die Stellensuche immer mehr zum Glücksspiel, zumindest in Deutschland.
Sie: ja leider scheint es in Hamburg in ihrem Bereich für ältere Erwerbslose schwierig, obwohl ich viele Fälle kennen, die es noch in höheren Alter in qualifizierte Beschäftigung geschafft haben. Sie müssen ja langsam selber merken, "das Hamburg sie nicht mehr braucht" (wortwörtlich). Versuchen sie es doch einmal ausserhalb von Hamburg, vielleicht werden dort ältere Arbeitslose nicht so benachteiligt bei der Besetzung vakanter Stellen.
Ich: Das ist schwierig, weil meine Lebensgefährtin hier wohnt und ebenso meine ganzen Verwandten und Freunde. Und mit Mitte 50 wird es schwer, in der Fremde neue Kontakte aufzubauen (in jüngeren Jahren hatte ich schon berufs- und studienbedingt viermal meinen Wohnort gewechselt). Ausserdem habe ich Zweifel, dass Ältere in anderen Regionen fairer behandelt werden. Ausserdem würde man im Zweifel aus Sicht der Arbeitgeber eher auf einheimische Erwerbslose zurückgreifen als auf auswärtige, was meine Chancen dann noch weiter verschlechtert, zumal ich keinen "Mangelberuf" aufweise.
Sie: Aber seien sie doch nicht so pessimistisch. Sie können es doch wenigstens versuchen. Falls sie dort nicht zurechtkommen, können sie sich immer noch mit dem Arbeitgeber absprechen, dass er sie kündigen möge. Dann brauchen sie auch keine Sperre seitens des Arbeitsamtes befürchten oder sie lassen sich alternativ krank schreiben. Das Jobcenter bezahlt für 6 Monate auch den doppelten Haushalt sowie sämtlich Umzugskosten.
Ich war in der Folge nicht begeistert und versuchte das Gespräch in andere Bahnen zu lenken, aber sie liess einfach nicht locker und suchte schon nach "geeigneten" Stellen.
Sie: Ich habe für sie 3 Stellen rausgesucht, die passen könnten. (2 ZAF -Stellen als Buchhalter in Köln und Ravensburg sowie eine direkte Buchhalterstelle bei einem Institut in Halle).
Ich: Das sind doch schon wieder ZAF -Stellen. Ich suche eine nachhaltige Beschäftigung und vernünftig bezahlt, wenn es schon ein Umzug sein muss. Die BA hat doch schon diverse Statistiken veröffentlicht, nach denen ca. 50 % solcher Beschäftigungsverhältnisse nach 3 Monaten beendet sind. Und dann sitze ich nach kurzer Zeit allein im Jobcenter in Köln und Ravensburg und eine Menge Steuergelder sind verbraten worden.
Nun hat sie endlich aufgegeben.
Sie: Also sie sind wirklich nicht kooperativ und da muss man sich nicht wundern, wenn kein Arbeitsplatz herausspringt. Wollen sie bis 67 von 400 EUR im Monat leben und glauben sie etwa, dass danach eine vernünftige Rente für sie gezahlt wird?
kurze Pause. Danach setzt sie zur nächsten Attacke an.
Sie: Nun gut, sie wollen es also nicht woanders versuchen. Wenn sie also in Hamburg bleiben wollen, müssen wir eine andere Lösung suchen. Mit 53 können wir sie definitiv nicht so "durchlaufen" lassen. Dazu müssten sie mindestens 60 sein.
Also müssen wir ihr Einsatzgebiet verbreitern, wobei ich anmerken muss, dass Umschulungen durch das Jobcenter nicht mehr für Leute ab 50 finanziert werden. Falls sie als Buchhalter keine Stelle mehr finden, auf was für Stellen möchten sie sich dann alternativ bewerben.
Ich (grienend): Ich war 20 Jahre Buchhalter und werde mich ordnungsgemäss weiter bewerben, denn auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Sie hatten doch vorhin behauptet, dass sie einige Kunden in meinem Alter kennen, die noch den Sprung in qualifizierte Arbeit gefunden haben, obwohl sie vorher jahrelang arbeitslos waren.
Das war wohl nicht die Antwort, die sie erwartet hat und ihre Haut verfärbte sich zusehends.
Sie: Ich hätte dann noch eine andere interessante Sache. Haben Sie schon einmal etwas vom Bundesfreiwilligendienst gehört? Es ist zwar nicht so gut bezahlt, aber die dort investierte Zeit hübscht zumindest ihre Rentenansprüche auf.
Ich: Wieso? Ich habe meinen 15 monatigen Wehrdienst schon vor über 30 Jahren geleistet.
Sie: Nein. Das hat nichts mit der Bundeswehr zu tun. Das sind gemeinnützige Tätigkeiten, die zumeist in der Altenpflege, in der Kinder- und Flüchtlingsbetreuung vergeben werden.
Ich: sagte ich doch. Früher hatte man die Wahl zwischen Wehrdienst und Zivildienst. Soll ich jetzt nach 30 Jahren auch noch meinen Zivildienst absolvieren. Ausserdem bekleide ich schon 2 Ehrenämter, die jedoch nicht entlohnt werden. Haben sie schon ihren BufDi absolviert?
Sie: Sie sind ein schwieriger Fall und ich muss jetzt leider abbrechen, da mein nächster Kunde schon wartet.


So, nun habe ich das ganze überschlafen und gedacht, daß der Drops für die nächsten beiden Monate gelutscht ist und das ich mich normal weiterbewerben kann.
Die nächste böse Überraschung ließ aber leider nicht lange auf sich warten, als meine Lebensgefährtin mein E-Mail Fach mittags öffnete: 11 weitere VV auf einen Schlag, also insgesamt für diesen Monat schon 24, d.h. bisheriger Rekord von 16 schon deutlich eingestellt und der Monat ist ja noch nicht zuende. Noch größer wurde die Überraschung, als ich interessehalber mein Account in der Jobbörse öffnete, um mir ein Bild über die Sintflut zu machen:

sehr flexibel hinsichtlich der Jobbeschreibung und der Einsatzorte:

u.a. Buchhalter über ZAF in Köln
u.a. Buchhalter bei einer Institution in Halle
u.a. Call-Center Agent in Buchholz und Elmhorn
u.a. Bilanzbuchhalter in Berlin
...

Ob alle mit RFB , kann ich noch nicht sagen, aber ich und meine bessere Hälfte gehen stark davon aus, daß wie die bisherigen auch die hinzugekommenen alle sanktionsbewehrt sein werden. Man hat mir seitens des Jobcenters anscheinend den Krieg erklärt und möchte mich nun in die Knie zwingen.

Die Frage für mich ist, wie ich mich nun am besten verhalten soll.
Ich tendiere dazu, nur die Rosinen herauszupicken und zumindest soviele Bewerbungen zu schreiben, wie monatlich laut Rechtsprechung als zumutbar angesehen werden. Für diesen Monat bräuchte ich damit eigentlich keine mehr schreiben, da auf meiner Liste schon 14 stehen. In meiner aktuellen EGV ist auch keine bestimmte Anzahl vorgeschrieben.
Falls man trotzdem zu sanktionieren versucht, hätte ich doch gute Chancen vor dem Sozialgericht, diese Sanktion zu kippen oder etwa nicht?
Finanzielle Reserven für ca. 2 Monate sind aus dem Schonvermögen noch vorhanden.

Ich bin für jede Hilfe dankbar.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

@Gollum1964

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift, habe das heute in deinem Beitrag ergänzt!

https://www.elo-forum.org/forenregeln.html

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder "Wie mit VV -Flut umgehen", sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Du kannst bis zu 110 Zeichen in der Überschrift schreiben.

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.
 

Lilastern

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Bekommst du dann auch Bewerbungskosten erstattet die angemessen sind?

Denn es kann ja nicht sein, Fluten von Vermittlungsvorschlägen und keine Bewerbungskostenerstattung.
 

Gollum1964

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Hallo Lilastern,

grundsätzlich werden in Hamburg keine Bewerbungskosten für Online-Bewerbungen erstattet, hingegen für postalische Bewerbungen 5 EUR. Letztere jedoch nur, wenn keine Online-Bewerbungen möglich sind, also fast nie.
Das Thema Erstattung Bewerbungskosten ist jedoch für mich das geringste Problem.
Viel wichtiger sind für mich die Fragen,

-wieweit das Jobcenter gehen kann, die Anzahl der VV mit RFB weiter in die Höhe zu treiben, um mich in die Sanktion zu drücken. ich halte 24 für absurd. Meine neue SB hat im übrigen nur 13 Minuten gebraucht, um alle VV zusammenzustellen.
-ob die VV mit RFB auf Prekärarbeitsstellen (z.B. ZAF in Köln) sanktioniert werden können, wenn ich nicht umziehen möchte und mich auf unzumutbare Pendelzeiten als Ablehnungsgrund berufe.
 

Wholesaler

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Du hast die Vermittlungsvorschläge per E-Mail erhalten. Warum hast du denen deine E-Mail mitgeteilt? Solche Angaben gehen das Jobcenter einen Sch..ßdreck an. Genauso verhält es sich mit der Telefonnummer. Wenn deine SB meint, dir etwas "Gutes" tun zu müssen, dann soll sie dir die Vermittlungsvorschläge gefälligst auf postalischem Weg zukommen lassen. Nur das zählt und nichts anderes. Du bist nicht dazu verpflichtet, ständig deine E-Mails zu kontrollieren. Ich würde mich nicht darauf bewerben. Allein schon deshalb nicht, weil du dein Soll für diesen Monat erfüllt hast.
 

Frank71

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Da versucht die SB dich Psychisch fertig​ zumachen.

Wie oft wirst du denn von der SB vorgeladen?
 

Wholesaler

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

@Gollum 1964: Keinen Beistand zum Jobcenter mitgenommen und deine E-Mail mitgeteilt. Du hast der jungen Dame praktisch eine Steilvorlage geliefert, um mit dir Schlitten zu fahren.
 

0zymandias

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Was im Jobbörsenprofil erscheint, hat keine Verbindlichkeit:
[...]
Und nun noch eine Info zur Erklärung, warum diverse VVs im JB-Profil stehen, die man nie erhalten hat:

Die Vermittler im JC machen regelmäßig Suchläufe und sind angehalten, regelmäßig die "Kunden" mit VV zu versorgen. Viele Vermittler sehen aber keinen Sinn darin und gehen dann folgendermaßen vor: Sie drucken den VV aus und schmeißen ihn weg. Im System ist er dann hinterlegt, auch wenn er nie zugestellt wurde. Für die Statistik sieht es dann so aus, als hätte der Kunde den VV erhalten, was er aber nicht hat.
[...]
(Womöglich hat die Dame noch keine Einweisung am Papiereimer erhalten, was gut mit dem miesen, kleinen Drückerspruch über das, was Hamburg braucht, fluchten würde. :biggrin:)

Die Verbindlichkeit, die der § 36a SGB I fordert, liegt hier auch nicht vor.

Eine sichere Obergrenze der Bewerbungsanzahl dürfte es eigentlich nicht geben, da die Frequenz im Einzelfall aus den Möglichkeiten des (lokalen) Arbeitsmarktes und dem Leistungsvermögen des Erwerbslosen abgeschätzt werden soll.
Dementsprechend müsste man sich beschweren bzw. um Änderung bitten, bei SB , Teamleiter, Geschäftsführer, Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg.
Das nicht unbedingt in der Reihenfolge und auch nicht mit Ausschluss der Gleichzeitigkeit. :wink:

Und wenn alle Stricke reißen, muss das eben gerichtlich nachgeprüft werden.

Wenn Du bei dem dicken Haufen in Drangsal gerätst und Bewerbungen verspätet nach Ablauf der Drei-Tages-Frist abschickst, ist das alleine noch kein Grund für eine Sanktion (Punkt 4):
3. 2 Sozialgericht Cottbus, Beschluss vom 12. August 2016 (Az.: S 40 AS 1768/16 ER ):

Leitsatz Dr. Manfred Hammel

1. Eine Weigerung im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II setzt stets die vorsätzliche Ablehnung eines bestimmten, vom Jobcenter geforderten Verhaltens oder die zielgerichtete Verweigerung, eine bestimmte Verpflichtung zu erfüllen bzw. den vom SGB II-Träger geforderten Nachweis zu führen, voraus.

2. Insbesondere die erheblichen Einschnitte in das verfassungsrechtlich garantierte Existenzminimum als Rechtsfolgen der Sanktionierung nach Pflichtverletzungen (§ 31 SGB II i. V. m. den §§ 31a und 31b SGB II) lassen für eine Absenkung und einen Wegfall des ALG II (§ 31a Abs. 1 Satz 1 bis 3 SGB II) ein nur fahrlässiges Fehlverhalten erwerbsfähiger Leistungsberechtigter nicht ausreichen.

3. Die Beweislast für das Vorliegen einer vorsätzlichen Weigerung oder die Verhinderung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses durch den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten liegt stets beim Jobcenter.

4. Der Tatbestand des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB Ii ist nicht erfüllt, wenn ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger sich auf einen entsprechenden Hinweis des SGB II-Trägers hin lediglich verspätet beworben hat, ohne dass Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass er durch die verspätete Abgabe seiner Bewerbung ein Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses verhindern wollte.

Dies gilt gerade dann, wenn dem ALG II -Empfänger mehrere Vermittlungsvorschläge zugestellt worden waren, und der Antragsteller auch verschiedene Eigenbemühungen unternahm.

5. Für ein lediglich fahrlässiges Verhalten spricht zudem ein umgehendes Nachholen der Bewerbung in ansprechender Form.

6. An einer Konkretheit der entsprechend § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB II unabdingbaren Rechtsfolgenbelehrung fehlt es, wenn ohne Bezug zu den konkreten Mitwirkungspflichten des Adressaten des Bescheids vom SGB II-Träger dort lediglich eine Vielzahl von Sachverhaltsvarianten genannt oder der reine Gesetzestext in einer Rechtsfolgenbelehrung wiedergegeben wird, die in einer deutlich kleineren Schriftgröße gehalten ist als der Rest des Textes, was ein flüssiges Lesen und Verstehen erschwert.
Quelle: https://www.elo-forum.org/aktuelle-...heles-rechtsprechungsticker-kw-06-2017-a.html
 

Gollum1964

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Da versucht die SB dich Psychisch fertig​ zumachen.

Wie oft wirst du denn von der SB vorgeladen?

Hallo Frank,

das sehe ich genauso. Daher macht es auch kein Sinn, weiterhin auf alle VV mit RFB zu reagieren. Sie will jetzt unbedingt sanktionieren und falls ich für diesen Monat allen 24 VV Folge leisten werde, bekomme ich mit Sicherheit nächsten Monat 40+.
Ich laß es jetzt darauf ankommen und mache für diesen Monat Schluß, da ich schon 14 Eigenbemühungen nachweisen kann. Meiner Meinung können nicht mehr als 10 pro Monat verlangt werden. Inwieweit man ernsthaft von mir verlangen kann, für eine ZAF nach Köln zu ziehen, muß auch noch geklärt werden. Das ganze wird im Falle einer Sanktion mit Sicherheit bis zum Gericht durchgefochten werden. Bei mir ist jetzt auch Schluß mit lustig.

Da ich etwas mit den Linken in Hamburg verbandelt bin, werde ich mich dort am freitag noch einmal beraten lassen, da diese zweimal die Woche eine Hartz4-Beratung bei Problemen vornimmt.
 

Gollum1964

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Du hast die Vermittlungsvorschläge per E-Mail erhalten. Warum hast du denen deine E-Mail mitgeteilt? Solche Angaben gehen das Jobcenter einen Sch..ßdreck an. Genauso verhält es sich mit der Telefonnummer. Wenn deine SB meint, dir etwas "Gutes" tun zu müssen, dann soll sie dir die Vermittlungsvorschläge gefälligst auf postalischem Weg zukommen lassen. Nur das zählt und nichts anderes. Du bist nicht dazu verpflichtet, ständig deine E-Mails zu kontrollieren. Ich würde mich nicht darauf bewerben. Allein schon deshalb nicht, weil du dein Soll für diesen Monat erfüllt hast.

Hallo Wholesaler,

daß ich wegen fehlenden Beistand einen Fehler gemacht habe, ist mir schon klar. Das wird in Zukunft nicht mehr passieren, egal wie freundlich der jeweilige SB gerade ist. Mit den beiden Vorgängern hatte ich überhaupt keine Probleme.

Wegen der Mail hole ich mit Sicherheit die Löschung beim nächsten Termin nach und Telefon- und Handy-Nr. haben die nicht. Ich habe auch nicht direkt die VV per Mail erhalten, sondern lediglich die Mitteilung, daß innerhalb von 13 Minuten 11 VV ausgelöst wurden. Neugierig wie ich war, habe ich sofort im Jobbörsen-Account nachgeschaut, was mir blüht, was ich sonst auch nicht mache. Der Schock hat mich damit schon heute getroffen und nicht erst morgen oder übermorgen, wenn die VV postalisch eintrudeln.
 

Gollum1964

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Die Verbindlichkeit, die der § 36a SGB I fordert, liegt hier auch nicht vor.

Eine sichere Obergrenze der Bewerbungsanzahl dürfte es eigentlich nicht geben, da die Frequenz im Einzelfall aus den Möglichkeiten des (lokalen) Arbeitsmarktes und dem Leistungsvermögen des Erwerbslosen abgeschätzt werden soll.
Dementsprechend müsste man sich beschweren bzw. um Änderung bitten, bei SB , Teamleiter, Geschäftsführer, Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg.
Das nicht unbedingt in der Reihenfolge und auch nicht mit Ausschluss der Gleichzeitigkeit. :wink:

Und wenn alle Stricke reißen, muss das eben gerichtlich nachgeprüft werden.

Hallo Ozy,

nach Durchstöberung dieses Forums bin ich nirgendwo fündig geworden, wo die Vermutung bei mehr als 10 Bewerbungen liegt. Auf jeden Fall scheinen 24 jenseits von gut und böse, selbst nach strengen U25 Bestimmungen.
Was ausgeschriebene Stellen als Buchhalter angeht, stellt dies in Hamburg keinen "Mangelberuf" dar, genauso so wenig wie in Köln. Es kann mir keiner erzählen, daß es in Köln und in Berlin einen Mangel an Buchhaltern gibt. Der Markt ist schlicht überlaufen und in meinem Alter steht man am Ende der Nahrungskette. Ist halt so.
Ich laß meine liebe jungdynamische SB bis Ende des Monats austoben, um zu sehen, wieviele VV es bis Ende des Monats wohl werden, da ich mit meiner Liebsten eine interne Wette laufen habe (Sie: >30, ich <=30).
Danach präfereriere ich das Kundenreaktionsmanagement, lasse mich diesbezüglich am freitag aber noch beraten. Auf jeden Fall werde ich etwas unternehmen, um dem entgegenzuwirken.
 

noillusions

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Der Schock hat mich damit schon heute getroffen und nicht erst morgen oder übermorgen, wenn die VV postalisch eintrudeln.

Mit meiner Briefkastentaktik schindest du auch nochmal Zeit:

https://www.elo-forum.org/zeitarbei...ch-moechte-hin-182878/index2.html#post2192829

Das ist jetzt der weitestgehendste Druck in Richtung Email-Bewerbung, von dem ich bisher gelesen habe.
 

Wholesaler

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Der Markt ist schlicht überlaufen und in meinem Alter steht man am Ende der Nahrungskette. Ist halt so.

Das kann doch gar nicht sein. Die Wirtschaft boomt, es gab noch nie so wenig Arbeitslose wie jetzt, man muss sich nur spezialisieren, wer Arbeit sucht, der findet auch welche, jeder ist seines Glückes Schmied, usw., usf.

Irgendetwas machste verkehrt.:bigsmile:
 

Wholesaler

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Man(n) beachte die Ironie in meinem Beitrag.:icon_wink:
 

arbeitsloskr

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

grundsätzlich werden in Hamburg keine Bewerbungskosten für Online-Bewerbungen erstattet, hingegen für postalische Bewerbungen 5 EUR. Letztere jedoch nur, wenn keine Online-Bewerbungen möglich sind, also fast nie.

Hallo Gollum1964,

wer sagt, dass du zu Online-Bewerbungen verpflichtet bist? Ist das so in deiner EGV enthalten?

Wenn du keine solche Festlegung in deiner EGV hast, dann würde ich dir empfehlen ab sofort für VV nur noch postalische Bewerbungen zu erstellen und auch entsprechend mit dem JC über die Bewerbungskosten abzurechnen. Sofern dir ein bestimmtes Limit dafür in der EGV genannt wurde, könntest du nach Erreichen dieses Limits deine Bewerbungen problemlos einstellen, denn JC kann nicht etwas (mehr Bewerbungen) von dir verlangen, wenn JC dafür keine Gegenleistung (Bewerbungskosten) übernimmt.

-wieweit das Jobcenter gehen kann, die Anzahl der VV mit RFB weiter in die Höhe zu treiben, um mich in die Sanktion zu drücken. ich halte 24 für absurd.

Wie oben gesagt, solange JC dafür die Kosten übernimmt, musst du dich auch bewerben, also im Umkehrschluss, übernimmt JC keine Kosten, brauchst du keine Bewerbungen schreiben.

-ob die VV mit RFB auf Prekärarbeitsstellen (z.B. ZAF in Köln) sanktioniert werden können, wenn ich nicht umziehen möchte und mich auf unzumutbare Pendelzeiten als Ablehnungsgrund berufe.

In so einem Fall sollte vorher mit JC abgeklärt werden, ob

1) du die Fahrtkosten für die Fahrt HH-K als Vorkasse seitens JC erhälst, sofern es ein VG geben sollte. Hier reden wir ja nicht über Preise des ÖPNV sondern über Fernverkehr und
2) JC zusichert definitiv und problemlos die entsprechenden Kosten für den Umzug (sofern Umzug vor der Arbeitsaufnahme stattfände) oder für Unterbringung bspw. im Hotel, Pension übernimmt (wenn vor Arbeitsaufnahme keine Zeit mehr für den Umzug bleibt).
 

noillusions

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

In so einem Fall sollte vorher mit JC abgeklärt werden, ob

1) du die Fahrtkosten für die Fahrt HH-K als Vorkasse seitens JC erhälst, sofern es ein VG geben sollte. Hier reden wir ja nicht über Preise des ÖPNV sondern über Fernverkehr und
ja.
2) JC zusichert definitiv und problemlos die entsprechenden Kosten für den Umzug (sofern Umzug vor der Arbeitsaufnahme stattfände) oder für Unterbringung bspw. im Hotel, Pension übernimmt (wenn vor Arbeitsaufnahme keine Zeit mehr für den Umzug bleibt).

nein. das beschleunigt den Mist nur. Das kommt "dann erst".
 

DonOs

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

hingegen für postalische Bewerbungen 5 EUR. Letztere jedoch nur, wenn keine Online-Bewerbungen möglich sind, also fast nie.

Das könnte man schriftlich fordern, justiziable unter Nennung gültiger Gesetze. Der Sb hat eine Beratungs und Auskunftspflicht dir gegenüber. Wie man sich bewirbt, bleibt dem Elo überlassen.

Es ist unzumutbar einem Hilfebedürftigen aufzubürden monatlich eine starre Mindestanzahl (Fiktiv: 10 Stück) an Bewerbungen vorzulegen und ihn damit zu verpflichten, aussichtslose Blindbewerbungen abzuschicken. Es ist zumindest geboten, die Verpflichtung zu einer bestimmten Anzahl von Bewerbungen als Durchschnittswert vorzugeben, um eine flexible Handhabung zu ermöglichen.

S 37 AS 11713/05:

Die Kammer hält es für nicht zumutbar, einem ernsthaft um Eingliederung bemühten Arbeitsuchenden, woran hier keine Zweifel bestehen, die Verpflichtung aufzubürden, sein Monatspensum mit aussichtslosen Blindbewerbungen zu füllen.

Bei 24 Stellenangeboten sind das meiner Meinung nach aussichtslose Blindbewerbungen. Anhand der Bewerbungskostenübernahme von höchstens 260,-€ im Jahr und die Tatsache das pro Bewerbung pauschal circa 5,-€ erstattet werden, ergibt sich pro Monat 4-5 Bewerbungen.
 

Merse

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

grundsätzlich werden in Hamburg keine Bewerbungskosten für Online-Bewerbungen erstattet, hingegen für postalische Bewerbungen 5 EUR. Letztere jedoch nur, wenn keine Online-Bewerbungen möglich sind, also fast nie.

Das ist ja mal interessant. Nun, bei fast jeder Onlinebewerbung ist die Angabe einer Telefonnummer und der Mailadresse Pflicht, so dass man leider, leider gezwungen ist, bedauerlicherweise dann doch eine schriftliche Bewerbung zu schreiben, da ohne diese "Pflicht"felder das Abschicken nicht möglich ist.
 

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Da ich etwas mit den Linken in Hamburg verbandelt bin, werde ich mich dort am freitag noch einmal beraten lassen, da diese zweimal die Woche eine Hartz4-Beratung bei Problemen vornimmt.

Das ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Vorgehen. Sind das Fachanwälte oder Nichtjuristen, die sich schon lange mit der Materie "Hartz 4" befassen?
 

Gollum1964

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

Das ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Vorgehen. Sind das Fachanwälte oder Nichtjuristen, die sich schon lange mit der Materie "Hartz 4 " befassen?

Hallo Wholesaler,

ich habe gehört, die werden gut frequentiert. Daher lass ich mich am freitag überraschen.

Im übrigen sind alle 11 VV angekommen und natürlich alle mit RFB . Laut meinem Postfach sind die nächsten beiden schon im Anmarsch.
 

0zymandias

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Vorschlag: Wenn man sich der 260-Euro-Grenze nähert, schriftlich und nachweisbar die Zusicherung beantragen, dass die Bewerbungskosten jenseits der Grenze übernommen werden.
Andernfalls ...

Wenn E-Mail- oder Online-Bewerbung durch Ausdruck (Screenshot, Anschreiben, Antwort) nachzuweisen sind, würde ich die vorherige Zahlung einer Blattpauschale von 50 ¢ beantragen. Zzgl. Porto&Verpackung, bitte.
Ansonsten gibt es nur die gute Liste. Reicht ja auch. :icon_twisted:

Sollte sich ein Vorstellungsgespräch ergeben und der Arbeitgeber schließt die Kostenübernahme (Reise, evtl. Unterkunft und Verpflegung) nicht aus, greift der § 670 BGB und es droht seitens des JC der Leistungsausschluss der Förderung nach dem Vermittlungsbudget.
Also nochmal Briefwechsel mit dem potentiellen Arbeitgeber, um Ausschluss oder Zusicherung der Kostenübernahme zu erhalten.

[...]
Im übrigen sind alle 11 VV angekommen und natürlich alle mit RFB .
[...]
Glaube ich nicht. Ich glaube, die kommen Morgen.
Und in diesem Land herrscht Glaubensfreiheit. :wink:
 

Wholesaler

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

@Gollum1964: Bei mir vor Ort setzen sich die Linken ebenfalls für Arbeitslose ein. In einer größeren Stadt etwa 12 Kilometer südlich von mir gibt es ein Arbeitslosenzentrum. Damit habe ich allerdings äußerst schlechte Erfahrungen gemacht. Der Leiter hat mir den "Tipp" gegeben, dass ich mein Zeugnis mit einem Korrekturroller "bearbeiten" soll. Nicht gerade sehr seriös (um es vorsichtig auszudrücken). In einer anderen kleineren Stadt findet man ein weiteres Arbeitslosenzentrum. Das ist das absolute Gegenteil. Hier war sogar einmal die Woche ein Fachanwalt für Sozialrecht anwesend. Jetzt aber leider nicht mehr. Der dortige Leiter kennt sich auch recht gut aus. Anlaufstellen gibt es einige. Bevor man klagt, sollte man diese nutzen.
 

Frank71

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AW: Wie mit Vermittlungsvorschläge-Flut umgehen, EGV keine Bewerbungsanzahl, wie verhalt

@Gollum1964...

Das ist ja heftig mit den 11VV mit RFB . Die SB ist echt auf Quote und Krawall gebürstet!

Hast du dir bei der Anzahl an VV als Buchhalter ein Standartanschreiben gefertigt?
 
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