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Wie machen Kommunen "Assis"...

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
..die Medien und Politik später als Nachschub für Berichte zur Förderung des Forderns hernehmen?

Hier eine (auszugsweise) Auflistung der Anfänge des "Buhmanns" der Gesellschaft, die durch Unterlassung geförderte und damit gewollte Erzeugung dessen, was man später als "Assis" bezeichnet und zugleich ein Armutszeugnis für unser allseits geliebtes BMAS! Hier beginnt immer wieder auf neue der gewollte Kreislauf eines Präkariats auf dem sich gut herumtrampeln lässt.

http://www.liga-bw.de/neu/liga_wohl...080414_problemdarstellung_junger_menschen.pdf

Auszüge:

Verschiebebahnhof zwischen Jugend- und Wohnungslosenhilfe. Der Kostendruck in den Kreishaushalten führt dazu, dass immer häufiger fehlende Motivation und Mitwirkungs-bereitschaft als willkommener Anlass dient, die Hilfeleistung zu verweigern oder zu beenden.
Obwohl das SGB VIII unterstützende Hilfen sogar bis zum 27. Lebensjahr vorsieht, werden aus finanziellen Gründen Jugendhilfemaßnahmen mit Erreichen der Volljährigkeit bzw. mit 21 Jahren beendet oder auf andere Leistungsträger übergeführt.
Das Ergebnis ist, dass viele junge Erwachsene unzureichende oder gar keine Unterstützung erhalten bzw. nur im Rahmen ordnungsrechtlicher Unterbringung im Obdach für alleinstehende Personen Aufnahme finden. Mädchen bzw. junge Frauen versuchen aufgrund unzureichender Hilfeangebote für wohnungslose Frauen sich durch Prostitution einen Schlafplatz oder ihren Lebensunterhalt zu sichern. Statt adäquater Hilfe beginnt eine Anpassung an das Wohnungslosenmilieu oder ein Verharren in den Überlebensmechanismen der Straßenszene.
Das Ganze ist nur ein Auszug aus Stuttgart und Umgebung, einem der noch reicheren Gegenden in Deutschland, hochgerechnet auf ganz Deutschland dürfte das Bild noch drastischer werden.

Nicht erst hier zeigt sich in aller Deutlichkeit dass sowohl Gesetzgeber wie auch die Ausführenden Organe überwiegend versagen und selbst das schaffen, was doch eigentlich durch immer neue "Gesetze" vermieden werden soll.

Was ich hier aufzeigen will ist nicht mehr und nicht weniger als die Scheinheiligkeit einer Gesellschaft und ihren überwiegend vorauseilend gehorsamen Medien, die mit Hinweis auf das Konstrukt Steuerzahler bereits heute genau das schaffen, was sie morgen dann in Grund und Boden, also endgültig zum Bodensatz der Gesellschaft sanktionieren "muss" (kann/darf). Kurz und Gut, den Kreislauf im Kreislauf des Versagens.

Gruß, Anselm
 

wolliohne

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#2
Danke für den Artikel,nur noch erschreckend.

An anderer Stelle hatte ich es bereits gesagt: Griechische Verhältnisse
sind nicht mehr weit-und Hausgemacht.
 
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