Wie legal über Studenten-Vermittlung.com arbeiten?

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Mueller1852

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Die Seite vermittelt Leute (nicht nur Studenten) in verschiedene Arbeit. Hatte mich dort angemeldet und nun ist es mir schon 2x passiert das ich zu privaten Leuten vermittelt wurde. Beide wollten mir keinen Arbeitsvertrag aushändigen und es hätte nur Bargeld gegeben. Da ich nicht wusste wie ich dort die 1/2 Tage legal arbeiten soll, musste ich beide Stellen ablehnen. Damit mir das nun kein 3. mal passiert, wie arbeite ich über diese Seite legal? Einfach selbst bei der Minijobzentrale anmelden und dem Arbeitnehmer eine Quittung schreiben? Habe beides noch nie gemacht.
Wenn ich sonst Tagesjobs gemacht habe, dann lief das über gewerbliche AG und da gab es selbst für einen Tag Arbeit schon einen AV und ich wurde bei der Minijobzentrale angemeldet. Musste daher selbst nur dem JC mitteilen das ich an dem und dem Tag arbeiten gehe.

Bei Kleinanzeigen habe ich auch schon oft gelesen wie Studenten gesucht werden. Als ich mich auf solche Stellen trotzdem mal gemeldet habe, wurde mir gesagt das keine ALG2 Empfänger eingestellt werden. Auf meine Frage wieso lieber Studenten als ELO´s genommen werden, Studenten sind deutlich leichter einzustellen (wahrscheinlich auch günstiger?) als ein Hartz4 Empfänger. Verstehe ich nicht das ein Arbeitsloser Zuhause bleiben muss und ein Student arbeiten darf.
 

Mueller1852

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Hat keiner damit Erfahrung? Mich würde auch interessieren wie man z. B. bei Kleinanzeigen Arbeit von Privat legal anmeldet als ALG2 Empfänger.
 

Nena

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Hat keiner damit Erfahrung?
Ich hatte schon viele AG. Meiner Krankenkasse habe ich immer nur die Wechsel der Beitragszahlenden (AG, AMT, ich selbst...) formlos mitgeteilt.

Mich würde auch interessieren wie man z. B. bei Kleinanzeigen Arbeit von Privat legal anmeldet als ALG2 Empfänger.
AN melden gar nichts, Anmeldungen jeglicher Art (Minijobzentrale/Sozialversicherungen) obliegen der AG.
AN kann (und sollte) kontrollieren (anhand der ausgedruckten und zugeschickten SV-Anmeldung), ob (richtig) angemeldet wurde.

Auf meine Frage wieso lieber Studenten als ELO´s genommen werden, Studenten sind deutlich leichter einzustellen (wahrscheinlich auch günstiger?) als ein Hartz4 Empfänger.
Lohn ist Verhandlungssache. AG haben mehr Pflichten bei ALG2-LB (Bescheinigungen z.B.).

Verstehe ich nicht das ein Arbeitsloser Zuhause bleiben muss und ein Student arbeiten darf.
Ich darf Dich auch wegen Deiner Augenfarbe ablehnen (ich darf es nur nicht so begründen). Ganz allein Sache der AG (wenn sie den (subjektiven) Grund nicht nennt).
 
G

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Gast
Hatten auch mal eine angehende Informatikerin beschäftigt. Das ging ohne Krankenversicherung weil sie eine studentische
Krankenversicherung hatte.
Mitarbeiter die ALG2 beziehen sind für jedes Unternehmen ob der bürokratischen Pflichten gegenüber dem JC der pure
Albtraum.
Wir hatten mal einen Mitarbeiter dessen Familie sich im Laufe der Jahre vergrößerte. Als dann das 3. Kind geboren wurde und auch seine Frau nicht mehr arbeitete ergab es sích das der Anspruch gegenüber dem JC nun höher als das was wir ihm beim besten Willen hätten zahlen können. Die Bürokratie blieb natürlich bei mir hängen.
 

Gaestin

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Ich kenne die Mini-Job-Zentrale. Da kann man jemanden anmelden. Es ging um einen Gärtner, der für 400 Euro pro Monat stundenweise arbeiten wollte. Der Arbeitgeber hat Steuern und Unfallversicherung halbjährlich bezahlt. Gut so, denn der Gärtner hatte mal einen Unfall und es war völlig unproblematisch, weil alles angemeldet war. Und die Anmeldung war einfach.
 

Linuxfan

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Bei Kleinanzeigen habe ich auch schon oft gelesen wie Studenten gesucht werden. Als ich mich auf solche Stellen trotzdem mal gemeldet habe, wurde mir gesagt das keine ALG2 Empfänger eingestellt werden. Auf meine Frage wieso lieber Studenten als ELO´s genommen werden, Studenten sind deutlich leichter einzustellen (wahrscheinlich auch günstiger?) als ein Hartz4 Empfänger. Verstehe ich nicht das ein Arbeitsloser Zuhause bleiben muss und ein Student arbeiten darf.
Dem Student wird grundsätzlich alles zu günstigen Preisen zugetraut: Von der Social Media Betreuung über Webseitengestaltung bis hin zum Programmieren einer App. Ich persönlich empfand es wesentlich leichter, einen Studentenjob als ein reguläres Arbeitsverhältnis zu bekommen. Studenten werden gerne eingestellt.

Allerdings kannst Du bei deinen Bewerbungen das Argument bringen, dass Studenten maximal 20 Std. die Woche neben dem Studium arbeiten dürfen, da sie ansonsten den Studentenstatus verlieren würden.
 

Kerstin_K

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Ich kenne die Mini-Job-Zentrale. Da kann man jemanden anmelden. Es ging um einen Gärtner, der für 400 Euro pro Monat stundenweise arbeiten wollte. Der Arbeitgeber hat Steuern und Unfallversicherung halbjährlich bezahlt. Gut so, denn der Gärtner hatte mal einen Unfall und es war völlig unproblematisch, weil alles angemeldet war. Und die Anmeldung war einfach.
Das ist wurklich ganz einfach und geht neuerdings sogar online. Aber viele Privathashalte hben entweder angst vor der Bürokratie oder wollen die Abgaben sparen. Ich habe bei der Suche nach einer Haushaltshilfe auch festgestellt, dass viele nicht angemedet werden wollen, weil sie mehrere Minijobs haben und insgesamt über die Gremze kommen oder weil sie das aus irgendweöchen Gründen nicht offiziell machen wollen. Aber das ist eindeutig schwarzarbeit und bei einem Unfall hat man zudem ein riesen Problem.
 

Mueller1852

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Glaube ihr habt mich falsch verstanden. Ich bin ALG2 Empfänger und kein Student. Außerdem geht es hier um einfache Jobs die fast jeder machen kann. Bei Studentenvermittlung werden AN zu privaten Leuten vermittelt (eventl. auch zu Firmen, habe ich noch nicht gesehen). Ich bezweifel das die irgendwas anmelden müssen, die denken das macht die Studentvermittlung und die walzen die Pflichten auf die Leute ab.
 

LiberaS

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Als ich mich auf solche Stellen trotzdem mal gemeldet habe, wurde mir gesagt das keine ALG2 Empfänger eingestellt werden.
Das ist mir schon ganz oft passiert. Die Begründung ist immer, dass man so viel bürokratischen Aufwand hätte mit einem Alg2-Empfänger. Leider ist es in meinem Berufszweig Normalzustand, dass bevorzugt Studenten eingestellt werden. Diese Besserstellung sollte abgeschafft werden, man hat doch gar keine Chance gegen solch eine Konkurrenz. In der vorlesungsfreien Zeit dürfen sie sogar mehr als 20 pro Woche papierkramlos arbeiten, solange sie den Freibetrag von zurzeit 8.820€ pro Jahr nicht überschreiten, erst dann werden Steuern fällig.

Neben Minijobs steht ihnen auch noch die kurzfristige Beschäftigung bis zu 70 Tagen im Jahr offen. Eigentlich soll das für Saisonjobs als Nebentätigkeit sein, m.E.n. werden diese Stellen ganzjährig mit wechselnden Studenten und Migranten (unversichert für Niedriglohn) besetzt. Alg2-Empfängern steht diese kurzfristige Beschäftigung nicht offen.
 

Mueller1852

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Ist Deine Frage beantwortet?
Nein, ich weiß immer noch nicht genau wie ich bei Privatpersonen legal für Bargeld arbeite. Muss ich mich nur bei der Minijobzentrale anmelden und eine Quittung für das Bargeld ausfüllen lassen?

Das ist mir schon ganz oft passiert. Die Begründung ist immer, dass man so viel bürokratischen Aufwand hätte mit einem Alg2-Empfänger. Leider ist es in meinem Berufszweig Normalzustand, dass bevorzugt Studenten eingestellt werden. Diese Besserstellung sollte abgeschafft werden, man hat doch gar keine Chance gegen solch eine Konkurrenz. In der vorlesungsfreien Zeit dürfen sie sogar mehr als 20 pro Woche papierkramlos arbeiten, solange sie den Freibetrag von zurzeit 8.820€ pro Jahr nicht überschreiten, erst dann werden Steuern fällig.

Neben Minijobs steht ihnen auch noch die kurzfristige Beschäftigung bis zu 70 Tagen im Jahr offen. Eigentlich soll das für Saisonjobs als Nebentätigkeit sein, m.E.n. werden diese Stellen ganzjährig mit wechselnden Studenten und Migranten (unversichert für Niedriglohn) besetzt. Alg2-Empfängern steht diese kurzfristige Beschäftigung nicht offen.
Studenten dürfen zu ihrem Bafög (wenn eigene Wohnung 700/800€) 735€ pro Monat und dann auch noch zusätzlich von 70 Tagen Arbeit pro Jahr hinzuverdienen? Das ist ja unglaublich. Allein das Bafög + 735€ sind 1535€ pro Monat und dann darf auch noch Geld von weiteren 70 Tagen behalten werden. So viel zahlt mir kein AG trotz Facharbeiter und Vollzeitjob. Kann mir mal jemand erklären warum ein Arbeitsloser sich nur 100€ anrechnungsfrei dazuverdienen darf und ein Student 735€+?
 

Kerstin_K

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Du selber musst dich nicht anmelden. Das muss der Arbeitgeber machen, ist ganz einfach. Nennt sich Haushaltsscheck-Verfahren.

Näheres auf der Seite der Minijobzentrale.
 

Mueller1852

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Ein privater AG macht das doch aber nicht, kann ich das nicht auch übernehmen? Wenn der private AG die Auswahl hat, einen Studenten einzustellen wo er nichts zu machen hat oder einen ELO mit denen er noch Bürokratie hat, dann fällt dem die Entscheidung leicht.

Wie wird die Arbeit bei Studenten überhaupt abgerechnet, wenn die ohne jeglicher Anmeldung sich einfach bei Privatleuten Bargeld hinzuverdienen?
 

Kerstin_K

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Du kannst das nicht selber machen. Der AG muss sich von der Minijobzentrale eine Betriebsnummer geben lassen und er muss ein SEPA Lastschriftmandat fuer den Einzug der Abgaben erteilen.

Der Papierkram ist wenig. Die ersten 6 Monate ein Haushaltsscheck je Monat, danach kann man die Halbjahresschecks benutzen.

Die Haushalte wollen die Abgaben sparen. Aber dann bist du nicht unfallversichert und es ist Schwarzarbeit.
 
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