Wie lange sollte ich die Nachweise über Eigenbemühungen behalten?

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soyalight

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Hallo liebe Freunde :)

Wie lange muss man die Nachweise der Eigenbemühungen behalten und wie lange die Nachweise wann ich die abgegeben habe? Habe sehr viele von 2016-18 und würde die jetzt gerne wegschmeißen da bei meinem SB alles "online" abläuft. Die von 2019 behalte ich selbstverständlich.

Dann habe ich noch eine Frage zu den Arbeitsverträgen.
Ich hatte jetzt schon paar Mal Zeitarbeitsverträge, wo ich zwar einen Vertrag unterschrieben habe aber die Arbeit am ersten Tag nicht zustande gekommen ist. Kann ich diese Verträge wegwerfen?


MfG
euer soyalight
 

erwerbsuchend

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Soweit mir bekannt ist, gibt es für die Nachweise über Eigenbemühungen keine gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfristen. Du solltest diese jedoch nach Möglichkeit als PDF archivieren. So kannst du ggfs. später mal nachsehen, bei welchen Unternehmen du dich bereits beworben hast und welche Erfahrungen du im Bewerbungsprozess jeweils gemacht hast.

Sind diese Arbeitsverträge korrekt abgewickelt worden? Hast du entsprechende Kündigungen erhalten oder geschrieben und hat der AG dies entsprechend auch erwidert?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Ich habe eine Emailkonto für alles was mit Bewerbungen zutun hat. Das wird nicht schlecht.
Habe aber noch nie einen alten Vorgang für einen externen Nachweis benötigt.
 

soyalight

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Soweit mir bekannt ist, gibt es für die Nachweise über Eigenbemühungen keine gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfristen. Du solltest diese jedoch nach Möglichkeit als PDF archivieren. So kannst du ggfs. später mal nachsehen, bei welchen Unternehmen du dich bereits beworben hast und welche Erfahrungen du im Bewerbungsprozess jeweils gemacht hast.

Sind diese Arbeitsverträge korrekt abgewickelt worden? Hast du entsprechende Kündigungen erhalten oder geschrieben und hat der AG dies entsprechend auch erwidert?

Könnte man mich noch sanktionieren? ich glaube das geht noch 6 Monate rückläufig oder? Ich würde es gerne wegwerfen da ich mich sowieso durch die Bewerbungsprozesse "weiterentwickelt" habe und bei gewissen Stellen, wo ich mich früher beworben habe, nicht mehr arbeiten würde.

Die Arbeitsverträge waren alle normal und gut aber Kündigungen gab es nicht immer aber ist doof wenn da steht nach 1 Tag Kündigung. Das sind größtenteils Verträge, wo ich noch so ein kleiner "Rebell" war... Hab davon auch nur 5 glaube ich. Ich dachte für die Rente behalten aber wenn man eh nicht gearbeitet hat, wieso noch behalten? die sind auch schon 7 Jahre alt...

@Ottokar
so kann mans auch machen, hab aber noch alte, wo ich auf Nummer sicher gehen wollte und extra jedes Mal hingegangen bin...

Die "Bewilligungen" muss man sammeln? oder reicht auch das Papier, das man immer bekommt, wo drinsteht von 2015-2016 ALGII bezogen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Die "Bewilligungen" muss man sammeln? oder reicht auch das Papier, das man immer bekommt, wo drinsteht von 2015-2016 ALGII bezogen.
Im Prinzip reicht das, aber wenn dir da mal was verloren geht, ist hast du ueber die Bescheide och einen Nachweis.

Ich habe zum Beispiel neben den Sozialversicherungsnachweisen auch noch alle Gehaltsabrechnungen meines Berufslebens in einem Ordner, und Arbeitsverträge und Zeugnisse sowieso. Genauso wie noch alle ALG und Alohi Bescheide meines Lebens. Sollte ein Ordner verlorengehen oder sonstwas, so habe ich immer noch eine zweite und dritte Nachweisoption.

Das allem einzuschalten hab ich schlicht keine Lust. Alleine die Gehaltsabrechnungen sind ein dicker Ordner voll. Da werde ich noch einen zweiten brauchen. Hab noch 11 Jahre bis zur Rente.
 

soyalight

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@Kerstin_K
hey vielen Dank! so mach ichs auch :) wie sieht es mit den Nachweis der Eigenbemühungen aus? kann man noch 6 Monate zurücksanktionieren falls die was finden könnten?
 

atasteofbunny

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Ich bewahre die Eigenbemühungen (also Doppel meiner Bewerbungen) 9 Monate lang auf, die Bewerbungsübersichten allerdings 4 Jahre lang. Die Leistungsbescheide und den Jobcenter-Schriftverkehr ebenfalls 4 Jahre, Kontoauszüge auch 4 Jahre.

Arbeitsverträge kommen weg, wenn der Vertrag nicht mehr besteht, da hebe ich nur die Gehaltsabrechnungen und die Sozialversicherungsmeldungen auf, und natürlich das Zeugnis.

Ist nicht immer leicht, dem ganzen Papierkram Herr zu werden ...
 

Heidschnucke

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Ich bin schon seit Jahren auf ein „papierloses Büro“ umgestiegen, ich fertige von allen pdf Dateien an und speichere die in einen Archiv ab. Da ich alles so ablege und das schon seid vielen Jahren hat sich eine ganze Menge angesammelt, und damit man alles wiederfindet, habe ich mir eine Datenbank gebaut (MS Access). Doch das hat auch einen Nachteil, Datenverluste! Deshalb ist eine Datensicherung besonders wichtig wir kennen ja alle das GV;V;S Prinzip und wir mussten ja auch lernen das z.B. CD oder DVD auch keine ewige Lebensdauer haben. Zur Datensicherung verwende ich deshalb externe Festplatten bzw. eine Cloud aber auch andere USB Laufwerke. Was für jeden das richtige ist muss er selbst entscheiden.


Aber alles was ich denke wichtig ist oder mal wichtig werden kann, oder Amtlich ist, wird ganz klassisch im Original in Papierform in Ordner abgelegt. siehe auch oben @kerstin K


Alles andere, mit kurzer „Halbwertzeit“ entsorge ich nach einiger Zeit Bewerbungsunterlagen z.B. nach ca. 1,5 Jahren; oder nach ca. 2 Jahren wenn z.B. die Garantie abgelaufen ist oder das nicht mehr gibt.


Ja es ist richtig es macht teilweise ganz schön Arbeit, und im laufe der Jahre sammelt sich so einiges an. Aber es ist ein klasse Gefühl wenn man vor Gericht ist der Richter vertagen möchte weil ein Dokument fehlt, und Sie Fragen können ob das Gericht über einen WiFi fähigen Drucker verfügt, dann könnte ich sofort das Dokument aus meiner Cloud dem Gericht zur Verfügung stellen, habe ich schon drei Mal gemacht, weil das JobCenter nicht alle Unterlagen dabei hatte.
 
E

ExUser 2606

Gast
DAnn hoffe ich, dass Du einen zuverlässigen Cloud Anbieter hast, der Dir auch mitgeteilt hat, wo seine Server so rumstehen. Wenn die nämlich ausserhab der EU stehen, dann ist das mit dem Datenschutz so eine Sache. DSGVO hin oder her, einen unberechtugten Zugriff auf Deine Daten kanst Du nicht rückgängig machen.
 

erwerbsuchend

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Wem der Datenschutz sehr wichtig ist und dennoch eine Cloud nutzen möchte, der kann sich auch eine private Cloudlösung für zu Hause installieren. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten. Falls es dabei auch um den Punkt gehen sollte, dass man eine Sicherung an einem anderem Ort haben möchte, dann kann man sich eine private Cloud auch bei vertrauenswürdigen Freunden und Bekannten installieren.
 

Heidschnucke

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DAnn hoffe ich, dass Du einen zuverlässigen Cloud Anbieter hast, der Dir auch mitgeteilt hat, wo seine Server so rumstehen. Wenn die nämlich ausserhab der EU stehen, dann ist das mit dem Datenschutz so eine Sache. DSGVO hin oder her, einen unberechtugten Zugriff auf Deine Daten kanst Du nicht rückgängig machen.

Kerstin K; ich gebe Dir vollkommen Recht. Ich für meinen Teil habe mich dafür entschieden eine Cloud Lösung zu nutzen, die mir mein Computerhändler des Vertrauens angeboten hat. Das ist ein Örtlicher Handwerksbetrieb, mit dem ich schon seid WIN 3.11 und DOS zusammen arbeite. Die Firma hat mich über all die Jahre PC mäßig begleitet und ich lasse dort auch alle Pflege und Wartungsarbeiten machen. Ich könnte wenn ich wollte mir jeden Tag den Server physisch anschauen wenn ich möchte!


Aber ich gebe Dir Recht, vor allen als ich gehört habe das die Aufnahmen die Körperkameras der Deutschen Polizei auf „Amazon“ Servern gespeichert werden weil Deutschland dazu nicht in der Lage ist, fällt mir nichts mehr zu ein. Wer weiß schon wo die Server stehen?


So viel zur EU-Datenschutzgrundverordnung und mir graut schon wenn das neue EU-Urheberrecht in kraft tritt, aber das ist ein anderes Thema und wird ja hier an anderer Stelle schon Diskutiert.
 
E

ExUser 2606

Gast
Aber ich gebe Dir Recht, vor allen als ich gehört habe das die Aufnahmen die Körperkameras der Deutschen Polizei auf „Amazon“ Servern gespeichert werden weil Deutschland dazu nicht in der Lage ist, fällt mir nichts mehr zu ein. Wer weiß schon wo die Server stehen?
Dazu fällt mir auch nichts mehr ein. Zumal das so auch nicht stimmt, Ich Arbeite ja für einen ameriakanischen IT-Dienstleister und wir verkaufen auch Claud-Lösungen (allerdings nicht an Privatkunden). Bei uns erfährt der Kunde genau, wo die Cloudserver stehen bzw. rt kann sogar mitbestimmen, in welchem der rund um die Welt verteilten Rechenzentren seine Daten gespeichert und verarbeitet werden. Was da die Polizei betrifft, sowas wird halt ausgeschrieben und dann bekomt der den Auftrag, der den niedrigsten Preis bietet. Dabei bleit halt leider die Qualität oft auf der Strecke.
 

Couchhartzer

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ExUser 2606

Gast
Bitte kläre mich auf!

Zumal meine Quelle der "deutsche öffentliche rechtliche Rundfunk" ist, und Du möchtest doch nicht behaupten das die für meine Gebühren schlecht recherchieren oder gar falsch oder Halbwahrheiten verbreiten! (Ironie aus!)
Ich meinte damit nur die Behauptung, dass man die Aufnahmen bei Amazon speichern muss, weil Deutschland das angeblich nicht kann.
 
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