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Wie lange muß man auf einen Termin beim ärztlichen Dienst warten?

Muttifragt

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Hallo,bin von der KK ausgesteuert und habe einen EM Antrag gestellt.Dann zum Arbeitsamt mit Restleistungsvermögen wieder angemeldet.Das Restleistungsvermögen soll nun der ÄD feststellen,alle angeforderten Unterlagen abgegeben..Gesundheitsfragebogen,Kopien Diagnosen etc.Nun schreibt das Arbeitsamt die Leistungen können nicht ausgezahlt werden da Ihnen der Medizinische Bericht nicht vorliegt...witzig da ich dort noch nicht war eweil ich noch keinen Termin zur Vorstellung bekommen habe...soll/muß mich zwischenzeitlich selbst-bezw,Familienversichern lassen bezw. ALGII beantragen..wie lange dauert es in der Regel bis man zum Termin "eingeladen "wird???Bin aus Bochum,wer hat Erfahrung?Lieben Dank im voraus für Eure Antworten LG von Muttifragt
 

Ularfa

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Nun schreibt das Arbeitsamt die Leistungen können nicht ausgezahlt werden da Ihnen der Medizinische Bericht nicht vorliegt
Das ist Quatsch und solltest du nicht hinnehmen. @Doppeloma hatte z.B. HIER schon mal etwas zu Fachlichen Anweisungen der AfA geschrieben und verlinkt, hier noch mal der Link dazu: Weisungen nach Rechtsnormen - Bundesagentur für Arbeit

Wie @Doppeloma in dem genannten Beitrag geschrieben hat, schau nach dem Dokument zu §145 SGB III und dort unter "145.4.1"
 

Muttifragt

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@Ularfa

Danke für die Antwort.Bin noch noch verunsichert und hab noch ein paar Fragen...Minderung der Leistungsfähigkeit:nach spätestens 4 Wochen ist ein "vorläufiger "Bescheid zu erstellen,wenn es noch kein Gutachten vom ÄD gibt §145.4.1 Dann müßte doch ab dem ersten Tag nach Abgabe des Antrags ALG gezahlt werden,oder?
Solange man kein ALG erhält muss man sich selbst krankenversichern: Es ist aber doch so,dass nach der Aussteuerung noch 1 voller Monat Versicherungsnachpflicht besteht,oder irre ich mich da?

Würde mich über Anworten freuen,bin in diesen Angelegenheiten leider nicht so informiert.lg Frageoma
 

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gila

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Guten Morgen!

Das Spielchen hat man mit mir auch damals gemacht - ich setz hier mal mein damaliges Schreiben rein, was ich der AfA geschickt hatte, und worauf es dann anstandslos und schnell das Geld gab.
Auf Bearbeitung ÄD (meist eh nur nach Aktenlage und ohne Termin) hast du keinen Einfluß.

Pick dir raus, was für dich zutrifft:

Sehr geehrte ....

ich habe Ihr Schreiben vom xx.xx.xx „Info über die Rechtslage“ zu meinem Antrag auf Arbeitslosengeld I erhalten.

Hierin teilen Sie mir mit, dass „ohne das ärztliche Gutachten keine Entscheidung“ über meinen Antrag möglich sei.

Dies ist eine FALSCHE Rechtsauslegung und äußerst „verunsichernde“ Information an einen Bürger nach längerer Erkrankung.

Mein ANSPRUCH auf ALGI ist anhand meiner bekannten Falllage (Aussteuerung, Nahtlosigkeit, Restanspruch ALG sowie Neuanspruch über insg. xx Monate und xx Tage) rechtlich gegeben.
Die weiteren Auskünfte und Befunde für den Ärztlichen Dienst werden parallel nach deren Erhalt dort in den nächsten Tagen direkt eingereicht.
Siehe hierzu auch die entspr. Geschäftsanweisungen, nach denen Fälle, in denen die Anwendung der Nahtlosigkeitsregelung in Betracht kommt, von allen beteiligten Stellen als Eilsachen zu behandeln sind.

Die Anwendung der Nahtlosigkeitsregelung kommt u.a. dann in Betracht, wenn der Betroffene aus dem Krankengeldbezug ausgesteuert ist, Verfügbarkeit nicht besteht und der RVTr das Vorliegen einer Erwerbsminderung (noch) nicht festgestellt hat.

Von bestehender Verfügbarkeit kann grundsätzlich ausgegangen werden, Eilbedürftigkeit (145.74) GA Seite 24 (12/2014) § 145 wenn sich der Arbeitslose für versicherungspflichtige Beschäftigungen mit einem Umfang von mindestens 15 Wochenstunden für einsatzfähig hält und keine gegenteiligen Erkenntnisse hinsichtlich der Leistungsfähigkeit vorliegen.

Eine Zahlungslücke nach der Aussteuerung aus dem Krankengeldbezug ist nach Möglichkeit zu vermeiden.

Auf JEDEN FALL kann jedoch das ALG auf Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 2 „vorläufig“ bewilligt werden – insbesondere habe ich keinen Einfluss auf die Umstände und die Dauer des amtsärztlichen Procederes und möchte mich auch nicht noch existenziell „bedroht“ fühlen müssen, wenn mein Anspruch nicht rechtzeitig zur Begleichung meiner Lebenshaltungskosten am kommenden Monatsanfang zur Verfügung steht!

„Interne“ etwaige „andere“ Verfahrensweisen zur Antragsabwicklung und Bewilligung wären insofern ebenfalls nicht rechtskonform.

Ich erwarte daher, dass der Antrag pünktlich vor dem xx.xx.xx bewilligt wird und mir keine „Lücken“ entstehen.


:p
 

saurbier

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Hallo Muttifragt,

Nun schreibt das Arbeitsamt die Leistungen können nicht ausgezahlt werden da Ihnen der Medizinische Bericht nicht vorliegt...
Nun ja, diesen Unsinn behaupten die SB´s leider immer wieder, wodurch es keineswegs besser wird.

Einzig richtig ist bei dieser Äußerung, daß jemand der von der KK ausgesteuert wurde, tatsächlich vom äD-Gutachter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit in Bezug auf ein Restleistungsvermögen hin begutachtet werden soll. Allerdings hängt davon nicht ein ALG-I Anspruch ab, bestenfalls ob die AfA nach § 136 SGB III (Reguläres ALG-I) oder aber nach § 145 SGB III (Nathlosigkeitsverfahren) das ALG-I zu zahlen hat.

Dann müßte doch ab dem ersten Tag nach Abgabe des Antrags ALG gezahlt werden,oder?
Vollkommen korrekt und so geschieht es im Regelfall auch. Nur kann das eben einige Zeit und mitunter auch sehr lange dauern, leider. Hier versuchen die SB´s immer wieder sich mit den äD-Gutachten und deren angebliche Bearbeitung heraus zu reden.

Du solltest aber auch bedenken, daß ALG-I wird immer erst zu Monatsende gezahlt.

Um bereits frühzeitig das ALG-I zu erhalten, kannst du auch wie du ja schon festgestellt hast, einen Antrag nach § 328 Abs. 1 Nr. 2 SGB III auf eine vorläufige Entscheidung stellen, oder ab du stellst ganz einfach einen Antrag auf einen Vorschuss nach § 42 SGB I, denn darauf hast du bereits einen Rechtsanspruch wenn sich die Bearbeitung hinaus zieht.

Also falls du bis kurz vor Monatsende noch keinen Leistungsbescheid erhalten hast, dann stelle 1 Woche vor Monatsende einen der beiden Anträge - aber bitte unbedingt schriftlich und nachweislich zugestellt (Einschreiben oder aber einer Unterschrift auf eine Kopie). Denn dann muß der SB dir auch im Falle einer Ablehnung schriftlich antworten und das ganze begründen.

Wenn du jetzt nach deiner KK Aussteuerung beim äD vorgeladen werden solltest (wird meist eh nur nach Aktenlage entschieden), dann ist es auch fraglich ob man dir überhaupt die Nathlosigkeit bewilligt, denn das will die AfA leider weitgehend vermeiden und ist dabei leider seitens der Ärzten sehr erfinderisch. Achte darauf das dort aktuelle und auch aussagekräftige Befunde vorliegen, nach welchen du für 6 Monate unter 3 Std./tägl. Leistungsfähig bist, ansonsten könnte da nur ein normales ALG-I bei heraus kommen.

Dazu gibt es hier bereits unzählige Forenbeiträge!

Für den SB mußt du dich grundsätzlich immer mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend der ärztlichen Begutachtung zur Verfügung stellen, denke bitte daran und beharre im Gespräch auch darauf, das du dich mit deinen gesundheitlichen Einschränkungen einer vermittlung zur verfügung stellst.

V O R S I C H T ist dennoch geboten, denn so manche SB´s versuchen mit Tricks die Leute in die Leistungsfalle zu locken, indem sie ihnen damit kommen das sie ja nur noch eine bestimmte Stundenzahl in der Woche arbeiten können und sich dies dann auch noch schriftlich bestätigen lassen. VORSICHT damit wird versucht dein dir zustehendes ALG-I (basierend auf deiner letzten beruflichen Tätigkeit meist ja Vollzeit) auf diese Stundenzahl zu reduzieren. Als Beispiel: Wenn du voher 40 Wochenstunden gearbeitet hast und nun nur noch 15 Wochenstunden arbeiten willst/kannst, dann würdest du ein ALG-I für 15 Wochenstunden erhalten. Es gibt keinen Grund sich auf sowas einzulassen.

Merke dir auch unbedingt, bevor du beim SB irgendwas unterschreibst, nimm es mit nach Hause und lese es dort nochmals in Ruhe, das ist dein Recht.

Bei zweifel kannst du es hier auch gerne Anonym einstellen und von uns drüber schauen lassen ob da alles korrekt ist.

Ans JC brauchst du dich keineswegs verweisen zu lassen, solange du einen Leistungsanspruch auf ALG-I hast, denn das ALG-I ist eine Versicherungsleistung die Vorangig zu erbringen ist eben weil du dafür auch die Beiträge entrichtet hast.


Grüße saurbier
 

gila

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VORSICHT damit wird versucht dein dir zustehendes ALG-I (basierend auf deiner letzten beruflichen Tätigkeit meist ja Vollzeit) auf diese Stundenzahl zu reduzieren. Als Beispiel: Wenn du voher 40 Wochenstunden gearbeitet hast und nun nur noch 15 Wochenstunden arbeiten willst/kannst, dann würdest du ein ALG-I für 15 Wochenstunden erhalten. Es gibt keinen Grund sich auf sowas einzulassen.
DAS ist außerdem noch ein sehr wichtiger Punkt!
 

Muttifragt

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Hallo nochmal,nach meinem nach Euren Vorschlägen verfassten "Einspruch"kam ein paar Tage später der Bewilligungsbescheid .
Der Inhalt irritiert mich etwas :die Leistungsart ALG gem.§136 SGB III,volles ALG ...doch dann der Absatz:Ab dem 25.03.19 ist ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.Ihr Bemessungsentgeld ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden ,welche der Bemessung zu Grunde liegen....was heißt das denn bitte??Ich bin nach wie vor nicht zum ÄD eingeladen ,geschweige denn begutachtet worden.Und es steht auch nichts von einem Entscheid nach Aktenlage drin.Also wird mal wieder spontane Selbstheilung eingetreten sein ???Bin weiterhin AU aber keine Bescheinigung beim Amt abgegeben.
Ferner ein Schreiben meiner KK das ich nun um die 200€ cash an KV Beiträgen überweisen muß.Bin mal wieder fertig und bitte Euch mir nochmals behilflich zu sein.LG Muttifragt ...Marlies
 

Ularfa

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Ab dem 25.03.19 ist ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.Ihr Bemessungsentgeld ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden ,welche der Bemessung zu Grunde liegen
Keine Panik, dass ist ein ganz normaler Satz und alles OK. Das würde anders aussehen wenn du z.B. nur eine Leistungsfähigkeit von 20 Stunden angegeben hättest. Und hat jetzt erst mal gar nichts damit zu tun das der äD noch nichts gemacht hat. Siehe das, was dir @gila und @saurbier 2 Beiträge vorher geschrieben hat.

Wichtig ist immer das du dich mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst.
 

Antik 63

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Hallo Muttifragt,

Hallo nochmal,nach meinem nach Euren Vorschlägen verfassten "Einspruch"kam ein paar Tage später der Bewilligungsbescheid .
Der Inhalt irritiert mich etwas :die Leistungsart ALG gem.§136 SGB III,volles ALG ...doch dann der Absatz:Ab dem 25.03.19 ist ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.Ihr Bemessungsentgeld ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden ,welche der Bemessung zu Grunde liegen....was heißt das denn bitte??
Das ist okay so,wenn dein Leistungsvermögen eingeschränkt wäre, dann hätten die dir dein Geld gekürzt, den Bescheid habe ich auch so bekommen.

Einige Zeit später hat die AFA nämlich versucht mir mein Geld zu kürzen, weil ich nur noch 30 Stunden statt 39 Stunden hätte Arbeiten könnte (was ich aber nie gesagt habe zu meiner SB).Ich habe mich dann erfolgreich dagegen gewährt und die AFA musste mir mein Geld nachzahlen/weiter so zahlen.

Ich bin nach wie vor nicht zum ÄD eingeladen ,geschweige denn begutachtet worden.Und es steht auch nichts von einem Entscheid nach Aktenlage drin.Also wird mal wieder spontane Selbstheilung eingetreten sein ???Bin weiterhin AU aber keine Bescheinigung beim Amt abgegeben.
Ferner ein Schreiben meiner KK das ich nun um die 200€ cash an KV Beiträgen überweisen muß.Bin mal wieder fertig und bitte Euch mir nochmals behilflich zu sein.
Dann sei jetzt erst mal froh das dein ALG 1 genehmigt ist und bestehe nicht noch drauf das du zum ÄD möchtest, das wird oft nur nach Aktenlage entschieden (ich musste dahin, ich hätte gerne drauf verzichtet).

Das ist keine spontane Heilung , die AFA weiß das du krank bist du hast dich ja wegen der Aussteuerung vom Krankengeld bei der AFA gemeldet.Nochmal zum besseren verstehen sage bitte der SB/AFA nicht wie sehr du Krank bist und das du ja gar nicht mehr Arbeiten kannst.

Du stellst dich mit deinem Restleistungsvermögen was der ÄD festgestellt hat,der Vermittlung zur Verfügung und die SB/AFA soll/muss dich dann dazu beraten.

Du kannst dir die Gutachten vom ÄD/AFA direkt abholen (wenn der ÄD mit im Gebäude/AFA ist) oder du forderst die Gutachten Teil A u. B schriftlich an,schicke deine Ausweiskopie mit,sonst bekommst du die Gutachten nicht und schicke das per Einschreiben dahin.

Nein, keine weitere AU bei der AFA abgeben (nur bei deinem Arbeitgeber falls du noch einen hast) und bei deiner Krankenkasse.

Das mit der KK war bestimmt ein versehen,das kannst du ja mal direkt morgen abklären, am besten gehst du mal hin, wenn das bei dir in der Nähe ist.

Es Grüßt Antik 63
 
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gila

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Es freut mich, dass die Hinweise zu einem Widerspruch zu einem Erfolg und einer Bewilligung geführt haben.

Dass du dich mit dem restlichen Leistungsvermögen zur Verfügung stellst, ist die Grundvoraussetzung für ALGI und Nahtlosverfahren, in dem dann weiteres durch den Arzt im Dienst irgendwann noch geprüft werden sollte, möglich auch nach Aktenlage. Dass du zeitlich keine Einschränkungen angegeben hast ist auch richtig sonst bekommst du demzufolge auch nur womöglich einen "Teilzeit ALG1" . Wie schon hier einige Male beschrieben worden ist.

Momentan sieht es so aus als ob alles richtig läuft
 

Muttifragt

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....trotzdem sind die so hohl und haben mir einen erneuten Anspruch von 15 Monaten gewährt...habe aber soviel Restzeit gar nicht mehr...die rechte weiß nicht was die linke tut...Dankeschön das ihr wieder so schnell für mich da wart...Lg Marlies
 

Antik 63

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Hallo Muttifragt,
....trotzdem sind die so hohl und haben mir einen erneuten Anspruch von 15 Monaten gewährt...habe aber soviel Restzeit gar nicht mehr...die rechte weiß nicht was die linke tut...Dankeschön das ihr wieder so schnell für mich da wart...
Doch das ist auch richtig,weil durch dein Krankengeld auch Beiträge gezahlt wurden von der KK an die AFA,deswegen bekommst du wieder länger ALG 1, eben solange wie dein Anspruch auch besteht ,das war bei mir auch so.
LG Antik 63
 
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saurbier

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Hallo Muttifragt,

nun ja, ganz so locker sehe ich das schreiben mal nicht - wie es offenbar meine Vorredner einstufen -, nichts desto trotz würde ich daran aber auch nichts ändern wollen.

Aber - das heißt ja nicht das du jetzt trotzdem Vorsichtig sein solltest und vor allem aufpassen mußt.

Ab dem 25.03.19 ist ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.
Diese Aussage kann auf dich ja gar nicht zutreffen. Ich glaub auch deswegen bist du wohl irretiert, oder. Zu recht sag ich da.

Wenn es zu einer äD-Begutachtung gekommen wäre (oder vielleicht nach Aktenlage bereits ist), dann dürftest du sicherlich diverse Einschränkungen hinsichtlich deiner beruflichen Vermittlung haben, oder. Das kannst du ja eigentlich am besten beurteilen, wenn du in deinen Reha-Abschlussbericht mal rein schaust. Da steht ja ausführlich drin, was du noch für ein Leistungsvermögen hast und vor allem ganz wichtig - ob dies auch für den allgemeinen Arbeitsmarkt zutrifft -. Die gesundheitlichen Einschränkungen sind sofern im Bericht aufgeführt bindend, auch für Vermittlungsbemühungen seitens der AfA.

Wenn der/die SB dich demnächst mal zu einem Beratungsgespräch bezgl. einer Vermittlung einladen sollten (du hast ja einen Renten-Antrag gestellt), dann mußt du halt selber aufpassen das ein mögliches Arbeitsangebot (sofern man dir wegen dem Renten-Antrag überhaupt was unterbreiten sollte) dem entspricht. Ansonsten solltest du es umgehend dankend unter hinweis auf die gesundheitliche Leistungseinschränkung ablehnen.

Es könnte jetzt durchaus sein, daß der/die AfA SB ein äD-Gutachten angefordert hat, was sozusagen nach Aktenlage erfolgte. Dann sollte man dich demnächst auch vom SB schriftlich einladen, um dir genau dieses Gutachten zu eröffnen. Wie gesagt so sollte es sein, muß aber nicht unbedingt auch so kommen.

Also vorerst würde ich mir da keine großartigen Sorgen machen, du bekommst dein AlG-I ohne Einschränkungen, punkt aus.

Ferner ein Schreiben meiner KK das ich nun um die 200€ cash an KV Beiträgen überweisen muß.Bin mal wieder fertig und bitte Euch mir nochmals behilflich zu sein.
Nun das verwundert mich auch, denn sowas kenne ich nicht.

Im Regelfall führt die AfA automatisch die KV-Beiträge an die von dir im ALG-I Antrag angegebene KV ab.

Hast du bei der KV irgendwas an Zusatzleistungen, oder wurde da was falsch angegeben. Das solltest du unbedingt mit der KV auf schriftlichen Weg klären.

Teile der KK dann mit das du über die AfA krankenversichert bist, was ja in deinem ALG-I Bescheid auch schriftlich aufgeführt sein müßte (für wenn alles Pflichtbeiträge abgeführt werden die deinen täglichen Leistungsanspruch mindern).

Bitte mach das unbedingt schriftlich mit entsprechendem Zustellnachweis (Einwurf Einschreiben), damit du auch einen Beleg der Zustellung für deine Akten hast.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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Diese Aussage kann auf dich ja gar nicht zutreffen. Ich glaub auch deswegen bist du wohl irretiert, oder. Zu recht sag ich da.
Oh je 😲 jetzt reiss das nicht aus dem Zusammenhang. Sie hat das Folgende geschrieben und so steht das auch im Bewilligungsbescheid:

Ab dem 25.03.19 ist ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.Ihr Bemessungsentgeld ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden ,welche der Bemessung zu Grunde liegen
Das ist vollkommen korrekt so. Hätte sie ein Leistungsvermögen von - sagen wir mal - 20 Stunden selber angegeben, dann würde ihr Bemessungsentgeld daraus resultieren und sie hätte echt Probleme.

Wenn es zu einer äD-Begutachtung gekommen wäre (oder vielleicht nach Aktenlage bereits ist), dann dürftest du sicherlich diverse Einschränkungen hinsichtlich deiner beruflichen Vermittlung haben, oder.
Es geht bei dem Leistungsvermögen und Bemessungsentgelf für das ALG1 nicht um Einschränkungen für die Vermittlung.
 

Wolllaus

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wegen der Krankenkasse, bei mir hat das auch alles gedauert, weil irgendeiner den Termin für mich beim ÄD verschusselt hatte, war dann nach 6 Wochen dort, allerdings wollte mich keiner sehen, nur meine Unterlagen haben. Ging dann nach Aktenlage. Hat aber insgesamt auch fast drei Monate gedauert. Die KK hatte ich angerufen und die haben zu mir gemeint, bis 12 Wochen warten sie ohne Zahlung, weil das Geld in aller Regel dann auch irgendwann kommt.
 

Muttifragt

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Guten Morgen,so,heute wieder ein Schreiben...Nahtlosigkeit nach §....am 11.3.19 ÄD Gutachten (nach Sachlage):
Leistungsumfang soweit gemindert ,dass...(bitte im Anhang weiterlesen...)Fazit:Sie stehen der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung...!

Absatz:Gleichwohl gem.§ 145...grundsätzlich bis zur Feststellung der EM...Anspruch auf Leistungen.Ob eine EM vorliegt entscheidet der RV Träger.(Lese bitte im Anhang weiter...)
Frage nun,ist der Bewilligungsbescheid den ich vor ein paar Tagen bekommen habe nun hinfällig oder muss ich das so verstehen das ich trotzdem den vollen Betrag ALG bekomme,und bei EM Rentenbewilligung verrechnet wird...
...stehe der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung und trotzdem volle ALG oder doch nicht(s)...die bringen mich zur Verzweiflung ..werde heute persönlich hingehen und mich mal Beraten und Aufklären lassen.
Wenn Frühaufsteher online sind würde ich mich auf Antworten und Ratschläge freuen...LG Marlies
 

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saurbier

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Hallo Muttifragt,

also aus dem Schreiben ist nun zu entnehmen, daß du dein ALG-I nach § 145 SGB III (Nathlosigkeitsregelung) erhältst.

Ferner verweisen die auf deine Mitwirkungspflichten was nun bedeutet (bzw. bedeuten würde), daß du bei der DRV einen Reha-/Renten-Antrag binnen einem Monat zu stellen hast/hättest.

Das schreiben ließt sich eher wie von einem besoffenen SB geschrieben, so durcheinander erscheint es.

Wenn du bereits einen Reha-/Renten-Antrag am laufen hast, kannst du dich jetzt erst mal zurück lehnen und abwarten was die DRV sagt.


Grüße saurbier
 

Ularfa

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@Muttifragt
Erst mal vorab eine Frage, weil mich da etwas wundert. Hast du schon einen Antrag auf EM-Rente gestellt?

Und jetzt zu deinen Fragen und dem Schreiben. Über die Höhe des ALG1 muss du dir keine Sorgen machen, der Bewilligungsbescheid den du bekommen hast (nach §136 SGB III) ist und bleibt so korrekt.
Was du jetzt bekommen hast ist insoweit positiv, weil dich die AfA jetzt nicht mit Vermittlungsbemühungen nervt, Du stehst der Vermittlung nicht zur Verfügung.

daß du bei der DRV einen Reha-/Renten-Antrag binnen einem Monat zu stellen hast/hättest.
Das stimmt nicht, dass müsste dann auch drin stehen das sie explizit dazu auffordern und somit auch das Dispositionsrecht einschränken. Das machen sie aber anscheinend nicht und das wundert mich. Daher die Frage ob da schon ein Antrag gestellt wurde.
 
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