Wie lange muss ich Bewerbungsabsagen aufbewahren????

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G

Gelöschtes Mitglied 31671

Gast
Hey Leute....!!!!
Weiß hier jemand wie lange man Absagen aufbewahren muss...?
Ich hab nämlich noch Absagen aus dem Jahr 2001 gefunden???
Muss ich die noch aufheben???
Bitte helft mir weiter!!!!
Danke!!!!!
 
S

Syn Kope

Gast
Sämtlichen Schriftverkehr, alles, A L L E S hebe ich auf, jede Kleinigkeit. Und kommt einmal der Tag der Tage, dann haue ich denen meine gesammelten Werke auf den Tisch (sinnbildlich). Solln`se doch blättern :icon_rolleyes:
 

gary66

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Hallo,
warum 2 1/2 Jahre aufbewahren ?
Das Aufbewahren von Bewerbungsunterlagen inclusive Absagen hat doch durchaus mehrere Vorteile:
1. Nachweis der Bewerbungsbemühungen für Arbeitsagentur, Jobcenter, Versicherungen (z.B. bei Übernahme von Ratenzahlungen durch Versicherungen), Finanzamt, etc...
2. Nachweise für das Finanzamt (Vorausgesetzt man zahlt zwischendurch mal Steuern)
3. Mustervorlagen und gesammelte Musterabsagen zum Nachschlagen was man vor drei Jahren geschrieben hat.
Ich hebe meine Bewerbungsunterlagen grundsätzlich etwas länger auf. Zumindest solange bis ich einen festen Job haben und die Unterlagen fast überflüssig werden. Aber ohne Job dienen Sie zumindest als regelmäßigen Nachweis. Ich denke den vollen Odner kann man durchaus in sein Archiv stellen (Keller, Speicher, etc.)
 

Barbarossa

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Möchte Dir gerne sagen wie ich so etwas handhabe;

Ich digitalisiere ALLE Schriftstücke und jeglichen Schriftverkehr der mit dem "(M)Jobcenter" geführt wird. Geforderte Unterlagen bringe ich persönlich im JC vorbei und lasse mir jede Seite abstempeln und von der jeweiligen Person die diese in Empfang nimmt unterschreiben.
In "heiklen" Situationen nehme ich auch noch einen Zeugen mit der die Abgabe dokumentiert.

Somit ist die (so gut wie) zeitlich uneingeschränkte Sicherung der Unterlagen platzsparend gegeben.
 

Muzel

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Die Sache wird nur lustig, wenn du einen befristen Arbeitsvertrag hattest. Dann hast du nämlich Anspruch auf Vollzeitbeschäftigung. Einen Arbeitsvertrag wegzuwerfen, ist untunlich.
 
R

Rounddancer

Gast
Bei mir landen alle Bewerbungsreaktionen auf Papier ausgedruckt, wenn sie nicht eh auf Papier kamen, in meinem kleinen, weissen Plastikköfferchen. Und das habe ich immer dabei, wenn ich beim Amt bei meinem pAp vorreiten muß. Dann zeige ich die Blätter vor,- und danach werfe ich weg, schließlich sind, bis ich mal wieder vorreiten muß, wieder viele neue eingegangen...
 

sixthsense

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Sämtlichen Schriftverkehr, alles, A L L E S hebe ich auf, jede Kleinigkeit. Und kommt einmal der Tag der Tage, dann haue ich denen meine gesammelten Werke auf den Tisch (sinnbildlich). Solln`se doch blättern :icon_rolleyes:

Ich hebe auch alles auf... man weiß ja nie, ob einer dieser Schlaumeier auf die Schnapsidee kommt, Arbeitsscheu zu unterstellen, so kann man denjenigen dann wirklich die ganzen Bewerbungen + Absagen mal auf den Schreibtisch knallen.
 

Flodder

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Aufbewahren muss ich privat nichts. Sollte ich dem JC aufgrund der EGV oder Bewerbungskostenerstattung nachweisen müssen, dann hebe ich die Unterlagen auf, bis sich der Fall erledigt hat.

Danach kommt alles in die :icon_tonne:

Nachträglich kann niemand von mir Bewerbungsabsagen verlangen.

Ok, wenn mir das JC einen Aktenschrank zur Verfügung stellt einschließlich der notwendigen Quadratmeter... :biggrin:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Dieser §14 hat nichts mit Vollzeit zu tun. Ein unbefristeter Vertrag ist dann fällig, na und? Das wissen die Personaler auch und stellen Dich dann eben nicht wieder ein. Oder nur über ne Leihbude.
 

Muzel

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Dagobert, dazu müssten wirklich alle Personaler so schlau sein wie du und dem ist nicht so. Außerdem, müssen sie ein verdammt gut sortiertes Archiv haben. Bedenke, dass es Computer in den 90iger Jahren noch nicht so verbreitet waren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Für einen richtigen Personaler gehören Grundkenntnisse im Arbeitsrecht zum Basiswissen. Und Archiv oder Computer sind dafür auch nicht nötig, die haben ja den Lebenslauf des Bewerbers vorliegen. Wenn da drinsteht, daß der schon einmal bei dieser Firma beschäftigt war fällt das auf.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Schreibst du in jeden Lebenslauf auch Jobs rein, die 3 Monate befristet waren und bereits 20 Jahre zurückliegen?

Über diese Frage kann ich mir noch einige Jahre Gedanken machen, diese Kurzzeit-Jobs liegen bei mir noch nicht so weit zurück. Aber grundsätzlich gehört sowas m.M.n. in einen Lebenslauf mit rein. Ein Zeugnis würde ich nach so langer Zeit aber nur noch auf Nachfrage vorlegen.
 

Muzel

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Es gibt Leute so wie ich, die haben immer nur Kurzzeitbeschäftigungen bekommen. Ich habe allerdings Qualifizierungen unternommen und meinen Lebenslauf immer der Stelle angepasst. Weißt du, je älter man wird, desto mehr hat man gemacht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Es gibt Leute so wie ich, die haben immer nur Kurzzeitbeschäftigungen bekommen.
Ja, seit einigen Jahren geht es mir auch so. :icon_kotz: Mein längster Job in den letzten Jahren lief zehn Monate.

Den Lebenslauf an die Stelle anzupassen find ich ne ganz gute Idee, solange man sich da keine zusätzlichen Lücken "einbaut".
Bei bestimmten Jobs die Tätigkeits-/Aufgabenbereiche mit dazuschreiben, wenns für den anvisierten Job von Bedeutung sein könnte, oder weniger wichtige Jobs zusammenfassen "Zeitraum XY Dieses-oder-Sonstwas-Tätigkeiten bei versch. Firmen im Raum Musterstadt" o.ä.

Aber ich glaub, wir kommen vom eigentlichen Thema dieses Threads ab ...
:rolleyes:
 
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