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Wie lange kann es nach dem Gutachtertermin bis zum Bescheid dauern?

Sternschnuppe68

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#1
Hallo liebe Mitstreiter,
Ich habe im Januar einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt, wurde zu zwei Gutachtern geschickt. Wie sind eure Erfahrungswerte wie lange es dauert bis zum Bescheid ?
LG Sternschnuppe
 

Friedwohl

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#2
:welcome:..Warum zu zweien und zu welchen? - Fachrichtung?
 
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Gast1

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#3
Bei Rückmeldungen von der Rentenversicherung gehe ich immer von einer Zeit von mindestens 8 Wochen aus.
 
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Sternschnuppe68

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#5
Arzt für Psychiatrie und Neurologie und Arzt für Orthopädie
Wobei ich befürchte, dass der Psychiater in sein Gutachten schreibt,bzw vorschlägt mich in eine Reha zu schicken ; weil ich noch in keiner war und er meinte, ich müsse dort hin , kann das passieren , dass Sie mich zunächst in Reha schicken? Hatte zwei Gutachten von Ärzten (Psychiater und Orthopäde) zu dem Antrag zur EU Rente dazugelegt, die beide unter 3 Stunden täglich arbeiten begutachtet haben . Die von mir angegebenen übrigen Ärzten wurden gar nicht angeschrieben.
 
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Zwergin

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#6
Meistens gilt Reha vor Rente. Da du ja noch nie eine gemacht hast, könnte es durchaus sein, dass du in eine Reha geschickt wirst.
 
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Friedwohl

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#7
Liebe Sternschnuppe, du hast so glaube ich dieses Forum noch nicht richtig durchwühlt...nimm Dir Zeit bei einer Tasse Kaffe und lese Dich durch...
Ich habe Fünf Gutachten die mir eine Arbeitsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit bestätigen, leider interessiert das die DRV recht wenig....Sogar drei Atteste von drei verschiedenen Ärzten( zwei von Psychologen, einen von einem Internisten).sind beigefügt...und auch das wird mich nicht vor einer Reha retten, ebenso wie Dich....
Stell Dich schon einmal darauf ein...willst Du Rente, mußt Du Reha...Ausnahmen soll es geben, aber was man dazu braucht, da´weiß ich auch nicht..
 
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#8
Reha geht vor Rente...so lautet der oft zitierte Satz...:wink:

Und wenn auch der Gutachter dieses für nötig hält und vorschlägt wird die DRV wohl wie auch in den meisten Fällen nach diesem Grundsatz verfahren.

Der sozialmedizinische Dienst der DRV prüft nach vorliegen aller Unterlagen natürlich erst ob mit einer Reha noch etwas verbessert werden kann bzw. erhofft von den dortigen Ärzten ein umfangreicheres Leistungsbild zu erhalten.

Das ist auch die Standard-Vorgehensweise bei der überwiegenden Mehrzahl der Antragsteller auf EM-Rente.

Allerdings kann von diesem Prozedere auch abgewichen werden nämlich dann wenn von vornherein feststeht das mit einer Reha absolut nix mehr zu verbessern wäre bzw. alle Gutachten dahingehend dieses schlüssig zum Ausdruck bringen aufgrund z.B. einer schon über mehrere Jahrzehnte bestehenden chronifizierten Krankheitsgeschichte auf den Einzelfall bezogen.

Nur ist "Rente ohne Reha" wirklich äußerst selten, aber nicht gänzlich unmöglich.

Meine EM-Rente wurde ohne Reha bewilligt, allerdings nach mehr als über 30 Jahre bestehender Erkrankung, (bin über Mitte 50) über 20 Jahre währender fachärztlicher Behandlung und schlüssiger gutachterlicher Empfehlung meiner Ärzte bzw. des Gutachters der DRV das eine Reha keinerlei Erfolg versprechen würde...


liesa
 
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Doppeloma

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#9
Hallo Sternschnuppe68, :welcome:

Ich habe im Januar einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt, wurde zu zwei Gutachtern geschickt. Wie sind eure Erfahrungswerte wie lange es dauert bis zum Bescheid ?
Das ist ja noch nicht wirklich lange her, da ging es ja schon mit den Begutachtungen sehr schnell bei dir ... schon das kann Monate dauern bis man überhaupt zu Gutachtern geschickt wird, es wird aber auch schnell mal (grundlos) darauf verzichtet.

Meist dann wenn es schon Reha-Berichte gibt, dann ist schnell mal die Ablehnung im Briefkasten ... eine Bekannte bekam diese Post schon 9 Kalendertage nach der Antragstellung ...
Man hatte (angeblich) ihren Gesundheitszustand "gründlichst geprüft", sie war bereits seit 7 JAHREN durchgehend AU geschrieben ... :doh:

Wobei ich befürchte, dass der Psychiater in sein Gutachten schreibt,bzw vorschlägt mich in eine Reha zu schicken ; weil ich noch in keiner war und er meinte, ich müsse dort hin , kann das passieren , dass Sie mich zunächst in Reha schicken?
Ja, das kann passieren (muss aber nicht) wie es dir schon geschrieben wurde und dann wartet die DRV natürlich erst das Reha-Ergebnis ab, ehe zur EM-Rente weiter entschieden wird.

Rente wegen Erwerbs-Unfähigkeit gibt es schon seit 2001 nicht mehr die nennt sich jetzt Rente wegen "Erwerbs-Minderung".

Hatte zwei Gutachten von Ärzten (Psychiater und Orthopäde) zu dem Antrag zur EU Rente dazugelegt, die beide unter 3 Stunden täglich arbeiten begutachtet haben . Die von mir angegebenen übrigen Ärzten wurden gar nicht angeschrieben.
Deine Ärzte schreiben keine "Gutachten" das waren Arzt-Berichte / ärztliche Stellungnahmen zu deinem Gesundheits-Zustand, ob es erforderlich war weitere Ärzte anzuschreiben können wir nur schwer beurteilen.

Es geht bei der EM-Rente NICHT um die Menge der Erkrankungen und Diagnosen, sondern NUR darum, ob daraus schwer genug eingeschränkt ist, seinen Lebens-Unterhalt (Vollzeit oder Teilzeit) weiterhin selbst zu verdienen.

Dazu wissen wir ja nichts weiter von dir, die von der DRV beauftragten Begutachtungen lassen natürlich gewisse Schlüsse zu, dass es sich wohl um orthopädische und psychische Probleme handeln dürfte.

Es ist auch nicht notwendig uns die ganze Krankengeschichte zu erzählen, wie lange du schon AU-krank bist, ob du noch Krankengeld bekommst oder schon "ausgesteuert" nun ALGI beziehst oder gar kein Geld (mehr) und seit wann ... ob du (auch) arbeitslos bist oder noch fest angestellt (im ruhenden Arbeitsverhältnis).

Das sind so Fragen, die schon eine Rolle spielen könnten was die DRV so prüfen könnte, um die Entscheidung zu treffen ob du eine EM-Rente bekommen sollst oder nicht.

Allgemein gibt es keine feste "Frist" wann man nach Begutachtungen dann mit dem Bescheid rechnen kann ... das kann zwischen wenigen Tagen (siehe oben) bis mehreren Monaten dauern und der Bescheid muss ja nicht unbedingt auch positiv für dich sein. :icon_evil:

Gute 50 % aller Erst-Anträge auf EM-Rente werden nämlich (leider) abgelehnt und dann kann / muss man sich die Überprüfungen per Widerspruch und / oder sogar Klage am Sozial-Gericht einfordern, was durchaus noch Jahre dauern könnte ...

Du wirst also vermutlich noch viel Geduld brauchen, ehe du mal den Bescheid zur EM-Rente in der Hand haben wirst.

MfG Doppeloma
 

Muzel

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#10
Bei mir hat es über ein Jahr gedauert bis ich einen Bescheid bekommen habe. Warte also geduldig. Meine Rente wurde bewilligt.
 

Bitas

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#11
@Mutzel,

1 Jahr nach dem 1. Gutachter hast du den Bescheid bekommen?
Oder wurden weitere Gutachten erstellt?

Gruß
Bitas
 

rebeon

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#12
Hallo Bitas,

ich habe im letzten Jahr 5 Monate nach dem Termin beim Gutachter einen positiven Rentenbescheid erhalten.

LG rebeon
 

Muzel

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#13
Nein, es gab nur ein Gutachten und zwar musste ich etwas über einen Monat nach Antragstellung zum Psychiater.
 

Sternschnuppe68

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#14
Hallo liebe Forenuser,

vielen lieben Dank für Eure Hilfe und Antworten auf meine Fragen.
Ich sehe es jetzt einfach mal so , dass eine Reha eher positiv für mich wäre , zumindest besser als ein Negativbescheid, hier hätte ich die Chance wirklich nochmal längerfristig aufzuzeigen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.

Möglicherweise hätte ich eine neue Chance, weil der Gutachtertermin beim Psychiater nur 30 min gedauert hat und ich völlig verängstigt dort rein bin und noch verängstigter dort raus bin, dieser Arzt würde laut , war ungeduldig hat ganz klar seine Macht mißbraucht und mich eingeschüchtert, ich habe Wochen gebraucht ,um mich einigermaßen zu fangen ..

Liebe Doppeloma,
ich beziehe seit Ende letzten Jahres ALG 1 /Nahtlosigkeitsregel, weil ich seit Mitte 2015 arbeitsunfähig bin, habe mehrere Wiedereingliederungen gemacht, auf meinen Wunsch hin, die in die Hose gingen , bin jetzt permanent seit Anfang 2017 arbeitsunfähig, mein Arbeitsverhältnis besteht seit fast 30 Jahren und ruht derzeit, ich bin dort in Teilzeit tätig.

Zu meinen seit 2010 durch Hausarzt erstmalig und 2013 durch Psychiater diagnostizierte rezidivierender Depression, Angststörung,Panikattacken +chronischem Schmerzsyndrom durch Fibromyalgie und mehreren Bandscheibenvorfällen und Arthrose nach multiplen Frakturen ,

kam durch die vielen Krankschreibungen hinzu, dass mein Chef mich gemobbt hat und mein Arbeitgeber 70 km weit von meinem Wohnort umgezogen ist, weil zentralisiert wurde, dass war dann auf meinen Wunsch hin der letzte Wiedereingliederungsversuch

und der ging mit Nervenzusammenbruch am Arbeitsplatz und extremen Selbstmordgedanken in die Hose, seitdem bin ich zuhause ....eine Reha hat sich nicht ergeben, weil die Kasse nicht gedrängelt hat,da ich noch einen BAT Vertrag habe , hat mein Arbeitgeber immer 6 Monate bezahlt

und die Kasse wurde somit ,was die Krankengeldzahlung angeht sehr geschont, sie musste beim letzten mal nur wenige Wochen zahlen, bis zu meiner Aussteuerung.
Ich war und bin total müde , erschöpft und voller extremen Schmerzen, deswegen war es mir ganz recht , dass ich nirgendwo hin mußte und in meiner Umgebung bleiben konnte....

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
 
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Gast1

Gast
#15
Hi Sternschnuppe68,

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
Lass Dich nicht durch die ganzen negativen Klinikbewertungen kirre machen.

Denn:

1. die Leute, die mit ihrer Klinik zufrieden waren, die sehen keinen Anlass über ihre Klinik im Internet zu meckern - und das ist wahrscheinlich die Mehrheit all derer, die in eine Reha-Klinik gegangen sind.

2. die Leute, die im Internet über ihre Klinik meckern (wahrscheinlich eine Minderheit an Leuten), tun dies vielleicht aufgrund ihrer Erkrankung.

Beispiel: Als ich meine medizinische Reha machte (psychosomatisch und psychotherapeutisch), hat sich eine andere Klinikbewohnerin über die vermeintlich schlechte Qualität der Klinik bei mir und der Klinikleitung beschwert. Später stellte sich heraus, dass sie Alkoholikerin ist. Auf dem Klinikgelände herrschte Alkoholverbot. Auch das hat ihr wohl nicht gepasst.

Sie hätte erst Mal ne Entziehungskur machen müssen, ehe man sie in Einzel- und Gruppentherapie in meiner Reha-Klinik gesteckt hätte. Stattdessen war sie sich jeden Abend am Zusaufen in der nahe gelegenen Stadt.

Was meinst Du wohl, wie ihre Bewertung der Reha-Klinik im Internet ausgefallen wäre?
 

Doppeloma

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#16
Hallo Sternschnuppe68,

Zunächst mal eine ganz große BITTE, lockere deine Beiträge etwas auf durch etwas kürzere Sätze, Absätze und eine gelegentliche Leerzeile ...
Gerade hier in diesem Forenbereich gibt es viele User, die mit solchen kompakten "Antwort-Blöcken" überfordert sind und dann gar nicht lesen und antworten werden.

Mit deinen "Bandwurmsätzen" hatte ich schon so meine Schwierigkeiten und habe mir erlaubt das etwas "aufzulockern" ...

Ich sehe es jetzt einfach mal so , dass eine Reha eher positiv für mich wäre , zumindest besser als ein Negativbescheid, hier hätte ich die Chance wirklich nochmal längerfristig aufzuzeigen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.
Wenn die DRV eine Reha einfordert zur Klärung deiner Erwerbsfähigkeit, dann wirst du auch eine Reha dafür machen müssen, das gehört dann zu deiner Mitwirkungspflicht bei der Klärung deines EM-Renten-Antrages.

Möglicherweise hätte ich eine neue Chance, weil der Gutachtertermin beim Psychiater nur 30 min gedauert hat und ich völlig verängstigt dort rein bin und noch verängstigter dort raus bin, dieser Arzt würde laut , war ungeduldig hat ganz klar seine Macht mißbraucht und mich eingeschüchtert, ich habe Wochen gebraucht ,um mich einigermaßen zu fangen ..
Hast du ein Gedächtnisprotokoll zu diesem Gutachter-Termin geschrieben, hattest du Begleitung dabei, die bestimmte Abläufe bestätigen könnte (auch die Begutachtungs-Zeit z.B.) ???
Warum hast du dich nicht direkt danach (schriftlich / nachweislich) bei der DRV darüber beschwert, dass der Gutachter sich (zumindest aus deiner Sicht) nicht korrekt verhalten hat ???

Es ist immer sehr schwierig, wenn das Gutachten dann fertig ist, vielleicht schon negative Wirkungen zeigt, wenn man dann erst (bei der DRV) darauf hinweist, dass man bereits die Begutachtung nicht in Ordnung gefunden hatte. :idea:
Hast du wenigstens mit deinem behandelnden Arzt darüber mal gesprochen, wenn du Wochen brauchtest dich davon zu erholen ???

ich beziehe seit Ende letzten Jahres ALG 1 /Nahtlosigkeitsregel, weil ich seit Mitte 2015 arbeitsunfähig bin, habe mehrere Wiedereingliederungen gemacht, auf meinen Wunsch hin, die in die Hose gingen , bin jetzt permanent seit Anfang 2017 arbeitsunfähig, mein Arbeitsverhältnis besteht seit fast 30 Jahren und ruht derzeit, ich bin dort in Teilzeit tätig.
Danke für deine ergänzenden Informationen, leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass diese "Arbeits-Versuche" sehr wenig Beachtung finden bei der DRV wenn es um die Entscheidung zur EM-Rente geht.

Zu meinen seit 2010 durch Hausarzt erstmalig und 2013 durch Psychiater diagnostizierte rezidivierender Depression, Angststörung,Panikattacken +chronischem Schmerzsyndrom durch Fibromyalgie und mehreren Bandscheibenvorfällen und Arthrose nach multiplen Frakturen ,
Bist du auch in regelmäßiger Schmerztherapie und warst du schon mal in einer speziellen Schmerzklinik deswegen, die psychischen Probleme sind oft "nur" die logische Folge, der körperlichen Probleme und damit verbundenen Existenz- und Zukunfts-Ängste.

Du darfst mir glauben, dass ich sehr gut weiß was ich dir da schreibe, "rezidivierende" Depressionen nimmt die DRV nicht besonders ernst, das sei ja mal "besser und mal schlechter", da kann man in den besseren Phasen durchaus noch arbeiten gehen.

kam durch die vielen Krankschreibungen hinzu, dass mein Chef mich gemobbt hat ...
und der ging mit Nervenzusammenbruch am Arbeitsplatz und extremen Selbstmordgedanken in die Hose, seitdem bin ich zuhause ...
Solche AG-internen Probleme müssen aber anders gelöst werden und nicht durch Zahlung einer EM-Rente ... (Reha-Gruppe: "Wie löse ich Arbeitsplatz-Konflikte" ???) ...

Was wurde denn bisher gegen deine Schmerzkrankheit konkret unternommen, ich frage danach nicht nur, weil die DRV das auch tun wird (besonders auch in einer Reha-Maßnahme), sondern weil es doch sicher auch in deinem persönlichen Interesse ist, diese Schmerz-Spirale mal irgendwie in den "Griff" zu bekommen und / oder wenigstens erträglicher zu machen.

Mein Männe ist chronischer Schmerzpatient (auch mit vielen orthopädischen Problemen und OPs belastet seit er Mitte / Ende 30 war), EM-berentet wurde er erst nach jahrelangem Kampf mit der DRV.

Bis dahin war er schon relativ regelmäßig (immer auf eigenen Wunsch, mit Unterstützung seiner behandelnden Ärzte) in orthopädischen Reha-Kliniken.
Was zunächst immer kurze Zeit auch wirksam war, aber eben nicht lange wenn man anschließend wieder teils schwere Arbeit im Schichtdienst (12- Stunden-Schichten) macht.

eine Reha hat sich nicht ergeben, weil die Kasse nicht gedrängelt hat,da ich noch einen BAT Vertrag habe , hat mein Arbeitgeber immer 6 Monate bezahlt
Es geht ja nicht nur um Geld dabei und ob die Kasse danach "drängelt", hattest du denn selber nie Interesse daran mal intensivere Therapien (über 3 - 4 Wochen) bekommen zu können, bekommst du wenigstens vom ambulanten Arzt mal Physio-Therapien verordnet ???

und die Kasse wurde somit ,was die Krankengeldzahlung angeht sehr geschont, sie musste beim letzten mal nur wenige Wochen zahlen, bis zu meiner Aussteuerung.
Nur vom Krankengeld pünktlich auf dem Konto wird man aber doch auch nicht gesünder ... oder wenigstens wieder schmerzärmer ... :icon_evil:

Ich war und bin total müde , erschöpft und voller extremen Schmerzen, deswegen war es mir ganz recht , dass ich nirgendwo hin mußte und in meiner Umgebung bleiben konnte....
Genau dafür gibt es z.B. die speziellen Schmerzkliniken für "Manuelle Therapie", das ist KEINE Reha, aber dort versucht man die für dich passende Therapie-Kombi herauszufinden, damit du mit deinen Schmerzen besser lernst umzugehen, bei Bedarf unterstützt durch die notwendigen Medikamente.

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
Dann solltest du aufhören dazu weiter was zu lesen, in der Hinsicht stimme ich meinem Vorschreiber gerne zu, in anderer Hinsicht eher nicht unbedingt ... :icon_evil:

Die Reha-Klinik in der ich gewesen bin hatte (eigentlich / überwiegend) sehr gute Bewertungen, aber das waren wohl eher Menschen, die mal ein wenig "Abwechslung" vom Berufsalltag genossen haben, wer richtig KRANK war, der passte dort auch nicht wirklich hin. :icon_evil:

Schon gar nicht wenn er auf speziellen "Wunsch" eines Sozial-Leistungs-Trägers ( KK / AfA / DRV) dort gewesen ist ...
Eine Reha direkt zur Klärung der Erwerbsfähigkeit nach Antrag auf EM-Rente dürfte da noch eine besondere "Qualität" haben.

Diese Kliniken werden nun mal von der DRV (vorrangig) dafür bezahlt, dass sie möglichst keine Berentung für notwendig halten sollen ... :sorry:

Das habe zumindest ich schon in meiner Reha (auf Forderung der KK nach langer Krankheit) sehr deutlich "zu spüren" bekommen ... die Unterschiede in der Behandlung der Patienten waren (leider) nicht zu übersehen, je nachdem, ob sie "freiwillig" (also auf eigenen Wunsch) oder auf Druck eines Leistungsträgers dort gewesen sind.

MfG Doppeloma
 

Muzel

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#17
Mein Gutachter wollte sogar die Polizei holen und trotzdem habe ich die Rente bekommen. Mein Mann war dabei. Warte bitte ruhig. Dass das nicht einfach ist, braucht mir keiner erzählen. Aber ich möchte Mut machen.
 

Sternschnuppe68

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#18
Hallo Muzel, lieben Dank für Deine aufmunternden Worte.....🙋*♀️😊,
Hallo Doppeloma, Dir auch herzlichen Dank für die ausführliche Rückmeldung, sorry,
Dass ich so wild drauflos geschrieben habe, ich werde künftig drauf achten, die Sätze kürzer zu machen.

Als erstes waren meine Depressionen da, auch durch viele private Umstände, dann kamen die Schmerzen....

Wegen den Schmerzen war ich noch nicht stationär, bin aber in schmerztherapeutischer Behandlung. Physiotherapie bekomme ich 1-2 mal die Woche seit über einem Jahr, Akkupunktur habe ich bekommen, hat mir nichts gebracht, medikamentös bin ich eingestellt, im schlimmsten Fall nehme ich Morphium.

Spritzentherapien bekomme ich , diese helfen nur kurzfristig.

Mit meinen behandelnden Ärzten habe ich nach dem Gutachtertermin gesprochen, mein Psychiater meinte , ich solle ein Gesprächsprotokoll anfertigen, und abwarten, das habe ich getan.

Ehrlich gesagt , wußte ich nicht, dass ich mich beschweren kann/darf, sondern dachte vielmehr ich müsse das so hinnehmen. Ich war in Bekleidung dort.

Schön, dass es hier Leute gibt, die sich mit diesen Problemen auseinandersetzen und sich die Zeit nehmen zu antworten
 
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Muzel

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#19
Kannst du zu der Spritzentherapie etwas Konkreteres sagen?
 

Sternschnuppe68

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#20
Kannst du zu der Spritzentherapie etwas Konkreteres sagen?
Das ist ein Lokalanästhetikum, ca 25 Einstiche von HWS bis LWS kein Cortison ,das Verträge ich nicht
 
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Muzel

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#21
Hat dir das Lokalanästhetikum geholfen?. Mein Arzt wollte es mir nicht spritzen, weil es nur ganz kurz helfen würde.
 

Sternschnuppe68

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#22
Hat dir das Lokalanästhetikum geholfen?. Mein Arzt wollte es mir nicht spritzen, weil es nur ganz kurz helfen würde.
Dein Arzt hat recht, es hilft kurzfristig , aber immerhin geht es paar Tage besser ...
 
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Muzel

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#23
Tage sind schon mal gut, mein Arzt hat behauptet, dass es nur Stunden wären. Hat dein Arzt dir nach Abklingen der Wirkung weitere Spritzen gegeben?
 

Sammy1968

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#24
Hallo,
ich habe das gerade jetzt durch. Ich war nach Widerspruch im Januar beim Gutachter. Und habe jetzt 10 Wochen danach den Bescheid erhalten, leider eine Ablehnung.
 

Muzel

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#25
Das der Gutachter dein Anliegen abgelehnt hat, heißt noch gar nichts. Interessant ist die Stellungnahme des sozialen Dienstes der DRV. Mein Gutachter wollte, dass ich nach einem Jahr erneut zur Begutachtung erscheine und der Dienst hat mich für immer berentet. Hast du auch diese Stellungnahme?
 

hansklein

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#26
Ich hab aktuell die Bewilligung der Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalten.

Das letzte Fachärztliche Gutachten durch die DRV wurde schon vor ca. 5 Monaten erstellt, allerdings wurden schon 2 Gutachten durch die DRV vorher erstellt und es lag ein KH-Facharztbericht wegen einer Erkrankung und einige ältere Gutachten vor.

Mir wurde erst gar nicht die Möglichkeit einer Reha angeboten, obwohl einer der Gutachter das im Gutachten der DRV empfohlen hatte.

Zwischenzeitlich habe ich eine TZ-Stelle unter 6 Std. angenommen, da haben sie mich ab Antrittsdatum auf Teilerwerbsminderung umgestellt, bis dahin Volle Erwerbsminderungsrente. Bevor jemand an meinen Verstand zweifelt - Von der Vollen Rente könnte ich nicht leben, ohne in den Klauen der Grundsicherung zu geraten, bis jetzt hat das JC gezahlt. Für mich passt das Prima, ich darf sehr großzügig dazuverdienen, ohne das etwas angerechnet wird.

Bei der/den ( Vollrente/Teilrente) stehen keine Befristungen, es sind auch keine Arbeitsmarktrenten.

Den Erstantrag hatte ich Anfang 2017 gestellt, dieser wurde erstmal abgelehnt. Darauf hatte ich mit Begründung in eigenen Worten Widerspruch eingelegt und dann wurde ich erstmal von Facharzt zu Facharzt weitergereicht, wobei die Termine immer mit Abstand dazwischen kamen. Denke, die haben immer nach "nicht ausreichenden" Gutachten weitergereicht, um doch noch ablehnen zu können.

Die Nachzahlung wurde erstmal einbehalten, da verrechnen sie freundlicherweise noch mit JC und was es sonst noch gibt.

Alles in allem, war es ein langer Weg, der doch noch erfolgreich gegangen werden konnte und mit dem Zuverdienst passt alles zusammen.

Von daher, in Ruhe abwarten, was entschieden wird und nicht vorher verrückt machen, ich hatte nicht mehr mit positivem Bescheid gerechnet.
 

Sternschnuppe68

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#27
Ich hab aktuell die Bewilligung der Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalten.
Vielen Dank für die Antworten, ich muss versuchen,nicht ständig quälende Gedanken daran zu haben und weiter geduldig abwarten .....

@Muzel ....die Spritzentherapie geht über 3 Wochen , 1x pro Woche das Spritzenprogramm, kann (muss nicht) aber für wenige Tage bis 10 Tage hilfreich sein , ist wahrscheinlich auch bei jedem individuell anders
 
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ExitUser

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#28
Bei mir kam beim Erstantrag nachdem alles erledigt war also Befunde, Gutachtertermin etc. nach einigen Wochen ein Brief von der DRV wo mitgeteilt wurde das der sozialmedizinische Dienst noch keine abschließende Entscheidung treffen konnte und ich um etwas Geduld gebeten wurde.

Dann nach ca. anderthalb Wochen war der Bescheid da.

Du kannst durchaus eine höfliche Sachstandsanfrage bei der DRV stellen bezüglich einer Entscheidung.

Das hatte ich so gemacht bei meiner ersten Verlängerung der EM-Rente als ich das warten nicht mehr ausgehalten habe da hab ich einfach eine freundliche E-Mail an meine SB geschickt und nach paar Tagen war der Bescheid da.


liesa
 

Kerstin_K

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#29
Eigentlich muss die DRV ja wohl innerhalb von sechs Monaten nach Antragstellung entscheiden. Interessiert die Herrschaften nur leider nicht.
 

Sternschnuppe68

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#30
Hallo liebe Forianer,
Habe jetzt eine Info von der DRV bekommen, sie schlagen eine Reha vor, weil sie noch nicht abschließend beurteilen können.

Muss ich hier etwas wichtiges beachten und habe ich ein Mitspracherecht bezüglich der Rehaeinrichtung ?

Macht es Sinn die Gutachten der Untersuchungen anzufordern ?

Liebe Grüße Sternschnuppe
 
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Muzel

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#31
So etwas macht immer Sinn. Ich wollte nie dumm sterben.
Hast du dir schon eine Einrichtung für deine Reha ausgesucht. Das solltest du schleunigst tun.
 

Sternschnuppe68

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#32
So etwas macht immer Sinn. Ich wollte nie dumm sterben.
Hast du dir schon eine Einrichtung für deine Reha ausgesucht. Das solltest du schleunigst tun.
Nein ich habe noch nichts rausgesucht , wollte mich hier zunächst mal erkundigen
 
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Muzel

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Was denkst du denn, wie viele Kurkliniken es gibt? Du musst doch Wünsche haben.
 

Doppeloma

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#35
Hallo Sternschnuppe68,

Habe jetzt eine Info von der DRV bekommen, sie schlagen eine Reha vor, weil sie noch nicht abschließend beurteilen können.
Es mag zunächst nach "Vorschlag" klingen aber wenn du keine Reha machen willst, gilt das schnell als "verweigerte Mitwirkungspflicht" bei der Klärung deiner Erwerbsfähigkeit für den Antrag auf EM-Rente.

Muss ich hier etwas wichtiges beachten und habe ich ein Mitspracherecht bezüglich der Rehaeinrichtung ?
Ja, du hast ein Wahlrecht was die Reha-Klinik betrifft, das teilt man dir natürlich nicht unbedingt freiwillig mit, so kann man dich besser in eine sehr "DRV-konforme" Reha-Klinik schicken ...

Du solltest dich umgehend mit deinem behandelnden Arzt zusammensetzen und dich zu einer (für deine Gesundheitsprobleme) passenden Reha-Klinik beraten lassen.

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbix/8.html

Die DRV wird nicht lange warten und den Antrag einfordern, da solltest du bereits eine "Wunschklinik" (und möglichst einen Ausweich) benennen können.
Es gibt kein Feld dafür im Antrag, das sollte man also unbedingt separat aufschreiben und an den Antrag "antackern" ...

Zu lange Wartezeiten bis zur Aufnahme (in deine Wunschklinik) wird die DRV allerdings auch nicht akzeptieren und du solltest immer im Auge behalten, dass diese Reha-Kliniken letztlich ALLE von der DRV bezahlt werden ...

Es gibt "Bessere" (die sich wenigstens versuchen auf dich einstellen) und Andere, die strikt nach den Vorgaben der DRV arbeiten, dahin wirst du natürlich ohne eigene Angaben zu einer Klinik, dann bevorzugt hingeschickt.

Macht es Sinn die Gutachten der Untersuchungen anzufordern ?
Damit kannst du aktuell eigentlich noch gar nichts anfangen und die DRV muss das im laufenden Prüfungs-Verfahren auch noch nicht unbedingt herausgeben wollen ... :icon_evil:

Du solltest besser einige wichtige Krankenunterlagen / Behandlungsberichte / Diagnosen von deinen Ärzten ausdrucken lassen, damit du was (Kopien davon) in die Klinik mitnehmen kannst.

Es ist nämlich nicht sicher, dass die Ärzte dort was von der DRV bereitgestellt bekommen und dann weiß dort Keiner genau was los ist mit dir ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Sternschnuppe68

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#36
Liebe Doppeloma,
Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung, ich gehe am Montag zu meinem Facharzt und hoffe , dass er mir ein bis zwei Kliniken empfehlen kann.

Ich dachte vielleicht gibt es hier auch ehemalige Rehapatienten , die mir eine Einrichtung empfehlen können, habe bei der Suchfunktion leider nichts gefunden.

Ganz viele Grüße Sternschnuppe

....Fachrichtung : psychisch/psychosomatisch
 
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Doppeloma

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#37
Hallo Sternschnuppe68,

Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung, ich gehe am Montag zu meinem Facharzt und hoffe , dass er mir ein bis zwei Kliniken empfehlen kann.
Zumindest sollte der Arzt (aus Patientenberichten) vielleicht ungefähr ahnen können, in welcher Klinik du "relativ" gut aufgehoben sein könntest.

Ich dachte vielleicht gibt es hier auch ehemalige Rehapatienten , die mir eine Einrichtung empfehlen können, habe bei der Suchfunktion leider nichts gefunden.
....Fachrichtung : psychisch/psychosomatisch
Es gibt hunderte solcher Kliniken in ganz D, wer soll dir da eine bestimmte empfehlen können, jeder macht dazu seine persönlichen Erfahrungen und gerade in diesem Fach-Bereich sind es selten die Allerbesten ... :sorry:

Zudem wäre ja auch interessant in welcher Gegend du eine Reha-Klinik suchen würdest, ich selbst war in einer "Wunschklinik" am (früheren) Wohnort.

Aber nicht weil ich glaubte die sei besonders "gut", sondern weil ich da viel Zeit zu Hause verbringen konnte wenn keine Therapien auf dem Plan waren.

Mich hatte die KK dazu aufgefordert eine solche Reha zu beantragen, ich selbst hatte überhaupt KEIN Bedürftnis danach (habe auch NICHTS davon erwartet für mich) aber ich konnte auch nicht auf das Krankengeld verzichten, was davon (meine "Mitwirkung") abhängig gemacht wurde.

Empfehlen würde ich diese Reha-Klinik Niemandem ... ich wurde schon als "Rentenjäger" gehandelt, obwohl ich den Antrag auf EM-Rente damals noch gar nicht gestellt hatte ... :icon_neutral:
Es gab Andere die dort waren und das entspannt "genossen" haben, ehe sie an den Arbeitsplatz zurück gekehrt sind ...

Sprich mit deinem Arzt und wähle zur Not nach der Anreisedauer / Gegend aus, was dir am ehesten zusagen würde.

Mehr kann man dir da eigentlich nicht empfehlen, der Reha-Bericht wird später die Hauptbedeutung für die Entscheidung zur EM-Rente haben ... es ist immerhin ein "Langzeit-Gutachten" ...

MfG Doppeloma
 

Sternschnuppe68

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#38
Ich habe große Angst vor dieser Reha, was passiert ,wenn ich arbeitsfähig entlassen werde ,bzw. die Rente abgelehnt wird ?
 

Antik 63

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#39
Hallo Sternschnuppe 68,

Ich war in einer Reha Klinik Psychosomatik und habe mich darauf verlassen das die DRV, die richtige Reha Klinik für mich aussucht.Aber das war nicht so.Ich war da ziemlich unwissend und dachte das da auch eine Schmerz Therapie stattfindet es fand aber keine statt.

5 Wochen war ich da das war sehr lange,aber ich muss sagen die waren alle Nett. Habe dann auch gleich am Anfang gesagt das kann ich nicht und das auch nicht wegen meinen Schmerzen. Und morgens ganz Früh geht das gar nicht da habe ich starke Schmerzen. Da hat auch keiner was gesagt und man sollte das auch sagen viele hatten Angst das es sich nachteilig auswirken könnte.

Aber du gehst Krank in die Reha und kannst dann alles was von dir verlangt wird.Dann kannst du ja auch nicht so Krank sein denken die dann vielleicht in der Reha Klinik. Aber wie gesagt kommt natürlich immer drauf an was du für Gesundheitliche Probleme hast. Das kannst nur du alleine entscheiden was geht und was nicht geht.

Ich wurde AU entlassen und wichtig war mir, das mir geglaubt wurde wegen meinen Schmerzen. Und die nicht gesagt haben ja sie haben ja nichts.Ich an deiner Stelle würde mir auf jedem Fall eine Reha Klinik nach deinen Bedürfnissen aussuchen.

Und nicht die negativen Bewertung aus dem Internet lesen.

Mach das mal ich schau dir Kliniken an da ist bestimmt was für dich dabei.Denn mit dem empfehlen ist das so eine Sache das kann man nicht der eine findet die gut und der nächste wieder die.

Du hattest im anderen Thread gefragt was damit gemeint ist(das stand bei mir auch).Die Behandlungsmöglichkeiten der Patientin sind noch nicht ausgeschöpft.Bei mir war damit gemeint das ich noch keine Schmerz Therapie gemacht hatte.

Das sollte ja in dieser Reha stattfinden :doh: da war ich ja auch von überzeugt die waren aber nur für die Psyche zuständig.Und weil eben bei mir nichts gefunden wurde wegen der Schmerzen ist man eben davon ausgegangen das es die Psyche ist war aber nicht so.

Ich hatte dieses Forum noch nicht entdeckt wo meine Reha stattgefunden hatte dann hätte ich einiges anders gemacht.

Ich hoffe das hilft dir ein wenig.Ich habe keine schlechten Erfahrungen mit dieser Reha Klinik gemacht.Der nächste sagt aber wieder was anderes.

Es Grüßt Antik 63
 
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Muzel

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#40
Solange die DRV dir keine Kurklinik zugewiesen hat, kannst du von deinem Wahlrecht Gebrauch machen. Du hast doch auch die Möglichkeit bei deiner Wahlklinik anzurufen.
 

Sternschnuppe68

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#41
....euch ganz vielen lieben Dank,für die Antworten, es tut gut, wenn man nicht alleine ist mit der Angst und dem Druck.

Ich rede morgen mal mit meinem Psychiater über eine Klinik. Was fällt denn unter Schmerztherapie, evtl. Spritzenbehandlung über längeren Zeitraum, Akkupunktur, Medikamente ?

LG Sternschnuppe
 
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saurbier

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#42
Hallo Sternschnuppe68,

Was fällt denn unter Schmerztherapie, evtl. Spritzenbehandlung über längeren Zeitraum, Akkupunktur, Medikamente ?
Schmerztherapie kann vieles umfassen, es kommt eben immer darauf an welche Ursache hinter deinen Schmerzen steckt.

Ich z.B. hab damals zuerst in unserem örtlichen Krankenhaus mit der Schmerztherapie angefangen. Da gingen die Ärzte lediglich nach den bisherigen Befunden - machten aber keine eigenen Untersuchungen - und verschrieben mir schrittweise verschiedene Medikamente. Ich möchte es mal so formulieren - sie wurschtelten sich durch, in der Hoffnung irgendwann das richtige Medikament zu finden.

Nach fast einem Jahr hatte ich diese Nase voll und kam durch einen Freund den ich in der Rehabilitationsklinik kennen gelernt hatte, an seinen Schmerztherapeuten.

Der machte dann zuerst einmal eine fast 6 stündige Untersuchung mit Labor und persönlicher Untersuchung.

Daraufhin bekam ich dann kurzfristig (weil ich noch berufstätig war) eine stationäre Einweisung für 10 Tage bei ihm auf seiner Station.

Als ich dann dort zur Behandlung eintraf, bekam ich z.B. am 2 Tag eine PDA gesetzt, bei welcher mir mittels Pumpe ständig Mophin injiziert wurde. Die Dosis wurde anfangs im 2 Std. Rhythmus langsam erhöht, bis meine Schmerzen anhand des Schmerztagebuches (welches ich zuvor bereits 2 Monate führen mußte) auf einer Skala von 1-10 auf 5 herunter gegangen waren. Nebenbei bekam ich die ersten 3 Tage zusätzlich (tägl.) einen Cocktail per Infusion verabreicht (angeblich Medikamente und Vitamine) gegen die ständige Müdigkeit und Abgespannt- und Gereiztheit. Ansonsten bestand der Tag aus Spaziergängen in der ländlichen Umgebung bei schönstem Sonnenwetter. Zum Abschluss der Behandlung wurde ich dann auf eine entsprechend passende Tagesdosis Morphin (zur Pumpe) eingestellt.

Als ich nach 10 Tagen wieder nach Hause kam, stellten meine Bekannten und Nachbarn sofort erstaunt fest, das ich wie ausgewechselt war. Ich persönlich füllte mich erstmals nach Jahren andauernder Schmerzen großartig und endlich wieder "einigermaßen" fit. Nix mehr mit der mich ständig begleitenden Müdigkeit und Gereiztheit und auch die mich in den letzten Jahren ständig begleitenden Schmerzen waren nun endlich erträglicher.

Das war mein Weg, wie deiner aussehen wird, hängt natürlich von deinen persönlichen Schmerzzuständen aber auch den auslösenden Ursachen ab.

Mein Schmerztherapeut zumindest sagte und sagt, niemand hierzulande muß heute noch unter unerträglichen Schmerzen leiden, die Medizin hat in dem Bereich große Fortschritte gemacht.

Einzig ein Punkt bleibt leider immer noch ausschlaggebend, den richtigen Schmerztherapeuten für sich persönlich zu finden. leider gibt es inzwischen sehr viele davon, aber nur wenige sind wirklich gut, leider.

Seiner Zeit genoß die Schmerzklinik Bad Mergentheim (nähe Würzburg) eine ausser ordentlich guten Ruf.

Heute z.B. wäre da auch das Krankenhaus in Schleiden (Eifel) mit seiner Schmerztherapeutischen Behandlung zu nennen, aber auch so einige andere. Gute Schmerztherapeuten findet man am besten, wenn man sich mit Gleichgesinnten darüber unterhält.

Auf keinen Fall sollte man sich von so manchem Arzt einreden lassen, es wäre nur die Psyche, vor allem dann nicht wenn allen anderen möglichen Ursachen gar nicht auf den Grund gegangen wurde/wird (Ausschlussmethode).

Mir z.B. unterstellte der damalige MDK-Arzt dies auch, ohne sich jemals die bereits vorliegenden Röntgenbilder oder gar das Orthopädische Gerichtsgutachten näher anzuschauen.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#43
Meinst du überhaupt, dass eine Reha dir etwa Positives für deine Gesundheit bringen könnte?
 

Sternschnuppe68

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#44
Hallo Saurbier, herzlichen Dank für Deine ausführliche Schilderung bezüglich der Schmerztherapie. Offensichtlich bist Du dort prima eingestellt worden, das freut mich.

Mir wurden auch viele Schmerzmedikamente verschrieben, Lokalanästhetika gespritzt,
Akkupunktur, Physiotherapie , es hieß immer , dass gegen die Fibromyalgie kein Medikament wirkt. Das stimmt auch , es hemmt lediglich zeitlich stark begrenzt einigermaßen die Schmerzen der Bandscheibenvorfälle.

Hallo Muzel, ich befürchte, dass mir die Reha nicht wirklich allzu viel bringt .
Leider weiß ich auch nicht wohin ich soll , da ich ja begrenztes Mitspracherecht
Habe, es soll eine psychosomatische Reha sein, habe ich schon mal geschaut.

Leider finde aber
Nicht wirklich die richtige Klinik . Nach den Bewertungen kann man auch nicht gehen ...
...Ich erlebe mich derzeit ratlos ...

LG Sternschnuppe
 
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#45
Hallo @Sternschnuppe68 , wie wäre es mit der Klinik in Aulendorf, Schussentalklinik?
(@Admin , hoffe ich darf hier so direkt die Klinik nennen?)

https://www.schussental-klinik.de/

Hinweis Moderation ... Mit Link als Quelle gerne ...
 
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Sternschnuppe68

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#46
Hallo deutschmeyer,

Wow diese Klinik hat tolle Bewertungen , herzlichen Dank. Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht, und alle Kliniksbewertungen der Rehaeinrichtungen auf der DRV Seite studiert.

Dies gestaltet sich recht schwierig , weil von ganz schlecht bis ganz toll alles an Meinung vertreten ist...
Liebe Grüße Sternschnuppe

Wielange kann es denn dauern , von der Benachrichtigung von mir an die DRV , dass ich die vorgeschlagene Reha antrete , bis zum Antritt?

Wie funktioniert es mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung , bin seit über einem Jahr arbeitsunfähig, soll ich mich von meiner Ärztin auch während der Reha krankschreiben lassen?

....viele Fragen von mir ....herzlichen Dank für die Antworten ...
 
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Doppeloma

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#47
Hallo Sternschnuppe68,

zunächst mal solltest du deine Beiträge nicht alle paar Minuten neu schreiben, das ist NICHT erwünscht und macht zudem alles sehr unübersichtlich.

Auch in Internet-Foren gibt es gewisse Regeln an die man sich halten sollte, geh auf "Ändern" (unten rechts unter deinem Beitrag) innerhalb 60 Minuten und schreibe dazu was dir noch eingefallen ist.

Damit ersparst du z.B. mir viel unnötige Arbeit ...

Wielange kann es denn dauern , von der Benachrichtigung von mir an die DRV , dass ich die vorgeschlagene Reha antrete , bis zum Antritt?
Das kommt darauf an, wie schnell die DRV deinen Antrag dann bearbeitet und wie schnell die gewünschte Reha-Klinik dich aufnehmen kann.

Dazu kannst du ja mal selber dort vorher nachfragen, mit welchen Wartezeiten da so zu rechnen ist (also gerne mal mit der Klinik telefonieren).

Wie funktioniert es mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung , bin seit über einem Jahr arbeitsunfähig, soll ich mich von meiner Ärztin auch während der Reha krankschreiben lassen?
Die AU läuft auch über die Reha weiter, deine Ärztin kann den Reha-Beginn vermerken (auf der AU-Bescheinigung davor) und anschließend diese "Lücke" schließen, wenn du wieder zurück bist.
Es kann ja sein, dass die Reha noch verlängert wird oder man dich früher als vorgesehen nach Hause schickt, weil man dich dort nicht für "Reha-Fähig" hält ...

Das kann man so genau nicht voraussehen, spätestens am Tag nach Reha-Ende solltest du bei deiner Ärztin wieder vorstellig werden, schon damit ihr darüber sprechen könnt, wie dir das so "bekommen" ist.
Dann hat sie das tatsächliche Ergebnis für dich und dein Gefühl / Befinden auch gleich in deiner Patienten-Akte dokumentiert.

MfG Doppeloma
 

Sternschnuppe68

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#48
Hallo Doppeloma, herzlichen Dank....Sorry, ich bin sehr forenunerfahren...mir fiel direkt
Nachdem Abschicken noch etwas ein , deswegen diese zwei Nachrichten ...wußte auch nicht , dass ich die Möglichkeit habe , noch etwas zu ändern .., aber beim nächsten Mal beachten ich das natürlich

Vielen Dank für Deine Antwort, ich werde es genauso machen . Ich verrsuche der DRV einen Rehavorschlag (Ort) zu machen, vielleicht gehen sie ja darauf ein..

Liebe Grüße Sternschnuppe
 
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Sternschnuppe68

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#49
Liebe Mitstreiter ,

Mittlerweile liegen mir die Gutachten vor, beide verweisen auf eine Reha und meinen ich könne danach wieder voll arbeiten gehen. Das psychiatrische/neurologische Gutachten verweist derzeit aktuell auf eine halbschichtige Belastbarkeit nach Reha auf voll erwerbsfähig.

Beide Gutachten sind gnadenlos verschönt, ja ich bin natürlich bereit eine Reha zu machen,
Obwohl ich überhaupt keine Lust darauf haben aber das interessiert nicht.

Wenn die Reha Ärzte mich auch wieder als voll erwerbsfähig entlassen, bekomme ich aller Voraussicht nach einen ablehnenden Bescheid.

Habe ich dann nach Widerspruch und weiterführenden Verfahren ähnliche Voraussetzungen wie ohne Gutachten oder schwinden diese dadurch?

Ich habe jetzt schon keine Kraft mehr....

Es grüßt euch eine sich sehr viele gedankenmachende, traurige Sternschnuppe
 

Sternschnuppe68

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#51
Vielen lieben Dank Muzel.

Ich habe jetzt eine Wunschklinik angegeben, und muss weitersehen.

Wie lange kann das jetzt dauern?

Liebe Grüße Sternschnuppe
 

Muzel

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#52
Mein Rentenantrag ist auch in einem Rehaantrag von der DRV umgedeutet worden, im Eilverfahren. Den Gutachter habe ich am 30.9. gesehen und durfte am 27.12. meine Reha antreten.
 

FrauRossi

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#53
Bezüglich Rehabilitation kann ich dir sagen, dass ich sowohl bei Dr Becker war und auch in der Schmerzklinik Bad Mengeheim.
Da ich einen Hund habe, war ich bezüglich der Wahl eingeschränkt, aber ich kann mich denen anschließen, was die anderen schreiben: ganz hervorragend.
Ansonsten kann ich noch die Schönkliniken empfehlen.
Im Eilverfahren, falls angeordnet, gehst du in 4 Wochen
 

Sternschnuppe68

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#54
Hallo,
Wird außer dem Blutbild in der Reha der Spiegel der Antidepressiva ermittelt ?
Vielen Dank für die Rückmeldung im voraus.
Viele Grüße Sternschnuppe
 

Sternschnuppe68

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#56
Hallo Muzel,
Vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung.sag mal ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch,wie meinst du das mit den Wänden ,die Ohren haben ?
LG Sternschnuppe
 

saurbier

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#57
Na ganz einfach, während einem (deinem) aufendhalt in der Reha solltest du mal davon ausgehen, daß die jeder Mitarbeiter voll im Blick hat.

Der Tagesablauf ist dort zumeist so gestrickt das es einem Patienten eher hektisch vorkommt.

Das aber ist gewollt, denn so können die Damen und Herren dort sehr schnell heraus filtern, wer tatsächlich ein Patient ist und wer eher als Simulant einzustufen ist.

Simulant hört sich hier schlimm an, ist aber eher so gemeint, daß es ja Menschen gibt, die eben auf eine vorzeitige EMR aus sind. Genau sowas möchte die DRV jedoch schon aus Kostengründen nicht, also schafft man dieses Zenario.

Morgens 6:30 Uhr wecken, 7:30 - 8:30 Uhr Frühstück und danach sofort irgendwelche Anwendung, Sitzungen etc., dann zwischendurch vielleicht 1 Std. Pause, dann die nächste Anwendung. 12:00 - 13:00 Uhr Mittagessen, danach geht es weiter bis zum Abendbrot. 22:00 Uhr dann Hausruhe.

Und während all der Zeit wird man ständig vom Personal und den Ärzten beobachtet, wie man sich so verhält. Z.b. kann jemand mit Rückenleiden Treppen steigen oder weite Spaziergänge machen, so eben. Da kann es schon einen erheblichen Unterschied machen, wie man z.B. eine Treppe hinauf bzw. hinter geht, oder ob man beim Spaziergang mal hier und da eine Pause einlegen muß oder eben ohne diesen absolviert, oder wie man z.b. von einer Massageliege wieder aufsteht.

All diese Kleinigkeiten geben den Ärzten den einen oder anderen Anhaltspunkt zur schwere der vorliegenden Erkrankung.

Aus meiner Erfahrung heraus mal ein Beispiel einer MDK-Begutachtung bei meinem damaligen krankheitsbild des LWS-Syndroms, mit Schulter OP und massiven Hüftproblemen: machen sie mal den Einbein-Stand, meine Antwort - sie können mich mal ich kann das nicht wegen der Hüftschmerzen. Verschränken sie mal die Arme auf den Rücken - meine Antwort - das geht mit dem re. Arm nicht weiter wie so, oder machen sie mal Kniebeugen - meine Antwort - ich kann das nicht wegen der Schmerzen in der Hüfte.

Achte mal gezielt darauf, ob z.B. wenn du dich entkleidest, nicht zufällig ein merkwürdiger Spiegel dem Arzt ermöglicht dies zu beobachten, denn wer wie ich z.B. einen Pulover locker über den Kopf ziehen kann, der kann ja keine Bewegungseinschränkung in der Schulter haben, oder. Genauso wer eine Hose locker ausziehen kann, ja welche Probleme mit dem Rücken bzw. der Hüfte mag der wohl haben.

Das sind die Kleinigkeiten und die können über Wohl oder Wehe entscheiden.

Glücklich all jene (wie ich z.B.) welche in der Rehe nach 2 Etagen Treppensteigen plötzlich einen Blutdruck von 240 haben, da bekommen die Ärzte Panik und haben ihre Gewissheit das mit dem Patienten tatsächlich was nicht stimmt.



Grüße saurbier
 

Sternschnuppe68

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#58
Hallo Saurbier,
Herzlichen Dank für die detaillierte Rückmeldung , ich freue mich über jede Information, nimmt mir zusätzlich die Angst und Panik, die ich davor habe ....

Leider habe ich seit meinen Gutachterterminen ein kleines Trauma vor neuen Gutachten.

Der Psychiater hat mich angeschrien somit hatte ich plötzlich eine Denkblockade und ich hab nur noch gestammelt und kein Wort mehr rausbekommen.

Der orthopädische Gutachter monierte ,dass ich keine orthopädischen Schuhe trage stellte fest,dass ich mich noch alleine be- und entkleiden könne, dabei hatte ich Schlupfschuhe an,bei denen ich mich nicht bücken muss und Hosen mit Gummizug ,die von alleine runterfallen. Dabei kann ich durch die Bandscheibenvorfälle nicht mehr lange sitzen und stehen. Muss aber mit Anfahrt und Heimreise 12 Stunden sitzen (öffentliche Verkehrsmittel),aber das hat ihn nicht interessiert. Meine Reha wird ausschließlich psychosomatisch sein.

LG Sternschnuppe
 

Muzel

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#59
Mir hat ein Leidensgenosse gesagt: "Wenn Sie merken , dass Sie eine Denkblockade haben, dann erbitten Sie sich eine Pause und gehen auf den Gang." Der Tipp war hilfreich.
 

Sternschnuppe68

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#60
Muzel du bist gut , auf so leichte Dinge kommt man gar nicht , weil ich immer denke ich muss alles aushalten....
 

Antik 63

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#61
Hallo Sternschnuppe68 :wink:,

@ saurbier hat dir den Ablauf sehr schön beschrieben ich habe dir im # 39 auch schon einiges dazu geschrieben.

Wo ich in der Reha war wurde auch gesagt bitte Treppen laufen ich war nur in der 2 Etagen ging bis 5 Etagen. Das Schwimmbad oder auch Wassertreten,Geräte,Fahrradfahren,Badewanne;Fango usw. das war im Untergeschoss also 3 Etagen bis zu meinen Zimmer.

Ich bin nie die 3 Etagen runter oder hoch gelaufen.Manchmal bin ich 1 Etage runter oder hoch gelaufen kam immer drauf an in welcher Etage ich gerade war und wo ich hin musste.

Wenn wir von der Stadt wieder kamen bin ich immer mit dem Fahrstuhl nach oben und auch wieder runter gefahren.

Bei der Untersuchung vom Arzt in der Reha wird besprochen was Angeboten wird oder was man machen möchte oder kann. Ich habe keine Geräte gemacht und bin auch kein Fahrrad im Geräteraum gefahren und auch kein Nordic Walking usw.

Wassergymnastik habe ich am Anfang gemacht dann bekam ich eine Erkältung und konnte 14 Tage gar nicht Schwimmen gehn.Da ich die Wassergymnastik immer Früh Morgens bekam habe ich die auch nicht mehr gemacht weil ich Früh Morgens immer meine Schmerzen habe und es mir auch zu anstrengend war.

Der Arzt sagte mir das ginge nicht anders dann sagte ich er soll mich von der Liste streichen.Ich habe ihm gesagt das wir ja Schwimmen gehen. Das durften wir muss der Arzt aber genehmigen und man muss immer mit 3 Personen sein.

Bei uns waren auch viele die sind die Treppen rauf und runter gerannt.An den Aufzügen war ein Schild da stand drauf bitte Treppen benutzen,ich dachte Papier ist geduldig und nahm den Aufzug die anderen die Treppen.

Die Anwendungen die mir ein wenig geholfen hätten, die habe ich nicht bekommen weil kein Platz frei war.

Ich hatte nur Badewanne, Fango, Druckstrahlmassge, Wassertreten,Schwimmen und Wassergymnastik und 1mal Kochen.Das sind alles Sachen die ich mir selber ausgesucht habe.Wichtig ist das du das auch sagst das du das nicht kannst eben wegen deinen Beschwerden.Frage direkt was das ist wenn dir was Angeboten wird und du das nicht kennst.

Dann gehst du zum Arzt (Reha)wenn du merkst das dir die Anwendung (egal was das ist)nicht gut tut und sagst das es nicht geht.Die wollen ja sehen wie belastbar du bist dann musst du auch sagen das du das nicht kannst.Es hat sich nicht negativ ausgewirkt das ich gesagt habe wenn was nicht geht, nicht alles annehmen die versuchen das.

Das war meine erste Reha ich war angenehm überrascht,ich hatte mir auch viel Gedanken gemacht.Ich sagte zu meinem Mann ich kann das doch alles gar nicht was soll ich da ich hatte richtig Angst.

Dann reisten ja immer wieder neue zur Reha an, die standen da genau so verstört wie ich am Anfang.Dann sagte ich in 3 Tagen ist alles gut und man gewöhnt sich ein.

Mir wurde auch erzählt in jeder Reha bekommt man am 1 Tag eine Begleitung. Also jemanden der sich da schon auskennt in der Einrichtung (von den anderen Patienten) zur Seite,aber in dieser Reha war das nicht so.

Und wir mussten uns selber durchschlagen, das habe ich dann bei einigen neuen übernommen wenn ich gesehen habe das sie nicht klar kommen.Die waren wirklich alle nett, klar es gab auch ein paar andere aber mit denen muss man sich ja nicht abgeben.

Ich hoffe es nimmt dir deine Angst ein wenig :bigsmile:

Es Grüßt Antik 63

Nachtrag: Es wird alles gut glaube mir du schaffst das :cheer2:
 
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Sternschnuppe68

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#62
Hallo Antik 63,

Vielen herzlichen Dank, ich finde es so lieb von Euch, dass ihr mir die Angst nehmen wollt und mich mit Ratschlägen bzw Erfahrungen unterstützt....

....Das tut so gut..

Eine dankbare Sternschnuppe ....Ich wollt es wäre schon vorbei ...
 

Markus1977

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#63
Kommt halt drauf an.

Wenns was Unheilbares ist, an dem es überhaupt Nichts zu deuteln gibt, dann kanns schnell gehen.

Bei mir damals Bescheid sechs Wochen nach Begutachtung.
 
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