Wie lange kann es nach dem Gutachtertermin bis zum Bescheid dauern? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Sternschnuppe68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Februar 2018
Beiträge
28
Bewertungen
7
Hallo liebe Mitstreiter,
Ich habe im Januar einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt, wurde zu zwei Gutachtern geschickt. Wie sind eure Erfahrungswerte wie lange es dauert bis zum Bescheid ?
LG Sternschnuppe
 

Sternschnuppe68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Februar 2018
Beiträge
28
Bewertungen
7
Arzt für Psychiatrie und Neurologie und Arzt für Orthopädie
Wobei ich befürchte, dass der Psychiater in sein Gutachten schreibt,bzw vorschlägt mich in eine Reha zu schicken ; weil ich noch in keiner war und er meinte, ich müsse dort hin , kann das passieren , dass Sie mich zunächst in Reha schicken? Hatte zwei Gutachten von Ärzten (Psychiater und Orthopäde) zu dem Antrag zur EU Rente dazugelegt, die beide unter 3 Stunden täglich arbeiten begutachtet haben . Die von mir angegebenen übrigen Ärzten wurden gar nicht angeschrieben.
 

Friedwohl

Elo-User*in
Mitglied seit
17 Februar 2018
Beiträge
286
Bewertungen
11
Liebe Sternschnuppe, du hast so glaube ich dieses Forum noch nicht richtig durchwühlt...nimm Dir Zeit bei einer Tasse Kaffe und lese Dich durch...
Ich habe Fünf Gutachten die mir eine Arbeitsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeit bestätigen, leider interessiert das die DRV recht wenig....Sogar drei Atteste von drei verschiedenen Ärzten( zwei von Psychologen, einen von einem Internisten).sind beigefügt...und auch das wird mich nicht vor einer Reha retten, ebenso wie Dich....
Stell Dich schon einmal darauf ein...willst Du Rente, mußt Du Reha...Ausnahmen soll es geben, aber was man dazu braucht, da´weiß ich auch nicht..
 
E

ExitUser

Gast
Reha geht vor Rente...so lautet der oft zitierte Satz...:wink:

Und wenn auch der Gutachter dieses für nötig hält und vorschlägt wird die DRV wohl wie auch in den meisten Fällen nach diesem Grundsatz verfahren.

Der sozialmedizinische Dienst der DRV prüft nach vorliegen aller Unterlagen natürlich erst ob mit einer Reha noch etwas verbessert werden kann bzw. erhofft von den dortigen Ärzten ein umfangreicheres Leistungsbild zu erhalten.

Das ist auch die Standard-Vorgehensweise bei der überwiegenden Mehrzahl der Antragsteller auf EM-Rente.

Allerdings kann von diesem Prozedere auch abgewichen werden nämlich dann wenn von vornherein feststeht das mit einer Reha absolut nix mehr zu verbessern wäre bzw. alle Gutachten dahingehend dieses schlüssig zum Ausdruck bringen aufgrund z.B. einer schon über mehrere Jahrzehnte bestehenden chronifizierten Krankheitsgeschichte auf den Einzelfall bezogen.

Nur ist "Rente ohne Reha" wirklich äußerst selten, aber nicht gänzlich unmöglich.

Meine EM-Rente wurde ohne Reha bewilligt, allerdings nach mehr als über 30 Jahre bestehender Erkrankung, (bin über Mitte 50) über 20 Jahre währender fachärztlicher Behandlung und schlüssiger gutachterlicher Empfehlung meiner Ärzte bzw. des Gutachters der DRV das eine Reha keinerlei Erfolg versprechen würde...


liesa
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.160
Hallo Sternschnuppe68, :welcome:

Ich habe im Januar einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt, wurde zu zwei Gutachtern geschickt. Wie sind eure Erfahrungswerte wie lange es dauert bis zum Bescheid ?
Das ist ja noch nicht wirklich lange her, da ging es ja schon mit den Begutachtungen sehr schnell bei dir ... schon das kann Monate dauern bis man überhaupt zu Gutachtern geschickt wird, es wird aber auch schnell mal (grundlos) darauf verzichtet.

Meist dann wenn es schon Reha-Berichte gibt, dann ist schnell mal die Ablehnung im Briefkasten ... eine Bekannte bekam diese Post schon 9 Kalendertage nach der Antragstellung ...
Man hatte (angeblich) ihren Gesundheitszustand "gründlichst geprüft", sie war bereits seit 7 JAHREN durchgehend AU geschrieben ... :doh:

Wobei ich befürchte, dass der Psychiater in sein Gutachten schreibt,bzw vorschlägt mich in eine Reha zu schicken ; weil ich noch in keiner war und er meinte, ich müsse dort hin , kann das passieren , dass Sie mich zunächst in Reha schicken?
Ja, das kann passieren (muss aber nicht) wie es dir schon geschrieben wurde und dann wartet die DRV natürlich erst das Reha-Ergebnis ab, ehe zur EM-Rente weiter entschieden wird.

Rente wegen Erwerbs-Unfähigkeit gibt es schon seit 2001 nicht mehr die nennt sich jetzt Rente wegen "Erwerbs-Minderung".

Hatte zwei Gutachten von Ärzten (Psychiater und Orthopäde) zu dem Antrag zur EU Rente dazugelegt, die beide unter 3 Stunden täglich arbeiten begutachtet haben . Die von mir angegebenen übrigen Ärzten wurden gar nicht angeschrieben.
Deine Ärzte schreiben keine "Gutachten" das waren Arzt-Berichte / ärztliche Stellungnahmen zu deinem Gesundheits-Zustand, ob es erforderlich war weitere Ärzte anzuschreiben können wir nur schwer beurteilen.

Es geht bei der EM-Rente NICHT um die Menge der Erkrankungen und Diagnosen, sondern NUR darum, ob daraus schwer genug eingeschränkt ist, seinen Lebens-Unterhalt (Vollzeit oder Teilzeit) weiterhin selbst zu verdienen.

Dazu wissen wir ja nichts weiter von dir, die von der DRV beauftragten Begutachtungen lassen natürlich gewisse Schlüsse zu, dass es sich wohl um orthopädische und psychische Probleme handeln dürfte.

Es ist auch nicht notwendig uns die ganze Krankengeschichte zu erzählen, wie lange du schon AU-krank bist, ob du noch Krankengeld bekommst oder schon "ausgesteuert" nun ALGI beziehst oder gar kein Geld (mehr) und seit wann ... ob du (auch) arbeitslos bist oder noch fest angestellt (im ruhenden Arbeitsverhältnis).

Das sind so Fragen, die schon eine Rolle spielen könnten was die DRV so prüfen könnte, um die Entscheidung zu treffen ob du eine EM-Rente bekommen sollst oder nicht.

Allgemein gibt es keine feste "Frist" wann man nach Begutachtungen dann mit dem Bescheid rechnen kann ... das kann zwischen wenigen Tagen (siehe oben) bis mehreren Monaten dauern und der Bescheid muss ja nicht unbedingt auch positiv für dich sein. :icon_evil:

Gute 50 % aller Erst-Anträge auf EM-Rente werden nämlich (leider) abgelehnt und dann kann / muss man sich die Überprüfungen per Widerspruch und / oder sogar Klage am Sozial-Gericht einfordern, was durchaus noch Jahre dauern könnte ...

Du wirst also vermutlich noch viel Geduld brauchen, ehe du mal den Bescheid zur EM-Rente in der Hand haben wirst.

MfG Doppeloma
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Bei mir hat es über ein Jahr gedauert bis ich einen Bescheid bekommen habe. Warte also geduldig. Meine Rente wurde bewilligt.
 

Bitas

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
3 Januar 2016
Beiträge
510
Bewertungen
416
@Mutzel,

1 Jahr nach dem 1. Gutachter hast du den Bescheid bekommen?
Oder wurden weitere Gutachten erstellt?

Gruß
Bitas
 
G

Gelöschtes Mitglied 60970

Gast
Hallo Bitas,

ich habe im letzten Jahr 5 Monate nach dem Termin beim Gutachter einen positiven Rentenbescheid erhalten.

LG rebeon
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Nein, es gab nur ein Gutachten und zwar musste ich etwas über einen Monat nach Antragstellung zum Psychiater.
 

Sternschnuppe68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Februar 2018
Beiträge
28
Bewertungen
7
Hallo liebe Forenuser,

vielen lieben Dank für Eure Hilfe und Antworten auf meine Fragen.
Ich sehe es jetzt einfach mal so , dass eine Reha eher positiv für mich wäre , zumindest besser als ein Negativbescheid, hier hätte ich die Chance wirklich nochmal längerfristig aufzuzeigen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.

Möglicherweise hätte ich eine neue Chance, weil der Gutachtertermin beim Psychiater nur 30 min gedauert hat und ich völlig verängstigt dort rein bin und noch verängstigter dort raus bin, dieser Arzt würde laut , war ungeduldig hat ganz klar seine Macht mißbraucht und mich eingeschüchtert, ich habe Wochen gebraucht ,um mich einigermaßen zu fangen ..

Liebe Doppeloma,
ich beziehe seit Ende letzten Jahres ALG 1 /Nahtlosigkeitsregel, weil ich seit Mitte 2015 arbeitsunfähig bin, habe mehrere Wiedereingliederungen gemacht, auf meinen Wunsch hin, die in die Hose gingen , bin jetzt permanent seit Anfang 2017 arbeitsunfähig, mein Arbeitsverhältnis besteht seit fast 30 Jahren und ruht derzeit, ich bin dort in Teilzeit tätig.

Zu meinen seit 2010 durch Hausarzt erstmalig und 2013 durch Psychiater diagnostizierte rezidivierender Depression, Angststörung,Panikattacken +chronischem Schmerzsyndrom durch Fibromyalgie und mehreren Bandscheibenvorfällen und Arthrose nach multiplen Frakturen ,

kam durch die vielen Krankschreibungen hinzu, dass mein Chef mich gemobbt hat und mein Arbeitgeber 70 km weit von meinem Wohnort umgezogen ist, weil zentralisiert wurde, dass war dann auf meinen Wunsch hin der letzte Wiedereingliederungsversuch

und der ging mit Nervenzusammenbruch am Arbeitsplatz und extremen Selbstmordgedanken in die Hose, seitdem bin ich zuhause ....eine Reha hat sich nicht ergeben, weil die Kasse nicht gedrängelt hat,da ich noch einen BAT Vertrag habe , hat mein Arbeitgeber immer 6 Monate bezahlt

und die Kasse wurde somit ,was die Krankengeldzahlung angeht sehr geschont, sie musste beim letzten mal nur wenige Wochen zahlen, bis zu meiner Aussteuerung.
Ich war und bin total müde , erschöpft und voller extremen Schmerzen, deswegen war es mir ganz recht , dass ich nirgendwo hin mußte und in meiner Umgebung bleiben konnte....

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
 
G

Gast1

Gast
Hi Sternschnuppe68,

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
Lass Dich nicht durch die ganzen negativen Klinikbewertungen kirre machen.

Denn:

1. die Leute, die mit ihrer Klinik zufrieden waren, die sehen keinen Anlass über ihre Klinik im Internet zu meckern - und das ist wahrscheinlich die Mehrheit all derer, die in eine Reha-Klinik gegangen sind.

2. die Leute, die im Internet über ihre Klinik meckern (wahrscheinlich eine Minderheit an Leuten), tun dies vielleicht aufgrund ihrer Erkrankung.

Beispiel: Als ich meine medizinische Reha machte (psychosomatisch und psychotherapeutisch), hat sich eine andere Klinikbewohnerin über die vermeintlich schlechte Qualität der Klinik bei mir und der Klinikleitung beschwert. Später stellte sich heraus, dass sie Alkoholikerin ist. Auf dem Klinikgelände herrschte Alkoholverbot. Auch das hat ihr wohl nicht gepasst.

Sie hätte erst Mal ne Entziehungskur machen müssen, ehe man sie in Einzel- und Gruppentherapie in meiner Reha-Klinik gesteckt hätte. Stattdessen war sie sich jeden Abend am Zusaufen in der nahe gelegenen Stadt.

Was meinst Du wohl, wie ihre Bewertung der Reha-Klinik im Internet ausgefallen wäre?
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.160
Hallo Sternschnuppe68,

Zunächst mal eine ganz große BITTE, lockere deine Beiträge etwas auf durch etwas kürzere Sätze, Absätze und eine gelegentliche Leerzeile ...
Gerade hier in diesem Forenbereich gibt es viele User, die mit solchen kompakten "Antwort-Blöcken" überfordert sind und dann gar nicht lesen und antworten werden.

Mit deinen "Bandwurmsätzen" hatte ich schon so meine Schwierigkeiten und habe mir erlaubt das etwas "aufzulockern" ...

Ich sehe es jetzt einfach mal so , dass eine Reha eher positiv für mich wäre , zumindest besser als ein Negativbescheid, hier hätte ich die Chance wirklich nochmal längerfristig aufzuzeigen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.
Wenn die DRV eine Reha einfordert zur Klärung deiner Erwerbsfähigkeit, dann wirst du auch eine Reha dafür machen müssen, das gehört dann zu deiner Mitwirkungspflicht bei der Klärung deines EM-Renten-Antrages.

Möglicherweise hätte ich eine neue Chance, weil der Gutachtertermin beim Psychiater nur 30 min gedauert hat und ich völlig verängstigt dort rein bin und noch verängstigter dort raus bin, dieser Arzt würde laut , war ungeduldig hat ganz klar seine Macht mißbraucht und mich eingeschüchtert, ich habe Wochen gebraucht ,um mich einigermaßen zu fangen ..
Hast du ein Gedächtnisprotokoll zu diesem Gutachter-Termin geschrieben, hattest du Begleitung dabei, die bestimmte Abläufe bestätigen könnte (auch die Begutachtungs-Zeit z.B.) ???
Warum hast du dich nicht direkt danach (schriftlich / nachweislich) bei der DRV darüber beschwert, dass der Gutachter sich (zumindest aus deiner Sicht) nicht korrekt verhalten hat ???

Es ist immer sehr schwierig, wenn das Gutachten dann fertig ist, vielleicht schon negative Wirkungen zeigt, wenn man dann erst (bei der DRV) darauf hinweist, dass man bereits die Begutachtung nicht in Ordnung gefunden hatte. :idea:
Hast du wenigstens mit deinem behandelnden Arzt darüber mal gesprochen, wenn du Wochen brauchtest dich davon zu erholen ???

ich beziehe seit Ende letzten Jahres ALG 1 /Nahtlosigkeitsregel, weil ich seit Mitte 2015 arbeitsunfähig bin, habe mehrere Wiedereingliederungen gemacht, auf meinen Wunsch hin, die in die Hose gingen , bin jetzt permanent seit Anfang 2017 arbeitsunfähig, mein Arbeitsverhältnis besteht seit fast 30 Jahren und ruht derzeit, ich bin dort in Teilzeit tätig.
Danke für deine ergänzenden Informationen, leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass diese "Arbeits-Versuche" sehr wenig Beachtung finden bei der DRV wenn es um die Entscheidung zur EM-Rente geht.

Zu meinen seit 2010 durch Hausarzt erstmalig und 2013 durch Psychiater diagnostizierte rezidivierender Depression, Angststörung,Panikattacken +chronischem Schmerzsyndrom durch Fibromyalgie und mehreren Bandscheibenvorfällen und Arthrose nach multiplen Frakturen ,
Bist du auch in regelmäßiger Schmerztherapie und warst du schon mal in einer speziellen Schmerzklinik deswegen, die psychischen Probleme sind oft "nur" die logische Folge, der körperlichen Probleme und damit verbundenen Existenz- und Zukunfts-Ängste.

Du darfst mir glauben, dass ich sehr gut weiß was ich dir da schreibe, "rezidivierende" Depressionen nimmt die DRV nicht besonders ernst, das sei ja mal "besser und mal schlechter", da kann man in den besseren Phasen durchaus noch arbeiten gehen.

kam durch die vielen Krankschreibungen hinzu, dass mein Chef mich gemobbt hat ...
und der ging mit Nervenzusammenbruch am Arbeitsplatz und extremen Selbstmordgedanken in die Hose, seitdem bin ich zuhause ...
Solche AG-internen Probleme müssen aber anders gelöst werden und nicht durch Zahlung einer EM-Rente ... (Reha-Gruppe: "Wie löse ich Arbeitsplatz-Konflikte" ???) ...

Was wurde denn bisher gegen deine Schmerzkrankheit konkret unternommen, ich frage danach nicht nur, weil die DRV das auch tun wird (besonders auch in einer Reha-Maßnahme), sondern weil es doch sicher auch in deinem persönlichen Interesse ist, diese Schmerz-Spirale mal irgendwie in den "Griff" zu bekommen und / oder wenigstens erträglicher zu machen.

Mein Männe ist chronischer Schmerzpatient (auch mit vielen orthopädischen Problemen und OPs belastet seit er Mitte / Ende 30 war), EM-berentet wurde er erst nach jahrelangem Kampf mit der DRV.

Bis dahin war er schon relativ regelmäßig (immer auf eigenen Wunsch, mit Unterstützung seiner behandelnden Ärzte) in orthopädischen Reha-Kliniken.
Was zunächst immer kurze Zeit auch wirksam war, aber eben nicht lange wenn man anschließend wieder teils schwere Arbeit im Schichtdienst (12- Stunden-Schichten) macht.

eine Reha hat sich nicht ergeben, weil die Kasse nicht gedrängelt hat,da ich noch einen BAT Vertrag habe , hat mein Arbeitgeber immer 6 Monate bezahlt
Es geht ja nicht nur um Geld dabei und ob die Kasse danach "drängelt", hattest du denn selber nie Interesse daran mal intensivere Therapien (über 3 - 4 Wochen) bekommen zu können, bekommst du wenigstens vom ambulanten Arzt mal Physio-Therapien verordnet ???

und die Kasse wurde somit ,was die Krankengeldzahlung angeht sehr geschont, sie musste beim letzten mal nur wenige Wochen zahlen, bis zu meiner Aussteuerung.
Nur vom Krankengeld pünktlich auf dem Konto wird man aber doch auch nicht gesünder ... oder wenigstens wieder schmerzärmer ... :icon_evil:

Ich war und bin total müde , erschöpft und voller extremen Schmerzen, deswegen war es mir ganz recht , dass ich nirgendwo hin mußte und in meiner Umgebung bleiben konnte....
Genau dafür gibt es z.B. die speziellen Schmerzkliniken für "Manuelle Therapie", das ist KEINE Reha, aber dort versucht man die für dich passende Therapie-Kombi herauszufinden, damit du mit deinen Schmerzen besser lernst umzugehen, bei Bedarf unterstützt durch die notwendigen Medikamente.

was ich hier über Reha Kliniken gelesen habe , ist alles andere als positiv und macht mir zusätzlich Angst.....
Dann solltest du aufhören dazu weiter was zu lesen, in der Hinsicht stimme ich meinem Vorschreiber gerne zu, in anderer Hinsicht eher nicht unbedingt ... :icon_evil:

Die Reha-Klinik in der ich gewesen bin hatte (eigentlich / überwiegend) sehr gute Bewertungen, aber das waren wohl eher Menschen, die mal ein wenig "Abwechslung" vom Berufsalltag genossen haben, wer richtig KRANK war, der passte dort auch nicht wirklich hin. :icon_evil:

Schon gar nicht wenn er auf speziellen "Wunsch" eines Sozial-Leistungs-Trägers ( KK / AfA / DRV) dort gewesen ist ...
Eine Reha direkt zur Klärung der Erwerbsfähigkeit nach Antrag auf EM-Rente dürfte da noch eine besondere "Qualität" haben.

Diese Kliniken werden nun mal von der DRV (vorrangig) dafür bezahlt, dass sie möglichst keine Berentung für notwendig halten sollen ... :sorry:

Das habe zumindest ich schon in meiner Reha (auf Forderung der KK nach langer Krankheit) sehr deutlich "zu spüren" bekommen ... die Unterschiede in der Behandlung der Patienten waren (leider) nicht zu übersehen, je nachdem, ob sie "freiwillig" (also auf eigenen Wunsch) oder auf Druck eines Leistungsträgers dort gewesen sind.

MfG Doppeloma
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Mein Gutachter wollte sogar die Polizei holen und trotzdem habe ich die Rente bekommen. Mein Mann war dabei. Warte bitte ruhig. Dass das nicht einfach ist, braucht mir keiner erzählen. Aber ich möchte Mut machen.
 

Sternschnuppe68

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Februar 2018
Beiträge
28
Bewertungen
7
Hallo Muzel, lieben Dank für Deine aufmunternden Worte.....🙋*♀😊,
Hallo Doppeloma, Dir auch herzlichen Dank für die ausführliche Rückmeldung, sorry,
Dass ich so wild drauflos geschrieben habe, ich werde künftig drauf achten, die Sätze kürzer zu machen.

Als erstes waren meine Depressionen da, auch durch viele private Umstände, dann kamen die Schmerzen....

Wegen den Schmerzen war ich noch nicht stationär, bin aber in schmerztherapeutischer Behandlung. Physiotherapie bekomme ich 1-2 mal die Woche seit über einem Jahr, Akkupunktur habe ich bekommen, hat mir nichts gebracht, medikamentös bin ich eingestellt, im schlimmsten Fall nehme ich Morphium.

Spritzentherapien bekomme ich , diese helfen nur kurzfristig.

Mit meinen behandelnden Ärzten habe ich nach dem Gutachtertermin gesprochen, mein Psychiater meinte , ich solle ein Gesprächsprotokoll anfertigen, und abwarten, das habe ich getan.

Ehrlich gesagt , wußte ich nicht, dass ich mich beschweren kann/darf, sondern dachte vielmehr ich müsse das so hinnehmen. Ich war in Bekleidung dort.

Schön, dass es hier Leute gibt, die sich mit diesen Problemen auseinandersetzen und sich die Zeit nehmen zu antworten
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Kannst du zu der Spritzentherapie etwas Konkreteres sagen?
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Hat dir das Lokalanästhetikum geholfen?. Mein Arzt wollte es mir nicht spritzen, weil es nur ganz kurz helfen würde.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Tage sind schon mal gut, mein Arzt hat behauptet, dass es nur Stunden wären. Hat dein Arzt dir nach Abklingen der Wirkung weitere Spritzen gegeben?
 

Sammy1968

Elo-User*in
Mitglied seit
8 August 2017
Beiträge
35
Bewertungen
7
Hallo,
ich habe das gerade jetzt durch. Ich war nach Widerspruch im Januar beim Gutachter. Und habe jetzt 10 Wochen danach den Bescheid erhalten, leider eine Ablehnung.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.697
Bewertungen
2.016
Das der Gutachter dein Anliegen abgelehnt hat, heißt noch gar nichts. Interessant ist die Stellungnahme des sozialen Dienstes der DRV. Mein Gutachter wollte, dass ich nach einem Jahr erneut zur Begutachtung erscheine und der Dienst hat mich für immer berentet. Hast du auch diese Stellungnahme?
 
Oben Unten