Wie lange kann ein Praktikum gehen?

darnell

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Hallo,

ich beziehe seit ein paar Monaten ALG2 und habe nun evtl. das Angebot von einer Firma auf eine Festanstellung, allerdings erst gegen Ende des Jahres aus Budgetgründen. Nun versuche ich mit der Firma einen passenden Weg zu finden, um bis dahin dort zu arbeiten. Dabei kam auch das Thema "Bezahltes Praktikum" auf, daher stellen sich mir nun folgende Fragen:

- Wie lange darf nach dem Amt ein Praktikum gehen?
- Wie verhält es sich, wenn ich das Praktikum über mehrere Monate mache und die Bezahlung ausreichen würde, um nicht länger ALG2 zu erhalten?
- Was passiert, wenn ich ALG2 aufgebe, weil das Gehalt als Praktikant reichen würde, es aber doch nicht zur Festanstellung käme? Kann ich dann problemlos wieder bei ALG2 weiter machen (auch, wenn das Amt ggf. jetzt nicht mit dem Praktikum einverstanden wäre)?

Vielen Dank für eure Antworten.
 

gelibeh

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Kann sein, dass ein Praktikum nur 6 Wochen lang sein darf. Aber warum nennt man das denn Praktikum? Dann ist das eben ein Mini-/Midi-Job, der später eventuell ausgebaut wird.
Aufstockend kannst Du bei Bedarf und wenn das nicht klappt, dann gibt es eben wieder volles ALGII.
 

darnell

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Danke für deine Antwort.

Ich möchte im Grunde nur wissen, welche Möglichkeit für mich die Beste ist. Am besten wäre es, wenn ich durch das Praktikum so viel verdiene, dass ich nicht länger auf ALG2 angewiesen bin. Natürlich kommt es heutzutage immer wieder vor, dass man nicht das erhält, was einem versprochen wird. Daher die Frage, ob ich - falls ich keine Festanstellung nach der Praktikumszeit erhalte - problemlos (also ohne Sperre etc.) direkt bei ALG2 weiter machen könnte.

Das Problem bei dem Mini-/Midijob ist, dass ich da finanziell keinen besonders großen Vorteil daraus ziehe. 100€ + 20% darf ich einbehalten und der Rest wird dem ALG2 angerechnet. Dann habe ich aber immer noch das Amt im Nacken, dass mich vielleicht währenddessen noch aus dem Praktikum rausholen möchte und bspw. in eine Bildungsmaßnahme oder einen 1€-Job stecken kann. Oberstes Ziel ist also, das Amt gänzlich los zu werden :)
 

gelibeh

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Das Problem bei dem Mini-/Midijob ist, dass ich da finanziell keinen besonders großen Vorteil daraus ziehe. 100€ + 20% darf ich einbehalten und der Rest wird dem ALG2 angerechnet. Dann habe ich aber immer noch das Amt im Nacken, dass mich vielleicht währenddessen noch aus dem Praktikum rausholen möchte und bspw. in eine Bildungsmaßnahme oder einen 1€-Job stecken kann. Oberstes Ziel ist also, das Amt gänzlich los zu werden :)
Irgendwie kann ich Dich Dir nicht folgen. Wo liegt für Dich denn der Unterschied in einem gutbezahlten Praktikum und einem genauso hoch bezahlten Midijob?
 

darnell

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Irgendwie kann ich Dich Dir nicht folgen. Wo liegt für Dich denn der Unterschied in einem gutbezahlten Praktikum und einem genauso hoch bezahlten Midijob?
Hm, wenn beides so gut bezahlt wird, dann gibt es wohl gar keinen Unterschied, da hast du Recht. Hauptsache wäre, dass ich nicht mehr vom Amt abhängig wäre.
 

darnell

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Und da gibt es auch keine Probleme, wenn ich einen "gutbezahlten" Midijob angeboten bekomme und das Amt weg haben will? Wie ich es bisher gelesen habe, darf man während dem Bezug von ALG2 ja nur einen gewissen Teil des Gehalts behalten, was ich natürlich gerne vermeiden würde...
 

Texter50

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Und da gibt es auch keine Probleme, wenn ich einen "gutbezahlten" Midijob angeboten bekomme und das Amt weg haben will? Wie ich es bisher gelesen habe, darf man während dem Bezug von ALG2 ja nur einen gewissen Teil des Gehalts behalten, was ich natürlich gerne vermeiden würde...
Kommste mit dem Midijob aus, ohne das JC weiter zu benötigen, kannste Dich jederzeit abmelden.
Dann haste auch nix mehr mit deren Affentheater zu schaffen.
Aber wirds wirklich reichen? :icon_stop:

Mit dem JC anner Backe bisse den größten Teil der Knete los.
Kannste nicht midijob mit Wohngeld ins Auge fassen?
 

Albertt

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Hallo,

ich beziehe seit ein paar Monaten ALG2 und habe nun evtl. das Angebot von einer Firma auf eine Festanstellung, allerdings erst gegen Ende des Jahres aus Budgetgründen. Nun versuche ich mit der Firma einen passenden Weg zu finden, um bis dahin dort zu arbeiten.
Budget? Firmen Kalkulieren. Entweder die Kalkulation stimmt, oder Sie stimmt nicht. Da gibt es kein Budget. Ist sicher wieder so ein AG, dem seine Reichtümer, er sich mit deiner Billlohnarbeit finanzieren möchte. Wenn er dich erst ab Januar einstellen kann, dannkannst du ja zwischenzeitlich woanders arbeiten. Aber ausbeuten lassen solltest du dir gut überlegen. Am Ende bekommst du, ohne jedes Mitleid, einen Tritt in den hintern und dann bezahlst du Lehrgeld, dass schon tausende andere bezahlt haben. Lerne aus den Fehlern anderer und lass dich nicht ausbeuten.
 

DiViD

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Ein Praktikum hat keinerlei Zeitbegrenzung. Das einzige, was ausschlaggebend ist, ist die Höhe der Vergütung, durch die's dann evtl. fürs JC praktisch zum Mini- bzw. Midi-Job wird. Es gibt heutzutage Millionen von Halbjahrespraktika (wo dann praktisch vollwertige Arbeit geleistet wird, aber die Arbeitgeber eben nicht für eine volle Arbeitsstelle zahlen wollen), die vom JC per ALG II/Aufstockung unterstützt werden, weil solche Praktika heutzutage zum Regelfall auf dem Arbeitsmarkt geworden sind, und zwar dank der Hartzgesetze.

Wenn's nach Beendigung des Praktikums nicht zur Festanstellung kommt (was heutzutage ebenfalls die Regel ist), hast du in dem Moment, wo das Praktikum vorbei ist, sofort wieder Anspruch auf ALG II in voller Höhe. Die Sperre gibt's nur bei ALG I, nicht bei ALG II. Aber unabhängig von der Sperre rate ich dir, dich beim Praktikum so zu verhalten, daß du nicht von selber rausfliegst oder einfach von dir aus hinschmeißt. Und ich muß auch nochmal Albertt zustimmen: Die Firmen locken in Millionen von Fällen arme junge Leute wie dich mit einem Praktikum und lassen dich damit vollwertige Arbeit erledigen, indem sie behaupten, es könnte am Ende eine Festanstellung draus werden, und hinterher stehste nach dem Praktikum wieder auf der Straße. Das ist in Millionen von Fällen heutzutage die Regel, daß die Firmen einen so be(Exkrement)n.

Es ist auch nochmal zu betonen, daß die Bezahlung beim Praktikum eigentlich mindestens rund 1.000-1.500 Euro/mtl. sein muß, damit du wirklich nicht mehr aufs Amt angewiesen bist. Einzige Ausnahmen wären, wenn du noch bei den Eltern wohnst, du Wohneigentum (dir deine Wohnung oder dein Haus also gehört und du keine Miete zahlst) oder sonst irgendein freies Wohnrecht genießt. Jede niedrigere Bezahlung ist im Grunde Ausbeutung, die heutzutage in Millionen von Fällen vom JC subventioniert wird.

Du hast dadurch zwar den Vorteil, während des Praktikums nicht länger vom JC terrorisiert zu werden, aber die Schuld für diese volkswirtschaftlich desaströsen Zustände liegen eindeutig bei Gas-Gerd und seiner rot-grünen Regierung mit den Hartzgesetzen, die eine solche Ausbeutung, die den Staat Jahr für Jahr Milliarden an Aufstockung für die übers Arbeitsrecht entrechteten Praktikanten kostet, legalisiert haben. Solche Praktika mit Hungerlohn auf Lebenszeit sind das einzige, was sie uns noch an Beschäftigungsmöglichkeiten gelassen haben.

Wenn dir der Arbeitgeber vorjammert, daß es bei ihm einfach nicht für eine Bezahlung von mindestens 1.500 EUR/mtl. reicht, dann HAT ER EINFACH KEIN TRAGFÄHIGES GESCHÄFTSMODELL, Punkt. Und diese Unfähigkeit läßt er sich dann noch vom Staat vergüten, indem er dir seit Inkrafttreten der Hartzgesetze 2005 einfach keinen richtigen Lohn zu zahlen braucht.
 

darnell

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Erstmal vielen herzlichen Dank für eure Antworten, ich weiß eure Mühe sehr zu schätzen!

Mir ist bewusst, dass die Chancen gut stehen, nach dem Praktikum keine Festanstellung zu bekommen und wieder mit ALG2 auf der Straße zu stehen :icon_sad: Ich weiß auch ehrlich gesagt noch nicht, was ich machen werde. Ich denke, wenn die Bezahlung in etwa bei 1500€ brutto liegen würde, dann würde ich es riskieren. Immerhin könnte ich in dieser Zeit das JC los sein und hätte mal wieder eine Position für meinen Lebenslauf, auch wenn daraus keine Festanstellung wird. Ich habe parallel auch noch andere Bewerbungen laufen, u.a. bei einer Zeitarbeitsfirma. Ich würde deren Zusage, falls eintreffend, natürlich dem Praktikum vorziehen (da muss man wohl realistisch bleiben und das "bessere" Angebot akzeptieren).

Es ist aber gut zu wissen, dass man bei "ausreichender" Bezahlung eines Praktikum problemlos auf das JC verzichten kann. Dann ist der Status - egal ob Praktikant, Mini/Midi-jobber, etc. - dem JC also egal, solange man nicht mehr ALG2 aufstocken muss und das JC erstmal außen vor lassen kann. Genau das wollte ich wissen, daher: :dank:

Mit der Firma, die mir ggf. ein Praktikum anbietet, würde ich auch versuchen, eine Art "schriftliche Zusage" zu vereinbaren, so dass es nach dem Praktikum wirklich auch in eine Festanstellung geht. Falls das nicht geht und die Bezahlung nicht meinem Bedarf entspricht, werde ich es lassen :icon_hihi:

@Situation an sich: Ja, wirklich eine Schande, was mit dem JC/Hartz4 gerade auch durch die Firmen für ein Schindluder getrieben wird :icon_neutral::icon_motz:
 

DiViD

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Festanstellung wird. Ich habe parallel auch noch andere Bewerbungen laufen, u.a. bei einer Zeitarbeitsfirma. Ich würde deren Zusage, falls eintreffend, natürlich dem Praktikum vorziehen (da muss man wohl realistisch bleiben und das "bessere" Angebot akzeptieren).
Zeitarbeit versaut einem in der Regel den Lebenslauf mehr als ein Praktikum. Beim Praktikum kann man sich die Branche wenigstens halbwegs selber aussuchen und jedes Praktikum gilt bei jeder weiteren Bewerbung als Qualifikationsgrund, die ZAFs schicken einen stattdessen für ein paar Wochen oder so für einen Hungerlohn auf den Bau oder lassen einen als Putzkraft arbeiten, alles völlig ungelernte Berufe ohne jeden Wert für den Lebenslauf, und in der Regel auch so schlecht bezahlt, daß man gleichzeitig noch weiter ALG II kriegt.

Praktika sehen dagegen im Lebenslauf wesentlich besser aus und lassen einen, wie gesagt, die Branche schon eher selber bestimmen. Wenn man dagegen im Lebenslauf ZAF stehen hat, dann weiß das JC schon, daß man jeden Dreck mit sich machen läßt, und behandelt einen dann während der Bezugsdauer von ALG II auch so.

Es ist aber gut zu wissen, dass man bei "ausreichender" Bezahlung eines Praktikum problemlos auf das JC verzichten kann. Dann ist der Status - egal ob Praktikant, Mini/Midi-jobber, etc. - dem JC also egal, solange man nicht mehr ALG2 aufstocken muss und das JC erstmal außen vor lassen kann. Genau das wollte ich wissen, daher: :dank:
Es kommt auf die Höhe der Vergütung an. Die meisten Praktika, Midi- und Mini-Jobs werden heutzutage so schlecht bezahlt, daß man auch, während man Vollzeit arbeitet, gleichzeitig weiterhin auf ALG II angewiesen ist. Nur macht einen das JC eben in der Zeit nichtmehr andauernd zur Schnecke und versucht einen nicht für irgendeine Drecksarbeit zu den ZAFs zu vermitteln oder in irgendwelche Sinnlosmaßnahmen zu stecken. Praktikas sind immer besser als ZAFs, auch wenn für beide gilt, daß man während der Zeit erstmal Ruhe vorm JC hat. Und zwar auch, wenn man gleichzeitig zur Vollzeitstelle noch immer ALG II bezieht, weil man so mies bezahlt wird.

Mit der Firma, die mir ggf. ein Praktikum anbietet, würde ich auch versuchen, eine Art "schriftliche Zusage" zu vereinbaren, so dass es nach dem Praktikum wirklich auch in eine Festanstellung geht. Falls das nicht geht und die Bezahlung nicht meinem Bedarf entspricht, werde ich es lassen :icon_hihi:
Mutig. Von meiner persönlichen Erfahrung her werden die dir nichts Handfestes geben. Was du im Grunde brauchst, ist jetzt schon eine beidseitige Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag für später. Es kann dann ruhig drinstehen, daß die reguläre Festanstellung erst später anfängt. Und wenn sie meckern, kann deinetwegen dann eben auch eine Klausel rein, daß das Praktikum quasi als Probezeit dient und bei irgendeinem Fehlverhalten/Versäumnis deinerseits kann der Vertrag vor Antritt der Festanstellung wieder gekündigt werden.

Damit hat du dann wenigstens ansatzweise was brauchbares in der Hand. Wie ich die meisten Firmen kenne, werden sie dir dann am Ende des Praktikums irgendeine Bagatelle anhängen, um dich wieder rauszukriegen. Aber wenn sie's wider Erwarten doch Ernst meinen, hast du eine Chance, daß sie dich doch übernehmen. Kannst gerne vorher so argumentieren, daß du genug von der weitverbreiteten Taktik gehört hast, die Leute mit Praktika und Versprechen auf Festanstellung zu locken, um sie dann nach dem Praktikum wieder auf die Straße zu setzen, weshalb du als Sicherheit den jetzt schon unterschriebenen Festanstellungsvertrag für später brauchst, wo dann halt drinsteht, daß die Festanstellung erst später anfängt und das Praktikum bis dahin als Probezeit gilt.

@Situation an sich: Ja, wirklich eine Schande, was mit dem JC/Hartz4 gerade auch durch die Firmen für ein Schindluder getrieben wird :icon_neutral::icon_motz:
Das ist kein Schindluder mit den Hartzgesetzen, weil die von Anfang an genau dafür eingeführt wurden. Das ganze Programm der Hartzgesetze wurde vom Arbeitgeberverband, dessen Mitglieder weder Löhne, noch Steuern zahlen wollen, geschrieben und Schröder 1998 zum Regierungswechsel zum Abarbeiten auf den Tisch geknallt. Dann mußte nurnoch ein verkrachter und verurteilter Wirtschaftskrimineller als vermeintlich neutraler Sachverständiger der Regierung gefunden werden, der vorne seinen Franz-Wilhelm draufsetzen sollte, und das war dann Peter Hartz, nach dem die Gesetze dann benannt wurden.

Erlassen werden konnte der Wahnsinn dann 2003 (mit Inkrafttreten 2005) auch nur deshalb, weil die Vorgängerin der heutigen Linkspartei 2002 vorübergehend den Einzug in den Bundestag verfehlt hatte. Die asozialen Hartzgesetze selber haben aber die SPD gespalten und zerrieben, so saß der ehmalige linke Flügel der SPD zur heutigen Linkspartei gegangen ist, und haben deshalb schon bei der Wahl 2005 dafür gesorgt, daß die heutige Linkspartei bis heute, und vorübergehend sogar zweistellig, wieder im Bundestag sitzt, während die SPD als Strafe für die Hartzgesetze inzwischen quasi das alte Projekt 18 der FDP aufträgt.
 

darnell

Elo-User*in
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Praktika sehen dagegen im Lebenslauf wesentlich besser aus und lassen einen, wie gesagt, die Branche schon eher selber bestimmen. Wenn man dagegen im Lebenslauf ZAF stehen hat, dann weiß das JC schon, daß man jeden Dreck mit sich machen läßt, und behandelt einen dann während der Bezugsdauer von ALG II auch so.
Die Erfahrung blieb mir - zum Glück - bisher verwehrt. Ich habe bisher in der IT gearbeitet und habe auch nur dort Praktika und einen Job über eine ZAF gehabt. Aber, wer weiß - die sinnlosen Angebote durch das JC werden nicht mehr lange auf sich warten lassen... da bin ich mir sicher :biggrin: Nichts desto trotz gebe ich dir Recht, dass sich Praktika vermutlich besser im Lebenslauf machen als - womöglich sehr kurze - Einsätze über ZAF.


Es kommt auf die Höhe der Vergütung an. Die meisten Praktika, Midi- und Mini-Jobs werden heutzutage so schlecht bezahlt, daß man auch, während man Vollzeit arbeitet, gleichzeitig weiterhin auf ALG II angewiesen ist.
Genau. Und gerade DAS möchte ich eigentlich vermeiden. Wenn schon, dann so, dass JC nicht mehr mit einbezogen ist. Aber so eine gut bezahlte Praktikums- oder auch andere Stellen - muss man erstmal finden. Leider habe ich noch keine Antwort/Info über die Vergütung. Die Idee mit dem vorzeitigen Arbeitsvertrag finde ich aber sehr gut, die werde ich auf jedem Fall im Hinterkopf behalten :dank:.


Das ist kein Schindluder mit den Hartzgesetzen, weil die von Anfang an genau dafür eingeführt wurden.
Das ist ja das Schlimme :icon_motz: Aber mit Politik kenne ich mich leider viel zu wenig aus, um hier qualifiziert meinen Beitrag zu leisten :icon_frown: Dennoch vielen Dank für deine ausführliche Antwort/Info :)
 
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