Wie lange hat das Jobcenter Zeit, den Widerspruch zu bearbeiten?

Uhus

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Von verlieren war auch nie die Rede. Es geht um die Bemessung der Gebühren. Und da gelten im Sozialrecht Betragsrahmengebühren. Und die werden von den Kostenkammern der SGe bei Untätigkeitsklagen sehr niedrig angesetzt.
Schon klar. Dafür ist der Aufwand minimal. Der Anwalt muss sich mit der Sache selbst gar nicht befassen; das kriegt die preiswerte Kanzleihilfe allein gebacken (Serienbrief nach Schema F).

Siehe meinen letzten Beitrag: #24
 

Helga40

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Sein Verdienst inkl. Pauschale für Auslagen lag bei etwas mehr als 200 Euro pro Klage.
Dann ist das JC ziemlich blöd, das zu bezahlen, ohne Erinnerung zu erheben. In Thüringen gibt es dafür die Mindestgebühr, also bei altem RVG 20 Euro und neues RVG 50 Euro zzgl. evtl. Gebührenerhöhung wegen Mandantenmehrheit + Postpauschale + Umsatzsteuer:


Da muss man schon viele Kinder haben, dass man auf 200 Euro kommt. Im Normalfall lohnt sich daher eine U-Klage für den Anwalt nicht.
 

Uhus

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Dann ist das JC ziemlich blöd, das zu bezahlen, ohne Erinnerung zu erheben. In Thüringen gibt es dafür die Mindestgebühr, also bei altem RVG 20 Euro und neues RVG 50 Euro zzgl. evtl. Gebührenerhöhung wegen Mandantenmehrheit + Postpauschale + Umsatzsteuer:
Ich wohne nicht in Thüringen. Zudem liegen meine drei Untätigkeitsklagen schon einige Jahre zurück. Damals hatte unser zuständiges SG das standardmäßig per Kostenfestsetzungsbeschluss in dieser Größenordnung festgelegt für eine normale UTK - und zudem nicht nur eine einzelne zuständige Kammer.

Im Übrigen sollten sich die JC einfach mal an Recht und Gesetz halten, dann wären die Gerichte auch nicht so überlastet.
 

eggi

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Also ich habe heute schon Antwort bekommen.
" Da die Sachbearbeiterin länger ausfällt, werde ich in den nächsten Wochen den Abhilfebescheid fertigen."

Wie lange soll ich jetzt noch warten? In den nächsten Wochen ist ja nicht sehr genau?!
 
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