Wie lang bez bekomm ich eine Sperre?

timt

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hallo Zusammen

Habe mal eine Frage wegen Sperre

Habe letzes Jahr meine Arbeit wegen Krankheit verloren (unter anderem weil ich nicht mehr mehr als 15 Kilo heben darf nicht in Nässe nicht im knien wenn möglich viel im Sitzen arbeiten)
Habe dazu 2 Gutachten von MDK und Gerichtsgutachten und ein Entlasungsbericht von Reha.Alle 3 sind dieser Meinung.

Seit November 2015 bekomme ich nun Arbeitslosen geld am 15 April 2016 habe ich dann eine Arbeit bei Zeitfirma als Gabelstablerfahrer angenommen (im Bewerbungsbogen hab ich angegeben das ich nicht mehr als 20 Kilo heben darf)
Als ich am 15 April dann bei der Firma in die ich entliehen wurde angefangen habe war ich den halben tag damit beschäftigt Paletten mit 40 Kilo um zu setzen das ganze im Regen und ganzen tag im stehen was ich laut Gutachten ja gar nicht mehr machen durfte.

Darauf hin hab ich am Montag den 18 April sofort gekündigt aus Gesundheitlichen Gründen.

Freitag als ich nach Hause kam hatte ich Post von der Arge das ich am 21.April Termin bei meiner Sachbearbeiterin habe,daher hab ich mich dann auch nicht bei der Arge gemeldet.

Nun zu meinen Fragen

Eine Sperre wegen Eigenkündigung dürfte ich meiner Meinung ja nicht bekommen da für mich ja vorher nicht ersichtbar war das die Arbeit nicht meinem Leistungsvermögen entspricht oder sehe ich das Falsch?

Mein 2tes Problem da ich ja am 14 April einen Termin bei der Arge hatte hab ich dort am Montag 18 April auch nicht mitgeteilt das ich wieder Arbeitslos bin weil ich mich ja gar nicht abgemeldet hatte erst am Mittewoch abend als ich mich nach neuer Arbeit umschaute was ich Plötzlich nicht mehr als Arbeitslos gemeldet also hab ich angerufen und mich erst mal gemeldet.

Wie sieht das nun mit einer Sperre aus?
 
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Kannst Du jetzt noch ein Attest von einem Arzt beibringen, daß die Tätigkeit für Dich gesundheitlich nicht mehr ausführbar war.?
 

timt

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Ja das attest hat die Arge auch schon
 
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Ehrlich, ob Sperre oder nicht, das kann keiner genau hier sagen.
 

timt

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Hmm ok aber es kann ja eigentlich nicht sein das ich nach über 20 Jahren meinen jop verlier unter anderem wegen der einschätzung vom MDK (dauer au EF gefährtet) was vom gerichtsgutachter auch noch mal bestädigt wird.

Und im neuen jop die Arbeit schwerer ist und ich diese weiter machen muss.Also erst recht EF gefährtet
 

Doppeloma

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Hallo timt,

ich räufele das mal aus deinem ersten Beitrag auf ...

Habe letzes Jahr meine Arbeit wegen Krankheit verloren (unter anderem weil ich nicht mehr mehr als 15 Kilo heben darf nicht in Nässe nicht im knien wenn möglich viel im Sitzen arbeiten)
Habe dazu 2 Gutachten von MDK und Gerichtsgutachten und ein Entlasungsbericht von Reha.Alle 3 sind dieser Meinung.
Was für ein gerichtsgutachten meinst du da, letztlich ist nur die Feststellung aus der Reha für alle Behörden als verbindlich anzusehen, hast du denn die AfA dazu informiert als du ALGI beantragt hast, dass es Einschränkungen gesundheitlicher Art bei deiner Vermittlung gibt. ???

Sonst können die das natürlich auch nicht beachten, die bekommen das ja von den genannten Stellen nicht mitgeteilt ... :icon_evil:

Seit November 2015 bekomme ich nun Arbeitslosen geld am 15 April 2016 habe ich
dann eine Arbeit bei Zeitfirma als Gabelstablerfahrer angenommen (im Bewerbungsbogen hab ich angegeben das ich nicht mehr als 20 Kilo heben darf)
War das ein Vermittlungsvorschlag von der AfA (Agentur für Arbeit, mit der "Arge" hast du nichts zu tun, die gibt es gar nicht mehr und war mal für Hartz 4 zuständig) oder hast du dich dort selbst beworben, warum gibst du an 20 kg heben zu können, wenn es nur höchstens 15 sein sollen, das verstehe ich nicht.

Hast du der AfA die Arbeitsaufnahme gemeldet, dazu bist du verpflichtet, denn da bist du ja nicht mehr Arbeitslos (gewesen) und ALGI wird aufgehoben ab dem 15.04. ...

Als ich am 15 April dann bei der Firma in die ich entliehen wurde angefangen habe war ich den halben tag damit beschäftigt Paletten mit 40 Kilo um zu setzen das ganze im Regen und ganzen tag im stehen was ich laut Gutachten ja gar nicht mehr machen durfte.
Warum hast du nicht vorher nachgefragt was konkret du dann tun sollst bei der geplanten Firma, das weiß doch die ZAF in der Regel was da gemacht werden soll.
Wurden diese Paletten von Hand oder mit dem Stapler von dir umgesetzt, die Gewichtsbegrenzung gilt ja nicht bei Nutzung von Hilfsmitteln / Arbeitsgeräten und wenn du dich als Staplerfahrer bewirbst ist ja auch klar, dass die Arbeit (vermutlich) im Freien und bei jedem Wetter zu machen sein wird ... :icon_kinn:

Darauf hin hab ich am Montag den 18 April sofort gekündigt aus Gesundheitlichen Gründen.
das war nicht besonders klug, besonders dann nicht wenn es ein VV der AfA gewesen sein sollte, warum bist du nicht zum Arzt gegangen eine AU holen, da hätte dir die ZAF (ziemlich sicher) gekündigt, das mögen die gar nicht wenn neue Mitarbeiter nach 3 Tagen AU geschrieben sind. :icon_evil:

Freitag als ich nach Hause kam hatte ich Post von der Arge das ich am 21.April Termin bei meiner Sachbearbeiterin habe,daher hab ich mich dann auch nicht bei der Arge gemeldet.
Da steht zumindest 1 Meldeversäumnis im Raum, ich weiß nicht was du dir gerade vorstellst, was so alles gehen muss, weil du einen unpassenden Job angenommen und gleich wieder hingeworfen hast.

Inzwischen haben wir den 05.05. was hast du denn seither im Bezug auf die AfA unternommen, denn zum Termin am 21. 04. bist du ja offenbar nicht gewesen... hast du Ende April Geld von der AfA bekommen ???

Eine Sperre wegen Eigenkündigung dürfte ich meiner Meinung ja nicht bekommen da für mich ja vorher nicht ersichtbar war das die Arbeit nicht meinem Leistungsvermögen entspricht oder sehe ich das Falsch?
Das kann hier wirklich Niemand beurteilen, man nimmt doch keine Arbeit auf bei der man nicht weiß was konkret man da tun soll, ob du selbst meinst das geht gesundheitlich nicht genügt normalerweise nicht das einfach wieder zu kündigen (dafür sollte man was vom Arzt haben), zudem hast du deine Meldepflichten bei der AfA versäumt und das gleich mehrfach ...

Mein 2tes Problem da ich ja am 14 April einen Termin bei der Arge hatte hab ich dort am Montag 18 April auch nicht mitgeteilt das ich wieder Arbeitslos bin weil ich mich ja gar nicht abgemeldet hatte erst am Mittewoch abend als ich mich nach neuer Arbeit umschaute was ich Plötzlich nicht mehr als Arbeitslos gemeldet also hab ich angerufen und mich erst mal gemeldet.
Ist doch normal, dass du nicht mehr arbeitslos gemeldet bist wenn du wieder arbeitest, also so ganz kann ich das gerade nicht sortieren, das ist ja nun alles schon einige Tage her und was ist aktuell los bei dir, was ist bei dem Telefonat heraus gekommen, hast du irgendwas schriftlich bekommen inzwischen von der AfA ???

Hmm ok aber es kann ja eigentlich nicht sein das ich nach über 20 Jahren meinen jop verlier unter anderem wegen der einschätzung vom MDK (dauer au EF gefährtet) was vom gerichtsgutachter auch noch mal bestädigt wird.
Was weiß die AfA davon, wurde der ÄD der AfA eingeschaltet, damit dein Vermittler das weiß und das berücksichtigen kann bei deiner Vermittlung oder erwartest du, dass die alle "hellseherische Fähigkeiten" haben müssen um dich "leidensgerecht und zumutbar" in Arbeit zu bringen.

Deinen Job hast du sicher nicht wegen der Einschätzung vom MDK verloren, das bekommt dein AG gar nicht zu lesen was die schreiben und die schreiben immer das Gleiche, damit die KK die Leute in eine Reha schicken können ist immer die EF gefährdet ...

Und im neuen jop die Arbeit schwerer ist und ich diese weiter machen muss.Also erst recht EF gefährtet
Das berechtigt aber noch lange nicht die Arbeit nach 3 Tagen wieder hinzuwerfen, dafür gibt es Ärzte und eine AU-Bescheinigung wenn es gesundheitlich nicht geht und ehe man eine Arbeit aufnimmt sollte man doch selbst erst mal genauer hinterfragen, was man da konkret tun soll und wenn das gesundheitlich nicht möglich ist die Finger ganz davon lassen und nicht noch die Einschränkungen selber schriftlich "beschönigen" im Personalbogen ...

Die SB der AfA können auch nicht dafür und sie können das nicht beachten, wenn sie (vermutlich) gar nichts davon wissen ... ansonsten haben sie sich mit allen Arbeitsangeboten auch danach zu richten, dass deine EF nicht weiter gefährdet wird ...

Das steht ein wenig anders formuliert im § 140 SGB III alles drin ...

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
Meine allgemeine Ansicht:
  • Arbeitslosengeld zahlt die AfA nicht die Arge. Wird ALG II gezahlt, gilt meine nachstehende Einschätzung nicht.
  • Wurde eine Stelle angetreten und dann wieder aufgegeben, ist eine Sperrzeit zu prüfen. Es ist dann unerheblich, ob die Stelle von der AfA vorgeschlagen wurde.
  • Wurde eine Stelle angetreten, endet die Arbeitslosigkeit. Arbeitslosengeld kann erst wieder ab einer persönlichen Vorsprache bezogen werden.
  • Letztendlich ist immer mitentscheidend wie die Arbeitsbelastung dargestellt wird. Hängt also von der Stellungnahme des Arbeitgebers ab.
  • Gutachten anderer Stellen (MDK, Gericht, Reha) sind keine Gutachten der AfA. Vermutlich wird der Arzt der AfA bei Arbeitsaufgabe erst eine Begutachtung erstellen müssen.
 

AnonNemo

Vorlagenmoderation
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Doppeloma meinte:
Warum hast du nicht vorher nachgefragt was konkret du dann tun sollst bei der geplanten Firma, das weiß doch die ZAF in der Regel was da gemacht werden soll.
Weil, mit ziemlicher Sicherheit, sich die ZAF dafür nicht besonders interessiert hat
~> Staplerfahren
ungleich schwer heben (macht ja das Gerät) und
ungleich im Feuchten (man sitzt in der geschlossenen Fahrerkabine bzw. arbeitet in der klimatisierten Halle) :icon_kotz2:

Was mich in diesem Zusammenhang mehr wundert; warum spielt man da überhaupt so lange mit?
~> Waas im Nassen? :icon_evil: Und auch noch schwer heben? :icon_evil: Da habe ich Einschränkungen, welche mein Arbeitgeber kennt! Klären Sie (Entleihbetrieb) das mit der ZAF :icon_hmm:

Doppeloma meinte:
das war nicht besonders klug, besonders dann nicht wenn es ein VV der AfA gewesen sein sollte, warum bist du nicht zum Arzt gegangen eine AU holen, da hätte dir die ZAF (ziemlich sicher) gekündigt, das mögen die gar nicht wenn neue Mitarbeiter nach 3 Tagen AU geschrieben sind.
:icon_daumen: Zumindest hätte er der ZAF die Möglichkeit einräumen sollen, nach einer passenden Alternative suchen zu können.
Angeblich gehört das doch zum Geschäftszweck einer ZAF.

Doppeloma meinte:
man nimmt doch keine Arbeit auf bei der man nicht weiß was konkret man da tun soll,
Bei einer normalen Firma würde ich dir da Zustimmen!
Aber bei ZAFen ... die haben (fast) keine Ahnung von den verschiedenen Arbeitsplätzen, und dann auch noch bei verschiedenen Firmen!
Das Einzige was die (wirklich gut) können: Leute bequatschen ~> Labertaschen.
 

timt

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So heute Bescheid gekommen keine Sperre geht alles genau so weiter.


Im übrigen wußte die ZFA genau für was sie mich vermittelt und sie kannten die einschränkungen allerdings bin ich nun schlauer und das passiert mir sicher nicht noch mal :)
 

#HIV#

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So heute Bescheid gekommen keine Sperre geht alles genau so weiter.
Offensichtlich gibt es doch noch Hoffnung in den deutschen Behörden. Glückwunsch, dass du da nun unbeschadet aussteigen konntest ;)
 

timt

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Ja dauerte zwar 2 Wochen aber Glück gehabt.

und das ich Arge mit der AfA verwechselt habe liegt daran das ich davor noch nie etwas mnit dem Arbeitsamt zu tun hatte.

Nochmal weil sich einige wundern wieso ich den jop angenommen hab,ich war vor der Arbeitslosigkeit Krank geschrieben über 1 Jahr und da ich die 50 jahre schon überschritten habe hab ich nicht lang gezögert und mich als Stablerfahrer einstellen lassen nun ja mittlerweile sag ich den ZFA schon am tele was nicht geht und sie lassen mich in Ruhe :)
 
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