Wie kann man die Auszahlung von SGB-XII-Leistungen verhindern? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ExTachelesler

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Administration

Diese Einlassungen sind für Dein Thema irrelevant und somit Off Topic ...!



Hallo zusammen,

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Werden Sozialleistungen eigentlich prinzipiell nur auf Antrag erbracht bzw. ausgezahlt? Oder sind auch Fallkonstellationen denkbar, wo Leistungen ohne Antrag bzw. gegen den Willen des Leistungsempfängers laufen?

Mir geht es darum, dass ich in absehbarer Zeit bestimmte Leistungen an mich werde verhindern wollen, so absurd das auch klingen mag.

Und zwar geht es um einen bereits länger schwelenden Streit mit meiner Krankenkasse, die mich gegen meinen Willen in einer Familienversicherung hält, der ich niemals zugestimmt habe. (Ich bin im SGB XII.)

Diese Nummer mit der Familienversicherung werden sie jedoch nicht ewig durchziehen können, weil der Stammversicherte in absehbarer Zeit ohnehin versterben wird. (Das Amt weigert sich seit Jahren, die von mir geforderten Beiträge für eine freiwillige Krankenversicherung zu zahlen.)

Ich stehe in totalem Krieg mit meiner Krankenversicherung und bin bereit, es mit denen in die totale Extreme durchzufechten.

Ich möchte unbedingt durchsetzen, dass das Amt, sobald es so weit ist, eben keine Beiträge für die freiwillige Krankenversicherung entrichtet, unter Inkaufnahme jeglicher Konsequenzen für mich.

Jetzt also die konkrete Frage: Würde das Amt auch gegen meinen Willen bzw. ohne Antrag solche Beiträge zahlen? Bzw. könnte ich das verhindern, ggf. per Widerspruch/Klage? Bzw. mit sonstigen Methoden?

Danke im Voraus.
 

Helga40

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Wie bitte? Es gibt nunmal eine Versicherungspflicht in der KV/PV in Deutschland. Wie willst du versichert sein, wenn die Fami erlischt?! Natürlich wird das Sozialamt dann zusehen, dass sie dich in die freiwillige bekommt und die Beiträge zahlen. Es sei denn, du verzichtest völlig auf Sozialhilfe.
 

ExTachelesler

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Würdest Du es Dir als Volljährige bieten lassen, dass gegen Deinen Willen, ohne Dein Wissen sowie ohne Deine Unterschrift Versicherungsverträge aufgelöst und neue abgeschlossen werden? Bzw. das Sozialamt ohne Dein Wissen und ohne Deine Erlaubnis Dich in eine Familienversicherung steckt? Um für die freiwillige Krankenversicherung, die ich noch bis vor einigen Jahren hatte und die vom SA bezahlt worden war, Geld zu sparen?

Und ich gegen meinen Willen über eine Frau "familienversichert" bin, zu der ich seit guten Gründen seit Jahrzehnten keinerlei Kontakt habe, die mich in der Kindheit und Jugend schwerst misshandelt und missbraucht hat und vieles andere verbrochen hat?

Und sowohl das Sozialamt als auch die Krankenversicherung mich in dieser Sache permanent übergehen, die Krankenversicherung zudem diese wildfremde Frau, die man als meine Mutter bezeichnet, noch dazu regelmäßig anschreibt (um Auskünfte über mich zu bekommen, von einer wildfremden Frau, mit der ich seit Jahrzehnten nichts mehr zu tun habe) und ich in diesen Briefen, als längst volljähriger Mann, als "behindertes Kind" tituliert bzw. diffamiert bzw. verleumdet und damit in einer unglaublichen Art und Weise gedemütigt werde? (Ich bin im SGB XII u. a. wegen chronischen Depressionen, Traumata etc.)

Es also zu massiven Datenschutzverletzungen sowie zur Weitergabe von höchstsensiblen Sozialdaten etc. kommt? ...

Ich möchte und muss daher mit allen Mitteln gegen die Krankenkasse vorgehen und will eben als Rache verhindern, dass sie jemals wieder Beiträge für mich erhält, unter Inkaufnahme jeglicher Konsequenzen, darum geht es hier nicht ...

Die Versicherungspflicht in Deutschland ist ebenso "Realität" wie die Tatsache, dass es in diesem Lande angeblich ein unkürzbares "Existenzminimum" geben soll, jeder ein Recht auf Wohnen hat und angeblich niemand verhungern muss ...

Leider sehen die Tatsachen bekanntlich gänzlich anders aus ... Es gibt Tausende Unversicherte, Obdachlose sowie Hungernde bzw. Verhungerte ...
 
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Nena

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Du kannst auf die Leistungen der Sturmabteilung verzichten. Dann zahlt niemand für Dich irgendwelche Beiträge.
 

ExTachelesler

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Genau darum geht es mir ja auch ...

Die Leistungen für die Wohnung sowie für den Lebensunterhalt (also der RS) sollen, wie bisher, weiterhin laufen; mir geht es aber eben darum, dass die Krankenkasse niemals wieder Leistungen von mir bzw. für mich erhält, und zwar dafür, was sie mir jahrelang angetan haben.

Ich bin wie gesagt zu allem bereit, und sei es, dass die KK eben meinetwegen alle Leistungen einstellt, nehme ich alles in Kauf.

Mir geht es wie gesagt ausschließlich darum, dass verhindert wird, dass sie jemals wieder Beiträge für mich bekommen werden, und genau darauf bezog bzw. bezieht sich meine ursprüngliche Frage.

Leider muss ich davon ausgehen, dass die KK und das SA in Kontakt miteinander stehen, mir geht es wie gesagt um die Frage, inwieweit es in meiner Macht steht, zu verhindern, dass die Versicherungsbeiträge (sobald die Familienvers. nicht mehr greift wegen des absehbaren Versterbens der Stammversicherten) im Rahmen von Leistungen erbracht werden. Wurden früher immer direkt an die KK überwiesen. (Die Miete überweise ich selber.)

Auf jeden Fall denke ich, dass entsprechende Krankenkassenbeiträge zumindest in dem entsprechenden Leistungsbescheid ausgewiesen sein bzw. auftauchen müssen (wie bis vor einigen Jahren noch, als das Amt mir dennoch die freiw. KV zahlte) wogegen ich ja dann gerichtlich vorgehen könnte.

Die eigentliche Frage ist aber wie gesagt die, ob das SA solche Leistungen explizit ohne meinen Antrag zahlen würde, bzw. anders ausgedrückt: Wenn ich mich explizit gegen solche Krankenkassenbeiträge verwahre, ob ich damit entsprechend Erfolg habe.

Es ist aber noch einige Zeit hin, die Stammversicherte wird leider wohl noch einige Jahre leben, leider ... Und so lange hält man mich eben weiter gegen meinen Willen in dieser Familienversicherung fest. (Allerdings habe ich zwischenzeitlich auch wieder einmal das zuständige Landesgesundheitsministerium sowie die BVA in Bonn eingeschaltet mit der Bitte um Abhilfe; die entschieden bereits mal früher in meinem Sinne; dann lief eine Zeitlang die freiwillige KV schuldenfinanziert; leider habe ich Grund zur Annahme, dass seit einiger Zeit wieder der unsägliche Familienversicherungsstatus besteht ...)
 

ZynHH

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Du kannst doch, wenn deine Familienversicherung endet, zu einer anderen kk wechseln.
 

Nena

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Mir geht es wie gesagt ausschließlich darum, dass verhindert wird, dass sie jemals wieder Beiträge für mich bekommen werden, und genau darauf bezog bzw. bezieht sich meine ursprüngliche Frage.
Zu den Bedingungen des Sozialhilfebezugs gehört u.a., dass KV-Schutz gewährleistet ist. Dazu ist eine Beitragszahlung bei Dir nicht nötig, da Du schon anderweitig versichert bist.
Vielleicht fragst Du mal bei einer anderen Krankenkasse an (ggf. auch bei einer privaten), ob Du Dich bei denen freiwillig versichern kannst? Dann bräuchtest Du das Kärtchen der Stammversicherten nicht zu benutzen.
(Geld bekommt die KK, bei der Du familienversichert bist, übrigens ohnehin nicht.)
 

ExTachelesler

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Und wenn Du dann eine schwere sehr schmerzhafte Erkrankung bekommst, springst Du dann einfach von einer Brücke?
Oder hoffst Du, dass man Dich trotzdem behandelt?
Nochmal: Darum geht es nicht ... Was ich dann ggf. machen werde bzw. was dann passiert, weiß ich nicht und werde ich dann schon sehen ...

Und ja, sei es, dass die Konstellation dann meinetwegen im Falle des Falles eben zur letzten Konsequenz führt, das ist mir meine Würde, meine Ehre, meine verfassungsrechtlich garantierte Privatsphäre (die hier auf perfide Weise ausgehebelt wurde bzw. wird) und meine Selbstachtung eben wert.

Ich bin derzeit wie gesagt ziemlich machtlos; sobald ich jedoch endlich wieder etwas gegen die KK unternehmen kann, will ich es durchziehen.

Eine Methode, so scheint mir, ist eben die, dass die niemals wieder Beiträge für mich erhalten, jedenfalls vorerst nicht ... Sollen die also schön weiter recherchieren, ob sie sonstige vermeintliche Verwandte finden, über die sie mich wiederum gegen meinen Willen familienversichern wollen, oder plötzlich dann doch an mich herantreten ... Und genau dann will ich eben zurückschlagen bzw. sicherstellen, dass sie niemals wieder Geld für mich bekommen.
 

Nena

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das ist mir meine Würde, meine Ehre und meine Selbstachtung eben wert.
Natürlich kann ich nicht nachvollziehen, warum es Dir so geht, und was Du damit bezweckst.
Aber: Was, glaubst Du, erreichst Du? Wen bestrafst Du damit? Glaubst Du, die KK juckt es, ob Du kostenfrei über eine Stammversicherte versichert bist, oder für 80 Euro vom Sozialamt Deine Beiträge gezahlt werden?

Du wirst in Erinnerung bleiben als der, der damals so rumgezickt hat, wel er nicht familienversichert sein wollte, sich aber nicht dagegen wehren konnte, weil er die Beiträge nicht selber tragen konnte. Höchstens. Nicht als der, der sich erfolgreich gegen eine "Familienzusammenführung" gewehrt hat.

Du würdest eine KK viel mehr bestrafen, indem Du ständig zu allen möglichen Ärzten rennst. Und Anträge stellst. Und anrufst. Und Briefe schreibst. Und Anträge stellst. Und Anfragen.

Was willst Du erreichen? Überleg Dir das (nicht mir erklären!), bevor Du Dich davon zerreiben lässt.
 

ExTachelesler

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Ich werde erreichen, dass in der KK abermals horrende Schulden auflaufen werden, die niemals bezahlt werden.

Bspw. vor einigen Jahren, als ich mich weigerte, Angaben zu meinem Einkommen zu machen (eben unter Verweis darauf, dass ich im SGB XII bin, Angaben zum "Einkommen" somit müßig seien), setzten die tatsächlich den mtl. Beitrag auf 750,00 EUR fest, lol ... Zeitgleich liefen auch geile Säumnisgebühren usw. usf. auf ...

Die bestehende Versicherung bzw. die entsprechenden Leistungen liefen jedoch weiter, weil rauswerfen dürfen die einen in der Tat nicht, jedenfalls nicht so schnell bzw. nicht ohne Weiteres.

Ich habe jedoch Grund zur Annahme, dass diese Sache (also schuldenfinanzierte freiw. KV) beendet wurde und man mich erneut, doch in die Familienversicherung steckte, die ich nicht akzeptiere.

Ich habe die KK (auch deren Zentrale) in letzter Zeit zudem mehrfach angeschrieben und Auskünfte bzgl. meines aktuellen Versicherungsstatus angefordert – es erfolgte keinerlei(!) Reaktion ...

Na ja, aber auch das zuständige Landesgesundheitsministerium, welches die Aufsicht über die hat, ist ebenfalls detailliert auf dem Laufenden, zudem auch die BVA in Bonn, insofern bin ich dennoch guten Mutes bzw. zuversichtlich. Also dass zumindest meine KV bzw. diese unsägliche Familienversicherung wieder in die (schuldenfinanzierte) freiw. KV umgestellt wird. (So setzte es das Landesgesundheitsministerium auf mein intensives Betreiben bereits vor einigen Jahren durch.)

Parallel dazu will ich prüfen, gegen die KK auch anwaltlich/gerichtlich vorzugehen; hierzu schwebt mir vor, einen Fachanwalt für Medizinrecht einzuschalten, der entsprechend meine Interessen durchsetzen soll.
 
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Karinik

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Sorry, aber du hast eine sehr schräge Denkweise.

Einerseits willst du Wohnung und Lebensunterhalt (also Sozialleistungen), anderseits keine Krankenversicherungsbeiträge. Wasche mir den Pelz, aber mache mich nicht nass. Wenn du Sozialleistungen (Hartz IV oder SGB XII) erhälts, sind die an bestimmte Bedingungen geknüpft.
Wenn dir das nicht gefällt - niemand ist verpflichtet ALG II oder Leistungen nach dem SGB XII zu beantragen/beziehen - dann stehst du ohne einen Cent da.

Wenn du SGB XII beziehst sind zwar Fragen nach deinem Einkommen müssig, nicht aber Fragen nach dem Einkommen deiner Eltern. Ab 100 000€ sind die unterhaltspflichtig, auch wenn du schon volljährig bist. Vollkommen egal ob dir das gefällt oder nicht. Verweigerst du Angaben hierzu, wirst du zum Höchstsatz (750€) versichert. Diese Schulden laufen aber bei dir auf.
Auch wer als Erwachsener seinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann (und das ist bei dir der Fall) ist krankenversicherungspflichtig. Hier gilt vorrangig in der GKV die Familienversicherung bevor anderweitige Beiträge bezahlt werden

Noch was, was dich überraschen wird. Die Familienversicherung in der GKV ist beitragsfrei! D.H weder deine Eltern noch das Sozialamt muss dafür bezahlen. So lange wie du familienversichert bist, bekommt die KK keinen Cent - von niemanden. Daher können auch im Sozialhilfebescheid keine Beiträge aufgelistet werden - es gibt ja keine.
 

Ronald BW

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Natürlich ist es dein gutes Recht Eigentore zu schießen, ob allerdings Rache so ein guter Ratgeber ist würde ich stark anzweifeln
Ich würde mir jemand suchen mit dem ich in aller Ruhe und Ausführlichkeit meine Lage definieren könnte
Wenn es dir Spaß macht nicht ernst genommen zu werden, dann mache einen auf Rache gegen deine Phantome

Ich habe für mich gelernt das Vergangenheit vergangen, Heute gelebt und Morgen unbekannt ist
Es gab einen Punkt an dem ich mich nicht mehr mit vermeintlichen Feinden befasst habe.
 

wheelie

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Moin,

Gibt es bei euch in der Ecke den Verein wildwasser? Wenn ja, und du von deiner selbstschädigenden Racheschiene wieder runter kommst, würde ich mich da mal zum Thema unzumutbarkeit beraten lassen.
Das ist inzwischen durch die 100.000 Euro Regelung ja meist nicht mehr nötig, aber es ist durchaus möglich zu versuchen, dass man in unzumutbaren Verhältnissen zur Wahrung der eigenen Gesundheit verhindern kann, dass Familienangehörige direkt etwas zahlen müssen.

Ob das in deinem Falle allerdings funktioniert, wo du durch deinen "kindlichen trotz" scheinbar den Anlass geliefert hast, weiß ich nicht.

Für andere, die das wichtig ist, noch die Info, dass das Amt sich seinerseits dann bis Beträge von den zuständigen holt, man kann also "nur" die Ebene der direkten Auseinandersetzung vermeiden.

LG wheelie
 

ZynHH

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Es also zu massiven Datenschutzverletzungen sowie zur Weitergabe von höchstsensiblen Sozialdaten etc. kommt? ...
Ist es nicht.

Lt. Gesetz ist der Versicherungsnehmer verpflichtet gegenüber der Krankenkasse Angaben zu den Familienversicherten zu machen. Dagegen kann sich die Versicherungsnehmerin nicht mal wehren. Ebenso wenig wie gegen deine Aufnahme in ihre Krankenversicherung.

Das es dir nicht gefällt, weiterhin dadurch " Kontakt" zu dem unerwünschten Personenkreis zu haben, verstehe ich.
Ändern kannst du daran aber zur Zeit nichts. Und auch die Krankenkasse kann nichts dafür.

Wenn nun als letzter Elternteil deine " Mutter " verstirbt, dann kannst du zu einer anderen Krankenkasse wechseln, wenn es dich froh macht und die bessere Leistungen als deine derzeitige Krankenkasse bietet.

Gute Besserung für dich.
 

ExTachelesler

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OK, wenn es geht, bitte wieder etwas sachlicher und konstruktiver ... ;)

Wie kann man am besten gegen seine KK vorgehen? Ich denke, ich brauche keinen Hehl daraus zu machen, welche es ist ... klar, AOK ...

Ich habe denen in den vergangenen Wochen zwei ausführliche, durchaus auch deftige Briefe geschrieben, u. a. forderte ich sie auf, mir Auskünfte bzgl. meines Versicherungsstatus zu erteilen ...

Beide Briefe wurden geflissentlich und komplett ignoriert(!) ... Auch seitens der AOK-Zentrale ...

Parallel dazu sind jedoch auch die BVA die Bonn (ebenfalls nicht reagiert, jedenfalls noch nicht) sowie das zuständige Landesministerium f. Gesundheit und Pflege eingeschaltet (dieses hat die Aufsicht über die KK); immerhin Letzteres hat reagiert und mir mitgeteilt, dass der Sachverhalt geprüft wird und die AOK um eine Stellungnahme gebeten wurde ... Ich solle mich insofern noch etwas gedulden ...

Ich überlege, einen Fachanwalt für Medizinrecht einzuschalten; nach einiger weiterer Recherche fand ich aber heraus, dass das durchaus (auch) mit dem Sozialrecht zusammenhängt, insofern würde sich wohl ein Sozialrechts-RA eignen.

Mit Sozialrecht sowie Sozialrechts-RAs sowie entsprechenden Verfahren vor Sozialgerichten kenne ich mich relativ gut aus, hab' schon etliche vor Sozialgerichten (oft auch erfolgreich) geführt, mal alleine, mal mit Anwalt.

Ich strebe eine Klage gegen die AOK an mit dem Ziel, mir erstens Auskünfte bzgl. meines Versicherungsstatus zu machen sowie um durchzusetzen, dass ich wieder meine freiw. Krankenversicherung zurückbekomme.

Um allerdings vor dem SG klagen zu können (jedenfalls wenn es um Klagen gegen Jobcenter bzw. Sozialämter geht), muss zwingend ein Vor- bzw. Widerspruchsverfahren vorangegangen sein (Ausnahme: einstweilige Anordnung bzw. Verfahren über einstw. Rechtschutz, hier kann direkt "losgelegt" werden) ..., andernfalls ist eine solche Klage unzulässig.

Das ist im vorliegenden Fall etwas schwierig, weil ich von der AOK seit Jahren nichts mehr gehört habe, es insofern "Bescheide" oder "Vorverfahren" in dem Sinne nicht gab bzw. nicht gibt ...
Die haben mich vielmehr stillschweigend, ohne mein Wissen, ohne mein Einverständnis sowie ohne meine Unterschrift in eine Familienversicherung gesteckt, ohne dass ich etwas dagegen tun kann bzw. bisher konnte ...

Auf jeden Fall habe ich Grund zur Annahme, dass die mich wieder in eine Familienversicherung gesteckt haben, was ich nicht akzeptiere und wogegen ich vorgehen will und muss.

Daher die konkrete Frage: Wie kann ich konkret rechtlich gegen die AOK vorgehen? Ist dafür tatsächlich das Sozialgericht zuständig? Das wäre sogar ganz hilfreich, schließlich kosten Verfahren dort nichts, soweit man als LB auftritt bzw. klagt. Und die Aussicht auf Erfolg und damit auch auf PKH-Gewährung und damit Beiordnung eines RAs dürfte wohl ebenfalls gut sein. (Notfalls würde ich jedoch alleine klagen; vor Sozial- sowie Landessozialgerichten gibt es keinen Vertretungszwang, erst ab dem BSG.)

Ich weiß nur nicht, ob eine solche Klage im Moment überhaupt zulässig wäre (kein "Vorverfahren"). Ich werde mich aber auch bei Fachanwälten für Medizinrecht bzw. Sozialrecht erkundigen und um deren Ersteinschätzung bitten.

Was die AOK letztendlich treibt, ist ein absolut unerträglicher Zustand, und es kann nicht sein, dass die einen noch dazu auch geflissentlich ignorieren können und es keinerlei rechtliche Handhabe gegen die gibt.

(Sobald das Amt irgendwann doch wieder bereit ist, die Beiträge für die freiw. KV zu bezahlen [nach Tod des bzw. der Stammversicherten], will bzw. werde ich dann wiederum dagegen bzw. gegen diese Zahlungen vorgehen, damit meine KK niemals wieder Geld für mich bekommt, jedenfalls dann vorerst bzw. bis auf Weiteres nicht; und zwar dafür, was sie mir mittels der Familienversicherung angetan haben.)

Bitte nur ernstgemeinte und konstruktive Antworten – bitte glaubt mir, ich weiß schon, warum ich eine Familienversicherung unter keinerlei Umständen akzeptieren kann, sondern zwingend meine eigene freiw. Krankenversicherung haben muss bzw. will ...
 
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TazD

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Ich werde erreichen, dass in der KK abermals horrende Schulden auflaufen werden, die niemals bezahlt werden.
Wenn da horrende Schulden auflaufen, wird sich die KK dann hinsichtlich der Bezahlung an deine Erben wenden, falls zu Lebzeiten bei dir nichts zu holen ist.

OK, wenn es geht, bitte wieder etwas sachlicher und konstruktiver ... ;)
Dann solltest du zuerst mal vor der eigenen Tür kehren und in Zukunft auch die Eingangsbeiträge entsprechend gestalten. Dann bleibt das Thema erfahrungsgemäß auch auf einer sachlichen Ebene.

Ich habe denen in den vergangenen Wochen zwei ausführliche, durchaus auch deftige Briefe geschrieben, u. a. forderte ich sie auf, mir Auskünfte bzgl. meines Versicherungsstatus zu erteilen ...

Beide Briefe wurden geflissentlich und komplett ignoriert(!) ... Auch seitens der AOK-Zentrale ...
Was erwartest du denn, was innerhalb von zwei Wochen da passiert? Da sind Postlaufzeiten zu berücksichtigen, die Bearbeitungszeiten im Hause, u.U. hast du den falschen Adressaten gewählt und die Schreiben müssen erst mal weitergeleitet werden, die Zentrale wird sich auch erstmal mit der zuständigen Zweigstelle in Verbindung setzen, etc etc ....
Oder meinst du vielleicht die Mitarbeiter der KK sitzen nur da rum und warten darauf, dass endlich endlich ein Schreiben von dir da aufschlägt?

sowie das zuständige Landesministerium f. Gesundheit und Pflege eingeschaltet (dieses hat die Aufsicht über die KK); immerhin Letzteres hat reagiert und mir mitgeteilt, dass der Sachverhalt geprüft wird und die AOK um eine Stellungnahme gebeten wurde ... Ich solle mich insofern noch etwas gedulden ...
Damit hast du dir ein Eigentor geschossen und das erklärt zusätzlich die Bearbeitungszeiten hinsichtlich deiner Schreiben. Logischerweise wird sich die KK nun vorrangig um die Anfrage und die Stellungnahme für das Landesministerium kümmern. Du hast damit also selbst dafür gesorgt, dass deine Schreiben an die KK mit Verzögerung beantwortet werden.

Auf jeden Fall habe ich Grund zur Annahme, dass die mich wieder in eine Familienversicherung gesteckt haben, was ich nicht akzeptiere und wogegen ich vorgehen will...
Mag sein. Ob es sinnvoll ist, was du willst, bleibt dahingestellt. Du solltest dir in einer ruhigen Minute nochmal Beitrag #16 durchlesen und diesen möglichst objektiv reflektieren.

Kannste streichen. Du musst überhaupt nicht, du willst es nur. Rache war im Übrigen noch nie ein guter Ratgeber.
 
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ZynHH

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Wie kann ich konkret rechtlich gegen die AOK vorgehen?
Gar nicht, wenn du wieder in der Familienversicherung sein solltest, was du ja laut eigener Aussage nur vermutest, dann hat das das Jobcenter veranlasst. Dein Gegner ist also das Jobcenter, nicht die Krankenkasse.

Da du unsere Antworten anscheinend nicht liest oder einfach ignorierst:

Hast du eine aktuelle Mitgliedskarte bekommen oder woraus schließt du, welchen Versichertenstatus du hast?
Solange du Familienversichert bist, bestrafst du deine KK am stärksten, indem du Leistungen beanspruchst.
Denn die Krankenkasse erhält keinen Cent für dich, solange du familienversichert bist.
 

Caye

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Ich würde mich ja eher fragen, wo in der Konstellation das Kindergeld landet. Zweigt das Sozialamt das ab oder bekommt das womöglich die Mutter?

Ansonsten ist es möglich, in solchen Konstellationen die Familienversicherung als unzumutbar abzulehnen und vom Sozialamt die freiwillige Versicherung (dann natürlich bei einer KK nach Wahl) bezahlt zu bekommen.
Das muss mit dem Sozialamt ausdiskutiert werden und nicht mit der KK. Da könnten z.B. ärztliche Atteste helfen, um die Unzumutbarkeit zu belegen.
 
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