Wie kann ich mich gegen Vermittlungsvorschläge wehren, wenn der ALG I-Antrag noch nicht gestellt werden kann?

Superduke1290

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Hallo, ich bin schon arbeitslos gemeldet und hatte in der letzten Woche auch telefonisch das Erstgespräch, wenn man es so nennen kann. Den Antrag auf ALGI kann ich leider immer noch nicht stellen, da mir die versprochenen Zugangsdaten für die Netzseite noch nicht geschickt wurden. Habe versucht, mich schon neu zu registrieren, aber da steht dann ne andere Kundennummer drin, die man nicht ändern kann.
Weiteres Problem ist, dass ich vorgestern schon Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung bekam - Leiharbeit zu Stundenlöhnen um die 10 Euro. Wäre mein Antrag jetzt schon durch, würde ich ja meine Bemessungsgrundlage kennen und würde mich nicht bewerben (vorheriger Stundenlohn waren knapp 19 Euro ohne Zulagen).
Wie würdet Ihr vorgehen? Ich kann ja jetzt nicht ne fiktive Lohnuntergrenze in die Bewerbungen schreiben... . Vielen Dank schon mal und liebe Grüße!
 
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Curt The Cat

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Moinsen Superduke1290 und willkommen hier ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Vermittlungsvorschläge vor Antragstellung - was tun?.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.


Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel ca. eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 30 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als so ein kryptisches Satzfragment rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Dein Verständnis und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

vidar

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Moin @Superduke1290, und :welcome: ,


deinen Antrag kannst du auch per Post oder mittels Faxe an die AfA senden. Falls du die AfA (Arbeitsamt) leicht erreichen kannst, hast du auch die Möglichkeit deine Anträge in den dortigen Briefkasten einzuwerfen. Nimm dir dann eine Begleitperson mit, die den Einwurf - falls mal erforderlich - später mal bestätigen kann.

Bezüglich der Zumutbarkeit deines erhaltenen Vermittlungsvorschlags gibt es hier einige Informationen.

§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) Arbeitsförderung
.
 

Superduke1290

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Entschuldigung, jetzt kann ich die Überschrift nicht mehr ändern... . Danke erstmal!
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Wenn wirklich, so wie ich verstanden habe, das gesamte Steuerbrutto (also also versteuerten Zuschlags- und Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Prämien) in die Bemessungsgrundlage einfließen, dann komme ich auf eine Bemessungsgrundlage von 126,40 pro Tag. Entspräche nicht weniger als 3792 Euro pro Monat Brutto. In den ersten 3 Monaten der Arbeitslosigkeit muss ich 20% Abschläge in Kauf nehmen - mich also nicht auf Stellen bewerben, die weniger als 3033 Euro Brutto bieten. Wenn das stimmt, bin ich fein raus.
 
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Antihartzer19

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vorgestern schon Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung bekam -
Du kannst Dich prophylaktisch bewerben. Es wird ja realistisch etwas Zeit vergehen ehe von der ZA ein Vertrag vorgelegt würde.
Und wenn sich dann herausstellt das es leider mit dem Gehalt nicht reicht sagst Du mit einem Bedauern ab. Der Bescheid wird ja nicht ewig dauern.
 

Superduke1290

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Danke! Bei einer Stelle steht ja das Gehalt in Höhe von 10,30 Euro/h - das lehne ich gleich mit dem Hinweis "unzumutbar lt. Gesetz" ab. Bei den anderen Stellen werde ich bewerben und erst ablehnen, wenn ich schwarz auf weiß den Arbeitsvertrag mit dem unzumutbaren Lohn in den Händen halte. Möchte mich irgendwie absichern...
 

Fox29

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Wenn wirklich, so wie ich verstanden habe, das gesamte Steuerbrutto (also also versteuerten Zuschlags- und Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Prämien)
Es wird nur das genommen, für das auch Sozialversicherungsbeiträge abgeführt wurden, d.h. Muss nicht deckungsgleich mit Steuern sein. Das maximale AlG wird durch die Beitragsbemessungsgrenze festgelegt. Dadurch erreicht man maximal ca. um die 2500€ Alg, je nach Steuerklasse und Leistungssatz.
 

algfranz

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Hallo, ich bin schon arbeitslos gemeldet und hatte in der letzten Woche auch telefonisch das Erstgespräch, wenn man es so nennen kann.

Das ist der Nachteil der ganzen Telefoniererei, es beschleunigt alles was du tun sollst und die Gegenleistung (ALG1) wird im Gegenzug auf dem (einzi richtigen) postwege bescheidet. Frag doch mal ob das ALG1 auch per Mail oder Telefon zugesagt wird.
 

Sodele

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Frag doch mal ob das ALG1 auch per Mail oder Telefon zugesagt wird.

Wenn Du anrufst und fragst, erhältst Du - nach Verifizierung - auch telefonisch due Auskunft, ob ALG bewilligt ist! Dass dann auch noch der Bewilligungsbescheid kommt, ist eben so vorgesehen.

Und zum Thema 'telefonieren': wenn ich die Terrassentüre aufmache, darf ich mich nicht wundern, wenn die Leute nicht den Haus-Eingang benutzen. Wenn ich also E-Mail-Adresse und Telefonnummer (-n) zur Verfügung stelle, erlaube ich damit die Kontaktaufnahme auf diesen Wegen.
Außerdem: Vermittlungsvorschläge kommen im Regelfall auch in Papierform, oder sollte ich mich da irren?
 

Superduke1290

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Also "meine" drei Vermittlungsvorschläge mit RFB kamen unangekündigt per Briefpost. Der angekündigte PIN-Brief für den Zugang für e-services der Arbeitsagentur dagegen nicht...))) . Vielleicht wird der auch direkt aus Nürnberg von der "Zentrale" verschickt? Somit kann ich noch keinen Antrag auf Leistungen stellen ((( . Habe grundsätzlich kein Problem, wenn ich telefonisch oder per e-mail von der Agentur kontaktiert werde. Bis zu einem bestimmten Grad zumindest. Ich bin ja auch froh, dass ich auf diesen Wegen so einiges klären kann - hoffe ich zumindest.
 

Antihartzer19

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Ich bin ja auch froh, dass ich auf diesen Wegen so einiges klären kann - hoffe ich zumindest.
Möglich.
Aber es ist (für den Fall der Fälle) rechtssicher nicht nachweisbar.

Hier im Forum wird die Beschränkung auf die Briefkorrespondenz seites des Amtes und Deinerseits das Fax empfohlen.

Somit kann ich noch keinen Antrag auf Leistungen stellen
Ja. Da musst Du warten. Du musst die eservices aber nicht nutzen.

Der Antrag geht auch schriflich über das klasssische Papierformular. (So Du eins hast).
 
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