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Wie kann ich meinen Job kündigen ohne eine Sperre zu riskieren

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uzhgorod

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#1
Ich bin seit 5 Monaten im Teilzeitbereich (30 h/Woche) unterwegs. Obwohl im Vertrag nichts davon steht, soll ich jetzt immer jeden zweiten Samstag arbeiten, und sonst sind die Arbeitszeiten auch total verrückt. Das bringt meine ganze Planung durcheinander! Wenn ich denen jetzt sage, daß ich Samstags gar nicht mehr arbeiten will oder kann und um "normale" Arbeitszeiten bitte, bzw. selbst kündige mit der Begründung, daß ich Samstags nicht mhr arbeiten kann, gibt es dann eine Sperre? Wie kann ich am besten das Verhältnis kündigen, ohne eine Sperre zu riskieren? Bin jetzt noch in der Probezeit, der Arbeitsvertrag ist aber eh nur auf 1 Jahr befristet und deshalb wäre nach weiteren 6 Monaten ohnehin Schluß. Vielen Dank für Eure Hilfe und viele Grüße
 

JohannaM.

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#2
Es ist heutzutage völlig normal am WE und an Samstagen zu arbeiten. Das muss man in ganz vielen Branchen. Seine Freizeitermine muss man dann anders planen. Ich finde das nicht außergewöhnlich oder verwerflich.

Ich glaube nicht, dass es außer Kinder, die zu den normalen Öffnungszeiten von KIta und Schule betreut werden müssen, einen Grund gibt.
Sind zu betreuende Kinder im Spiel, dann kann man sich auf diese Zeiten berufen, da man nur innerhalb dieser Zeiten arbeiten kann.

Außer Kinder oder z.B einen zu pflegenden Angehörigen, sehe ich keinen Grund, nicht zu anderen Zeiten wie nine to five zu arbeiten.

Was hindert dich denn daran Samstags zu arbeiten?
 
E

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#3
Der Samstag ist im Gegensatz zu Sonn- und Feiertagen nicht gesetzlich geschützt. Wenn der Arbeitsvertrag nichts Genaueres zu den Arbeitszeiten sagt, kann daher Arbeit am Samstag verlangt werden.

Es ist die Frage, was man unter "total verrückten" Arbeitszeiten im einzelnen verstehen soll. Es gibt beispielsweise gesetzliche Vorschriften zur maximal zulässigen Arbeitszeit und zu Ruhepausen. Arbeit auf Abruf muß rechtzeitig vorher angekündigt werden. Das kann man natürlich überprüfen.

Aber, wie gesagt, die klassische Arbeitzeit von montags bis freitags 9-17 Uhr ist inzwischen in weiten Bereichen längst passé.

Bei einer Eigenkündigung dürfte eine Sperrzeit ziemlich sicher sein. Es bleibt eigentlich nur, sich noch während der laufenden Beschäftigung nach einer anderen Stelle umzuschauen, wo die Arbeitszeiten einem besser passen.
 

sun2007

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#4
Ich wäre mir bei dem, was meine beiden Vorredner sagen, nicht so sicher. Es kommt ganz auf die Branche an, in der Du arbeitest ob der Samstag und die "verrückten" Arbeitszeiten ok sind. Da müsstest Du mal mehr offenlegen bzw. Profi=Arbeitsrechtler fragen.

WENN es so wäre, dass diese außergewöhnlichen Arbeitszeiten nicht zulässig sind, dann könntest Du vermutlich einfach auf regulären Arbeitszeiten bestehen und dann hättest Du entweder was Du willst oder würdest eine Kündigung erhalten (was Du ja auch nciht so schlimm findest).

WENN es aber normal ist, diese unregelmäßigen Arbeitszeiten zu haben bzw. gesetzlich zulässig, würdest Du bei obigem Verhalten eine "verhaltensbedingte Kündigung" riskieren, die Dir weiter Ärger einbringen kann/wird (s. u.).

Was die Eigenkündigung betrifft: Da bekommst Du mit ziemlicher Sicherheit eine Sperre. Wenn Du gekündigt wirst und die irgendwie was finden, was auf Verschulden Deinerseits hinweist, kannst Du auch Probleme bekommen. Allerdings dürfte hier der Nachweis schwierig sein für die Arge (außer Dein Chef ist so sauer, dass er es in Deine Kündigung reinschreibt oder denen erzählt). Manchmal unterstellt die Arge das aber auch einfach. Dann muss man dagegen vorgehen und das ist müßig. Und dann sollte man nicht Angst haben müssen vor Querschlägern vom Ex-Chef.

Das Beste wäre, Du redest mit Deinem Chef, ob er Dich entlässt und einfach keinen Grund nennt (evtl. "schlechte Auftragslage" aber sowas schreibt kaum eine Firma, weil sie damit ihrem Ruf schadet). Aus so einer Nummer kommst Du wahrscheinlich nur im Einvernehmen mit dem Chef/der Personalabteilung raus, wobei die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses nur eine Kündigung seinerseits sein darf, wenn Du keinen Ärger haben willst mit der Arge danach (auch KEIN Auflösungsvertrag - da würdest Du Dein Einverständnis zeigen und da macht die Arge auch Ärger).

Viele Grüße

Sun
 

uzhgorod

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#5
Vielen Dank erst einmal für Eure Einschätzungen. Da muß man nun wirklich Vorsicht walten lassen. Natürlich kommt für mich auch nur eine Kündigung seitens des AG's in Frage, da will ich gar nichts riskieren. Ich bin übrigens durchaus kein Faulenzer, sondern suche eben nur eine normale Arbeit mit 40 Stunden die Woche in der klassischen Arbeitszeit (9 bis 5 Mo-Fr) und keine 30 Stunden von Mo bis Sa. Ich merke nämlich, daß ich aufgrund dieser verrückten Zeiten mittlerweile enorme Probleme in meiner privaten Zeitplanung habe, und die ist mindestens genauso wichtig wie der Broterwerb.

Wenn ich Eure Texte zu meinem Problem lese, denke ich aber, daß es nicht einfach werden wird. Da bleibt in der Tat erst einmal nur der Weg über eine neue Bewerbung anderswo. Aber da können Monate ins Land gehen....vielen Dank nochmals und beste Grüße von UZHGOROD
 
E

ExitUser

Gast
#6
Eine Möglichkeit (oder so ziemlich die einzige) wäre evtl. ein ärztl. Attest, aus dem hervorgeht, daß man die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann. :icon_evil:

Gruß...
 

sun2007

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#7
Auch da kann es Anerkennugnsprobleme geben. Wer ein Attest nimmt und damit von sich aus kündigt, ist auch nicht immer auf der sicheren Seite.
 

Luzifer

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#8
Samstagsarbeit kannst du nicht ablehnen , aber bestehe dann mal auf die gesetzlichen Lohnzuschüsse.... der AG wird sich das sicher zweimal überlegen. Zudem ist Dir nach AGG an 2 aufeinanderfolgenden Tagen frei zu geben.

"verrückte Arbeitszeiten" solltest Du mal definieren zudem wäre wichtig ob diese Samstagsgeschichte und diese zeiten nur für dich gelten....

das wäre ne Handhabe um aus diesem Job sicher rauszukommen.

LUZIFER
 
E

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Gast
#9
Es gibt keinerlei Ansprüche auf gesetzliche Zuschläge für Samstagsarbeit. Arbeitsrechtlich ist der Samstag genauso ein Werktag wie Montag bis Freitag, auch wenn es sich eingebürgert hat, daß vielfach der Samstag frei ist.

Einschränkungen für Samstagsarbeit oder Ansprüche auf Zuschläge könnten sich allenfalls aus dem Arbeitsvertrag, aus einem gültigen Tarifvertrag oder aus einer Betriebsvereinbarung ergeben.
 

uzhgorod

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#10
....Zudem ist Dir nach AGG an 2 aufeinanderfolgenden Tagen frei zu geben.

"verrückte Arbeitszeiten" solltest Du mal definieren zudem wäre wichtig ob diese Samstagsgeschichte und diese zeiten nur für dich gelten....

LUZIFER
Der Dienstplan wird in 4 Wochen im voraus gemacht. Die ersten 2 Wochen wird von Montag bis Samstag gearbeitet (also nur Sonntag frei), in den folgenden 2 Wochen von Montag bis Donnerstag (also Freitag bis Sonntag frei - aber was nutzt mir das, es ist einfach zu ungleichmäßig verteilt und die Samstagsarbeit ist schlecht für familiäre Aktivitäten. Wenn ich die Finanzstaatshehler wie Finanzamt und die Sozialkassen mit meinen Beiträgen reich mache und zudem den Umsatz des regionalen ÖPNV-Anbieters mit monatlich 105 EURO steigere (er befördert mich nicht umsonst), dann will ich zumindest so arbeiten, wie es für mich am günstigsten ist).

Natürlich gelten diese Regelungen auch für alle anderen. Trotzdem wächst in mir ständig der Unmut, denn so klar hat man mir das mit der Arbeitszeit nicht gesagt.
 

catwoman666666

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#12
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, keine Lust, Samstags zu arbeiten

Ich arbeite seit 25 Jahren nahezu jeden Samstag und habe weiß Gott auch keine Lust dazu. Davon 10 Jahre Teilzeit 25 St. v. Mo - Sa. Mir würde aber nicht im Traum einfallen, zu kündigen, oder mich durch den Arbeitgeber kündigen zu lassen.

Zum Glück denken die vielen millionen Schichtarbeiter, Krankenschwestern und Pfleger, Ärzte, Verkäufer(innen), Angestellte in der Gastronomie, , Fluglotsen, Zeitungsausträger(innen), Tankstellenmitarbeiter(innen) etc., etc. trotz der belastenden Schichtarbeit, auch am Wochenende für viele viele Jahre genauso wie ich. Dieser Thread ist eine Ohrfeige für jeden, der diese Arbeit macht.
 

Volker

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#13
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, keine Lust, Samstags zu arbeiten

Ich arbeite seit 25 Jahren nahezu jeden Samstag und habe weiß Gott auch keine Lust dazu. Davon 10 Jahre Teilzeit 25 St. v. Mo - Sa. Mir würde aber nicht im Traum einfallen, zu kündigen, oder mich durch den Arbeitgeber kündigen zu lasse
Naja, einfach den Vertrag ändern und die Leute anders arbeiten zu lassen ist es auch nicht. Er hat schon recht sich dagegen zu wehren.

Probezeit ist auch die Zeit sich kündigen zu lassen. Arbeiten nach Vorschrift, nicht nachdenken. Widerworte geben, das kann durchaus helfen. Fehler machen alle.

Das ausstehende 1/2 Jahr ist aber auch schnell vorbei.
Volker
 

catwoman666666

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#14
Alternative wäre, sich zuerst einen anderen Job zu suchen und dann zu kündigen. Das ist die Reihenfolge, wie ich es machen würde und es auch schon gemacht habe
 

lupe

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#17
Das bringt meine ganze Planung durcheinander! Wenn ich denen jetzt sage, daß ich Samstags gar nicht mehr arbeiten will
Ich frage mich, wer in diesem Land kommt bloß noch für meine Rente auf? Wahrscheinlich wird es so sein...

1. Die jungen so zwischen 25 - 30 haben nicht so die Böcke. OK, kann man verstehen. Es sind halt Younster. Und Arbeit ist nun mal hart. Ich will da aber nicht so hart mit der Jugend in's Gericht gehen.

2. Müssen wohl mal wieder die "Alten" ran. Nur, diese "verbrauchten" Säcke stellt keiner mehr ein.

3. Na ja, dann lassen wir das ganze halt. Sollen sich doch die Politiker um diese "Scheisse" einen Kopf machen. Dafür werden sie ja schließlich gewählt.
 

Volker

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#18
Alternative wäre, sich zuerst einen anderen Job zu suchen und dann zu kündigen. Das ist die Reihenfolge, wie ich es machen würde und es auch schon gemacht habe
Diese alternative gibt es schlicht nicht. Er kann ja suchen und bwerben, was zu finden, wird er mit sicherheit nichts in den halben Jahr.

Volker
 

catwoman666666

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#19
Wer gar nicht erst sucht, wird mit Sicherheit nichts finden. Ich weiß sehr wohl, daß die Lage auf dem Arbeitsmarkt mehr als schlecht ist. Gerade deshalb ist kündigen nichtbdie erste Wahl. Außerdem ist der Vertrag eh befristet und danach hätte er in seiner privaten Zeitplanung keine Einschränkungen mehr. Also Zähne zusammenbeißen und durch, wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen dagegen sprechen.
 

Volker

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#20
Wer gar nicht erst sucht, wird mit Sicherheit nichts finden. Ich weiß sehr wohl, daß die Lage auf dem Arbeitsmarkt mehr als schlecht ist. Gerade deshalb ist kündigen nichtbdie erste Wahl. Außerdem ist der Vertrag eh befristet und danach hätte er in seiner privaten Zeitplanung keine Einschränkungen mehr. Also Zähne zusammenbeißen und durch, wenn keine gesundheitlichen Einschränkungen dagegen sprechen.
Dennoch einfach sich verarschen zu lassen ist auch ncith der Weg.
Das ist ja das was den Lohndumping ausmacht, die Macht der Arbeitslosigkeit ausnutzen.

Volker
 

lupe

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#21
@ Volker,

Dennoch einfach sich verarschen zu lassen ist auch ncith der Weg.
Das ist ja das was den Lohndumping ausmacht, die Macht der Arbeitslosigkeit ausnutzen.
Ich hab den Eindruck, Du "tickst" nicht richtig. Arbeitslosigkeit gab es schon immer. Deshalb hat man z.B. nie bei mir versucht, mich im Lohn zu drücken. Weißt Du Junge, wenn man was gelernt hat, ein gewisses Alter und Erfahrung (auch Lebenserfahrung) hat, zahlen die Arbeitgeber in der Regel auch reele Löhne.

Ich muß da catwoman666666 total Recht geben.
 

uzhgorod

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#22
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, keine Lust, Samstags zu arbeiten

Ich arbeite seit 25 Jahren nahezu jeden Samstag und habe weiß Gott auch keine Lust dazu. Davon 10 Jahre Teilzeit 25 St. v. Mo - Sa. Mir würde aber nicht im Traum einfallen, zu kündigen, oder mich durch den Arbeitgeber kündigen zu lassen.

Zum Glück denken die vielen millionen Schichtarbeiter, Krankenschwestern und Pfleger, Ärzte, Verkäufer(innen), Angestellte in der Gastronomie, , Fluglotsen, Zeitungsausträger(innen), Tankstellenmitarbeiter(innen) etc., etc. trotz der belastenden Schichtarbeit, auch am Wochenende für viele viele Jahre genauso wie ich. Dieser Thread ist eine Ohrfeige für jeden, der diese Arbeit macht.
Das Glück, von dem Du hier sprichst, macht sich nur für die organisierte Ausbeuter-Mafia bezahlt. Die spekuliert seit Jahren darauf und kann sich auch sicher sein, daß selbst noch dann Leute dort arbeiten würden, wenn sie von ihren Arbeitern zusätzliche sexuelle Dienstleistungen verlangen würden. Ich bin davon überzeugt, daß diese Sklavenhalter auch mit Erfolg verlangen könnten, daß die Arbeitnehmer täglich ihre Exkremente verzehren müßten, nur, um den Arbeitsplatz zu behalten.

Jetzt weiß ich auch, warum hier so systematisch ausgebeutet werden kann. Die meisten beklagen sich über die Zustände, wollen aber selbst nichts ändern, weil man weiter sagen können will, daß man eine Arbeit hat (zu welchem Lohn und zu welchen Konditionen auch immer).

Immerhin bezahle ich die Steuern - bei Schwarzarbeit würde ich es etwas anders sehen - da will ich bei der Gestaltung der Arbeitszeit ein bißchen mitreden. Alles andere ist Sado-Msochismus. Das braucht sich niemand anzutun.
 

lupe

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#23
Hi uzhgorod,

ich weiß zwar nicht wie alt Du bist..

Das Glück, von dem Du hier sprichst, macht sich nur für die organisierte Ausbeuter-Mafia bezahlt.
Das ist eklatante Scheisse, die Du so von Dir gibst.

Die spekuliert seit Jahren darauf und kann sich auch sicher sein, daß selbst noch dann Leute dort arbeiten würden, wenn sie von ihren Arbeitern zusätzliche sexuelle Dienstleistungen verlangen würden. Ich bin davon überzeugt, daß diese Sklavenhalter auch mit Erfolg verlangen könnten, daß die Arbeitnehmer täglich ihre Exkremente verzehren müßten, nur, um den Arbeitsplatz zu behalten.
Dir haben sie doch in's Hirn Geschi....ssen.

Jetzt weiß ich auch, warum hier so systematisch ausgebeutet werden kann. Die meisten beklagen sich über die Zustände, wollen aber selbst nichts ändern, weil man weiter sagen können will, daß man eine Arbeit hat (zu welchem Lohn und zu welchen Konditionen auch immer).
Zu solcher Aussage fällt mir definitiv nichts mehr ein.

Immerhin bezahle ich die Steuern - bei Schwarzarbeit würde ich es etwas anders sehen - da will ich bei der Gestaltung der Arbeitszeit ein bißchen mitreden. Alles andere ist Sado-Msochismus. Das braucht sich niemand anzutun.
Na ja, in Teilzeit sind die Steuerabgaben auch sooo hoch, als das man sich damit brüsten müßte. Im übrigen kannst Du ja mal eine Bewerbung an einen Arbeitgeber senden und ihm gleich mal mitteilen, dass Du gerne alles mitgestalten möchtest. Da wirst Du wohl in Deinem SM (Sadomaso) Job bleiben müssen und das bis zur Rente...
 

catwoman666666

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#24
Das Glück, von dem Du hier sprichst, macht sich nur für die organisierte Ausbeuter-Mafia bezahlt. Die spekuliert seit Jahren darauf und kann sich auch sicher sein, daß selbst noch dann Leute dort arbeiten würden, wenn sie von ihren Arbeitern zusätzliche sexuelle Dienstleistungen verlangen würden. Ich bin davon überzeugt, daß diese Sklavenhalter auch mit Erfolg verlangen könnten, daß die Arbeitnehmer täglich ihre Exkremente verzehren müßten, nur, um den Arbeitsplatz zu behalten.

Deine Fantasie geht mit dir durch....... :icon_neutral:

Jetzt weiß ich auch, warum hier so systematisch ausgebeutet werden kann. Die meisten beklagen sich über die Zustände, wollen aber selbst nichts ändern, weil man weiter sagen können will, daß man eine Arbeit hat (zu welchem Lohn und zu welchen Konditionen auch immer).

Davon war nicht die Rede :icon_evil::icon_evil:

Immerhin bezahle ich die Steuern - bei Schwarzarbeit würde ich es etwas anders sehen - da will ich bei der Gestaltung der Arbeitszeit ein bißchen mitreden. Alles andere ist Sado-Masochismus. Das braucht sich niemand anzutun.
Ich bezahle auch Steuern und das nicht zu knapp. Trotzdem geh ich lieber Samstags schaffen, als zu ALG 2 Bedingungen mit der Familie Samstags was zu unternehmen.

Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert


 

uzhgorod

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#25
Ich bezahle auch Steuern und das nicht zu knapp. Trotzdem geh ich lieber Samstags schaffen, als zu ALG 2 Bedingungen mit der Familie Samstags was zu unternehmen.

Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert


Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, und ich kenne nicht Deine Situation, doch eines muß ich hier noch feststellen: wenn man sich - anstelle mit der Familie Samstags etwas zu unternehmen - widerwillig für steuerpflichtige Arbeitsstunden entscheidet, kann man die Familie auch gleich aufgeben. Die Kinder kannst Du zur Adoption freigeben, weil Dir die Arbeit ja offenbar wichtiger ist. Vom Ehepartner kann man sich scheiden lassen, und ein Bett in Deiner Arbeitsstelle gibts bestimmt auch noch. Daß das Leben kein Wunschkonzert ist, weiß ich auch, man muß aber nicht alles um jeden Preis machen. Und im Zweifel wiegt die Familie mehr denn Arbeit, selbst bei einer mehrmonatigen Sperre. Gerade dann, wenn der Staat noch die Hand aufhält und für Samstagsarbeit keine steuerfreien Lohnzuschläge geboten werden. Vor Jahren war das noch anders-- , man muß sich ja nun wirklich nicht auf Biegen und Brechen zum After machen.
 

lupe

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#26
Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, und ich kenne nicht Deine Situation, doch eines muß ich hier noch feststellen: wenn man sich - anstelle mit der Familie Samstags etwas zu unternehmen - widerwillig für steuerpflichtige Arbeitsstunden entscheidet, kann man die Familie auch gleich aufgeben.
Das machen Millionen andere Familienväter und Mütter (die mal und/od. auch ständig Samstags arbeiten müssen) auch nicht. Man kann zur Not auch Sonntags etwas unternehmen.

Gerade dann, wenn der Staat noch die Hand aufhält und für Samstagsarbeit keine steuerfreien Lohnzuschläge geboten werden. Vor Jahren war das noch anders-- , man muß sich ja nun wirklich nicht auf Biegen und Brechen zum After machen.
Na ja, wenn der Stadt nicht die Hand aufhalten würde, könnte er wohl z.B. auch kaum Sozialbeiträge an uns "Arbeitslosen" ausschütten.
 

catwoman666666

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#27
Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, und ich kenne nicht Deine Situation, doch eines muß ich hier noch feststellen: wenn man sich - anstelle mit der Familie Samstags etwas zu unternehmen - widerwillig für steuerpflichtige Arbeitsstunden entscheidet, kann man die Familie auch gleich aufgeben. Die Kinder kannst Du zur Adoption freigeben, weil Dir die Arbeit ja offenbar wichtiger ist. Vom Ehepartner kann man sich scheiden lassen, und ein Bett in Deiner Arbeitsstelle gibts bestimmt auch noch. Daß das Leben kein Wunschkonzert ist, weiß ich auch, man muß aber nicht alles um jeden Preis machen. Und im Zweifel wiegt die Familie mehr denn Arbeit, selbst bei einer mehrmonatigen Sperre. Gerade dann, wenn der Staat noch die Hand aufhält und für Samstagsarbeit keine steuerfreien Lohnzuschläge geboten werden. Vor Jahren war das noch anders-- , man muß sich ja nun wirklich nicht auf Biegen und Brechen zum After machen.
Ich habe u. a. auch mit meiner Samstagsarbeit den Unterhalt für meine Familie verdient. Ich entscheide mich nicht nur für die Steuerpflicht, sondern vor allem dafür, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Ich war alleinerziehende Mama. Ich kenne die Problematik sehr gut, den Lebensunterhalt verdienen zu müssen und trotzdem für die Kinder da zu sein. Meine Kinder sind schon erwachsen, eine arbeitet, der andere studiert noch. Ich kann also nicht alles falsch gemacht haben.

Im Umgang mit Kindern zählt wie so oft nicht die Quantität, sondern die Qualität. Meine Kindern haben es nicht anders gekannt, Mama ist Samstag arbeiten.
 
E

ExitUser

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#28
Das Glück, von dem Du hier sprichst, macht sich nur für die organisierte Ausbeuter-Mafia bezahlt. Die spekuliert seit Jahren darauf und kann sich auch sicher sein, daß selbst noch dann Leute dort arbeiten würden, wenn sie von ihren Arbeitern zusätzliche sexuelle Dienstleistungen verlangen würden. Ich bin davon überzeugt, daß diese Sklavenhalter auch mit Erfolg verlangen könnten, daß die Arbeitnehmer täglich ihre Exkremente verzehren müßten, nur, um den Arbeitsplatz zu behalten.

Jetzt weiß ich auch, warum hier so systematisch ausgebeutet werden kann. Die meisten beklagen sich über die Zustände, wollen aber selbst nichts ändern, weil man weiter sagen können will, daß man eine Arbeit hat (zu welchem Lohn und zu welchen Konditionen auch immer).
:icon_daumen: Zum Glück einer, der nicht schläft, wie so mancher hier. Du hast die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden bestehende Volksverdummung "Was von oben vorgegeben wird, wird gemacht." - Preussische Erziehung zu nichtdenkenden, nicht kritisch hinterfragenden Individuen eben) jedenfalls geblickt.

Leute wie Johanna und Catwoman haben sich von der Gehirnwäsche "sauber" waschen lassen.

Entschuldigt, dass das so hart klingt, aber jemand, der - weil´s von oben so vorgegeben wurde - dafür ist, die hart erkämpften Errungenschaften wie Wochenendfreizeit immer mehr aufzuweichen, ist meines erachtens merkbefreit.
 

dummwiebrot

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#29
Das Glück, von dem Du hier sprichst, macht sich nur für die organisierte Ausbeuter-Mafia bezahlt. Die spekuliert seit Jahren darauf und kann sich auch sicher sein, daß selbst noch dann Leute dort arbeiten würden, wenn sie von ihren Arbeitern zusätzliche sexuelle Dienstleistungen verlangen würden. Ich bin davon überzeugt, daß diese Sklavenhalter auch mit Erfolg verlangen könnten, daß die Arbeitnehmer täglich ihre Exkremente verzehren müßten, nur, um den Arbeitsplatz zu behalten.
Ganz deiner Meinung. Schaffen wir die Wochenendarbeit doch komplett ab. Stattdessen widmen wir diese Zeit unserer Familie und/oder unserem Hobby.
So ein Familientag im Freibad oder ein Kinonachmittag mit den Kindern wäre doch was feines. - Aber nee, das wird wohl nix. Ist ja schließlich Wochenende, und da arbeitet keiner, de facto bleiben Freibad und Kino geschlossen. Was soll's, machen wir es uns also vorm Fernseher gemütlich. Nur mit dem Film schauen wird es nichts, denn auch für die Sendeanstalten und die Energiewerke ist Wochenende.

Mal ehrlich, wer braucht schon Strom, und ggf. Heizung oder warmes Wasser am Wochenende? Oder Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern. Wenn dein Kind am Samstag einen schweren Unfall hat - was solls? Bis Montag steht es das schon irgendwie durch (oder eben auch nicht - shit happens). Auch die Alten und Kranken werden wohl mal 2 Tage die Woche allein und ohne fremde Hilfe zurecht kommen.

So, und jetzt mal ganz ernsthaft.
Es gibt sicherlich eine Menge Berufe, wo es nicht notwendig ist am Wochenende zu arbeiten, aber ganz ohne Wochenendarbeit gehts nun mal nicht.
Das die WE-Arbeit für den einzelnen im Rahmen bleiben sollte, mit angemessenem Freizeitausgleich und natürlich einer ordentlichen Bezahlung, sollte natürlich Voraussetzung sein.

Was deinen individuellen Fall angeht @uzhgorod, da kann ich nicht viel dazu sagen, ohne zu wissen, was im Vorfeld abgemacht wurde, was genau in deinem AV zu den Arbeitszeiten steht, und in welcher Branche du arbeitest.
 

JohannaM.

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#30
Ich bin Krankenschwester und werde auch in Zukunft am WE auch Menschen wie Heinzi1 betreuen, der ihr mich hier verhöhnt.
Hochmut kommt vor dem Fall.
 

catwoman666666

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#31
:icon_daumen: Zum Glück einer, der nicht schläft, wie so mancher hier. Du hast die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden bestehende Volksverdummung "Was von oben vorgegeben wird, wird gemacht." - Preussische Erziehung zu nichtdenkenden, nicht kritisch hinterfragenden Individuen eben) jedenfalls geblickt.

Leute wie Johanna und Catwoman haben sich von der Gehirnwäsche "sauber" waschen lassen.

Entschuldigt, dass das so hart klingt, aber jemand, der - weil´s von oben so vorgegeben wurde - dafür ist, die hart erkämpften Errungenschaften wie Wochenendfreizeit immer mehr aufzuweichen, ist meines erachtens merkbefreit.

Die Alternative zu meiner Arbeit wäre Arbeitslosigkeit. Ich gehe lieber arbeiten, auch wenns mich oft genug ankotzt, morgens um halb fünf aufzustehen oder wie heute am Samstag zu arbeiten. Arbeitslosigkeit ist für mich trotzdem keine Alternative. Ich werde keinen anderen Job mehr bekommen, wo ich auch nur annähernd das verdiene, was ich jetzt habe. Ich habe mein Leben lang gearbeitet und werde nicht jetzt damit aufhören nur weil ich keine Lust habe Samstags zu arbeiten.
 

lupe

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#32
@ catwoman
@Johanna

Warum ärgert Ihr beiden euch eigentlich? (Über ozkotz;uzhgorod)

Schaut euch mal seine Flagge an. Dann wißt Ihr beide, aus welchen Holz dieser Knalli Balli (Halli Galli) geschnitzt worden ist.

Den hat seine Mutter seinerzeit im Klo geboren. Nur hatte sie vergessen, abzuspülen.
 

lupe

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#33
Ach ja Nachtrag für Johanna,

Du ärgere Dich nicht über Heintzi1. Wer sich so nennt, der hat einen wech...

Aber er schreibt ja selber unter seinen Avatar...

Ort: Bad Einen a.d. Klatsche
 

uzhgorod

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#34
:icon_daumen: Zum Glück einer, der nicht schläft, wie so mancher hier. Du hast die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden bestehende Volksverdummung "Was von oben vorgegeben wird, wird gemacht." - Preussische Erziehung zu nichtdenkenden, nicht kritisch hinterfragenden Individuen eben) jedenfalls geblickt.

Leute wie Johanna und Catwoman haben sich von der Gehirnwäsche "sauber" waschen lassen.

Entschuldigt, dass das so hart klingt, aber jemand, der - weil´s von oben so vorgegeben wurde - dafür ist, die hart erkämpften Errungenschaften wie Wochenendfreizeit immer mehr aufzuweichen, ist meines erachtens merkbefreit.
Vielen Dank für die Blumen, lieber Heinzi - und auch für die Erfahrung, daß ich doch mit meiner Meinung nicht so ganz alleine dastehe.

Natürlich muß es auch Arbeiten und Stellen am Wochenende geben. Ich sehe das ein bei Versorgern, ÖPNV, Behörden, Krankenhäusern und im Verkauf - wohlgemerkt bei entsprechender zeitlicher Ausgleichsentlastung (entsprechende 2 Tage frei unter der Woche o.ä.), im Büro (wie in meinem Fall) kann ich das aber nicht unbedingt nachvollziehen, da die Arbeit auch an anderen Tagen ausgeführt werden kann. In dieser Situation befinde ich mich und habe damit ein echtes Problem. Ich kann den Sinn darin nicht sehen. Ich bemerke, wie ich mich zunehmend dagegen sperre und destruktive Gedanken entwickle, nur aus dieser Situation heraus. Da die Finanzbehörde Frustrationsnachlaß bei Lohnsteuer noch nicht vorsieht, bin ich auch nicht mehr bereit, ohne entsprechenden Ausgleich so weiterzumachen.
 
E

ExitUser

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#35
Dann ignoriere alle Beiträge, die vorher geschrieben wurden, halte Dich an den Beiträgen von Heinzi fest und dann werden wir ja sehen was dabei herauskommt.

Vielleicht hat Heinzi ja, außer dem Beitrag zur "Jahrtausenden bestehende Volksverdummung" noch weiter hilfreiche Tipps für Dich parat.

:cool:
 

RudiRatlos

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#36
...im Büro (wie in meinem Fall) kann ich das aber nicht unbedingt nachvollziehen, da die Arbeit auch an anderen Tagen ausgeführt werden kann.
Es gibt durchaus Bürotätigkeiten, die auch Samstags erledigt werden müssen.
In welcher Branche arbeitest du denn, was genau machst du?
 
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#37
Es fehlen einfach die Fakten ... welche schon mehrfach von anderen angesprochen wurden ... um überhaupt hier dazu was zu schreiben ...

Bürotätigkeiten liegen in so vielen Berufen nicht mehr in einer Arbeitszeit Mo - Fr. zwischen 8 und 17 Uhr ... und man kann unter Bürotätigkeiten auch sehr viel verstehen ... etwas genau wäre schon besser ...

Und nebenbei gesagt ... ich habe auch schon 10 Tage durchgearbeitet und hatte dann dafür aber 4 Tage zusammenhängend frei ...

Es wäre einfach mal schön, wenn auf die Fragen auch Antworten kommen, womit man was anfangen kann von uzhgorod ... da viele andere schon genug Fragen gestellt haben ... dann wäre die Diskussion auch besser zu führen ...
 

ShankyTMW

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#38
Es fehlen einfach die Fakten ... welche schon mehrfach von anderen angesprochen wurden ... um überhaupt hier dazu was zu schreiben ...
.....Es wäre einfach mal schön, wenn auf die Fragen auch Antworten kommen, womit man was anfangen kann von uzhgorod ... da viele andere schon genug Fragen gestellt haben ... dann wäre die Diskussion auch besser zu führen ...
Er liefert auch kaum Fakten und ich denke nicht das da noch viel mehr kommen wird. Und da das alles schön verworren ist fass ich nochmal zusammen und geb jetzt auch meinen Senf dazu (und sorry wenn das ein wenig lang wird):

Ich bin seit 5 Monaten im Teilzeitbereich (30 h/Woche) unterwegs. Obwohl im Vertrag nichts davon steht, soll ich jetzt immer jeden zweiten Samstag arbeiten, und sonst sind die Arbeitszeiten auch total verrückt. Das bringt meine ganze Planung durcheinander! Wenn ich denen jetzt sage, daß ich Samstags gar nicht mehr arbeiten will oder kann und um "normale" Arbeitszeiten bitte, bzw. selbst kündige mit der Begründung, daß ich Samstags nicht mhr arbeiten kann, gibt es dann eine Sperre? Wie kann ich am besten das Verhältnis kündigen, ohne eine Sperre zu riskieren?...
Dazu erst später mehr.

...Ich bin übrigens durchaus kein Faulenzer, sondern suche eben nur eine normale Arbeit mit 40 Stunden die Woche in der klassischen Arbeitszeit (9 bis 5 Mo-Fr) und keine 30 Stunden von Mo bis Sa. Ich merke nämlich, daß ich aufgrund dieser verrückten Zeiten mittlerweile enorme Probleme in meiner privaten Zeitplanung habe, und die ist mindestens genauso wichtig wie der Broterwerb...

Der Dienstplan wird in 4 Wochen im voraus gemacht. Die ersten 2 Wochen wird von Montag bis Samstag gearbeitet (also nur Sonntag frei), in den folgenden 2 Wochen von Montag bis Donnerstag (also Freitag bis Sonntag frei - aber was nutzt mir das, es ist einfach zu ungleichmäßig verteilt und die Samstagsarbeit ist schlecht für familiäre Aktivitäten. Wenn ich die Finanzstaatshehler wie Finanzamt und die Sozialkassen mit meinen Beiträgen reich mache und zudem den Umsatz des regionalen ÖPNV-Anbieters mit monatlich 105 EURO steigere (er befördert mich nicht umsonst), dann will ich zumindest so arbeiten, wie es für mich am günstigsten ist).
Ganz ehrlich, wenn ich Deine Beiträge bis hierhn lese fällt mir vor allem auf das es Dir nicht um Deine verrückten Zeiten geht. Du hast schon den Luxus alle 2 Wochen einen 4 Tage Arbeit/3 Tage WE Zyklus zu haben und bekommst dies alles sogar noch 4 Wochen im vorraus mitgeteilt. ABER Du siehst dich nicht in der Lage dies für Deine Freizeit und das WE nutzbar planen zu können?

Sorry, aber meine verrücktesten Zeiten inkl. Planungsvorgabe waren: Jeden Tag auf Abruf inkl. täglich ändernden Arbeitszeiten - bzw. Schichtspringen alle 2 Tage mit ähnlich schnell wechselnden Plänen. sowas zerrt richtig an der Gesundheit und das machst Du nicht lange - DAS ist verrückt. OK, für den Laden arbeite ich auch nciht mehr und die haben reichlich Ärger mit mir bekommen deswegen. - Nach 3 Monaten ohne änderung hab ich hier die Reißleine gezogen. Also ist nciht so das ich mir alles gefallen lasse. Und ganz nebenbei, das war auch noch Vollzeit plus Überstunden.

Aber zurück zu Dir: Dir geht es eher um Spontanität wenn an dem nächsten WE was ist und du wegen einem Tag WE nicht dabei sein kannst. Denn das Du keinen Ausgleich kriegst kannst du so nicht behaupten.Und mit Teilzeit arbeitest Du nichtmal voll.

Natürlich gelten diese Regelungen auch für alle anderen. Trotzdem wächst in mir ständig der Unmut, denn so klar hat man mir das mit der Arbeitszeit nicht gesagt.
Ich kenne Deinen Arbeitsvertrag nicht, aber in manchen steht irgendwo auch eine Klausel dazu, daneben Arbeitsrechtlich das in besonderen Situationen sich auch mal alt eingespielte gegebenheiten ändern können.

Jetzt weiß ich auch, warum hier so systematisch ausgebeutet werden kann. Die meisten beklagen sich über die Zustände, wollen aber selbst nichts ändern, weil man weiter sagen können will, daß man eine Arbeit hat (zu welchem Lohn und zu welchen Konditionen auch immer).
Ich glaube nicht das gerade das ein Problem der meisten Leute hier im Forum ist. Das ist eher das Problem der Leute da draußen die der Propagandamaschinerie von Hartz4 noch immer glauben schenken weil sie davon noch nicht betroffen waren oder die Gehirnwäsche wirklich funktioniert hat in dem Sinn: Lebe um zu arbeiten - nicht wie es eigentlich sein sollte: Arbeite um mit deinem Lohn normal leben zu können.

Immerhin bezahle ich die Steuern - bei Schwarzarbeit würde ich es etwas anders sehen - da will ich bei der Gestaltung der Arbeitszeit ein bißchen mitreden. Alles andere ist Sado-Msochismus. Das braucht sich niemand anzutun.
Aha, die Gehirnwäsche hat auch bei Dir schon funktioniert, die du bei anderen anprangerst. Steuern zahlt JEDER. ELOs haben sicher keine Lohnsteuern, aber alles andere von der Mehrwertsteuer angefangen bleibt ihnen erhalten. Da gibt es keine Sonderkonditionen. Also verabschiede dich erst mal von dem Blödsinnigen Stammtisch-Gedanken bevor Du damit weiter solches Dummgeschwätz von Dir gibst.

Und nebenher Wiedersprichst Du dich auch noch selbst. Bei Schwarzarbeit brauchst Du die Arbeitszeiten nicht mitbestimmen, aber bei regulärer Arbeit willst Du gerade das nur aufgrund weil Du Lohnsteuern zahlst, die der Arbeitgeber aber auch nicht sieht sondern der Staat? :icon_eek: Sorry, aber ich verstehe Dich irgendwie nicht. (Um es mal höflich auszudrücken)

Das folgende quote ich lieber mal etwas umfangreicher, weil auch hier versteh ich den Sinn nicht wirklich selbst wenn ich alle Textbausteinchen zusammen betrachte.

Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, und ich kenne nicht Deine Situation, doch eines muß ich hier noch feststellen: wenn man sich - anstelle mit der Familie Samstags etwas zu unternehmen - widerwillig für steuerpflichtige Arbeitsstunden entscheidet, kann man die Familie auch gleich aufgeben. Die Kinder kannst Du zur Adoption freigeben, weil Dir die Arbeit ja offenbar wichtiger ist. Vom Ehepartner kann man sich scheiden lassen, und ein Bett in Deiner Arbeitsstelle gibts bestimmt auch noch. Daß das Leben kein Wunschkonzert ist, weiß ich auch, man muß aber nicht alles um jeden Preis machen. Und im Zweifel wiegt die Familie mehr denn Arbeit, selbst bei einer mehrmonatigen Sperre. Gerade dann, wenn der Staat noch die Hand aufhält und für Samstagsarbeit keine steuerfreien Lohnzuschläge geboten werden. Vor Jahren war das noch anders-- , man muß sich ja nun wirklich nicht auf Biegen und Brechen zum After machen.
Ich unterbreche kurz wegen dem allerletztem Satz, den ich nciht per bold gekennzeichnet habe. Das stimmt schon, die Sa. Zuschläge von einst sind schon lange dahin. Und schön find ich das auch nicht, aber das blöde daran ist, das der gemeine Arbeitgeber an Gesetzesänderungen auch nichts zu bestimmen hat (sollte es zumindest nicht). Aber weiter mit dem Block:

...Natürlich muß es auch Arbeiten und Stellen am Wochenende geben. Ich sehe das ein bei Versorgern, ÖPNV, Behörden, Krankenhäusern und im Verkauf - wohlgemerkt bei entsprechender zeitlicher Ausgleichsentlastung (entsprechende 2 Tage frei unter der Woche o.ä.),...
Ja wie jetzt, müssen die Mitarbeiter von ÖPNV, Behörden, Krankenhäuser und im Verkauf nun doch nicht Ihre Ehen annulieren, ihre Kinder zur Adoption freigeben und sind Rabeneltern weil sie in einigen dieser Branchen sogar noch SONNTAGS und FEIERTAGS arbeiten müssen?

Erst beleidigst Du Leute und dann kommst Du mit sowas? Ein bisschen wirr, findest Du nicht?

...im Büro (wie in meinem Fall) kann ich das aber nicht unbedingt nachvollziehen, da die Arbeit auch an anderen Tagen ausgeführt werden kann. In dieser Situation befinde ich mich und habe damit ein echtes Problem. Ich kann den Sinn darin nicht sehen.
Mann, gib doch mal endlich Butter bei die Fische: was um alles in der Welt arbeitest Du udn was hast Du für verrückte Arbeitszeiten die dich nerven?

Das einzige was wir bis jetzt Wissen ist:

  • du arbeitest im Büro
  • 30 Stunden Teilzeit
  • bekommst deine Arbeitszeiten 4 wochen im Vorraus
  • davon steht immer fest, das die ersten beiden Wochen 6 Tage Maloche udn 1 Tag WE und die darauf fdolgenden Wochen 4 Tage Arbeit und 3 Tage WE ist
  • du bist dennoch nicht in der Lage zu planen was Du gerade mit den langen WEs mit Deiner Familie unternehmen kannst
  • und dich stören die anderen Arbeitszeiten, weil sie zwei Wochen lang über 6 Tage gehen
Aber du läßt dich mit den Zeiten, wie verrückt die nun wirklich sind, in keinster Weise aus. Eigentlich hackst Du nur auf die beiden WEs rum, wo du Sa arbeiten mußt.

Ich vermut auch mal, das die Zeiten pro woche auch bei 30 Stunden bleiben udn zwischen deinen Arbeitszeiten mindestens, wie im Argbeitsrecht vorgeschrieben, 12 Stunden Zeit liegen. Dazu mußt du an den Tagen der 6 Tage wochen weniger Arbeitszeit verbringen, weil sich da Stunden auf Samstag verteilen müssen - oder kommen die jetzt noch zusätzlich drauf oder was?

Ich bemerke, wie ich mich zunehmend dagegen sperre und destruktive Gedanken entwickle, nur aus dieser Situation heraus. Da die Finanzbehörde Frustrationsnachlaß bei Lohnsteuer noch nicht vorsieht, bin ich auch nicht mehr bereit, ohne entsprechenden Ausgleich so weiterzumachen.
Jetzt mal von dem ganzen WischiWaschi abgesehn nochmal mehr zum Thread-Titel:

Wenn man Destruktiv ist in seinem Job ist es natürlich besser was anderes zu suchen. Aber wenn Du selbst kündigst oder durch Dein Verhalten eien Kündigung heraufbeschwörst bekommst Du 3 Monate Sperre. Bleibt dir nur der Weg, dich vom Arbeitgeber kündigen zu lassen in einer Form, die Dich nciht belastet (also auch nicht im gegenseititgem Einvernehmen). Oder der Weg dir einen Job zu suchen und dann unter Einhaltung der Kündigungsfristen zu gehen. Ob da auch was Gesundheitliches mitspielen kann oder irgendwas anderes noch mit Zuhilfe nehmen kann für eine saubere Kündigung kann ich aus dem Text aber so auch nicht erkennen. Alles andere ist eigentlich ja schon gesagt worden.

LG
Shanky-TMW
 

lupe

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#39
Hi :icon_smile:

Bezüglich Samstagsarbeit ist darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei nach der gesetzlichen Regelung um einen normalen Werktag handelt. Dies bedeutet, dass Ihr Arbeitgeber Sie - soweit im Arbeitsvertrag nichts Gegenteiliges geregelt ist – auch an einem Samstag einsetzen kann. Ihnen steht dann für die Samstagsarbeit der normale Stundenlohn zu.
 

uzhgorod

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#40
Hör auf zu jammern :icon_kotz: ... bei mir im Betrieb wird auch Sonntags gearbeitet ... im Büro .. und ja auch ich als Azubi bin davon betroffen ... und die armen Zerleger die die Nachtschicht machen gehen 7 Tage die Woche arbeiten .. und keiner heult deswegen rum ... und nein die sind nich alle Single und kinderlos .. viele davon haben Familie ... aber solange das Geld stimmt machen die es gerne damit die ihren Familien was bieten können und kein Hartz 4 brauchen

*argh* :icon_neutral: :icon_neutral: :icon_neutral: .. nee ich hör besser auf das gibt sonst Kopfschmerzen
Ja, wenn es sich lohnt arbeite ich auch 7 Tage die Woche - wenn die Kohle stimmt. Ich jammere tatsächlich nur wegen der 2 Wochen mit Samstag, und weil es nur Teilzeit ist. Die Fahrtkosten zur Arbeit werden nicht billiger, wenn man nur 30 Stunden arbeitet. Bei 40 Stunden plus und guter Bezahlung bin ich auch jeden Tag dabei ohne Gejammere, gar keine Frage.
 

lupe

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#41
@ uzgohrod,

Ja, wenn es sich lohnt arbeite ich auch 7 Tage die Woche - wenn die Kohle stimmt. Ich jammere tatsächlich nur wegen der 2 Wochen mit Samstag, und weil es nur Teilzeit ist. Die Fahrtkosten zur Arbeit werden nicht billiger, wenn man nur 30 Stunden arbeitet. Bei 40 Stunden plus und guter Bezahlung bin ich auch jeden Tag dabei ohne Gejammere, gar keine Frage.
Ja, und warum hast Du nicht gleich versucht, hier so ein gewisses Feeling von "Arbeitsgeilheit" hier rüberzubringen?....:icon_smile:

Weißt Du, ich denke mal, kein Arbeitnehmer der Welt hat Bock, zu "Scheißbedingungen" zu arbeiten. Manchmal läßst sich das aber halt nicht vermeiden.

Und noch hinzu...Für einen gearbeiteten Samstag bekommt man in der Regel einen freien Tag Ausgleich in der Woche. Mag vllt. nicht konform mit Deinem Familienverständnis sein, was ich irgendwie auch verstehen kann. Aber es geht hier ja auch um das Individium. Und das ist dann halt nicht immer die gesamte Familie, sondern nur DER Arbeitnehmer/in.

So, nun lass mal gut sein. Ich verstehe Dich ja in gewisser Form, wenn auch meine Angriffe in meinen Posts heftig waren...
 

JohannaM.

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#42
Ich kann das sogar verstehen, dass Samstags arbeiten zuweilen nervt. Mich nervt es auch oft.
Wenn andere draußen sitzen zu grillen, dann schieb ich z.B Sonntags Spätdienst.

Trotzdem ist es schön Arbeit zu haben und sein Leben damit finanzieren zu können, nicht unter all den Restriktionen zu leiden, die die Arge mit sich bringt.
Ich z.. kann das mit einem Teilzeitjob und würd nicht mehr tauschen wollen.

Es ist m.E. etwas schwierig dies in solch einem Forum zu äußern. Viele Menschen hätten hier sehr gerne einen Job und würden Samstags arbeiten - Hauptsache sie kämen von der Arge weg und hätten eine Not weniger.

Für jemand, der darum kämpft das Nötigste zum Leben bekommen oder in einer sinnlosen Maßnahme sitzt oder krank ist, klingt deine Sorge wie Jammern auf hohem Niveau.

Man muss eben die Perspektiven bedenken, aus denen man etwas sehen kann.

Dein Päckchen ist dir gefühlt zu schwer, aber bedenke, dass das für manch einen unverständlich ist, sie würden dein Päckchen gerne tragen.


Nur mal so als Denkanstoß :)
 

stippy

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#43
Hallo
also habe deine bericht und deine kommentare gelesen, was ich jetzt schreibe ist auch nicht böse gemeint was willst du eigentlich erst schreibst du es geht dein Freihzeit dann wegen Familie dann wegen den staat.
Der Samstag ist ein ganz normaler Arbeitstag es ist kein Feiertag und kein Sonntag.
Wenn du mal samstag arbeitest dafür hast du dann mal ein langes Wochenende (freitag bis Sonntag)frei.
Bin der ,meihnung das es an was liegt was du nicht erzählen möchtest.
Andere verdiehnen auch nicht die Welt und reißen sich den ***** auf das sie ihre Familie durchbekommen und finden die Zeit auch was zu unternehmen.
Ich selber habe 10 Jahre auch am Wochenende gearbeitet hätte auch lieber mehr verdiehnt aber die freien tage am ende hast du ja trotzdem.
 

uzhgorod

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#44
Hallo
.... was willst du eigentlich erst schreibst du es geht dein Freihzeit dann wegen Familie dann wegen den staat.
Der Samstag ist ein ganz normaler Arbeitstag es ist kein Feiertag und kein Sonntag.
Wenn du mal samstag arbeitest dafür hast du dann mal ein langes Wochenende (freitag bis Sonntag)frei.
Bin der ,meihnung das es an was liegt was du nicht erzählen möchtest.
Andere verdiehnen auch nicht die Welt und reißen sich den ***** auf das sie ihre Familie durchbekommen und finden die Zeit auch was zu unternehmen.
Ich selber habe 10 Jahre auch am Wochenende gearbeitet hätte auch lieber mehr verdiehnt aber die freien tage am ende hast du ja trotzdem.


Ja Stippy, es ist vielleicht etwas schwer für manche zu verstehen, und ich bin auch sehr dankbar für Eure Beiträge. Ich hoffe, daß ich fortan auch einigen anderen mit meinen Beiträgen (in der Zukunft) helfen kann.

Was meinen Fall anbetrifft, muß ich aber leider sagen,

- daß es mich durchaus überhaupt nicht interessiert, ob der Samstag als normaler oder abnormaler Arbeitstag gesehen wird. Mir paßt er einfach nicht in den Kram, das würde ich nur dann akzeptieren, wenn die Wochenarbeitszeit bei 50 Stunden oder mehr (bei entsprechendem Lohn) läge. Ich habe damals auch Samstags gearbeitet und hatte kein Problem damit, weil etliche Arbeitsstunden zusammen kamen. Bei 30 Stunden sehe ich die Notwendigkeirt nicht.

- ich störe mich an der Unregelmäßigkeit dieser Schichteinteilungen

- jeder kann arbeiten wann und wie er will. Mir ist der Samstag ein Dorn im Auge.

- jeder sollte in seiner Arbeit die besten Bedingungen finden können, und keine halben Sachen akzeptieren. Bei mir ist es eben der Samstag, der mich stört, es gibt aber - wie Du vermutest - auch andere Dinge, die mich stören. Deshalb tendiere ich derzeit dazu, diese Stelle einem zu überlassen, der mehr Interesse daran findet und auch mit den Zeiten kein Problem hat. Außerdem kostet mich diese Arbeitsstelle einen Haufen Fahrgeld, und das lohnt sich einfach nicht bei 30 Stunden. Ich hab da wirklich nichts davon.
 

ShankyTMW

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#45
Hmm, so richtig auf meien Text eingegangen bist Du aber immer noch nicht wie in Deiner PN an mich angekündigt.

[/SIZE]Was meinen Fall anbetrifft, muß ich aber leider sagen,

- daß es mich durchaus überhaupt nicht interessiert, ob der Samstag als normaler oder abnormaler Arbeitstag gesehen wird. Mir paßt er einfach nicht in den Kram, das würde ich nur dann akzeptieren, wenn die Wochenarbeitszeit bei 50 Stunden oder mehr (bei entsprechendem Lohn) läge. Ich habe damals auch Samstags gearbeitet und hatte kein Problem damit, weil etliche Arbeitsstunden zusammen kamen. Bei 30 Stunden sehe ich die Notwendigkeirt nicht.
Ich hatte also recht mit meiner Vermutung.

- ich störe mich an der Unregelmäßigkeit dieser Schichteinteilungen
Darauf gehst Du weiterhin nicht ein.

- jeder kann arbeiten wann und wie er will. Mir ist der Samstag ein Dorn im Auge.
Du wiederholst Dich

- jeder sollte in seiner Arbeit die besten Bedingungen finden können, und keine halben Sachen akzeptieren.
Hast schon recht damit (und nur so nebenbei überlegt: Du hättest die Stelle sicher deshalb auch nicht annehmen müssen)

Bei mir ist es eben der Samstag, der mich stört,..
die 2te Wiederholung

...es gibt aber - wie Du vermutest - auch andere Dinge, die mich stören.
Und die wären?

Außerdem kostet mich diese Arbeitsstelle einen Haufen Fahrgeld, und das lohnt sich einfach nicht bei 30 Stunden. Ich hab da wirklich nichts davon.
Das du die Fahrtkosten auch am Jahresende bei der Steuer geltend machen kannst, mittlerweile wieder bei VOLLER km Pauschale (auch die ÖFFs) weißt du sicher. Das geht auch mit einem Teilzeitjob. Gut, man muß Vorstrecken. und das belastet auch (ich kenn weder Deinen Nettoverdienst noch Deine Fahrtkostenhöhe). Ich weiß nicht ob du noch ALG2 Aufstocker bist, in dem Fall wär das für die Katz weil die ARGE/JobCenter diese als Einnahmen werten udn entsprechend dann berechnen. Aber wenn nicht hast du jedes Jahr gegen Jahresanfang ein schönes Zuckerl vom Finanzamt.

Tja, wir warten immer noch gespannt darauf ob Du mal Butter bei die Fische läßt. Ich möcht dich nciht beleidigen, aber so langsam passt Du (bzw. das was du über Dich schreibst) völlig ins Klischee der Bürowitze (denn außer das Du im Büro sitzt Wissen wir auch nicht wirklich was über Deine Tätigkeit).

LG
Shanky-TMW
 

uzhgorod

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#46
Wollte mal auf den Thread von Shanky TMW antworten.

Hmm, so richtig auf meien Text eingegangen bist Du aber immer noch nicht wie in Deiner PN an mich angekündigt.

Ich habe es bisher noch nicht geschafft, dir eine zweite PN zu schreiben.

itat von uzhgorod
[/SIZE]Was meinen Fall anbetrifft, muß ich aber leider sagen,

- daß es mich durchaus überhaupt nicht interessiert, ob der Samstag als normaler oder abnormaler Arbeitstag gesehen wird. Mir paßt er einfach nicht in den Kram, das würde ich nur dann akzeptieren, wenn die Wochenarbeitszeit bei 50 Stunden oder mehr (bei entsprechendem Lohn) läge. Ich habe damals auch Samstags gearbeitet und hatte kein Problem damit, weil etliche Arbeitsstunden zusammen kamen. Bei 30 Stunden sehe ich die Notwendigkeirt nicht.

Ich hatte also recht mit meiner Vermutung.

Ja, Deine Vermutung stimmt. Und nun? Soll ich deshalb dn Job etwa fortsetzen oder moralische Zweifel anmelden?

- jeder sollte in seiner Arbeit die besten Bedingungen finden können, und keine halben Sachen akzeptieren.

Hast schon recht damit (und nur so nebenbei überlegt: Du hättest die Stelle sicher deshalb auch nicht annehmen müssen)

Genau. Deshalb zieh ich jetzt ja die Reißleine und mach das Ganze rückgängig.

Tja, wir warten immer noch gespannt darauf ob Du mal Butter bei die Fische läßt. Ich möcht dich nciht beleidigen, aber so langsam passt Du (bzw. das was du über Dich schreibst) völlig ins Klischee der Bürowitze (denn außer das Du im Büro sitzt Wissen wir auch nicht wirklich was über Deine Tätigkeit).

Schreib mir doch einfach, was Du genau wissen willst. Kommt es dir darauf an, Leute abzuurteilen, die sich mit irgendwelchen Bedingungen nicht arrangieren wollen, weil sie einfach zu mündig sind? Oder weil Samstagsarbeit mittlerweile salonfähig wurde? Für mich gilt das nicht. Nur weil irgendwelche alleinerziehenden Mütter ihren Sklavenhaltern die Möglichkeit geben wollen, diese Notlage ausunutzen, muß das noch lange nicht heißen, daß das bei mir auch so sein muß. Und wenn Du über Bürowitze lachen willst, kannst du dir ja meine Threads ausdrucken und darüber lachen.
 

ShankyTMW

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#48
Was meinen Fall anbetrifft, muß ich aber leider sagen,

- daß es mich durchaus überhaupt nicht interessiert, ob der Samstag als normaler oder abnormaler Arbeitstag gesehen wird. Mir paßt er einfach nicht in den Kram, das würde ich nur dann akzeptieren, wenn die Wochenarbeitszeit bei 50 Stunden oder mehr (bei entsprechendem Lohn) läge. Ich habe damals auch Samstags gearbeitet und hatte kein Problem damit, weil etliche Arbeitsstunden zusammen kamen. Bei 30 Stunden sehe ich die Notwendigkeirt nicht.
ShankyTMW sagte :
Ich hatte also recht mit meiner Vermutung.
Ja, Deine Vermutung stimmt. Und nun? Soll ich deshalb dn Job etwa fortsetzen oder moralische Zweifel anmelden?
Tust du das nicht schon?

Tja, wir warten immer noch gespannt darauf ob Du mal Butter bei die Fische läßt. Ich möcht dich nicht beleidigen, aber so langsam passt Du (bzw. das was du über Dich schreibst) völlig ins Klischee der Bürowitze (denn außer das Du im Büro sitzt Wissen wir auch nicht wirklich was über Deine Tätigkeit).
Schreib mir doch einfach, was Du genau wissen willst. Kommt es dir darauf an, Leute abzuurteilen, die sich mit irgendwelchen Bedingungen nicht arrangieren wollen, weil sie einfach zu mündig sind? Oder weil Samstagsarbeit mittlerweile salonfähig wurde? Für mich gilt das nicht. Nur weil irgendwelche alleinerziehenden Mütter ihren Sklavenhaltern die Möglichkeit geben wollen, diese Notlage ausunutzen, muß das noch lange nicht heißen, daß das bei mir auch so sein muß. Und wenn Du über Bürowitze lachen willst, kannst du dir ja meine Threads ausdrucken und darüber lachen.
Nun mach mal halblang. Beleidigen wollt ich dich nicht, abstempeln auch nicht. Aber die Frage was du denn nun genau machst das Dir die Tätigkeit für Sa. als nicht Sinnvoll erscheint, beantwortest Du damit immer noch nicht. Es bleibt weiterhin unklar und niemand kann sich nun Wirklich ein Bild davon machen was dich nun so genau an deinem Job aufregt oder inwiefern da was verwerflich ist. Denn das es auch Leute geben muß und immer wird die Sa. schuften kannst leider nciht als "Nicht Gesellschaftsfähig" oder lapidar mit "Sklavenhalter Aleinerziehender Mütter, die deren Situation ausnutzen" weg wedeln.

Dementsprechend war mein Wink in Sachen Bürowitz-Klischee auch gemeint. Welche Art Witze darüber gesprochen werden, vom Büroschlaf bis hin zum überpünktlichem Feierabend muß ich doch nicht erwähnen oder? :icon_smile:

Wenn dir die Frage zu schwer oder unverständlich ist: mit diesem Wissen ließe sich auch evt. eien saugbere Kündigungslösung finden, sollten gewisse Arbeitszeitregelungen und/oder Berufsbild plus sonstiges in deinem Arbeitsumfeld nicht stimmig sein. Ohne das läufst Du aber immer vor dieselbe Wand weil das Thema sich im Kreis dreht. Und andere fühlen sich da evt. weiter vor den Kopf gestoßen.

Und jetzt atme nochmal tief durch und entspann dich.
 

catwoman666666

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#49
Ich arbeite weder bei einem Sklavenhalter, noch nutzt der meine Notlage aus. Ich habe (hatte) das Glück, Kindererziehung und Berufstätigkeit kombinieren zu können. Das machte mich vom (damals) Sozialamt unabhängig. Trotz der ungeliebten Samstagsarbeit, Halbtagsjob, Sechstagewoche und Nachtarbeit. Ich verdiente soviel, daß ich unabhängig war. Das ist mir sehr viel wert. Auch heute noch. Ich werde einen Teufel tun, meine Arbeit zu kündigen, weil ich "keinen Bock habe" Samstags zu arbeiten.
 

lupe

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#50
@ catwoman,

gibs ihm :icon_knutsch:. Ich denke mal, der Strangstarter ist noch sehr jung und unerfahren. Halt die Ohren steif...

Ach ja, ist das Deine Katze? Niedlich. Ich hatte auch mal welche...

Grüße aus HH zum Nürnberger Land.
 

Luzifer

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#51
also grundsätzlich ist der samstag nicht "geschützt" , allerdings kann kein ag erwarten das man jeden samstag opfert. dabei ist egal weswegen man nicht arbeitet ob freizeitaktivitäten oder gar nix tun macht da kein unterschied

zu beachten ist das der ag 2 aufeinander folgende tage als freizeitausgleich geben MUSS und das die gesetzl. zuschläge zu zahlen sind....

ich denke auch das dein problem eher ein anderes ist.
zu deiner frage - ob sperre oder nicht.... dazu sei gesagt wenn du einfach "die reisleine ziehst" kriegste auf garantie ne sperre....

weils jemandem nicht passt ist kein grund zu kündigen

... wenn man schon weiss das es jeder zweite sa ist kann man sich (sofern man will) drauf einstellen. (anders wäre es wenn es andauernd mehrere wochen hintereinander ohne ankündigung auf freitag nachmittag zu feierabend heissen würde - du kommst morgen zur arbeit.... das wär nen echter grund für protest.)

wenn das ding eh ausläuft (?) warum nicht augen zu und durch ?!
was ich interesse halber gern wüsste wäre ob es nur bestimmte arbeiter bei dir betrifft die sa ran müssen oder ons für alle gilt....( das könnte eventuelle ne schwachstelle sein......wenn du da mit gewalt raus willst) - allerdings brauchste dann auch nen guten rechtsbeistand....

was sagt dein a-vertrag eigentlich zu diesem thema ?? stehen da irgendwelche arbeitszeiten ( eigentlich ein MUSS - aber hab schon viel gesehen, deswegen die frage ....)

LUZIFER
 

uzhgorod

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#52
was ich interesse halber gern wüsste wäre ob es nur bestimmte arbeiter bei dir betrifft die sa ran müssen oder ons für alle gilt....( das könnte eventuelle ne schwachstelle sein......wenn du da mit gewalt raus willst) - allerdings brauchste dann auch nen guten rechtsbeistand....

was sagt dein a-vertrag eigentlich zu diesem thema ?? stehen da irgendwelche arbeitszeiten ( eigentlich ein MUSS - aber hab schon viel gesehen, deswegen die frage ....)

LUZIFER
Danke für den Hinweis. Die Regelung mit dem Samstag gilt für alle. Im Arbeitsvertrag steht nichts von einer Arbeitszeitregelung (es werden nur 30 Stunden die Woche genannt, nichts weiter) grundsätzlich bedeutet das aber, daß der Samstag für Arbeitszwecke nicht ausgeschlossen ist.
 

uzhgorod

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#53
Tust du das nicht schon?

Nun mach mal halblang. Beleidigen wollt ich dich nicht, abstempeln auch nicht. Aber die Frage was du denn nun genau machst das Dir die Tätigkeit für Sa. als nicht Sinnvoll erscheint, beantwortest Du damit immer noch nicht. ...
Das stimmt. Ich kann momentan nicht mehr dazu sagen, weil der Feind mithört. Ich melde mich per PN bei Dir. Natürlich werde ich alle weiteren Informationen liefern, die dazu dienen könnten, anderen zu helfen. Dazu soll dies Forum ja dienen.

Allerdings wollte ich nie Arbeitslose mit meinen Äußerungen (bezüglich der Steuerpflicht) herabwürdigen. Dies ist mißverstanden worden. Ich bin allerdings schon der Meinung, daß wenn jemand Lohnsteuer zahlt, die Arbeitsbedingungen schon mitbestimmen können sollte.

Und weil mir der ständige Zoff mit Arbeitsbehörden und Zeitarbeitsklitschen einfach fehlte in den letzten Monaten, habe ich beschlossen, auf meine Lohnsteuerpflicht zu verzichten. Ich bin stolz darauf, daß ich fortan wieder in der der direkten Konfrontation mit SB's vom AA die Situation für uns im ein oder anderen Bereich verbessern kann. Ich werde mich mit meinen Erfahrungen zurückmelden und danke Euch für Eure Teilnahme.

Gruß Uzhgorod
 

uzhgorod

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#54
Natürlich gibt es einen unschlagbaren Grund. Das heilige Wochenende. Wer auf das verzichtet, der ist sich VORHER darüber im klaren. Das Gro der arbeitenden Bevölkerung arbeitet bis Freitag Mittag. Alle relevanten sozialen Kontakte, Feiern, etc. pp. finden am Wochenende statt. Der Arbeitgeber der seinem Angestellten einen Wochenenddienst abverlangt, muß dies nicht nur gehörig vergüten, sondern selbstverständlich vorher das Einverständnis des Arbeitnehmers haben.
von Garnichtgut

Ich sah es eigentlich immer genauso. Die sozialen Kontakte waren es auch, die mir im Samstagsdienst fehlten, und dieses Gerüst bröckelte immer mehr. Und ich war nicht in einer Drogeriekette oder Bäckerei oder einem Schwimmbad oder einer Theaterkasse oder einem Frisörladen beschäftigt, wo ein Samstagsdienst noch logisch zum Plan hätte dazugehören müssen (da hätte ich auch keinen Job begonnen, aus diesem Grunde eben).

Deshalb freut es mich, daß andere - wie GARNICHTGUT - auch meiner Meinung sind. Ich werde in Zukunft ganz genau darauf achten, daß ein Samstag nicht im Dienstplan vorgesehen ist.
 

ShankyTMW

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#55
Das stimmt. Ich kann momentan nicht mehr dazu sagen, weil der Feind mithört. Ich melde mich per PN bei Dir. Natürlich werde ich alle weiteren Informationen liefern, die dazu dienen könnten, anderen zu helfen. Dazu soll dies Forum ja dienen.
Ist schon OK. Ich wollt dich auch nicht nötigen jetzt alles von A-Z nebst Firemnanschrit, BlaBla zu offenbaren. Nicht das Du mich da mißverstehst.. Und Feind liest mit, soso. Darauf bin ich gespannt ...

Ich bin allerdings schon der Meinung, daß wenn jemand Lohnsteuer zahlt, die Arbeitsbedingungen schon mitbestimmen können sollte.
Wäre schön, und bis zu bestimmten Grenzen geht das ja auch.

Und weil mir der ständige Zoff mit Arbeitsbehörden und Zeitarbeitsklitschen einfach fehlte in den letzten Monaten, habe ich beschlossen, auf meine Lohnsteuerpflicht zu verzichten.
Nee, fehlen würde mir das bestimmt nicht und mit Skalvenbuden gibt man sich besser generell nicht ab. Meine Eigenbemühungen enthalten auffälligerweise NIE solche Vereine und wenn es drauf ankommt sollen sie mich Sanktionieren bei Jobvorschlägen zu Leihsklavenbuden von seiten der BA/ARGE, denn in dem Fall mach ich höchstens Alibibewerbungen dahin.

... Die sozialen Kontakte waren es auch, die mir im Samstagsdienst fehlten, und dieses Gerüst bröckelte immer mehr.
Kann ich bei Vollzeit, vor allem Abenddiensten (Schicht) etc. gut verstehen. Aber du hast auch keine kompletten Samstage dort verbracht, oder? Kann mir das bei ewiner 30 Stunden Woche nur schlecht vorstellen das sie da die Sa. Vollzeit ansetzen.

Aber wie schon irgendwo im Theread erwähnt: die Sa. Zulage gibbets ncih mehr. Das ist schon ewigkeiten passe. Lediglich So, Feiertag und Nachtdienstzulagen sind über geblieben was die Zeiten angeht.
 

lupe

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#56
@ uzhgorod,

Ich muß mal generell dazu was ablassen...
Du sprichst immer Deine sozialen Kontakte an und das Samstagsarbeit diese "vernichten" würden. Wenn ich mich recht erinnere, arbeitest Du doch "nur" 30 Std. die Woche. Ich hatte immer Vollzeit gearbeitet und auch in der Woche Zeit gehabt, soziale Kontakte zu pflegen. Das ist doch nicht nur auf den Samstag beschränkt.

Die Statements von von "Garnichtgut" finde ich persönlich ziemlich theatralisch dargestellt und sind eher dazu geeignet "Schwachsinn" zu verbreiten.

Ich zitiere mal aus dessem reichhaltigen Wortschatz...
Natürlich gibt es einen unschlagbaren Grund. Das heilige Wochenende. Wer auf das verzichtet, der ist sich VORHER darüber im klaren. Das Gro der arbeitenden Bevölkerung arbeitet bis Freitag Mittag. Alle relevanten sozialen Kontakte, Feiern, etc. pp. finden am Wochenende statt. Der Arbeitgeber der seinem Angestellten einen Wochenenddienst abverlangt, muß dies nicht nur gehörig vergüten, sondern selbstverständlich vorher das Einverständnis des Arbeitnehmers haben.
Sagte ich ja oben schon, soziale Kontakte finden auch unter der Woche statt. Feste soll man übriges feiern, wie sie fallen und das nicht nur am WE.

Soweit ich weiß, wurde jedenfalls bei mir in meiner letzten Fa. so gehandhabt, wurde Sa. Arbeit mit 25% an Zeitaufschlag vergütet. Meist, war bei mir so, steht oft in einem Arbeitsvertrag z.B. drin, dass trotz Arbeitspflicht von Mo.-Fr.- der Arbeitnehmer auch im Notfall am Sa. zur Verfügung steht. Ich mußte sogar schon Sonntags arbeiten, wenn auch sehr selten.

Leute, mich würde mal interessieren, wenn Ihr einen guten Job habt, recht ordentlich bezahlt bekommt und der AG in der Not ist, ob Ihr dann wirklich so leichtfertig euren Job auf's Spiel setzt...
 
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