Wie kann ich einen Ein-Euro-Job beenden-Bitte um Hilfe!!! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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HubKra

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Hallo,

ich benötige Eure Hilfe:

Ich habe einen 1,30 EURO-Job in einer Realschule annehmen müssen.

Die EGV habe ich schon unterschrieben, ebenfalls die Vereinbarung zum berufspraktischen Einsatz in Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 Satz 3 Sozialgesetzbuch (SGB II).

Am 16.03.2009 war mein 1. Arbeitstag.

Tätigkeitsbeschreibung: Hilfestellung bei der Bereitstellung und beim Einsatz von technischer Ausstattung und bei der Bestandspflege. Mitarbeit bei der Erziehung von Jugendlichen zu einem pfleglichen Umgang mit Geräten und Ausstattung.

Nach nunmehr 4 Wochen in dieser Schule habe ich folgende Tätigkeiten verrichtet:

Laub zusammengekehrt und Esche geschnitten, und das immer an der prallen Sonne.

Diese Tätigkeit wird gemäß dem Hausmeister auch meine einzige bleiben, bis auf Schulhof kehren, Mülleimer entleeren und den Keller ausmisten, auch immer an der prallen Sonne.

Da ich nun sehr hellhäutig bin und keine Haare mehr auf dem Kopf habe, bin ich sehr anfällig für Sonnenbrand.

Und nachdem ich es ja immer heißer wird, wir mir auch in der Sonne trotz trinken immer schwindelig und schlecht.

Zudem kann ich bei dieser Sonneneinstrahlung keine langen Klamotten tragen, da ist die Hitzschlaggefahr ja noch größer.

Hinzu kommt auch noch, dass man selbst von 5. Klässlern als „Harz IV-Fredi“ beschimpft und ausgelacht wird, das geht mir auch ziemlich auf die Psyche.

Ich kann nachts auch nicht mehr schlafen, weil mich das einfach krank macht.

Diese Maßnahme soll bis zum Ende des Schuljahres im August 2009 andauern.

Mit der Direktorin habe ich auch gesprochen, Chance auf Übernahme in eine Festanstellung besteht in keinem Fall.

Ich bin gelernter Kaufmann, war jahrelang im Außendienst, hatte eine eigene Firma. Nun bin ich der „Hausmeister-Helfer-Depp“, weil die Schule kein Geld hat, einen Hausmeistergehilfen einzustellen.

Wie kann ich mich nun dagegen wehren, wie komme ich aus dieser Maßnahme wieder raus?

Ich bitte Euch um Vorschläge, wie würdet Ihr nun handeln?

Ich würde ja auch jeden anderen 1-Euro-Job annehmen, solange ich nicht den ganzen Tag an der prallen Sonne arbeiten muß.

Diesen Beitrag kann ich nur jetzt Mittag schreiben, weil ich gestern und heute krankgeschrieben wurde.

Gruß
 

Arania

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Der Job ist nicht zusätzlich und Du hast doch sicher eine Sonnenallergie, nicht?
 

gnom123

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Wann hast du die EGV unterschrieben?Noch im alten Jahr?

Den §16 Abs 3 Satz 2 gibts in der Form seit 01.01.2009. nicht mehr.

Du hast folgendes Problem:

SGB II § 31 Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II und des befristeten Zuschlages

(1) Das Arbeitslosengeld II wird unter Wegfall des Zuschlags nach § 24 in einer ersten Stufe um 30 vom Hundert der für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen nach § 20 maßgebenden Regelleistung abgesenkt, wenn1.der erwerbsfähige Hilfebedürftige sich trotz Belehrung über die Rechtsfolgen weigert,a)eine ihm angebotene Eingliederungsvereinbarung abzuschließen,
b)in der Eingliederungsvereinbarung festgelegte Pflichten zu erfüllen, insbesondere in ausreichendem Umfang Eigenbemühungen nachzuweisen,
c)eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit, eine mit einem Beschäftigungszuschuss nach § 16a geförderte Arbeit, ein zumutbares Angebot nach § 15a oder eine sonstige in der Eingliederungsvereinbarung vereinbarte Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen, oder
d)zumutbare Arbeit nach § 16 Abs. 3 Satz 2 auszuführen,

2.der erwerbsfähige Hilfebedürftige trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abgebrochen oder Anlass für den Abbruch gegeben hat.
Du hast eine EGV unterschrieben.Hast dich also mit der AGH einverstanden erklärt.

Man kann dich entweder nach Satz 1b aber was wahrscheinlich ist nach Satz 2 sanktionieren.
Der 1d hätte jetzt ne Rolle gespielt wenn du die AGH ohne EGV bekommen hättest.Das hätte dich aber nur was genützt wenn du die AGH nicht angetreten hättest.

Am besten wäre jetzt du lässt dich wegen deiner psychischen Probleme krankschreiben.Nach mindestens 4 Wochen AU holen sie dich dann aus der AGH ohne Sanktion.

Wenn du einfach abbrichst bekommst du ne Sanktion.Gegen den Sanktionsbescheid kannst Widerspruch einlegen und anschließend klagen mit der Begründung die AGH war nicht zusätzlich.Dauert aber ne Weile.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn du die EGV mit diesem Job unterschrieben hast, hast du schon mal recht schlechte Karten. Der Job ist aber nicht zusätzlich.

Laub zusammengekehrt und Esche schneiden, Schulhof kehren, Mülleimer entleeren und den Keller ausmisten, sind keine zusätzlichen Arbeiten. Die Tätigkeiten eines Ein-Euro-Job müssen zusätzlich sein. Ein zusätzlicher Job ist ein Job, der ansonsten nicht, nicht in dem Maße oder zu einem späteren Zeitpunkt ohne Ein-Euro-Jobobber gemacht worden wäre. Es gibt 2 Methoden, wie du hier verfahren kannst:

1. Wenn du das jetzt gründlich machen möchtest, dann müsstest du jetzt eine Feststellungsklage beim Sozialgericht einreichen, um zu prüfen, ob der Job rechtmäßig ist. Geht leider nicht im Eilverfahren und dauert einige Monate. Du kannst dich wegen der Arbeit in der Sonne zwischenzeitlich nur krankschreiben lassen und hoffen,d ass man dich abzieht. Der Vorteil dieser Methode ist, dass dein Amt diesen Job nie wieder besetzen darf. Dabei kann man auch noch hoffen, dass das Amt wegen der Feststellungsklage die Hose voll hat und vorher dich ganz schnell abzieht, damit du die Klage zurückziehst.

2)Wenn du ihn schnell loswerden willst, würde ich mich jetzt wegen der Arbeit in der starken Sonne krankschreiben lassen und die SB anschreiben, weil der Job nicht zusätzlich ist und er dich gesundheitlich schädigt. Vor allem das gesundheitliche Probiem ist ein sehr wichtiger Grund um einen Job sanktionsfrei abzubrechen.

Wenn du dich entscheidest, welche Methode du vorziehst, kann man dir weiterhelfen.

 

HubKra

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Danke für Eure Antworten,

ich habe 2 Verträge unterschrieben:

1. Die EGV am 04.03.2009, in der nur stand: "Angebot AGH Realschule XXX - Teilnahme ab Kw 12." Die Tätigkeit ist da nicht ersichtlich.

2. Die Vereinbarung mit der Realschule mit der Tätigkeitsbeschreibung am 16.03.2009: "Hilfestellung bei der Bereitstellung und beim Einsatz von technischer Ausstattung und bei der Bestandspflege. Mitarbeit bei der Erziehung von Jugendlichen zu einem pfleglichen Umgang mit Geräten und Ausstattung."

Wie Ihr seht, wurden die "Blattsammler- und Depperle- Tätigkeiten" nirgendwo erwähnt.

Ein Tätigkeitstagebuch habe ich ebenfalls geführt.

Muß ein EEJ nicht auch die Möglichkeit einer Festanstellung beinhalten, oder bin ich da auf dem falschen Gedankenweg?

Ich werde nicht abbrechen, sondern mich krankschreiben lassen wegen der Psyche.

Wenn ich mich wegen der Psyche krankschreiben lasse, muß ich den SB darüber unterrichten? Oder brechen die die Maßnahme automatisch nach 4 Wochen AU ab?

Gruß
 

Paolo_Pinkel

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Danke für Eure Antworten,

ich habe 2 Verträge unterschrieben:

1. Die EGV am 04.03.2009, in der nur stand: "Angebot AGH Realschule XXX - Teilnahme ab Kw 12." Die Tätigkeit ist da nicht ersichtlich.

2. Die Vereinbarung mit der Realschule mit der Tätigkeitsbeschreibung am 16.03.2009: "Hilfestellung bei der Bereitstellung und beim Einsatz von technischer Ausstattung und bei der Bestandspflege. Mitarbeit bei der Erziehung von Jugendlichen zu einem pfleglichen Umgang mit Geräten und Ausstattung."

Wie Ihr seht, wurden die "Blattsammler- und Depperle- Tätigkeiten" nirgendwo erwähnt.

Ein Tätigkeitstagebuch habe ich ebenfalls geführt.

Muß ein Ein-Euro-Job nicht auch die Möglichkeit einer Festanstellung beinhalten, oder bin ich da auf dem falschen Gedankenweg?

Soweit ich weiss nicht. Warum auch? Kein Träger stellt einen Eun-Euro-Jobber nach seinem Zwangsdienst fest ein. Ganz alleine aus dem Grund, weil viele weitere Opfer in der Warteschleife kreisen und man sich reichlich am üppig gedeckten Sklavenmarkt zu günstigen Konditionen eindecken kann. Darüber hinaus bekommt der Träger ja auch mit jedem neuen Ein-Euro-Jobber wieder die Kopfpauschale in Form des Regiegeldes. Und das spült neues Kapital in die Kasse. Das wäre nicht der Fall wenn man jemanden fest einstellen würde. Vielleicht für die Anfangszeit. Aber danach ist man ein 100%iger Kostenfaktor für den Träger. Und das bedeutet, dass der Gewinn geschmälert wird.

Ich werde nicht abbrechen, sondern mich krankschreiben lassen wegen der Psyche.

Gut so. So nen Mist braucht keiner. Und beim nächsten mal würde ich vorsichtiger sein mit unterschreiben usw. Das sind Verträge und meist zu deinem Nachteil. Verträge werden immer geprüft. Egal was der andere behauptet. Und um Drohungen aus dem Weg zu gehen wäre ein Beistand angesagt.

Wenn ich mich wegen der Psyche krankschreiben lasse, muß ich den SB darüber unterrichten?

Der SB bekommt die AU zugeschickt. Mehr nicht! Wenn er wissen will was du hast soll er sich mit dem Arzt in Verbindung setzen. Der unterliegt aber der Schweigepflicht.

Oder brechen die die Maßnahme automatisch nach 4 Wochen AU ab?

Wird sich zeigen. Oft liest man hier, dass die Maßnahmen dann nach 3 Wochen abgebrochen werden.

Gruß
Gruss

Paolo
 

redfly

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In den meisten Fällen wird bei längerer Krankheit die Teilnahme beendet. Der Träger schickt dich dann wieder zurück zum Fallmanagement deiner ARGE. Ich würde mich krankschreiben lassen, eine Klage dauert viel zu lange.
 
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Wenn ich mich wegen der Psyche krankschreiben lasse, muß ich den SB darüber unterrichten? Oder brechen die die Maßnahme automatisch nach 4 Wochen AU ab?
Du musst der SB die Krankmeldung vorlegen und den "Arbeitgeber" rufst du an und meldest dich krank. Da wird erstmal nichts abgebrochen. Erst wenn sich der Laub und der Müll in der Schule ansammelt, weil du mehrere Wochen krank bist, wird die Schule der Meinung sein, dass des wohl ohne den EEJ nicht geht und sich beim Amt beschweren. Die werden dann einen neuen EEJobber schicken. WEr soll denn sonst die ganze Arbeit machen???? Und wenn ein neuer gefunden ist, dann wurde auf dich verzichtet.

Unterschreibe des nächste Mal bitte nicht sofort solche EGVs, denn dann kann dir keiner mehr gründlich helfen. Du siehst ja, dass es nur mit Tricks hier funktioniert. Wenn du eine EGV vorgelegt bekommst, dann steckst du sie "zur Prüfung" ein, weil du grundsätzlich niemals Verträge sofort unterschreibst. Diesem Druck musst du standhalten. Und dann gehst du damit entweder zu einer Erwerbsloseninitiative oder du stellst sie hier ins Forum. Da muss ein Gegenvorschlag ausgearbeitet werden und der EEJ entfernt werden. Ansonsten sollen die dir das per Verwaltungsakt schicken. Das ist überhaupt kein Problem.
 

Arania

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Dem Träger muss die AU genauso vorgelegt werden wie dem SB, zumindest steht das in den meisten "Verträgen" so, also erstmal lesen was da vereinbart wurde
 

HubKra

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Danke für Eure Antworten,

bei mir ist es so geregelt, daß ich der Schule meine Krankmeldung zuschicke, die leiten sie dann an den SB weiter. Ich tue ja (fast) alles, was der Schuldirektor wünscht.

Wenn ich wegen psychischer Probleme nun ab Montag für z.B. 1 Woche krankgeschrieben werde, dann wieder 1 Woche, ..., wie lange dauert es Eurer Meinung nach, bis ich dann beim Amtsarzt antreten darf?


Gruß
 

blinky

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Dreh doch den Spieß um, mache nur die Arbeiten, die in der Zuweisung bzw. Vertrag drinne stehen. Wenn der Hausmeister sagt, Laub fegen, sagste steht in meinem Vertrag bzw. Zuweisung nicht drinne. Oder Du den Schulhof fegen sollst. Ist nicht meine Aufgabe. Du übernimmst nur die Arbeiten, die auch in der Zuweisung drinne stehen.

Was meinste wie schnell Du Dich unbeliebt machst.

Blinky
 
E

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Gast
Dreh doch den Spieß um, mache nur die Arbeiten, die in der Zuweisung bzw. Vertrag drinne stehen. Wenn der Hausmeister sagt, Laub fegen, sagste steht in meinem Vertrag bzw. Zuweisung nicht drinne. Oder Du den Schulhof fegen sollst. Ist nicht meine Aufgabe. Du übernimmst nur die Arbeiten, die auch in der Zuweisung drinne stehen.

Was meinste wie schnell Du Dich unbeliebt machst.

Blinky

Was aber, wenn man der einzige Zwangsarbeiter auf dem ganzen Hof ist und für dieses Verhalten so richtig gemobbt wird, 6 Stunden am Tag, 5 Tage in der Woche, 4 Wochen im Monat...
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ich wegen psychischer Probleme nun ab Montag für z.B. 1 Woche krankgeschrieben werde, dann wieder 1 Woche, ..., wie lange dauert es Eurer Meinung nach, bis ich dann beim Amtsarzt antreten darf?

Gruß
Ich kann einen Amtsarzt ja nicht ausschließen, aber eigentlich ist er da, um andere Dinge festzustellen.

Wenn du psychische Probleme hast: Wie meinst du wohl stellt das der Amtsarzt fest?
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann einen Amtsarzt ja nicht ausschließen, aber eigentlich ist er da, um andere Dinge festzustellen.

Wenn du psychische Probleme hast: Wie meinst du wohl stellt das der Amtsarzt fest?
Nennt sich psychologischer Dienst und stellt genauso eine Erwerbsfähigkeit fest oder nicht.

Kann sogar manchmal sehr hilfreich sein.
 

Berenike1810

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Hallo HubKra,

herzlich willkommen im "Club" / Forum!


suche Dir die zuständige Adresse, für Deinen Wohnsitz, VERGABEAUSSCHUß FÜR ARBEITSGELEGENHEITEN MIT MAE heraus, der DGB (= Deutscher Gewerkschaftsbund) kann sie Dir nennen. -Meistens hocken sie sogar dort.

Dann machen wir ein Schreiben. -Egal ob Du dich AU melden wirst, oder nicht!

Wenn Du es nicht schaffst, das herauszusuchen, nenne das Bundesland in dem Du wohnst und die Kreisstadt.

Alles Gute - und viel Kraft wünscht
Berenike
 

HubKra

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Danke für Eure Antworten,

@Berenike1810:
Mir ist bekannt, daß sich hier auch genug ARGE-Mitarbeiter angemeldet haben.
Ich bitte um Verständnis, wenn ich mein Bundesland und den Wohnort nicht öffentlich mache.
Kannst u mir bitte die Suchseite als Link schicken?

Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Dem Träger muss die AU genauso vorgelegt werden wie dem SB, zumindest steht das in den meisten "Verträgen" so, also erstmal lesen was da vereinbart wurde
Dem Träger muss keine AU vorgelegt werden - auch wenn er sich das gern anmaßt. Dem Träger muss man allerhöchstens mitteilen, dass man AU ist, mehr nicht. Die AU geht an den SB: Grund: Das Alg II bekommt der Elo von der Arge, nicht vom Träger.
Ich habe das stets so gehalten, und habe damit nie Probleme gehabt.

LG :icon_smile:
 

HubKra

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Danke für die Antworten,

mir ging es aber darum, ob dem Träger oder dem SB der AU-Grund mitgeteilt werden muß?

Hier in diesem Fall psychische Probleme.

Gruß
 

Billibubu

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das einfachste ist sich krankschreiben zu lassen.
Die Tätigkeitsbeschreibung für den Ein Euro, stimmt mit der tatsächlichen Arbeit nicht überein.
Schreiben an die ARGe, dass der Träger ihn nicht nach der Tätigkeitsbeschreibung einsetzt, sondern als Hausmeistergehilfe.

Hausmeistertätigkeiten sind keine zusätzlichen Arbeiten im Sinne des Gesetzes.
Auch die vorliegende Tätigkeitsbeschreibung ist bedenklich, da Geräte immer gewartet werden müssen und keine zusätzliche
Arbeit darstellen. Im Widerspruch die Tatsachen darlegen.
Leider sollte man die Arbeitsgelegenheit trotzdem ausüben.
Sollte es vor Ort einen Arge-Beirat geben den Fall mitteilen.

Außerdem müssen Arbeitskleidung gestellt werden, d.h. Anspruch auf Arbeitsschutz hat jeder Ein Euro Jobber.
Sollte dies nicht gewährt werden, ebenfalls der ARGe mitteilen und im Widerspruch erwähnen.

Vor Ort muss es ja ein Ansprechpartner bei der Schule geben, da ist die Frage Schulleiterin oder Hausmeisterin und diese
müssen sich an die Tätigkeitsbeschreibung halten.
 
E

ExitUser

Gast
Dem Träger muss keine AU vorgelegt werden - auch wenn er sich das gern anmaßt. Dem Träger muss man allerhöchstens mitteilen, dass man AU ist, mehr nicht. Die AU geht an den SB: Grund: Das Alg II bekommt der Elo von der Arge, nicht vom Träger.
Ich habe das stets so gehalten, und habe damit nie Probleme gehabt.

LG :icon_smile:
Ich selbst habe es auch IMMER so gehalten, dass der Träger per Fax (Sendebericht; keine mdl. telefonischen Frage-und-Antwort-Spielchen!) von mir mitgeteilt bekam, dass ich 'von - bis' krankgeschrieben bin, keine näheren Angaben und auch keinen Krankenschein, nicht mal in Kopie.

Im Forum habe ich inzwischen in eingestellten Schreiben von verschiedenen Argen gelesen, dass dem Träger vom eHb eine AU vorzulegen ist. Kennt jemand die genauen gesetzl. Bestimmungen?

Unabhängig davon werde ich es auch in Zukunft wie oben beschrieben handhaben!:icon_twisted::icon_twisted:
 

HubKra

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Danke für Eure Antworten,

wo steht geschrieben, daß Hausmeistergehilfentätigkeiten keine zusätzlichen Tätigkeiten sind?

Wie würdet Ihr den Widerspruchstext verfassen?

Und wie ist es eigentlich mit der Entlohnung?

Der "Höchstverdienst" eines EEJ ist doch 104 EUR, ohne daß es engerechnet wird, oder irre ich mich da?

Wenn ich vom Träger z.B. 160 EUR überwiesen bekomme, zahlt mir die Arge dann 56 EUR weniger aus?


Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Der "Höchstverdienst" eines Ein-Euro-Job ist doch 104 EUR, ohne daß es engerechnet wird, oder irre ich mich da?
Nein. Die Mehraufwandsentschädigung (MAE) bewegt sich i.d.R. zwischen 130,- und 180,- Euro (mein Kenntnisstand)*
Wenn ich vom Träger z.B. 160 EUR überwiesen bekomme, zahlt mir die Arge dann 56 EUR weniger aus?
Nein. Die MAE kannst du komplett behalten. Sie gilt nicht als Einkommen, sondern soll den Mehraufwand, der dir durch die Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit entsteht, z.B. Fahrkosten, abdecken.

*Ich glaube du verwechselt es mit dem Freibetrag von 100,-. Diesen Freibetrag kann man allerdings nur geltend machen, wenn man z.B. einen 400,--Job aufgenommen hat.

LG :icon_smile:
 

gnom123

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Hallo,

ich benötige Eure Hilfe:

Ich habe einen 1,30 EURO-Job in einer Realschule annehmen müssen.

Die EGV habe ich schon unterschrieben, ebenfalls die Vereinbarung zum berufspraktischen Einsatz in Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 Satz 3 Sozialgesetzbuch (SGB II).

Am 16.03.2009 war mein 1. Arbeitstag.

Tätigkeitsbeschreibung: Hilfestellung bei der Bereitstellung und beim Einsatz von technischer Ausstattung und bei der Bestandspflege. Mitarbeit bei der Erziehung von Jugendlichen zu einem pfleglichen Umgang mit Geräten und Ausstattung.

Nach nunmehr 4 Wochen in dieser Schule habe ich folgende Tätigkeiten verrichtet:

Laub zusammengekehrt und Esche geschnitten, und das immer an der prallen Sonne.

Diese Tätigkeit wird gemäß dem Hausmeister auch meine einzige bleiben, bis auf Schulhof kehren, Mülleimer entleeren und den Keller ausmisten, auch immer an der prallen Sonne.

Da ich nun sehr hellhäutig bin und keine Haare mehr auf dem Kopf habe, bin ich sehr anfällig für Sonnenbrand.

Und nachdem ich es ja immer heißer wird, wir mir auch in der Sonne trotz trinken immer schwindelig und schlecht.

Zudem kann ich bei dieser Sonneneinstrahlung keine langen Klamotten tragen, da ist die Hitzschlaggefahr ja noch größer.

Hinzu kommt auch noch, dass man selbst von 5. Klässlern als „Harz IV-Fredi“ beschimpft und ausgelacht wird, das geht mir auch ziemlich auf die Psyche.

Ich kann nachts auch nicht mehr schlafen, weil mich das einfach krank macht.

Diese Maßnahme soll bis zum Ende des Schuljahres im August 2009 andauern.

Mit der Direktorin habe ich auch gesprochen, Chance auf Übernahme in eine Festanstellung besteht in keinem Fall.

Ich bin gelernter Kaufmann, war jahrelang im Außendienst, hatte eine eigene Firma. Nun bin ich der „Hausmeister-Helfer-Depp“, weil die Schule kein Geld hat, einen Hausmeistergehilfen einzustellen.

Wie kann ich mich nun dagegen wehren, wie komme ich aus dieser Maßnahme wieder raus?

Ich bitte Euch um Vorschläge, wie würdet Ihr nun handeln?

Ich würde ja auch jeden anderen 1-Euro-Job annehmen, solange ich nicht den ganzen Tag an der prallen Sonne arbeiten muß.

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Gruß
Gegen was willst du Widerspruch einlegen?Du hast alles unterschrieben und dich damit mit mit allem einverstanden erklärt.

Widerspruch kannst du nur gegen einen Bescheid innerhalb der Widersspruchsfrist einreichen.

Aus der Geschichte kommst du nur mit einer AU (ohne Sanktion) oder mit Abbruch(mit Sanktion) raus.
 
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