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Wie ist dass den zu verstehen?

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Einen wunderschönen Tag zusammen,

ich bin neu hier bei euch, habe mich aber schon viel mit dem Thema Auszug U25 auseinandergesetzt, da es mich und meine Tochter auch betrifft. Sie ist 18 und will raus, da wir sehr beengte Wohnverhältnisse haben.

Beim lesen so einiger Threads hier, ist mir jetzt aber was ganz neues in die Hände gefallen:

Gegenwehr und Strategie der vollendeten Tatsachen:

Der Aberkennung von bürgerlichen Rechten für unter 25-jährige kann ggf. durch eine "Strategie der vollendeten Tatsachen" entgegnet werden. Die Behörde muss der Anmietung einer Wohnung zustimmen (im Sinne von § 22 Abs. 2a SGBII), wenn beispielsweise:
  • der junge Erwachsene von den Eltern rausgeschmissen wurde / es gibt kein Rausschmissverbot für unter 25-jährige
  • die Eltern das Zusammenleben einfach beenden wollen / es gibt keine Pflicht der Eltern das Wohnverhältnis mit den Volljährigen fortsetzen zu müssen
  • die Eltern das Mietverhältnis beenden und den unter 25-jährigen explizit nicht in die neue Wohnung mitnehmen wollen / es gibt keine Kindermitnahmepflicht der Eltern
In diesen Fallkonstelationen darf die Behörde weder Druck auf die Eltern, noch auf den jungen Erwachsenen zur Fortsetzung des Aufenthalt im Elternhaus ausüben. Sie muss vielmehr der Anmietung einer eigenen Wohnung der jungen Erwachsenen zustimmen.

Den Text habe ich aus den pdf-folien von Harald Thome von der Tacheles-Sozialhilfe.

Kann man sowas einbringen, wenn man den Kampf mit der ARGE aufnimmt?

Liebe Grüße aus Bayern
 

Arania

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#2
einbringen kann man alles, aber trotzdem musst Du Dich auf einen langen Kampf einstellen, der auch erst vor dem SG entschieden werden kann
 
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