Wie ist das korrekte Vorgehen bei einer Kündigung auf ärztlichen Rat?

hansbeimer

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Hallo zusammen, zuerst einmal ein tolles Forum hier, ich habe schon viel gelesen.

Zu meiner Person: Ich bin 60 Jahre alt, im öffentlichen Dienst und chronisch krank, werde aber immer wieder vom medizinischen Dienst für arbeitsfähig erklärt.
Meine Hausärztin rät mir die Arbeit zu kündigen und hat dies auch in ihren Unterlagen als Beratung dokumentiert.
Da ich einfach den Kopf frei bekommen möchte und nicht zwischen AU und versuchter Arbeit hin und her pendeln möchte, habe ich mich zu diesem Vorgehen entschlossen, zumal es mir die KollegInnen an der Arbeit auch nicht leicht machen.

Ich habe theroretisch das Anrecht auf 24 Monate ALG 1 und noch ca. ein dreiviertel Jahr die Möglichkeit auf Krankengeld.
Einen Rentenantrag wegen Schwerbehinderung kann ich mit Abzügen ab Anfang 2021 stellen.

Soviel zu meiner Situation. Jetzt meine ersten Fragen.

Ich müsste Ende Dezember kündigen. Meine Hausärztin sagt, sie gibt mir kein Attest, sondern möchte vom Arbeitsamt offiziell angefragt werden.
Ist das so richtig?


Wenn ich mich nach der erfolgten schriftlichen Kündigung online arbeitssuchend melde, reicht das erst mal aus?


Herzlichen Dank für Eure Hilfe im voraus.

MfG

Hans
 

erwerbsuchend

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Wenn du auf ärztlichen Rat kündigen willst, dann brauchst du vorher ein Gutachten deines behandelnden Arztes, aus dem hervorgeht, warum du diese Arbeit nicht mehr ausführen kannst. Vorher solltest du besser nicht kündigen, wenn du keine Schwierigkeiten mit der AfA bekommen willst.
 

Zeitkind

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Willkommen im Forum. :welcome:Rezeption
Ich müsste Ende Dezember kündigen. Meine Hausärztin sagt, sie gibt mir kein Attest,
sondern möchte vom Arbeitsamt offiziell angefragt werden. Ist das so richtig?
Das klingt seltsam, denn normalerweise sollte das Vorhaben schon mit dem Hausarzt abgesprochen sein.
Bei der Eigenkündigung aus gesundheitlichen Gründen muß Einiges beachtet werden,
um eine nachfolgende Sperre bzw. Leistungskürzung zu vermeiden:

Eigenkündigung aus gesundheitlichen Gründen

Einer begründeten Eigenkündigung sollte zumindest mit einem Einigungsversuch begegnet werden.
I.d.R. muß man sich dazu als erstes mit dem AG in Verbindung setzen und kommunizieren,
daß man aus gesundheitlichen Gründen den vertraglichen Verpflichtungen nur noch eingeschränkt nachkommen kann.
Dieses Anliegen sollte durch Vorlage eines fachärztlichen Atestes beim AG unterstrichen werden.
Damit gibt der AN dem AG Gelegenheit, nach anderen Einsatzmöglichkeiten oder Lösungen für das Problem zu suchen.
Kann im gegenseitigen Einvernehmen keine Lösung gefunden werden, sollte keinesfalls selbst gekündigt-,
sondern diese Entscheidung alleine dem AG überlassen werden. Auch eine einvernehmliche Kündigung kann zum Nachteil ausgelegt werden.
Gibt es in der Fa. einen Betriebsrat, so sollte dieser unbedingt hinzugezogen werden und bei den Gesprächen anwesend sein.
  • Bei einer Eigenkündigung auf ärztlichen Rat ist das durch den Arzt zu bestätigen.
    In der Patientenakte muß diesbezüglich vermerkt sein,
    daß vor der Kündigung über dieses Problem gesprochen wurde.
  • Nach Eigenkündigung ist der AfA ein vom Arzt ausgefüllter
    "Fragebogen zur Eigenkündigung auf ärztlichen Rat" vorzulegen.

Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat
Wenn ich mich nach der erfolgten schriftlichen Kündigung online arbeitsuchend melde, reicht das erst mal aus?
Ja, Du bekommst dann in der Folge per Post einen persönlichen Termin (Meldeaufforderung).

Kündigung - Was ist vorher und nachher zu beachten?
 

hansbeimer

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Hallo,
danke für Eure Antworten.
Das mit dem Arbeitgeber vorher reden wird nicht so einfach, ich habe da nach einem Termin gefragt, wir haben so ein BEM Verfahren aber dort erst einen Termin für Januar bekommen.
Ich werde noch versuchen den Betriebsrat einzuschalten.


Das Arbeitsamt hatte ich per Mail gefragt, welches Formular ich wann benötige. Jetzt erhalte ich eine telefonische Leistungsberatung innerhalb der nächsten Tage. Das ginge nur weil ich noch nicht gekündigt habe und da wird man mir die von Ihnen gewünschten Wege aufzeigen....., meine Hausärztin ist manchmal etwas emotianal unberechenbar und ich habe Angst sie macht da was falsch.

Gern gebe ich danne eine Rückmeldung.

LG

hans
 

Zeitkind

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Jetzt erhalte ich eine telefonische Leistungsberatung innerhalb der nächsten Tage.
Das ginge nur weil ich noch nicht gekündigt habe und da wird man mir die von Ihnen gewünschten Wege aufzeigen.
Sich von der Behörde beraten zu lassen, welche Dir ggf. die Sperre androht, ist nicht ratsam.
Da wäre ich doch sehr vorsichtig. Erst recht am Telefon.
Wenn schon, dann ausschließlich vorbereitete Fragen beantworten lassen aber nichts preisgeben.
Bequemlichkeit und Unwissenheit werden zu gerne ausgenutzt,
um aus gewonnenen Fäden handfeste Stricke zu knüpfen. :wink:
 

hansbeimer

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Hallo,
ich hatte tatsächlich schon den Anruf.
Der Herr hat mir keine Fragen gestellt. Nur meine Fragen beantwortet.
Wichtig ist die Zusage vom Arzt, ich brauche im Moment kein Attest, sondern erst wenn ich mich arbeitslos melde. Er hat mich aufmerksam gemacht, dass ich mich nicht arbeitslos melden kann, falls ich zu diesem Zeitpunkt krank geschrieben bin.
Ich wurde noch darauf aufmerksam gemacht, dass ich nachweisen muss, ob ich die Möglichkeit einer Versetzung erbeten habe.
Die Arbeitssuchendmeldung muss ich erst 3 Monate vor Ende der Beschäftigung machen. Dahatteich bisher beim Querlesen hier verstanden, bei Eigenkündigung müsste ich das sofort tun. Ich habe 6 Monate Kündigungszeit.


Gesprächte mit dem Arbeitgeber nachweisen wird die schwierigste Hürde werden.

Grüße

hans
 

hansbeimer

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Sich von der Behörde beraten zu lassen, welche Dir ggf. die Sperre androht, ist nicht ratsam.
Da wäre ich doch sehr vorsichtig. Erst recht am Telefon.
Wenn schon, dann ausschließlich vorbereitete Fragen beantworten lassen aber nichts preisgeben.
Bequemlichkeit und Unwissenheit werden zu gerne ausgenutzt,
um aus gewonnenen Fäden handfeste Stricke zu knüpfen. :wink:
Ja, ich versuche diese Ratschläge zu verinnerlichen. Um das nicht nachweisbare Telefonieren zu vermeiden, hatte ich zuerst blauäugig per Mail angefragt. Dann kam der Brief, Datenschutzgründe schließen das aus, ich soll mich telefonisch melden.

LG

hans
 

Doppeloma

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Hallo hansbeimer, :welcome:

Zu meiner Person: Ich bin 60 Jahre alt, im öffentlichen Dienst und chronisch krank, werde aber immer wieder vom medizinischen Dienst für arbeitsfähig erklärt.
Dann solltest du vielleicht mal eine med. Reha beantragen, damit die Rentenkasse das prüfen wird, ob du wirklich noch so "fitt" bist, wie das der ÄD deines Dienstherrn meint ???

Mit 60 Jahren und dem erhöhten Kündigungsschutz durch eine Schwerbehinderung sollte man sich sehr genau überlegen, ob eine Eigenkündigung wirklich der einzige Weg ist.
Was man dir JETZT dazu bei der AfA am Telefon erzählt kannst du nicht beweisen, wenn es dann darauf ankommt und die Kündigung bereits erfolgt ist.

Solange du noch nicht gekündigt hast, wird man dir gerne viel "erzählen" bei der AfA, nur mit einer schriftlichen Bestätigung der Behörde dazu wärst auf der sicheren Seite, die wirst du aber nicht bekommen.

Meine Hausärztin rät mir die Arbeit zu kündigen und hat dies auch in ihren Unterlagen als Beratung dokumentiert.
Die Ärzte raten auch schnell mal zu Sachen, deren Folgen dann der Beratene alleine "auszubaden" hat, wenn sie nicht mal bereit ist dir das auch zu attestieren für deine Meldung bei der AfA, dann solltest du das besser bleiben lassen.

Ich müsste Ende Dezember kündigen. Meine Hausärztin sagt, sie gibt mir kein Attest, sondern möchte vom Arbeitsamt offiziell angefragt werden.
Ist das so richtig?
Nein, das ist NICHT richtig, die AfA hat gar keinen Anspruch auf medizinische Auskünfte von deinen Ärzten, wenn sie denen was erzählt verletzt sie ihre ärztliche Schweigepflicht.
Jedenfalls wenn du das nicht erlaubt hast, mit deiner Unterschrift auf einer Schweigepflicht-Entbindung und dann hat auch nur ein Arzt (vom ÄD der AfA) mit ihr über deine gesundheitlichen Probleme zu sprechen (oder Unterlagen anzufordern) und nicht die Sachbearbeiter (SB) der AfA.

Eine "Begutachtung" durch den ÄD der AfA wird aber frühestens beauftragt, wenn du deinen Antrag auf ALGI dann stellen wirst wegen der Eigenkündigung aus gesundheitlichen Gründen.

Da ich einfach den Kopf frei bekommen möchte und nicht zwischen AU und versuchter Arbeit hin und her pendeln möchte, habe ich mich zu diesem Vorgehen entschlossen, zumal es mir die KollegInnen an der Arbeit auch nicht leicht machen.
Weißt du noch GENAU wann du zum ersten Male mit dieser konkreten Problematik AU geschrieben wurdest ???
Es könnte ja sein, dass inzwischen eine neue Blockfrist für einen komplett neuen Anspruch auf Krankengeld begonnen hat,
ODER noch VOR deiner Aussteuerung beginnen wird, das könnte Einiges ändern an deiner Planung. :idea:

Lass dir doch mal die "AUD-Liste" von deiner KK schicken für die letzten 4 - 5 JAHRE falls du den Beginn deiner Erkrankung (Allererste AU damit) selbst nicht mehr sicher wissen solltest.

Ich habe theroretisch das Anrecht auf 24 Monate ALG 1 und noch ca. ein dreiviertel Jahr die Möglichkeit auf Krankengeld.
Du hast sicher nicht nur "theoretisch" einen Anspruch auf 24 Monate ALGI, wenn du in den letzten 5 Jahren immer Beitragspflichtig beschäftigt gewesen bist (oder Lohnersatz-Leistungen bezogen hast), dann ist dieser Anspruch dir sicher.

Übrigens auch nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld, dafür musst du nicht mal wirklich arbeitslos sein. :icon_evil:
Du hast dann einen Anspruch aus einer Sonderregelung für solche Fälle nach § 145 SGB III und darfst sogar weiter (für die bisherige Tätigkeit) AU geschrieben sein.

Einen Rentenantrag wegen Schwerbehinderung kann ich mit Abzügen ab Anfang 2021 stellen.
Gerade auch dieser Umstand wird bei der AfA keine "Begeisterung" auslösen, dass du als Schwerbehinderter deinen Kündigungsschutz einfach so aufgibst, obwohl das gar nicht nötig ist.
Die Aussichten mit 60 + (und als Schwerbehinderter) noch eine andere Stelle zu finden, sind ja nicht gerade "rosig".

Das ist auch der AfA durchaus bekannt, das könnte alles zusammen eher dazu führen, dass man deine Eigenkündigung nicht unbedingt als nötig ansehen wird.

Wenn ich mich nach der erfolgten schriftlichen Kündigung online arbeitssuchend melde, reicht das erst mal aus?
An deiner Stelle würde ich auf diese Online-Meldung lieber verzichten und das bei Möglichkeit vor Ort persönlich erledigen, damit du auch eine Bestätigung dafür einfordern kannst.
Die Meldung ist gesetzlich auch erst frühestens (aber auch spätestens) 3 Monate VOR der endgültigen Arbeitslosigkeit nötig, wenn man es so lange schon weiß.

Zudem wird man dir schon während der Kündigungsfrist keine Ruhe mehr lassen, denn man möchte dich ja möglichst schon "vermitteln", ehe du wirklich arbeitslos sein wirst.

Du wirst dann statt der Kollegen die AfA "am Hals haben", das ist auch nicht besser ... :icon_evil:

Wichtig ist die Zusage vom Arzt, ich brauche im Moment kein Attest, sondern erst wenn ich mich arbeitslos melde. Er hat mich aufmerksam gemacht, dass ich mich nicht arbeitslos melden kann, falls ich zu diesem Zeitpunkt krank geschrieben bin.
Was glaubst du wohl aus welchem Grund man das mit dir telefonisch gemacht hat ?
Die Aussage, dass du nicht AU sein darfst stimmt auch nur teilweise, denn nach Ende des Krankengeldes darf man durchaus noch AU sein und hat trotzdem ALGI zu bekommen.

Ich wurde noch darauf aufmerksam gemacht, dass ich nachweisen muss, ob ich die Möglichkeit einer Versetzung erbeten habe.
Wo steht das bitte geschrieben, du solltest schon mal beginnen zu üben, für solche Behauptungen die Rechtsgrundlagen einzufordern.
Wenn du ernsthaft was "nachzuweisen" hast, ist dir das schriftlich mitzuteilen mit den entsprechenden Rechtsgrundlagen / Rechtsfolgen-Belehrungen (RFB) dabei, was am Telefon erzählt wird hat keine rechtswirksame Bedeutung.

Die Arbeitssuchendmeldung muss ich erst 3 Monate vor Ende der Beschäftigung machen. Dahatteich bisher beim Querlesen hier verstanden, bei Eigenkündigung müsste ich das sofort tun. Ich habe 6 Monate Kündigungszeit.
Auch dazu steht im § 38 SGB III was ganz Anderes, auch bei Eigenkündigung wird im Gesetz nämlich KEIN Unterschied gemacht wann die "Arbeits-Suchend"-Meldung zu erfolgen hat.

§ 38 SGB III Rechte und Pflichten der Ausbildung- und Arbeitsuchenden
(1) Personen, deren Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis endet, sind verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dessen Beendigung persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden.
Quelle § 38 SGB III

Bereits in diesem ersten "Informations-Telefonat" hat man dir also schon "einige Bären aufgebunden", der Größte war der Hinweis, dass (angeblich) wegen "Datenschutz" telefoniert werden müsse ...

Denke daran, wenn man dich auffordert deinen Antrag später online zu stellen, das wäre mir (vom Datenschutz her) auch nicht sicher genug. :idea:

Mit der AfA "muss" man überhaupt NICHT telefonieren und auch NICHT mailen, man muss NUR auf dem Postwege an seiner Melde-Anschrift erreichbar sein.

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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Wir hatten das gerade in einem anderen Thread. Wenn man aus gesundheitlichen Gründen kuendigt, ist ein der Voraussetzungen, damit es keine Sperrzeit gibt, dass man vorher mit dem Arbeitgeber versucht, eine loesung zu finden. Das gibt es auch eine entsprechende Frage auf dem Formular der AfA fuer diese Situation.

Auch muss man nachweisen, dass der Arzt VOR der Kuendigung zu dieser geraten hat.
[>Posted via Mobile Device<]
 

hansbeimer

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Wir hatten das gerade in einem anderen Thread. Wenn man aus gesundheitlichen Gründen kuendigt, ist ein der Voraussetzungen, damit es keine Sperrzeit gibt, dass man vorher mit dem Arbeitgeber versucht, eine loesung zu finden. Das gibt es auch eine entsprechende Frage auf dem Formular der AfA fuer diese Situation.




Hallo, danke noch mal für die Info, das habe ich gelesen. Ich hatte auch schon ein Gespräch mit dem Betriebsrat, aber an meinen direkten Chef komm ich einfach nicht ran. 2 Gespräche, die ich wollte, sind bereits aus Zeitmangel seinerseits ausgefallen.

LG

Hans
 

erwerbsuchend

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Ich hatte auch schon ein Gespräch mit dem Betriebsrat, aber an meinen direkten Chef komm ich einfach nicht ran. 2 Gespräche, die ich wollte, sind bereits aus Zeitmangel seinerseits ausgefallen.
Hast du diese Gesprächsabsagen schriftlich erhalten? Kannst du nachweisen, dass du mit deinem Chef über dieses Thema sprechen wolltest?
 
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