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Wie groß und teuer darf es sein?

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Thematiker*in
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Also 2 meiner Bekannten haben Ihren Ablehnungsbescheid bekommen hab grad die Wiedersprüche klsr gemacht.

Nun hab ich heute einen Anruf bekommen vom Chef unserer Arge zwecks Termin um mit Ihm die sache Weihnachtsbeihilfe ( Habe selbst noch keine Ablehnung) auszudiskutieren.

Am Mittwoch dem 11.1 um 14 Uhr, nun möchte ich mich doch etwas vorbereiten um gleich richtig zu Argumentieren. Kann mir da einer Tips geben wo was wie steht?

Vieleicht kann mir der eine oder andere einen Tip geben, was mich eigendlich noch so Interessiert ist wie ist das mit angemessenen Wohnraum was steht einer 4Köpfigen Familie zu? Denn mir zihen Sie jeden monat 40 Euro ab weil wohnung zu teuer mit 460 Euro und 85 qm, kann mir da noch jemand weiterhelfen?

Lg
Franky
 
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ExitUser

Gast
90 m² stehen euch zu und die Kosten richten sich in Anlehnung des § 8 WoGG (auf Startseite zu finden) + Nebenkosten.

;)
 

hellucifer

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Franky-Greiz schrieb:
Also 2 meiner Bekannten haben Ihren Ablehnungsbescheid bekommen hab grad die Wiedersprüche klsr gemacht.
Meine Argumentation:

1. Im Regelsatz ist Weihnachten nicht enthalten, der Regelsatz ist zu niedrig, um eine Ansparung für das Weihnachtsfest zuzulassen.

2. Die Liste der Sonderbedarfe (z.B. Klassenfahrt) ist nicht vollständig, hier gehört auch eine Weihnachtsbeihilfe dazu, die z.B. Bundesbeamte wie selbstverständlich erhalten (65 Prozent eines Monatsgehalts!).

3. Weihnachten gehört zur deutschen Kultur und Tradition. Auch Arbeitslose usw. müssen finanziell in die Lage versetzt werden, Weihnachten in vertretbarem Umfang zu feiern.

Wenn du Freude am Diskutieren hast, nur zu. Versprich Dir nur nicht zuviel davon. Die Sachbearbeiter sind auf Sturheit getrimmt. Da heißt es dagegenhalten und notfalls klagen.

Die sollen uns mal zeigen, wie weit sie gehen wollen, um den Menschen etwas zu verweigern, woran sie selbst festhalten.

Nach einer Veröffentlichung der Bundesregierung ist die Weihnachtsbeihilfe im Gesetzgebungsverfahren unter den Teppich gekehrt worden oder unter den Tisch gefallen. Hier ein Auszug aus dieser Veröffentlichung:

Veröffentlichung der Bunderegierung vom 19.12.03:

Bundesregierung

Bundestag und Bundesrat verabschieden neues Sozialhilferecht

Fr, 19.12.2003

....

Regelsätze werden neugefasst

Die Hilfe zum Lebensunterhalt umfasst den gesamten Bedarf für den notwendigen Lebensunterhalt und wird nach so genannten Regelsätzen gewährt. Diese umfassten bisher den überwiegenden Teil der laufenden Leistungen für Ernährung und den hauswirtschaftlichen Bereich. Einmalige Leistungen wie für Bekleidung, Wäsche, Schuhe, Hausrat und besondere Anlässe waren einzeln zu beantragen und zu bewilligen. Künftig werden diese einmalige Leistungen pauschal mit in den Regelsatz einbezogen und in einem monatlich auszuzahlenden Gesamtbetrag zusammengefasst. Dies führt zu mehr Selbstverantwortung und Selbständigkeit des Leistungsberechtigten.

Bei Bedarf kann somit künftig ein Teil der monatlichen Leistungen für eine größere Anschaffung angespart werden. Für die tägliche Arbeit innerhalb der Sozialämter bedeuten die geplanten Pauschalierungen der meisten einmaligen Leistungen und ihre Einbeziehung in den Regelsatz eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung: Detaillierte Bedarfsprüfungen und Einzelfallentscheidungen werden ebenso vermieden wie langwierige Auseinandersetzungen zwischen Ämtern und Leistungsberechtigten sowie Widerspruchs- und Gerichtsverfahren.

Nicht mit in den Regelsatz einbezogen werden:

Leistungen für Miete und Heizung
Erstausstattung für Wohnung und Bekleidung (einschließlich Schwangerschaft und Geburt)
Weihnachtsbeihilfen
Kosten für mehrtägige Klassenfahrten
Beiträge zu den Sozialversicherungen
Bedarfe in Sonderfällen.
Die Regelsätze für weitere Familienmitglieder und Haushaltsangehörige werden wie bisher vom Regelsatz für den Haushaltsvorstand abgeleitet. Die Einteilung der Haushaltsangehörigen in vier Altersstufen wird zur Vereinfachung auf zwei Altersstufen mit der Grenze der Vollendung des vierzehnten Lebensjahres reduziert.

Inhalt, Bemessung und Aufbau der Regelsätze werden gesondert in einer Neufassung der Regelsatzverordnung festgelegt.

....

http://archiv.bundesregierung.de/bpaexport/artikel/59/509259/multi.htm

Der Link funktioniert von hier aus leider nicht. Mit den passenden Stichworten sollte man über "google" zu der Seite gelangen können. Oder aber: Linkadresse per Hand eingeben - ohne Leerzeichen!
 

hellucifer

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Franky-Greiz schrieb:
Also 2 meiner Bekannten haben Ihren Franky
Frag mal beim örtlichen Sozialamt nach oder beim Leistungsträger, was für euch "sozialhilferechtlich angemessen" ist. Größe ist ein Kriterium. Wichtiger noch: Unterkunfts- und Heizungskosten. Werden die Kosten nicht überschritten, spielt die Größe keine so große Rolle.
 
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