• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Wie grössere Wohnung durchsetzen?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

juergen1958

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
15 Apr 2008
Beiträge
260
Gefällt mir
34
#1
Hallo,
ein Freund von mir, Kleinstunternehmer und Hartz-4 Empfänger, hat seit 10 Jahren eine Wohnung in Ostdeutschland mit 26 qm, die 180 Euro warm kostet. Seine SB meinte, er müsse bei einem Umzug in eine teurere/grössere Wohnung den 180 Euro übersteigenden Betrag selber tragen. Sein Verdienst aus Unternehmertätigkeit ist so geringfügig, dass die ARGE die gesamte Miete und ein Teil der Lebensunterhaltungskosten trägt. Daher schätze ich, da seine Arbeit nur wenig Büroarbeit erfordert, dass auch die Argumentation dass er eine Wohnung mit Arbeitszimmer braucht und die anteiligen Mietkosten dafür mit seinen Unternehmensgewinn verrechnet, wohl auch nicht zieht. Seht ihr noch Möglichkeiten?
Viele Grüße
Jürgen
 

Helga Ulla

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Jan 2007
Beiträge
620
Gefällt mir
8
#2
Das glaube ich auch nicht.
Allenfalls kann er sich eine andere Wohnung be gleichen Mietpreis suchen, die ein Zimmer mehr hat.
Wenn er von seiner Unternehmertätigkeit nicht leben kann, sollte er sich überlegen, ob er nicht etwas anderes macht.
Selbst bei besserer Konstruktion wird heute kein Büro mehr vom Gesetzgeber gefördert.
Hier wird es wohl möglich sein, die paar Schriftstücke auch am Küchentisch zu fertigen.
 

Linkswaehler

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
215
Gefällt mir
1
#3
Ich hab ne Idee:
Er sollte den Vermieter überreden, das dieser wegen angeblich EIGENBEDARF kündigt. Dagegen kann ARGE nix machen. Und bei der nächsten Wohnung kann er die 50m² ausnutzen die ihm eigentlich zustehen.
Ok, das Problem ist, das der Vermieter natürlich nicht unbedingt mitspielen muss, weil er womöglich gerne den Mieter weiter behält. Vielleicht sollte man sich da etwas ruppig benehmen, zb Musik öfter laut aufdrehn, Müll mal falsch entsorgen, etc...Und sobald dann Gespräch oder Abmahnung kommt, würde ich den Eigenbedarf-Vorschlag machen. Dann will nämlich der Vermieter einen auch meist gerne loswerden!
Klar, das ist nicht die feine englische, aber die einzige Chance die mir da jetzt so einfällt.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#4
Das ist genau gar keine Möglichkeit, denn den Eigenbedarf muss der Vermieter nachweisen
 

juergen1958

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
15 Apr 2008
Beiträge
260
Gefällt mir
34
#5
Hallo,
danke für erure prompten Antworten. Wegen Eigenbedarf kommt wohl bei ihm kaum in Frage, da die Wohnung eine Genossenschaft vermietet. Aber mit den kündigen lassen ist wohl die beste/einzige Idee. Wird der Mieter/Vermieter dann aber nicht nach dem Kündigungsgrund gefragt?
Viele Grüße
Jürgen
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten