Wie geht es nun weiter? Sozialamt besser? Wie landet man dort? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

robert888

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Ein befundbericht hat die DRV im. Bezug auf eine Reha bereits Nov 2018 erhalten. Reha wurde abgelehnt. Ich solle mich zunächst stationär behandeln. 👀
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Er kann, muss aber nicht. Bei voll ausgelasteten oder gar hoffnungslos überlasteten Ärzten sind 28,91 EUR (inklusive Auslagen und Verwaltungskosten) nun wahrlich kein finanzieller Anreiz.
Stimmt er hat bereits mehrere ausführliche Atteste geschrieben. Er mag wiederholungen überhaupt gar nicht.
 

bondul

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Er kann, muss aber nicht.

Er muss schon, fragt sich nur, wann er der Aufforderung nachkommt > § 100 SGB X:

(1) 1Der Arzt oder Angehörige eines anderen Heilberufs ist verpflichtet, dem Leistungsträger im Einzelfall auf Verlangen Auskunft zu erteilen, soweit es für die Durchführung von dessen Aufgaben nach diesem Gesetzbuch erforderlich und

1.es gesetzlich zugelassen ist oder
2.der Betroffene im Einzelfall eingewilligt hat.

Dazu: Jansen, § 100 SGB X

lg, bondul
 

Kerstin_K

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Der Arzt muss ja nur eggf. einen Befundbericht über Deinen Gesundheitszustamd schreiben. Wenn er das nicht kann, dann soll er seine Approbation zurückgeben.
 

robert888

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Der Arzt muss ja nur eggf. einen Befundbericht über Deinen Gesundheitszustamd schreiben. Wenn er das nicht kann, dann soll er seine Approbation zurückgeben.
Trotzdem die Frage, wieso ausführliche Atteste und Stellungnahmen nicht ausreichend sind? Ich meine wenn man 3 Jahre behandlung usw alles nachweisen kann.?
 

Kerstin_K

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Das musst du die DRV fragen. Beim Sozialmedizinischen Dienst der DRV laufen alle medizinishen Unterlagen von dir zusammen. Wenn den Ärzten dort nicht reicht, was du mit dem Antrag lieferst, dann fordern sie Befundberichte von Deine Ärten an oder es wurd ein Gutachter beauftragt.
 

grün_fink

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Ich meinte, dass Gutachter den Befundbericht brauchen, dass der Befundbericht die richtige Formalität ist, und nicht das Attest.
Die bei der DRV arbeiten doch nach vorgegebenen Regeln, die sind quasi der Standard.
Befundbericht braucht die DRV vom Facharzt (oder wenn angezeigt von Fachärzten verschiedener Fachrichtungen), und auch vom Hausarzt.
Ob die DRV die Befundberichte anfordert oder nicht, sich mit den gelieferten begnügt oder weitere Befundberichte anfordert, liegt in ihrem Ermessen.
 

HermineL

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Ob die DRV die Befundberichte anfordert oder nicht, sich mit den gelieferten begnügt oder weitere Befundberichte anfordert, liegt in ihrem Ermessen.
Die Entscheidung obliegt jedem selber. Wenn man der DRV keine Schweigepflichtentbindung gibt können die auch nichts anfordern. Da gibt es keine Ermesse sondern nur die ärztliche Schweigepflicht. Wenn man selber Befunde einreicht ist eine Schweigepflichtentbindung auch nicht von Nöten.
 

Kerstin_K

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Es gibt soga den Fall, dass die DRV Befundberichte von Fachärten fordert, wenn man diese nicht vn der Schweigepflicht entbunden hat. Vo mir wollte man wegen Kraftfahrzeughilfe unbedingt einen Befundbericht voneinem Neurologen. Konnte ich nur leider nicht liefern, weil ich in meinem ganzen Leben noch nie in neurologischer Beandlung war. Das der DRV begreiflich zu machen bedurfte allerdings erstmal gerichtlicher Hilfe. Und ganz plötlich reichte dann doch der Befundbericht vom Hausarzt. Selber zu begutachten war der DRV wohl zu teuer.
 

HermineL

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Es gibt soga den Fall, dass die DRV Befundberichte von Fachärten fordert, wenn man diese nicht vn der Schweigepflicht entbunden hat.
Mag sein nur jeder Mediziner der das ohne Schweigepflichtentbindung weitergibt macht sich nach § 203 StGB strafbar. Spätestens bei einer Akteneinsicht würde man das erfahren was dann nicht nur für den Arzt enorme Konsequenzen hätte.
 

Kerstin_K

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Mag sein nur jeder Mediziner der das ohne Schweigepflichtentbindung weitergibt macht sich nach § 203 StGB strafbar. Spätestens bei einer Akteneinsicht würde man das erfahren was dann nicht nur für den Arzt enorme Konsequenzen hätte.
Schon klar, nur in meinem Fall konnte keinn Arzt etwas ohne Schweigepflichtentbindung weitergeben, weil es schlicht keinen Neurologen gab. Die DRV hat mir das Befundberictsformular zugeschickt, ich möge das von meinem Neurologen ausfüllen lassen. Da mein AHisarzt der einzige Arzt ist, bei dem ich in Behandlung bin, habe ich das von ihm ausfüllen lassen. Schliesslich steht ja auf dem Formular sogar drauf, dass, wenn der Befund erst neu erhoben werden muss, die DRV das selber macht. Von daher hätte es auch nichts genutzt, wenn ich jetzt zu irgen einem Neurologen gegangen wäre, mal ganz davon abgesehen, dass due bei uns Minimum 3 Monate auf einen termin wartest. Das wollte die DRV nicht akzeptieren und hat das damals im Rahmen meiner UTK als Begründung genannt, warum es noch keinen Bescheid gab.

Die Richterin war sehr ungehalten und hat dem Speil ein Ende gesetzt. Auf dem Gutachten des sozialmedizinischen dientes der DRV stand dann ganz oben "Verbot Neurologe!" Veratanden haben sie also nichts.
 

robert888

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Also ich habe einen Befundbericht vom Jahr 2018. Vom. Psychiater. Dieser arbeitet leider nicht mehr bzw ist umgezogen in einer anderen Praxis und anderes Bundesland.

Dieser befundbericht wollte die DRV damals wegen Reha. Ich glaube das genügt. Auch wenn Reha damals abgelehnt wurde.

Denn ich habe wirklich keine Lust mich noch mal von Ärzten zu verarschen. Verschreiben hochdosierte (legale Drogen) und man ist wie eine Mumie. Für die Nebenwirkungen interessierte sich damals niemand.
 

Kerstin_K

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Ob das genügt, wird die DRV entschieden.

Warum wurde die Reha abgelehnt?
 

HermineL

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Denn ich habe wirklich keine Lust mich noch mal von Ärzten zu verarschen. Verschreiben hochdosierte (legale Drogen) und man ist wie eine Mumie. Für die Nebenwirkungen interessierte sich damals niemand.
Selten so einen pauschalen Nonsens gelesen.
 
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