Wie gehe ich strategisch am besten vor um eine Umschulung über die Rentenversicherung zu beantragen, und wird ALG1 auch gezahlt wenn Nahtlosigkeit endet?

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StefanMe

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Guten Abend,
ich bin neu hier im Forum registriert, habe allerdings schon etwas die Suchfunktion bemüht. In einigen Punkten bin ich schlauer geworden. In anderen weniger. Ich wäre um ein paar Tips dankbar.

Ausgangslage:
Meine Frau (Anfang 30) wird Ende März aus dem KG ausgesteuert, sie ist Krankenschwester, hat seit Beginn der Krankheit massive Beschwerden in der Schulter, die sich über den Arm bis in die Finger ziehen. Schlafstörungen bedingt durch die Schmerzen die im Liegen verstärken, Taubheit in der Hand dadurch zeitweise keinerlei feinmotorische Fähgikeiten mehr (selbst handschriftliche Notizen werden komplett unleserlich), Kraftverlust (laut Prüfung ggü heilem arm nur noch 40% der ursprünglichen Leistung), und weitere Probleme. Durch aktive körperliche Tätigkeit (einfachste Sachen im Haushalt) verstärken sich die Schmerzen - Fachärzte wurden aufgesucht, eine richtige Diagnose welche Krankheit das nun ist gibt es nicht - lediglich Vermutungen.

Wir haben Zweitmeinungen/Drittmeinungen, andere Fachrichtungen hinzugezogen und sind am Ende mit dem Latein. Obendrein manifestiert sich ein Burnout (Klassiker in der Pflege) und sie kann sich keinerlei Zukunft mehr in der Pflege vorstellen. Die Rentenversicherung hatte eine stationäre Reha bewilligt, diese wurde Anfang des Jahres durchgeführt - brachte aber keinen nennenswerten Besserungen. Der Abschlussbericht der Orthopäde, der den Abschlussbericht verfasst hat diagnostizierte via Heben des Armes das er aus seiner Sicht keine Ursache finden könnte und vermute es sei psychosomatisch - weiter heißt es im Bericht meine Frau sei im Rahmen der mittelschweren Belastung, die der Job mit sich bringt Vollzeit gewachsen, sie sei aber aufgrund der psychischen Geschichte arbeitsunfähig und im Rahmen weiterer psychologischer Behandlung sei ein Wiedereinstieg in den Job möglich.

Nun, ich muss wohl Niemandem erzählen wie es im Alltag auf Station aussieht, wenn die Stationen chronisch unterbesetzt sind und die Pflegekräfte teils alleine Patienten lagern, waschen und ähnliches müssen.

Sie würde gern eine Umschulung machen hierfür haben wir den Antrag der Rentenversicherung auch vorliegen. Der Arbeitsagentur wurde frühzeitig gemeldet, dass wir die Nahtlosigkeitsregelung in Anspruch nehmen möchten - hier fehlt jetzt nur noch die Bescheinigung über das gezahlte Krankengeld, das wars.

Meine Frage an Euch:
Wie gehe ich weiter vor? Meine Strategie fußte eigentlich darauf, neben dem Antrag für die Umschulung eine Stellungnahme zum Rehabericht beizulegen, der zum einen aufzeigt, dass die Tätigkeiten, die eine Pflegefachkraft idR bewältigen muss derzeit nicht machbar sind und aus Sicht meiner Frau auch auf lange Sicht keine Prognose besteht wieder in den Job einzusteigen. Dazu haben wir dann noch die Beschwerden detalliert aufgezählt, und alle Akten und Berichte die wir von Fachärzten zusammentragen konnten kopiert. Dies wollte ich so jetzt eigentlich einreichen.

Der Hausarzt meiner Frau meinte das sei kontrakproduktiv.

Neben der Frage wie ich jetzt weiter vorgehe treibt mich auch der finanzielle Aspekt. Meine Frau arbeitet seit Ausbildung durchgehend, letzte Zeit aufgrund von Nachwuchs nur noch Teilzeit - ich gehe davon aus das ALG1 Anspruch besteht.

Hier heißt es ja immer wieder man solle sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Verfügung stellen, auch wenn man wie meine Frau faktisch noch ungekündigt im Arbeitsverhältnis steht und krank ist. Wir haben beim Antrag auf ALG eingetragen das meine Frau willens ist alle Arbeiten die im Rahmen ihrer Möglichkeiten möglich sind durchzuführen - Teilzeit - da sie - vorher auch schon Teilzeit tätig war und wir mehr wegen der Kinder nicht hin kriegen.

Was passiert jetzt wenn die Reha von der Rentenversicherung innerhalb weniger Wochen nach Ende des Krankengeldes ablehnt? Stehen wir dann ohne ihr ALG1 da?

Besteht ein volles Jahr Anspruch auf ALG1, also auch wenn sie quasi weiterhin krank ist und sich "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" zur Verfügung stellt?

Nächste Frage: Bekommt sie weniger ALG1 während der Nahtlosigkeitsregelung, da sie ja nur Teilzeit zur Verfügung steht (theoretisch) oder gibts weiterhin die 60 bzw mit Kindern 67% des ursprünglichen (Teilzeit)Gehaltes?

Wir sind uns im klaren, dass der Antrag auf Umschulung höchstwahrscheinlich abgelehnt werden wird - wie gehen wir dann weiter vor? Derzeit befindet sich meine Frau in psychologischer Behandlung, macht es Sinn die oben erwähnte Stellungnahme zum gesundheitszustand meiner Frau auch auf die psychologischen Befunde hin aufzubauen? Wir haben hier allerdings nicht viel schriftlich.

Danke und viele Grüße
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.
Dann kam das letzte Schreiben in dieser Woche von der AFA das sie zur abschließenden Bearbeitung des Antrages das Formular der Krankenkasse benötigen - Fritzsetzung seitens der AFA ist Anfang April, die Aussteuerung ist Ende März.
Dann passt das ja alles...
Einfach dann am letzten Tag des KG die Bescheinigung (Ich konnte sie mir -vor Corona- in der örtlichen Geschäftsstelle ausstellen lassen) von der KK an die AfA weiterreichen. Dann wird der Antrag auch erst "abschließend" bearbeitet.

Zwar ist es bei "Nahtlosigkeit" tatsächlich "besser" -wie ja auch @HermineL sagt-, wenn man den Antrag -komplett- erst "am letzten Tag" einreicht, aber da bei Euch der Antrag...

Ruhrpottmensch

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Hallo und Willkommen hier

Meine Frage an Euch:
Wie gehe ich weiter vor? Meine Strategie fußte eigentlich darauf, neben dem Antrag für die Umschulung eine Stellungnahme zum Rehabericht beizulegen, der zum einen aufzeigt, dass die Tätigkeiten, die eine Pflegefachkraft idR bewältigen muss derzeit nicht machbar sind und aus Sicht meiner Frau auch auf lange Sicht keine Prognose besteht wieder in den Job einzusteigen. Dazu haben wir dann noch die Beschwerden detalliert aufgezählt, und alle Akten und Berichte die wir von Fachärzten zusammentragen konnten kopiert. Dies wollte ich so jetzt eigentlich einreichen.

Der Hausarzt meiner Frau meinte das sei kontrakproduktiv.
In Hinsicht auf oben genanntes Vorgehen, muss ich dem Hausarzt leider -in Teilen- Recht geben.
Natürlich kann man eine "persönliche Einschätzung" mit zum Antrag auf LTA hinzufügen. Nur leider wird der, genauso wie "willkürlich" beigefügte Befundberichte, wenig "Beachtung" finden. Die RV ist halt "leider" auch nur ein "Amtsschimmel" und arbeitet daher im Grunde nur mit "offiziellen" Gutachten/Befunden die auch im Rahmen des jeweiligen Antrages erstellt worden sind bzw. als dafür notwendig betrachtet werden. Schickt man jetzt "alle möglichen" Befunde mit und "spickt" diese mit einem Schreiben... Könnte man sich natürlich nicht dem Eindruck erwehren, dass hier etwas -zwingend- von dem Antragssteller gewollt ist, was aber eventuell die "Anforderungen" nicht erfüllt...

Du verstehst wie ich das meine?!
Was passiert jetzt wenn die Reha von der Rentenversicherung innerhalb weniger Wochen nach Ende des Krankengeldes ablehnt? Stehen wir dann ohne ihr ALG1 da?
Nein. Dann ist sie weiterhin im (Nahtlos)ALG1 Bezug solange sie noch AU ist.

[EDIT] Hier muss ich ergänzen: Wenn Nahtlosigkeit beantragt bzw. bewilligt worden ist, würde die AfA Deine Frau auffordern bei der RV einen Antrag auf Reha (Also LTA) oder EMR zu stellen. So lange bis die RV nicht entschieden hat, gilt weiterhin "Nahtlosigkeit".
Besteht ein volles Jahr Anspruch auf ALG1, also auch wenn sie quasi weiterhin krank ist und sich "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" zur Verfügung stellt?
Ja. Die s.g. "Nahtlosigkeitsregelung" soll ja im Grunde eine "Lücke" zwischen (nach 78 Wochen erschöpften) KG und einer -eventuellen- vorrangigen Leistung wie z.B. einer Erwerbsminderungsrente "füllen". Das ist dann auch der AfA bewusst und es wird bei LE nach "Nahtlosigkeit" eigentlich weniger auf eine "vehemente" Vermittlung geachtet (Schon gar nicht, wenn noch ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis besteht). Deswegen ist es auch zwingend (!) notwendig, dass Deine Frau nahtlos (!) weiter AU ist. Andernfalls würde ja jeder Tag ohne AU im Prinzip einen "normalen" Arbeitstag bei dem alten/ehemaligen/ruhenden/wie auch immer Arbeitgeber bedeuten...
Nächste Frage: Bekommt sie weniger ALG1 während der Nahtlosigkeitsregelung, da sie ja nur Teilzeit zur Verfügung steht (theoretisch) oder gibts weiterhin die 60 bzw mit Kindern 67% des ursprünglichen (Teilzeit)Gehaltes?
Meines Wissen ist die Berechnungsgrundlage im "Nahtlos" die selbe wie im regulären ALG1.
Wir sind uns im klaren, dass der Antrag auf Umschulung höchstwahrscheinlich abgelehnt werden wird - wie gehen wir dann weiter vor?
Man kann natürlich gegen eine Ablehnung (sofern sie nicht auf versicherungsrechtlichen Voraussetzungen gründet) in Widerspruch gehen.
Derzeit befindet sich meine Frau in psychologischer Behandlung, macht es Sinn die oben erwähnte Stellungnahme zum gesundheitszustand meiner Frau auch auf die psychologischen Befunde hin aufzubauen? Wir haben hier allerdings nicht viel schriftlich.
Die Behandlung ist schon mal ein guter Weg (auch um weitere Befunde "in der Hand zu haben" und so ggf. eine Verschlechterung "belegen" zu können).
Sollte es in der Tat wesentlich schlimmer mit dem psychischen wie auch physischen "Zustand" werden, dann ist ja ggf. auch ein stationärer Klinikaufenthalt nicht gänzlich auszuschließen (Bei dem man eventuell einen Befund eher in "Richtung" LTA bekommt).
 
Zuletzt bearbeitet:

StefanMe

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Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. Das beantwortet ja fast alle Fragen, prima. Macht es Sinn mit den Antrag zu warten, bis die Arbeitsagentur die Aufforderung zuschickt die Umschulung zu beantragen? Oder ist hier "je schneller desto besser" der sinnvollere Weg?

Viele Grüße,
Stefan
 

Ruhrpottmensch

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Guten Morgen

Das ist eine "Gretchenfrage"... ;)
Natürlich könnte man mit "Je schneller, desto besser! (Dann "bewegt" sich was)" argumentieren, aber natürlich auch damit, das man erst mal auf die AfA "wartet", bis die "auffordert" einen Antrag zu stellen. Wäre ich in so eine Situation, würde ich wohl "auf die AfA" warten.

Wie sieht es denn auf Seiten des Arbeitgeber aus? Hat der sich schon in irgendeiner Form "gerührt"?
 

StefanMe

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Seitens des AG hat sich Niemand gerührt, ich gehe nicht davon aus, dass die eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen werden, da die Pflege chronisch unterbesetzt ist und die vielleicht drauf pochen das meine Frau doch mal wieder kommt. Wenn ich jetzt auf die Aufforderung der AfA warte bis die zum Antrag auffordern - steht in der Zeit schon der Anspruch auf Nahtlosigkeit? (Wenn dann denn das KG ausgelaufen ist)?

LG
 

krakowianka

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Hallo,

ich kann so gut nachvollziehen.Denn ich selber komme aus der Branche.Nach über 30 Jahren Krankenpflege bin ebenfalls körperlich und psychisch am Ende.
Also laut,den Reha Bericht,soll/ kann deine Frau im Rahmen der mittelschweren Belastung noch den Job ausführen.Und später soger die Arbeit aufnehmen?
Wie soll das gehen frage ich mich?
Wann läuft das KG genau ab?
LG
krakowianka
 

Ruhrpottmensch

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Hallo

Ja, die "Gewährung" nach §145 ist ja quasi die "Voraussetzung" zur Aufforderung bei der RV einen Antrag auf vorrangige Leistungen zu stellen.

Ich würde auch unbedingt drauf achten, daß die AfA das ALG nach §145 gewährt. Das sollte im Bewilligungsbescheid stehen, der nach Einreichung des Antrags auf ALG kommt.

Und wenn dem AG die lange Krankenzeit bekannt ist, sollten die sich zumindest mal "kooperativ" zeigen und vielleicht mal über eine BEM nachdenken...
 

StefanMe

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Hallo,

ich kann so gut nachvollziehen.Denn ich selber komme aus der Branche.Nach über 30 Jahren Krankenpflege bin ebenfalls körperlich und psychisch am Ende.
Also laut,den Reha Bericht,soll/ kann deine Frau im Rahmen der mittelschweren Belastung noch den Job ausführen.Und später soger die Arbeit aufnehmen?
Wie soll das gehen frage ich mich?
Wann läuft das KG genau ab?
LG
krakowianka
Wie das genau gehen soll kann ich dir nicht sagen - defacto wäre sie derzeit dazu nicht in der Lage, aufgrund der psychischen Komponente wurde sie ja auch krankgeschrieben entlassen.

Hallo

Ja, die "Gewährung" nach §145 ist ja quasi die "Voraussetzung" zur Aufforderung bei der RV einen Antrag auf vorrangige Leistungen zu stellen.

Ich würde auch unbedingt drauf achten, daß die AfA das ALG nach §145 gewährt. Das sollte im Bewilligungsbescheid stehen, der nach Einreichung des Antrags auf ALG kommt.

Und wenn dem AG die lange Krankenzeit bekannt ist, sollten die sich zumindest mal "kooperativ" zeigen und vielleicht mal über eine BEM nachdenken...
Zum Thema BEM. Sorry das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Eine BEM wurde bereits vor ca. 6 Monaten probiert, mit dem Ergebnis das diese nach einem Tag wieder abgebrochen worden ist, weil es weder körperlich noch psychisch ging.

Wiedereingliederung macht aus meiner Sicht auch wenig Sinn, da der Job sie erst in den Burnout gebracht hat (Ich denke es ist allgemein bekannt wie es teilweise bei den Pflegerinnen und Pflegern aussieht, auch in Sachen Arbeitsaufkommen, personelle Situation, Druck etc.)- die offizielle Diagnose im Reha Bericht spricht von Erschöpfung - die Schlafprobleme schiebt man auf die Psyche, unabhängig davon, dass diese primär durch die Schulterschmerzen ausgelöst werden. Es besteht hier meines Erachtens durchaus ein Zusammenhang, das kann ich aber nicht beurteilen, da ich weder Psychologe noch Mediziner bin - das eine wird auf jedenfall durch das andere bedingt nicht besser.

Es gab bereits vor der Krankschreibung bevor die physischen Beschwerden auftraten mal ein Gespräch mit einem Psychologen, was damit endete das der Psychologe der Meinung war meine Frau solle sich um eine Umschulung bemühen um eine Perspektive zu haben. Das wars.

Die jetzt stattfindende Behandlung ist allerdings in einer anderen Praxis (Terminvergabe ist bei solchen Fachgebieten ja ein großes Thema).

Was das Thema ALG nach §145 betrifft:
Die Arbeitsagentur hat ein Schreiben zu uns gesandt woraus hervor geht, dass diese eine Genehmigung/Ablehnung des Antrages erst erstellen können wenn eine Bescheinigung über das gezahlte KG seitens Krankenkasse vorliegt. Dieses Schreiben gibt es logischerweise erst am letzten Tag vor Aussteuerung, ist das hinsichtlich des Genehmigungsprozesses problematisch? Es nutzt ja alles nichts, wenn wir uns frühzeitig um alle Unterlagen bemühen, der Antrag aber nicht bearbeitet werden kann weil noch ein Dokument fehlt.

habe ich richtig verstanden?,
dass deine Frau ende März ausgesteuert wird,hat sich schon jetzt bei AFA gemeldet?
LG
Krakowianka
Ja, das hast du richtig verstanden - bei der AFA haben wir uns bereits vor 5 Monaten gemeldet, weil es in einem Buch, was ich mir zu dem Thema gekauft habe hieß man solle sich zeitig kümmern.

Ich habe daraufhin bei der AFA angerufen, dort hieß es bis zum Oktober letzten Jahres wir bräuchten noch gar nichts ausfüllen/beantragen obwohl das Ende des KG quasi in Aussicht stand.

Ich habe daraufhin einen Brief aufgesetzt und geschrieben wann das KG endet -> per Einschreiben hingeschickt. Im November hat man sich dann bei uns gemeldet, dort habe ich dann alles was wir soweit haben ausgefüllt (Antrag ALG) und hingeschickt, mit explizitem Verweis auf Beantragung nach §145.

Viele Grüße,
Stefan
 
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Ruhrpottmensch

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Zum Thema BEM. Sorry das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Eine BEM wurde bereits vor ca. 6 Monaten probiert, mit dem Ergebnis das diese nach einem Tag wieder abgebrochen worden ist, weil es weder körperlich noch psychisch ging.
"Gut"... Dann ist der AG ja wenigsten schon mal "tätig" geworden und weiß auch um die (näheren) Umstände.
Was das Thema ALG nach §145 betrifft:
Die Arbeitsagentur hat ein Schreiben zu uns gesandt woraus hervor geht, dass diese eine Genehmigung/Ablehnung des Antrages erst erstellen können wenn eine Bescheinigung über das gezahlte KG seitens Krankenkasse vorliegt. Dieses Schreiben gibt es logischerweise erst am letzten Tag vor Aussteuerung, ist das hinsichtlich des Genehmigungsprozesses problematisch? Es nutzt ja alles nichts, wenn wir uns frühzeitig um alle Unterlagen bemühen, der Antrag aber nicht bearbeitet werden kann weil noch ein Dokument fehlt.
Das ist soweit korrekt von der AfA. Und führt häufig zu "Missverständnissen". Aber nein, das gibt beim "Bearbeiten" des Antrages keine Probleme (Hatte ich selbst durch).

Aber ich muss nochmals fragen (Eventuell weil es schon spät ist):
Der eigentlich "Antrag auf ALG1" liegt schon ausgefüllt bei der AfA und "pausiert" quasi gerade, weil eben die Bescheinigung der KK über das KG "fehlt"?
Oder habt ihr den (Antrag) noch gar nicht abgegeben?
 

StefanMe

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"Gut"... Dann ist der AG ja wenigsten schon mal "tätig" geworden und weiß auch um die (näheren) Umstände.

Das ist soweit korrekt von der AfA. Und führt häufig zu "Missverständnissen". Aber nein, das gibt beim "Bearbeiten" des Antrages keine Probleme (Hatte ich selbst durch).

Aber ich muss nochmals fragen (Eventuell weil es schon spät ist):
Der eigentlich "Antrag auf ALG1" liegt schon ausgefüllt bei der AfA und "pausiert" quasi gerade, weil eben die Bescheinigung der KK über das KG "fehlt"?
Oder habt ihr den (Antrag) noch gar nicht abgegeben?
Der Antrag auf Arbeitslosengeld wurde schriftlich eingereicht (Die Arbeitslosmeldung erfolgte vorher telefonisch, das Datum hat die AFA auf dem Antrag vermerkt und uns das Antragsformular zugeschickt), inklusive der Entbindung der Schweigepflicht f. die ganzen Fachärzte damit der medizinische Dienst der AFA sich ein Bild machen kann. Nach Ende der Reha habe ich dann das entsprechend beiliegende Formular für das Übergangsgeld zur RV geschickt, und das für das KG zur Krankenkasse. Dann kam das letzte Schreiben in dieser Woche von der AFA das sie zur abschließenden Bearbeitung des Antrages das Formular der Krankenkasse benötigen - Fritzsetzung seitens der AFA ist Anfang April, die Aussteuerung ist Ende März.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Stefan
 
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krakowianka

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Guten Morgen.

Also, ich bin auch noch im KG Bezug.Nach meine Berechnung bis Mai 21.Ich habe von der KK bis jetzt noch nichts bekommen.Ich denke, erstmal im März, so ca 2 Monate vom Ablauf des KG.

Man möge mich berichtigen, wenn es nicht stimmt.Aber,
du schreibst,dass deine Frau schon vor 5 Monaten sich bei der AFA gemeldet hat Gilt das nicht für normale arbeitslose?Sie hat doch einen Arbeitgeber.Warum so früh?.Sie war/ist noch im KG Bezug.

Das Forum hier,schrieb immer,dass man sich so ca 2-4 Wochen vor der Aussteuerung bei der AFA melden sollte.Hat sich die Procedere vielleicht geändert?
.Hat deine Frau auch den Bericht mit dem Antrag auf ALG1 mitgeschickt?

LG
Krakowianka
 

Ruhrpottmensch

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Dann kam das letzte Schreiben in dieser Woche von der AFA das sie zur abschließenden Bearbeitung des Antrages das Formular der Krankenkasse benötigen - Fritzsetzung seitens der AFA ist Anfang April, die Aussteuerung ist Ende März.
Dann passt das ja alles...
Einfach dann am letzten Tag des KG die Bescheinigung (Ich konnte sie mir -vor Corona- in der örtlichen Geschäftsstelle ausstellen lassen) von der KK an die AfA weiterreichen. Dann wird der Antrag auch erst "abschließend" bearbeitet.

Zwar ist es bei "Nahtlosigkeit" tatsächlich "besser" -wie ja auch @HermineL sagt-, wenn man den Antrag -komplett- erst "am letzten Tag" einreicht, aber da bei Euch der Antrag nun schon bei der AfA liegt, ist es so auch okay... 👍
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.

StefanMe

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Guten Morgen.

Also, ich bin auch noch im KG Bezug.Nach meine Berechnung bis Mai 21.Ich habe von der KK bis jetzt noch nichts bekommen.Ich denke, erstmal im März, so ca 2 Monate vom Ablauf des KG.

Man möge mich berichtigen, wenn es nicht stimmt.Aber,
du schreibst,dass deine Frau schon vor 5 Monaten sich bei der AFA gemeldet hat Gilt das nicht für normale arbeitslose?Sie hat doch einen Arbeitgeber.Warum so früh?.Sie war/ist noch im KG Bezug.

Das Forum hier,schrieb immer,dass man sich so ca 2-4 Wochen vor der Aussteuerung bei der AFA melden sollte.Hat sich die Procedere vielleicht geändert?
.Hat deine Frau auch den Bericht mit dem Antrag auf ALG1 mitgeschickt?

LG
Krakowianka
Ich muss ehrlich gestehen, ich bin jetzt erst seit ein paar Tagen hier angemeldet - dementsprechend war mir das gar nicht bekannt, deswegen ging ich davon aus man müsse sich möglichst früh melden.

Zum Thema Reha-Bericht: Den haben wir nicht mitgeschickt, aber die AFA bzw dessen medizinischer Dienst kann sich den theoretisch ja beschaffen, da man ja sämtliche behandelnden Ärzte und Kliniken von der Schweigepflicht enbinden muss/soll wie auch immer man das nennen mag.

Meine Frau ist im Sozialverband, hier hatte man uns geraten möglichst schnell Meldung bei der Afa zu machen und jetzt auch möglichst schnell die Umschulung zu beantragen. Ich muss ehrlicherweise dazu sagen, ich hatte frühzeitig Kontakt zum Sozialverband aufgenommen und sämtiche Schritte im Vorfeld abgesprochen - nach dem die Reha nun zuende war, der Rehabericht da ist hatten wir uns dort wieder, wie abgesprochen gemeldet und aufeinmal hieß es warum der Umschulungs-Antrag noch gar nicht raus sei, das müsse schnellst möglich passieren da uns die Zeit davon laufe.

Man hat sich also, entgegen der vorherigen Beratungen geäußert was mich dann letztlich dazu veranlasst hat mich anderweitig nach Hilfe umzusehen, da ich das Gefühl hatte, je länger ich bei der Afa und bei der RV die Merkzettel lese, umso verwirrter werde ich.

Möglicherweise bin ich einfach zu blöde dafür, aber ich habe für 5-6 Seiten Anträge teilweise 2 Stunden gesessen weil man gar nicht so genau wusste was man wie einzutragen hat.

Es ist wirklich wunderbar, das @HermineL und @Ruhrpottmensch und alle andern sich hier die Zeit nehmen, mir persönlich hat das Tausendfach mehr gebracht als Merkzettel, Bücher und ähnliches Lesen.

Vielen Dank nochmal an Alle!
 

StefanMe

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Ich hätte nochmal eine Frage hinsichtlich des ALG Antrages bei Nahtlosigkeit, ich habe mir das Muster, hier im Forum durchgelesen, der ausgefüllte Antrag von uns stimmt soweit über ein bis au fden Punkt 2g) Einschränkung der Dauer und Verteilung der Arbeitszeit. Dort habe ich 19,25 Stunden eingetragen, dass ist das was meine Frau bisher regulär auch gearbeitet hat (Teilzeit eben). Ist das problematisch, dass ich das da jetzt eingetragen habe oder sollte ich hier nochmal nachträgliche Korrekturen vornehmen lassen?
 

HermineL

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Zum Thema Reha-Bericht: Den haben wir nicht mitgeschickt, aber die AFA bzw dessen medizinischer Dienst kann sich den theoretisch ja beschaffen, da man ja sämtliche behandelnden Ärzte und Kliniken von der Schweigepflicht enbinden muss/soll wie auch immer man das nennen mag.
Denkfehler. Man muss überhaupt niemanden von der Schweigepflicht entbinden. Diese Schweigepflichtentbindung ist grundsätzlich freiwillig. Am besten sieht man zu das man alle Befundberichte zu Hause hat und dann Kopien an den ÄD gibt. Erstens hat man dann Kontrolle was der ÄD bekommt und zum anderen kann man dann selber entscheiden, was man dem ÄD gibt und was nicht. Außerdem ist dann eine Schweigepflichtentbindung komplett obsolet.

Gerade den Entlassungsbericht der Reha würde ich nicht weitergeben da es sich hierbei, durch deinen Widerspruch, um ein laufendes Verfahren handelt.
 

Ruhrpottmensch

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Zum Thema Reha-Bericht: Den haben wir nicht mitgeschickt, aber die AFA bzw dessen medizinischer Dienst kann sich den theoretisch ja beschaffen, da man ja sämtliche behandelnden Ärzte und Kliniken von der Schweigepflicht enbinden muss/soll wie auch immer man das nennen mag.
Das kommt dann nachdem der Antrag eingereicht und -eventuell vorläufig- bewilligt worden ist.
Dann wird die "Leistungsfähigkeit" auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt überprüft und zudem ob der §145 zum Tragen kommt.

SPE kann (!) man geben, sollte diese aber auf drei Monate begrenzen (Ansonsten könnte der ÄD rein theoretisch 3 Jahre! auf Befunde zugreifen).
Man kann aber auch Befunde mitschicken wie @HermineL schon erwähnte.

Dort habe ich 19,25 Stunden eingetragen, dass ist das was meine Frau bisher regulär auch gearbeitet hat (Teilzeit eben).
Das ist vollkommen okay, sofern es vormals eine "19,25h Stelle" war.
Oftmals wird aber der "Fehler" gemacht, dass Antragsteller zu wenig eintragen, da sie glauben -aufgrund der Krankheit- nicht mehr "zu schaffen" o. Anspruch auf "mehr zu haben". Manch ein Antragssteller lässt das Feld auch frei, um somit "deutlich" zu machen, dass eben eine Einschränkung besteht und nach 145§ die "fiktive" Leistungsfähigkeit angenommen werden soll. Aber auch bei "Nahtlosigkeit" gilt -wie beim "normalen" ALG1-, dass die vormalige Stelle als Berechnungsgrundlage genommen wird.
 

HermineL

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Dort habe ich 19,25 Stunden eingetragen, dass ist das was meine Frau bisher regulär auch gearbeitet hat (Teilzeit eben). Ist das problematisch, dass ich das da jetzt eingetragen habe oder sollte ich hier nochmal nachträgliche Korrekturen vornehmen lassen?
Bei ALG I Nahtlosigkeit stellt man sich grundsätzlich mit dem Restleistungsvermögen der Vermittlung zur Verfügung. Wie dieses aussieht muss der ÄD erst feststellen. Daher lässt man dieses Feld grundsätzlich offen und trägt dort nichts ein. Alles andere würde zur Kürzung des ALG I führen.


Das ist vollkommen okay, sofern es vormals eine "19,25h Stelle" war.
Das ist alles andere als okay. Das ist der größte Fehler den man bei der Beantragung nach § 145 SGB III überhaupt machen kann.
 

StefanMe

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Bei ALG I Nahtlosigkeit stellt man sich grundsätzlich mit dem Restleistungsvermögen der Vermittlung zur Verfügung. Wie dieses aussieht muss der ÄD erst feststellen. Daher lässt man dieses Feld grundsätzlich offen und trägt dort nichts ein. Alles andere würde zur Kürzung des ALG I führen.
Was heißt das jetzt für meine Frau? Sie bekommt nichtmal die 60 bzw. 67% ihres ehmaligen Teilzeitgehaltes, sondern das wird noch weiter gekürzt, sofern sie es dann nicht schafft 19,25 Stunden in einem angedachten Job zu arbeiten? Wenn ja, kann ich hier nachträglich noch Korrekturen vornehmen?
 

HermineL

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Was heißt das jetzt für meine Frau?
Das heißt das der ärztliche Dienst feststellt welches Restleistungsvermögen noch vorhanden ist. Mit diesem Restleistungsvermögen steht sie dann fiktiv der Vermittlung zur Verfügung.

Feld 2g ist nur dann auszufüllen wenn man bei 2f ja angekreuzt hat. Dies bezieht sich aber darauf wie viel Stunden man noch in der Zukunft arbeiten will. Es bezieht sich nicht darauf wie viel Stunden man bisher gearbeitet hat.
 

StefanMe

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Das heißt das der ärztliche Dienst feststellt welches Restleistungsvermögen noch vorhanden ist. Mit diesem Restleistungsvermögen steht sie dann fiktiv der Vermittlung zur Verfügung.

Feld 2g ist nur dann auszufüllen wenn man bei 2f ja angekreuzt hat. Dies bezieht sich aber darauf wie viel Stunden man noch in der Zukunft arbeiten will. Es bezieht sich nicht darauf wie viel Stunden man bisher gearbeitet hat.
Das habe ich verstanden - was ich nicht verstehe ist, was jetzt aus den eingetragenen 19,25 Stunden passiert. Angenommen der Ärztliche Dienst stellt jetzt fest es sind nur noch 8 Stunden die Woche möglich, eingetragen hatten wir aber 19,25 Stunden - wird es jetzt unweigerlich zur Kürzung des kommenden ALG's kommen. Meine Frage zielt eher in die Richtung ob ich jetzt noch etwas tun kann oder muss um zu verhindern, dass Kürzungen vorprogrammiert sind. Sorry wenn ich das so schwammig ausgedrückt habe.
LG
 

HermineL

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Wenn sie sich mit 19,25 Stunden der Vermittlung zur Verfügung stellt wird es sehr wahrscheinlich überhaupt kein ALG I Nahtlosigkeit geben. Auch der ÄD würde normalerweise nicht eingeschaltet sondern sman bekommt normales ALG I und muss der Vermittlung für diesen Zeitraum zur Verfügung stehen denn genau das hat man ja als persönlichen Wunsch eingetragen. Das der ÄD nun dennoch eingeschaltet worden ist verwundert mich aber da muss man jetzt abwarten was dabei herauskommt.

Genau dieser Punkt ist derjenige wo die meisten Fehler passieren. Dass du dies jetzt, nachdem der Antrag schon abgegeben ist, wenn ich das richtig verstanden habe, noch korrigieren kannst bezweifele ich.

Im Feld 2g geht es einzig und alleine darum wie viel Stunden man in Zukunft noch arbeiten möchte und nicht wie viel Stunden man bisher gearbeitet hat. Füllt man dieses Feld mit einer Stundenzahl aus ist dies für die AFA dann maßgebend.

Nachtrag:
Bevor ich das hier jetzt alles nochmals erkläre rate ich dir die Erklärungen von Doppeloma dazu im KoR zu lesen. Hier ist der Link dazu:
 

StefanMe

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Wenn sie sich mit 19,25 Stunden der Vermittlung zur Verfügung stellt wird es sehr wahrscheinlich überhaupt kein ALG I Nahtlosigkeit geben. Auch der ÄD würde normalerweise nicht eingeschaltet sondern sman bekommt normales ALG I und muss der Vermittlung für diesen Zeitraum zur Verfügung stehen denn genau das hat man ja als persönlichen Wunsch eingetragen. Das der ÄD nun dennoch eingeschaltet worden ist verwundert mich aber da muss man jetzt abwarten was dabei herauskommt.

Genau dieser Punkt ist derjenige wo die meisten Fehler passieren. Dass du dies jetzt, nachdem der Antrag schon abgegeben ist, wenn ich das richtig verstanden habe, noch korrigieren kannst bezweifele ich.

Im Feld 2g geht es einzig und alleine darum wie viel Stunden man in Zukunft noch arbeiten möchte und nicht wie viel Stunden man bisher gearbeitet hat. Füllt man dieses Feld mit einer Stundenzahl aus ist dies für die AFA dann maßgebend.

Nachtrag:
Bevor ich das hier jetzt alles nochmals erkläre rate ich dir die Erklärungen von Doppeloma dazu im KoR zu lesen. Hier ist der Link dazu:
Okay, dann werde ich die Agentur für Arbeit nochmal kontaktieren, danke.
 

StefanMe

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Das kommt dann nachdem der Antrag eingereicht und -eventuell vorläufig- bewilligt worden ist.
Dann wird die "Leistungsfähigkeit" auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt überprüft und zudem ob der §145 zum Tragen kommt.

SPE kann (!) man geben, sollte diese aber auf drei Monate begrenzen (Ansonsten könnte der ÄD rein theoretisch 3 Jahre! auf Befunde zugreifen).
Man kann aber auch Befunde mitschicken wie @HermineL schon erwähnte.


Das ist vollkommen okay, sofern es vormals eine "19,25h Stelle" war.
Oftmals wird aber der "Fehler" gemacht, dass Antragsteller zu wenig eintragen, da sie glauben -aufgrund der Krankheit- nicht mehr "zu schaffen" o. Anspruch auf "mehr zu haben". Manch ein Antragssteller lässt das Feld auch frei, um somit "deutlich" zu machen, dass eben eine Einschränkung besteht und nach 145§ die "fiktive" Leistungsfähigkeit angenommen werden soll. Aber auch bei "Nahtlosigkeit" gilt -wie beim "normalen" ALG1-, dass die vormalige Stelle als Berechnungsgrundlage genommen wird.
Laut telefonischer Auskunft seitens SB ist die Angabe der 19,25 Stunden in Ordnung, es entscheidet der ärztliche Dienst über die weitere Arbeitsfähigkeit, das muss man dann abwarten.

Danke nochmal.
 
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