Wie gegen u.g. Sanktion verfahren? Suche Rat.

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Nokiton

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Zu meiner Geschichte. Ich bin 21 Jahre alt. Am 18.01.2017 wurde ich Fristlos gekündigt in meiner Altenpflegeausbildung. Als Gründe in der Kündigung standen zB. verspätetes Krankmelden und unentschuldigtes Fehlen.
Ich selber würde aber psychische Probleme als Hauptgrund sehen. Habe eine AU zu spät abgegeben.
Im Februar 2017 habe ich von meinem Teileinkommen/Ausbildungsgehalt aus Januar gelebt. Das mir im Februar ausgezahlt wurde.
Direkt Anfangs März dann habe ich dann einen ALG 2 Antrag gestellt. Dieser wurde abgelehnt weil ich den Termine zur ALG 2 Abgabe 2 oder 3 mal verpasst habe. Ich habe dann wiedersprochen mit dem Hinweis das für jeden Termin AUs vorlagen. (Hatte diese per Email ans JC geschickt). Seit dem fordert das JC mich alle 3 Wochen auf Unterlagen nachzureichen zur bearbeitung meines Widerspruchantrages. Lebe also seit März von 192€ Kindergeld Monatlich(die ich wahrscheinlich auch wieder zurückzahlen muss weil ich seit meiner Kündigung keine Ausbildungssuche Bemühungen nachweisen kann. Aber das ist ein anderes Thema.)
Habe dann meine EGV mit einer Maßnahme zum Bewerbungstraining nicht unterschrieben! Also kam die dann per Verwaltungsakt. Habe für die ersten Wochen der Maßnahme
sehr viele AUs. Habe diese per Mail immer an das JC UND den Maßnahmenträger gesendet. Für die letzten Wochen habe ich aber keine AUs mehr. Mein Arzt wollt mich trotz extremster Panikattacken nicht langfristig krankschreiben. Hätte dann zu nem anderem Arzt gehen sollen. Hatte dann dazu aber keine Kraft mehr. Jetzt gehts mir schon besser aber meine Situation ist immer noch nicht geklärt was nervt.

Also werde ich jetzt vermutlich 30% (122,70€ für März April und Mai sanktioniert) weil ich in meiner Ausbildung fristlos gekündigt wurde.

Aktueller Bearbeitungsstand ist das ich nachweisen soll das mein Gewerbe das ich vor Jahren mal betrieben habe abgemeldet ist.
Bin damit aber seit Jahren nicht mehr tätig. (Ein Versuch auf im Internet Inneneinrichtung zu verkaufen als Kleinunternehmer)

Außerdem gehe ich davon aus zusätzlich Juni Juli und August dann nicht nur um 122,70€ sonder um 409€ sanktioniert zu werden? Seit erstem Juli bekomme ich kein Kindergeld mehr. Lebe also zur Zeit von gesparten und hab 2,3 Dinge verkauft um hinzukommen. Bin aber noch deutlich unter der Vermögensgrenze.
Ohne mein gespartes wär ich jetzt obdachlos, weil ich einige Mieten in Verzug wäre, weil die sich mit der Auszahlung/Bearbeitung Monate Zeit lassen. :doh:

Das das legal sein soll was die mit einem abziehen kann ich mir echt nicht vorstellen. Das bedingungslose Grundeinkommen ist echt überfällig. Damit man als Mensch noch Mensch sein darf.
Will nicht wissen wieviele die schon in den Selbstmord getrieben haben. Aber keine Sorge ich kämpfe. :peace:
Hab gelesen das wenn man den ganzen Harz4 Apperat abschaffen würde das Bedingungslose Grundeinkommen sich schon selber finanzieren wurde OHNE das es noch weiterer Gelder bedürfe. Vielleicht sollte ich es wie viele andere machen und Deutschland verlassen. Selbst die Flüchtlinge wollen nicht hierbleiben. Die meisten reisen freiwillig ab. Kann man gut verstehen.

Habe also dann gestern ein Schreiben im Briefkasten gehabt.
Anhörung zum möglichen eintritt einer Sanktion.
Bitte nehmen Sie Stellung warum Sie Fristlos gekündigt wurden.
Füllen Sie den Anhängenden Bogen aus und rechnen Sie mit einer 30% (122,70€) Sanktion. (Denke da habe ich ja fast Glück gehabt? Hätten meines Wissens auch 100% (409€) sein dürfen.

Also zu meinen Fragen jetzt. Wie verhalte ich mich jetzt
bezüglich der Sanktion die mir jetzt schon droht und die, die noch kommt wegen der Maßnahme? Können die mich wegen fortbleiben von der Maßnahme auch rückwirkend Sanktionierten und wenn ja ab wann dann? Oder können die die Sanktion ab März nachträglich um 100% erhöhen?
Wäre dann also ab Juni dann eine Sanktion um 100% plus Miete möglich?

Wo wird mir rechtlich geholfen? Wer bezahlt diese Hilfe?
 

Nokiton

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Hab wirklich alles was mit dem Thema irgendwie zu tun hatte eingescannt und editiert. Danke schonmal!
 

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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Hast du einen Bewilligungsbescheid?

Hast du Widerspruch gegen den EGV/VA eingelegt?

Hast du alle geforderten Unterlagen nachgereicht?

Nie was mit E-Mail machen - immer per Post oder persönlich.

E-Mail Widersprüche usw. im Original beim JC nachreichen - am besten mit einer Empfangsbestätigung auf einer Kopie.

Hast du Atteste von deinem Arzt über deine Krankheiten?
 

Nokiton

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Nein. Für die Bewilligung fehlt jetzt noch das ich Nachweise das mein Gewerbe abgemeldet ist/nicht mehr betrieben wird. Alles andere liegt dem Jobcenter vor.
Wurde aufgefordert diesen Nachweis bis zum 27.07.17 zu tätigen.

Ich habe leider keinen Widerspruch gegen die EGV/VW eingelegt. Dafür gab es eine 4 Wochen Frist, richtig?
Im Nachhinnein wahrscheinlich unendlich doof von mir. Aber zu der Zeit hat sich meine Freundin von mir getrennt, hab meine Arbeit verloren und musste noch umziehen.
War also Emotional nicht ganz auf der Höhe.

Der Widerspruch gegen den abgelehnten ALG 2 Antrag wird schon bearbeitet. Liegt denen also im Briefform vor. Wurde mir auch am Telefon so bestätigt.

Attest in dem Sinne nicht. Hab nur eine Überweisung wegen Angstörung und Panikattacken gehabt. Mein Hausarzt hat mich aber immer nur für eine Woche Krankgeschrieben. Der wollte das ich zu einem Psychater gehe. Habe ich aber bisher noch nicht getan. AU's hatte ich denke ich für März, April, und Mai.
Bin mir aber nicht zu 100% sicher ob lückenlos.
War zwischendurch auch einmal in der psychatrischen Notaufnahme. Weil mich meine Panikattacken echt verunsichert haben. Die haben mich aber nur nach Hause geschickt und gesagt und ich soll solange es nur irgendwie geht ohne Medikamente auskommen. Was ja auch richtig ist. Aber man kann sich das echt nicht vorstellen. Hatte so starke Panikattacken, das ich gar nicht mehr ansprechbar war! Wenn mir das vorher einer gesagt hätte. Hätte ich gesagt sowas gibts gar nicht.

Kann man jetzt rechtlich trotzdem noch gegen die EGV vorgehen? Will nicht 600 Stunden in der Maßnahme an meiner Bewerbung arbeiten die eh schon sehr gut ist. (Meine Schwester arbeitet in einer Personalabteilung von einem großen Unternehmen und hat die bearbeitet.)
Habe mich persönlich bei mehreren Betrieben als KFZ Hilfskraft vorgestellt/beworben. Leider aber nicht schriftlich. Also keine Nachweise.
Solche Maßnahmen sind nur Geldmache in diesen kranken System. Damit verdient der Maßnahmenträger sich dumm und dämlich.
So ein Platz ist teurer als das was ich an Geld bekomme.

Das ich mein ALG 2 bewilligt bekomme, seh ich jetzt nicht mehr als Problem wenn ich die letzten Nachweise erbringe.
Also habe ich jetzt eigentlich 2 Baustellen:

Was mache ich aber gegen die Maßnahme? Ich bemühe mich lieber selber um Arbeit.
In der EGV stand mein ich das wenn ich der Maßnahme fern bleibe um bis zu 100% UND Miete gekürzt werde.

Und Kann ich etwas gegen die 30% Sanktion für März April und Mai tun die ich wegen der Fristlosen Kündigung bekommen habe?
 
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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Du hast also auf deinen ALG II Antrag eine Ablehnung bekommen?
Den Ablehnungsbescheid auch bitte mal einstellen.
Dagegen hast du Widerspruch eingelegt.

Unbedingt zu deinen Arzt gehen und dir deine Krankheiten bestätigen lassen, am besten mittels Attest - kostet aber was. Das kannste dann dazu gebrauchen das du gekündigt wurdest. Vielleicht lässt sich dann die Sanktion umgehen. Das dann als Grund in der Anhörung verwenden.

Die noch fehlenden Unterlagen schnellstmöglich beim JC abgeben - am besten gegen Empfangsbestätigung.
Merk dir - bei allem schriftlichen brauchst du eine Empfangsbestätigung.

Für die EGV/VA mach ich dir noch was fertig. Da muss ich noch ein bischen rumtüfteln. Sehe da aber gute Chancen.
 
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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Hab dir eine EA wegen dem EGV/VA fürs Sozialgericht fertig gemacht.
Die EA und alle Anlagen 2fach hinbringen/schicken.

Daten musste noch ergänzen.
 

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Nokiton

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Hab dir eine EA wegen dem EGV/VA fürs Sozialgericht fertig gemacht.
Die EA und alle Anlagen 2fach hinbringen/schicken.

Habe leider nicht mehr den Ablehnungbescheid finden können. :doh: Ist wohl mit einem Schwung anderer Papiere mal in den Müll gelandet.:doh:

Heute hatte ich den angehängten Brief im Briefkasten.
Da steht es hätte am 06.07.17 einen Bewilligungsbescheid gegeben. Dieser liegt mit aber noch nicht vor!
Aber heute war auch die Summe die mir das JC schuldet auf meinem Konto. Wenn ich richtig überschlagen habe dann mit Abzug der Sanktion wegen der Fristlosen Kündigung aber ohne Sanktion wegen der Maßnahme. Könnten die eine Bewilligung die schon ausgezahlt wurden rückwirkend auch anfächten in meinem Fall oder sind wenigstens die Monate schon mal in trockenen Tüchern?

Schick ich die EA dann heute trotzdem ohne Ablehnungsbescheid ab?

Unbedingt zu deinen Arzt gehen und dir deine Krankheiten bestätigen lassen, am besten mittels Attest - kostet aber was. Das kannste dann dazu gebrauchen das du gekündigt wurdest. Vielleicht lässt sich dann die Sanktion umgehen. Das dann als Grund in der Anhörung verwenden.

Mach ich diese Woche auf jeden Fall!
 

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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Wenn du keinen Bewilligungsbescheid hast dann musst du zum JC und dir den holen.
Oder der ist noch im Postlauf.

Ja, EA abschicken.
Dann lass den Ablehnungsbescheid bei der EA weg und formulier den Satz so um:
[FONT=Times New Roman, serif]Der ALG II Antrag vom xx.xx.2017 wurde abgelehnt. Dagegen wurde Widerspruch eingelegt, über den aber bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden wurde.[/FONT]
 

Nokiton

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Ich weiß leider nicht wann im März ich den Antrag gestellt habe.
Vielleicht wars der 17 März oder auch früher.
Reicht dann wänn ich das so schreibe? :

Der ALG II Antrag vom 03.2017 wurde abgelehnt. Dagegen wurde Widerspruch eingelegt, über den aber bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden wurde.

Oder lieber März 2017 schreiben?

--

Ok, habe jetzt Anfang März 2017 geschrieben in der Hoffnung das es nur auf den Monat und nicht auf den Tag ankommt.
 
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Nokiton

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Ich mache mir in Zukunft immer Kopien. :doh:

Habe Post von Sozialgericht.
Sollte ich als Antwort auf die Angehängte Briefe jetzt einfach (formlos) schreiben das ich keinen Wiederspruch eingelegt habe?
 

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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ja.

Aktenzeichen xx xxxx xxxxxx

SgDuH

Es wurde kein Widerspruch eingelegt.
Das war auch nicht nötig, da der Antragsteller zu dem Zeitpunkt nicht im Leistungsbezug stand.
Eine Eingliederungsvereinbarung/Eingliederungsverwaltungsakt kann nur mit einem Leistungsbezieher abgeschlossen werden d. h. nach Zustellung eines Bewilligungsbescheides.

Ich frag mich grad ob meine EA überhaupt gelesen wurde. Ob Widerspruch eingelegt wurde oder nicht ist schnurzpiepegal. Ich glaub ja das ich mehr weiß als die JC-Mitarbeiter, aber auch als SG-Richter? Das wär mir neu.
 

Nokiton

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Ja, Dortmund ist echt besonders bescheiden in vielen Sachen. Merk ich jeden Tag.

Ok, schicke ich so ab. Im schlimmsten Fall wenn dir mir mein Recht nicht zugestehen wollen, könnten da Kosten anfallen?
Eigentlich nicht da ich mich selber vertrete oder?
 
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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Nein, keine Kosten. Außer ein Anwalt würde die Sache für dich machen. Dann wird bei abgelehnter aW/EA dein Anwalt ca. 350 € verlangen. Dies ist bei der aW so, weil erst mit dem Beschluss über PKH entschieden wird und nicht vorher wie bei einer Klage.

Ob nun EGVVA oder unterschriebene EGV. Das ist egal. Auch wenns eine EGV wäre muss sie für nichtig erklärt werden, da das JC nicht berechtigt ist mit einem Nichtleistungsbezieher eine EGV abzuschliessen. Dies geht nur mit einem Vorbehalt, aber nur bei einer EGV. In einem EGV/VA darf so etwas überhaupt nicht stehen, so das ein EGV/VA überhaupt nicht erlassen werden kann. Er ist immer rechtswidrig. Steht so groß und breit in den Fachlichen Hinweisen. Sollte für SG-Richter die sich mit ALG II beschäftigen Standardwissen sein.
 

Nokiton

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Vielleicht hast du davon ja auch Ahnung. Habe noch eine andere Baustelle.

Es geht um meinen Versicherungsschutz von 26.1.16 bis 28.02.17.
Ich war im Februar im JC und habe da bei meiner Arbeitsvermittlerin gefragt ob ich mich arbeitslos melden muss ab sofort. Da meine die gute Frau (die darin ausgebildet ist die Interessen des JC zu vertreten, was eindeutig nicht die Interessen der Hilfebedürftigen sind) ich müsse mich ja erst ab März Arbeitslos melden da ich ja im Februar noch meinen Lohn von Januar ausgezahlt bekomme. Doof wie ich bin habe ich das geglaubt.
Jetzt will meine KK wissen was ich Februar für ein Einkommen hatte. Die Frau am Telefon von der KK meinte ich müsse dann einen Freiwilligen Versicherungsschutz zahlen.
Das wären ca 180€ bei meinem Ausbildungseinkommen von 550€.
Was ja eigentlich quatsch ist weil von meinem Ausbildungsgehalt von Januar der KK Beitrag schon abging.
Und das Rückwirkend wenigstens für die KK arbeitslos melden nicht geht.
Soll jetzt der KK eine Einkommenerklärung ausfüllen und zusenden. Hast du dazu einen Rat?

Gehe auch davon aus mein Kindergeld für den Monat zurückzahlen zu müssen, weil ich nicht Ausbildungssuchend bin und daher kein anspruch auf Kindergeld habe wenn ich arbeitslos bin.
Habe dann also im Februar von 550 gelebt (Miete, Strom, Lebensmittel..)
Echt gelungenes Sozialsystem wenn man vorsätzlich belogen wird um weniger Leistungen (GRUNDsicherung) auszahlen zu müssen
und auf der anderen Seite Milliardenerben keinen Cent abdrücken müssen.
 
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erwerbsuchend

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Es geht um meinen Versicherungsschutz von 26.1.16 bis 28.02.17.
Ich war im Februar im JC und habe da bei meiner Arbeitsvermittlerin gefragt ob ich mich arbeitslos melden muss ab sofort. Da meine die gute Frau (die darin ausgebildet ist die Interessen des JC zu vertreten, was eindeutig nicht die Interessen der Hilfebedürftigen sind) ich müsse mich ja erst ab März Arbeitslos melden da ich ja im Februar noch meinen Lohn von Januar ausgezahlt bekomme. Doof wie ich bin habe ich das geglaubt.
Jetzt will meine KK wissen was ich Februar für ein Einkommen hatte. Die Frau am Telefon von der KK meinte ich müsse dann einen Freiwilligen Versicherungsschutz zahlen.
Das wären ca 180€ bei meinem Ausbildungseinkommen von 550€.
Was ja eigentlich quatsch ist weil von meinem Ausbildungsgehalt von Januar der KK Beitrag schon abging.
Und das Rückwirkend wenigstens für die KK arbeitslos melden nicht geht.
Soll jetzt der KK eine Einkommenerklärung ausfüllen und zusenden.

@ Nokiton,

wie kannst du beweisen, dass du im Februar 2017 im JC vorgesprochen hast? Gibt es Aktenbelege oder hattest du einen Beistand bei diesem Gespräch?

Die KK hat Recht damit, dass sie von dir den KK-Beitrag für den Monat Februar als Selbstzahler bezahlt bekommen will. Von deinem Januar-Einkommen wurde schließlich nur der KK-Beitrag für Januar gezahlt. Somit ist der Februar noch offen. Es gibt zwar eine Nachversicherungsfrist. Diese beträgt jedoch 1 Monat. In deinem Fall also bis 26.02.2017. Da du dich aber erst zum 01.03.2017 arbeitslos gemeldet hast, so dass JC ab März die KV übernimmt, bist du 2 Tage über dieser Nachversicherungsfrist und damit ist der gesamte Zeitraum, 26.01.-28.02., von dir privat zu zahlen.

Um den Schaden für dich jetzt zu minimieren, solltest du auf jeden Fall mit der KK zusammenarbeiten. Fülle also diese Einkommenserklärung aus. Du wirst daraufhin einen KK-Bescheid über die genaue Höhe erhalten. Wenn du diesen Betrag nicht auf einmal zahlen kannst, kannst du auch eine Ratenvereinbarung mit der KK schließen.
 

Nokiton

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@erwerbsuchend
Ja, danke. Dann werd ich das so machen. Führt wohl kein Weg dran vorbei. Hatte die Frau von der KK mir auch so gesagt.
Ziemlich exakt das selbe.

@swavolt

Ohh dann habe ich mich im Februar um Grundsicherung und Miete selbst sanktioniert. Plus das jetzt von meinem 0€ Einkommen noch 180€ Krankenkasse abgehen. Auch nicht schlecht. Dachte ich hätte in den Monat kein Anrecht weil ich da noch Lohn aus Januar bekomme.
Die aus dem JC hatte mir das natürlich mündlich so bestätigt.

Ich hatte keinen Termin. Ich war da auf eigene Faust um genau zu erfragen wie es jetzt weiter geht und meine Arbeitsvermittlerin meinte nur als ich gefragt habe ob Sie 5 Minuten für mich hat. "Ne, dann reicht das ja wenn Sie ab März erst den Antrag stellen. Im Februar haben sie ja noch Einkommen" Zitat ende. Wenn man als Hilfesuchender nicht Sozialrecht als Hobbyfach nebenbei Privat studiert ist man in Deutschland verloren. Tolles System.
Normaler weise bemühe ich mich auch immer sehr um meine Rechte zu wissen, aber zu der Zeit war ich halt echt alles andere als auf der Höhe.

Wär jetzt zu schön wenn da für Februar sich noch was machen lassen würde, aber das klappt wohl nicht.
Die wird wohl nicht im System einfgefügt haben das ich da war.
Und selbst wenn ich das JC dann eher bemüht einen kräftezerrenden Rechtsstreit anzufangen und nicht zu sagen. Ach ja, da haben sie recht. Da helfen wir Ihnen. :D
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Ja, man lernt recht schnell wie wichtig es ist alles schriftlich zu beantragen und eine schriftliche Antwort zu bekommen.
Wenn jemand etwas wichtiges sagt, dann immer umgehend "das brauch ich schriftlich".
Zweiter wichtiger Punkt ist alles was man unterschreiben will/soll mindestens ein paar Tage zu Hause gründlich prüfen.

Das gilt nicht nur fürs JC sondern für alle Bereiche.

Bei der Krankenkasse musst du das nicht vorhandene Februar-Einkommen mit 0 angeben. Dadurch musst du dich freiwillig weiterversichern und das kostet leider um die 150 €.

Leider ist es meist so das den Leuten nicht an dein Wohlergehen interesssiert sind. Beratung gibt es nicht mehr.

Wär jetzt zu schön wenn da für Februar sich noch was machen lassen würde, aber das klappt wohl nicht.
Die wird wohl nicht im System einfgefügt haben das ich da war.
Frag nach. Vielleicht ist es ja dokumentiert. Und wenn geantwortet wird - siehe oben - "das brauch ich schriftlich".
 

Nokiton

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Habe eine neue Baustelle.

Am 19.07.17 habe ich einen SMS bekommen von meinem JC das ich morgen einen Termin habe. Aber und das schwöre ich hoch und heilig ohne das ich einen Brief bekommen hätte. Also hätte ich gar nicht wissen können wo ich hingemusst hätte. Und da im JC am Infoschalter wartet man immer >30Minuten.
Habe dann am 19.07.17 bei meinem Hausarzt angerufen und diesem mitgeteilt das ich Migräne habe. Auch habe ich mich beim JC an gleichen Tag krank gemeldet via Email. Bin dann am Tag darauf beim Arzt gewesen um 11.20Uhr (hat bis 12 Uhr auf) und die Sprechstundenhilfe meinte heute geht es nicht mehr.

Heute (Dienstag 25.07.2017) hatte ich einen freundlichen Brief vom JC im Briefkasten das ich mich erklären soll und so oder so
mit dem Prozentsatz aus der Rechtsbelehrung an Sanktion rechnen muss und mich trotzdem erklären soll.
(siehe Anhang - vermute ich dann richtig 100%, weil ich vorher schon 30% 3 Monate hatte?)
Will jetzt morgen Früh zu meinem Hausarzt und auf ein Rückdatierungswunder hoffen. Geht ja eigentlich nur 3 Tage. Bei mir wären es 4 Tage.
Warum ich nicht jetzt Montag, Dienstag nochmal da war ist eine gute Frage. Weiß nicht Angoraphobie oder und einfach hass auf die Welt.

Wär nicht so das ich ein riesiges Überangebot an Arbeitsstellen
ablehne. Alles was ich an Arbeitsstellen finde ist Altenpflege.
Und das kann ich mir nicht nochmal geben. Dann wander ich lieber aus. 90% der Jobangebote sind Zeitarbeitsfirmen
die sich darauf professionalisiert haben Vermittlungsgutscheine zu sammeln oder einen selber zu Kasse bitten , ABER nie einen einzigen Job vermitteln.

Kann langsam verstehen das jeder Dritte FREIWILLIG trotz Anspruch auf ALG 2 diesen gar nicht wahrnimmt.
Würd ja behaupten was die abziehen ist eine Menschenrechtsverletzung. Da gehts gar nicht mehr um Deutsches Recht.
 

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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Da haste gleich wieder mehrmals falsch gehandelt.

Hast du das mit der SMS-Benachrichtigung erlaubt?
Dann hast du mit der E-Mail(hör auf mit Handy oder Internet mit dem JC zu kommunizieren) zugegeben das du vom Meldetermin Bescheid weißt. Weiterhin bist du krank und gehst nicht zum Arzt(nie auf den letzten Drücker - geh gleich und sofort und so früh wie möglich). Und lass dir dann bestätigen das mit deinen psychischen Problemen beim Arzt.
Als Gründe in der Kündigung standen zB. verspätetes Krankmelden und unentschuldigtes Fehlen.
Ich selber würde aber psychische Probleme als Hauptgrund sehen. Habe eine AU zu spät abgegeben.
Für einen Meldeterminverstoß gibt es immer nur 10% Sanktion. Da muss dann aber noch ein separater Sanktionsbescheid kommen.

Du schleppst das immer weiter vor dir her. Also morgen mit dem Arzt alles klären und am 07.08 zum Meldetermin beim JC.
 

Nokiton

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Hast du das mit der SMS-Benachrichtigung erlaubt?

Nein. Die haben mich mal nach meiner Handynummer gefragt und gefragt ob diese aktuell ist.
Kann ich die löschen lassen?
Wenn ja gibts dafür nen Musterschreiben bzw. hast du eins?


Ich bin morgen beim Arzt. Das Problem ist das mein Arzt Panikattacken bei denen man nicht mehr ansprechbar ist nicht als krankhaft ansieht. Er meinte nur "die hatte ich auch in deinem alter. Ich lauf heute noch mit einer Valium in der Tasche rum."
Nachdem ich morgen bei dem war mach ich mich dann fürs nächste mal auf die Suche nach nem neuen.

Hast du Tipps für den Meldetermin?
Im Internet stand nur zu zweit und so wenig reden wie nötig.
Weil die das sonst gegen einen auslegen.
Zu zweit geht nicht weil ich das niemanden zumuten will bzw. auch niemanden kenne. Hab nur "Onlinefreunde". :S
 
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Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Dann erklär deinen Arzt das du wegen Meldeterminversäumnisse immer sanktioniert wirst, dabei immer Hunderte von € weniger hast, und du was in der Hand haben musst. Er soll dich an einen Spezialisten weiterleiten oder du suchst dir einen der noch was frei hat.
Du bist überall König, nicht Bettler.
 

Nokiton

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Die AU habe ich jetzt bekommen mit der bitte von meinem Arzt mir einen neuen Arzt zu suchen. Kein Witz. Hatte ich ja eh schon vor. Geh da nur noch ein einziges mal hin für das Attest.
Das wollte er mir heute noch nicht ausstellen.
Damit ich versuchen kann die 30% Sanktion für die ersten 3 Monate zu umgehen. Mein Arzt meint auch ich soll zu nem speziallisten. Aber ich versuchs erstmal mit nem 450€ Job in ner Werkstatt (frag bei noch mehr Betrieben) bevor ich zu nem Psychologen gehe. Meine Angstzustände sind auf jeden Fall sehr viel weniger geworden. Mache etwas Sport/Yoga/Meditation. Hilft echt sehr.
War halt nur die ambulante Altenpflege die mir unendlich hart zugesetzt hat. Bin einfach zu sensibel für diese Welt. :D Während ich da gearbeitet habe habe ich manchmal Tagelang nichts essen können. Gibt Leute die mit Altenpflege glücklich werden, aber ich scheinbar neben jedem anderem bei mir im Betrieb auch ebenfals nicht.
Bei mir im Betrieb haben alle nur die Hälfte oder ein Drittel von dem Verdient was andere bei Diakonie und Co bekommen. War ein privater Betrieb.
Was zu derem Unglück wahrscheinlich viel beiträgt. Eine meinte fahr seit 5 Jahren nur mit Bus weil nen Auto nicht drin ist. (Und das bei examinierter Vollbeschäftigung mit vielen Überstunden! Willkommen in Deutschland.) Eine andere sie hätte schulden bei einer Werkstatt und noch eine andere war gerade in der Privatinsolvenz. Hammer hart.

Schicke die AU jetzt per Brief UND per Email (um die 4 Werktagepflicht einzuhalten.) an das JC.
Die AU dann als Kopie ans JC per Brief.
Ich verstehe das du jetzt sagen würdest geb die am Empfang gegen Stempel ab. Aber wenn ich da in Zukunft für jedes Papier im Schnitt ne Stunde ansteh bin ich fertig mit der Welt.
Trotz deines guten und gut gemeinten Rat mach ich das dann so
wie von mir genannt. Hoffe du kannst das verstehen.
Habe bisher noch nie erlebt das eine Email als nicht angekommen erklärt wurde. Hate auch vor meiner Ausbildung schon mal ein paar Monate mit denen zu tun. Auch wenn die vor kriminellen Sachen nicht zurückschrecken hab ich das zum Glück noch nicht erlebt. Nur Anträge/Weiterbewilligungssachen geb ich persönlich gegen stempel ab.

Außerdem habe ich Post vom Sozialgericht.
Wie sollte ich Antworten? Und neben meinem Danke klicken auch so nochmal Danke. Du hilfst mir sehr!
 

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