Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann ??? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Katischa

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Hallo zusammen :)

(Ich hoffe ich schreibe den Betrag gerade ins richtige Thread? )

Kurz zu mir ( weiß grade nicht ob ich schon irgendwo in dem Forum von mir erzählt habe ? )
Ich habe eine Psychische Schwerbehinderung von 70% bescheinigt bekommen ( näheres bei Anfrage ), bin HSP, habe ADS und Fibromyalgie.

Seit die Symptome der Fibromyalgie gegen Ende letzten Jahres erneut ausgebrochen sind ( nach jahrelanger Ruhepause) konnte ich deswegen ers Monatelang gar nich arbeiten. Als die Sympthome etwas abgeklungen sind habe ich es mit 1 und halb Stunden arbeiten am Stück versucht. Das gin mal gut mal weniger gut bis eben gar nicht.

Darum bin ich zu dem Schluß gekommen das mit dem arbeiten erst mal ganz sein zu lassen. ( bis ich eventuel die Sympthome der Fybromialgie besser im Griff habe ?. Das Arbeitsamt weiß darüber schon bescheid und ein vorläufiger Rentenantrag ist auch schon gestellt.

Nur die große Preisfrage ist jetzt : wie erkläre ich das meinem fast 10 Jährigen Sohn, dem Jugendamt, meiner Mutter und allen anderen ?.
( warum ich mit dem Jugendamt zu tun habe und warum meine Mutter dabei eine Rolle spielt kann ich nach Bedarf noch erzählen )

Habt ihr ne Idee ??? vieleicht seid ihr in einer ähnlichen Situation und habt das erzählen schon hinter euch ?. Dann wäre es super wenn ihr mir ezählen würdet was oder wie ihr es den anderen erklärt habt . :)

Ich freue mich auf eure Antworten :)
Viele Liebe Grüße und ein wunderschönes Osterfest wünsche ich euch

Katischa
 

Kerstin_K

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Ganz einfach: Weil Du krank bist.

Wobei ich es schlimm finde, wenn man sowas der eigenen Mutter erklären muss.
 

Buchfan

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Hallo,

ich hatte mal eine Situation, wo meine Kinder in eine Pflegestelle kamen. Hintergrund war eine psychische Erkrankung.

Es gab dann irgendwann einen sogenannten "Runden Tisch", an dem eine Supervisorin durch das Gespräch geführt hat. Beteiligt waren die Kinder, die Pflegeeltern, der Pflegeelternbetreuungsdienst und meine Mutter. Das Jugendamt hatte da nichts verloren.

Für mich war das damals die Hölle, war schließlich krank. Und hatte keinen klaren Verstand.
Aber so konnten alle Beteiligten in einem Rundumschlag bedient werden.

Ich glaube, es lief über das Jugendamt, die Vermittlung wenigstens.
 

Caramell

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Katischa, ich glaube Du unterschätzt da Deinen Sohn. Der wird schon mitbekommen haben, das es Dir nicht gut geht. Gerade Fibromyalgie wirkt sich doch aufs tägliche Leben aus, dazu kommen noch die physischen Erkrankungen. Bei der Wahrheit zu bleiben ist da sicher das Beste.

KestinK, ja die Mutter wird das mit der Fibromyalgie nicht glauben. Es gibt viele Leute die alle unmöglichen Untersuchungen hinter sich bringen um nach Jahre, teilweise durch Zufall, diese Diagnose zu bekommen. Und bis dahin gelten die als Simulanten. Eben weil bei den Untersuchungen nichts gefunden wird.
Aber es stimmt, es ist traurig, das die Mutter das nicht glaubt.

notebook20000, und das soll die Antwort auf die Frage der TE sein? :icon_evil:
 

Kerstin_K

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Eine Mutter sollte wissen, ob es ihrem Kind gut oder schlecht geht. Auch ohne Diagnose.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Atteste besorgen, ggf. Befunde von AFA, JC oder Rentenversicherung.
Wenn nicht vorhanden, Begutachtung durch den ÄD bei deinen Träger versuchen zu bekommen.
Oder Erwerbsminderungsrente beantragen.
 

Anna B.

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

ich habe nehmen verschiedener bandscheibenvorfälle im Rücken, chron. Schmerzerkrankung, ab und an auftretene Depressionen auch noch das Fibromyalgie-Syndrom...

meine 1. Frage an dich ist:
was tust du persönlich dagegen?
was unternimmst du gegen deine Schmerzen?
bist du in Therapie?
gehst du regelmäßig zur Physiotherapie
zu einem Facharzt für Schmerzmedizin?

evtl. Verhaltenstherapie?

die Verhaltenstherapie und 7 Jahre Opiate haben mir sehr geholfen..

also vergiss nicht...man kann auch selber etwas gegen eine Erkrankung tun...bzw. aktiv versuchen daran was zu verbessern..
ergib dich nicht in dein Schicksal..
 
E

ExitUser

Gast
AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Eine Mutter sollte wissen, ob es ihrem Kind gut oder schlecht geht. Auch ohne Diagnose.
Es juckt aber längst nicht alle Mütter, zumal nicht alle Mütter diese Bezeichnung verdient haben.
 

Katischa

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

:icon_confused::icon_confused::icon_confused:

Irgendwo ist da wohl was gehörig schiefgelaufen beim lesen meines Textes bei einigen ???

Erstens bin ich die Kranke und NICHT mein Sohn. und zweitens wollte ich eigentlich wissen wie mann so etwas am besten erklärt und mehr eigentlich nicht.

Schade das sich wohl einige sehr wenig oder garnicht mit der Diagnose Fibromyalgie auskennen. Den dann wüßtet ihr wie schwierig es ist jemanden eine Krankeit zu erklären die mann nicht zu 100 pro nachweisen kann.

@Caramell Danke das du wenigstens auf meine Frage eingegangen bist :). Ja du hast recht doff ist er ja nicht, nur ich dachte vielleicht habt ihr noch bessere Ideen als ich ?.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

@Kerstin und @goodwill meinten sicher nicht dich als Mutter deines Sohnes, sondern deine Mutter, das sie nicht merkt, das es dir schlecht geht und dir statt zu unterstützen, noch Vorwürfe macht.

es gibt übrigens viele Krankheiten die man den Kranken nicht ansieht oder die man per Laboruntersuchungen etc. nicht nachweisen kann. gerade viele psychischen Erkrankungen.
 

Kerstin_K

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Ich glaube, dein Sohn ist da das kleinste Problem. Der ist ja mit deinen Beeinträchtigungen aufgewachsen.

Ich habe von Geburt an eine Gehbehinderung. Ich habe das mit Spielkamaraden und spaeter mit fremden Kindern immer selber geregelt. Meine Erfahrung: Kinder sind da nicht so kompliziert. Das Problem sind meistens die Erwachsenen. Wicht finde ich, dem Kind zu signalisieren, dass es jederzeit mit jeder Frage zu Dir kommen kann. Wie die Erklärung dann ausfällt und was das Kind verkraften oder verstehen kann, muss man dann von Fall zu Fall entscheiden.
 

notebook20000

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Ich glaube, dein Sohn ist da das kleinste Problem. Der ist ja mit deinen Beeinträchtigungen aufgewachsen.

Ich habe von Geburt an eine Gehbehinderung. Ich habe das mit Spielkamaraden und spaeter mit fremden Kindern immer selber geregelt. Meine Erfahrung: Kinder sind da nicht so kompliziert. Das Problem sind meistens die Erwachsenen. Wicht finde ich, dem Kind zu signalisieren, dass es jederzeit mit jeder Frage zu Dir kommen kann. Wie die Erklärung dann ausfällt und was das Kind verkraften oder verstehen kann, muss man dann von Fall zu Fall entscheiden.
Ich verstehe das Problem eh nicht. Früher war meine Mutter auch "nur" Teilzeitarbeiten. Meine Großmutter war "nur" Hausfrau. Warum wir heute alle so Pickel kriegen, wenn wir nicht 100% so sind, wie es uns eingetrichtert wird, ist mir unverständlich. In manchen islamischen Kulturen gilt es heute oft sogar als undenkbar, das die Frau einer Erwerbsarbeit nachgeht.

Beide Vorstellungen sind am Ende einfach Unsinn. Die Bigotterie scheint heute mindestens genauso stark zu sein, wie es noch oft in den 50ern und 60ern genau umgekehrt war.
 

Caramell

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Katischa, Dein Sohn wird sicher Fragen haben, beantworte die zu ehrlich wie es geht.
Ich weiß auch eigener Erfahrung Kinder können damit besser umgehen, wie man glaubt.
Wir haben einen Fall in der Familie und da gibt es auch Kinder. Man hat denen gesagt, das der Vater dies und jenes nicht kann oder darf. Diagnosen damit können Kinder nicht viel anfangen.
So lange Du Dein Kind versorgen kannst, brauchte das Jungendamt eigentlich nichts wissen. Brauch man aber Hilfe, eben wegen einem KKH Aufenthalt, dann sollte man da die Wahrheit sagen.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Kinder sollte man immer so ehrlich gegenüber sein, wie sie Dinge schon kennen und verstehen, sprich, es ihrem alter entsprechend ehrlich erklären.

Und @TE, ich meinte nicht dich als Mutter, ich habe verstanden, dass du erkrankt bist und weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn man äußerlich gesund erscheint, weil man nunmal den Kopf nicht unterm Arm trägt, sondern vieles im eigene Empfinden stattfindet, von anderen unsichtbar.
 

hellucifer

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Wenn ich so ein Problem hätte und gläubig wäre, würde ich zum Seelsorger (Pfarrer) gehen, und ihn um raten bitten.

Ich persönlich halte nichts davon, einem Kind eine heile Welt vorzuspielen, die nicht heile ist.

Wenn ich allerdings der Meinung wäre, ich könnte meinem Kind allein nicht das Vorbild sein, was es braucht, dann würde ich mich eventuell bei der Erziehung meines Kindes unterstützen lassen (z.B. Sportverein, Nachhilfe, Musikschule, Theatergruppe).

Es ist aber nichts Schlimmes daran, dass man ein Handicap hat. Schlimm ist allenfalls, dass man deshalb auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen hat. Und einmal davon abgesehen, haben sogar auf dem Arbeitsmarkt sogar Leute keine Chancen, die kein Handicap haben. Also ist es schnurzpiepegal ein. Du bist ein Mensch, und genauso viel wert bzw. wertvoll wie jeder andere auch!

Eine Bereicherung für Dein Kind könnte sein, Kontakt mit Personen zu bekommen, die z.B. geistige oder körperliche Behinderungen haben. Ich denke dabei z.B. an den Besuch einer Lebenshilfe e.V. an einem Tag der offenen Tür. Vielleicht ist dort auch außerhalb solcher Tage ein tageweiser Besuch möglich. Auf diese Weise kann dein Kind Verständnis und ein Umgang mit Personen lernen, die ein Handicap haben, und dann ganz selbstverständlich damit umgehen.
 

Buchfan

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Ein Kind will sich sicher und geborgen fühlen. Die Voraussetzung für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Es braucht keine heile äußere Welt dafür, keine wertvollen Spielzeuge, kein Smartphone und kein teures Bike.

Die Welt bleibt heil, solange die Eltern dem Kind die Liebe und Fürsorge geben können, die eine Beziehung rechtfertigt. Solange diese Bindung heil bleibt, bleibt auch die Welt des Kindes heil. Ein einfaches "Mama geht's heute nicht so gut" wird das Kind dazu bringen, sich zurückzunehmen. Sollte diese Äußerung aber zum Dauerzustand werden, wird das Kind irritiert und sucht die Schuld bei sich. Äußerungen wie Aggression oder Rückzug (weniger auffällig), Schwierigkeiten in der Schule u.ä. sind die Folge.

Das entscheidende ist also die Bindung, die sich in Wachheit und Beobachtungsvermögen, Liebe und Mitgefühl von Elternseite ausdrückt. Eben einfach da zu sein. Genau das können viele Eltern ihrem Kind heute nicht mehr bieten. Sie stehen selber unter Druck und sind mit sich nicht mehr in Verbindung. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen und zieht sich durch alle Schichten.

Ersetzt wird diese mangelhafte Bindung durch Suchtmittel: Essen, Konsumartikel aller Art, Freizeitprogramme. Alles das, wovon eine Wohlstandsgesellschaft so lebt. Das Prinzip ist Schuld. "Du bist selber schuld, dass es Dir nicht gut geht. Wenn Du nur dieses oder jenes hättest/ tätest, wärest Du glücklich" Diese wunderbare Verarsche funktioniert, seitdem es den Kapitalismus gibt, der darauf beruht, Bedürfnisse zu befriedigen, die nach außen gerichtet sind.

Die Konsequenz wäre also, und genau darin liegt die Chance der gesellschaftlichen Veränderung bei Armut und Krankheit, sich wieder auf die ursprünglichen Werte zu besinnen Und genau da ist das Problem: Wir wissen nicht mehr, was wertvoll ist. Wir haben kein Unterscheidungsvermögen für heilsam und unheilsam. Wir sind verwirrt, unglücklich verloren in dem Netz fremder Erwartungen an uns. D.h. auch, wir können nicht mehr gut von böse unterscheiden. Wie wollen wir dann aber Kinder zu wertvollen Menschen erziehen? Sie brauchen uns ja als Vorbilder.

Ein Dilemma. Nicht mal eben so lösbar. Es braucht die Bereitschaft, alles was man denkt und glaubt, auf den Prüfstand zu stellen. Also, erst einmal muss das kranke Elternteil für sich selber sorgen, bevor es die Kraft nach außen richten kann. Ein krankes Tier zieht sich zurück, ein krankes oder verletztes Muttertier stößt den Nachwuchs weg. Menschen tun das auch, indem sie bei Überforderung die Beziehung kappen.

Die Frage, die sich mir in meiner o.g. Lebenssituation gestellt hat war: Tue ich meinen Kindern noch gut?
Als ich diese Frage mit Nein beantworten mußte, habe ich die Konsequenz gezogen und schwersten Herzens die Kinder weggegeben.
 

Muzel

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AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Der Bruder meines Sohnes ist vor seiner Geburt gestorben. Ich habe meinen Sohn einfach erzählt wie das geschehen ist. Das hat mein Sohn schon schon im ganz frühen Alter verstanden und konnte es der Verkäuferin erklären. Das hätte ich auch nicht besser gekonnt. Ich weiß nicht, ob er 2 oder 3 Jahre gewesen ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
AW: Wie erzähle ich meinem Sohn, dem Jugendamt, und andere warum ich nicht arbeiten kann

Du bist weder in der Nachweis- noch Erklärungspflicht irgendwem gegenüber.

Gut, beim Sohn wäre es wohl sinnvoll, einfach offen zu erklären, wie es dir geht, wie die Krankheit dich einschränkt (aber nicht vergessen, dass sie auf gar keinen Fall tödlich verläuft - Kids kommen auf die seltsamsten Schlüsse und machen sich riesige Sorgen :wink: ), wie es dir damit geht, dass manche Leute das komisch finden, dass du nicht arbeitest... Da sollte es wirklich keine Probleme geben.

Mutter und Jugendamt musst du nix beweisen und auch nix erklären, wenn du nicht willst. Wenn die Mutter wirklich so drauf ist, dass sie an der Erkrankung zweifelt, dann erst recht nicht - wenn du das bisher aber nicht richtig ausprobiert hast, dann solltest du ihr die Chance geben und erklären.

Es gibt sicherlich viele Info-Webseiten, vermutlich auch irgendwelche Stellen, wo man Info-Flyer o.ä. bekommen kann. Sowas wäre eine gute Basis, ohne das man selbst zu viel Belastendes erklären muss.

Und das Jugendamt muss nur wissen, dass du krank bist und Rente beantragt hast. Punkt. Für deinen Gesundheitszustand sind die nicht zuständig. Allerdings brauchen die evtl. mehr Infos, wenn sie ihren Job erledigen sollen, sofern dieser Job ist, dich in der Erziehung zu unterstützen. Da sind aber Diagnosen, Rechtfertigungen und Beweise auch irrelevant. Da müsstest du nur sagen, wo du wann und unter welchen Umständen in deinem Job als Mutter eingeschränkt bist und Hilfe brauchst. Und darüber solltest du ja eh mit dem JA im Dialog stehen, falls die dich unterstützen.
Falls das JA nur irgendwelche Besuchsrechte umsetzt o.ä. sollte die das doch gar nicht erst interessieren.
 
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