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Wie einer ZAF rechtssicher mitteilen das die keine Telefonnummer und Email erhalten?

Mueller1852

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#1
Nach dem ich erst eine Sanktionsanhörung wegen einer ZAF erhalten hab, ging heut gleich wieder ein Brief von einer anderen ZAF ein. Um sich schneller mit mir in Verbindung zu setzen, soll ich denen meine Telefonnummer und Email mitteilen. Wie mache ich denen nachweislich klar, dass die meine Email und Telefonnummer nicht erhalten?
Wenn ich dort anrufe oder denen schriftlich mitteile das ich beides nicht angeben möchte, dann habe ich keinen Nachweis für meine Antwort. Möchte auch ungern ein Einschreiben verschicken, mal davon abgesehen das ein Einschreiben auch kein Beweis ist, was ich denen geschrieben habe.
 

erwerbsuchend

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#2
Was steht in dem Schreiben der ZAF genau? Wofür benötigen sie deine Telefonnummer oder E-Mail? Wenn es um die Vereinbarung eines VG geht, dann sollen sie dir eine Einladung schicken, wo alle Daten enthalten sind. Generell findest du im ZAF-Forum genügend Tipps und Tricks dazu :wink:
 

Mueller1852

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#3
In dem Brief steht das die mir den Eingang meiner Bewerbung bestätigen und halt mit der Bitte meine Tele und Email mitzuteilen, zwecks schnellerem Kontakt.
 

hartzeline

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#4
du entscheidest wem du deine telefonnummer und email gibst ...und da bist du auch keine rechenschaft schuldig warum und wieso nicht ... das darf auch nicht sanktioniert werden ... never ZAF :icon_evil:
die sollen mal schön per briefpost dich kontaktieren ... dann haben sie auch sehr schnell kein interesse mehr an dir .... und das willst du doch?
 

Wholesaler

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#5
Über Handy bei denen anrufen (Rufnummernübermittlung selbstverständlich ausschalten) und denen klipp und klar sagen, dass du nur auf dem Postweg zu erreichen bist.
 

Sery

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#6
Gib die schriftlich Bewerbungen bei dem Jobvermittler bzw Bewerbungsbüro. Die leider es weiter und vergessen es.
Posted via Mobile Device
 

Mueller1852

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#7
die sollen mal schön per briefpost dich kontaktieren ... dann haben sie auch sehr schnell kein interesse mehr an dir .... und das willst du doch?
So sieht es aus.

Über Handy bei denen anrufen (Rufnummernübermittlung selbstverständlich ausschalten) und denen klipp und klar sagen, dass du nur auf dem Postweg zu erreichen bist.
Das habe ich auch schon so bei anderen ZAF gemacht, nur mache ich mir halt Gedanken das die nicht mal einfach dem JC mitteilen das ich mich nicht gemeldet habe und ich kann nicht nachweisen das ich mich gemeldet habe. Möchte unbedingt vermeiden das ich die nächste Sanktionsanhörung bekomme, deshalb suche ich einen Weg, mich bei denen nachweislich zu melden das die keine weiteren Daten von mir bekommen.

Gib die schriftlich Bewerbungen bei dem Jobvermittler bzw Bewerbungsbüro.
Meine Bewerbung liegt der ZAF schon vor.

Die leider es weiter und vergessen es.
Die leiten es weiter und vergessen es? Ich weiß nicht was du damit meinst.
 
E

ExitUser

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#8
Hast du einen Router und Festnetz?
Da werden Verbindungen doch gelistet.
Auch ein Handy hat normalerweise einen Verlauf der angerufenen und eingegangenen Telefonate. Rufnummern kann man ja unterdrücken.

Bin mir nicht mal sicher, ob du dich melden musst. Die können dich erreichen. Haben sie ja auch! Wenn die das nicht postalisch wollen, deren Problem. Dies wissen, warum die das machen ;) Schriftliches zählt, mündliches schwer zu beweisen.
Telefon musst du nicht rausgeben!!
https://www.elo-forum.org/2325547-post16.html

Schreib denen halt nen normalen Brief, dass du den Postweg vorziehst, da du dich auf mündliche Absprachen nicht verlassen willst und generell schriftliche Nachweise für das JC brauchst.
 

Mueller1852

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#9
Hast du einen Router und Festnetz?
Da werden Verbindungen doch gelistet.
Habe ich ja aber mir zeigt es keine Verbindungen an. Daher habe ich eben mal bei meinem Anbieter angerufen wie ich an die History komme, die Daten können mir nur auf Anfrage per Email zugeschickt werden. Das Problem ist dabei eben das gleiche als wenn ich der ZAF ein Einschreiben schicke, ich könnte dem JC nur nachweisen das ich bei der ZAF angerufen habe, mehr nicht.

Bin mir nicht mal sicher, ob du dich melden musst.
Da bin ich mir auch nicht sicher, könnte passieren das ich meine Mitwirkungspflicht verletze wenn ich auf den Brief nicht antworte.

Schreib denen halt nen normalen Brief, dass du den Postweg vorziehst, da du dich auf mündliche Absprachen nicht verlassen willst und generell schriftliche Nachweise für das JC brauchst.
Bevor ich 70 Cent für eine Briefmarke bezahl, dann kann ich auch kostenlos anrufen, handfeste Nachweise habe ich bei beiden Varianten eh nicht. Beim anrufen hätte ich wenigstens etwas in der Hand, den Verbindungsnachweis. Allerdings habe ich das Problem beim anrufen das die mich dann gleich zu einem Vorstellungsgespräch einladen könnten.
 
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#10
[...] Bevor ich 70 Cent für eine Briefmarke bezahl, [...]
Gebetsmühle anwerf:
mir sagte :
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.

Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
#11
Da du ja nichts schriftlich machen willst nützt dir der Hinweis von @Pixelschieberin leider auch nichts.
Ich kann deine Panik und Vorgehen nicht nachvollziehen.
Einerseits willst du sichere Nachweise, andererseits sind sie dir keine 70 ct. wert.

Das kann nicht funktionieren.

Wenn du angerufen hast auf eine Aufforderung der ZAF, dies zu tun, warum sollte dann eine Verbindungsnachweis nicht reichen?
Dann hilft nur Zustellung per Gerichtsvollzieher oder Zeuge quittiert auf Kopie das Eintüten und Versenden eines bestimmten Schreibens.
So von wegen "leeres Blatt" Papier geschickt.

Sorry, aber du übertreibst, oder siehst das zu schwarz.

Der Provider ist auch seltsam. Was ist das denn für ein Router?
Informier dich da mal.

Dir wegen eines nicht Anrufes Verhalten anzudichten das die Anbahnung eines Jobs verhinderte, wäre gewagt.
Wenn du allerdings gar nichts tust, wird dir die ZAF versuchen eins rein zu würgen. Das können die ganz gut.
Also ruf dort an, du machst alles nur schriftlich.
Das kann dir keiner nachteilig auslegen.
Meine Meinung.
 
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#12
Da du ja nichts schriftlich machen willst nützt dir der Hinweis von @Pixelschieberin leider auch nichts.[...]
Der TE hat doch die Schriftform nicht kategorisch abgelehnt, sondern seine - berechtigten - Bedenken/Einwände vorgetragen.
Wie nämlich alle Eingeweihten wissen:
Einschreiben oder Brief allein haben nicht die gewünschte Beweiskraft.

Möglicherweise hast du übersehen, daß der Vorschlag durchaus dem Einwand des TE Rechnung trägt und eine gangbare Lösung für die vorgetragenen Bedenken birgt.
Somit wird untermauert, daß sich jemand (wenigstens via Fax) gemeldet hat.
Den Rest der Erklärung ist dem Post zu entnehmen, der mit dem Link angesprungen werden kann.
 

Paolo_Pinkel

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#13
Vorweg. Ich habe nicht alle Antworten durchgelesen, sodass es sein kann, dass mein Vorschlag bereits gegannt wurde.

1. Möglichkeit
GRUNDRecht auf informationelle Selbstbestimmung

2. DSGVO
Erst kürzlich in Kraft getreten

Als Äquivalent sehe ich hier z.B. die Anträge der BA/JC, die diese Angaben zwar abfragen, sie jedoch nur optional fordern. Also freiwillig.
 

humble

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#14
Ich würde die per protokolliertem Fax anschreiben, mich für deren Post bedanken und mitteilen, dass ich selbstverständlich jederzeit erreichbar bin und zwar auf postalischem Wege. Dass dieser Weg bestens funktioniert, sieht man an meiner Antwort. Als P.S. der Hinweis dann, dass nur auf postalischem Wege geantwortet werden soll, da die versendende Faxnummer nicht mir gehört.

Wenn man schon so unbedingt auf "Nummer sicher gehen" will. Kostet nix, ist schnell erledigt und eindeutig genug. Wenn die das nicht verstehen, dann ist denen eh nicht zu helfen.
 

Mueller1852

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#15
@ Pixelschieberin: Wenn du ein Fax mit Sendenachweis verschickst, dann ist der Postversand doch unnötig oder? Wenn es Probleme gibt, dann ist doch nur der Faxversand ein Nachweis.

Damit die die Schneckenpost bemühen müssen, manche versuchen doch via Fax zu antworten - pfff, das ist mein Papier...
sperre ich im Router mißliebige Nummern für eingehende Anrufe.
Du versendest deine Faxe über deinen Router? Die Nummer kannst du doch aber auch erst sperren wenn die dich schon einmal kontaktiert haben und das ist doch schon zu viel.


Wenn du angerufen hast auf eine Aufforderung der ZAF, dies zu tun, warum sollte dann eine Verbindungsnachweis nicht reichen?
Die haben mir nicht geschrieben das ich die deswegen anrufen soll, die haben einfach nur geschrieben das ich Ihnen die Daten zukommen lassen soll.
Der Verbindungsnachweis sagt nur das ich dort angerufen habe.

Dann hilft nur Zustellung per Gerichtsvollzieher oder Zeuge quittiert auf Kopie das Eintüten und Versenden eines bestimmten Schreibens.
So von wegen "leeres Blatt" Papier geschickt.
Gerichtsvollzieher machen so etwas? Dachte immer die sind nur dafür da bei den Leuten Geld einzutreiben.
Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?

Der Provider ist auch seltsam. Was ist das denn für ein Router?
Informier dich da mal.
Das ist ein eigener Router von meinem Anbieter, PŸUR.
Hab gestern ja schon bei meinem Anbieter angerufen.

Also ruf dort an, du machst alles nur schriftlich.
Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.


Wenn man schon so unbedingt auf "Nummer sicher gehen" will. Kostet nix, ist schnell erledigt und eindeutig genug.
Kannst du mir einen kostenlosen Onlinefaxanbieter mit Sendenachweis empfehlen?
 

erwerbsuchend

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#16
Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?
Ja, in dem Fall wäre er ein Zeuge. Es ist aber fraglich, welche konkrete Beweiskraft dieser im Fall des Falles hätte. Es käme auf die gesamten Umstände des Falles an, und wie du dich bisher gegenüber dem JC verhalten hast.

Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.
Es gibt leider keine Rechtsgrundlage, auf Grund derer du dich einem VG oder Arbeitsvertrag bei einer ZAF grundsätzlich verweigern darfst, ohne negative Folgen zu erhalten. Für das Gesetz gibt es keinen Unterschied, ob du als Erwerbsloser bei einer ZAF oder einem AG außerhalb von ZAF eine Stelle antrittst. Wie man sich in einem VG bei einer ZAF verhält, kannst du im Forenbereich zum Thema ZAF lesen. Übrigens, ein VG heißt noch lange nicht, dass du direkt einen Arbeitsvertrag erhälst.

Kannst du mir einen kostenlosen Onlinefaxanbieter mit Sendenachweis empfehlen?
Bei den meisten kostenlosen Faxversendern kannst du leider nicht die Absenderkennung bearbeiten. Somit öffnest du in dem Fall dem Empfänger einen weiteren Kanal, auf dem er dich erreichen kann. Meist sind dort auch die Anzahl an Faxen begrenzt.

Ein kostenfreier Anbieter wäre ePost von der Deutschen Post.
 
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#17
Also, ich würde ganz einfach einen kurzen Brief an die schicken, daß du "jederzeit postalisch zu erreichen bist". Diese 70 Cent sind gut angelegtes Geld.

*Vielleicht* würde ich noch dazu schreiben, daß man Telefonnummer und eMail aus datenschutzrechtlichen Gründen und ohnehin unzuverlässiger Erreichbarkeit, nicht herausgeben möchte.

Aber vermutlich noch besser: Diesen Begründungssatz ganz weglassen.

Denn von einem ALG-2-Empfänger kann ohnehin nicht erwartet werden, daß er sich Internet und Handy überhaupt leisten kann. Schließlich ist im Hartz-IV-Satz dafür auch Null Komma nichts vorgesehen.

Also, wenn selbst der Gesetzgeber diese Dinge als "unnötigen Luxus" ansieht, wieso dann so etwas offiziell überhaupt besitzen?

Und wenn du dich bei der Bewerbung auf die schriftliche Schiene festgelegt hast, würde ich NIEMALS anrufen, um mitzuteilen, daß ich der Leihklitsche meine Telefonnummer nicht geben will.

Solche Dinge gehen meist nach hinten los, weil man dann im Gespräch in die Ecke gedrängt wird, und in Rechtfertigungszwang kommt. Evtl. verplappert man sich dann auch, und sagt zum Stellenangebot etwas negatives. - Alles Gefahrenstellen!

Aus eigener Erfahrung: Vor einigen Monaten mußte ich mich bei einer Leihklitsche bewerben. Dabei unterlief mir aber ein Fehler: Ich löschte zwar von allen Bewerbungsseiten meine Telefonnummer sowie die eMail, legte aber ein aus einer vorherigen Bewerbung zurückgeschicktes Lebenslauf-Blatt (Druckkosten sparen!) bei, auf dem noch meine Telefonnummer und eMail stand, versehentlich bei.

Ergebnis: Jeden Tag versuchte die LAF dann 1 oder 2 Mal mich zu erreichen. Die ersten Tage ging ich nicht ran. Dann nach 3 Tagen wurde es mir zu bunt, und hob ab.

Im Gespräch wurde mir dann natürlich gleich ein Helferjob ganz in meiner Nähe angeboten, weil der andere nicht in Frage kam. Nachdem ich abgelehnt hatte, wurde mir dann ein Strick daraus gedreht, indem behauptet wurde, ich hätte "also kein Interesse an einem Jobangebot von uns", und man werde das "dem Jobcenter so mitteilen".

Es blieb zwar bei der Drohung und dem Angstmachen, weil keine Anhörung vom JC kam, aber trotzdem hätte das auch anders ausgehen können.

Fazit: Keine Kommunikation mit den LAFen via eMail oder Telefon! - Die Zecken drehen einem am Telefon nämlich das Wort im Munde herum!

Wenn ich dort anrufe oder denen schriftlich mitteile das ich beides nicht angeben möchte, dann habe ich keinen Nachweis für meine Antwort.
Ich verstehe auch nicht ganz, warum man so viel Angst hat, daß dieser Brief nicht ankommt. - Man braucht doch gar keinen Beweis. Im Zweifel steht halt Aussage gegen Aussage, daß man den Brief abgeschickt hat bzw. der Brief nicht angekommen ist.

Und die LAF hat ja auch nur per normaler Post ihr Zeugs geschickt. Da könnte man im Notfall sogar behaupten, diesen Telefonnummernaufforderungs-Brief gar nicht erhalten zu haben.

Wenn man den Gedanken weiterspinnt, dürfte man sämtliche Bewerbungskommunikation nur noch per Einschreiben abwickeln. Denn was ist, wenn die LAF behauptet, deine Brief-Bewerbung haben sie nicht erhalten?

Um sich schneller mit mir in Verbindung zu setzen, soll ich denen meine Telefonnummer und Email mitteilen.
Die wissen schon, warum sie nur in der "Soll"-Form schreiben. Weil sie dich eben nicht dazu zwingen können.
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

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#18
@JobcenterAffe Natürlich ist für Internet im Regelsatz Geld vorgesehen.
Nachrichtenübermittlung: 37,20€

Und anscheinend hast Du persönlich die ja auch dafür genutzt.

Ändert aber nichts daran, dass man weder Telefon, noch Mail angeben muss oder gar Erreichbarkeit darüber.

Ich sehe das genauso, ein einfacher 70Cent-Brief sollte ausreichend sein.

Begründung kann man sich sparen.

Wenn es denn unbedingt nachweislich sein muss, sollte man die Investition in einen Faxanbieter ala simpleFax nicht scheuen.

Erstmalig 5€ aufladen und man ist gerüstet.
Ohne Rückkanal!
Imho die beste mir bekannte Möglichkeit.
 
E

ExitUser

Gast
#19
Die haben mir nicht geschrieben das ich die deswegen anrufen soll, die haben einfach nur geschrieben das ich Ihnen die Daten zukommen lassen soll.
Der Verbindungsnachweis sagt nur das ich dort angerufen habe.
Das reicht doch! Wenn ZAF dem JC sagt, du hättest dich auf Schreiben nicht gemeldet, reicht doch der Verbindungsnachweis, dass du dich gemeldet hast! Den kann man nicht fälschen!

Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?
Das wäre neben Gerichtsvollzieher die zweit sicherste Zustellungsmöglichkeit!
https://www.ar-law.de/news/rechtssichere-zustellung-von-briefen-durch-einschreiben.html
Zumindest sicherer als Fax gedöns und doppelt-dreifach gemobbel.
Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.
Dann sag denen du brauchst die Einladung schriftlich für das JC ;)
Telefonisch ist dir nicht rechtssicher genug.
Dazu bist du auch nicht verpflichtet und es können dir keine Rechtsnachteile oder Sanktion dadurch entstehen.

Also beruhige dich, keine Panik.
 

humble

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#20
Kannst du mir einen kostenlosen Onlinefaxanbieter mit Sendenachweis empfehlen?
Ich nutze jetzt seit ein paar Monaten simple-fax.de. Bestens zufrieden. Seite kostet zwar 8ct, aber das ist vernachlässigbar.
 

RobbiRob

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#21
Das wäre neben Gerichtsvollzieher die zweit sicherste Zustellungsmöglichkeit!
https://www.ar-law.de/news/rechtssichere-zustellung-von-briefen-durch-einschreiben.html
Zumindest sicherer als Fax gedöns und doppelt-dreifach gemobbel.
Naja, man muss so ein Geschreibsel auch bewerten können.

Das „gedöns“ wird immer noch als Vorab-Fax rege von seiner Zunft genutzt.

Ob der Kumpel, der evtl. auch noch beim selben Jobcenter gequält wird, dann der bessere Beweis ist, als das nachweislich vorab gesendete Fax, müssen Richter im Einzelfall entscheiden.

Wenn gemeinhin von Boten geredet wird, ist doch eher der Angestellte der Kanzlei oder der Mitarbeiter in der Personalabteilung als geigneter Zeuge in dem Fall gemeint.

Grundsätzlich sind wir hier bei dem Fall auch nicht auf forensische Analysen angewiesen, es geht hier ja nicht um einen Mordfall oder Ähnliches.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass das erfolgreich vorab gesendete Fax für solche Fälle immer noch die preisgünstigste, unkomplizierteste und einfachste Möglichkeit ist, rechtssicher ruhig einschlafen zu können.

Übrigens ist die Schriftform gewahrt, da man ja das Original nachschiebt.
Und genau da liegt doch der Punkt, welchem Richter will man denn erklären, dass beides nicht angekommen ist?

Für die wirklich ganz, ganz wichtigen Dinge nimmt man eben den Gerichtsvollzieher.

simple-fax.de. .....Seite kostet zwar 8ct, aber das ist vernachlässigbar.
Ich als armer EMR und BU-Rentner zahle da nur 0,07€ pro Seite, aber das ist vernachlässigbar.... ;-)

Wahrscheinlich hast Du einen Premiumaccount, da kann ich nicht mithalten.
 
Zuletzt bearbeitet:

hansklein

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#22
Machts doch nicht so kompliziert.

Ein Schreiben hinschicken oder anonymisiert ( ohne Absendertelenummer - da gibts genuegend Anbieter) faxen, das du per Briefpost zu erreichen bist, nicht per Handy und nicht per Email, das Geld investiert man einmalig. Dem Gesetz ist damit genüge getan, das du erreichbar bist und fertig ist die Laube.

Nachweisbar bist du per Briefpost zu erreichen und das genügt.
 

Gemcitabine

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#23
Ich als armer EMR und BU-Rentner zahle da nur 0,07€ pro Seite, aber das ist vernachlässigbar.... ;-)

Wahrscheinlich hast Du einen Premiumaccount, da kann ich nicht mithalten.
uff, ich dachte schon, die haben jetzt innerhalb weniger Wochen dir Preise erhöht (und das geht dann im 3-Monatstakt so weiter^^).

Ich habe dort aber auch eine Faxnummer, was normalerweise irgendwie extrakostenpflichtig ist (und man bindet sich auch für ein Jahr), erhielt aber beim Überlegen (eigentlich hab ich nur rumgetrödelt) das Angebot einfach so ohne extra Kosten für ein Jahr und kann es dann verlängern, wenn ich möchte.

Ob man diese zugewiesene Fax-Nr auch unterdrücken oder modifizieren kann, hab ich noch gar nicht ausprobiert, da noch nicht benötigt.
Wäre aber interessant zu wissen, auch für andere Einsatzgebiete.

Ach so, jetzt fällt es mir auch wieder ein. Normalerweise hätte ich einen höheren Betrag vorab einzahlen müssen für die Fax-Nummer, wollte ich aber nicht am Anfang ohne den Service erstmal ein Weilchen zu testen.
Draufhin boten sie mir das dann für die bereits eingezahlten und zu nutzen angefangenen 5 Euro an....
kann ich empfehlen, bisher keine negative Erfahrung, funzt alles wie es soll.
Und ne sehr beratungsfreudige + erreichbare + kostenfreie Hotline haben die auch.

70 c wären für mich -schon aus Prinzip- kein gut investiertes Geld in diesem Fall. Angenommen, man hat das Problem häufiger, dann summiert sich das auch zügig und spätestens dann wäre es -für mich- ein Frustfaktor, weil völlig verplempertes Geld mit noch mehr zusätzlichem Aufwand (als der günstigere Faxversand).
Da denke ich hochökonomisch und zähle Erbsen :biggrin:
für wirklich wichtige Dinge kann sich dann schon mal eine größere Investition lohnen. Aber doch nicht für die Zecken.
 

Mueller1852

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#24
Eben habe ich mir noch mal den VV genau angeschaut und siehe da, ganz unten auf der ersten Seite läd mich das JC gleich für kommende Woche in ihr Haus ein, da die ZAF dort auf neue Sklaven wartet. Da brauch ich mich bei der ZAF gar nicht mehr melden, wenn ich eh zum JC muss.
Zu dem Thema mache ich auch noch mal ein neues Thread auf, da sich solche VV häufen.
 

Sery

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#28
Bei Epost kann man kostenlos faxen und Briefe versendet ich auch nur noch darüber.
Dann hat man einen Beweis, das sie versendet wurden.
Posted via Mobile Device
 

RobbiRob

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#29
Bei E-Post macht man aber einen Rückkanal auf, auch wenn es unwahrscheinlich scheint, dass das JC zurückfaxt.

Geiz ist manchmal nicht geil .... ;-)
 

Regensburg

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#30
Hi :)

kurze Frage:
muss die Gegenseite (JC) auch ePost haben?
Laut INet ist mein JC nicht dabei.
 

Kreativlos

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#31
Hi :)

kurze Frage:
muss die Gegenseite (JC) auch ePost haben?
Nein, braucht sie nicht.
Ich schicke alle Einschreiben mit ePost, da mit der Sendebestätigung auch der genaue Inhalt mit angezeigt wird.
So kann es keine Ausrede mehr geben, von wegen leerer Umschlag.
 
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#32
@JobcenterAffe Das ist zwar OT aber die Zusammensetzung der ALG2 Gelder findest du z.b. hier: Regelbedarf Zusammensetzung
Das sind Anhaltspunkte und meines Wissens nach nicht verbindlich (einzuhalten).

Der geschäftsfähige HE bestimmt NOCH selbst über die ihm zur Verfügung gestellten Geldmittel.
Wenn er den Posten, der am grünen Tisch für Telekommunikation angedacht war, halt für Gummibärchen und Kinokarten einplant, bleibt das (noch) seine freie Entscheidung.

Soweit mir bekannt, darf dem HE nicht fremdbestimmt auferlegt werden, sich ein Telefon anzuschaffen und zu unterhalten oder sich für Fahrten zum JC/MT-Informationsveranstaltungen das Stigma-Ticket seiner Kommune zuzulegen, wenn er seine sonstigen Besorgungen stets zu Fuß machen kann.
 
E

ExitUser

Gast
#33
Das sind Anhaltspunkte und meines Wissens nach nicht verbindlich (einzuhalten).
Ist auch mein Kenntnisstand.
Andererseits: RS-Anteil Wird oft als Argument herangezogen für mehr Leistung.
Z. B. Stromheizung, oder Pauschale für dezentrale WW-Bereitung wo RS-Anteil nicht reicht. Nachweis höherer Kosten.
Da greifen auch die Gerichte auf die RS-Anteile zurück

https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/734250/
die Ausgaben für Haushaltsstrom von... mit den darauf entfallenden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts in Höhe von 36,29 Euro bzw 37,66 Euro monatlich (2011: 28,29 Euro Regelbedarfsanteil Strom + 8 Euro Mehrbedarfspauschale; 2012: 29,06 Euro Regelbedarfsanteil Strom + 8,60 Euro Mehrbedarfspauschale) jedoch nicht vollständig zu bestreiten waren.
Von da her, immer dann darauf berufen, wenn es vorteilhaft ist, bei Nachteilen stumm bleiben. :biggrin:
RS-Anteile haben hier ja keine Relevanz. Aber wenn schon das Thema, wollte ich das erwähnt haben.
 

Mueller1852

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#34
Bei Epost kann man kostenlos faxen und Briefe versendet ich auch nur noch darüber.
Dann hat man einen Beweis, das sie versendet wurden.
Man bekommt beim gratis faxen eine Sendebestätigung und auch bei einem 70 Cent Brief?
Ist die Qualität bei ePost übrigens wenn man gratis ein Fax versendet in Ordnung?

Ich schicke alle Einschreiben mit ePost, da mit der Sendebestätigung auch der genaue Inhalt mit angezeigt wird.
Das klingt ja sehr gut, dass ist sozusagen eine viel günstigere Variante als ein Gerichtsvollzieher zu beauftragen und man hat am Ende die selbe Beweiskraft.

Schaut bitte auch mal in meinen anderen Thread, wo es um VV mit gleichzeitiger Einladung zum VG geht, weil der gleiche Fall trifft auch bei diesem VV zu.
https://www.elo-forum.org/allgemein...ladung-vorstellungsgespraech.html#post2326206
 

Mueller1852

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#35
Es gibt wichtige Informationen zu meiner aktuellen Problematik, sorry für den Doppelpost.

Da mir etwas dazwischen gekommen ist, kann ich den Termin beim JC wo die ZAF auf neue Sklaven wartet nicht teilnehmen. Daher habe ich vorhin mal unterdrückt bei der ZAF angerufen und mitgeteilt das meine Telefonnummer und Email privat bleibt und das ich leider den Termin beim JC nicht wahrnehmen kann, mit gleichzeitiger bitte um einen neuen Termin bei der ZAF. Schon als die gehört hat das es keine Email/Telefonnummer von mir gibt, wurde mir gleich gesagt das dann keine Zusammenarbeit möglich sei. Das habe ich dann einfach im Raum stehen lassen und meinte das ich die Woche bei der ZAF auf dem Amt ein Termin habe, den ich leider aus privaten Gründen nicht teilnehmen kann. Da sagte die Mitarbeiterin von der ZAF "Herr Müller, Sie bekommen vom Staat Geld, dafür das Sie arbeitslos Zuhause sitzen. Ich kann auch nicht wegen jeder Lappalie einfach nicht auf Arbeit erscheinen". :icon_motz: Meinte dann einfach ist Ordnung, bis nächste Woche zu unserem Termin, die sagte darauf, wenn Sie mir dann nicht wenigstens Ihre Email oder Telefonnummer mitbringen, dann können Sie gleich wieder gehen - ich, ok bis dahin, tschüss.
Was man sich alles bieten lassen muss, einfach nur unglaublich. Wenn ich der so blöde gekommen wäre und in so einem bösartigen Ton mit der geredet hätte, dann gibt es gleich die nächste Sanktionsanhörung. Man muss leider ruhig bleiben und alles in sich fressen :icon_dampf:

Die Mitarbeiterin hat auch noch gesagt das die sich das so notiert, das ich die Woche keine Zeit habe und ich muss dem JC dann erklären warum ich die Woche zu dem Termin keine Zeit habe. Muss ich dann wirklich beim JC Rechenschaft ablegen warum ich an dem Tag keine Zeit habe? Ich meine, die können doch froh sein wenn ich mich überhaupt bei der ZAF beworben hab und den Termin zum VG absage und um einen neuen Termin bitte.

Wenn ich da jetzt nächste Woche zu der ZAF gehe und der Mitarbeiterin sage die bekommt keine Email oder Telefonnummer, dann fliege ich wirklich bestimmt gleich raus. Ich habe einen VG Nachweiszettel auf dem die Firmen mir immer per Unterschrift und Stempel bestätigen sollen das ich anwesend war. So wie die vorhin am Telefon klang, habe ich bedenken das die mir den Vorstellungsgespräch Nachweis nicht ausfüllt, wenn die nicht meine Daten bekommt.
Habe ich das Recht darauf das die mir den VG Nachweiszettel ausfüllen? Nicht das ich auf den Nachweis bestehe und da nicht verschwinde, auch wenn die die Polizei holen und am Ende bin ich nicht im Recht.
 

dagobert1

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#36
Die Mitarbeiterin hat auch noch gesagt das die sich das so notiert, das ich die Woche keine Zeit habe und ich muss dem JC dann erklären warum ich die Woche zu dem Termin keine Zeit habe. Muss ich dann wirklich beim JC Rechenschaft ablegen warum ich an dem Tag keine Zeit habe?
Die ZAF wird sich beim JC beschweren, dann kommt vermutlich eine Sanktionsanhörung.
Habe ich das Recht darauf das die mir den VG Nachweiszettel ausfüllen?
Nein, da kannst du nur höflich drum bitten.
Mach das am besten gleich zu Anfang.
 
E

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#37
Wenn die sich stur stellen, hole einen Passanten von der Straße, der dir bestätigt, dass du gerade in dem Laden warst. Dass der mit rein geht und du dann nochmal die Bestätigung verlangst.
Oder nimm Begleitung mit.

Inzwischen braucht man schon im Bewerbungsgespräch einen Beistand.
Die ZAFn lügen ja das blaue vom Himmel. Schon heftige Storys gelesen. Unglaublich.

Dass du den Termin nicht wahrnehmen kannst und um Verschiebung bittest, würde ich zusätzlich per Brief oder halt Fax machen.
 

Mueller1852

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#38
Die ZAF wird sich beim JC beschweren, dann kommt vermutlich eine Sanktionsanhörung.
Beschweren weil ich mich für den Termin ordnungsgemäß entschuldigt habe und um einen neuen Termin gebittet habe, den ich definitiv wahrnehme? Das wäre ja wirklich übel. Wenn das wirklich so kommt, dann habe ich das nächste Problem an der Backe. Zählt eine Absage des VG aus rein persönlichen Gründen nicht?

Mach das am besten gleich zu Anfang.
Dann hasst die mich noch mehr und die weiß sofort bescheid worum es mir nur geht.


Wenn die sich stur stellen, hole einen Passanten von der Straße, der dir bestätigt, dass du gerade in dem Laden warst. Dass der mit rein geht und du dann nochmal die Bestätigung verlangst.
Die Frage ist ob ich überhaupt einen Passanten finde der das mitmacht und das nächste ist, am Ende stehe ich dann mit dem Passanten vor verschlossenen Türen.

Ich könnte im Notfall auch das Handy rausholen und anfangen zu filmen, aus Datenschutzgründen kann man ja auch die Gesichter von den Mitarbeitern verpixeln oder darf ich auch nicht die Räumlichkeiten da filmen, falls die mir das verbieten?

Oder nimm Begleitung mit.
Da habe ich leider niemanden.

Inzwischen braucht man schon im Bewerbungsgespräch einen Beistand.
Selbst wenn man einen Beistand mitnimmt, dann hat man ein Problem wenn es auf der Gegenseite auch 2 oder noch schlimmer, 3 Personen gibt.

Dass du den Termin nicht wahrnehmen kannst und um Verschiebung bittest, würde ich zusätzlich per Brief oder halt Fax machen.
Das wird das Beste sein. Wobei der Brief ohne Zeugen zu verschicken wieder kein Beweis wäre. Ich muss mir später mal auf der deutschen Post Seite anschauen, ob man da wirklich gratis mit Sendenachweis faxen kann. Hat man dort nach dem Versand des Faxes auch eine Kopie von dem gesendeten Text?
 
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#39
[...]Ich könnte im Notfall auch das Handy rausholen und anfangen zu filmen, aus Datenschutzgründen kann man ja auch die Gesichter von den Mitarbeitern verpixeln oder darf ich auch nicht die Räumlichkeiten da filmen, falls die mir das verbieten? [...]
Beweise in eigener Sache dürfen meines Erachtens gesichert werden.
Solange du das Material nicht unerlaubt publizierst, ist alles im Lack.

Zur Info:
Mit Publizieren ist nicht nur das Hochladen auf einschlägige Plattformen gemeint, sondern der Umstand ist bereits erfüllt sobald du das Material auch nur einem Bekannten zeigst. Soweit die Theorie.

Mein RA meinte, ich darf in Räumen, in die ich eingeladen bin, Beweisaufnahmen machen.
Solange es Persönlichkeitsrechte anderer Anwesender nicht tangiert oder Urheberrechte, Copyrights verletzt (Bilder, Designelemente, etc.)
Meine Digicam kann ich mit Datumsstempel und Uhrzeit fotografieren lassen.
Ein niedliches Selfie vorm Firmenschild, einmal von drinnen nach draußen, einmal davor...
Wer will mir denn die unbändige Vorfreude über meinen ersten Schultag vergällen?

Meine Linksammlung zu dem Thema:
- Anwalt.de - Tonaufnahme, Gesprächsmitschnitt als Beweismittel nicht völlig ungeeignet
- Kahrlgeharzt - Tonaufnahme, Gesprächsmittschnitt als Notwehr erlaubt, Vertraulichkeit des Wortes, Record, Aufnahme

Nach der SW-Umstellung leider nicht mehr ansteuerbar:
- Indeclinabilis - Tonaufnahme, Gesprächsmittschnitt zwecks Dokumentation einer Straftat, damit einhergehende Beweissicherung ist zulässig
 

Mueller1852

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#40
Ein niedliches Selfie vorm Firmenschild, einmal von drinnen nach draußen, einmal davor...
Ja, so ungefähr habe ich das auch geplant wenn ich den Nachweis nicht schriftlich bekomme :biggrin:
 

erwerbsuchend

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#41
Daher habe ich vorhin mal unterdrückt bei der ZAF angerufen und mitgeteilt das meine Telefonnummer und Email privat bleibt
Es ist sinnvoller in solchen Situationen zu sagen, dass man nicht über Telefon oder E-Mail-Adresse verfügt, als zu sagen, dass diese Daten für die ZAF geheim bleiben. Schließlich kann die ZAF nicht rechtlich wirksam verlangen, dass man sich ausgerechnet für sie jetzt sofort einen Telefonanschluss und eine E-Mail-Adresse zulegt.

Habe ich das Recht darauf das die mir den VG Nachweiszettel ausfüllen?
Das JC kann nicht auf diesen ausgefüllten Zettel bestehen, denn es gibt für dich keine Rechtsmittel, wie du einen Dritten, hier die ZAF, dazu bringen kannst, dir diesen Zettel für das JC auszufüllen. Die ZAF kann dies auch verweigern.
 

noillusions

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#42
Da mir etwas dazwischen gekommen ist, kann ich den Termin beim JC wo die ZAF auf neue Sklaven wartet nicht teilnehmen.
Das muß ein sog. "wichtiger Grund" (z.B. Arzttermin) sein. Sonst kann sanktioniert werden.
Dann hasst die mich noch mehr und die weiß sofort bescheid worum es mir nur geht.
Ich würde es aufs Äußerste ankommen lassen, ihnen direkt vorwerfen dass sie dich um die Fahrtkosten prellen wollen. Vorgesetzte verlangen, ankündigen, dass du dich beschwerst bei der BA, und bei Drohung mit der Trachtengruppe direkt sagen dass du so immerhin den Nachweis kriegst. Auch der Trachtengruppe kannst du das Problem schildern.

Wenn du in einer Vermittlungsoffensive auf ZAF-Tournee geschickt wirst und jede ZAF macht das, bist du in zwei Wochen pleite.
 

Mueller1852

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#43
Es ist sinnvoller in solchen Situationen zu sagen, dass man nicht über Telefon oder E-Mail-Adresse verfügt, als zu sagen, dass diese Daten für die ZAF geheim bleiben.
Mein SB weiß aber das ich beides besitze. Wer glaubt einem jungen Menschen auch das man kein Handy und Internet besitzt?

Das JC kann nicht auf diesen ausgefüllten Zettel bestehen
Wenn die ZAF behauptet ich war nicht zum VG und ich sag ich war dort, dann dürfte das JC in dem Fall auch nicht sanktionieren, wenn ich eh kein Recht auf einen Anwesenheitsnachweis habe. Wird das in dem Fall dann wenigstens auch so vom JC gehandhabt? Ich ahne nichts gutes ...

Das muß ein sog. "wichtiger Grund" (z.B. Arzttermin) sein. Sonst kann sanktioniert werden.
Auch wenn ich den Termin rechtzeitig abgesagt hab, ein neuer Termin zum VG vereinbart wurde und ich den neuen Termin wahrgenommen habe? Meinen Grund warum ich die Woche nicht auf das JC wollte, sieht das JC bestimmt nicht als wichtigen Grund an.
Es ist ja nicht mal 100%ig klar ob ich verpflichtet bin zu dem Termin, der gleich im VV stand, zu gehen. Auf das Thema antwortet mir leider auch keiner, hier noch mal der Link:
https://www.elo-forum.org/allgemein...ladung-vorstellungsgespraech.html#post2326206

Normalerweise ist ja der Ablauf wenn man einen VV bekommt, man sich darauf bewirbt und dann bekommt man eventuell von dem AG einen Termin zum VG. Solche Termine habe ich schon mehrfach ohne Probleme verschoben.
So wie es das JC mit mir macht, die laden mich einfach zu einem VG ein, obwohl der AG überhaupt nichts von mir weiß. Am Ende hätten die mich gar nicht zu einem VG einladen wollen. Mir ist schon bewusst das ZAF immer auf der Suche nach untergebenen Frischfleisch sind.

Ich würde es aufs Äußerste ankommen lassen, ihnen direkt vorwerfen dass sie dich um die Fahrtkosten prellen wollen.
Die ZAF ist 3 Minuten zu Fuß von mir entfernt. Das ist gleich ein Pluspunkt für meine Terminverschiebung, so brauch das JC (oder die ZAF?) kein Fahrtgeld zahlen.

Auch der Trachtengruppe kannst du das Problem schildern.
Dann muss ich hoffen dass das Gespräch auch unter 4 Augen abläuft. Wenn 2/3 Mitarbeiter das Gegenteil von mir behaupten, dann darf ich vl auch noch den Einsatz von unseren blauen Freunden selbst zahlen.
 

hansklein

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#44
Zählt eine Absage des VG aus rein persönlichen Gründen nicht?
Definitiv nicht, wenn es sich um einen VV mit ordnungsgemäßer RFB gehandelt hat. Auch nicht, wenn du einfach absagst und keinen neuen Termin machst ohne einen rechts sicheren Grund zu haben und der potentielle AG schei... dich an... etc.
Wichtige Gründe Definition
Kurzform: Im Zweifel muss der Betroffene den "wichtigen Grund" darlegen und hoffen, das sein Gegenüber diesen als "wichtigen Grund" aktzeptiert oder falls nicht, die Angelegenheit an übergeordneter Stelle prüfen lassen, z.b. SG
 
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noillusions

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#45
Ich habe es bei ZAF - VG immer so gemacht, dass ich mir einen Laufzetttel/Spickzettel gemacht habe auf dem das Wichtigste steht. Am Ende die Bestätigung für die Wahrnehmung des VG.
Am Ende deshalb weil die dann meist zack-zack den nächsten dran nehmen wollen und kein Bock auf Diskussionen haben und bekam immer den Wisch.
Wenn nicht die Fahrtkosten, dann ist das Problem, dass das VG evtl. angeblich nicht wahrgenommen wurde.
Gerade bei ZAF ist die Gefahr erhöht - da ist ein Kommen und Gehen und da geht auch mal wer unter.
Ich habe mehrfach Schriftstücke von ZAF gekriegt voller Rechtschreibfehler und falscher Termindaten - ich glaube die Berichte von angeblich nicht wahrgenommen VG's sofort - manche ZAF ist schlampig organisiert.

Sagen man hat kein Tele und I-net ist bullshit, man gibt das aus Datenschutzgründen nicht an. Spam, Cold calls und "BA-Datenlecks" - nein Danke...

Ob ein JC sanktioniert oder nicht ist manchmal Glückssache - manche JC laufen scheinbar Amok wegen Kleinigkeiten - Ralph Boes mußte regelrecht um seine Sanktionierung betteln.
Wenn man vorhat etwas nicht zu tun was JC/ZAF/MT wollen, überlegt man sich am Besten mit welchem Grund und ob der rechtlich aussichtsreich ist. Es gibt natürlich ohne Frage viele Gründe Dinge nicht zu tun die diese Fraggles wollen dass man sie macht, aber leider sind nicht alle immer sanktionslos machbar.
 

Mueller1852

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#46
Na super, da muss ich ja dann Mittwoch wohl doch auf das Amt, wenn ich nicht die nächste Sanktionsanhörung haben möchte. Dann muss ich jetzt meinen privaten Termin absagen, obwohl das Arbeitsverhältnis nach dem heutigen Telefonat eh schon gestört ist und ich da nicht anfangen will.

Überlege gerade falls ich Mittwoch wirklich auf das Amt gehe, ob ich die unfreundliche Dame von der ZAF morgen noch mal anrufen muss oder ob ich da einfach übermorgen auftauche und gut. Die wird sich bestimmt freuen wenn die mich auf dem Amt sieht :biggrin:
 
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#47
Also, in meinen Augen ist es immer falsch, einen Vorstellungstermin bei einer LAF telefonisch abzusagen. Die werden da sowas von ausfallend und giftig, und meinen automatisch (zu Recht) man wolle den Job nicht haben.

Ich würde die erbetene Terminverschiebung in jedem Fall schriftlich mitteilen. - Und zwar per Post!

Vorteil: Die ganze Kommunikation dauert länger, und vielleicht hat bis dahin die andere Leiharbeitsfirma, die sich ebenfalls um den gleichen Job bewirbt, diesen schon an einen ihrer Knechte verscherbelt.

Und nachdem die Leihklitsche die Fahrkostenerstattung im Einladungsschreiben sicherlich ausgeschlossen hat, dies als Grund anführen für die Verschiebung des VG's.

Und nicht, daß du "private Terminprobleme" hast. Sowas darf ein ELO nämlich in den Augen des JC's nicht haben, da du "alles dafür tun mußt, deine Erwerbslosigkeit zu beenden" (wie's in deren Belehrungen immer so schön heißt).

Du bittest um Terminverschiebung, weil du erst "die Fahrtkostenerstattung beim Jobcenter genehmigen lassen mußt", und "meldest dich so bald diese genehmigt wurde, unaufgefordert wieder zwecks Festlegung eines neuen VG-Termins". So muß die Terminverschiebung argumentiert werden.

Und daß sie die Telefonnummer und eMail nicht bekommen, sagst du auch nicht am Telefon, sondern erst wenn die Frage darauf beim Bewerbungsgespräch kommt. Aus freien Stücken erwähnt man so etwas nicht.

Wenn die sich stur stellen, hole einen Passanten von der Straße, der dir bestätigt, dass du gerade in dem Laden warst. Dass der mit rein geht und du dann nochmal die Bestätigung verlangst.
Das ist doch utopisch! - Der Passant wird dich für verrückt erklären (oder das zumindest denken). Er wird es ablehnen, als Zeuge zu fungieren, mit dem Argument er wisse nicht worum es geht und wolle sich da nicht einmischen.

Oder nimm Begleitung mit.
Kann er keine organisieren. - Wie wohl die meisten hier.
 
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Mueller1852

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#48
Ich würde die erbetene Terminverschiebung in jedem Fall schriftlich mitteilen. - Und zwar per Post!
Wieso wählst du den Weg ohne Nachweise?

Vorteil: Die ganze Kommunikation dauert länger, und vielleicht hat bis dahin die andere Leiharbeitsfirma, die sich ebenfalls um den gleichen Job bewirbt, diesen schon an einen ihrer Knechte verscherbelt.
Dann wirst du aber trotzdem noch zum VG eingeladen und wenn du ein anderes Arbeitsangebot ablehnst, melden die das dem JC.

Und nachdem die Leihklitsche die Fahrkostenerstattung im Einladungsschreiben sicherlich ausgeschlossen hat, dies als Grund anführen für die Verschiebung des VG's.
Das ist eine gute Begründung einen Termin bei einer ZAF zu verschieben, auch wenn das letzendlich wenig bringt.

Du bittest um Terminverschiebung, weil du erst "die Fahrtkostenerstattung beim Jobcenter genehmigen lassen mußt", und "meldest dich so bald diese genehmigt wurde, unaufgefordert wieder zwecks Festlegung eines neuen VG-Termins". So muß die Terminverschiebung argumentiert werden.
Das klappt aber nicht wenn das JC einen ins Haus einläd zu einem ZAF VG. Außerdem werden die Fahrtkosten doch erst endgültig genehmigt, wenn man den Antrag mit original Fahrschein abgibt. Ich weiß gar nicht genau ob die Fahrtkostenerstattung genau so eine Kann-Leistung ist wie die Bewerbungskostenübernahme. Bisher gab es bei der Erstattung von Fahrtkosten noch keine Probleme.

Und daß sie die Telefonnummer und eMail nicht bekommen, sagst du auch nicht am Telefon, sondern erst wenn die Frage darauf beim Bewerbungsgespräch kommt.
Wenn man unterdrückt bei einer ZAF anruft und die Nummer und Email bei denen noch nicht vorliegt, dann fragen die auch von selbst nach den Daten.
 
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#49
Dann wirst du aber trotzdem noch zum VG eingeladen und wenn du ein anderes Arbeitsangebot ablehnst, melden die das dem JC.
Ein anderes Arbeitsangebot kannst du ablehnen, weil du dich immer nur auf das konkrete mit dem VV bewerben mußt.

Und einzig und allein um das geht es im Bewerbungsgespräch!

Ich weiß, daß die so link sind, und dir mit Alternativangeboten kommt. Dann fragst du, du möchtest jetzt nur über dieses Stellenangebot im VV reden.



Das ist eine gute Begründung einen Termin bei einer ZAF zu verschieben, auch wenn das letzendlich wenig bringt.

Das klappt aber nicht wenn das JC einen ins Haus einlädt zu einem ZAF VG.
Ist das eine allgemeine Einladung vom JC zu einem "Bewerbertag"?

Oder ein Vermittlungsvorschlag auf ein konkretes Jobangebot, wo das Bewerbungsgespräch in den Räumen der Arbeitsagentur stattfindet?

Wenn's nur eine Einladung zum "Bewerbertag" ist, dann nur Lebenslauf mitbringen. Ein Anschreiben gibt's nicht, weil du ja nicht einmal weißt, worauf du dich konkret bewerben sollst (es liegt ja kein VV vom JC vor).

Wobei... ich gehe sogar so weit, daß du nicht einmal Lebenslauf und Zeugnisse vorlegen musst. In meinen Augen ist das eine reine Infoveranstaltung.

Daß daraus was anderes vom JC gemacht wird, kommt daher, daß keiner sich traut, dagegen etwas zu sagen.

Außerdem werden die Fahrtkosten doch erst endgültig genehmigt, wenn man den Antrag mit original Fahrschein abgibt. Ich weiß gar nicht genau ob die Fahrtkostenerstattung genau so eine Kann-Leistung ist wie die Bewerbungskostenübernahme.
Fahrkosten sind "Muß"-Leistung, wenn du so willst.

Wenn man unterdrückt bei einer ZAF anruft und die Nummer und Email bei denen noch nicht vorliegt, dann fragen die auch von selbst nach den Daten.
Du sollst ja auch nicht bei der ZAF von dir aus anrufen, sondern alles per Briefpost machen.

Ich weiß auch nicht, was du mit deinem "Nachweis" immer hast.

Die LAF hat genausowenig einen Nachweis, daß ihre Einladung oder was auch immer bei dir angekommen ist, wenn sie's auch nur mit normaler Post schickt.

Falls die LAF behauptet, sie hätte nichts bekommen, dann schreibst du im Anhörungsbogen rein, daß du es per Post abgeschickt hast. Punkt.

Letztenendes kann das JC deswegen dann keine Sanktion verhängen, weil sie dir auch zumindest *etwas* glauben müssen. Und auf dem Postweg kann halt immer mal etwas verloren gehen.

Ich find's im übrigen extrem dumm, bei der LAF von sich aus anzurufen. Ob mit oder ohne unterdrückter Nummer ist dabei egal.

Du stellst dich dabei einem Zweikampf, den du nur verlieren kannst.

Die sind so gewieft und kaltschnäuzig und drängen dich beim Gespräch so in die Enge durch Alternativjobangebote, und Drohungen, daß sie dich melden, wenn du den nicht annimmst, daß du immer als Verlierer aus so einem Gespräch hervorgehst.

Nur so als letztes Beispiel: Als ich letztes Jahr von einer ZAF aufgefordert wurde, meine Telefonnummer zu hinterlassen, habe ich einfach nicht darauf reagiert.

Die ganze Bewerbung ist dann im Sande verlaufen. - Keine Reaktion der ZAF mehr. Gut, vielleicht hatte ich auch nur Glück dabei.

Aber ich denke, daß bei den ZAFen auch organisatorisch oft ein ziemliches Chaos herrscht. Und die hängen sich eben immer an die leichtere Beute, die von sich aus immer sofort reagiert.

So eine Meldung an das JC kostet die ja auch mindestens 10 Minuten an Papierkrieg. Und vielen ist da der Aufwand schon zu hoch.
 
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#50
Sorry, aber deine Panik wegen Zugangsbeweis finde ich immer noch übertrieben.
Kann man zeitnahes Fax, Anruf, Ebf... nachweisen, ist ein Anscheinsbeweis gegeben. So unbeachtlich sind diese nicht!
Es kommt auf die Glaubwürdigkeit an.
Schon schwierig für ZAF anderes zu behaupten -> wirkt unglaubwürdig.
Leeres Blatt Papier, hat nicht angerufen, sich nicht gemeldet?
Du hast gewisse Nachweise, die müssen nicht alle 100% wasserdicht sein-
Für eine Sanktion muss das JC wasserdichte TATSACHEN liefern.

JC darf nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass Elo lügt!
Wenn alle Stricke reißen würde ich das hier machen. Kann man ja auch freiwillig machen.
§ 23 SGB X Glaubhaftmachung, Versicherung an Eides statt

2Eine Tatsache ist dann als glaubhaft anzusehen, wenn ihr Vorliegen nach dem Ergebnis der Ermittlungen, die sich auf sämtliche erreichbaren Beweismittel erstrecken sollen, überwiegend wahrscheinlich ist.
= Anscheinsbeweis ausreichend?
 

Mueller1852

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#51
Ein anderes Arbeitsangebot kannst du ablehnen, weil du dich immer nur auf das konkrete mit dem VV bewerben mußt.

Und einzig und allein um das geht es im Bewerbungsgespräch!
Davon habe ich hier auch schon gelesen aber irgendwie kann ich das kaum glauben. Als ALG2 Empfänger hat man alles zutun um seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten und man muss jedes zumutbare Arbeitsangebot annehmen. Deswegen kann ich mir das nicht vorstellen, wenn ein AG dem JC mitteilt das du ein Arbeitsangebot ablehnst, dann wird der SB das glaube ich nicht einfach ignorieren.

Hast du einen Link für mich, am besten mit § wo steht das man kein anderes Arbeitsangebot annehmen muss, außer das was im VV steht?

Ist das eine allgemeine Einladung vom JC zu einem "Bewerbertag"?
Es geht um einen VV mit einer Einladung zu einem VG in die AfA.

Fahrkosten sind "Muß"-Leistung, wenn du so willst.
Wenn man jetzt für ein VG beim Jobcenter dafür die Fahrtkosten beantragt und man bekommt nur den Antrag, dann ist dieser Antrag schon eine 100%ige Zusage das die Fahrtkosten übernommen werden? Natürlich vorausgesetzt die Kosten sind im Rahmen.

Du sollst ja auch nicht bei der ZAF von dir aus anrufen, sondern alles per Briefpost machen.
Dann kann man aber auch die kostenlose Variante, den Anruf wählen. Da hat man wenigstens noch etwas in der Hand, den Nachweis das man angerufen hat, bei einem Brief hat man gar nichts.

Ich weiß auch nicht, was du mit deinem "Nachweis" immer hast.
Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen, falls es wieder mal vor das SG geht.

Letztenendes kann das JC deswegen dann keine Sanktion verhängen, weil sie dir auch zumindest *etwas* glauben müssen. Und auf dem Postweg kann halt immer mal etwas verloren gehen.
Das kann man mal behaupten das was weggekommen ist aber wenn das mehrmals vorkommt, wird dir das keiner mehr glauben.

Die sind so gewieft und kaltschnäuzig und drängen dich beim Gespräch so in die Enge durch Alternativjobangebote, und Drohungen, daß sie dich melden, wenn du den nicht annimmst, daß du immer als Verlierer aus so einem Gespräch hervorgehst.
Das gleiche kann dir doch auch beim VG passieren, egal wie du vorher kommuniziert hast.

Nur so als letztes Beispiel: Als ich letztes Jahr von einer ZAF aufgefordert wurde, meine Telefonnummer zu hinterlassen, habe ich einfach nicht darauf reagiert.

Die ganze Bewerbung ist dann im Sande verlaufen. - Keine Reaktion der ZAF mehr. Gut, vielleicht hatte ich auch nur Glück dabei.
Das denke ich auch, nicht jede ZAF wird das ohne Konsequenzen belassen. Ich hatte auch schon in einigen Situationen einfach nur Grlück das der AG dem JC nichts negatives über mich gemeldet hat. Auf das Glück möchte ich mich aber nicht mehr verlassen.


Für eine Sanktion muss das JC wasserdichte TATSACHEN liefern.
Das stimmt nicht, es gibt genügend SB die auf gut Glück sanktionieren und leider haben die damit bei vielen ELO´s erfolg.
 
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#52
Davon habe ich hier auch schon gelesen aber irgendwie kann ich das kaum glauben. Als ALG2 Empfänger hat man alles zutun um seinen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten und man muss jedes zumutbare Arbeitsangebot annehmen. Deswegen kann ich mir das nicht vorstellen, wenn ein AG dem JC mitteilt das du ein Arbeitsangebot ablehnst, dann wird der SB das glaube ich nicht einfach ignorieren.
Du lehnst das Angebot ja nicht ab, sondern sagst nur, daß du über das Stellenangebot (mit VV), wegen dem du eingeladen wurdest, reden möchtest. Nur deshalb bist du hier.

Es geht um einen VV mit einer Einladung zu einem VG in die AfA.
Welches Stellenangebot wird dann konkret in diesem VV genannt. - Hat das eine Referenznummer?

Wenn man jetzt für ein VG beim Jobcenter dafür die Fahrtkosten beantragt und man bekommt nur den Antrag, dann ist dieser Antrag schon eine 100%ige Zusage das die Fahrtkosten übernommen werden?
Du sagtest doch selbst vorher schon, daß du bei der Fahrtkostenerstattung bisher noch nie Probleme hattest. - Ich übrigens auch nicht. Das ist immer das, was noch am unstrittigsten vom Jokecenter bezahlt wird.

Aber bei den Bewerbungskosten machten sie bei mir auch schon zwei Mal auf blöd. Zum Schluß wollten sie diese nur noch erstatten, wenn sie die einzelnen Bewerbungsanschreiben ausgedruckt von mir bekommen. Das habe ich damals gemacht. Wäre aber mit Verweis auf Datenschutz wohl nicht nötig gewesen (bin mir aber nicht sicher). Ich bekam damals dann übrigens 140 € zähneknirschend überwiesen (28 Bewerbungen á 5 €).

Dann kann man aber auch die kostenlose Variante, den Anruf wählen. Da hat man wenigstens noch etwas in der Hand, den Nachweis das man angerufen hat, bei einem Brief hat man gar nichts.
Auch nur, wenn du einen Einzelverbindungsnachweis bekommst. Ich z.B. bekomme keinen.
Jemand anderes sagte es ja schon: Grundsätzlich müssen die vom JC dir glauben, was du sagst. Also, wenn du in der Anhörung schreibst, du hast einen Brief an die abgeschickt, muß das JC das glauben.

Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen, falls es wieder mal vor das SG geht.
Ein Richter muß dir das erst recht glauben.

Das kann man mal behaupten das was weggekommen ist aber wenn das mehrmals vorkommt, wird dir das keiner mehr glauben.
Beim zweiten Mal, wenn du behauptest, du hättest etwas nicht bekommen, wird das JC dir den VV per Einschreiben schicken.
Hat ein Bekannter einmal behauptet, er hätte es nicht erhalten. Kam damit durch. Der nächste VV kam dann per Einwurfeinschreiben.

Das gleiche kann dir doch auch beim VG passieren, egal wie du vorher kommuniziert hast.
Das gebe ich zu, daß das gefährlich ist. Am besten in die Offensive gehen, und Fragen zum Stellenangebot stellen:
Z.B.
  • gibt es einen Betriebsrat? - Falls nein, warum nicht?
  • wo ist der Arbeitsort festgelegt (= Zweigniederlassung der LAF)?
  • LAF wird wohl antworten, "der Einsatzort". => FALSCH! - Bestehe darauf, daß dies der Ort der Zweigniederlassung IMMER ist.
  • wie komme ich von da zum Einsatzort? (Transporter, eigenes Auto; eigenes Auto = 30 Ct./gefahrenem km)
  • oder noch besser: eigener Pkw wird nicht für Firmenfahrten zur Verfügung gestellt! => Transport zur Einsatzfirma muß von LAF organisiert werden.
  • ab Ankunft in der Zweigniederlassung zählt Arbeitszeit!
  • regelmäßige Arbeitszeit 40 Std.?
  • wenn ja, dann jeden Tag nur 8 Std. Arbeitszeit
  • wobei hier schon Fahrtzeit von und zum Einsatzort mit drin enthalten sein muß
  • also effektiv nur 7 1/4 oder 7 1/2 Std. Arbeitseinsatz bei der Entleihfirma täglich
  • => damit passt du dann schon einmal nicht ins Schichtsystem der Entleihfirma, das regelmäßig auf 8 Std. Arbeitszeit angelegt ist
  • wie ist das mit den Mehrstunden? Kommen auf Zeitkonto? - Will aber ausbezahlt haben.
  • Wo muß ich einsatzfreie Zeiten verbringen? In der Niederlassung der LAF? Vielleicht wird dir dann angeboten, zuhause bleiben zu können, aber nur mit tel. Erreichbarkeit => Telefonnummernherausgabe lehnst du aber ab.
  • Folge: Du kommst dann lieber in die Zweigniederlassung jeden einsatzfreien Tag.
Ich denke, allein mit diesen Fragen kannst du der LAF-Klitsche ziemlich schnell das Interesse an dir nehmen. Leute die denken und über ihre Rechte bescheid wissen, sind dort nicht erwünscht. Denn die kann man nicht so richtig ausbeuten.

UND: Du hast den Job nicht abgelehnt, sondern nur entstehende Fragen zum künftigen Job abzuklären versucht. - Und Fragen stellen beim Bewerbungsgespräch ist erlaubt! Über die Lohnhöhe darfst du nicht verhandeln (da Shit-Tarifvertrag von DGB vorhanden), aber über die anderen Konditionen, die nicht drin stehen, darfst du verhandeln!

Das stimmt nicht, es gibt genügend SB die auf gut Glück sanktionieren und leider haben die damit bei vielen ELO´s Erfolg.
Wenn man keinen Widerspruch dagegen einlegt, dann schon.

Ich gebe dir noch etwas Munition fürs ungeliebte Bewerbungsgespräch:

Hier noch zusätzlich ein Fragebogen, der zum Bewerbungsgespräch bei der "Klitsche" abgearbeitet werden kann (vielen Dank nochmals an Dagmar, von der er ursprünglich stammte).

Denn du mußt ja die Zeit beim Bewerbungsgespräch irgendwie füllen, damit DU nicht in die Defensive kommst (mit Alternativjobangebot etc.), sondern ER (der Sklavenhaltervertreter) in der Defensive IST. Zeig' ihm, wo der Hammer hängt, und daß mit dir in Jobangelegenheiten nicht zu spaßen ist! :bigsmile:

Hier meine Fragen. Ich habe den Bogen nicht den ZAFen gegeben, sondern den Personalchef ausgefragt nach dem Bogen.

Gegenfragebogen:


Frageliste an
Firma__________________________________
Ansprechpartner________________________
Straße_________________________________
Ort____________________________________
Tel.:__________________________________


Kündigungsfrist meinerseits innerhalb der Probezeit Huh?

haben Sie einen Betriebsrat? _________________

Befristet / unbefristet? _________________


Arbeitsort u. Firma___________________________________________________

Tätigkeit?____________________________________________________________

Welchen Tarifvertrag, Manteltarifvertrag haben Sie?___________________

Welche Betriebsvereinbarungen bestehen?_______________________________

Nur die tats. Vergütung (ohne jegliche Zuschläge)_____________________

Welche Steigerung sind möglich?_______________________________________

Schichtzuschläge ? Überstundenzuschläge_______________________________


Samstags______; Sonntags_______; An Feiertagen____________

Andere Zuschläge Prämien, Erschwernis, Schmutz, Lärm usw. und wer bestimmt diese

Arbeitszeit ?
Wie viel Std. Woche_____ Tag______?
Überstundenreglung, Zeitkonten ? Wie ist die Regelung? _________________
_____________________________________________________________________

Auf jeden Fall ab der 1. Stunde nur mit Insolvenzschutz einschließlich der Sozialbeiträge der Arbeitgeber mit Nachweis - Name Adresse der Versicherung_____________________________________________________________

Ab 35/38/40. Stunde muss jede weitere Stunde ausbezahlt werden!
(wöchentl. Arbeitszeit) Wenn ein Zeitkonto, dann nur ohne Minusstunden.
Wenn Überstunden abgefeiert werden sollen, dann nur auf meinen Wunsch, da für Nichteinsatzzeiten nur die gesetzliche Regelung gültig ist!
§ 11 Abs. 4 AÜG in Verbindung mit BGB § 615
Das heißt keinen Urlaub und keine Stunden vom Zeitkonto für Nichteinsatzzeiten.

Wie groß ist das Einsatzgebiet?
nur Stadtgebiet ________, ( Tagespendelbereich ) muss mit Bus / Bahn in angemessenerer Zeit nach ( § 121 Absatz 4 SGB 3 ) erreicht werden.
Kein bundesweiter Einsatz! Alles was über die Zeit hinausgeht, die gebraucht wird, um zum Büro der ZA zu kommen ist Arbeitszeit! Diese sind ca. 45 Minuten bei mir.


Wie ist die Fahrzeitenregelung geregelt?_______________________________


Bei auswärtigem Einsatz außerhalb *Niederlassungsstadt* volle Kostenerstattung Fahrt, Unterkunft und Mehrausgaben im voraus?

wie viele Urlaubstage_______
wie viel Urlaubsgeld _______
Jahressonderzahlungen_______



Wie ist der Sonderurlaub geregelt? Umzug, Heirat, Todesfälle usw.
______________________________________________________________



Lohnfortzahlung wie geregelt ? Krankmeldung der AU vom 1.Tag an? ____________


Stundennachweis + dienstl. Besuche im Büro der ZA , für neue Aufträge, Zeit und Kosten (z.B. Fahrgelder, Telefon), wer trägt die entstehenden Kosten (Fahrt-) dafür?
_________________________________________________________________________


Vermögenswirksame Leistungen / Altersversorgung ? _______________________

Wer kommt für Arbeitssicherheit, Sicherheitsregeln - / aufklärung
Persönliche Sicherheitskleidung, -schuhe, Helm, Werkzeug usw. auf?

Wie sind Vertragsstrafen, Konventionalstrafen usw. geregelt?

_____________________________________________________________________


Geschäftsführer / Personalchef

__________________________



__________________, den___________________
Betrifft:
Ihr Schreiben vom 05.09.2018.
Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch. Leider kann ich diesen Termin nicht warnehmen, bis die Kostenübernahme nach § 670 BGB geregelt ist.

Ich bitte Sie um einen neuen Termin, mit der Zusicherung, meine Kosten, die im Zusammenhang der Vorstellung anfallen, zu übernehmen.

Mit freundlichem Gruß

geben die natürlich nicht...


*********************************


Sehr geehrter Herr Blabla,

vielen Dank für Ihre freundliche Einladung zu dem Vorstellungsgespräch am ...................

Leider übernehmen Sie keine Fahrtkosten.

Ich bitte um etwas Geduld, bis ich mit dem für mich zuständigen Jobcenter die Übernahme der Fahrtkosten geklärt bzw. von diesem genehmigt bekommen habe.

Ich setze mich nach entsprechender Genehmigung umgehend mit Ihnen in Verbindung.

mit freuchen Füßen

***************************

Zeit gewinnen - die haben jetzt Kunden - vielleicht in drei Tagen nicht mehr ......
 
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Mueller1852

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#53
Du lehnst das Angebot ja nicht ab, sondern sagst nur, daß du über das Stellenangebot (mit VV), wegen dem du eingeladen wurdest, reden möchtest.
Das ist doch für die ZAF am Ende das gleiche.

Welches Stellenangebot wird dann konkret in diesem VV genannt. - Hat das eine Referenznummer?
Es wird eine genaue Stelle mit einer RN benannt.
In ein paar Stunden muss ich schon zur AfA.

Aber bei den Bewerbungskosten machten sie bei mir auch schon zwei Mal auf blöd. Zum Schluß wollten sie diese nur noch erstatten, wenn sie die einzelnen Bewerbungsanschreiben ausgedruckt von mir bekommen.
Das kenne ich, habe denen dann auch was von Datenschutz geschrieben und das für die ganzen Anschreiben keine Kosten erstattet werden und schon gab es ohne den Nachweisen Geld.

Auch nur, wenn du einen Einzelverbindungsnachweis bekommst. Ich z.B. bekomme keinen.
Über Handy geht das auf jeden Fall und bei Festnetz musst du mal deinen Anbieter fragen, muss gehen.

So einen Fragenkatalog habe ich auch schon, benutze den aber schon sehr lange nicht mehr, da ich bisher immer ohne gut durchgekommen bin.

Was ich mich bei den Fahrtkostenschreiben frage. Wenn du da jedes mal einen Fahrtkostenantrag beim JC stellst, die ZAF dich nicht mehr neu einläd und du dann auch keinen ausgefüllten Fahrtkostenantrag einreichst, fragt dein SB dann nicht was da jedes mal los ist? Ich meine wenn das mal vorkommt ok aber andauernd das gleiche Spiel?
 
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#54
Das kenne ich, habe denen dann auch was von Datenschutz geschrieben und das für die ganzen Anschreiben keine Kosten erstattet werden und schon gab es ohne den Nachweisen Geld.
Wie gesagt: Ich hatte mich damals zu sehr von diesem Scheiß-Teamleiter einschüchtern lassen. Das war ja der volle KZ-Mann.

Aus Fehlern lernt man. Werde ich nächstes Mal so machen wie du.

Über Handy geht das auf jeden Fall und bei Festnetz musst du mal deinen Anbieter fragen, muss gehen.
Aber das will ich doch nicht, mit der Leihklitsche telefonieren!

So einen Fragenkatalog habe ich auch schon, benutze den aber schon sehr lange nicht mehr, da ich bisher immer ohne gut durchgekommen bin.
Okay, ich muß zugeben, ich hatte bisher noch kein VG bei einer LAF. Bin irgendwie schon immer im Vorfeld drum herumgekommen. War aber vor 2 Monaten wirklich knapp gewesen, sonst hätte ich hingemüsst.

Was ich mich bei den Fahrtkostenschreibe frage. Wenn du da jedes mal einen Fahrtkostenantrag beim JC stellst, die ZAF dich nicht mehr neu einlädt und du dann auch keinen ausgefüllten Fahrtkostenantrag einreichst, fragt dein SB dann nicht was da jedes mal los ist?
Ich schrieb dann im Bewerbungsbemühungsnachweis immer rein "Absage", wenn längere Zeit nichts mehr kam. Kam keine Rückfrage vom SB deswegen.

Rechtlich ist es so, daß du keine Fahrtkosten auslegen mußt, weil das dein Hartz-IV-Etat nicht hergibt. Die sind immer im voraus vom JC zu erstatten.

Aber bei mir kam's bisher nur 1 oder 2 Mal vor. - Wie gesagt, irgendwie gehört auch immer etwas Glück dazu, um da rauszukommen. Bei mir arbeiteten die LAFen schlampig. Und meine SBin ist wohl nicht die Schärfste (und die Schlauste).

Sie hat mir aber trotzdem schon zahllose schlaflose Nächte bereitet, vor allem weil sie mir schon mal so eine Endlos-Coaching-Maßnahme reindrücken wollte Ende letzten Jahres. Sie "müsse das tun, Anweisung von oben", sagte sie mir. Naja, nachdem ich da alle Geschütze beim Maßnahmenträger aufgefahren habe, wurde ich bei Antrittsbeginn ausgeschlossen.

Es wird eine genaue Stelle mit einer RN benannt.
In ein paar Stunden muss ich schon zur AfA.
Dann viel Glück! - Wenn du nicht der einzige bist bei diesem "Bewerbertag" (oder wie immer sich das nennt bei dir), hast du gute Chancen, daß sie dich aussortieren.

Falls doch: Daß du nicht sofort den vorgelegten Arbeitsvertrag unterschreibst, ist ja sowieso klar. Erst immer mitnehmen und "prüfen lassen".

Wenn es dann zu einem Arbeitsvertrag kommen sollte, kannst du ja auf das Ausfüllen dieses Fragebogens noch bestehen (einsenden?). - In abgewandelter Form wohl "ja". Denn es werden dort schon viele Fragen gestellt, die beim Arbeitsverhältnis wirklich relevant werden.

Ich gehe morgen übrigens auch auf eine "Jobmesse". Die findet in Nürnberg statt.

Nicht, weil ich dorthin vom JC geschickt wurde, sondern weil ich mal sehen will, wie so etwas in echt abläuft. Und wie meine "Kollegen", die Bewerber dort so ticken. Evtl. sind manche ja sogar begeistert von den Scheißjobs, die ihnen dort angeboten werden.

Für später ist auch mal eine Flugblattaktion bzw. Anti-LAF-Demo geplant.
 
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Mueller1852

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#55
Ich schrieb dann im Bewerbungsbemühungsnachweis immer rein "Absage", wenn längere Zeit nichts mehr kam. Kam keine Rückfrage vom SB deswegen.
Wenn lange nichts kommt, dann schreibe ich in den Eigenbemühungsnachweis "Kein Ergebnis" klappt auch. Trotzdem würde mich das als SB wundern wenn einer ständig Fahrtkostenanträge beantragt und nie ausgefüllte einreicht und der AG gibt auf einmal immer eine Absage, nach dem Fahrtkostenantrag.

Rechtlich ist es so, daß du keine Fahrtkosten auslegen mußt, weil das dein Hartz-IV-Etat nicht hergibt. Die sind immer im voraus vom JC zu erstatten.
Das kenne ich aber anders und hier habe ich das auch so gelesen. Fahrtkostenantrag beantragen --> nach Erhalt zum VG fahren, Geld dafür selber auslegen --> nach dem VG die original Fahrkarte mit Antrag einreichen --> Geld wird nachgezahlt

Wenn du das Geld im Voraus bekommst, dann meldet sich die ZAF nicht mehr und du musst jedes mal das Geld dem Amt zurück überweisen? Das muss deinem SB ja noch mehr auffallen.

Dann viel Glück! - Wenn du nicht der einzige bist bei diesem "Bewerbertag" (oder wie immer sich das nennt bei dir), hast du gute Chancen, daß sie dich aussortieren.
Danke, dort werden bestimmt wieder mindestens 50 Leute sein und es ist ein MassenVG sozusagen. Die haben blöderweise trotzdem immer Interesse.

Dann wünsche ich dir viel Spaß auf der Messe morgen :biggrin:
 

Mueller1852

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#56
War heut bei dem MassenVG, diesmal kam meine Vorgeschichte mir sogar mal zugute. Die ZAF Tante meinte, wer vorbestraft ist, brauch sich die Vorstellung über den Einsatzbetrieb gar nicht erst mit anhören. Da sind gleich mehrere aufgestanden und wieder verschwunden. Ich bin mir noch fix meine Anwesenheit bestätigen gewesen (war da übrigens wieder der einzige), musste da mit der erst mal diskutieren bis die mir meinen Vordruck ausfüllt, war schon kurz davor mein Handy rauszuholen :bigsmile:
 
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#57
War heut bei dem MassenVG [.....]
Das wollte ich schon fragen, wie das heute lief.

Wie muß man sich so ein "Massen-Vorstellungsgespräch" denn konkret vorstellen?

Da sitzen 30 Leute im selben Raum, und einer muß immer vortreten, und das VG mit der LAF-"Personalberaterin" führen, während 29 andere interessiert dabei zuhören?

Und der SB des JC ist auch ständig anwesend?

Das würde dann ja wirklich gegen jeglichen Datenschutz verstoßen.

Dann wünsche ich dir viel Spaß auf der Messe morgen :biggrin:
Ja, ich bin sehr spät dort eingetroffen. Erst gegen 15 Uhr (Veranstaltung ging von 10 bis 16 Uhr).

Viel Andrang war zu der Zeit nicht mehr. Das Verhältnis war oft nur 50:50. Also genauso viele Interessenten wie "Standwächter".

Wie erwartet, etliche Leiharbeitsfirmen, wovon manb bei manchen zwei Mal hinsehen mußte, bis man sie als solche identifizerte.

1 Waffenhersteller (Munition), 1 Waffenverschleißer (Bundeswehr, alle in Tarnuniform), dann noch Aldi und Norma, die groß ihre "Karrierechancen im Einzelhandel" (hoho!) anpriesen und noch einige mittelständische Betriebe aus der Metallindustrie.

Die suchten dann irgendwelche hochspezialisierten Experten in Programmierung und Entwicklung. - Ob sie auf dieser Messe fündig wurden, wage ich zu bezweifeln.

Es war etliches an "ELO-Industrie" wie Sabel-Fortbildung und sonstige Job-Coaching- und Weiterbildungsfirmen (gegen Fortbildungsgutschein vom JC) anwesend.

Auch sah ich - zumindest sichtbar - kaum Erwerbslose. Mir ist dann eingefallen, daß die vermutlich schon zwischen 10-11 Uhr in der Früh dorthin zitiert wurden, mitsamt deren "Wachhunden", den SB's des Mobcenters.

Das wäre für mich der interessantere Zeitpunkt gewesen. - Naja, nächstes Mal dann...

Persönlich Kontakt aufgenommen habe ich mit niemandem. - Bin halt kontaktscheu und hat sich auch nicht ergeben.

Und auf ein Gespräch mit einem Disponenten einer LAF, die ihre Branche in schillernden Farben darstellen, hatte ich auch keine Lust.
 
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Mueller1852

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#58
Wie muß man sich so ein "Massen-Vorstellungsgespräch" denn konkret vorstellen?
Das läuft nicht immer gleich ab. Manchmal sitzen da bis zu 50 Leute in einem Raum, dann stellt die ZAF sich und den Einsatzbetrieb vor und zum Schluss kann man sich dann aussuchen, ob man sich bei denen bewirbt (wenn VV vorhanden und man bewirbt sich nicht, kann es böse enden) aber dann gibt es auch wieder Veranstaltungen, da wird man dann gezwungen, in separate Zimmer zu gehen, wo bis zu 5 ZAF Leute einen nach den anderen abarbeiten. 30/40/50 Leute sind nur eine Welle, wenn die vorüber ist, kommt die nächste Sklavenflut.
Letztens war ich da nur 10 Minuten aber sonst ging das ca 1 - 1,5 Stunden. Wenn die das von um 8 früh bis nachmittag machen, dann kannst du dir vorstellen was das für ein Mastbetrieb ist.

Wie ich mitbekommen habe, wird auch nicht jeder per VV dahin gezwungen. Wenn die Leute ein Brief bekommen wo steht das dort eine Veranstaltung ist und die da bitte hingehen sollen, ohne RFB, dann machen das bestimmt auch die meisten. Ich wurde bisher immer per VV mit RFB dahin gezwungen.

Da sitzen 30 Leute im selben Raum, und einer muß immer vortreten, und das VG mit der LAF-"Personalberaterin" führen, während 29 andere interessiert dabei zuhören?
So hatte ich das noch nicht aber wie letztens schon erklärt das 2 ELO fast nebeneinander sitzen und ein VG führen war schon der Fall.

Wie erwartet, etliche Leiharbeitsfirmen, wovon manb bei manchen zwei Mal hinsehen mußte, bis man sie als solche identifizerte.
Ja das kennt man, in manchen VV ging mir das auch schon so, wenn man nicht genau hinschaut, nur anhand der ersten Seite, erkennt man die nicht immer.
 

Mueller1852

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#59
Heut war ich auf dem JC meinen Sanktionsanhörungsbogen abgeben und als ich Heim bin, stresst schon wieder eine ZAF rum.
Wie in meinem 30% Sperre Thread schon geschrieben, wollte eine ZAF das ich mich von heut auf morgen entscheide ob ich Interesse an dem angebotenen Einsatzbetrieb habe, nähere Infos gibt es hier:
https://www.elo-forum.org/2326866-post73.html
https://www.elo-forum.org/2326956-post77.html

Nun hat mir die ZAF schriftlich geantwortet:
Sehr geehrter Herr Müller,

rückwirkend auf ihren Brief vom 19.09.2018 bedanken wir uns für Ihr Interesse.

Den Termin für ein VG bei XXX in XXX, werden wir Ihnen zeitnah bekannt geben.

Damit wir mit Ihnen die Kommunikation vereinfachen können, benötigen wir eine E-Mail Adresse oder eine Telefonnummer.
Die ZAF hatte ich schriftlich gefragt wie die Schichtzeiten lauten, auf die Frage gab es keine Antwort. Was fakt ist, von dem Einsatzbetrieb komme ich in der Spätschicht nicht mehr nach Hause.

Wichtig wäre auch folgendes zu wissen:
In der Frühschicht wäre ich laut Bahn.de 01:22 unterwegs und bin dann schon 15/20 Minuten zu spät auf Arbeit. Damit ich zu der Uhrzeit überhaupt auf Arbeit bin, müsste ich noch eine Bahn eher fahren, falls ich die knappe Umsteigezeit nicht schaffe, dann wäre ich mit 01:51 sogar über dem Pendelmaximum vom JC. Ist dem JC die kurze Umsteigezeit egal und die beharren dann auf den 01:22?
 

erwerbsuchend

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#60
Die ZAF hatte ich schriftlich gefragt wie die Schichtzeiten lauten, auf die Frage gab es keine Antwort. Was fakt ist, von dem Einsatzbetrieb komme ich in der Spätschicht nicht mehr nach Hause.
Das Thema mit der Erreichbarkeit des Arbeitsortes kannst du doch immernoch im VG ansprechen. Dazu findest du viele Argumente hier im Forum.

Grundsätzlich gilt bei der Pendelzeit, dass die Zeit läuft, sobald du die Haustür verlässt und endet, sobald du beim AG mit der Arbeit beginnst. Sämtliche Umsteige- oder Wartezeiten zählen dabei mit zur Pendelzeit, solange sie bei direkter Fahrt entstehen, d.h. du keine weitere unnötige Pause dazwischen machst.
 

Mueller1852

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#61
Das Thema mit der Erreichbarkeit des Arbeitsortes kannst du doch immernoch im VG ansprechen.
Ich möchte aber nicht erst umsonst bis dahin kutschen, wo ich jetzt schon weiß das ich die Stelle nicht möchte und ich aus der Spätschicht eh nicht nach Hause komme.

Dazu findest du viele Argumente hier im Forum.
Meinst du um die Mitfahrgemeinschaft abzublocken? Weil sonst gibt es ja nur die Option, entweder man kommt hin und zurück zur Arbeit oder nicht.

Grundsätzlich gilt bei der Pendelzeit, dass die Zeit läuft, sobald du die Haustür verlässt und endet, sobald du beim AG mit der Arbeit beginnst.
Dann komme ich schon mit der Verbindung 01:22 über die 1,5 Stunden.

Sämtliche Umsteige- oder Wartezeiten zählen dabei mit zur Pendelzeit
Ob das wirklich jedes JC sofort einsieht das die sich nicht an die Verbindungen bei Bahn.de halten können? Wenn man nur 2/3 Minuten Umsteigezeit hat, dann ist es ja normal das man noch eine Bahn eher nehmen muss.

Wenn ich auf den Antwortbrief nur schreibe das die Pendelzeit über 1,5 Stunden beträgt, dann wird das die ZAF wenig interessieren, wegen den Mitfahrgemeinschaften.
 

Regensburg

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#62
Moin :)

Ich habe dir schon im anderm Thread geschrieben, das dieses Thread absolut unssinig -> Kontraproduktiv ist (nur meine Meinung)

Aber
Ich möchte aber nicht erst umsonst bis dahin kutschen
damit läufst Du engültig gegen die Wand, den:

Der Entleiher ist nicht Dein Arbeitgeber sonder die ZAF.
Und in dieser Konstelation ist dir ein VG bei der ZAFzumutbar.
 

Mueller1852

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#63
Dann erkläre doch bitte mal, warum es unsinnig oder kontraproduktiv ist dem AG nicht seine Email und Telefonnummer zu geben. Soll ich deiner Meinung nach jetzt der ZAF die verlangten Daten von mir senden?


Und in dieser Konstelation ist dir ein VG bei der ZAFzumutbar.
Bei der ZAF war ich schon beim VG.
 

Mueller1852

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#64
Der ZAF habe ich heut noch mal eine Antwort geschickt. Auf die Schichtzeitenfrage hab ich die noch mal hingewiesen, wann ich frühstens beim Einsatzbetrieb sein kann und wann der letzte Bus Heim fährt und sowie das ich pro Toure über 1,5 Stunden unterwegs bin.
Zu guter letzt habe ich die noch darauf hingewiesen das ich aus Datenschutzgründen von einer Angabe der Telefonnummer/Emailadresse absehe.

Also wenn die mich jetzt immer noch zum VG beim Einsatzbetrieb schicken wollen, dann muss die ZAF ja eine richtige Zecke sein.
 

Regensburg

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#65
Moin :)
Dann erkläre doch bitte mal, warum es unsinnig oder kontraproduktiv ist dem AG nicht seine Email und Telefonnummer zu geben. Soll ich deiner Meinung nach jetzt der ZAF die verlangten Daten von mir senden?
Nein, ZAF bekommt diese Daten nicht.
Ich meine nur, das Du zu viel Aktiv im voraus bist.
Bei der ZAF war ich schon beim VG.
Dann muss ich mich entschuldigen - hab irgendwie über gelesen - Entschuldigung :sorry:
 
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#66
Der ZAF habe ich heut noch mal eine Antwort geschickt. Auf die Schichtzeitenfrage hab ich die noch mal hingewiesen, wann ich frühstens beim Einsatzbetrieb sein kann und wann der letzte Bus Heim fährt und sowie das ich pro Toure über 1,5 Stunden unterwegs bin.
Hmmm... ich hätte mal die "Schiene" probiert, daß dein Arbeitsort die Niederlassung der LAF ist. Dorthin begibst du dich täglich um soundsoviel Uhr (= dein Beginn bei der Entleihfirma). Und ab DA beginnt deine Arbeitszeit (= Lohnzahlung) und um das "Transportproblem" soll sich gefälligst die LAF kümmern.

Und pünktlich nach 8 (oder 9 Std. mit Pause) Arbeitszeit willst du wieder bei der NL der LAF zurück sein.

Schade, daß sich das scheinbar noch keiner getraut hat, zu fordern.

Das ganze müsste natürlich so im Arbeitsvertrag von dir abgeändert werden.

Also wenn die mich jetzt immer noch zum VG beim Einsatzbetrieb schicken wollen, dann muss die ZAF ja eine richtige Zecke sein.
Das sind sie sowieso (Zecken), wie du schon gemerkt haben solltest.
Also, eines kann dir definitiv jeder hier sagen, der etwas Ahnung von Zeitarbeit hat: Nämlich daß du NICHT verpflichtet bist, dich beim Einsatzbetrieb zu bewerben.

Und sowas muß dann auch sanktionsfrei bleiben.

Wie gesagt: Vorstellung beim Entleihbetrieb gibt's nicht vor der Einstellung! - Frühestens wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, hat die Leiharbeitsfirma dann das sogenannte "Weisungsrecht". Dann mußt du allerdings auch dort hin (und das sogar jeden Tag! :biggrin:)

Im übrigen nimmt sich die LAF zu viel heraus: Dich irgendwo hinschicken, obwohl noch kein AV unterschrieben ist, geht definitiv nicht!

Der ZAF habe ich vorhin persönlich einen Schreiben in den Briefkasten gesteckt. Denen habe ich mitgeteilt das ich große Interesse an der Stelle hab () und damit die mir am besten gleich nicht mehr antworten oder sich die Geschichte lang hinzieht, wie noch mal die genauen Schichtzeiten waren.
Ob die deine Ironie in Bezug auf "großes Interesse" verstanden haben? - Nach deren Reaktion glaube ich das eher nicht.

Denn durch die Frage nach den genauen Schichtzeiten, hast du in deren Augen ernsthaftes Interesse bekundet.

Hättest du noch um mehr "Prüfungszeit" für den Arbeitsvertrag gebeten, wäre es besser gewesen.

Oder du hättest geschrieben, daß es dir nicht möglich ist, während der genannten Zeiten mit den Öffis zum Entleihbetrieb zu kommen. Als "Alternative" schlägst du ihnen vor, täglich zu Beginn der Schichtarbeitszeit bei der LAF-NL zu erscheinen, die dich dann dort hinbringt. Weiteres siehe oben! (mit Arbeitsbeginn, An- und Abfahrt Arbeitszeit!)

Ich formulier's mal für dich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider ist es mir nicht möglich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die <Entleihfirma> zu den von Ihnen angegebenen Arbeitszeiten überhaupt zu erreichen.
Alternativ könnte ich Ihnen anbieten, täglich zu Schichtbeginn bei Ihrer Niederlassung in der <xxxx-straße> in <deine Stadt> zu erscheinen. Den Transport vom und zum Entleihbetrieb müssten Sie dann organisieren.
Im Arbeitsvertrag müsste dann zusätzlich noch festgehalten werden, daß meine Arbeitszeit ab der Ankunft in Ihrer Niederlassung beginnt und bei Rückkunft endet ("Dienstreise").

Mit freundlichen Füßen

Der-von-Ihnen-künftig-in-Ruhe-gelassen-werden-will
Übrigens:
Bei uns hier auf dem Land gibt's tatsächlich eine Leihklitsche, die den Transport der Leiharbeiter übernimmt. Allerdings ist hier der öffentliche Nahverkehr quasi nicht existent, und die LAF weiß genau, daß sich von deren Hungerlohn kein Leiharbeiter ein Auto leisten kann.
Außerdem rechnet sie (die LAF) den Arbeitsweg den LA's bestimmt nicht als Arbeitszeit an.

Im übrigen, zu dem "zum Einsatzort kommen ist Ihr Problem": Dieser kann (und muß!) sich doch von Zeit zu Zeit ändern. Sonst müssten sie dir ja irgendwann einmal einen höheren Lohn zahlen.

Als mit der "Einsatzort ist NL der LAF" bist du dann wenigstens auf der sicheren Seite.
 
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Regensburg

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#67
Moin :)

im Grunde gebe ich dir recht - aber es ist wichtig zu wissen ob der TE in Gewerkschaft ist.
 
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#68
im Grunde gebe ich dir recht - aber es ist wichtig zu wissen ob der TE in Gewerkschaft ist.
Zeig' mir den ELO, der nach einigen Jahren der Arbeitslosigkeit noch in einer Gewerkschaft ist! (Okay, es gibt vielleicht wirklich einige "Idealisten", aber eben < 1%. Wobei: Idealismus hat schon viele Leute vorzeitig ins Grab gebracht. :smile: )

Außerdem: Wie will die Leiharbeitsfirma denn je herausbekommen, ob der Bewerber Gewerkschaftsmitglied ist oder nicht? Sie wird immer die Aussage des Bewerbers glauben müssen. - Bei der Gewerkschaft fragen, geht nicht, weil die Gew. das gar nicht mitteilen darf (Datenschutz). Bliebe nur noch das JC. Aber selbst die dürften - wenn sie es anhand deiner (nicht geschwärzten) Kontoauszüge sehen würden - das nicht einmal der Leiharbeitsfirma sagen (ebenfalls Verstoß gegen den Datenschutz; bei einer staatlichen Behörde geht sowas schon gleich gar nicht!).
Ergo: Du kannst immer behaupten, du wärst nicht in der Gewerkschaft, wenn dir das Nachteile bringt! - Und als letzter Ausweg: Einfach schnell austreten!

Niemand sollte eine Gewerkschaft unterstützen, die solch nachteilige Tarifverträge für die Betroffenen ausgehandelt hat! - Und erst recht nicht finanziell!

Die Frage ist vielmehr, ob man als arbeitsloses Nicht-Gewerkschaftsmitglied überhaupt Arbeitsverträge mit einer LAF verhandeln darf. - Ich bin mir sicher, das JC sagt "Nein, da gültiger Tarifvertrag vorhanden".

Dann müsste man bei einer Sanktion klagen, und von SG feststellen lassen, ob man als entrechteter ELO das darf oder eben nicht. Bin mir nicht sicher, ob ein Richter dann sagt "Ja, darf".
 

Matt45

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#69
Die Frage wäre: Was ist, wenn ich mit den Tarifvertrag nicht einverstanden bin? Es gibt bei der Vertragsfreiheit einen gewissen "Spielraum".
Sehe ich zumindest so.

Meistens "reden" wir nur über Mindestlohn, deshalb sehe ich die Thematik wieder anders. Für Familien/Mütter/Väter würde so eine "Stelle" nichts ändern im "Status" Aufstocker.

Damit meine ich auch nicht "Forderung 10.000" € im Monat !
 
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#70
Das sind alles noch so ungeklärte Dinge, weil noch niemand ernsthaft die Eier hatte, dagegen anzugehen (ich meine letztenendes vor Gericht zu ziehen dagegen).

Denn der Tarifvertrag der "DGB-Tarifgemeinschaft" mit den Leihklitschen ist ja nicht einmal für "allgemeingültig" erklärt (also für die ganze Branche ausnahmslos gültig). Es gibt bestimmt noch LAF's, die in keinem IgZ oder sonstwo sind. Und die sind letztenendes nur an das Gesetz, sprich die Zahlung des Mindestlohns gebunden.

Die setzen sich dann aber der Gefahr aus, daß sie auf "Equal pay" vom Leiharbeitnehmer verklagt werden. Also wird's wohl doch (fast) keine geben, die nicht in irgendeinem AG-Verband sind.

Vom reinen Menschenverstand her kann ich doch unmöglich an einen Vertrag gebunden sein, an dem ich überhaupt nie (auch nicht durch Stellvertreter) beteiligt war.

Denn wenn man kein Gewerkschaftsmitglied ist, hat ja auch niemand stellvertretend (eine Vereinigung, die ich quasi durch meine Mitgliedschaft dazu ermächtigt habe über Wahlen etc.) für mich (den Bewerber/Arbeitnehmer) verhandelt.

Normalerweise dürfte solch ein Tarifvertrag für einen "freien" Arbeitnehmer dann gar keine Gültigkeit haben. Der müsste seine Konditionen frei verhandeln können dürfen.

Das ganze wäre in etwa so, wie wenn ich eine Wohnung suche, und Vermieter und der Mieterbund handeln einen bestimmten Quadratmeterpreis aus. Und ich habe dann keine Wahl, und muß diesen QM-Preis bezahlen und in die Mietwohnung zu den Bedingungen anmieten. - Und das, obwohl ich gar kein Mitglied im Mieterbund bin (und im Hausbesitzerverein sowieso nicht).
 
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Kreativlos

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#71
Zeig' mir den ELO, der nach einigen Jahren der Arbeitslosigkeit noch in einer Gewerkschaft ist! (Okay, es gibt vielleicht wirklich einige "Idealisten", aber eben < 1%. Wobei: Idealismus hat schon viele Leute vorzeitig ins Grab gebracht. :smile: )
Warum denn nicht? Ich bin es auch. Einen günstigeren Rechtsschutz kann man als Erwerbsloser nicht haben. Denn der Beitrag richtet sich ja nach dem Einkommen.
Und der Rechtschutz der Gewerkschaften gilt auch für Probleme und Streitigkeiten mit der AfA, der DRV oder dem JC.
 
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#72
Wenn ich auf den Antwortbrief nur schreibe das die Pendelzeit über 1,5 Stunden beträgt, dann wird das die ZAF wenig interessieren, wegen den Mitfahrgemeinschaften.
Was haben wir dir über die "Mitfahrgemeinschaften" gesagt? - Du lehnst die ab, wegen
a) ungeklärten Haftungsgründen
b) fehlendem Personenbeförderungsschein des anderen Leiharbeiters
c) evtl. verlangt die Person auch noch Fahrtkostenbeteiligung => darf sie nicht, wegen b)
d) das Risiko bei einer nicht für die Personenbeförderung ausgebildeten Person mitzufahren, ist dir zu hoch/nicht kalkulierbar!
e) fehlender bzw. unzureichender Unfallversicherung (Personeninsassen-Unfallversicherung ist i.d.R. viel zu niedrig, außerdem im Schadenfall immer schwankend, weil sie von der Zahl der Insassen abhängt)
f) du hast keine private Unfallversicherung, deshalb willst du das Risiko durch Mitfahrten zu Schaden zu kommen nicht unnötig erhöhen.

Ganz allgemein kannst du es aber OHNE Begründung ablehen (bester Weg). Eben weil du das nicht begründen mußt. Kein AG kann dich zwingen, jeden Tag im Auto einer für dich fremden Person mitzufahren. Noch dazu, wenn sie gar nicht dafür ausgebildet wurde.

Warum denn nicht? Ich bin es auch. Einen günstigeren Rechtsschutz kann man als Erwerbsloser nicht haben. Denn der Beitrag richtet sich ja nach dem Einkommen.
Wenn du dafür den Rest deines Lebens bei einer Leihklitsche arbeiten willst, und dir dieser "Rechtsschutz", der dann meinetwegen 150 € pro Jahr billiger ist als der gewöhnliche Vollrechtsschutz, dann bitte!

Außerdem gehört ein Rechtsschutz zu keiner unbedingt notwendigen Versicherung.

In erster Linie wurden Gew. gegründet, um für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu kämpfen, nicht damit man sagen kann "Ey, du, leg dich nicht mit mir an, ich hab nen tollen Rechtsschutz".

Ich war auch 25 Jahre Gewerkschaftsmitglied. Aber zu allerletzt wegen dem Rechtsschutz. Finde es übrigens blöd, nur wegen so etwas egoistischem bei einer Gew. Mitglied zu werden.

Gegenfrage:
  • Hast du eine Private Haftpflichtversicherung?
  • Hast du eine Unfallversicherung (mit hohem Betrag z.B. 150.000 €)?
  • Hast du eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ebenfalls mit einer ausreichenden Rente (z.B. 1.000 €/Monat)?

Erst wenn man alle 3 Fragen mit "ja" beantworten kann, sollte man über sowas Überflüssiges wie eine Rechtsschutzvers. nachdenken. (Vorausgesetzt, es ist dann überhaupt noch Geld dafür da.)
 
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Kreativlos

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#73
Wenn du dafür den Rest deines Lebens bei einer Leihklitsche arbeiten willst, und dir dieser "Rechtsschutz", der dann meinetwegen 150 € pro Jahr billiger ist als der gewöhnliche Vollrechtsschutz, dann bitte!
Du hast es nicht verstanden.
Außerdem gehört ein Rechtsschutz zu keiner unbedingt notwendigen Versicherung
.
Als Erwerbsloser sehe ich es schon als notwendig an. Bedeutend besser, als mit einem Beratungshilfegutschein vom Amtsgericht an einen lustlosen Anwalt zu geraten.

Gegenfrage:
  • [*]Hast du eine Private Haftpflichtversicherung?
    Ja, habe ich.
    [*]Hast du eine Unfallversicherung (mit hohem Betrag z.B. 150.000 €)?
    Nein.
    [*]Hast du eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ebenfalls mit einer ausreichenden Rente (z.B. 1.000 €)?
Nein, habe ich nicht.

Erst wenn du alle 3 Fragen mit "ja" beantwortest, solltest du über sowas Überflüssiges wie eine Rechtsschutzvers. nachdenken.
Eine Rechtsschutzversicherung ist weder für einen Erwerbslosen, noch für einen Arbeitnehmer überflüssig.
Auch nicht, wenn man Deine drei Fragen mit NEIN beantwortet.
 
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#74
Gegenfrage:
...
Ja, habe ich.
...
Nein.
...
Nein, habe ich nicht.
Dann bekommst du von mir schon einmal die Note "mangelhaft" in Sachen privatem Versicherungsschutz.

Wobei man sich natürlich darüber streiten kann, wieviel deine Arbeitskraft überhaupt noch Wert ist, wenn du erwerbslos ist. Nach Marktdefinition nämlich gar nichts! Und Unfall- sowie BU-Versicherung zielen ja auf den Ausgleich dieses Wertes der Arbeitskraft (im Fall des Wegfalls). Indirekt sogar die Privathaftpflicht. Weil du ja kein/kaum pfändbares Vermögen besitzt, wenn du in Hartz-IV bist, und einen kapitalen Schaden anrichtest. => Kein/kaum Schaden für dich, weil dein Einkommen unpfändbar ist.

Auch nicht, wenn man Deine drei Fragen mit NEIN beantwortet.
Leider falsch! - Zumindest für "nicht-arbeitslose" Mitglieder der Arbeiterklasse, deren Arbeitskraft noch einen Wert am Markt hat (was bei "uns" ja nicht mehr der Fall ist).
 

TazD

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#75
Moderation:

Die Ursprungsfrage war: Wie mache ich denen nachweislich klar, dass die meine Email und Telefonnummer nicht erhalten? Alle weiteren OffTopic-Beiträge werden daher kommentarlos gelöscht.

 

TazD

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#76
Auf Wunsch des TE zur weiteren Berichterstattung wieder geöffnet.
 

Mueller1852

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#77
Gewerkschaftsmitglied bin ich nicht.
Die Geschichte ob die ZAF für den Weg zum Einsatzbetrieb sorgen muss, war doch wie ihr schon meintet, doch nicht mehr so sicher ob man diesen Weg noch gehen kann? Wäre schon wichtig zu wissen, falls die ZAF mir weiter auf den Sack geht.
 
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#78
Ich würd's auf jeden Fall einmal versuchen. Und "sicher" ist und war in einem ELO-Leben so gut wie nie nichts. Das ist auch vom Hartz-IV-Regime genau so gewollt.

Schade nur, daß man die erstaunten Gesichter nicht sehen kann, wenn man den LAF-Disponenten so einen Vorschlag macht.

Du würdest bestimmt der erste sein damit. Gewerkschaftsmitglied bist du ja nicht, und über Gerichtserfahrung verfügst du auch. - Na denn....

Aber gut, erst einmal mußt du abwarten, was auf deinen letzten Brief an die LAF überhaupt kommt.
 

noillusions

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#79
Eine ZAF nennt ja oft den Ort des Einsatzbetriebes als Ort. Wenn der nicht identisch mit der ZAF-Niederlassung ist, dann paßt das alles doch gar nicht. Und selbst wenn er identisch ist, ist ja meist Strasse oder mindestens Hausnummer anders.
Ist der VV dann hinfällig?
 
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#80
Eine ZAF nennt ja oft den Ort des Einsatzbetriebes als Ort.
In meinen Augen ist es unzulässig, die Adresse des Entleihbetriebs als Arbeitsort zu nennen. Eben weil das nur ein "Ort auf Zeit" wäre. Es ist doch die Intention der Leiharbeit, nur für einen bestimmten (kurzen) Zeitraum in einem bestimmten Betrieb zu arbeiten.

Es muß aber im Arbeitsvertrag ein dauerhafter Arbeitsort genannt sein.

Aber vermutlich müsste man um sicher zu gehen einen Arbeitsrechtler dazu befragen.

Selbst bei Montagearbeitern steht als Arbeitsort bestimmt auch der Hauptsitz der Montagefirma im Arbeitsvertrag. Und ab da geht's dann los zum Einsatzort, wo der Weg dahin aber auch schon Arbeitszeit ist ("Dienstreise").

Zumindest sollte das so geregelt sein. Wenn man will, ist Leiharbeit auch nichts anderes wie Montagearbeit an wechselnden Einsatzorten.

Wenn der nicht identisch mit der ZAF-Niederlassung ist, dann paßt das alles doch gar nicht.
Ja, in meinen Augen waren die Gewerkschaftsfunktionäre bzw. dessen Abgesandte bei den Verhandlungen auch total korrupt !

Aber sich seitenweise im Vertrag darüber auslassen, daß LAN's nicht als Streikbrecher fungieren dürfen. - Wo ja in Schland sooooo oft überhaupt gestreikt wird! => unwichtig!

Zum Einsatzort kommen müssen hingegen jeden Tag 1 Million Leiharbeiter. Werden gezwungen, täglich oft dutzende Kilometer auf eigene Rechnung zurücklegen, ohne auch nur einen Cent dafür an Fahrtkostenentschädigung dafür zu bekommen (gut, manchmal bekommen sie ein paar Groschen für lange Fahrten). Von der Anrechnung als Arbeitszeit gar nicht zu reden!

Ist der VV dann hinfällig?
Nein, sicherlich sehen deutsche Richter so ein Gebahren der LAF für vollkommen okay an.
 

erwerbsuchend

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#81
ohne auch nur einen Cent dafür an Fahrtkostenentschädigung dafür zu bekommen
Man kann die Fahrtkosten für den Arbeitsweg in der Einkommenssteuererklärung absetzen. Wenn man möchte, kann man sich auch bereits schon vorher einen Freibetrag auf die Einkommenssteuer auf der Steuerkarte eintragen lassen, dann hat man bereits innerhalb des Jahres jeden Monat mehr Netto.
 
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#82
Man kann die Fahrtkosten für den Arbeitsweg in der Einkommenssteuererklärung absetzen.
Leider gehört man als Leiharbeiter i.d.R. der unteren Einkommensgruppe an, und zahlt somit nur sehr wenig Lohnsteuer. Ergo bekommt man auch kaum Einkommensteuer über die EkSt.-Erklärung vom Finanzamt zurück.

Bedenken muß man auch den sogenanten pauschalisierten Werbungskostenfreibetrag. Dieser besagt in Kürze, daß man überhaupt erst etwas über die EkSt.-Erklärung zurückbekommt, wenn man diesen Pauschbetrag überschreitet.

Bei einer Fahrtkostenerstattung vom AG hingegen bekäme ma schon ab dem 1. gefahrenen Kilometer 0,30 €/km (mit eigenem Pkw). Das dürfte das 5- bis 10fache dessen sein, was ein Leiharbeitnehmer über die Einkommensteuer je zurückerhalten könnte.

Und wenn dieser verheiratet ist und 2 oder 3 Kinder hat, bezahlt er wohl gar keine Lohnsteuer.

Wenn man möchte, kann man sich auch bereits schon vorher einen Freibetrag auf die Einkommenssteuer auf der Steuerkarte eintragen lassen, dann hat man bereits innerhalb des Jahres jeden Monat mehr Netto.
Das macht aber nur Sinn (bzw. wird vom Finanzamt auch nur dann gemacht), wenn der Werbungskostenpauschbetrag in Höhe von 1.000 €/Jahr überschritten wird. - Und das ist schon ordentlich Holz.
 
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Regensburg

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#83
Moin :)
Nein, sicherlich sehen deutsche Richter so ein Gebahren der LAF für vollkommen okay an.
Sehe ich auch so denn, dieses ZAF Sche**** , Niedriglohnsektor, ist politisch gewollt.
Und wie ich schon ein paar SG-Richter kennenlernen dürfte sind sie sooooo unabhängig, das sie sich der politische wille beugen um nicht aus der Reihe zu tanzen. Sonst wird es nichts mit Beförderung -> LSG.
Man kann die Fahrtkosten für den Arbeitsweg in der Einkommenssteuererklärung absetzen.
Mit Verlaub -> träum weiter.
Welcher ZAF Sklave verdient so viel das er eine Steuererstattung kriegt?

https://www.elo-forum.org/zeitarbei...kosten-absetzen-wichtig-steuererklaerung.html

Edit: JA war um 1 Minute schneller -> Glückwunsch :cheer2:
 
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#84
Edit: JA war um 1 Minute schneller -> Glückwunsch :cheer2:
Tja, das Forums-Zielfoto hat zweifelsfrei entschieden... - Aber gehst in die Annalen des ELO-Forums als "2. Sieger" ein. :welcome:

Man kann die Fahrtkosten für den Arbeitsweg in der Einkommenssteuererklärung absetzen.

Wenn man möchte, kann man sich auch bereits schon vorher einen Freibetrag auf die Einkommenssteuer auf der Steuerkarte eintragen lassen, dann hat man bereits innerhalb des Jahres jeden Monat mehr Netto.
.... die Welt wäre so schön, wenn sie nicht an der trostlosen Realität scheitern würde.

Das macht aber nur Sinn (bzw. wird vom Finanzamt auch nur dann gemacht), wenn der Werbungskostenpauschbetrag in Höhe von 1.000 €/Jahr überschritten wird. - Und das ist schon ordentlich Holz.
Ehmmm... kleiner Nachtrag: Es sind sogar 1.600 €, die man mindestens als Werbungskosten nachweisen muß, damit ein Freibetrag in die LSt.-Karte eingetragen wird:


Von den erklärten Werbungskosten zieht das Finanzamt den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro ab, weil dieser Pauschbetrag in die Lohnsteuertabellen bereits eingearbeitet ist.
Ein Lohnsteuerfreibetrag wird nur festgestellt, wenn diese drei Ausgabenarten (Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen) zusammen mehr als 600 Euro betragen.
 
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Mueller1852

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#85
Ich würd's auf jeden Fall einmal versuchen.
Wenn ich keinen Rechtsanspruch auf diesen Weg hab, dann ist mir die Sanktion vor dem SG doch sicher.

In meinen Augen ist es unzulässig, die Adresse des Entleihbetriebs als Arbeitsort zu nennen. Eben weil das nur ein "Ort auf Zeit" wäre.
In meinen VV steht die richtige PLZ vom Einsatzbetrieb und die PLZ von der ZAF (nicht identisch). Wenn der VV geschickt wird, dann kann man ja vorher nicht wissen wie lange man in dem genannten Einsatzbetrieb tätig ist. Denke schon dass das zulässig ist.

Es muß aber im Arbeitsvertrag ein dauerhafter Arbeitsort genannt sein.
Wenn der Arbeitsort geändert wird, bekommt man dann nicht einen aktualisierten AV?
 
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#87
Wenn der Arbeitsort geändert wird, bekommt man dann nicht einen aktualisierten AV?
Im Extremfall müsstest du ja dann alle 2 Wochen einen neuen Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen.

Es gibt sicher etliche LAN's, die binnen kurzer Zeit von einem Entleihbetrieb zum anderen geschubst werden (als "Springer", um Ausfälle durch Krankheit auszugleichen).

In meinen VV steht die richtige PLZ vom Einsatzbetrieb und die PLZ von der ZAF (nicht identisch). Wenn der VV geschickt wird, dann kann man ja vorher nicht wissen wie lange man in dem genannten Einsatzbetrieb tätig ist. Denke schon dass das zulässig ist.
Die VV's sind sowieso irrelevant, weil die sowieso immer nur ganz schlampig ausgearbeitet sind (was die Beschreibung des Jobs betrifft).

Was zählt, ist was im Arbeitsvertrag steht.
 
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Mueller1852

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#88
In der Regel wird im Arbeitsvertrag die Niederlassung der ZAF als Arbeitsort, als erste Betriebsstätte, genannt, bei der man auch eingestellt wird.
Somit brauch man dann auch nur jeden Tag bis zu der ZAF fahren und die müssen für den Weg zum Einsatzbetrieb sorgen.
 
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#89
Somit brauch man dann auch nur jeden Tag bis zu der ZAF fahren und die müssen für den Weg zum Einsatzbetrieb sorgen.
Sollte so sein, ist es aber evtl. leider nicht. Weil in dem Shice-DGB-Manteltarifvertrag mit den Sklaventreibern steht:
§ 8.3 Sofern für den einfachen Weg außerhalb der Arbeitszeit von der Niederlassung/Geschäftsstelle zum Einsatzort beim Kundenbetrieb mehr als 1,5 Stunden bei Benutzung des zeitlich günstigsten öffentlichen Verkehrsmittels aufgewendet werden müssen, erhält der Mitarbeiter die über 1,5 Stunden hinausgehende Wegezeit je Hin- und Rückweg mit den tariflichen Entgelten nach §§ 2 bis 6 des Entgelttarifvertrages bezahlt, sofern er diese Wegezeit tatsächlich aufgewandt hat.
Also, nach deren Definition geht ein An- und Abfahrtsweg von bis zu 3 Stunden (!) voll zu Lasten des Leiharbeitnehmers. - Sowohl zeitlich als auch finanziell.

und

§ 8.4 Beträgt der zeitliche Aufwand für die Wegezeit im Sinne von § 8.3 mehr als 2 Stunden, hat der Mitarbeiter Anspruch auf Übernahme von Übernachtungskosten nach folgender
Maßgabe: [.....]
Nach 4 Stunden Fahrtzeit (gesamt) hätte man ein Übernachtungsrecht beim Entleihbetrieb. - Ist aber wohl eher theoretisch zu sehen. Die schauen dann schon, daß die Reisezeit bei 3 3/4 Std. bleibt. :idea:
 

Regensburg

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#90
Moin :)
Also, nach deren Definition geht ein An- und Abfahrtsweg von bis zu 3 Stunden (!) voll zu Lasten des Leiharbeitnehmers. - Sowohl zeitlich als auch finanziell.
Nicht unbedingt - daher auch meine Frage #67:
ob der TE in Gewerkschaft ist.
den es steht auch geschrieben:
§ 1 GELTUNGSBEREICH
....................
§ 1.3 persönlich:
für die Arbeitnehmer (Mitarbeiter), die von dem Zeitarbeitsunternehmen
(Arbeitgeber) einem Entleiher (Kundenbetrieb) im Rahmen
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) überlassen werden
und Mitglieder einer der vertragsschließenden Gewerkschaften sind.
 
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#91
Das schlechte ist, daß das wohl absolut noch niemand durchgefightet hat. Vermutlich würde man von der LAF beim JC angeschwärzt wegen dieser "eigenmächtigen Vertragsänderung" (= in den AV reinschreiben, daß Arbeitsort die NL der LAF ist, und Fahrzeit = Arbeitszeit!). - Und das JC würde natürlich daraufhin (rechtswidrig) eine Sanktion verhängen.

Aber in meinen Augen würde sich ein Durchkämpfen auch vor Gericht lohnen. Eben weil dieser Punkt der Fahrtzeiten bei den Leihklitschen einmal eindeutig geklärt gehört und auch ein weiterer Weg wäre, der Leiharbeit zu entkommen. Und das sogar auf relativ einfach Weise. - Wie gesagt, wenn's dann einmal eine gerichtliche Klärung gegeben hätte.

Das kann natürlich auch nach hinten losgehen, wenn der Richter (wie vorher von Regensburg gemutmaßt) besonders gerne arbeitgeberfreundlich bzw. "karrierebewußt" urteilt. Müsste man dann halt in die Revision gehen, bei der mehrere Richter gleichzeitig sich das dann ansehen (müssen) => Meinungsverschiedenheiten!, evtl. gegenläufiges Urteil.

Denn gerade bei diesem Punkt (Fahrtzeit ist Arbeitszeit!) wird ja jeder Leiharbeiter von der LAF beschissen. Und bei der Abwälzung der Fahrtkosten zum Entleihbetrieb fast jeder.
 

Mueller1852

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#92
Nach 4 Stunden Fahrtzeit (gesamt) hätte man ein Übernachtungsrecht beim Entleihbetrieb. - Ist aber wohl eher theoretisch zu sehen. Die schauen dann schon, daß die Reisezeit bei 3 3/4 Std. bleibt.
Laut JC muss man auch keine Arbeit annehmen, wenn die Fahrtzeit pro Tag über 3 Stunden liegt oder hat sich da auch schon wieder was geändert?

Das schlechte ist, daß das wohl absolut noch niemand durchgefightet hat. Vermutlich würde man von der LAF beim JC angeschwärzt wegen dieser "eigenmächtigen Vertragsänderung" (= in den AV reinschreiben, daß Arbeitsort die NL der LAF ist, und Fahrzeit = Arbeitszeit!). - Und das JC würde natürlich daraufhin (rechtswidrig) eine Sanktion verhängen.
Mit meinen wenigen Erfahrungen auf dem Gebiet, möchte ich auch nicht der erste sein der vor das SG deswegen zieht.

Jetzt noch mal bitte eine eindeutige Antwort, wenn man kein Gewerkschaftsmitglied ist, dann darf man bei ZAF die einen Tarifvertrag haben, sowie die keinen haben, den Arbeitsvertrag verhandeln? Wenn das so ist, dann darf ein Richter einen auch nicht sanktionieren wenn man den AV verhandeln möchte, der Richter wäre dann ja korrupt.

Wenn eine ZAF einen Tarifvertrag hat, dann dürfen die in einem AV auch nichts ändern, selbst wenn die es möchten. Wenn ich verhandeln darf und die ZAF laut Tarifvertrag nichts im AV ändern darf, dann muss man normalerweise weder den AV unterschreiben, noch wäre eine Sanktion gerechtfertigt.
 

Kreativlos

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#93
Aber in meinen Augen würde sich ein Durchkämpfen auch vor Gericht lohnen. Eben weil dieser Punkt der Fahrtzeiten bei den Leihklitschen einmal eindeutig geklärt gehört und auch ein weiterer Weg wäre, der Leiharbeit zu entkommen. Und das sogar auf relativ einfach Weise. - Wie gesagt, wenn's dann einmal eine gerichtliche Klärung gegeben hätte.
Es hat sich doch schon jemand durchgekämpft.
https://openjur.de/u/114808.html
 
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#94
Wenn eine ZAF einen Tarifvertrag hat, dann dürfen die in einem AV auch nichts ändern, selbst wenn die es möchten.
Also, das stimmt nicht. Ein tarifgebundener Betrieb kann jederzeit Vereinbarungen in den Arbeitsvertrag hinzufügen oder ändern, die sich zugunsten des Arbeitnehmers auswirken, also nach "oben" abweichen. Z.B. statt tariflich 30 Tage Urlaub dann im AV 34.

Nur solche Klauseln, die die Konditionen des AN verschlechtern würden ggü. dem Tarifvertrag, wären ungültig.

Wenn ich verhandeln darf und die ZAF laut Tarifvertrag nichts im AV ändern darf, dann muss man normalerweise weder den AV unterschreiben, noch wäre eine Sanktion gerechtfertigt.
Wie gesagt, die ZAF darf ja durchaus etwas im AV ändern. Allerdings nur nach oben.

Das Problem ist eher das JC: Momentan bildet sich das JC ja noch ein, daß man als LAN mit der LAF nicht verhandeln darf, weil Löhne etc. durch den IgZ-Tarifvertrag schon ausgehandelt wurden. Ganz gleich, ob der nun in der Gewerkschaft ist, oder nicht.

Das wird dem ELO dann als absichtliche Verhinderung der Anbahnung des Arbeitsverhältnisses ausgelegt. Und DA müsste einmal einer diesen Sachverhalt vor Gericht bringen, und abwarten, wie das Urteil dazu ausfällt. Kann natürlich wie gesagt durchaus sein, daß Richter den Tarifvertrag auch für Nichtmitglieder als bindend ansehen.

Aber in meinen Augen: Wenn kein Gewerkschaftsmitglied => dann gilt Vertragsfreiheit, und dann auch Verhandlungsfreiheit über Lohn und Arbeitsbedingungen.

Es hat sich doch schon jemand durchgekämpft.
https://openjur.de/u/114808.html
Sehr altes Urteil (von 2006). Ich weiß gar nicht, ob es damals schon einen Manteltarifvertrag der LAF's mit der DGB-Tarifgemeinschaft gab.

Noch dazu ging es in dem speziellen Fall um eine Fahrgemeinschaft, die am Ort der LAF-Niederlassung startete.

Aber was, wenn der LAN alleine fährt und darauf besteht, jeden Tag nur zum Ort seiner LAF-NL zu fahren, dort sein Auto abstellt, und sagt, er will von der LAF zum Entleihbetrieb gebracht werden?

Dieser Sachverhalt wurde noch nicht gerichtlich geklärt.
 
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#96
Laut JC muss man auch keine Arbeit annehmen, wenn die Fahrtzeit pro Tag über 3 Stunden liegt oder hat sich da auch schon wieder was geändert?
Selbst diese 3 Stunden sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Nicht wegen der geforderten Freizeit, die man täglich opfern muß weil "zumutbar". - Das ist natürlich auch unverschämt vom Assamt. Sondern wegen der durch den langen Anfahrtsweg entstehenden KOSTEN!

Die Regelung muß irgendwie noch aus den 80ern sein, als die Spritkosten vielleicht 1/3 dessen betragen haben, was Energie heutzutage kostet.

Rechnen wir das einmal genau durch:
3 Std. geforderte maximale Fahrtzeit pro Tag, bedeutet bis zu 300 km zurückgelegte Wegstrecke. Angenommen der Pkw verbraucht 8 Liter Benzin auf 100 km, dann sind wir bei 24 (!) Litern Kraftstoffverbrauch pro Tag. Das wären dann allein an Spritkosten (1,50 €/Liter) 36 € täglich an Betriebskosten. - Und da ist Wartung und Wertverlust des Pkw noch gar nicht eingerechnet!

Veranschlagt man die Gesamtkosten eines Pkw mit 30 Cent/km, was ja laut ADAC-Statistik die unterste Grenze für einen Kleinwagen sind, wären das 90 € täglich.

Viele Leiharbeiter verdienen aber pro Tag nur 50 oder 60 € netto! Sie würden bei solch einer Fahrtstrecke somit jeden Tag 20 bis 30 € Verlust machen, im Monat somit mindestens 400 bis 600 € in die Miesen gehen!

Der scherzhaft gemeinte Spruch, man "muß noch Geld mitbringen, damit man arbeiten darf", wird bei solchen Arbeitsagentur-Zumutungen dann bittere Realität!

Für ZAF hat man kein eigenes Kfz.
Wenn du jeden Tag damit zur Niederlassung kommst, fordern die bestimmt, daß du damit auch zum Entleihbetrieb fährst.
 

erwerbsuchend

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#97
Selbst diese 3 Stunden sind schon lange nicht mehr zeitgemäß.
Die maximal zulässige Pendelzeit zwischen Wohn- und Arbeitsort beträgt insgesamt für Hin- und Rückweg 2,5 h.

Wenn du jeden Tag damit zur Niederlassung kommst, fordern die bestimmt, daß du damit auch zum Entleihbetrieb fährst.
Warum schreibe ich wohl, dass man für die ZAF kein eigenes Kfz hat, oder zumindest dessen Betrieb nicht garantieren kann, weil es reparaturanfällig ist? Richtig, um genau solche Debatten mit der ZAF zu vermeiden.
 

Mueller1852

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#98
Nur solche Klauseln, die die Konditionen des AN verschlechtern würden ggü. dem Tarifvertrag, wären ungültig.
Dann gibt es die Tarifverträge ja doch nicht nur zum Vorteil der AG, ein bisschen was gutes hat es auch für AN.

Wie gesagt, die ZAF darf ja durchaus etwas im AV ändern. Allerdings nur nach oben.
Nur lässt keine ZAF mit sich handeln.

Kann natürlich wie gesagt durchaus sein, daß Richter den Tarifvertrag auch für Nichtmitglieder als bindend ansehen.
Zu was gibt es dann diesen §?
§ 1 GELTUNGSBEREICH
....................
§ 1.3 persönlich:
für die Arbeitnehmer (Mitarbeiter), die von dem Zeitarbeitsunternehmen
(Arbeitgeber) einem Entleiher (Kundenbetrieb) im Rahmen
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) überlassen werden
und Mitglieder einer der vertragsschließenden Gewerkschaften sind.
Woher stammt dieser § überhaupt?

Aber in meinen Augen: Wenn kein Gewerkschaftsmitglied => dann gilt Vertragsfreiheit, und dann auch Verhandlungsfreiheit über Lohn und Arbeitsbedingungen.
Für uns ELO gilt doch sowieso keine Vertragsfreiheit, wenn wir AV unterschreiben müssen, um keine Sanktion zu bekommen.

Aber was, wenn der LAN alleine fährt und darauf besteht, jeden Tag nur zum Ort seiner LAF-NL zu fahren, dort sein Auto abstellt, und sagt, er will von der LAF zum Entleihbetrieb gebracht werden?
Als LAN könnte man schon froh sein, wenn die ZAF überhaupt für die Strecke zwischen ZAF - Entleihbetrieb voll aufkommt. Entweder Sprit/Verschleiß vom Auto oder eine Fahrkarte mit den öffentlichen muss bezahlt werden + Fahrtweg zwischen ZAF - Entleihbetrieb = Arbeitszeit.
Das man von einer ZAF verlangt das die ein Auto/Bus inkl. Fahrer bereitstellen, dass sehen bestimmt auch Richter als ziemlich dreist an, auch wenn die ZAF das ruhig machen könnte.


Die maximal zulässige Pendelzeit zwischen Wohn- und Arbeitsort beträgt insgesamt für Hin- und Rückweg 2,5 h.
Hat sich da gesetzlich was verändert? Kenne das auch so 1,5 Stunden pro Tour sind laut JC zumutbar.

Warum schreibe ich wohl, dass man für die ZAF kein eigenes Kfz hat, oder zumindest dessen Betrieb nicht garantieren kann, weil es reparaturanfällig ist? Richtig, um genau solche Debatten mit der ZAF zu vermeiden.
Wenn das JC weiß das mein ein Auto hat und der ZAF verschweigt man dies, dann hat man doch wieder durch sein Verhalten (Lügen) ein Jobangebot abgewendet --> Sanktion.
 

erwerbsuchend

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Woher stammt dieser § überhaupt?
Den findest du am Anfang des Tarifvertrages. Dies ist der Bereich, wo der Geltungsbereich des Tarifvertrages erklärt wird. Du solltest dir daher mal die Tarifverträge genauer ansehen und selber lesen.

Hat sich da gesetzlich was verändert? Kenne das auch so 1,5 Stunden pro Tour sind laut JC zumutbar.
Dann lasse dir doch mal von deinem JC die Grundlagen, auf denen es zu dieser Annahme kommt, schriftlich geben.

Wenn das JC weiß das mein ein Auto hat und der ZAF verschweigt man dies, dann hat man doch wieder durch sein Verhalten (Lügen) ein Jobangebot abgewendet --> Sanktion.
Du weißt schon, dass man ein Kfz in einem verkehrssicheren Zustand halten können muss, damit man damit am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann? Zahlt dir das JC auch unbürokratisch jede Wartung und Reparatur des Kfz, oder müsstest du diese erst beantragen und aus eigener Tasche vorfinanzieren, bis das JC zahlt? Zudem, wer sagt, dass jenes Kfz überhaupt bis in alle Ewigkeit haltbar ist? Bist du verpflichtet, nach einem Unfall, dir direkt wieder ein Kfz anzuschaffen?

PS: Du solltest dich mehr im ZAF-Bereich des Forums über das Thema ZAF einlesen. Viele deiner Fragen wurden dort bereits mehrfach beantwortet :wink:
 

dagobert1

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Nur solche Klauseln, die die Konditionen des AN verschlechtern würden ggü. dem Tarifvertrag, wären ungültig.
Kommt drauf an, was im Tarifvertrag drin steht.

Kann natürlich wie gesagt durchaus sein, daß Richter den Tarifvertrag auch für Nichtmitglieder als bindend ansehen.
Wenn der Tarifvertrag im Arbeitsvertrag wirksam in Bezug genommen wurde, dann wird ein Richter das so sehen.

Sehr altes Urteil (von 2006). Ich weiß gar nicht, ob es damals schon einen Manteltarifvertrag der LAF's mit der DGB-Tarifgemeinschaft gab.
Scheint, als hättest du das Urteil gar nicht gelesen.
Da steht das nämlich drin ...
 
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