Wie einer ZAF rechtssicher mitteilen das die keine Telefonnummer und Email erhalten?

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Mueller1852

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Nach dem ich erst eine Sanktionsanhörung wegen einer ZAF erhalten hab, ging heut gleich wieder ein Brief von einer anderen ZAF ein. Um sich schneller mit mir in Verbindung zu setzen, soll ich denen meine Telefonnummer und Email mitteilen. Wie mache ich denen nachweislich klar, dass die meine Email und Telefonnummer nicht erhalten?
Wenn ich dort anrufe oder denen schriftlich mitteile das ich beides nicht angeben möchte, dann habe ich keinen Nachweis für meine Antwort. Möchte auch ungern ein Einschreiben verschicken, mal davon abgesehen das ein Einschreiben auch kein Beweis ist, was ich denen geschrieben habe.
 

erwerbsuchend

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Was steht in dem Schreiben der ZAF genau? Wofür benötigen sie deine Telefonnummer oder E-Mail? Wenn es um die Vereinbarung eines VG geht, dann sollen sie dir eine Einladung schicken, wo alle Daten enthalten sind. Generell findest du im ZAF-Forum genügend Tipps und Tricks dazu :wink:
 

Mueller1852

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In dem Brief steht das die mir den Eingang meiner Bewerbung bestätigen und halt mit der Bitte meine Tele und Email mitzuteilen, zwecks schnellerem Kontakt.
 

hartzeline

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du entscheidest wem du deine telefonnummer und email gibst ...und da bist du auch keine rechenschaft schuldig warum und wieso nicht ... das darf auch nicht sanktioniert werden ... never ZAF :icon_evil:
die sollen mal schön per briefpost dich kontaktieren ... dann haben sie auch sehr schnell kein interesse mehr an dir .... und das willst du doch?
 

Wholesaler

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Über Handy bei denen anrufen (Rufnummernübermittlung selbstverständlich ausschalten) und denen klipp und klar sagen, dass du nur auf dem Postweg zu erreichen bist.
 

Sery

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Gib die schriftlich Bewerbungen bei dem Jobvermittler bzw Bewerbungsbüro. Die leider es weiter und vergessen es.
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Mueller1852

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die sollen mal schön per briefpost dich kontaktieren ... dann haben sie auch sehr schnell kein interesse mehr an dir .... und das willst du doch?
So sieht es aus.

Über Handy bei denen anrufen (Rufnummernübermittlung selbstverständlich ausschalten) und denen klipp und klar sagen, dass du nur auf dem Postweg zu erreichen bist.
Das habe ich auch schon so bei anderen ZAF gemacht, nur mache ich mir halt Gedanken das die nicht mal einfach dem JC mitteilen das ich mich nicht gemeldet habe und ich kann nicht nachweisen das ich mich gemeldet habe. Möchte unbedingt vermeiden das ich die nächste Sanktionsanhörung bekomme, deshalb suche ich einen Weg, mich bei denen nachweislich zu melden das die keine weiteren Daten von mir bekommen.

Gib die schriftlich Bewerbungen bei dem Jobvermittler bzw Bewerbungsbüro.
Meine Bewerbung liegt der ZAF schon vor.

Die leider es weiter und vergessen es.
Die leiten es weiter und vergessen es? Ich weiß nicht was du damit meinst.
 
E

ExitUser

Gast
Hast du einen Router und Festnetz?
Da werden Verbindungen doch gelistet.
Auch ein Handy hat normalerweise einen Verlauf der angerufenen und eingegangenen Telefonate. Rufnummern kann man ja unterdrücken.

Bin mir nicht mal sicher, ob du dich melden musst. Die können dich erreichen. Haben sie ja auch! Wenn die das nicht postalisch wollen, deren Problem. Dies wissen, warum die das machen ;) Schriftliches zählt, mündliches schwer zu beweisen.
Telefon musst du nicht rausgeben!!
https://www.elo-forum.org/2325547-post16.html

Schreib denen halt nen normalen Brief, dass du den Postweg vorziehst, da du dich auf mündliche Absprachen nicht verlassen willst und generell schriftliche Nachweise für das JC brauchst.
 

Mueller1852

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Hast du einen Router und Festnetz?
Da werden Verbindungen doch gelistet.
Habe ich ja aber mir zeigt es keine Verbindungen an. Daher habe ich eben mal bei meinem Anbieter angerufen wie ich an die History komme, die Daten können mir nur auf Anfrage per Email zugeschickt werden. Das Problem ist dabei eben das gleiche als wenn ich der ZAF ein Einschreiben schicke, ich könnte dem JC nur nachweisen das ich bei der ZAF angerufen habe, mehr nicht.

Bin mir nicht mal sicher, ob du dich melden musst.
Da bin ich mir auch nicht sicher, könnte passieren das ich meine Mitwirkungspflicht verletze wenn ich auf den Brief nicht antworte.

Schreib denen halt nen normalen Brief, dass du den Postweg vorziehst, da du dich auf mündliche Absprachen nicht verlassen willst und generell schriftliche Nachweise für das JC brauchst.
Bevor ich 70 Cent für eine Briefmarke bezahl, dann kann ich auch kostenlos anrufen, handfeste Nachweise habe ich bei beiden Varianten eh nicht. Beim anrufen hätte ich wenigstens etwas in der Hand, den Verbindungsnachweis. Allerdings habe ich das Problem beim anrufen das die mich dann gleich zu einem Vorstellungsgespräch einladen könnten.
 

Pixelschieberin

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[...] Bevor ich 70 Cent für eine Briefmarke bezahl, [...]
Gebetsmühle anwerf:
mir meinte:
Die Nachweisbarkeit des Eingangs meiner Schreiben stelle ich mit der Methode "doppelt gemoppelt" auf niedrigem Kostenniveau sicher.
Die als zu häufig empfundene Erwähnung der Vorgehensweise geht einer Mit-Forentin zwar voll auf den Docht - aber - da ich nicht davon ausgehen kann, daß Noobs sie sogleich finden werden, werde ich mir trotzdem weiterhin erlauben, diese Verlinkung zur Verfügung zu stellen.
Mein JC hat sich unlängst darauf verlegt, nur die jeweils erste Seite eines Fax' erhalten zu haben.
Das ist die Seite, die das Sendeprotokoll "abbildet"
Die fünf anderen seien unleserlich/nicht komplett übermittelt worden.

Also - gehen mehrseitige Dokumente bei mir neuerdings peu a peu raus. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Da du ja nichts schriftlich machen willst nützt dir der Hinweis von @Pixelschieberin leider auch nichts.
Ich kann deine Panik und Vorgehen nicht nachvollziehen.
Einerseits willst du sichere Nachweise, andererseits sind sie dir keine 70 ct. wert.

Das kann nicht funktionieren.

Wenn du angerufen hast auf eine Aufforderung der ZAF, dies zu tun, warum sollte dann eine Verbindungsnachweis nicht reichen?
Dann hilft nur Zustellung per Gerichtsvollzieher oder Zeuge quittiert auf Kopie das Eintüten und Versenden eines bestimmten Schreibens.
So von wegen "leeres Blatt" Papier geschickt.

Sorry, aber du übertreibst, oder siehst das zu schwarz.

Der Provider ist auch seltsam. Was ist das denn für ein Router?
Informier dich da mal.

Dir wegen eines nicht Anrufes Verhalten anzudichten das die Anbahnung eines Jobs verhinderte, wäre gewagt.
Wenn du allerdings gar nichts tust, wird dir die ZAF versuchen eins rein zu würgen. Das können die ganz gut.
Also ruf dort an, du machst alles nur schriftlich.
Das kann dir keiner nachteilig auslegen.
Meine Meinung.
 

Pixelschieberin

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Da du ja nichts schriftlich machen willst nützt dir der Hinweis von @Pixelschieberin leider auch nichts.[...]
Der TE hat doch die Schriftform nicht kategorisch abgelehnt, sondern seine - berechtigten - Bedenken/Einwände vorgetragen.
Wie nämlich alle Eingeweihten wissen:
Einschreiben oder Brief allein haben nicht die gewünschte Beweiskraft.

Möglicherweise hast du übersehen, daß der Vorschlag durchaus dem Einwand des TE Rechnung trägt und eine gangbare Lösung für die vorgetragenen Bedenken birgt.
Somit wird untermauert, daß sich jemand (wenigstens via Fax) gemeldet hat.
Den Rest der Erklärung ist dem Post zu entnehmen, der mit dem Link angesprungen werden kann.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Vorweg. Ich habe nicht alle Antworten durchgelesen, sodass es sein kann, dass mein Vorschlag bereits gegannt wurde.

1. Möglichkeit
GRUNDRecht auf informationelle Selbstbestimmung

2. DSGVO
Erst kürzlich in Kraft getreten

Als Äquivalent sehe ich hier z.B. die Anträge der BA/JC, die diese Angaben zwar abfragen, sie jedoch nur optional fordern. Also freiwillig.
 

humble

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Ich würde die per protokolliertem Fax anschreiben, mich für deren Post bedanken und mitteilen, dass ich selbstverständlich jederzeit erreichbar bin und zwar auf postalischem Wege. Dass dieser Weg bestens funktioniert, sieht man an meiner Antwort. Als P.S. der Hinweis dann, dass nur auf postalischem Wege geantwortet werden soll, da die versendende Faxnummer nicht mir gehört.

Wenn man schon so unbedingt auf "Nummer sicher gehen" will. Kostet nix, ist schnell erledigt und eindeutig genug. Wenn die das nicht verstehen, dann ist denen eh nicht zu helfen.
 

Mueller1852

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@ Pixelschieberin: Wenn du ein Fax mit Sendenachweis verschickst, dann ist der Postversand doch unnötig oder? Wenn es Probleme gibt, dann ist doch nur der Faxversand ein Nachweis.

Damit die die Schneckenpost bemühen müssen, manche versuchen doch via Fax zu antworten - pfff, das ist mein Papier...
sperre ich im Router mißliebige Nummern für eingehende Anrufe.
Du versendest deine Faxe über deinen Router? Die Nummer kannst du doch aber auch erst sperren wenn die dich schon einmal kontaktiert haben und das ist doch schon zu viel.


Wenn du angerufen hast auf eine Aufforderung der ZAF, dies zu tun, warum sollte dann eine Verbindungsnachweis nicht reichen?
Die haben mir nicht geschrieben das ich die deswegen anrufen soll, die haben einfach nur geschrieben das ich Ihnen die Daten zukommen lassen soll.
Der Verbindungsnachweis sagt nur das ich dort angerufen habe.

Dann hilft nur Zustellung per Gerichtsvollzieher oder Zeuge quittiert auf Kopie das Eintüten und Versenden eines bestimmten Schreibens.
So von wegen "leeres Blatt" Papier geschickt.
Gerichtsvollzieher machen so etwas? Dachte immer die sind nur dafür da bei den Leuten Geld einzutreiben.
Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?

Der Provider ist auch seltsam. Was ist das denn für ein Router?
Informier dich da mal.
Das ist ein eigener Router von meinem Anbieter, PŸUR.
Hab gestern ja schon bei meinem Anbieter angerufen.

Also ruf dort an, du machst alles nur schriftlich.
Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.


Wenn man schon so unbedingt auf "Nummer sicher gehen" will. Kostet nix, ist schnell erledigt und eindeutig genug.
Kannst du mir einen kostenlosen Onlinefaxanbieter mit Sendenachweis empfehlen?
 

erwerbsuchend

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Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?

Ja, in dem Fall wäre er ein Zeuge. Es ist aber fraglich, welche konkrete Beweiskraft dieser im Fall des Falles hätte. Es käme auf die gesamten Umstände des Falles an, und wie du dich bisher gegenüber dem JC verhalten hast.

Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.

Es gibt leider keine Rechtsgrundlage, auf Grund derer du dich einem VG oder Arbeitsvertrag bei einer ZAF grundsätzlich verweigern darfst, ohne negative Folgen zu erhalten. Für das Gesetz gibt es keinen Unterschied, ob du als Erwerbsloser bei einer ZAF oder einem AG außerhalb von ZAF eine Stelle antrittst. Wie man sich in einem VG bei einer ZAF verhält, kannst du im Forenbereich zum Thema ZAF lesen. Übrigens, ein VG heißt noch lange nicht, dass du direkt einen Arbeitsvertrag erhälst.

Kannst du mir einen kostenlosen Onlinefaxanbieter mit Sendenachweis empfehlen?

Bei den meisten kostenlosen Faxversendern kannst du leider nicht die Absenderkennung bearbeiten. Somit öffnest du in dem Fall dem Empfänger einen weiteren Kanal, auf dem er dich erreichen kann. Meist sind dort auch die Anzahl an Faxen begrenzt.

Ein kostenfreier Anbieter wäre ePost von der Deutschen Post.
 

JobcenterAffe

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Also, ich würde ganz einfach einen kurzen Brief an die schicken, daß du "jederzeit postalisch zu erreichen bist". Diese 70 Cent sind gut angelegtes Geld.

*Vielleicht* würde ich noch dazu schreiben, daß man Telefonnummer und eMail aus datenschutzrechtlichen Gründen und ohnehin unzuverlässiger Erreichbarkeit, nicht herausgeben möchte.

Aber vermutlich noch besser: Diesen Begründungssatz ganz weglassen.

Denn von einem ALG-2-Empfänger kann ohnehin nicht erwartet werden, daß er sich Internet und Handy überhaupt leisten kann. Schließlich ist im Hartz-IV-Satz dafür auch Null Komma nichts vorgesehen.

Also, wenn selbst der Gesetzgeber diese Dinge als "unnötigen Luxus" ansieht, wieso dann so etwas offiziell überhaupt besitzen?

Und wenn du dich bei der Bewerbung auf die schriftliche Schiene festgelegt hast, würde ich NIEMALS anrufen, um mitzuteilen, daß ich der Leihklitsche meine Telefonnummer nicht geben will.

Solche Dinge gehen meist nach hinten los, weil man dann im Gespräch in die Ecke gedrängt wird, und in Rechtfertigungszwang kommt. Evtl. verplappert man sich dann auch, und sagt zum Stellenangebot etwas negatives. - Alles Gefahrenstellen!

Aus eigener Erfahrung: Vor einigen Monaten mußte ich mich bei einer Leihklitsche bewerben. Dabei unterlief mir aber ein Fehler: Ich löschte zwar von allen Bewerbungsseiten meine Telefonnummer sowie die eMail, legte aber ein aus einer vorherigen Bewerbung zurückgeschicktes Lebenslauf-Blatt (Druckkosten sparen!) bei, auf dem noch meine Telefonnummer und eMail stand, versehentlich bei.

Ergebnis: Jeden Tag versuchte die LAF dann 1 oder 2 Mal mich zu erreichen. Die ersten Tage ging ich nicht ran. Dann nach 3 Tagen wurde es mir zu bunt, und hob ab.

Im Gespräch wurde mir dann natürlich gleich ein Helferjob ganz in meiner Nähe angeboten, weil der andere nicht in Frage kam. Nachdem ich abgelehnt hatte, wurde mir dann ein Strick daraus gedreht, indem behauptet wurde, ich hätte "also kein Interesse an einem Jobangebot von uns", und man werde das "dem Jobcenter so mitteilen".

Es blieb zwar bei der Drohung und dem Angstmachen, weil keine Anhörung vom JC kam, aber trotzdem hätte das auch anders ausgehen können.

Fazit: Keine Kommunikation mit den LAFen via eMail oder Telefon! - Die Zecken drehen einem am Telefon nämlich das Wort im Munde herum!

Wenn ich dort anrufe oder denen schriftlich mitteile das ich beides nicht angeben möchte, dann habe ich keinen Nachweis für meine Antwort.
Ich verstehe auch nicht ganz, warum man so viel Angst hat, daß dieser Brief nicht ankommt. - Man braucht doch gar keinen Beweis. Im Zweifel steht halt Aussage gegen Aussage, daß man den Brief abgeschickt hat bzw. der Brief nicht angekommen ist.

Und die LAF hat ja auch nur per normaler Post ihr Zeugs geschickt. Da könnte man im Notfall sogar behaupten, diesen Telefonnummernaufforderungs-Brief gar nicht erhalten zu haben.

Wenn man den Gedanken weiterspinnt, dürfte man sämtliche Bewerbungskommunikation nur noch per Einschreiben abwickeln. Denn was ist, wenn die LAF behauptet, deine Brief-Bewerbung haben sie nicht erhalten?

Um sich schneller mit mir in Verbindung zu setzen, soll ich denen meine Telefonnummer und Email mitteilen.
Die wissen schon, warum sie nur in der "Soll"-Form schreiben. Weil sie dich eben nicht dazu zwingen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
@JobcenterAffe Natürlich ist für Internet im Regelsatz Geld vorgesehen.
Nachrichtenübermittlung: 37,20€

Und anscheinend hast Du persönlich die ja auch dafür genutzt.

Ändert aber nichts daran, dass man weder Telefon, noch Mail angeben muss oder gar Erreichbarkeit darüber.

Ich sehe das genauso, ein einfacher 70Cent-Brief sollte ausreichend sein.

Begründung kann man sich sparen.

Wenn es denn unbedingt nachweislich sein muss, sollte man die Investition in einen Faxanbieter ala simpleFax nicht scheuen.

Erstmalig 5€ aufladen und man ist gerüstet.
Ohne Rückkanal!
Imho die beste mir bekannte Möglichkeit.
 
E

ExitUser

Gast
Die haben mir nicht geschrieben das ich die deswegen anrufen soll, die haben einfach nur geschrieben das ich Ihnen die Daten zukommen lassen soll.
Der Verbindungsnachweis sagt nur das ich dort angerufen habe.
Das reicht doch! Wenn ZAF dem JC sagt, du hättest dich auf Schreiben nicht gemeldet, reicht doch der Verbindungsnachweis, dass du dich gemeldet hast! Den kann man nicht fälschen!

Angenommen ich würde doch ein Brief verschicken und ein Freund schaut mir von der Erstellung des Schreibens bis zum Versand zu, wäre er dann nicht ein Zeuge?
Das wäre neben Gerichtsvollzieher die zweit sicherste Zustellungsmöglichkeit!
https://www.ar-law.de/news/rechtssichere-zustellung-von-briefen-durch-einschreiben.html
Zumindest sicherer als Fax gedöns und doppelt-dreifach gemobbel.
Wenn ich dort anrufe, dann kann es mir halt wie schon gesagt passieren das die mir gleich ein Termin zum VG anbieten.
Dann sag denen du brauchst die Einladung schriftlich für das JC ;)
Telefonisch ist dir nicht rechtssicher genug.
Dazu bist du auch nicht verpflichtet und es können dir keine Rechtsnachteile oder Sanktion dadurch entstehen.

Also beruhige dich, keine Panik.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Das wäre neben Gerichtsvollzieher die zweit sicherste Zustellungsmöglichkeit!
https://www.ar-law.de/news/rechtssichere-zustellung-von-briefen-durch-einschreiben.html
Zumindest sicherer als Fax gedöns und doppelt-dreifach gemobbel.

Naja, man muss so ein Geschreibsel auch bewerten können.

Das „gedöns“ wird immer noch als Vorab-Fax rege von seiner Zunft genutzt.

Ob der Kumpel, der evtl. auch noch beim selben Jobcenter gequält wird, dann der bessere Beweis ist, als das nachweislich vorab gesendete Fax, müssen Richter im Einzelfall entscheiden.

Wenn gemeinhin von Boten geredet wird, ist doch eher der Angestellte der Kanzlei oder der Mitarbeiter in der Personalabteilung als geigneter Zeuge in dem Fall gemeint.

Grundsätzlich sind wir hier bei dem Fall auch nicht auf forensische Analysen angewiesen, es geht hier ja nicht um einen Mordfall oder Ähnliches.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass das erfolgreich vorab gesendete Fax für solche Fälle immer noch die preisgünstigste, unkomplizierteste und einfachste Möglichkeit ist, rechtssicher ruhig einschlafen zu können.

Übrigens ist die Schriftform gewahrt, da man ja das Original nachschiebt.
Und genau da liegt doch der Punkt, welchem Richter will man denn erklären, dass beides nicht angekommen ist?

Für die wirklich ganz, ganz wichtigen Dinge nimmt man eben den Gerichtsvollzieher.

simple-fax.de. .....Seite kostet zwar 8ct, aber das ist vernachlässigbar.

Ich als armer EMR und BU-Rentner zahle da nur 0,07€ pro Seite, aber das ist vernachlässigbar.... ;-)

Wahrscheinlich hast Du einen Premiumaccount, da kann ich nicht mithalten.
 
E

ExUser 1309

Gast
Machts doch nicht so kompliziert.

Ein Schreiben hinschicken oder anonymisiert ( ohne Absendertelenummer - da gibts genuegend Anbieter) faxen, das du per Briefpost zu erreichen bist, nicht per Handy und nicht per Email, das Geld investiert man einmalig. Dem Gesetz ist damit genüge getan, das du erreichbar bist und fertig ist die Laube.

Nachweisbar bist du per Briefpost zu erreichen und das genügt.
 

Gemcitabine

Elo-User*in
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Ich als armer EMR und BU-Rentner zahle da nur 0,07€ pro Seite, aber das ist vernachlässigbar.... ;-)

Wahrscheinlich hast Du einen Premiumaccount, da kann ich nicht mithalten.

uff, ich dachte schon, die haben jetzt innerhalb weniger Wochen dir Preise erhöht (und das geht dann im 3-Monatstakt so weiter^^).

Ich habe dort aber auch eine Faxnummer, was normalerweise irgendwie extrakostenpflichtig ist (und man bindet sich auch für ein Jahr), erhielt aber beim Überlegen (eigentlich hab ich nur rumgetrödelt) das Angebot einfach so ohne extra Kosten für ein Jahr und kann es dann verlängern, wenn ich möchte.

Ob man diese zugewiesene Fax-Nr auch unterdrücken oder modifizieren kann, hab ich noch gar nicht ausprobiert, da noch nicht benötigt.
Wäre aber interessant zu wissen, auch für andere Einsatzgebiete.

Ach so, jetzt fällt es mir auch wieder ein. Normalerweise hätte ich einen höheren Betrag vorab einzahlen müssen für die Fax-Nummer, wollte ich aber nicht am Anfang ohne den Service erstmal ein Weilchen zu testen.
Draufhin boten sie mir das dann für die bereits eingezahlten und zu nutzen angefangenen 5 Euro an....
kann ich empfehlen, bisher keine negative Erfahrung, funzt alles wie es soll.
Und ne sehr beratungsfreudige + erreichbare + kostenfreie Hotline haben die auch.

70 c wären für mich -schon aus Prinzip- kein gut investiertes Geld in diesem Fall. Angenommen, man hat das Problem häufiger, dann summiert sich das auch zügig und spätestens dann wäre es -für mich- ein Frustfaktor, weil völlig verplempertes Geld mit noch mehr zusätzlichem Aufwand (als der günstigere Faxversand).
Da denke ich hochökonomisch und zähle Erbsen :biggrin:
für wirklich wichtige Dinge kann sich dann schon mal eine größere Investition lohnen. Aber doch nicht für die Zecken.
 

Mueller1852

Elo-User*in
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Eben habe ich mir noch mal den VV genau angeschaut und siehe da, ganz unten auf der ersten Seite läd mich das JC gleich für kommende Woche in ihr Haus ein, da die ZAF dort auf neue Sklaven wartet. Da brauch ich mich bei der ZAF gar nicht mehr melden, wenn ich eh zum JC muss.
Zu dem Thema mache ich auch noch mal ein neues Thread auf, da sich solche VV häufen.
 
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