Wie die USA das Schweizer Bankgeheimnis geknackt haben (1 Betrachter)

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wolliohne

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Die Schweiz hat mit den USA gemäß dieser höchst interessanten Vereinbarung (FATCA Joint Statement US-Switzerland) das Ende ihres Bankgeheimnisses vereinbart.
Die Schweizer Banken beteiligen sich am von den US-Behörden weltweit vorangetriebenen FACTA-Abkommen. Die juristischen Hindernisse dazu in der Schweiz werden beseitigt (s. II.A.2 der Anlage). Die Banken werden ihren KundInnen mit US-Bezug eine Erklärung zusenden, die sie autorisiert, ihre persönlichen Daten an den US-Fiskus übersenden zu dürfen. Kunden, die sich dem verweigern, gelten als “störrisch”. Die Schweiz erlaubt ferner den US-Behörden an die Schweizer Behörden eine Gruppenanfrage nach diesen “störrischen” (s. II.A.3). Die Daten der Störrischen werden dann in die USA übermittelt. Das Vorgehen gilt nicht nur für Kontoinhaber in der Schweiz, sondern auch für Tochterfirmen in Drittstaaten. Also ist nicht nur etwa die UBS Schweiz erfasst, sondern auch UBS Singapur, HongKong, usw.
Das erfreuliche Fazit: Die Transparenz für US-SteuerbürgerInnen ist durch Schweizer Banken hergestellt. Die Anonymität wird beendet.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung will dagegen in einem bilateralen Steuerabkommen der Schweiz ermöglichen, weiterhin anonyme Geldanlagen aus Deutschland bei Schweizer Banken zu erlauben.
Quelle: Sven Giegold
 

Speedport

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Die Schweiz hat mit den USA gemäß dieser höchst interessanten Vereinbarung (FATCA Joint Statement US-Switzerland) das Ende ihres Bankgeheimnisses vereinbart.
Die Schweizer Banken beteiligen sich am von den US-Behörden weltweit vorangetriebenen FACTA-Abkommen. Die juristischen Hindernisse dazu in der Schweiz werden beseitigt (s. II.A.2 der Anlage). Die Banken werden ihren KundInnen mit US-Bezug eine Erklärung zusenden, die sie autorisiert, ihre persönlichen Daten an den US-Fiskus übersenden zu dürfen. Kunden, die sich dem verweigern, gelten als “störrisch”. Die Schweiz erlaubt ferner den US-Behörden an die Schweizer Behörden eine Gruppenanfrage nach diesen “störrischen” (s. II.A.3). Die Daten der Störrischen werden dann in die USA übermittelt. Das Vorgehen gilt nicht nur für Kontoinhaber in der Schweiz, sondern auch für Tochterfirmen in Drittstaaten. Also ist nicht nur etwa die UBS Schweiz erfasst, sondern auch UBS Singapur, HongKong, usw.
Das erfreuliche Fazit: Die Transparenz für US-SteuerbürgerInnen ist durch Schweizer Banken hergestellt. Die Anonymität wird beendet.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung will dagegen in einem bilateralen Steuerabkommen der Schweiz ermöglichen, weiterhin anonyme Geldanlagen aus Deutschland bei Schweizer Banken zu erlauben.
Quelle: Sven Giegold
Dann wird halt das Geld auf das Konto bei einer Bank mit Hauptsitz in Singapur deponiert.

Mich wundert, wie die Dummköpfe, die ihr Schwarzgeld immer noch in der Schweiz haben, überhaupt soviel anhäufeln konnten.

Intelligenz ist wohl nicht notwendig um viel Geld zu machen.
 
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