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Wie bekommt Ihr 3-4 Bewerbungen i.d. Woche hin?

Bananenbieger

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#1
Guten Morgen,

Mal ne blöde Frage. ich soll laut Amt 3-4 Bewerbungen in der Woche machen. Woher nehmt Ihr diese her?
Mir gehen langsam die Bewerbung§möglichkeiten aus. Die momentane wirtschaftliche Lage ist ja nicht gerade toll. Kaum eine "richtige" Firma stellt ein. I-Bewerbungen sind auch nicht đas Wahre, denn wenn momentan niemand gebraucht wird, macht sowas ja keinen Sinn.

Wie macht Ihr es mit Telefon-, Direktbewerbungen? Schreibt Ihr diese einfach in die Tabelle vom Amt ein? Wie kontrolliert dies das Amt?

Danke Euch für Tipps

Schlaft gut. Werde jetzt auch schlafen.
 

Bananenbieger

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#2
Hallo,

kann nicht einschlafen.
die 3-4 Bewerbungen steht in meinem Profil. Es ist eine pdf- Datei mit dem Namen "Eingliederungsvereinbarung" verfasst von der SB.

Mir ist der Sinn diser Menge an Bewerbungen nicht bewußt.
Es bringt "Mir" doch nichts, wenn ich 08/15 Bewerbungen mache. Dann bekomme ich auch 08/15 Absagen.
Ich informiere mich erstmal, was diese Firma macht. Die Firma stellt Lebensmittel und ich komme mit Werkzeug daher.

Klar könnte ich das Telefonbuch rauf und runter nehmen, aber es bringt mir nichts. Zudem macht es gar keiñen guten Eindruck, wenn ich vorher eine 08/15 I-Bewerbung abschicke. 2Monate später wird jmd. gebraucht und es wird eine Stellenanzeige geschaltet. Ich mache mir eine Super-Bewerbung. Der Personaler sieht die Bewerbung und denkt sich "Nein, der schon wieder". Sagt mir dann ab.

Mir ist eine qualitative Bewerbung lieber. Das dauert aber 1-3 Tage.

Standard-Bewerbungen kann ich ja ZAFs schicken. Aber jetzt nur noch nach VV.

So ich werde jetzt weiter versuchen zu schlafen. Gute Nacht.
 

2010

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#3
Da du unterschriebene EGV hast, wirst du dich an die Anzahl halten müßen, ansonsten Sanktion.

Steht da, auf was du dich bewerben sollst ?

Bei Arbeitgebern wo du dir Chancen ausrechnest würde ich es so machen wie du schon erwähnt hast.

Ansonsten Zeitung nehmen u. irgendeinen Mist raus suchen, wo du absolut nicht genommen wirst. Ebenso im Netz suchen.
Das ist doch ne schnelle Sache, auch bei Initiativbewerbungen.
Vorsicht bei ZAF. Da ist mit Rückmeldung zu rechnen. Ich würde da etwa nach einem Firmenwagen fragen :icon_party:
SB soll dir erst mal was beweisen.:biggrin:
Kein AG ist verpflichtet Buch über eingegangene Bewerbungen zu führen.
Vor allem werden die wenigsten Bewerbungen konrolliert von den SB. Zu faul, zu überfordert, zu wenig Zeit.
 

Rounddancer

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#4
Mal ne blöde Frage. ich soll laut Amt 3-4 Bewerbungen in der Woche machen. Woher nehmt Ihr diese her?
Der Sinn liegt einfach darin daß wir aktiviert werden sollen. Wir sollen, statt daheim der verlorenengegangenen Anstellung nachzutrauern, wieder auf die Füße gestellt werden, und rausgehen, aktiv Arbeit suchen. Rausgehen, die eigene Komfortzone verlassen.
Denn: Je länger wir aus der regelmäßigen, bezahlten Beschäftigung heraus sind, desto uninteressanter sind wir auf dem Arbeitsmarkt.

Dem Arbeitsmarkt, der am allerliebsten Leute haben will, die wie Ersatzteile an einer Maschine aus dem Katalog bestellt, "just in time", also pünktlich und frei Haus geliefert, sofort und ohne Einarbeitungszeit betriebswarm genau auf die Position passen, an der sie gebraucht werden. Die werden in guten Firmen regelmäßig gewartet. Da aber in immer mehr Firmen nicht Eigentümer sind, die mit Herzblut und jeder Faser für ihren Betrieb leben, -sondern Bänker und Investoren, die alles darauf anlegen, ihr Geld schnell wieder herauszuhaben und dann zu verdienen, laufen Maschinen durch bis sie glühen, arbeiten Menschen, bis sie zusammenbrechen.
Dann werden neue bestellt, und das böse Spiel geht weiter.

Was tun? Entweder mitmachen, also schnell wieder wo in Arbeit kommen, solange man im Arbeitsmarkt noch was wert ist. Um das zu erreichen, muß man sich in der Tat sehr häufig bewerben.
Und muß nicht nur die Inserate der Zeitungen durchgucken, oder warten, bis mal übers Amt was kommt. Was übers Amt kommt, das liegt dort in der Regel schon so lange "in der Prüfung", daß richtige Stellen längst anderweitig besetzt sind. Sei es aus dem innerbetrieblichen Netzwerk, sei es aus Initiativbewerbungen aus der Schublade der Assistentin des Personalentscheiders.
Was übers Amt kommt, und dann immer noch nicht besetzt werden konnte (oder wieder frei ist, weil Probezeitkündigung oder Nichtantritt des Eingestellten), ist oft unattraktiv. Wie die Stelle, die zwar Direkteinstellung beim Arbeitgeber, aber projektbezogen nur bis zum Jahresende befristet war, das in Gleichamberg. Einem Dorf in Thüringen, knapp 60 km von der nächstgrößeren, westdeutschen Stadt entfernt. Und das mit zwingenden Fähigkeiten: Produktionserfahrung, zupackend, praktisch also eine Art "Mac Gyver", dazu sehr gute Excel- und gute Englischkenntnisse. War niemand dafür zu bekommen.

Also bewerben auch auf ungewöhnlicheren Wegen, direkt und persönlich beim Betrieb, initiativ. Sich überlegen: Was kann ich, wo könnte wer mich brauchen? Dann die "Gelben Seiten" nach Branchen wälzen, im erreichbaren Umkreis. Von A-Z, oder besser von Z-A, denn die meisten anderen beginnen bei A zu suchen, so kregen die Firmen am Anfang des Alphabets auch mehr Initiativbewerbungen, als die am Ende. Und dann persönlich hin.

Bewerben auch auf Stellen im öffentlichen Dienst, so z.B. bei AfA, bzw. JobCentern, erst recht, wenn man einen GdB <30 hat, also schwerbehindert ist, oder als solcher anerkant werden kann.

Bewerben auch im Internet und über soziale Netzwerke zeigen, daß man da ist und was man kann.

Auch gucken, ob es nicht schon Alternativen gibt, googeln nach Ideen für den armutsfreien Ausstieg, beispielsweise nach "Neue Arbeit - Neue Kultur", etc.

Und gucken, ob man sich nicht selbstständig machen will, erstmal so nebenher, mit Steigerungsoption. Etc.

Alles, alle Aktivitäten dokumentieren. Fürs Amt. Aber auch für die eigenen Memoiren und dafür, falls uns irgendwann wer, sei es böse Schwiegermutter, Jugendamt, Familiengericht, Nachbarn, "Freunde" damit kmmen, wir täten ja nichts,säßen nur faul rum.

Wie macht Ihr es mit Telefon-, Direktbewerbungen? Schreibt Ihr diese einfach in die Tabelle vom Amt ein?
Selbstverständlich. Bewerbung ist Bewerbung.

Wie kontrolliert dies das Amt?
Der Volksmund sagt: "Gehe nur zu Deinem Fürst, wenn Du von ihm gerufen wirst!", will sagen: Das ist deren Sache.

Unser Job ist es, in bezahlte Arbeit oder auskömmliche Selbstständigkeit und aus dem Leistungsbedarf zu kommen, da brauchen wir uns erst dann Sorgen zu machen, wie das Amt was kontrolliert, wenn wir von ihm dafür in TVöD 10 oder besser dafür bezahlt werden.
 

guinan

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#5
Wie konntest du DAS denn unterschreiben? Bis der Zeitraum abgelaufen ist, wo die Eingliederungsvereinbarung gilt, wirste wohl nun möglichst blödsinnige Telefonate führen müssen. Auch das bloße anrufen ist schon eine Bewerbung- wenn nicht ausdrücklich schriftlich in der Eingliederungsvereinbarung steht.

Danach unterschreib sowas nie wieder. So 6 pro Monat finde ich GERADE EBEN noch ok, wenn auch die Gegenpartei Pflichten übernimmt und nicht nur fordert.
 

gelibeh

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#6
die 3-4 Bewerbungen steht in meinem Profil. Es ist eine pdf- Datei mit dem Namen "Eingliederungsvereinbarung" verfasst von der SB.
Hast Du das unterschrieben? Falls nicht, dann wird sie Dir das beim nächsten Besuch vorlegen, damit Du das unterschreibst. Dann zur Prüfung mitnehmen, nicht unterschreiben und auf den Verwaltungsakt warten. Dann kann man dagegen Widerspruch einlegen.
 

Smiley32

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#7
Du kannst in den Gelbe Seiten nach Firmen schauen.
Oder mal bei wikipedia die Orte in der Umgebung eingeben. Zu den Städten werden öfters mal größere Firmen angegeben.

Oder, falls Niedriglohn für Dich ok ist, dann zB Baumärkte, FastFood-Ketten in der Umgebung raussuchen und diese Anschreiben.
Für zB Obi brauchst nicht für jeden Markt eine neue Bewerbung schreiben, da langt Austausch der Adresse. Auf der Homepage der entsprechenden Firmen gibt es ja eine Umkreissuche. Da kann man auf die schnelle viele Bewerbungen versenden.
 
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#8
Also bewerben auch auf ungewöhnlicheren Wegen, direkt und persönlich beim Betrieb, initiativ. Sich überlegen: Was kann ich, wo könnte wer mich brauchen? Dann die "Gelben Seiten" nach Branchen wälzen, im erreichbaren Umkreis. Von A-Z, oder besser von Z-A, denn die meisten anderen beginnen bei A zu suchen, so kregen die Firmen am Anfang des Alphabets auch mehr Initiativbewerbungen, als die am Ende. Und dann persönlich hin.
Genau,z.B. zwei telefonische,zwei schriftliche,und bei einen Spaziergang zwei Firmen abklappern (ist auch Bewerbung) schon hast du 6 Stück.
Besser ein paar mehr,als zu wenig.:biggrin:

 

hartz5

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#9
Der Sinn liegt einfach darin daß wir aktiviert werden sollen. Wir sollen, statt daheim der verlorenengegangenen Anstellung nachzutrauern, wieder auf die Füße gestellt werden, und rausgehen, aktiv Arbeit suchen. Rausgehen, die eigene Komfortzone verlassen.
Das ist bei der hohen Anzahl von geforderten Bewerbungen absoluter Blödsinn. Bewerbungen sollten immer zielgerichtet und nicht , wie hier, aberwitzig hoch angesetzten Forderung von 3-4 Bewerbungen pro Woche,geschuldet sein.
Die wenigsten Firmen schätzen Initiativ-Bewerbungen (wenn es dann mal bei diesen Firmen zu einem echten Bedarf kommt, sind die, die vorher schon "genervt" haben, verbannt und aus dem Rennen, auch, wenn Du, Heinz, sicher wieder das Gegenteil behaupten wirst...die Realität ausserhalb DEINER Komfortzone hast Du uns ja nun schon zur Genüge dargelegt, deckt sich nur nicht mit der Realität der anderen Millionen Elos), die in letzter Zeit zunehmen, da es in letzter Zeit ein neues Ziel der JC zu sein scheint, mit solchen EGVs (die höchstens in Großstädten einigermaßen zu erfüllen sind), neue Sanktionsgründe zu schaffen.

Nemand wird durch solch aberwitzige Forderungen
wieder auf die Füße gestellt
......es sei denn, man ist Masochist und hat Spass am gequält werden.
 

Bananenbieger

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#10
Bewerben auch auf Stellen im öffentlichen Dienst, so z.B. bei AfA, bzw. JobCentern, erst recht, wenn man einen GdB <30 hat, also schwerbehindert ist, oder als solcher anerkant werden kann.

Bewerben auch im Internet und über soziale Netzwerke zeigen, daß man da ist und was man kann.
[/URL][/B]
Beim öffentlichen Dienst schaue ich nach. Besonders die Bevorzugung ist nicht zu verachten. Bis jetzt habe ich für meine Kenntnisse (Logistik) noch nichts gefunden.
Bei allen Anzeigen im öffentlichen Dienst steht eine Befristung. Ist die Wahrscheinlich groß, dass ein befristetes zu einem unbefristen Arbeitsverhältnis wird?



Bin bei XING. Bis jetzt hat sich aber noch nichts ergeben.

-----------------------------------

mehrere Zitate einzufügen funktioniert nicht (habe es nicht herausgefunden)

Ich wurde gefragt, wie ich zu der EGV kam:

Benau weiß ich es nicht. Die SB hat mir jedenfalls nichts gegeben, wozu eine Unterschrift notwendig ist. Kann beim Anmelden der Arbeitslosigkeit eines MAs des Amtes passiert sein. Da wurde mir viel ausgehändigt.
Dank dieses Forums weiß ich jetzt, dass ich bei sowas aufpassen muß und was das ist, welche Konsequenzen entstehen.

----------------------------------

Wenn ich bei jeglicher Art einer Bewerbung dies in die Tabelle hineinschreiben kann, dann habe ich mehr als genug. Besonders wenn man das z.B. das Telefonbuch benutzt. Dachte es ist viel komplizierter.

Nochmals vielen Dank
 

guinan

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#11
Hi,

die Eingliederungsvereinbarung fordere aber umgehend ein. Schriftlich. Sollte sie dir bereits bei der Antragstellung untergejubelt worden sein, ist sie unrechtsmäßig. Es muss ein Profiling stattgefunden haben.

Fordere Einsicht in deine Akte- du weißt ja gar nicht, was ICH da schon alles gefunden habe. Du wirst schockiert sein!

guinan
 

Bananenbieger

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#12
Das ist bei der hohen Anzahl von geforderten Bewerbungen absoluter Blödsinn. Bewerbungen sollten immer zielgerichtet und nicht , wie hier, aberwitzig hoch angesetzten Forderung von 3-4 Bewerbungen pro Woche,geschuldet sein.
Die wenigsten Firmen schätzen Initiativ-Bewerbungen (wenn es dann mal bei diesen Firmen zu einem echten Bedarf kommt, sind die, die vorher schon "genervt" haben, verbannt und aus dem Rennen, auch, wenn Du, Heinz, sicher wieder das Gegenteil behaupten wirst...die Realität ausserhalb DEINER Komfortzone hast Du uns ja nun schon zur Genüge dargelegt, deckt sich nur nicht mit der Realität der anderen Millionen Elos), die in letzter Zeit zunehmen, da es in letzter Zeit ein neues Ziel der JC zu sein scheint, mit solchen EGVs (die höchstens in Großstädten einigermaßen zu erfüllen sind), neue Sanktionsgründe zu schaffen.

Nemand wird durch solch aberwitzige Forderungen ......es sei denn, man ist Masochist und hat Spass am gequält werden.

Da stimme ich voll zu. Wie ich schon schrieb, wenn der Personaler oder Chef, eine 2.Bewerbung eines Bewerbers in kurzer Zeit sieht, legt er diese automatisch zum ABSAGE Stapel.

Durch solche Aktionen möchte ich nicht meine Chancen verderben.
 

Bananenbieger

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#13
Hi,

die Eingliederungsvereinbarung fordere aber umgehend ein. Schriftlich. Sollte sie dir bereits bei der Antragstellung untergejubelt worden sein, ist sie unrechtsmäßig. Es muss ein Profiling stattgefunden haben.

Fordere Einsicht in deine Akte- du weißt ja gar nicht, was ICH da schon alles gefunden habe. Du wirst schockiert sein!

guinan
Danke. Werde ich machen.
 

biddy

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#14
@guinan

Warum soll Bananenbieger um die EGV betteln? Noch hat er ja offiziell keine --> gut so
 

Bananenbieger

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#15
Er meinte die Einsicht in meine Akten.

Dass ich noch keine Unterschrift zum EGV gegeben habe, kommt es mir komisch vor, warum es als PDF schon hinterlegt ist.

Ich habe mir das mal ausgedruckt. Keine Unterschrift.
 

biddy

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#16
Er meinte die Einsicht in meine Akten.
Nein, @guinan meint die EGV:
guinan sagte :
die Eingliederungsvereinbarung fordere aber umgehend ein.
Bananenbieger sagte :
kommt es mir komisch vor, warum es als PDF schon hinterlegt ist
Ja, mir auch ... aber wichtig wäre mir nur, dass ich sie nicht unterschrieben habe und mich auch keine EGV per Verwaltungsakt erreicht hat. Da kann sie hinterlegt sein, wo sie will.
 

gelibeh

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#17
Wenn er aber nicht weiß, was er da bei der Antragsstellung alles unterschrieben hat, dann würde ich mal in die Akte gucken. Vielleicht hat er ja die EGV unterschrieben. Auf der EGV muss ja ein Datum drauf stehen. Von wann ist das denn?
 

Lilastern

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#18
@ Rounddancer

Über diese sozialen Netzwerke da bekommst man überhaupt keine gescheiten Stellenangebote sondern lauter unseriöse. Lauter Dinge wo noch ein hohes Risiko dabei ist. Amwayprodukte verkaufen, und solche Dinge áuf Selbständige Basis.



Diese Erfahrung habe ich schon zu genüge gemacht.

Und wenn man sich auf Stellenangebote aus der Tageszeitung, im Internet aus Stellenbörsen, bei den Firmen direkt telefonisch nachfragt, bei Zeitfirmen sich bewirbt. Desweiteren Initiativbewerbungen schreibt die Gelben Seiten nutzt, dann tut man alles Menschen mögliche.

Wenn es dann nicht klappt, da kann man nichts dafür.

Mehr wie bewerben geht nun einmal nicht.


Bei den wenigsten kommst du nicht mal durch zum Chef.B]Und von Firma zu Firma gehen bringt dir nicht viel.

[B]Dies war früher mal so, ist aber heute nicht mehr die Regel.[/B]
 

guinan

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#19
Also bevor weiter geraten wird, was ich meinte, erklär ichs selbst:

Ich meinte, der Sachbearbeiter behauptet ja, es gäbe eine gültige Eingliederungsvereinbarung, die zu 4 Bewerbungen pro Woche verpflichtet. Der Threadersteller kann sich an eine solche Eingliederungsvereinbarung nicht erinnern, hält es aber theoretisch für möglich, dass sie ihm untergejubelt wurde und seine eigenen Unterlagen einfach zu unsortiert sind, um sie zu finden.

Und in diesem Fall würde ich eben fordern, dass mir GEZEIGT wird, was angeblich meine Pflichten sind. Also wenn es eine Eingliederungsvereinbarung gibt oder einen Verwaltungsakt, möchte ich dann einen (erneuten) Ausdruck davon haben. Und wenns die nicht gibt, soll der Typ vom Amt mich in Ruhe lassen.
 

biddy

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#20
Ich hatte nichts davon gelesen, dass das JC behauptet, dass es eine gültige EGV gibt (Das PDF-Dingens da ist ja keine). Ich an Stelle von @Banananbieger wäre halt einfach nur froh, wenn der SB glauben würde, es gäbe eine gültige (und das glauben sie z.B. in meinem Fall oft ... immer wieder konnte ich mir anhören "Ihre EGV ist ja abgelaufen und wir ..." ... dabei gab's gar keine von mir unterschriebene). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie bei Antragsabgabe bei den ausgehändigten Unterlagen war, denn er hat ja nichts zum Unterschreiben bekommen, sagt er. Seit wann gibt es einen Verwaltungsakt direkt bei Abgabe der Antragsunterlagen? Akteneinsicht beantragen wäre für mich ok, aber keine Nachfrage nach einer EGV ... dann haste nämlich ganz schnell eine.
 

Bananenbieger

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#21
Hallo,

wie schon geschrieben, habe ich es mir ausgedruckt.
Da ist keine Unterschrift. Oder wird dies einfach (ohne es einzuscannen) in mein Profil als pdf-Datei gesteckt?

Da steht z.B. wann es erstellt wurde. Am 19.09. Ich war da in der Kündigungszeit vom alten AG.

gültig bis: 18.03.2013 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird.
nächster Termin: 17.10.2012
Diesen Termin habe ich nie bekommen. Nichts schriftliches (Brief oder im Profil).
Kann sein, dass sie sich da vertan hat, denn am 18.10.2012 um 10.00 Uhr hat eine andere SB mich angerufen und gefragt, was mit dem Gespräch mit dem Bildungsträger herausgekommen ist. Da konnte ich nicht viel dazu sagen, denn ich sollte erst von der Dame des Bildungsträger kontaktiert werden (ob in diesem Jahr noch ein Kurs (Modul) stattfindet. Es war der Dame auch ungewiß, ob der Kurs etwas für mich wäre. Eigentlich nur eine Fortbildung für Speditionskaufleute. Ich bin aber Sachbearbeiter-Logistik. Das Modul ist für Außenhandel und Zoll (habe ich selber bei der SB angefragt, wo ich mich darüber informieren kann. Sie überreichte mir den Flyer des Bildungsträgers.
Am 15.11. habe ich einen Termin bei einer anderen SB. Kann auch nur ein Protokoll sein, was sie getan hat.

Darüber steht da:
Ziele:
Aufnahme einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt: Tätigkeit als Fachkraft f. Lagerlogistik am lokalen Arbeitsmarkt (im Tagespendelbereich)

1. Leistungen des Amtes:
- Führung des Bewerberprofils
- Suchmöglichkeiten erläutert
- Suchlauf durchgeführt - VV ausgehändigt
- Bei Passgenauigkeit werden weitere Stellenangebote zugeschickt
- Berufsangebot
- Flyer ausgehändigt
- Einladung zum Folgegespräch erfolgt schriftlich

2. Bemühungen von mir:

- intensive Bewerbungsaktivitäten unter Nutzung aller Möglichkeiten
- es werden mind. 3-4 Bewerbungen pro Woche bis zum nächsten Termin erwartet
- Nachwies der Bewerbungen zu jedem Termin
- umgehend auf VV bewerben und Ergebnisse innerhalb von 4 Wochen
- Umgehende Mitteilung über Rücknahme der Kündigung auf Grund des VGs am 24.09. (woher das Datum kommt? - Ich habe es dokumentiert, wann ich beim Amt war. Es war der 19.09. - Der Dispo der ZAF erzählte mir, dass er die Kündigung zurücknehme, sobald er in der Kündigungszeit, etwas für mich finde (wers glaubt wird, kommt in den Himmel) - erzählte dies so nebenbei der SB)

Nachtrag um 15.10Uhr: Weiß woher das Datum kommt. Ich hatte da einen Einsatz (Probetag) über die ZAF. Dieser Einsatz der ZAF dauerte 1 Woche. Es war kein VG.


- Kontaktaufnahme zum Bildungsträgers
- Mitteilung von Veränderungen
 
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#22
Wie ich das hinkriege:

Überall im Netz auf allen möglichen Seiten Angebote anschauen, und zur Not auf Stellen bewerben, die man niemals erfüllen kann (Arzthelfer, Sachverständiger, Diplom/Fachausbildung nötig, etc.) - dem Amt scheint es wichtiger zu sein, ob man in Arbeit kommt, als dass man überhaupt was tut, selbst wenn es psychische/körperliche Belastung bedeutet -

Ich erinnere mich an eine EGV, mit einer Maßnahme, bei der wir mit 15 Leuten im fast ungeheizten Zimmer (anfang Winter) zitternd und bibbernd saßen, von morgens 8 bis Spätmittags 16 Uhr, und NICHTS gemacht haben, außer Bewerbungen geübt (kann man zuhause Googeln, wenn man PC + I-Net hat).

Und beweisen, dass wir überhaupt mit dem Internet umgehen können: "suchen sie den Preis für ein Ticket von X nach Y mit der deutschen Bahn, und drucken sie zusätzlich die Wegbeschreibung von X nach Y aus" - ganz klar, man soll hier einfach geprüft werden, ob man überhaupt was hinkriegt, und die wertvolle Zeit totschlagen.

Richtig, auch als Arbeitloser ist man beschäftigt, z.B. widmet man sich seinen Hobbies, wenn man mit dem ganzen Bewerben usw. fertig ist - man muss nicht 24h am Tag Bewerbungen schreiben, abends schlecht schlafen und jedem "Normalbürger" zu Kreuze kriechen wie Abschaum, aber das wird von den meisten Ämtern und Leuten erwartet - aber dafür gibt es einen Begriff namens "WÜRDE", und die verliert man meines Erachtens nach NICHT durch Arbeitslosigkeit oder irgend etwas anderes - die Würde "ist unantastbar", stehts so nicht im Grundgesetz?

Mitspielen soweit man mitspielen will, ansonsten Anwalt suchen, und gegen alles vorgehen, was quer schießt, und das ist vieles, wenn nicht 99% von dem, was die Ämter machen wollen. Außer Geld (SIC!) für die Lebenshaltung, kam für mich (und wahrscheinlich viele andere) noch NIE was gutes von den ARGEN (arg' im wahrsten Sinne des Wortes).
 

Robin H51

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#23
Hallo,
und wie sieht es dann mit der übernahme- der Bewerbungskosten aus, bei 3-4 Bewerbungen in der Woche... so viel zahlt das JobCenter aber nicht.
 

gelibeh

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#24
Da ist keine Unterschrift. Oder wird dies einfach (ohne es einzuscannen) in mein Profil als pdf-Datei gesteckt?
Kann sein. Aber in der Akte muss das Original sein. Bin mir jetzt nicht sicher, ob die das einscannen. Die Bewerbungskostenübernahme fehlt mir auch.
Ist das wirklich eine ALG2-EGV?
 
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#25
Unterschiedlich - meine Sachbearbeiterin sagte, dass wenn der "Zettel voll ist", ich einen neuen kriege - ansonsten halt die Bewerbungen "vormerken", und dann schreiben, wenn du weißt, dass die nächsten Bewerbungen wieder bezahlt werden.

Die meisten Stellenangebote gelten ja oftmals ein-zwei Monate, oft weil entweder kein passender Bewerber dabei ist, oder weil keiner Lust auf die Arbeit hat.

Aufpassen bei ZEITARBEITSFIRMEN, da kommt man schneller in die Mühle, als einem lieb ist, Zeitarbeit wird nämlich RUCK-ZUCK vermittelt, nicht dass du dich unglücklich machst, mit einer Arbeit.

Kann nämlich schwer werden dem Amt zu erklären, warum man nicht die Stelle als "Abbruchhelfer" angenommen hat, wenn man sich doch darauf beworben hat - man muss kreativ sein, denn das Amt ist es auch, und versucht ALLES um dich fertig zu machen, irgendwann jedenfalls.
 

Bananenbieger

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#26
Kann sein. Aber in der Akte muss das Original sein. Bin mir jetzt nicht sicher, ob die das einscannen. Die Bewerbungskostenübernahme fehlt mir auch.
Ist das wirklich eine ALG2-EGV?


Ich habe ALG1. Macht das einen Unterschied bei EGV?

@NichtGanzAberFast
Mit ZAFs bewerbe ich mich jetzt wirklich mehr. Habe 3x schlechte Erfahrungen mit ZAFs gemacht. Das reicht mir. Nur noch nach VV.
Aber ich bin schwerbehindert, in der Gewerkschaft, kein Auto usw. Dann frage ich nach dem Tarifvertrag etc. Dann bin ich für die ZAF uninteressant.
Natürlich so verpackt, dass es da keine Sanktionen gibt.

schönen Abend
 

Paolo_Pinkel

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#27
Ich bin froh, wenn ich 3-4 Bewerbungen in 6 Monaten hinbekomme:icon_twisted: Aber wenn meine EGV unterschreiben mit utopischen Forderung, dann muss man auch entsprechende Ergebnisse liefern. Was lernt man daraus? Zukünftig keine EGV mehr unterschreiben:icon_daumen:
 

SimdeB

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#29
... also, ich muss 10 Bewerbungen im Monat schreiben. Und das mache ich nun schon seit 10 Monaten.

Es gibt Monate, da gibt es keine Probleme auf die Zahl zu kommen. Aber September und Oktober waren schon schwierig, denn der Arbeitsmarkt verändert sich. So habe ich für den Oktober 4 #Chiffre Bewerbungen in meine AA Liste eingetragen!
 

Paolo_Pinkel

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#30
... also, ich muss 10 Bewerbungen im Monat schreiben. Und das mache ich nun schon seit 10 Monaten.

Es gibt Monate, da gibt es keine Probleme auf die Zahl zu kommen. Aber September und Oktober waren schon schwierig, denn der Arbeitsmarkt verändert sich. So habe ich für den Oktober 4 #Chiffre Bewerbungen in meine AA Liste eingetragen!
Das musst du aber auch nur, weil du einen Vertrag (EGV) unterschrieben hast, der dir das aufzwingt.
 

SimdeB

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#31
Das musst du aber auch nur, weil du einen Vertrag (EGV) unterschrieben hast, der dir das aufzwingt.

Ja, das stimmt. Allerdings werde ich die "10 Bewerbungen" beim nächsten Gespräch mit meiner SB ansprechen und versuchen auf 6 Bewerbungen zu reduzieren!
 

Hamburgeryn1

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#32
Ja, das stimmt. Allerdings werde ich die "10 Bewerbungen" beim nächsten Gespräch mit meiner SB ansprechen und versuchen auf 6 Bewerbungen zu reduzieren!
Sollte die SB sich darauf einlassen - was ich eher nicht glaube - dann lasse dir die Zusage unbedingt schriftlich geben!
 

sixthsense

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#33
3-4 Bewerbungen pro Woche... also mir fällt gerade kein Ballungsraum (ich betone: BALLUNGSRAUM) innerhalb der BRD ein, wo 3-4 Bewerbungen pro Woche (!) Sinn machen würden. Es sei denn, man stellt auf dieses Blindbewerbungsding ab, da sind meine Erfahrungen bislang diese gewesen, dass die Arbeitgeber entweder gar nicht oder ziemlich genervt reagiert haben.

Auf diese sog. "Aktivierung" würde ich mich persönlich gar nicht einlassen, denn ich bin nicht irgend ein Roboter, den man für irgendwelche sinnbefreiten Unternehmungen - z.b. Bewerbungen bei Firmen, deren Arbeitnehmerbedarf übersättigt ist - mal eben "aktivieren" kann, nur damit irgend ein Büttel brav seine Häkchen bei den Aktivitätsnachweisen machen kann. :icon_evil: (So sehe ich das jedenfalls).
 

Paolo_Pinkel

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#34
Ja, das stimmt. Allerdings werde ich die "10 Bewerbungen" beim nächsten Gespräch mit meiner SB ansprechen und versuchen auf 6 Bewerbungen zu reduzieren!
Warum 6? Ich finde das noch immer ziemlich hoch! Wobei ja auch noch nichts über die Kostenerstattung gesagt wurde. Warum versuchst du es nicht einfach darauf runterzuhandeln, zudem sich die JC regelmäßig auch in den EGVn "verpflichten"? "Der Leistungsträger unterbreitet ihnen Vermittlungsvorschläge, sofern passgenau Angebote vorliegen". So oder so ähnlich könnte man das in deinem Fall so in einer EGV formulieren: "Herr/Frau XY bewirbt sich innerhalb der nächsten 6 Monate auf sozialversicherungspflichte Arbeitsstellen, die dem Bewerberprofil des/der Herrn/Frau XY entsprechen". Keine Zahl. Nichts.
 

jockel

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#35
Guten Morgen,

Mal ne blöde Frage. ich soll laut Amt 3-4 Bewerbungen in der Woche machen. Woher nehmt Ihr diese her?
Mir gehen langsam die Bewerbung§möglichkeiten aus. Die momentane wirtschaftliche Lage ist ja nicht gerade toll. Kaum eine "richtige" Firma stellt ein. I-Bewerbungen sind auch nicht đas Wahre, denn wenn momentan niemand gebraucht wird, macht sowas ja keinen Sinn.

Wie macht Ihr es mit Telefon-, Direktbewerbungen? Schreibt Ihr diese einfach in die Tabelle vom Amt ein? Wie kontrolliert dies das Amt?

Danke Euch für Tipps

Schlaft gut. Werde jetzt auch schlafen.
3 bis 4 Bewerbungen/Woche sind unzulässig, da vor Hartz IV pro jobsuchenden Erwerbslosen ein jährliches Kostenerstattungsvolumen von 260 Euro zur Verfügung stand und pro schriftlicher Bewerbung 5 Euro erstattet wurden.

Jetzt dürfte dieses jährliche Erstattungsvolumen unter Hartz IV erheblich geringer ausfallen und pro Bewerbung erheblich weniger erstattet werden.

Aber gehen wir mal von den alten Eckdaten aus, um das Problem darzustellen:

260 Euro/Jahr : 5 Euro/Bewerbung = zumutbare 52 Bewerbungen/Jahr : 52 Kalenderwochen/Jahr = zumutbar ist 1 Bewerbung/Kalenderwoche

Da ein Monat in der Regel 4, manchmal eine angerissene Woche hat, sind 4 bis 5 Bewerbungen/Monat zulässig und kein Stück mehr. Und zwar in der Region - 2 1/2 Std. um den Wohnort den Zirkel gezogen. 2 1/2 Std. in der Reichweite können für jeden anders aussehen - zu Fuß, mit Fahrrad, mit Moped, Motorrad, PKW, verschiedene Arten von Verkehrsmitteln und damit verbundenen Verkehrskosten.

Ausschlaggebend ist Dein persönliches Profil aus dem Bewerberprofiling und es geht beim Bewerben nicht nach Mengen (in Tonnen angerechnet), sondern nach Qualität.

Klasse macht's und nicht Masse!!!

Hast Du persönliche, gesundheitliche, familiäre, verkehrsmäßige Einschränkungen, dann muß man die zu reißenden Hürden auch runter setzen.

Wenn das auf dem Lande mit schlechter Verkehrsanbindung ist, dann sieht das anders aus als in einer Großstadt und Ballungsgebiet.

Es spielt auch die Wirtschaftslage eine Rolle. Wenn alle Betriebe ihre Belegschaften entlassen, wird's mit dem Bewerben trübe aussehen, sofern Du nicht das richtige Parteibuch und das richtige Vitamin B wie Beziehung hast, wo gut geschmiert wird.

Außerdem darf bei Langzeitarbeitslosigkeit ab 7. Monat der angebotene Bruttoverdienst nicht unter Alg II + Pendelkosten liegen, was ich für eine schwachsinnige Orientierung halte, denn so wird Dequalifizierung amtlich gefördert.

Was Du an Bruttoarbeitsverdienst/Monat oder Bruttoarbeitsverdienst/Jahr verlangen darfst, bestimmen die Eingruppierungsunterlagen einer Branche. Das ist für mich maßgebend und nicht die Länge der abgerissenen Arbeitslosigkeit. Außerdem spielt es eine Rolle, ob Du über Facharbeiter-, Gesellen-, Meister-, Fachhochschul- oder Hochschulabschlüsse Du mit jeweils welcher Länge an praktischer Berufserfahrung verfügst.

Grobe Orientierung - der WSI-Tarif- oder Lohnspiegel der Böckler-Stiftung oder eben die Angaben aus der beruflichen Eingruppierungsunterlage aus dem Manteltarifvertrag, wenn Du Gewerkschafter bist.

Unter Wert solltest Du Dich nicht verkaufen.

Hast Du in Deinem Einzugsgebiet bereits alles abgegrast, dann war's das. Dann soll sich das Amt gefälligst eine intelligente und attraktive Arbeitsvermittlung einfallen lassen, denn aktive, amtliche Arbeitsvermittliung ist Aufgabe des Fallmanagers und des AG-Servicedienstes. Das ist seine Pflicht und gehört vereinbart in die Eingliederungsvereinbarung mit hinein, wieviel mal er sich mit Schmiergeldern (Eingliederungs- und Lohnzuschüssen) für Dich aus seinem bequemen Sessel erhoben hat und in die Personalabteilungen der regionalen Betriebe aufgekreuzt ist.

Mal sehen, ob er zu besseren Ergebnissen kommt als Du mit Deinen Eigenbemühungen. Die Erfahrung lehrt - die Schmiermitteln ziehen auch nicht mehr. Das wissen die Fallmanager ganz genau und bleiben in ihren Sessel kleben.

Zur Nachweisführung reicht die Bewerbungsauflistung mit den nach Datum sortierten Firmenadressen, Ansprechpersonen, ihren Kontaktmöglichkeiten und dem Ausgangsergebnissen. Das reicht völlig aus. Soviel Vertrauen muß da sein. Noch mehr als Nachweis zu verlangen, ist überzogen.
 

jockel

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#36
... Bei allen Anzeigen im öffentlichen Dienst steht eine Befristung. Ist die Wahrscheinlich groß, dass ein befristetes zu einem unbefristen Arbeitsverhältnis wird?...
Die Befristung ist im öffentlichen Dienst üblich, weil deren Haushaltmittel und damit auch die Lohnsummen befristet zugewiesen werden - z.B. abhängig von den bestätigten Haushalten der Länder und Kommunen einer Wahlperiode. Und der Vorteil: Mit der Befristung erledigt sich der gesetzliche Kündigungsschutz allein.

Eben neoliberaler, menschenverachtender Wirtschafts- und Politikmüll.
 

jockel

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#38
Er meinte die Einsicht in meine Akten.

Dass ich noch keine Unterschrift zum EGV gegeben habe, kommt es mir komisch vor, warum es als PDF schon hinterlegt ist.

Ich habe mir das mal ausgedruckt. Keine Unterschrift.
Sei froh, daß die EGV als PDF kam. Bis zur Version 10 von Adobe Acrobat Pro. kann man Formulare nicht unterschreiben, bestenfalls ein selbstverfasstes PDF-Dokument digital in verschiedenen Sicherheitsstufen signieren.

Bis jetzt ist aber eine elektronische Unterschriftsleistung - Signierung in den Ämtern nicht möglich und anerkannt. Soll mal in ferner Zukunft mit dem digitalen Personalausweis möglich werden.

Ab der neuen Adobe Acrobat Pro 11-Software kann man jemanden ein digitalisiertes Formular oder Anschreiben zukommen lassen und empfängerseitig signieren lassen.

Welches Arbeitslosenverwahrlosungsamt kann sich eine massenweise Anschaffung von Acrobat Pro 11 zum Upgradepreis von 284,41 Euro leisten?

Bis dato bleibt es noch graue Theorie. Also ruhig bleiben mit der elektronischen Unterschrift.

Es wird aber erwartet, daß Du das Schriftstück ausdruckst, unterschreibst und zurückschickst.
 

jockel

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#39
... also, ich muss 10 Bewerbungen im Monat schreiben. Und das mache ich nun schon seit 10 Monaten.

Es gibt Monate, da gibt es keine Probleme auf die Zahl zu kommen. Aber September und Oktober waren schon schwierig, denn der Arbeitsmarkt verändert sich. So habe ich für den Oktober 4 #Chiffre Bewerbungen in meine AA Liste eingetragen!
Maßgebend ist die jährliche Erstattungssumme, die das Amt pro jobsuchenden Bewerber vorhält.

Wenn Alg II für ein halbes Jahr bewilli7gt, dann ist nicht entscheidend, was jeden Monat rauskommt an Bewerbungen, sondern die erreichte Anzahl nach den 6 Monaten

6 Monate * 4 zulässige Bewerbungen/Monat = 24 Bewerbungen/6 Monaten

Wie die Bewerbungen auf die Monate verteilt sind, interessiert nicht. Da kann es mal Monate geben wo Du mehr als die durchschnittlichen 4 schreiben kannst, die sich lohnen können. Dafür gibt es asuch mal Monate, wo nichts Passendes dabei ist.

Bundeskanzelohr Kohl sagte:

Entscheidend ist, ob überhaupt und was hinten raus kommt und nicht was regelmäßig hinten rauszukommen hat.

"Entscheidend ist, was hinten rauskommt." - während einer Pressekonferenz am 31. August 1984; zitiert in DER SPIEGEL, 3. September 1984
 

Bananenbieger

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#40
Sei froh, daß die EGV als PDF kam. Bis zur Version 10 von Adobe Acrobat Pro. kann man Formulare nicht unterschreiben, bestenfalls ein selbstverfasstes PDF-Dokument digital in verschiedenen Sicherheitsstufen signieren.

Bis jetzt ist aber eine elektronische Unterschriftsleistung - Signierung in den Ämtern nicht möglich und anerkannt. Soll mal in ferner Zukunft mit dem digitalen Personalausweis möglich werden.

Ab der neuen Adobe Acrobat Pro 11-Software kann man jemanden ein digitalisiertes Formular oder Anschreiben zukommen lassen und empfängerseitig signieren lassen.

Welches Arbeitslosenverwahrlosungsamt kann sich eine massenweise Anschaffung von Acrobat Pro 11 zum Upgradepreis von 284,41 Euro leisten?

Bis dato bleibt es noch graue Theorie. Also ruhig bleiben mit der elektronischen Unterschrift.

Es wird aber erwartet, daß Du das Schriftstück ausdruckst, unterschreibst und zurückschickst.
Guten Morgen,

ich meinte eine ganz gewöhnliche mit Kugelschreiber unterzeichnete Unterschrift auf dem EGV macht, die man dann mit einem Scanner oder Fotokopierer als pdf erstellt.

Ich wurde auch nicht aufgefordert. Habe diese pdf nur in meinem Profil gefunden.

Gute Nacht
 

SimdeB

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#41
Habe mir meine EGV durchgelesen und da steht leider gar nichts über Bewerbungskostenzuschuss. Habe allerdings vor ca. 8 Monaten einen Bewerbungskostenzuschuss Antrag gestellt und bereits 80 Euro erstattet bekommen!

Da ich mich aber meistens per Mail bewerbe kann ich diese Bewerbungen ja nicht auf meiner Liste einreichen.
Oder doch ???


Außerdem würde mich mal interessieren, woran es liegt, dass man/frau 3,6,10 oder wieviel auch immer Bewerbungen schreiben muss???

---> entscheidet das der SB spontan nach Lust und Laune???
---> oder wird das nach Region, Qualifizierung, Chancen .... ???


Allerdings würde ich mich auch ohne Aufforderungszahl bewerben, da ich ja eine Arbeit finden will! Vielleicht eben nicht gerade auf DIES & DAS, sondern gezielt nach meinen Fähigkeiten!
 

Rounddancer

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#42
Habe mir meine EGV durchgelesen und da steht leider gar nichts über Bewerbungskostenzuschuss. Habe allerdings vor ca. 8 Monaten einen Bewerbungskostenzuschuss Antrag gestellt und bereits 80 Euro erstattet bekommen!
Das muß da auch nicht explizit stehen. Denn ob Bewerbungskosten gezahlt werden, hängt so oder so erstmal davon ab, daß vorher ein, und sei es formloser Antrag auf Bewerbungskostenerstattung gestellt wurde. Schließlich tut man ja selbst alles, um wieder in Arbeit zu kommen, ob das nun in einer EGV steht, oder bloß einfach XMV ist.

Dann kommt das leere Einreichungsformular, und da steht das Antragsdatum drauf,- und wenn man was einreicht, dann füllt man das Ding aus und gibt es ab, unter Vorlage der Belege oder der Liste,- und dann kriegt man wieder son leeres Formular mit bereits eingesetztem Antragsdatum (dem des laufenden Antrags).

Man mu bloß drauf aufpassen: Der aktuelle Antrag läuft immer nur ein Jahr, und wenn das vorbei geht, stellt man scherheitshalber einen neuen, und sei es formlosen Antrag.
Da ich mich aber meistens per Mail bewerbe kann ich diese Bewerbungen ja nicht auf meiner Liste einreichen.
Oder doch ???

[/quote]
Selbstverständlich gehört jede Bewerbung auf die Liste, die hat ja auch in der Regel ein Feld, in dem man eintragen soll, wie
man sich beworben hat. Kann ja auch sein, daß man auch für E-Mail-Bewerbungen etwa bekommt,- hundert mal 25 cent sind auch 25 Euro,- ... Aber jede Bewerbung zählt auch für eine vorgegebene Zahl an Bewerbungen.

Außerdem würde mich mal interessieren, woran es liegt, dass man/frau 3,6,10 oder wieviel auch immer Bewerbungen schreiben muss???

---> entscheidet das der SB spontan nach Lust und Laune???
---> oder wird das nach Region, Qualifizierung, Chancen .... ???
Das ist Ermessensentscheidung des jeweiligen Amtsmitarbeiters,- manchmal aber kann es da auch interne Anweisungen geben, z.B. vom Teamleiter.

Allerdings würde ich mich auch ohne Aufforderungszahl bewerben, da ich ja eine Arbeit finden will! Vielleicht eben nicht gerade auf DIES & DAS, sondern gezielt nach meinen Fähigkeiten!
Richtig, und je mehr man das unter Beweis stellt,- oder vertrauenswürdig rüberbringt, desto weniger wird man auch Druck bekommen. Denn: Einen Wagen, der schon von selbst läuft, braucht man nicht mehr mit viel Kraft anschieben, da reicht es, hin und wieder zu gucken, wo er gerade ist ...

Zudem: Menschen mit klaren Zielen, die rüberbringen, daß und was sie wollen, die haben auch die besseren Chancen verglichen mit dem, der sich bloß passiv schieben läßt und dann nehmen muß, was andere übriglassen. Oder Pfanne kriegt.
 

Mona62

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#43
Ich habe ALG1. Macht das einen Unterschied bei EGV?
Ich gehöre hier nicht zu den Profis, aber bei meiner ALG1 - EGV
ist keine Rechtsfolgenbelehrung dabei, wie das bei ALG2 der Fall
ist.
Guck mal, ob das bei dir auch so ist.
Dann sind die Konsequenzen auch andre als bei Harz IV.
 

Aras

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#44
In meiner Ausbildung haben wir den Tipp bekommen, ein Kurzprofil zu erstellen. Also z.B. ein A4 Blatt mit den wichtigsten Infos und Qualifikationen. Man kann ggf. noch irgendwo (z.B: Dropbox o.ä.) weitere Unterlagen zum Download anbieten. Selbstverständlich passwortgeschützt und damit nur nach vorherigem Kontakt und nicht an irgendwen, der halt man auf den Downloadlink klickt..

Das ist relativ unverbindlich und kann durchaus als Bewerbung durchgehen. Und im Prinzip kann man das an jede Firmenmail schicken...


Ich gehöre hier nicht zu den Profis, aber bei meiner ALG1 - EGV
ist keine Rechtsfolgenbelehrung dabei, wie das bei ALG2 der Fall
ist.
Guck mal, ob das bei dir auch so ist.
Dann sind die Konsequenzen auch andre als bei Harz IV.
hm, ich hatte bei ALG1 einige mit und einige ohne RFB.
 
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