Wie bekomme ich einen Befreiungsausweis von der Krankenkasse?

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spyro

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Hallo, bin chronisch asthma krank und muss fast jeden Montag 10€ für mein spray bezahlen bei der Apotheke. Habe gehört, dass man von der Krankenkasse ein Befreiungsausweiss oder so bekommen kann. Hat jemand Erfahrungen und wie soll ich da vorgehen. Bin bei der AOk versichert.
 

vidar

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Mona Lisa

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Als Asthma-Kranker bist Du sicher "schwer chronisch krank" sein und mußt höchstens 1 % des Regelsatzes zuzahlen. Dazu brauchst Du eine Bescheinigung von Deinem behandelnden Arzt, der Dir das bestätigt. Dann kannst du den bei krankenkassen.de beschriebenen Befreiungsausweis beantragen oder bei Erreichen der Zuzahlungsgrenze die Befreiung beantragen.

LG

Mona Lisa
 

Annie

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Den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung kann man sich bequem bei der AOK runterladen.

Einfach oben rechts deine PLZ eingeben:


Als chronisch Kranker (1% Zuzahlung) zahlt man derzeit als ALG2 Empfänger maximal 50,88€ für das gesammte Jahr 2019.
 
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Allimente

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Lass dir in der Apotheke immer den Beleg ausdrucken

Belege brauchte wir aber gar nicht. Es reichte völlig aus, dass nachgewiesen werden kann, dass die Krankheiten chronisch sind und das bescheinigt ja der Arzt. Das Ausdrucken der Belege kann sich der TE also sparen. Alles andere wurde ja schon weiter oben beantwortet.
 

Ines2003

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Bei chronisch Kranken kommt wie schon erwähnt die 1% Relegung zum Tragen. Wenn du über deiner Belastungsgrenze bist, kannst du dich befreien lassen und das Geld für die letzten 4 Jahren von der Krankenkasse Erstattet bekommen.
 

atasteofbunny

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Belege brauchte wir aber gar nicht. Es reichte völlig aus, dass nachgewiesen werden kann, dass die Krankheiten chronisch sind und das bescheinigt ja der Arzt. Das Ausdrucken der Belege kann sich der TE also sparen. Alles andere wurde ja schon weiter oben beantwortet.

Ich musste die Belege einreichen. Ist evtl. von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich?
 

Ines2003

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Das keine Belege verlangt wurden, kann ich mir nicht vorstellen, denn gegenüber der Krankenkassse muß man ja sein Einkommen Nachweisen, um die Besatungsgrenze ermitteln zu können.
 

Ines2003

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Woher weiß dann die Krankenkassen was man für Einkommen im Jahr hat?

Man muss doch, wenn man sich im Voraus Befreien lässt eine Prognose über das Einkomme im kommenden Jahr angeben, so zumindest bei meiner Krankenkasse.
Ich selber lasse mich immer im laufenden Jahr Befreien, wenn ich die Belastungsgrenze überschritten habe.
 

Ines2003

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Wenn man sich seine Medikamente z.B über Dock Morris liefern lässt, dann bekommt man ja pro verschriebenen Rezeptpflichtigen Medikament 2,50 EUR Gutschrift, für die Krankenkasse erhält man aber eine Zuzahlungsquittung bei z.B. einem Medikament über 5,00 EUR, obwohl man nur 2,50 EUR bezahlt hat.

Die Krankenkasse erkennt dann diese 5,00 EUR auch an.
 

Muzel

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Wenn du Ansprüche nach dem BVG hast, musst du gar nichts bezahlen. Allerdings weiß ich auch nicht , ob es sich nur auf die anerkannte erkannte Erkrankung handelt oder ganz generell. Der GdS könnte auch noch eine Rolle spielen.
 

atasteofbunny

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Ich habe 2 Möglichkeiten: 1. Belege sammeln und, wenn ich die 50,88 Euro erreicht habe, den Antrag stellen. 2. am Anfang des Jahres die 50,88 Euro der Krankenkasse überweisen und dann gleich die Befreiungskarte bekommen. Ich mache lieber 1., denn 50,88 Euro auf einmal abzuzwacken ist nicht so leicht für mich :icon_redface:.

Außerdem musste ich bisher immer ein Formular ausfüllen und alle Einkünfte dort angeben, allein der ALG-II-Bescheid reichte denen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ines2003

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Man zahlt an 2,50 EUR und bekomme eine Zuzahlungsquittung über 5,00 EUR, die Krankenkasse hat das auch anerkannt, die andre Hälfte wird wohl der Anbieter zahlen oder irgendwie anders verrechnen.
Es geht nur um die Zuzahlung, da bekommt man einen Rabatt in Höhe von 2,50 EUR pro Rezeptpflichtigen Medikament.
 

erwerbsuchend

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Wenn man aber nur 2,50 EUR zahlt, kann man auch nur 2,50 EUR abrechnen. Was DocMorris da nach deiner Darstellung macht, ist Betrug an der Krankenkasse. Wenn DocMorris also nur 2,50 EUR als Zuzahlung verlangt, kann es auch nur eine Quittung über 2,50 EUR geben und nicht über 5,00 EUR.
 

Ines2003

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Gint es aber, probiere es doch mal aus.
Ist es Betrug?
Die Krankenkase hat ja keinen finanziellen Nachteil, vielleicht rechnet Doc Morris auch die restlichen 2,50 EUR mit der Krankenkasse ab, keine Ahnung wie das läuft.
Aber ich glaube der Rabatt ist auch die einzigste Möglichkeit, das dich der Versandhandel mit Medikamenten überhaupt lohnt, denn wenn es dort das gleichr kostet, wie in der Apotheke um die Ecke, dann würde noch niemend mehr eon Rezept einsenden und einige Tage aud seine Medikamente warten, da ist die Apotheke vor Ort deutlich schneller.
 

Kerstin_K

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Bei Dauermedikation kann man die paar Tage, die es länger dauert, doch ganz leicht einplanen. Da holt man das neue Rezept eben etwas früher. Bei Medis, die man akut dringend braucht wie zum Beispiel Antibiotika ist das weniger empfehlenswert.
 

Doppeloma

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Hallo erwerbsuchend,

Wenn man aber nur 2,50 EUR zahlt, kann man auch nur 2,50 EUR abrechnen. Was DocMorris da nach deiner Darstellung macht, ist Betrug an der Krankenkasse. Wenn DocMorris also nur 2,50 EUR als Zuzahlung verlangt, kann es auch nur eine Quittung über 2,50 EUR geben und nicht über 5,00 EUR.

Nun mal vorsichtig mit solchen Unterstellungen, das machen (fast) ALLE Online-Apotheken mit den Rabatten bei Einreichung von Rezepten.
Schließlich muss der Patient ja auch länger auf die Medikamente warten, als wenn er sie direkt in der Apotheke abholen geht.

Es gibt so viele (allgemein unbekannte) Vereinbarungen zwischen Ärzten / Apotheken und gesetzlichen KK, da wäre ich vorsichtig direkt "Betrug" zu vermuten, das dürfte den KK auch bekannt sein (mit den Rabatten der Online -Apotheken).
Denn sie bekommen ja (ziemlich sicher) von der Apotheke auch die erforderliche Zuzahlung (also 5 €) die gesetzlich vorgesehen ist überwiesen und die Original-Rezepte gehen ja auch zur KK.

Also wird (dem Apotheken-Kunden) auch die reguläre Zuzahlung bescheinigt, der Rabatt (bei Rezepteinlösungen online) ist völlig separat davon zu betrachten, und soll eben der Kundenbindung dienen ... die (meist) portofreie Versendung ("Porto zahlt die Apotheke für Sie") der Original-Rezepte müsste man dann ja auch bemängeln.

Ich kenne das nur aus der Werbung für verschiedene Online-Apotheken, wir lösen unsere Rezepte noch ganz altmodisch bei der örtlichen Apotheke ein, nur rezeptfreie Mittel / Einreibungen kaufe ich online ... weil es dort deutlich preiswerter ist ... selbst mit Versandkosten.

Unsere Befreiungen bekommen wir inzwischen auch ohne Extra-Nachweise immer zum Jahres-Anfang, wenn wir (rechtzeitig) der Abbuchung zustimmen ... und nur unsere beiden Renten als Einkommen haben.
Ist ja letztlich dann ein Betrag, auf den man sich finanziell schon frühzeitig "einrichten" kann und es ist (für uns sehr beruhigend) wenn mal Einer am Beginn des Jahres in die Klinik muss.

Da kommt schnell mehr zusammen (an täglicher Zuzahlung bei bis zu 28 Tagen à 10 €) als der Jahresbetrag ausmacht ... wenn es doch mal länger dauert ... so brauchen wir auch dort nur noch den Befreiungs-Ausweis vorlegen und die Sache ist erledigt.

MfG Doppeloma
 
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