Wie bekomme ich eine Wohnung?

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RobertB

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Hallo Zusammen,

ich bin seit 4 Monaten in England um hier zu arbeiten, leider ist die Firma pleite gegangen und ich nun ohne Job. Einen andere Job in England kann ich nicht annehmen da in der Firma wo ich jetzt war kaum Englisch verlangt war. Die Wohnung hier kann ich noch maximal 1 Monat lang bezahlen. Ich muss also zurück nach Deutschland.

Nun wie stelle ich es an um in Deutschland irgendwo eine Wohnung ohne Job zu bekommen? Ich habe nur noch ca 2000 EUR in der Tasche und habe in D niemanden wo ich hin kann. :(
Da ich keine Kohle habe werde ich wohl auch vorübergehend Hartz 4 beantragen.

Ich habe mir überlegt in eine große Stadt zu ziehen, vielleicht gibts da bessere Jobaussichten. 1 bis 2 Wochen im billigen Hotel verbringen... Kann die Arge mir bei der Wohnungsuche helfen?

Oder wie würdet ihr es anstellen? Danke für jede Hilfe.
Robert.
 
E

ExitUser

Gast
Nein, bei der Wohnungssuche kann dir wenn überhaupt das Sozialamt helfen. Dort bekommst du auch eine Notunterkunft zugewiesen. Das Jobcenter muss aber die Kosten übernehmen.

In den meisten Großstädten ist es inzwischen recht schwierig eine kleine Wohnung zu den Konditionen (Mietobergrenzen beachten!) der Behörden zu finden. Die vielen Studenten verschärfen die Wohnungsnot noch.

Du musst dir natürlich erstmal überlegen, wo du hinmöchtest.
 

Seepferdchen 2010

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Ich habe mir überlegt in eine große Stadt zu ziehen,

Beachte die örtlichen Richtlinie

Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Da ich keine Kohle habe werde ich wohl auch vorübergehend Hartz 4 beantragen.

Das machst du umgehend und beachte du brauchst in D eine Meldeadresse, wo sichergestellt ist das dich die Post jeden Tag erreicht bzw. du in Empfang nehmen kannst.

Wenn du in einer Notunterkunft kommst, ist ja das Problem erstmal nicht!

Bedenke dein Antrag gilt für den Monat wo du ihn gestellt hast, das ganze auch belegbar einreichen wie persönliche Abgabe und sich das bestätigen lassen auf der Kopie
vom JC.

:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
So einfach ist das nicht. Studenten sind oft das erste Glied in der Gentrifizierungskette. Viele sind bereit und in der Lage hohe Mieten zu zahlen, oft in WG´s.

Dass ihnen oft nichts anderes übrig bleibt, weil Wohnheimplätze fehlen etc., steht außer Frage.

Zum Thema: Die zuständigen Behörden kennen Anlaufstellen für Meldeadressen, wo man sich anmelden kann, solange man noch keinen festen Wohnsitz hat.
 

ZynHH

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Einspruch: Nicht die Studenten/innen verschärfen die "Wohnungsnot" sondern vielmehr der Mangel an "kleinen und preiswerten" Wohnraum.
Und die Zeitsklaven tun ihr übriges dazu.
3 Monate hier, 3 Monate dort... usw usw...
Da werden von Vermietern die benötigten wohnungen garnicht mehr dem Markt zur verfügung gestellt, weil sie ja von den Sklaven viel zu teuer "gerne" angemietet werden....
 
E

ExitUser

Gast
Es wird einfach keine Geld mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert. Selbst viele Genossenschaften lassen ihre Altbestände verkommen und bauen auf hohem Preisniveau neu.
 
S

silka

Gast
als wichtigstes brauchst du einen Meldeadresse.

Wenn du erst 4 Monate weg bist, hast du irgendwo jemanden, den du kennst.
bei dem du vllt. für die Übergangszeit unterschlüpfen kannst.

dann kannst du von dort aus nach Wohnungen suchen.

sonst kommst du auf die Notliste für Wohnungslose.
Was da zu erwarten ist, kannst du dir denken?
 

RobertB

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als wichtigstes brauchst du einen Meldeadresse.

Wenn du erst 4 Monate weg bist, hast du irgendwo jemanden, den du kennst.
bei dem du vllt. für die Übergangszeit unterschlüpfen kannst.

dann kannst du von dort aus nach Wohnungen suchen.

sonst kommst du auf die Notliste für Wohnungslose.
Was da zu erwarten ist, kannst du dir denken?

Hallo An alle! Danke für eure Antworten. Die helfen mir etwas weiter. Vielen Dank!


habe in D leider niemanden (der mich unterbringen könnte) deshalb die Idee mit dem Hotel/Pension. Vielleicht kann ich sogar in der Zeit einen Job finden dann brauch ich kein H4. Muss mal erst mal schauen in welcher Region es viele Jobs gibt, bin da nicht wählerisch, mache fast alles mit außer Möbel tragen. Hab früher mal in Süddeutschland gewohnt, hab mich aber von dort abgemeldet.
Vielleicht Berlin oder Hamburg?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Robert,

ich würde als allererstes so schnell wie möglich zurück nach Deutschland kommen. Du schreibst, Du hast noch um die 2000 Euro. Ich würd also nicht in England bleiben und dort das Geld aufbrauchen, sondern schnellstmöglich zurückkommen, denn bis Du hier alles geregelt hast, wird ja sicherlich ein bisschen Zeit verstreichen.
Wenn Dir die Region relativ egal ist, würde ich eher zu einer kleineren Stadt tendieren, von der aus aber mehrere größere Städte gut zu erreichen sind. Ich denke, da findet man noch eher ne passende Wohnung als in begehrten Städten wie Hamburg oder Berlin.
Für den Übergang, wie wärs mit einer Jugendherberge? Klingt vielleicht bescheuert auf den ersten Blick, aber in meiner kleineren Großstadt gibts sowas, da kann aber jeder übernachten (also auch Ältere), und das ist extrem günstig - allerdings ohne Verpflegung, aber dafür ist der Supermarkt direkt nebenan. Oder vielleicht auf nem Campingplatz? Da werden Wohnwagen manchmal echt günstig vermietet. Ich weiß, sind alles blöde Ideen, aber so für den Übergang, besser als auf der Straße schlafen. Und vielleicht müsste das Jobcenter da sogar die Kosten tragen, wenn man unter dem bleibt, was für eine reguläre Wohnung bezahlt würde?:confused: Aber das weiß ich leider nicht, aber vielleicht die Experten hier.
Aber wie gesagt, ich würd erstmal so schnell wie möglich zurückkommen, je mehr Geld Du noch übrig hast, desto besser für den Neustart.

LG
 

Reha1

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Deine alte Wohnung gekündigt und die Möbel verschenkt? ein wenig leichtsinnig wenn du älter bist! . wenn du noch jung bist, dann kommst du irgendwie durch. Alles Gute
 
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