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Wie aus einem Ein-Euro-Job ein Kein-Euro-Job wird

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#1
Heute in der Volksstimme

Ich könnte schon wieder so :icon_kotz2:

Das ist doch nicht zulässig...oder etwa doch?
 

Hexe

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#3
Also wenn ich mir den Nokia tread so ansehe. :icon_kinn:

Dann die Reaktionen hier - HIER muss der Aufschrei kommen, denn gerade hier in Sachsen-Anhalt (im deutschen Ostgebiet) hat sowas Methode.

Nur mal nebenbei wo sind die Braunschweiger, die ihre Arbeit verloren haben - wo sind die Magdeburger, die die Arbeit der Braunschweiger als Aufstocker machen.


Bei solchen Meldungen nur noch :icon_cry:und:mad:
 
E

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  Th.Starter/in  
#4
Heute in der Volksstimme

Ich könnte schon wieder so :icon_kotz2:

Das ist doch nicht zulässig...oder etwa doch?
Also ich würde der Frechheit dieses ArGehempels mit dem Argument entgegentreten, dass auch meinen Arbeitsleistung ein Mehraufwand gegenüber "normaler" Erwerbslosigkeit darstellt und den "Job" wegen unzumutbarer Härte in Form von entwürdigendem Verhalten seitens der ArGe (0Euro-Zwangsarbeit) niederlegen.

Gruß, Anselm
 

wolliohne

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#5
Gesetzteswidrig

ist diese Sauerei ganz eindeutig !

Hier macht die ARGE "sowieso" ihre eigenen Vorschriften am Gesetzgeber vorbei !

Auserdem kann ich nicht nachvollziehen wie man sich als 55 jähriger derart
verschaukeln lassen kann.
 

amondaro

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#6
Das zeigt doch mal wieder die Machenschaften der ARGE und den Politikern die dort auf ihren Faulen-Arsch sitzen !!

Das ist Zwangsarbeit !! Niemand muss kostenlos Arbeiten damit andere daran Provitiern !! Deutschland ist keine Demokratie !! Sklavenland !!

Die dort verantwortlich sollten se alle an die Wand...
 
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#7
Man kann nur hoffen, das die Sache bundesweit Schule macht.
Vielleicht sind ja dann einmal ein paar mehr bereit, auf die Strasse zu gehen.
Denn die meisten denken doch: Was geht mich das an, ich kriege doch mein Geld. Man gruselt sich nur und freut sich, das eine andere ARGE für einen zuständig ist.
 

Bruno1st

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#8
Gesetzeswidrig ist diese Sauerei ganz eindeutig !

Hier macht die ARGE "sowieso" ihre eigenen Vorschriften am Gesetzgeber vorbei !

Auserdem kann ich nicht nachvollziehen wie man sich als 55 jähriger derart
verschaukeln lassen kann.
So langsam kapiere ich erst, nach welchen Vorgaben der Sklavenhalter vorgeht.
1. alle Bedürftigen müssen arbeiten - OHNE Mehraufwandsentschädigung
2. wer das Glück hat, nicht die volle Leistung zu bekommen, darf einige Stunden mehr arbeiten und bekommt für diese Stunden dann auch Geld
3. wer Pech hat und als Single den vollen Satz bekommt, muß grundsätzlich auch arbeiten, aber nicht die Extra-Stunden die Geld bringen

Das Modell wird sicher bald patentiert, weil dann die Industrie dann sicher Arbeitsverträge anbietet, mit einer Stundenstaffelung, die z.B. erst ab der 81 Std/Woche einen Bezahlungsanspruch begründen. Ob diese Stunden anfallen und wer dann eingesetzt wird, bleibt der Willkür äh Gnade des Gruppenführers überlassen.

zum "verschaukeln" - das dürfte nichts mit dem Alter zu tun haben - wenn ich überlege wie sinnlos meine FM/SB z.B. ewig runterleiern "wir bezahlen nur die reinen Transportkosten beim Umzug" und dazu keine Antwort geben, wer die anderen Kosten zu tragen hat - außer "ansparen" - dann zweifelt man daran, daß diese Typen überhaupt in der Lage sind, zu denken und zu verstehen, was um sie herum vorgeht.
Dazu berufen die sich in diesem Fall sicher auf "gültige" EGV's und Zuweisungen, usw.

Schade das die Friseure keine Sklavenjobs machen müssen - die könnten diesen Typen gleich einen Scheitel ziehen :)
 
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#9
alle Bedürftigen müssen arbeiten - OHNE Mehraufwandsentschädigung
Mit dem deutschen Michel wird Schlitten gefahren bis die Kufe glüht :biggrin:

1.)Jeder der Hartzt muss 30 Stunden die Woche sein Gnadenbrot abarbeiten.

2.)Dadurch benötigt die freie Wirtschaft weniger teuere Vollzeitstellen.

3.)Die freigewordenen Stellen werden durch Hartzer ersetzt

4.)Irgendwann arbeiten nur noch Hartzer

5.)Der Rest der Bevölkerung lacht sich schlapp, denn sie können ihr Leben geniessen.
 

Foozzie

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#10
das was mir spontan durch den kopf ging darf ich hier nicht sagen da kommt dann der staatsanwalt.

ich bewerbe mich mal bei der arge denke das da demnächst n paar stellen zu besetzen sind
 
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#11
Ich habe mich eigentlich schon immer gefragt, wie sich jemand vormittag bei einer Arbeitsstelle vorstellen will, wenn sie 6 Stunden oder mehr arbeitet, am Vormittag.
Kann sie dann jederzeit später kommen? Kann diese Frau dann ihre Arbeit für diese Zeit liegen lassen?

Wie ist das bei EEJ geregelt?
 

Rounddancer

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#12
Wird ja immer schlimmer...

...das Gesetz spricht von Beschäftigungen mit Mehraufwandsentschädigung,- und gemeint sind ZUSÄTZLICHE ein bis zwei Euro pro Stunde.
Da hat sich auch gefälligst die ärgste ARGE dran zu halten. Sonst muß sie Ärger kriegen.

Kein Wunder, daß erwerbslose Menschen immer verängstigter und verbitterter werden,- und so das Klima auch in (noch?) fair funktionierenden ARGEn (die gibt es auch) zunehmend belastet wird, was dann auch den wohlmeinenden unter den SB, PAP und FM die Arbeit erschwert.

Einer der nächsten Schritte wäre dann, daß eine arge ARGE damit beginnt, uns HE morgens um sechs ein Abholfahrzeug zu schicken,- Umsiedelung in eines der unrenovierten Plattenbauten in Ostdeutschland, kaserniert, mit Stacheldraht eingezäunt mit den Dornen nach innen,- gibts ja schon als Asylbewerbersammelunterkunft.

Heinz

Ach ja: In der "Arbeitslos"-Gruppe von XING sind nun auch ein paar Mitarbeiter von ARGEn beim Mitdiskutieren ...
 

gerda52

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#13
Ungerechtigkeitsdecektor sagte :
Mit dem deutschen Michel wird Schlitten gefahren bis die Kufe glüht :biggrin:
wolliohne sagte :
Auserdem kann ich nicht nachvollziehen wie man sich als 55 jähriger derart verschaukeln lassen kann.
Das ist der Punkt. Wenn die passive Sichtweise nicht bald ad acta gelegt wird, kann ich die Ausgebeuteten nicht mehr bedauern.

Im ganzen Artikel habe ich mich über folgenden Satz am meisten geärgert:

Sie hat im Monat 130 Stunden als 'Gegenwert' für ihre Hartz IV Bezüge abzuleisten. Damit hat Frau xy überhaupt kein Problem, möchte aber wissen ...
Diese Kriecherei widert mich nur noch an. :icon_motz:
 
E

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#14
Viel zu viele Empfänger der Grundsicherung lassen das mit sich machen um einer Sperre aus dem Weg zu gehen.

Aber irgendwann kommt sie.

Ich werde niemals sowas machen. Nicht weil ich faul bin oder keine Lust zu habe.

Nein

Ich weiss genau das dies nur schadet und mich kein bisschen weiterbringt.

Ich werde gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen. Das ist staatlich finanzierte Sklavenarbeit. Mehr nicht. Ich denke dieser Meinung sind hier viele. hoffe ich doch mal:tongue:

Und wer sowas gerne macht der ist für mich ein Streikbrecher und Verräter.:icon_motz:
 

B. Trueger

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#15
Die Reaktionen hier in allen Ehren und mit Sicherheit auch zu Recht. Allerdings sollte eine Kleinigkeit in dem Artikel doch mal unsere Aufmerksamkeit gebühren:

Sie hat im Monat 130 Stunden als Gegenwert für ihre Hartz IV-Bezüge abzuleisten. Damit hat Frau xxxxxx überhaupt kein Problem [...]
Das ist wohl das, was ich mal in einem anderem Thread schrieb. Glückliche Sklaven sind der größte Feind der Freiheit.
 

Mario Nette

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#16
Gerda, :icon_daumen:! Und man schaukelt sich damit immer weiter herunter.

Human resources eben. Ansonsten: Siehe Signatur.

Mario Nette
 

1hoss43

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#17
Schade das die Friseure keine Sklavenjobs machen müssen - die könnten diesen Typen gleich einen Scheitel ziehen :)
@Bruno1st

Ähmm... ich habe noch nie gesehen/gehört, daß Äxte zum Handwerkszeug der Friseure gehören!?

Für diesen Art von Scheitel sind da doch wohl eher Waldarbeiter/Bauzimmerer zuständig. :icon_lol::icon_lol:
 

gerda52

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#18
Felicitas sagte :
Das ist doch nicht zulässig...oder etwa doch?
Angeblich ist alles rechtens, aber lest selbst.

Eine Hartz-IV-Empfängerin hat sich deshalb an den Leseranwalt in der Volksstimme gewandt und ihm um Hilfe gebeten, leider ohne Erfolg, denn für die Arge ist alles rechtens.

Hier gehts weiter.
Ich kann dazu nur sagen: Dieser Leseranwalt taugt nichts!

Noch etwas:
Durch die Veröffentlichung mit dem Hinweis, das ein 'Leseranwalt' tätig geworden ist, wird nicht die angewandte Praxis angeprangert, sondern es wird unterschwellig vor allem Aussichtslosigkeit von Gegenwehr vermittelt.

Wird da von 'Volksstimme' am Ende Lobbyarbeit geleistet?
 

Richardsch

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#19
Das ist der Punkt. Wenn die passive Sichtweise nicht bald ad acta gelegt wird, kann ich die Ausgebeuteten nicht mehr bedauern.

Im ganzen Artikel habe ich mich über folgenden Satz am meisten geärgert:
Diese Kriecherei widert mich nur noch an. :icon_motz:
Dito.
 

Arania

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#20
Viel zu viele Empfänger der Grundsicherung lassen das mit sich machen um einer Sperre aus dem Weg zu gehen.

Aber irgendwann kommt sie.

Ich werde niemals sowas machen. Nicht weil ich faul bin oder keine Lust zu habe.

Nein

Ich weiss genau das dies nur schadet und mich kein bisschen weiterbringt.

Ich werde gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen. Das ist staatlich finanzierte Sklavenarbeit. Mehr nicht. Ich denke dieser Meinung sind hier viele. hoffe ich doch mal:tongue:

Und wer sowas gerne macht der ist für mich ein Streikbrecher und Verräter.:icon_motz:
Du wirst niemals so etwas machen? Du hast doch selber geschrieben, das Du auch so etwas machen musstest, daran kannst Du doch sehen wie schnell es gehen kann

Das es Mist ist wissen wir alle, aber andere deswegen anklagen ist daneben, zumal wenn man selber einen gemacht hat
 

nemesiz

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#22
so, jetzt mal gaaaanz langsam.

nur damit ich es richtig verstehe.

Die Leute die das machen müssen also auf gut deutsch für ihren ALG2 Regelsatz arbeiten.

Sprich, du bekommst XXX Euro, dann wird errechnet wieviel Stunden du dafür ackern müsstest und musst das auch dann. Mehr gibts erstmal nicht.


Ist da soweit richtig?
 

Kaulquappe

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#23
Ich habe mich eigentlich schon immer gefragt, wie sich jemand vormittag bei einer Arbeitsstelle vorstellen will, wenn sie 6 Stunden oder mehr arbeitet, am Vormittag.
Kann sie dann jederzeit später kommen? Kann diese Frau dann ihre Arbeit für diese Zeit liegen lassen?

Wie ist das bei Ein-Euro-Job geregelt?
Vorstellungsgespräche und Amtsgänge haben selbstverständlich immer Vorrang. Bescheid sagen un hingehen. Das Geld bekommt man als hätte man an dem Tag gearbeitet.

Wäre ja noch "schöner" wenn es nicht so wäre !
 

nemesiz

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#25
hm ich stelle mir hier nur eine frage,

wenn ich im grunde für meine Leistungen der ARGE ackern muss, sozusagen mit meinem Regelleistungen entlohnt werde,

bin ich dann noch Arbeitslos? :icon_kinn:

Ich meine, auch wenn ich mir vllt. jetzt keine Freunde mache, wenn man dabei vllt. noch den Bewerbungszwang (also nur den ZWANG) und die restlichen Hirnrissigkeiten der ARGEN absetzt (ist ja nicht alles böse),

dann wäre das ja nicht soooo schlimm. Oki wenn das dann umgerechnet 5,- pro Stunde sind, hmm ist wieder ein Streitthema.

Naja, ich denke wenn man da ein bissl dran rumschraubt könnte man da vllt. was sinnvolles draus basteln, wobei, dann könnten se eigentlich auch wieder reguläre Stellen daraus erschaffen.

hm hm hm, verzwickt verzwickt aber meine Frage bleibt. Bin ich in dem Fall dann noch Arbeitslos oder ist die ARGE in dem Fall dann mein Arbeitgeber

So, Bett, der arme Ein-Euro-Job hat nämlich aua:icon_kotz2: aua und ist böse und hat für den einen Tag keinen gelben Wisch. :icon_pfeiff:


ich weiss, das kann stunk geben aber Chefe macht :icon_psst:.
Nachti.....
 
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#26
hm ich stelle mir hier nur eine frage,

wenn ich im grunde für meine Leistungen der ARGE ackern muss, sozusagen mit meinem Regelleistungen entlohnt werde,

bin ich dann noch Arbeitslos? :icon_kinn:
Aus diesem Grund flatterst Du ja auch aus der Satistik:icon_mued:.
 

Mario Nette

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#27
Arbeitslos sicherlich nicht. Aber arbeitssuchend. Oder warum schreibst du die ganzen Bewerbungen? Das ist genauso wie beim ALG-I, wenn du kurz vor der Entlassung stehst und dich der Agentur für Arbeit meldest: In dem Moment hast du zwar noch Arbeit, aber du bist auch schon arbeitssuchend. Aus der Arbeitssuchend-Statistik fallen nur die raus, die sich nicht beim Amt melden und Arbeit (auch während einer regulären Arbeit) suchen, z. B. weil sie umsatteln wollen und dem Chef nur dann eine Kündigung geben wollen, wenn sie eine andere Arbeitsstelle sicher haben.

Mario Nette
 

hellucifer

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#28
Die ARGE bzw. man versteht Arbeitsgelegenheiten gründlich miss. Denn Arbeitsgelegenheiten sind keine Gegenleistung für die bedarfsorientierte Grundsicherung, sondern eine Eingliederungsleistung für Personen, die sonst nicht auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen. - Gemäß dem Lohnabstandsgebot muss für die Arbeitsgelegenheit eine Mehraufwandsentschädigung gezahlt werden (Merkel: "Wer arbeitet, soll mehr haben, als wenn er nicht arbeitet!").

Eine Arbeitsgelegenheit ohne Mehraufwandsentschädigung ist entwürdigend und menschenverachtend.

30 Stunden für eine Arbeitsgelegenheit sind zuviel. - Für mehr als 20 Stunden sollte man sich dafür nicht hergeben. Das wird auch von Sozialgerichten flankiert!
 
E

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#29
Du wirst niemals so etwas machen? Du hast doch selber geschrieben, das Du auch so etwas machen musstest, daran kannst Du doch sehen wie schnell es gehen kann

Das es Mist ist wissen wir alle, aber andere deswegen anklagen ist daneben, zumal wenn man selber einen gemacht hat


Wo habe ich das den geschrieben?:icon_kinn:

Ich habe mal gesagt das die versucht haben mich da reinzudrücken. Da habe ich aber nicht mitgemacht da es mich seelisch auf den Boden gedrückt hat Wenn du verstehst was ich meine.

Ich meine auch nicht die Leute die dazu gezwungen werden sondern die, die noch quasi drum betteln.

Und meine Gerichtsverhandlung steht noch aus. Aber der Massnahmeträger hat mich schon nach drei Monaten rausgeschmissen da ich nur krank war und das vom Therapeuten auch so bescheinigt wurde.
 

Faustus

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#30
Diese Schweine sind mit ihren Spitzfindigkeiten wohl noch nicht am Ende.
Aber wenn das mit den 6€ und ein wenig mehr stimmt, dann sollte man vielleicht darauf klagen das diese Jobs in sozialpflichtige Arbeitsverträge umgewandelt werden
 

Bruno1st

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#31
Vorstellungsgespräche und Amtsgänge haben selbstverständlich immer Vorrang. Bescheid sagen un hingehen. Das Geld bekommt man als hätte man an dem Tag gearbeitet.

Wäre ja noch "schöner" wenn es nicht so wäre !
bei mir wollten die totales Handyverbot verhängen = Nichterreichbarkeit für Angebote, bzw. die möglichen Arbeitgeber hätten in der Zentrale anrufen und ich in der Pause dann zurückrufen sollen

Eine Arbeitsgelegenheit ohne Mehraufwandsentschädigung ist entwürdigend und menschenverachtend.

30 Stunden für eine Arbeitsgelegenheit sind zuviel. - Für mehr als 20 Stunden sollte man sich dafür nicht hergeben. Das wird auch von Sozialgerichten flankiert!
das widerspricht sich für mich gerade - auch die Salamitaktik "Arge verlangt 30 - also einigt man sich auf 20" und schon paßt die Rechnung, aus einer Stelle macht man zwei Halbe und besetzt die mit Sklaven

Diese Schweine sind mit ihren Spitzfindigkeiten wohl noch nicht am Ende.
Aber wenn das mit den 6€ und ein wenig mehr stimmt, dann sollte man vielleicht darauf klagen das diese Jobs in sozialpflichtige Arbeitsverträge umgewandelt werden
ich habe meine ARGE um schriftliche Bestätigung der Gemeinnützigkeit des 1€J gebeten und um Unterstützung bei der Klage vor dem Arbeitsgericht um feststellen zu lassen, ob Softwareinventur (30St/W über 6 Mon) tatsächlich eine zusätzliche Arbeit ist.
Seit April 2007 warte ich auf Antwort :)))
 
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