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Wie, als EEJ'ler im System argumentieren ?

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zebulon

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#1
Heute habe ich, aufgrund einer konkreten Situation ein paar Gedanken zu der Situation von EEJ'lern formuliert und stelle das einfach mal hier rein:

Wichtig wäre es, dass die Leute in den EEJ's ihre Position vor Ort darlegen. Das muss ja nicht hasserfüllt oder gewalttätig sein. Solche Verhaltensweisen fördern nur die Vorurteile. Besser ist es, diese Diskussion zu beginnen, wenn die Träger einen kennen (und schätzen) gelernt haben. Dann fällt es nicht mehr so leicht, das Problem von sich oder seiner Bezugsgruppe wegzuschieben. Dann sieht man: Das ist ein ganz normaler Mensch und könnte beim Gegenüber gewisse Dekprozesse auslösen: Das könnte einer von uns sein oder später vielleicht sogar: Ich könnte auch in diese Situation geraten.

Ich bin zur Zeit selber in einer EEJ. Ich fühle mich nicht unwohl und kann mich eigentlich nicht beklagen. Trotzdem ist die politische Dimension dieser Maßnahmen eine ganz andere. Wenn das System mal etabliert ist, dann haben wir eine zweite Bevölkerungschicht, ohne oder mit stark beschnittenen Bürgerrechte. DAS ist das Hauptproblem dabei und so sollte man es auch nach "oben" bzw. in der konkreten Situation kommunizieren. Das hat den Vorteil, das das Thema von unterstellter Arbeitsunwilligkeit abgekoppelt wird. Außerdem gelingt es dann leichter, anderen Personen klarzumachen, das ALLE durch die Aushöhlung von Demokratie und Bürgerrechten früher oder später betroffen sein werden.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das ist kein Ersatz für lebhaftere Maßnahmen zur Gegenwehr. Es hilft aber, den ideologischen Boden zu festigen, bzw. zu kommunizieren.
 
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