Widerspruchsbescheid erhalten, jetzt klagen vorm SG in Aurich, was beachten? (1 Betrachter)

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stefanj22

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Moin moin,

ich habe folgendes Anliegen: Habe heute einen Widerspruchsbescheid erhalten, gegen den ich klagen möchte am SG. Vertreten werde ich durch den VdK.

Nun würde ich gerne erfahren, was dort alles auf mich zu kommt und auf was ich achten muss beim SG. Klagen werde ich gegen die DRV
 

stefanj22

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Es geht um die Leistungen am Teilhabe am Arbeitsleben. Es geht einfach darum das ich nicht zufrieden bin und es jetzt nach über 13 Monaten immer noch keine Aussicht auf Erfolg hat. Ich wurde seitens der RV auch an andere Träger vermittelt die mich unterstützen sollten bei der Suche nach einem betrieblichen Umschulungsplatz, doch diese Träger haben mir jetzt in 2 Briefen mitgeteilt das Sie trotz Anmeldung seitens der DRV anscheinend nicht zuständig wären und ich mich wieder an DRV wenden muss.

Ich werde seit 13 Monaten seitens der DRV nicht richtig unterstützt. Auf Anrufe und Briefe wird nicht reagiert. Wenn ich über den VdK Druck mache, dann dreht sich die DRV alles so hin, auch in dem Widerspruchsbescheid, wie es Ihr gerade passt und das sind für mich unhaltbare Zustände.
 
E

ExitUser

Gast
Also mit Unterstützung durch den VdK sollte es doch eigentlich kein Problem sein mit der Klage, denke ich.
 

stefanj22

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ne also ich bin da auch ganz positiv gestimmt. Nun ist allerdings die Frage, wie lange so etwas dauert. Es war ja mal angedacht, da ja schon 13 Monate vergangen sind, das ganze jetzt im Eilverfahren zu machen.

Wie läuft den so etwas überhaupt ab vorm SG? Trifft man sich da einmal persönlich bzw. muss man da eine Stellungnahme abgeben?
 

Ines2003

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Du reichst die Klage ein, die Klageschrift wird der DRV zugestellt und ich glaube mir einer 4 - wöchigen Frist um Erwiderung gebeten.
Danach abwarten, bis sich das ganze ein Richter ansieht, dann sind evtl. weitere Unterlagen usw. nötig, du oder die DRV werden wieder mit Fristsetzung von einigen Wochen angeschrieben.
Sollte alles beisammen sein, kommst es evtl. zu einen Erörterungstermin vor Gericht, hier wird meistens noch keine Entscheidung getroffen.
Dann kommt irgendwann der ´richtige´ Gerichtstermin.

Dauer des ganzen ungefähr zwischen 1 - 3 Jahren, je nach Auslastung des SG.
 

stefanj22

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Danke für den Hinweis.

Aber es kann doch wohl nicht sein, das so ein Verfahren zwischen 1 und 3 Jahren dauert? Das ist ja echt unverschämt.

Was kann ich persönlich dafür wenn solche Einrichtungen wie die DRV und andere Fehler machen und schlampen was das Zeug hält, ich meine Rechte wahr nehme und Klage und dann dafür bestraft werde, das so ein Prozess Jahre dauert?
 
E

ExitUser

Gast
Man kann leider nur feststellen, daß Prozesse vor dem SG ganz gern mal mehrere Jahre dauern.

Ich habe aktuell seit Februar einen wegen EMR zu laufen. In den acht Monaten war ich noch nicht mal beim Gutachter.

Nach jedem Schreiben, daß man dem SG schickt, gehen sechs Wochen oder länger ins Land, bevor man eine Antwort bekommt.
 

stefanj22

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Es ist einfach unverschämt das das man sich seitens der DRV alles so hindreht wie man es gerne hätte.

Ich weiss nicht mehr was ich dazu noch sagen soll. Das würde heißen ich würde im schlimmsten Fall komplett 5 Jahre in Hartz 4 stehen
 

stefanj22

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Ne ich hoffe es ja auch nicht aber ich hab ehrlich gesagt alle was ich habe ausgenutzt. Habe zusammen mit dem VdK alles gemacht was geht.

Nun wie gesagt ich bin halt unzufrieden und sehe auch keine andere Möglichkeit mehr mit der DRV ins Rheine zu kommen.

Ich suche zwar intensiv nebenbei nach einem leidensgerechten Arbeitsplatz, es halt sich halt aber nichts ergeben. Es gibt ja auch keine Art Ombudsmann an dem man sich wenden kann.

Und mit den Reha Fachberatern da höre ich seit Juli nichts mehr von
 
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