Widerspruch zur Ablehung der Leistung Teilhabe am Arbeitsleben der DRV (1 Betrachter)

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ShadowWolfYasha

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Hallo,

Ich bin grade dabei einen Widerspruch zu schreiben, bin mir aber Unsicher, ob ich es so formulieren kann/sollte. Vielleicht mag mir jemand helfen und sich den Text mal ansehen?
Zb. Der Kusive Teil, da bin ich am überlegen ob das mit rein soll, aber auch der andere Teil sollte mal mit angesehen werden.

Vielen Dank im voraus.

Grüsse



-----


Widerspruch zum Bescheid vom ….

Hiermit widerspreche ich Ihrer Ablehnung der Leistung: Teilhabe am Arbeitsleben mit folgender Begründung:
In der Med. Reha wurde mir schon bescheinig, dass ich wegen mehrere Komplikationen, nicht zurück zum alten Arbeitgeber soll (Krankgeschrieben für den letzten Arbeitgeber).

Ich habe mehrere Diagnosen, welche es mir erschweren mit älteren Personen oder auch Personen generell erschweren, was auch der Grund ist, dass ich seit über 1,5 Jahren Krankgeschrieben bin. Des Weiteren kommt ein Rückenproblem hinzu, wodurch ich es in keinem Job lange aushalte, wo ich überwiegend sitze, stehe oder gehen muss. Hier soll mein Job abwechslungsreich sein, was als Betreuungskraft nicht der Fall ist. Hier ist es oft so, dass ich den Tag nur sitze, nur stehe oder nur am hin und her laufen bin. Zudem kommt es oft vor, dass wir Betreuungskräfte auch in den anderen Berufsfeldern eingesetzt werden (so der Fall beim letzten Arbeitgeber). Zudem werden Bewohner begleitet, was auch bedeutet einen Rollstuhl zu schieben. Auch Materialien müssen getragen werden, was mit nicht leicht fällt.

Bis April 2018 hab ich Morphium genommen, womit es mir möglich war, den Arbeitstag zu überstehen, jedoch war ich nach 3,5 Stunden täglich so geschafft, dass ich Privat nichts mehr konnte, außer zu liegen. Ich habe somit meine Sozialen Kontakte verloren und war auch nicht wirklich fähig meine Aufgaben als Mutter war zu nehmen. Dies und einige andere Dinge trieben mich somit immer weiter in eine Depression. Ich ging Arbeiten, versuchte meine Maske aufrecht zu halten und lag den Rest des Tages. So sah mein Tag aus. Wenn ich Spätdienst hatte, war es nicht anders.

Im November 2017 kam dann alles zusammen und ich brach unter de Last zusammen und bin seit dem Krankgeschrieben. Da ich was ändern wollte, suchte ich einen Neurologen auf und von dort aus ging es in die PIA (Psychiatrische Institustsambulanz) und dann zur Tagesklinik. Für letztere musste ich das Morphium absetzen, da ich sonst unter bewusstseins- und wesensverändernde Mittel stehen würde und damit eine Therapie nicht möglich ist. Darum wurde im April 2018 dies ausgeschlichen, so dass ich im August 2018 in die Tagesklinik konnte.

Die med. Reha half mir auch nur im Allgemeinbefinden und auch nur in der Zeit in der in in der Reha war. Zuhause half sie mir nicht mehr wirklich. Ein Grund dabei, dass das Rehazentrum nur für Patienten ausgelegt war, die leichte Depressionen haben. Für speziellere Fälle, wie Borderliner war die Klinik leider nicht ausgelegt, so das ich mich persönlich nicht öffnen wollte und konnte, den immer stand hinter dem die Angst vor einem Rückfall.
(Anmerkung: Ich hatte ein Zimmer im 4. Stock. Bei einer akut Phase wäre es ein leichtes mir selbst zu schaden, da die Fester sich komplett öffnen ließen.)


Darum möchte ich Sie bitten den Antrag nochmals zu prüfen und mit Bescheid zu geben.

Da derzeit einige meiner Ärzte im Urlaub sind, kann ich Ihnen von diesen keine Stellungnahme mitsenden. Diese folgen sobald es möglich ist.

Mit Freundlichen Grüßen
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Ich glaube, ich würde den kursiven Teil so oder ähnlich zusammen fassen - mir ist grad noch unklar, ob du mit Tagesklinik schon die Reha meinst, wenn das separat lief, würde ich noch einen Satz zum Erfolg oder Nicht-Erfolg der Tagesklinik voranstellen:

Die durchgeführte Rehabilitationsmaßnahme zeigte keinen langfristigen Erfolg, da die Klinik nicht passend für meine Indikationen ausgewählt war. Ein sinnvolle Therapie war hier für mich gar nicht möglich.
Eine Verbesserung meines Zustandes erfolgte daher nicht.
Eine Rückkehr in meinen alten Beruf ist ohne eine weitere Behandlung nicht möglich, Ihre Ablehnung meines Antrages ist mir daher unverständlich.

Aber meine Gedanken dazu: Wenn die Reha überhaupt nichts gebracht hat, was soll dann die LTA? Das liest sich für mich eher nach Rente oder zumindest einer neuen Reha...
 

ShadowWolfYasha

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Hallo,

Danke für die Rückmeldung. Ich versuche mich da mal kurz zu erklären.

Ich bin im November 2017 zusammengebrochen. Schon seit Mai gab es Probleme, von Juni -Juli bestand eine Schwangerschaft, was leider kein Bestand hatte. Dies zählt neben der beruflichen Belastung (zum Teil auch schon Mobbing) zum Auslöser des Zusammenbruchs.

Für mich persönlich was eigentlich der Weg in eine ambulante Therapie Ziel. Da ich für mich schnell was wollte ging es zur PIA und von da in die Tagesklinik. Diese half nur, um Gespräche zu führen und ein Tagesablauf zu bekommen, da ich nur noch im Rückzug lebte. Keine Kontakte.

Die Tagesklinik verließ ich nach 13 Wochen im November 2018. Zwischen Weihnachten und Neujahr kam von der Krankenkasse das Schreiben, ich sollte zur Reha. Um Druck zu machen hätten sie sonst das Krankengeld gestrichen. Für mich war die Reha in dem Sinn unnötig sondern sinnvoller eine Massnahme wieder in einen Job zu kommen. So sagte ichs auch meiner zuständigen Sachbearbeiterin. Diese war weiterhin der Meinung, Reha. Ich sagte extra, was für Diagnosen vorliegen und Reha dementsprechend sein sollte. Wurde ignoriert. Also machte ich eine total unnötige Reha, was ich meinem Arzt und Psychologen dort auch sagte.

Nun wurde ich entlassen und bekam einen Fallmanager. Mit diesem ging ichs nochmal durch und er sieht Sinn in der "Teilhabe am Arbeitsleben". Ursprünglich war ich selbst der Annahme, dass ich lediglich einen anderen Arbeitgeber brauche, dich der Fallmanager kam dazu, dass ich einen anderen Job brauche. So sehr ich selbst mich nicht Arbeitsunfähig, sondern einfach nicht arbeitsfähig under den Umständen.

Ich hoffe man kann mich dahingegen verstehen.

Zur Frage: Tagesklinik und Reha waren 2 Dinge.
Tagesklinig von August-November 2018 und Reha von April-Mai 2019.
 

Kerstin_K

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welche es mir erschweren mit älteren Personen oder auch Personen generell erschweren,
Irgendwas stimmmt da nicht, fehlt da was?

Mit welcher Befründung wurde die LTA abgekehnt und hast Du de Stellungaheme des sozialmedizinischen Dienstes der DRV vorliegen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Dann würde ich noch einen Satz zum Ergebnis der Tagesklinik einfügen.

Mit welcher Empfehlung wurdest du denn aus der Reha entlassen? Voll arbeitsfähig, nur nicht beim letzten AG? Wenn da nur steht, dass es nicht der letzte AG sein soll, aber die letzte Tätigkeit okay wäre, dürfte es daran haken, so ein Rehabericht hat für die DRV sehr viel Gewicht, gerade wenn er ihnen hilft, etwas abzulehnen. ;)
Da wäre es wichtig, mit PIA und Facharzt für die körperlichen Beschwerden dagegen zu argumentieren.
Hast du mit den jeweiligen Ärzten darüber schon gesprochen?

Und hast du was Konkretes im Blick, was du in Sachen LTA machen willst und kannst?

Eine LTA um den Job zu wechseln, evtl das ganze Berufsfeld, ist sicher nicht der verkehrte Weg. Aber auch dabei macht es Sinn, sich selbst zu informieren und zu überlegen, was genau man will.

Dann könntest du noch zusätzlich argumentieren, wie dich diese oder jene Maßnahme in einem neuen, passenden Berufsfeld in Arbeit bringen wird.

Vielleicht ist es sinnvoller, erstmal fristwahrend ohne Begründung zu widersprechen, das alles mit den Ärzten zu besprechen, zu schauen, was du überhaupt machen willst und kannst und dann den Widerspruch zu begründen, wenn du das etwas klarer hast.

Dann kannst du auch erstmal Akteneinsicht beantragen und schauen, mit welcher Begründung genau abgelehnt wurde.

Hast du einen Grad der Behinderung?
Kommst du aktuell denn wirklich so gut klar, dass du mind. Teilzeit arbeiten könntest?
 

ShadowWolfYasha

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Irgendwas stimmmt da nicht, fehlt da was?

Mit welcher Befründung wurde die LTA abgekehnt und hast Du de Stellungaheme des sozialmedizinischen Dienstes der DRV vorliegen?

Ich muss eh nochmal drüber gehen, da ich nu erst gesehen habe, dass da einige Fehler sind.


Begründung der Rentenversicherung war:

Nach unseren Feststellungen ist Ihre Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder gemindert, weil Sie in der Lage sind, eine Beschäftigung als Betreuungskraft weiterhin auszuüben. Diese Beschäftigung ist für die Beurteilung maßgebend.



Vom sozialen Dienst? Da hab ich nichts, war ich so auch nicht. Nur bei der Reha, die mich an den Fallmanager weiter leiteten.

Dann würde ich noch einen Satz zum Ergebnis der Tagesklinik einfügen.

Mit welcher Empfehlung wurdest du denn aus der Reha entlassen? Voll arbeitsfähig, nur nicht beim letzten AG? Wenn da nur steht, dass es nicht der letzte AG sein soll, aber die letzte Tätigkeit okay wäre, dürfte es daran haken, so ein Rehabericht hat für die DRV sehr viel Gewicht, gerade wenn er ihnen hilft, etwas abzulehnen. ;)
Da wäre es wichtig, mit PIA und Facharzt für die körperlichen Beschwerden dagegen zu argumentieren.
Hast du mit den jeweiligen Ärzten darüber schon gesprochen?

Und hast du was Konkretes im Blick, was du in Sachen LTA machen willst und kannst?

Eine LTA um den Job zu wechseln, evtl das ganze Berufsfeld, ist sicher nicht der verkehrte Weg. Aber auch dabei macht es Sinn, sich selbst zu informieren und zu überlegen, was genau man will.

Dann könntest du noch zusätzlich argumentieren, wie dich diese oder jene Maßnahme in einem neuen, passenden Berufsfeld in Arbeit bringen wird.

Vielleicht ist es sinnvoller, erstmal fristwahrend ohne Begründung zu widersprechen, das alles mit den Ärzten zu besprechen, zu schauen, was du überhaupt machen willst und kannst und dann den Widerspruch zu begründen, wenn du das etwas klarer hast.

Dann kannst du auch erstmal Akteneinsicht beantragen und schauen, mit welcher Begründung genau abgelehnt wurde.

Hast du einen Grad der Behinderung?
Kommst du aktuell denn wirklich so gut klar, dass du mind. Teilzeit arbeiten könntest?

Also laut Reha voll erwerbstfähig, nur Krankgeschrieben für den letzten Arbeitgeber. Interessant dazu, da ich Ausgesteuert wurde, musste ich für ALG1 Unterlagen ans Jobcenter geben und laut deren Einschätzung nur noch fähig 15 Std zu arbeiten.

Meine ambulante Therapeutin ist schon informiert, die macht was fertig. Mein Schmerzarzt wird Montag wieder da sein, dann hab ich auch Termin und kläre es mit dem.

Ansonsten Bericht der Reha und Entlassungsbericht der Tagesklinik. Von Neurologen hol ich mir auch noch was und ggf Hausarzt, da ich auch mit Magen habe u d der dies betreute.

Was konkretes, ich wollte wohl mit meinem Mann gleichziehen. Der Arbeitet im Sicherheitsdiebst, da speziell Baustellen Bewachung für mich. Da kann ich gehen, stehen, sitzen und so, wie es für mich passt und brauch da kaum Rücksicht nehmen. So meine Überlegung. Ich brauch auch nichts tragen.

Also erstmal formlos schreiben, dass ich Widerspruch einlege und dann vermerken, das weiteres folgt, oder wie hab ich das zu verstehen?

Grad der Behinderung hab ich nicht, bin aber auch schon am überlegen. Ist sicher sinnvoll bei folgenden Diagnosen:
- Facettengelenksarthrose der LWS
- Chronische Magenprobleme (Reizmagen)
- Borderline
- Anpassungsstörung
- mittelgradige Depressionen
- PTBS
- Kapalltunel in beiden Armen
- so wie rechts Nervenschaden durch Narbe am Oberarm

Nur um akute Dinge zu nennen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
In der Rehaklinik wurde ja vermutlich nur die Psyche behandelt, da würde ich auf jeden Fall ansetzen, da du ja mehr hast.

Hast du das AfA-Gutachten? Wenn nicht, könntest du es dir anfordern und schauen, was da genau drin steht. Das könnte dein Anliegen auch unterstützen.

Wird wohl am Rehabericht liegen, der ja sagt, dass du den Job weiter machen kannst, wenn du einen neuen AG dafür findest.

Also erstmal formlos schreiben, dass ich Widerspruch einlege und dann vermerken, das weiteres folgt, oder wie hab ich das zu verstehen?
Genau. "Hiermit lege ich Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom (....) ein. Eine Begründung reiche ich nach."

Bzgl. deines Plans: Ich vermute, du würdest dann im Schichtdienst, evtl. sogar Nachtschichten, arbeiten?
Schichtarbeit wird für Menschen mit psychischen Problemen oft ausgeschlossen, da belastend. Nur schonmal als Vorwarnung...
 

Kerstin_K

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IVom sozialen Dienst? Da hab ich nichts, war ich so auch nicht.
Beim sozialmedizinischen Dienst laufen alle medizinischen Unterlagen, die Die DRV von dir hat, zussammen. Reha-Abschlussberichte, Befundberichte Deiner Ärzte, Gutachten usw. Daraus wird dann eine sozialmadizinsche Stellungnahme erstellt und diese bildet dann die Grundlage für den Bewilligungsbescheid.

Die SBs sind ja auch keine Ärzte und nicht in der Lage, zum Beispeil Befundberichte zu interpretieren. Allerduings haben wir da schon die wunderlichten Dinge gesehen. Im Bescheid steht: "Nach Aussage unseres sozialmedizinischen Dienstes ist x medizinisch nicht erforderlich."Schaut man dann in die Stellungnahme des Sozialmedizinischen Dienstes, steht dazu da gar nichts drin oder genau das Gegenteil. wir hatten hier auch schon den Fall, dass das sozialmedizinische Gutachten erst nach dem Bescheid erstellt wurde. Solche Einladungen muss man natürlich nutzen im Widerspruch oder einer Klage.

Auch sehr beliebt: Es werden nur von Ärzten bestimter Fachrichtungen Befundberichte angefordert und wenn ein Antragsteller dann Erkrankungen aus mehreren Fachbereichen hat, fällt der Rest uner den Tisch. Dadurch entsteht natürlich ein total schiefes Bild. Mit den Anträgen unterschreibt man ja meist sehr weitreichende Schweigepflichtentbindungen für die DRV. wir haben uns hier schon oft gefragt, wofür eigentlich, denn de DRV ist sehr faul mit dem Anfordern von medizinischen Unterlagen.

Du solltest also die Stellungnahe des sozialmedizinischen Dienstes unbedingt anfordern, bevor due deinen Widerspruch begründest.
 

ShadowWolfYasha

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Die Reha war Psychosomatisch und Onkologisch. Ich war im Psychosomatischen Bereich. Alles andere wurde ausser acht gelassen, weil Psyche das letzte akute war. Das Chromosom uscv mehr besteht interessierte niemanden.

Hast du das AfA-Gutachten? Wenn nicht, könntest du es dir anfordern und schauen, was da genau drin steht. Das könnte dein Anliegen auch unterstützen.
Ähm, was ist ein AfA Gutachten und wo bekomme ich das?




Sozialmedizinische Dienst, wo bekomm ich den am besten? Gibt es da einen zentralen Punkt oder zb hat jedes Bundesland einen eigenen? Sorry, ich hab mit den noch nichts zutun gehabt und weiss grade nicht, an wen ich mich da wenden sollte.
 

HermineL

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Ähm, was ist ein AfA Gutachten und wo bekomme ich das?
Das Gutachten der Agentur für Arbeit (AFA) erstellt der ärztliche Dienst (ÄD) der AFA. Dieses Gutachten hat das Jobcenter in Auftrag gegeben. Das Gutachten besteht aus zwei Teilen. Dem Teil A mit medizinischen Diagnosen und einer genauen Einschätzung und dem Teil B mit der Sozialmedizinischen Bewertung. In Teil B steht drin was du noch arbeiten Kannst und wie lange. Nur diesen Teil bekommt das Jobcenter. Teil A darf nicht an das Jobcenter gehen auf Grund der ärztlichen Schweigepflicht. Aber du kannst davon eine Kopie bekommen in dem du entweder direkt beim ärztlichen Dienst unter Vorlage deines Ausweises eine Kopie holst oder dies schriftlich anforderst. Die Anschrift des zuständigen ÄD erhälst du vom Jobcenter.

Sozialmedizinische Dienst, wo bekomm ich den am besten? Gibt es da einen zentralen Punkt oder zb hat jedes Bundesland einen eigenen?
Der sozialmedizinische Dienst (SMD) ist Teil der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Bei der DRV kannst du auch formlos das Gutachten des SMD anfordern. Diese Gutachten ist normalerweise die Grundlage für die Entscheidung ob dir eine LTA gewährt wird oder nicht. Deswegen ist es wichtig zu wissen was da drin steht.
 

ShadowWolfYasha

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Okay, dann werde ich den beiden ein schreiben zukommen lassen und beides anfordern. Danach schau ich dann weiter.

Ich bedanke mich für die Hilfe.
 

Kerstin_K

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Denk an die Frist beim Widerspruch. Die DRV ist manchml etwas schnarchig, das kann durchaus dauern, bi du dieUntelagen hast.

Ich mache das immer so, dass ich fristwahrenden Widersruch einlege, im gleichen Schreiben das Gutachten anfordere und dazuschreibe, dass die Begründung nachgereicht wird, wenn mir das Gtachten vorliegt. So ist die DRV im Zugzwang.
 
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ShadowWolfYasha

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Denk an die Frist beim Widerspruch. Die DRV ist manchml etwas schnarchig, das kann durchaus dauern, bi du dieUntelagen hast.

Ich mache das immer so, dass ich fristwahrenden Widersruch einlege, im gleichen Schreiben das Gutachten anfordere und dazuschreibe, dass die Begründung nachgereicht wird, wenn mir das Gtachten vorliegt. So ist die DRV im Zugzwang.

Ja, werde direkt am Wochenende alles fertig machen und dann Montag raus schicken.

Okay, also darf ichs ruhig in einem zusammenfassen. Das spart dann doch etwas. Und das ganze geht als Einschreiben raus, so hab ich wenigstens was in der Hand.
 
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