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Widerspruch zu Bescheid Reisekosten

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PRONOMEN

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Hallo Leutz,

habe am 16.10. als ALG1-Empfänger Antrag auf Erstattung von Reisekosten gestellt. Antrag kam, Vorstellung durchgeführt, Antrag abgegeben, jetzt Bescheid: es gibt nix. Begründung:

"...Eine Förderung kann nur erfolgen, sofern diese arbeitsmarktlich notwendig ist und dem vorher zugestimmt wird. Die Notwendigkeit des Vorstellungsgesprächs wurde vorher nicht mit mit Ihrem zuständigen Arbeitsvermittler besprochen, eine Zusage wurde Ihnen nicht erteilt. Somit liegen die Voraussetzungen für eine Förderung nicht vor..."

Wenn es sich hier auch nur um EUR 9,20 handelt, gedenke ich doch, Widerspruch einzulegen. Dazu nun folgender Gedanke:

Bei Anruf beim Arbeitsamt wurde mir nichts davon gesagt, dass ich eine Zustimmung des Arbeitsvermittlers brauche. Da ich am Tag des Vorstellungsgesprächs noch keine Unterlagen hatte, bin ich zum Arbeitsamt gefahren und habe mir den Antrag nochmals ausdrucken lassen. Auch dabei wurde mir nichts von einer Zustimmung des Vermittlers gesagt.

Diese Tatsache werde ich auch gegenüber dem Arbeitsamt erwähnen, für mich ist nur die Frage, ist es sinnvoll, das schon jetzt im Widerspruch zu tun, oder sollte ich warten, bis der Eingang des Widerspruchs bestätigt wird? Aus reichlicher Erfahrung im Umgang mit Anwälten weiß ich, dass die ganz gerne erstmal Widerspruch einlegen und erst später begründen, damit sie nicht schon zu Anfang sozusagen ihr "Pulver verschießen". Ist das hier auch sinnvoll? Wie sind da Eure Erfahrungen, auch generell mit Widersprüchen gegen Bescheide des Arbeitsamts?
 

Arania

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Wenn Du diese Begründung für den Widerspruch benutzen willst das Dir niemand vorher gesagt hat das Du alles vorher genehmigen lassen musst musst Du es beweisen können.

Ansonsten sehe ich das es da Schwierigkeiten gibt, aber versuch es ;)
 
E

ExitUser

Gast
PRONOMEN schrieb:
Da ich am Tag des Vorstellungsgesprächs noch keine Unterlagen hatte, bin ich zum Arbeitsamt gefahren und habe mir den Antrag nochmals ausdrucken lassen. Auch dabei wurde mir nichts von einer Zustimmung des Vermittlers gesagt.

Hat er Datum drauf geschrieben und sein Zeichen?

Diese Tatsache werde ich auch gegenüber dem Arbeitsamt erwähnen, für mich ist nur die Frage, ist es sinnvoll, das schon jetzt im Widerspruch zu tun,

ja

oder sollte ich warten, bis der Eingang des Widerspruchs bestätigt wird?

Wie sind da Eure Erfahrungen, auch generell mit Widersprüchen gegen Bescheide des Arbeitsamts?
Hab 2 x in den letzten 2 Jahren geschrieben, und 2 x wurde dem stattgegegebn.

Wichtig ist halt ne gute Begründung, die man mit Gesetzesstellen untermauern sollte.

Übrigens: bei Antragstellung bekommt man eine Broschüre ausgehändigt... da steht soviel ich weiß drin, daß Fahrtkosten im Voraus beantragt werden müssen...

allerdings: ich kenns so daß man vor der ersten Fahrt den Antrag holt... und den einreicht, wenn einige Fahrten zusammen gekommen sind. So wirds hier gehandhabt...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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Und müssen VORHER bewilligt worden sein, schriftlich
 

PRONOMEN

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Arania schrieb:
Und müssen VORHER bewilligt worden sein, schriftlich
Wer sagt das, wo steht das? Ich habe in den 2 Jahren meiner Arbeitslosigkeit mehrmals, u. a. auch noch ca. 1 Monat vor dem Antrag, um den es hier geht, Reisekosten beantragt, sie wurden mir bezahlt. Warum hier nun auf einmal nicht nur beantragt, sondern auch vorab genehmigt werden muss, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
 

Bruno1st

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altes Problem und offensichtlich mit System :

als ich kurzfristig telefonisch einen Vorstellungstermin bekam, habe ich die ARGE telefonisch informiert, mir den Namen des SB notiert und sie mehrfach auch namentlich angesprochen - danch losgefahren und abends dann die Fahrtkosten per Fax undmit Hinweis auf die SB beantragt - bis heute nicht bearbeitet (inzwischen sammle ich solche Vorgänge statt mich mit Widersprüchen, usw. zerreiben zu lassen - WWW)

normale Bewerbungskosten wurden nach schriftlicher Zusage (Mail) und Abgabe der gewünschten Unterlagen wieder zurückgenommen - auch per Mail. Ich sollte nochmals einen Antrag stellen - was ich absichtlich nicht tat, denn der erste Antrag lief ja bereits. Inzwischen habe ich nur gehört, daß ich in Kürze (vermutlich eine Nachwirkung meiner Hilfsaktion an Abgeordnete) beantwortet wird.

Auch wenn es nur um ein paar Euro geht - würde ich es durchziehen. Denn das sind beinahe 3 Tagessätze die zum leben fehlen. Außerdem ist dann zumindest die Verwaltung beschäftigt und begeht in dieser Zeit weniger Verbrechen.
 
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