Widerspruch nun auch per mail möglich... (1 Betrachter)

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gast_

Gast
hat mir gerade die Familienkasse mitgeteilt.

Meine Info: geht überall - außer bei den ARGEN.

Was wißt ihr dazu?
 
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Das wär mir viel zu riskant u. ich würde es definitiv nicht nutzen! :icon_evil:
 
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gast_

Gast
Ich schon - aber blöd bin ich auch nicht. :icon_evil:

Ich hab die mail raus - und nu haben die max. ne Woche Zeit zu antworten, den Eingang zu bestätigen.

Kommt nix, geht das ganze noch mal raus, Abgabe bei der Krankenkasse mit Eingangsstempel.

Aber wenn die mail heute bearbeitet wird, gehts einfach schneller als wenn die meinen Widerspruch per Post erst nach Ostern bekommen, das Ganze auf dem Stapel landet und ich wer weiß man Antwort bekomme.

Durch ein telefonat und die mail wissen sie gerade worum es geht - haben die Akte greifbar... ich hoff, daß es dadurch viel schneller geht.

Wenn ich an mein Schreiben vom 22.02. denke - wurde bis heute nicht beantwortet!
 
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ExitUser

Gast
Wenn ich an frühere Mails an Behörden denke... :eek:

Man muß schon die E-Mail-Adresse eines Mitarbeiters oder eines Teams wissen, sonst geht die Mail ungelesen unter!
 
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gast_

Gast
Damit hast oft recht...
aber auch da weiß ich mir zu helfen!

Ich hatte die Beantwortung meines Schreibens vom 22.02. gestern morgen per mail eingefordert... bis mittags keine Antwort.

Mittags hab ich das wiederholt, und nach ner Stunde noch keine Reaktion.

Bei der 3. Wiederholung haben sie dann geschaltet... man muß die Abstände einfach kürzer werden lassen... notfalls geht alle 5 minuten ne mail raus :icon_twisted: !

Das hat sogar bei der GEZ schon super funktioniert!

Und dann hat man den Namen dessen, der es bearbeitet.
 
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ExitUser

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Danke Gerda - sehr interessant. :icon_daumen:

Ich stelle hier mal den relevanten Teil rein:

3. Einspruchseinlegung durch E-Mail
Nach § 357 Abs. 1 Satz 1 AO ist ein Einspruch zwar schriftlich einzureichen (oder zur Niederschrift
zu erklären). Gemäß Satz 2 dieser Vorschrift genügt es aber, wenn aus dem Schriftstück
hervorgeht, wer den Einspruch eingelegt hat. Eine Unterschrift ist somit kein zwingendes Formerfordernis.
§ 87a Abs. 1 Satz 1 AO erlaubt die Übermittlung elektronischer Dokumente, soweit der Empfänger
hierfür einen Zugang eröffnet. Familienkassen, die eine E-Mail-Adresse angeben, erklären
damit ihre Bereitschaft, elektronische Dokumente entgegen zu nehmen.
AEAO zu § 357 Nr. 1 bestimmt, dass ein unter der Voraussetzung der Zugangseröffnung elektronisch
eingelegter Einspruch nicht mit einer qualifi zierten elektronischen Signatur nach dem
Signaturgesetz versehen sein muss. Denn die qualifi zierte elektronische Signatur soll eine Unterschrift
ersetzen, die aber im Falle eines Einspruchs nicht erforderlich ist.
Deshalb ist es gerechtfertigt, die Einlegung eines Einspruchs mittels einfacher E-Mail als formgerecht
anzusehen.
 
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