Widerspruch nach knapp 2-Jahren abgelehnt

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0
:icon_hmm:

Hallo, ich habe da mal eine sehr dringende Frage und ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!

Ich habe am 26.09.2005 einen Widerspruch gegen eine unzumutbare Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung geschrieben und habe jetzt erst die Ablehnung dieses Widerspruches erhalten. Die Ablehnung wurde am 07.08.2007 verfasst und mir mit gestrigen Tag (10.08.2007) zugestellt.

Die Ablehnung und die zuvor verfassten Schreiben, stelle ich zum späteren Zeitpunkt per Link noch ein, da ich weitere Hilfe zu diesem Thema benötige. Zuvor würde ich mich aber freuen, wenn ich nur die Fristenregelung abgelehnter Widersprüche Wissen könnte und ob mir im nachhinein noch etwas geschehen kann.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Ich habe noch einen Link eingesetzt, in dem der genaue Vorgang geschildert wird!
https://www.npage.de/userdaten/000316/80/download/ablehnung_widerspruch.pdf
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Nach 2 Jahren und darum kümmerst Du Dich nach so langer Zeit?
Bereits nach 3 Monaten hättest Du Untätigkeitsklage einreichen können


Gegen die Zurückweisung eines Widerspruchs ist grundsätzlich Klage möglich, aber ob die Klage Aussicht auf Erfolg hätte, dazu müsste man mehr Einzelheiten wissen
 

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0
Nach 2 Jahren und darum kümmerst Du Dich nach so langer Zeit?
Bereits nach 3 Monaten hättest Du Untätigkeitsklage einreichen können


Gegen die Zurückweisung eines Widerspruchs ist grundsätzlich Klage möglich, aber ob die Klage Aussicht auf Erfolg hätte, dazu müsste man mehr Einzelheiten wissen

Du hast da was falsch verstanden-> Nicht ich habe so spät reagiert sondern die ARGE...Ich hatte 2005 einen Widerspruch abgesendet und dieser wurde erst jetzt abgelehnt..:icon_biggrin:
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Und trotzdem hast Du zwei Jahre nicht reagiert , ich habe das schon richtig verstanden, ICH hätte nicht zwei Jahre gewartet,, scheinst ja viel Zeit gehabt zu haben, war dann wohl nicht so wichtig
 

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Reagieren heisst für mich nicht 2 Jahre abwarten, aber genug!
Deine Frage ist beantwortet?

Du hättest nach 3 Monaten Untätigkeitsklage einreichen können, DIESE Frist ist sicher vorbei, nun kannst Du- wenn Dein Problem noch akut sein sollte- Klage einreichen
 
E

ExitUser

Gast
Hallo!
Denke, die Ablehnung ist korrekt, denn du hast ja nicht gegen einen Bescheid Widerspruch eingelegt.
Und du hattest ja auch keinen Nachteil. Ich denk, du hast deinen Widerspruch eher als beschwerdfe verstanden, und da war dein Widerspruch das falsche Mittel und ging an die falscvhe Adresse.

Was genau willst denn eigentlich? Einen Nachteil hast doch aus der Sache nicht, denn du mußtest die Stelle ja nicht antreten - und es gab keine Kürzung, oder?
 

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0
Reagieren heisst für mich nicht 2 Jahre abwarten, aber genug!
Deine Frage ist beantwortet?

Du hättest nach 3 Monaten Untätigkeitsklage einreichen können, DIESE Frist ist sicher vorbei, nun kannst Du- wenn Dein Problem noch akut sein sollte- Klage einreichen

:icon_kratz:
Jetzt verstehe ich! Sie hätten innhalb von 2 Wochen auf meinen Widerspruch reagieren müssen. Hmmmm ... Ok! Für mich war die mündliche Aussage meines Vermittlers eigentlich bindent und da ich keine Sanktionen erhalten habe, war dieses für mich eine Bestätigung Ihrer Aussage. Mir geht es jetzt nur darum, ob die Frist nach zwei Jahren um ist oder ob ich jetzt noch mit Sanktionen zurechnen habe! :icon_wink:
 

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0
Hallo!
Denke, die Ablehnung ist korrekt, denn du hast ja nicht gegen einen Bescheid Widerspruch eingelegt.
Und du hattest ja auch keinen Nachteil. Ich denk, du hast deinen Widerspruch eher als beschwerdfe verstanden, und da war dein Widerspruch das falsche Mittel und ging an die falscvhe Adresse.

Was genau willst denn eigentlich? Einen Nachteil hast doch aus der Sache nicht, denn du mußtest die Stelle ja nicht antreten - und es gab keine Kürzung, oder?


Also für mich war das ein Widerspruch! Aber wie ich jetzt mitbekommen habe, hätte ich nach 3 Monaten nachhaken müssen, in wieweit der Vorgang abgeschlossen ist. Ich habe jetzt bloss Angst, dass ich nach zwei Jahren Widerspruchsbearbeitung Sanktionen zu erwarten habe...:icon_frown:

Du kannst den Vorgang hier nachlesen:
https://www.npage.de/userdaten/000316/80/download/ablehnung_widerspruch.pdf
 
E

ExitUser

Gast
Also für mich war das ein Widerspruch!

Aber wogegen?

Aber wie ich jetzt mitbekommen habe, hätte ich nach 3 Monaten nachhaken müssen, in wieweit der Vorgang abgeschlossen ist.

Ja, das ist der angemessene Zeitraum, den die ARGE zur Bearbeitung hat - danach kann man Untätigkeitsklage einreichen.

Ich habe jetzt bloss Angst, dass ich nach zwei Jahren Widerspruchsbearbeitung Sanktionen zu erwarten habe...:icon_frown:

Nein, die müssen zeitnah erfolgen!

Du kannst den Vorgang hier nachlesen:
https://www.npage.de/userdaten/000316/80/download/ablehnung_widerspruch.pdf

habs gelesen :)
 

katzenfreund

Elo-User*in
Mitglied seit
19 Juli 2007
Beiträge
136
Bewertungen
3
:icon_hmm:

Hallo, ich habe da mal eine sehr dringende Frage und ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!

Ich habe am 26.09.2005 einen Widerspruch gegen eine unzumutbare Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung geschrieben und habe jetzt erst die Ablehnung dieses Widerspruches erhalten. Die Ablehnung wurde am 07.08.2007 verfasst und mir mit gestrigen Tag (10.08.2007) zugestellt.

Die Ablehnung und die zuvor verfassten Schreiben, stelle ich zum späteren Zeitpunkt per Link noch ein, da ich weitere Hilfe zu diesem Thema benötige. Zuvor würde ich mich aber freuen, wenn ich nur die Fristenregelung abgelehnter Widersprüche Wissen könnte und ob mir im nachhinein noch etwas geschehen kann.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Ich habe noch einen Link eingesetzt, in dem der genaue Vorgang geschildert wird!
https://www.npage.de/userdaten/000316/80/download/ablehnung_widerspruch.pdf
Hallo Gummibär74,

was ist eigentlich aus Deiner erneuten amtsärztl. Untersuchung geworden?

Mich wundert sehr, daß Du mit Deinen gesundheitl. Beeinträchtigungen (Asthma, Lungenfunktionsstörugen) den 1 Euro -Job hast überhaupt machen können, denn gerade beim schweren Heben ist die Lunge sehr gefordert. Das nächste Mal, wenn die ARGE Dir so ein Ding schickt, sofort krankschreiben lassen!!
 

gummibaer74

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 August 2007
Beiträge
130
Bewertungen
0
Widerspruch, Amtsarzt, ARGE und vieles mehr

Hallo Gummibär74,

was ist eigentlich aus Deiner erneuten amtsärztl. Untersuchung geworden?

Mich wundert sehr, daß Du mit Deinen gesundheitl. Beeinträchtigungen (Asthma, Lungenfunktionsstörugen) den 1 Euro -Job hast überhaupt machen können, denn gerade beim schweren Heben ist die Lunge sehr gefordert. Das nächste Mal, wenn die ARGE Dir so ein Ding schickt, sofort krankschreiben lassen!!

:icon_idee:
Hallo katzenfreund.. Sorry, dass ich mich jetzt erst melde!

Zu Deiner Frage.

Ich habe eine amtsärztliche Untersuchung schon hinter mir, mit der Feststellung dass ich ein chronisches Leiden habe, im Bezug auf mein Asthma Bronchiale. Auch hat dieser Amtsarzt festgestellt, dass die mitgebrachten Röntgenunterlagen, im Bezug auf meine unteren 4 Wirbel, eine Art von Osteoporose darstellen. Diese ist entstanden durch die damaligen Predniselon Behandlungen, wegen dem Asthma.

Durch spätere Gespräche in der ARGE, habe ich mitbekommen (aber nur durch logische Zusammenhänge) das dieses Wirbelleiden komplett vom Amtsarzt heruntergespielt wurde. Ich sollte trotzdem die Arbeit bei der o. g. EV vollziehen.

Bis zum heutigen Tage habe ich mich noch nie wegen meiner Krankheit beschwert oder mich vor etwaigen Arbeiten gedrückt. Meine Krankheit gehört zu mir und meinem Leben dazu. Da ich damals selbständig war, konnte ich mir auch nicht erlauben irgendwelche Aussetzer zu haben…

Es geht mir hier auch nicht um die Krankheit, sondern um „dumme“ Menschen die dummes tun, wo keine Dummheit hingehört.

Bestes Beispiel ist die ARGE dafür. Wir benötigen fähige Menschen, mit sozialen Vorkenntnissen in diesem Sektor und keine ehemaligen ABM´ler oder Vetternwirtschaften, die Ihr Kind mal eine gute Stelle zukommen lassen wollen. Auch benötigen wir keine „Beamten“ die nach Punktesystemen arbeiten und danach bewertet werden, wie viele Sperrungen Sie veranlasst haben
(Punktesystem = Aufstiegsmöglichkeit).


Es kann nicht sein, dass bei den Verwaltungen immer mehr Menschen sitzen, die nicht fähig sind logische Schlussfolgerungen zu treffen oder sogar Verwaltungsakte falsch definieren. Hier sind Menschen am „Werk“, die überdurchschnittliche Arbeit leisten müssen, die Sie meistens nicht gewachsen sind.

Leider ist es so!

Die Arbeitsagentur hat eine interne Punkteordnung (ich nenne Sie mal so), nachdem die jeweiligen Vermittler ihr Status aufbessern können, indem Sie Sperrungen veranlassen und Leute in einem 1 € -Job vermitteln und dieses immer mit Hilfe der Afa oder der jeweiligen (schnell gegründeten) EV´s umsetzen.
Umso mehr Punkte jemand hat, umso mehr Aufstiegsmöglichkeiten hat diese Person.
Diese Punkteordnung ist auch für die Verschönung der Statistiken verantwortlich und den Ehrgeiz eines Vermittlers, in der Agentur für Arbeit, die Dich oder Dich oder jemanden anders, laufend für Kürzungen und Vermittlungen vorsieht.


Es betrifft die Hierarchie in der Agentur und es gibt selten Menschen dort, die sich durch diese Anregung nicht beeinflussen lassen.
Leider hat der Staat und seine jeweiligen Lakaien bzw. „Großgrundbesitzer“ wieder einmal Bürger gegen Bürger ausspielen lassen.

Wenn wir uns mal daran erinnern, wie viele ehemalige ABM-Kräfte in dem ehemaligen Arbeitsamt jetzige Arbeitsagentur eingesetzt wurden, dann Merken wir schnell das die Hauptverantwortlichen sich wieder aus der Problemzone verzogen haben und jetzt in übergeordneten Stellen Sitzen.
Das diese Angelegenheit sehr gut durchdacht ist, merkt man schon alleine daran, wie oft in manchen Agenturen (nicht allen), seine Arbeitsvermittler die Büros wechseln und man wieder vor einem neuen Mitarbeiter sitzt. So kann man keine Freundschaft aufbauen und der Gegenüber bleibt einem fremd. Der kreisförmige Aufbau und Wechsel eines solches Aktes, ist mit System und nicht mit unbedacht gewählt worden. Es schützt die Hierarchie oben und lässt Ausreden, dass eine Akte nicht verfügbar ist oder das die Bearbeitung der Gelder noch eine Weile braucht, zu.

Im weiteren wird die Wut eines ALG-Empfängers gebannt und abgefangen. Neue Gesichter bzw. neue Vermittler schwächen den Kampfeswillen eines Antragsstellers ab und allzu leicht hat der Vermittler die Möglichkeit eine Aussage zu tätigen, dass man ja für dieses oder jenes Problem nicht verantwortlich sei.

Auch die Callcenter spielen hier eine extrem wichtige Rolle.
Diese wurden und werden eingesetzt, um die „Wut“ der Empfänger abzufangen und um „kleine Bürger“ gegen „kleine angestellte Bürger“ auszuspielen. Dazu erfanden Sie sogar einen neuen Begriff! Diese Branche verherrlichte diesen „Kriegszustand“ mit dem Namen -Front-Office…

Tja! Was macht man als „einfacher“ Bürger dagegen-> Man nimmt das Sozialgericht (nicht das Arbeitsgericht), als zweites Zuhause an und kämpft für sein zustehendes Recht…

Und wenn ich so was, wie die Ablehnung nach 2 Jahren erhalte, dann kocht mein Blut über. Hätte ich so in meiner Selbständigkeit gewirtschaftet, dann wäre ich wohl schnell Pleite gewesen…
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten