Widerspruch gg. ALG-II-Bescheid: Weiterzahlung?

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DiViD

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Nach knapp über einem Monat (Antragstellung Anfang Januar) halte ich endlich meinen ALG-II-Bescheid in der Hand. Bekomme aber tatsächlich nur 169 EUR (mit dem dezenten Hinweis, daß an diesem Bescheid erst nach Ablauf der sechsmonatigen Laufzeit was geändert werden könne). Der Trick geht so:

1.) Erst hat das Jobcenter einen einmaligen Zahlungseingang über 255 EUR aus selbständiger Tätigkeit aus dem Monat Dezember genommen, und keck einfach für die gesamte Laufzeit bis Juni 2013 monatlich immer wieder als hundertprozentig anzurechnenden Gewinn eingetragen,

2.) dann trotz Vorliegen und mehrmaliger schriftlich bestätigter Einreichung der entsprechenden Darlehensverträge das monatl. eingehende Betriebsdarlehen über 250 EUR (das ich auch noch zu 50 EUR monatl. parallel zurückzahlen muß!) zu einhundert Prozent (= 250 EUR) als Privateinnahme zur Sicherung meines Lebensunterhalts draufgezählt, da ich das Betriebsdarlehen ja angeblich für meinen Lebensunterhalt nutzen könnte,

3.) dann diese vollkommen fiktiven 505 EUR (einmaliger Zahlungseingang über 255 EUR + 250 EUR Betriebsdarlehen) einfach mit meinem Anspruch über 382 EUR verrechnet,

4.) und das auch noch unter völliger Ignorierung meiner Betriebsausgaben im selben Zeitraum, die die angeblichen: "Einnahmen" zu über 100 Prozent auffressen! :mad:

5.) kommt noch hinzu, daß mir dann von diesem kümmerlichen Rest von 169 EUR noch monatl. 20 EUR zusätzlich abgezogen werden, nämlich für die 810 EUR Mietkaution, die ich vom Jobcenter als Darlehen bekomme, also 810 / 20 = 40 Monate bestenfalls 140 EUR Lebensunterhalt! Bzw. soll ich davon praktisch offenbar zusätzlich auch noch meine sämtlichen angegebenen Betriebs-, Fahrtkosten, etc. decken!

Jetzt will ich Widerspruch gegen diesen Bescheid einlegen, mache mir aber Sorgen, ob mir dann die vom Jobcenter mit dem Bescheid ("vorläufig") zugesagte Miete dann noch weiter (bzw. überhaupt erstmal) gezahlt wird. Der Bescheid ist vom 8. Februar, bislang ist aber noch kein Geld eingegangen.

Wie sieht es also mit der Weiterzahlung (bzw. Überhaupt-erstmal-Zahlung) im Widerspruchsfalle aus?
 
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