Widerspruch gegen Rückzahlung Wohngeld - Monat ohne Einkommen (1 Betrachter)

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Katzenstube

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Hallo Ihr,
im November 2016 habe ich einen Antrag auf Wohngeld gestellt, dieser wurde im Februar bewilligt i. H. v. 107 Euro monatlich. Die Zahlungen der vergangenen Monate wurden im März nachgezahlt.

Ab 1.3.2017 habe ich eine Tätigkeit aufgenommen. Jedoch habe ich im März kein Arbeitslosengeld mehr bezogen und auch noch kein Gehalt, welches erst im Folgemonat April 2017 ausgezahlt wurde.
Ist die Rückzahlungsforderung für März 2017 rechtens?

Die Erstattung für April 2017 wird zurückgefordert unter der Grundlage der Abrechnung vom Monat März (die erst im April zur Auszahlung gelangte) Da ich aber Stundenlohn beziehe und der April weniger Arbeitstage hat, zudem Teilzeit, wird das Gehalt für April (Auszahlung im Mai wesentlich geringer als die Zugrundelegung bzw. die Abrechnung für März 2017).
Ist der Rückzahlungswunsch/Basis Einkommen rechtens?

Ich betreibe ein Nebengewerbe, welches steuerlich (belegbar durch Einkommensteuererklärung) nachweislich ein Minus vor sich stehen hat. Hier berechnet die Wohngeldbehörde Einkommen aus Gewerbebetrieb. (vermutlich haben die das Minus nicht "geschnallt").

Ich würde wegen obiger Punkte in den Widerspruch gehen. Zwar gehe ich davon aus so und so der dumme zu sein, dennoch will ich versuchen fristgemäss zu sagen Eure "Ansagen" sind falsch und ich bitte um entsprechenden Abhilfebescheid.

Solltet Ihr Infos haben, so würde ich mich darüber freuen.

Gruß von Katzenstube

p.s.s sollte ich in einem falschen Forum gelandet sein, liebe Mods, dann bitte verschieben.
 

Katzenstube

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Das ist nicht zu fassen: meine E-Mails sind bei der TUSS der Wohngeldstelle ignoriert worden. Nun schickt sie mir eine Mail mit dem Text:

um Ihren Widerspruch zu bearbeiten, benötige ich noch Ihren Arbeitsvertrag in Kopie.

Soll ich so tun, als habe ich die Mail nicht bekommen oder den Arbeitsvertrag nachsenden? Große Chance sehe ich so und so nicht auf Bewilligung des Widerspruchs, aber was macht denen am meisten Arbeit .... oder zögert die Rückzahlung raus???

Gruß von Katzenstube
 

Kerstin_K

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Ich verstehe nicht, wie man sowas per Mail regeln kann.
 

Katzenstube

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Hallo Kerstin,
ich hatte per Mail lediglich meine erste Gehaltsabrechnung geschickt um zu sagen "Hallo, mein Anspruch könnte sich reduzieren". Daraufhin wollten die Mäuschen zurück ... und zwar alle.... mit falschen Grundlagen.

Mein Einspruch ist selbstverständlich danach mit der Beilage aller Dokumente wie Abrechnungen ect. per Einschreiben Rückschein versandt worden.

Nur komisch, dass meine Gehaltsabrechnung (wo ich ja von mir aus mitgeteilt habe, dass mir vermutlich keine oder geringere Leistungen zustehen) damals nicht ankommt und schriftlich angefordert wird - mir jetzt aber per E-Mail mitgeteilt wird, was noch fehlt....

Nun ja....
 

Katzenstube

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Hallo Ihr,

....somit wurde Ihrem Widerspruch im vollen Umfang entsprochen......

Nun gut, das war eigentlich alles, was ich erreichen wollte. Eigentlich verstehe ich immer noch nicht, warum ich im März - wo ich mittellos vom Ersparten gelebt habe und keine Gelder von Arbeitgeber oder AFA erhalten habe nicht das ursprüngliche Wohngeld erhalten habe wie in Zeiten der Arbeitslosigkeit, aber dafür kenne ich mich zu wenig aus.

Mir ging es einfach darum zu sagen: Eure Berechnungen sind falsch. So, nun erhalte ich - nach Verbrauch der Überzahlungen für März, April, Mai - doch noch monatlich 33 Teuros. Sprich: die Sachbearbeiterin hat sich selber ein Ei gelegt, nixxe von wegen alles zurückzahlen und sofortige Leistungseinstellung...

Hätten die mir bei der Antragstellung das Leben nicht so schwer gemacht und mich zum ausmessen über den Boden kriechen lassen, hätten die Pappenheimer diese Theater mit meinem Widerspruch nicht gehabt und mir auch nicht weiterhin (wenn auch nur minimale) Leistungen zukommen lassen müssen. Da hätte ich dann gesagt, gut, ich arbeite (wenn auch zu geringem Gehalt) und ab dem Moment, wo Gehälter regelmässig fließen seid ihr mich los.

In diesem Sinne
Gruß von Dagmar
 
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