Widerspruch gegen eine Hartz-4-Sanktion beim Jobcenter einlegen

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BustedDice

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Hallo möchte Widerspruch gegen eine Hartz-4-Sanktion beim Jobcenter einlegen.
In welcher Reihenfolge muss ich was tun?
Habe etwas im Internet gefunden aber
bin mir nicht sicher ob es der korrekte Weg ist.
Hoffe ihr könnt mir helfen?

Ihr erhaltet den Sanktionsbescheid
Ihr legt dagegen Widerspruch ein
GLEICHZEITIG, d. h., am selben Tag, an dem Ihr den Widerspruch an das Jocbenter wegschickt, beantragt Ihr vor dem SG die Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach §86 b SGG Absatz 2, Satz 1. Ihr müsst dem Gericht LEDIGLICH mitteilen, dass Ihr den Widerspruch zeitgleich an das Jobcenter abgesendet habt und natürlich das Widerspruchsschreiben Eurer Klage beifügen.

Das Verfahren läuft dann folgendermassen ab:

Das Gericht prüft, ob Eure Klage in einem Hauptverfahren genügend Aussicht auf Erfolg hätte
Es setzt dem Jobcenter sehr kurze Fristen; in meinem Fall waren das jeweils 8 Tage
Kommt das Jobcenter den Fristen nicht nach, ist das Verfahren alleine wegen Fristveräumnis verloren
Folgt das Gericht Eurer Argumentation, ordent es die aufschiebende Wirkung und Aussetzung der Sanktion bis zum Entscheid im Hauptverfahren an
 

Kerstin_K

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Wichtig ist erstmal der Widerspruch.

der Antrag auf aufschiebende Wirkung bewirkt nur, dass die Sanktion nicht durchgeführt wird, bis über den Widerspuch entschieden wurde (Wenn das SG ihm stattgibt).
 

BustedDice

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Bis jetzt habe ich nur das bekommen mehr nicht.
Ist da ein Widerspruch jetzt überhaupt noch möglich?
Ist eine etwas längere Geschichte mein ex Arbeitgeber
hat sich einiges erlaubt was er eigentlich nicht darf z.b


- Arbeit auf Abruf unter nicht einhaltung Einhaltung der Ankündigungsfrist

Die Arbeitspflicht wird
durch den Abruf der Arbeit konkretisiert, der an bestimmte Voraussetzungen, besonders an
die Einhaltung einer Ankündigungsfrist, gebunden ist. § 12 Abs. 2 TzBfG sieht vor, dass der
Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Lage der Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im
Voraus mitteilt. Die Viertagesfrist des § 12 Abs. 2 TzBfG berechnet sich nach den
Vorschriften der §§ 186 ff. BGB. Bei der Berechnung des Vier-Tage-Zeitraums zählt der Tag,

- Kurzfristige Dienstplanänderung

Einen einmal aufgestellten Dienstplan darf der Chef nicht ohne konkrete Notlage umwerfen,
denn der Arbeitgeber muss auf das Privatleben der Angestellten Rücksicht nehmen.
Dies bedeutet: Ohne ein unvorhersehbares Ereignis und eine angemessene Ankündigungsfrist müssen diese keine Umstellungen hinnehmen.
Laut eines aktuellen Urteils des Arbeitsgerichts Berlin sind dies in der Regel vier Tage


Natürlich habe ich versucht eine Einigung zu finden aber ohne Erfolg
Habe ihn auch drauf hingewiesen das Schichtpläne nicht einfach geändert werden können
Zur Antwort bekam ich "Dann sind das bei ihnen Fehltage."
Habe auch beweise Nachrichtenverläufe,Screenshots etc.
 

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