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Widerspruch gegen EGV

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jayji

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Moin,

habe mal eine Frage, wie wohl die meisten hier.

Kann man gegen eine Eingliederungsvereinbarung eigentlich Widerspruch einlegen.

Meine Freundin hat gestern diesen Wisch gleich unterschrieben, aus Angst das sie sonst kein Geld bekommt.

Jetzt soll sie min. 20 Bewerbungen pro Monat schreiben.
Sie ist alleinerziehend und ihr großer muß zweimal in der Woche zur Ergotherapie (Nachmittags).
Sie soll sich möglichst für Vollzeitstellen bewerben.

LG Jayji
 

Martin Behrsing

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Ein Widerspruch ist nicht möglich. Man kann allerdings die Eingliederungsvereinbarung einseitig kündigen.
Lies dich mal ein wenig hier ein.
 
E

ExitUser

Gast
Dazu müsste man sie aber erstmal sehen, denn so einfach ist das nicht mit der Kündigung. Wenn sie absolut verkehrt ist, lohnt es sich evtl. per Feststellungsklage. Und falls sie sich traut, vorübergehend eine SAnktion in Kauf zu nehmen, geht es sogar im Eilverfahren. Man müsste mal die EGV sehen, die sie da unterschrieben hat. Kannst du sie hier mal reinstellen?
 
E

ExitUser

Gast
Moin,

habe mal eine Frage, wie wohl die meisten hier.

Kann man gegen eine Eingliederungsvereinbarung eigentlich Widerspruch einlegen.
Nein das geht nicht. Eine Eingliederungsvereinbarung ist ein Vetrag der nur mit beiderseitigen Willenserklärung zustande kommt. Dementsprechend ist er auch "verhandelbar". Die Arge nötigt gerne einen dazu eine zu unterschreiben mit dem Verweis auf das SGB 2 und droht meist sogar mit Sanktion. Dies ist rechtwidrig. Du weigerst dich ja nicht sondern verhandelst.

Fürs nächste mal:

NIEMALS unterschreiben sofort.

MITNEHMEN und auf einer Bedenkzeit von 5 Werktagen bestehen.

Zuhause einscannen und alle persönlichen Angaben raustreichen (am besten auch die Arge Anschrift) und hier hochladen. Einen Gegenvorschlag, mit Hilfe des Vorschlagmusters was hier auch auf der Seite zu finden ist. Damit dann zur Arge und vorlegen. Lass die den Vorschlag bei Ablehnung quittieren das du den reingereicht hast.


Meine Freundin hat gestern diesen Wisch gleich unterschrieben, aus Angst das sie sonst kein Geld bekommt.
Warst du oder jemand als Beistand dabei? Wenn nicht wird es sehr schwer gegen diese unterschriebene Willenserklärung vorzugehen.

Jetzt soll sie min. 20 Bewerbungen pro Monat schreiben.
Sie ist alleinerziehend und ihr großer muß zweimal in der Woche zur Ergotherapie (Nachmittags).
Sie soll sich möglichst für Vollzeitstellen bewerben.LG Jayji
Halte ich persönlich für Unzumutbar. Die Förderung für Bewerbungskosten betragen derzeit nur 260 € jährlich.

Bei deiner Freundin ist das so

20 Bewerbung x 5 € Maximalerstattung pro Bewerbung = 100 € monatliche Bewerbungskosten.

bei 12 Monaten wären es ja 240 Bewerbung. Rechnet man das jetzt mal aus...

240 x 5 = 1200 € jährlich.

Minus der (für mich) des geringen Anteils der Arge (260 € maximal) wären das

940 € jährlich was deine Freundin aus ihrem Regelsatz bestreiten muss.

Ich denke das ist unzumutbar. Soviel zu den Bewerbungen.

Wie alt ist der "Große" den?

Und auf Vollzeitstellen bewerben klingt für mich logisch. Aber dieses >>>>möglichst<<<<< ist mir zu ungenau.
 
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