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Widerspruch gegen Ablehnung abgelehnt, Klage empfohlen

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Nicht offen für weitere Antworten.

lehenanne

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#1
Tach zusammen. In der vergangenen Woche bekam ich den Ablehnungsbescheid zu meinem Rentenantrag, der 2. Gutachter sieht mich voll arbeitsfähig.:icon_neutral:Im gleichen Schreiben wird die Klageerhebung empfohlen.
Der VDK vertritt mich bei den Verfahren. Im 1. Gutachten war meine AU nicht berücksichtigt, was den VDK nicht gestört hatte. Mein Hinweis darauf führte dann zum 2. Gutachten.
Irgendswie reden wir dort anenander vorbei, ich werde nächste Woche formlos Klage einreichen und die Begründung über einen anderen Anwalt nachlegen lassen.
Ist es sinnvoll, den VDK so "vors Schienbein" zu treten? Oder soll ich besser dort bleiben? :icon_kinn:Eins weiss ich: vollzeit arbeiten geht nicht, bin durchgängig au seit 08.07...
Ich bite um Antworten, ist mir wichtig... Danke im voraus, ANne
 

peramos

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#2
Es kommt auf den Anwalt von VdK an, ist er kompetent oder nicht? Du kannst dir auch einen anderen nehmen bzw. nur erstmal beraten lassen ob die Klage aussiecht auf Erfolg hat.

Ps. Die Gutachter von der DRV machen dich schon gesund für die volle Schicht.
 

Muzel

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#3
In deiner Angelegenheit ist ein guter Anwalt von sekundärer Bedeutung. Viel wichtiger wäre zu wissen, was sagen denn deine behandelnden Ärzte zu den Gutachten der DRV? Für dich sind medizinische Gegengutachten wichtiger als ein guter Anwalt.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Die Gutachter von der DRV machen dich schon gesund für die volle Schicht.
Toll, so kann man jemand der krank ist jeden Mut nehmen zu kämpfen oder weiterzukämpfen. Wenn es bei Dir so ist oder war tut es mir leid. Dennoch muss es nicht bedeuten, daß es bei anderen auch so ist. Vielleicht ist bei Dir sehr viel falsch gelaufen.

In deiner Angelegenheit ist ein guter Anwalt von sekundärer Bedeutung. Viel wichtiger wäre zu wissen, was sagen denn deine behandelnden Ärzte zu den Gutachten der DRV? Für dich sind medizinische Gegengutachten wichtiger als ein guter Anwalt.
Beides ist wichtig.

Tach zusammen. In der vergangenen Woche bekam ich den Ablehnungsbescheid zu meinem Rentenantrag, der 2. Gutachter sieht mich voll arbeitsfähig. Im gleichen Schreiben wird die Klageerhebung empfohlen.
Der VDK vertritt mich bei den Verfahren. Im 1. Gutachten war meine AU nicht berücksichtigt, was den VDK nicht gestört hatte. Mein Hinweis darauf führte dann zum 2. Gutachten.
Irgendswie reden wir dort anenander vorbei, ich werde nächste Woche formlos Klage einreichen und die Begründung über einen anderen Anwalt nachlegen lassen.
Ist es sinnvoll, den VDK so "vors Schienbein" zu treten? Oder soll ich besser dort bleiben? Eins weiss ich: vollzeit arbeiten geht nicht, bin durchgängig au seit 08.07...
Ich bite um Antworten, ist mir wichtig... Danke im voraus, ANne

Beim VDK gibt es eine Rechtsabteilung die dann Klagen durchführt. In der Regel sind die Juristen dort sehr gut. Du kannst Dich natürlich auch an jeden anderen Sozialverband wenden, auch an Verdi (falls Du dort Mitglied bist) oder an die Caritas oder eben an einen Rechtsanwalt für Sozialrecht.

Wichtig ist immer, daß Du dafür Sorge trägst, daß alles was Deinen Gesundheits- bzw. Krankheitszustand belegt auch wirklich an die Behörden weitergeleitet wird. Auch ein sogenannter Tagesablauf kann hierfür sehr wichtig und hilfreich sein (siehe Anlage). Bedenke bitte: Alles was man selbst machen kann ist gemacht! Also verlasse Dich niemals voll auf andere.

Ich habe alle meine ärztlichen Befunde mit einem Schreiben an den für mich Zuständigen beim Sozialverband (vorab per Fax - wegen Sendebestätigung) geschickt, mit der Bitte diese an die Deutsche Rentenversicherung weiterzuleiten.

Mündlich mache ich im übrigen überhaupt gar nichts mehr. Nur Schriftliches zählt - egal wer es ist. Ich persönlich vertraue niemanden mehr, keiner Institution oder Behörde, grade wenn es um meine Belange geht.

Noch ist bei Dir nichts verloren. Also Kopf hoch und schön weiterkämpfen. Du tust es für Dich. Aufgeben gilt nicht. Mach genügend Pausen, schau daß Du immer wieder Energie und Kraft finden kannst. Das ist wichtig für Dich.
Und vor allem nicht aufgeben gell!

Wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute!
 

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Muzel

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#5
Wenn es um ein medizinisches Problem geht, ist der Jurist auf den Mediziner angewiesen, sonst macht er sich angreifbar.
 
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#6
Auch ich empfand es so und es wurd mir auch bestätigt, dass die Gutachter grösstenteils im Sinne der Rentenversicherung arbeiten. Auch bei mir waren die Gutachten gegen mich. Das hat den VdK erst mal nicht interessiert, da dies wohl normal ist. Die haben dort tagtäglich damit zu tun.
Man hat mir empfohlen, eine psych. Therapie zu beginnen. Ich fand hier einen tollen Arzt, dem ich von Anfang an sagte, dass es mir um die Rente geht. Er hat mir seine Unterstützung zugesagt und dann musste ich auch psych. zu einem Gutachter/in.
Dieses Gutachten hat wohl letztendlich den Ausschlag gegeben, dass die Rente bewilligt wurde. Ich habe noch keine Kopie, es ist alles erst jetzt passiert.
Ich war so aufgeregt bei dem Termin und habe mich am Anfang so über die lapidaren Fragen der Ärztin innerlich aufgeregt, dass ich einen Kreislaufzusammenbruch hatte. (Ich hatte fast die ganze Nacht vorher gegoogelt, wie ich mich am besten verhalten muss)

Das hat wohl Eindruck gemacht??? Auf alle Fälle ist die Rente jetzt durch, zwar begrenzt erst mal bis Ende 2014, aber auch das ist laut Aussage VdK üblich.

Man muss halt in dieser Zeit von Arzt zu Arzt wandern (!) und dann immer die Arztberichte dem VdK weitergeben. Die müssen alles was relevant ist vorliegen haben.
Jede vermeintliche Kleinigkeit muss ärztlich dokumentiert werden. Es kommt auf Dein Krankheitsbild an. Auf Anraten des VdK habe ich mir von allen Fachärzten bei denen ich war zusätzlich ein Gutachten bzw. eine Rentenempfehlung schreiben lassen (Schmerztherapeuth, Orthopäde, Neurologe, usw.)

Das funktioniert schon, brauch halt seine Zeit und kostet noch mal Kraft, aber lohnt sich.
Die Rente wird heute nicht mehr so leicht bewilligt. Dank Agenda 2010!!!!!!
Wenn man früher, ab einem gewissen Alter, in seinem Job keine Arbeit mehr gefunden hat, dann konnte man " in Rente gehen".
Heute muss !!! man jede Arbeit annehmen bzw. beweisen, dass man das nicht kann.

Hast Du einen Schwerbehinderungs-Grad? Auch das ist hilfreich. VdK hilft beim Antrag.

Ich bin vom VdK total begeistert, aber auch das ist immer von dem jeweiligen Menschen abhängig, der dort mit Dir zu tun hat. Die haben ganz schön viel zu tun, es werden immer mehr um die 50, die dorthin kommen um in Rente zu gehen. Eigentlich ist das alles sehr erschreckend.

Kopf hoch, das wird schon, ich drücke die Daumen !
 

Doppeloma

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#8
Hallo ultraviolett,

Ich bin vom VdK total begeistert, aber auch das ist immer von dem jeweiligen Menschen abhängig, der dort mit Dir zu tun hat. Die haben ganz schön viel zu tun, es werden immer mehr um die 50, die dorthin kommen um in Rente zu gehen.
ich nicht, ich bin wieder ausgetreten...

Eigentlich ist das alles sehr erschreckend.
Volle Zustimmung aber manchmal sollte man auch darauf achten WANN das/ein Thema eröffnet wurde (vor 4 Jahren!) ... vermutlich ist die EM-Rente der TE sogar schon das erste Mal abgelaufen :icon_kinn: :confused:

Zumindest war die TE zuletzt im April 2011 im Forum angemeldet, wir werden es wohl nie erfahren, wie es danach weiterging ... :icon_evil:

Falls du aktuell eigene dringende Probleme /Fragen hast, dann mach lieber einen neuen eigenen Beitrag dazu auf. :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 
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