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Widerspruch erhöhter Wohnbedarf wegen Schwerbehinderung

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Hoschi

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#1
Moin Beschlimme,

ich bin ein "Läufer" und besitze die Merkzeichen "aG" "G" "H" "100%"
und "B"

Meine Arge lehnte meinen Widerspruch auf erhöhten Mehrbedarf ab mit der Begründung, ich sitze nicht im Rollstuhl und deswegen bräuchte ich keinen erhöhten Wohnraum. Ich muss dazu sagen das ich pflegebedürftig bin und meine Eltern, die nicht weit weg wohnen mich pflegen. Ich habe mir bewusst diese Wohnung genommen da diese sehr dicht an die Wohnung meiner Eltern ist, was wiederum für mich wegen der Pflege eine große Rolle spielt. Außerdem hat die Wohnung eine sehr gute Lage, Ärzte, Läden, ÖPN alles ist in der Nähe.

Sie meinten dies spiele alles keine Rolle und es gibt in meinen Umfeld genug günstigere Wohnungen die dasselbe wie meine Wohnung biete.

Leider sieht die Realität anders aus, erstmals wohne ich in Norderstedt wo der Mietspiegel der höchste mit in Deutschland ist und zu dem was die Arge zahlt bekommt man höchstens 1 Zimmer Wohnungen, die weit ab vom Zentrum usw. liegen.

Achso, es dauerte ein halbes Jahr ehe auf meinen Widerspruch eingegangen wurde, der Sachbearbeiter entschuldigte sich für die lange Bearbeitungszeit und fügte hinzu das ich ihm eine Notiz schreiben soll falls er dies an die Widerspruchsstelle nach Segeberg weiterleiten soll.

Ich werde morgen diese Notiz mit meinem Unmut und nochmaliger Argumentation für einen erhöhten Bedarf an dieses Sachbearbeiter weiterleiten und hoffe das der dies dann auf Landesebene weiterleitet.

Mit freundlichem Gruß
Hoschi
 

kalle

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#2
Nun, da kommt es wirklich auf eine genaue Formulierung drauf an.
Ich weiß nun nicht, wie sich die Krankheiten auf Deine Beweglichkeit ausworken, aber mal füs Forum allgemein gehalten:

Auch wenn Du ein Läufer bist, kann der Mehrbedarf an Wohnraum gegeben sein. Nicht nur ein Rolli, sondern auch ein Rollator z.B. kann den Mehrbedarf nötig machen. Oder ein besonderes Pflegebett, das zum Schlafen oder einen Teil des Tages benötigt wird. Wer z.B. immer eine Sauerstoffflasche benötigt und diese hinter sich herziehen muß. Da müssen ja auch Ersatzflaschen vorgehalten werden. Wenn Du z.b. wie ich an 2 Krücken gehst, dann brauchst Du mehr Platz. Da kannst Du nicht kleine dDurchgänge gebrauchen. USw.Usw.

Also, Du siehst, es bedarf bei der Argumentation schon einiges an Feingefühl, um hier geschickt zu argumentieren. Und natürlich zählt auch das soziale Umfeld dazu. z.B. die Pflege durch Deine Eltern usw.

Aber so wie es aussieht, wirst Du Dich da wohl auf einen längeren Kampf einstellen müssen.
 
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#3
Hi,

soweit ich weiss geht es bei dem Mehrbedarf an Platz auch darum daß eine betreuende Person sich länger in der Wohnung aufhält und ggf. auch dort übernachten ( es gibt ja Behinderte die über Nacht Hilfe benötigen) kann wenn es nötig ist.

Liebe Grüsse,

Petra
 

Hoschi

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#4
Moin,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten, sobald ich wieder was von der Arge höre poste ich hierein.

GRuß
Hoschi
 
E

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Gast
#5
Davon abgesehen kann sich ja auch der Zustand nachteilig ändern, was dann kurzfristig evtl. wieder einen Umzug nötig machen würde.

Wenn Hilfe aus der Umgebung, Eltern, Freunde, Bekannte, Hausbewohner etc. nötig und gegeben ist, ein Umzug aber dann zu höheren Kosten, weil Pflegedienste dann nötig, führen würde. Ist ein Umzug auch nicht zumutbar.

Dazu kommt, daß eine psychische Beeinträchtigung durch Umzug ebenfalls hilfreich sein kann.

Wie ist es mit Schwerbehindertenausweis und dadurch möglicher höherer Miete?
 
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