Widerspruch einlegen und wie gehts weiter?

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Beerman

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Hallo alle Leidensgenossen!
Wurde von dem JC zum Gesundheitsamt geschickt wegen Gutachten uber meinen Gesundheitszustand.
Dort wurde bei mir bescheinigt das Ich NICHT mehr arbeitsfaehig sei, auch keine 3h.
Daraufhin wurde Ich vom JC zur Rentenkasse geschickt um dort erneut untersucht zu werden.
Daraufhin wurde Ich fuer Grundsicherung abgelehnt.
Dort will Ich Widerspruch einlegen und wollte mal fragen wie Ich am besten vorgehe bzw wie oder wo muss Ich wiederspruch einlegen und was soll Ich dort schreiben? Das sich die Gutachten widersprechen oder was...
Danke fuer Antwort, muss jetzt noch zum Doc und lass mir eine dauerhafte Krankmeldung geben aber weiss nicht ob das was bringt

Grusse an alle vom Beerman
 

dielilie

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Hallo

meine Mutter hat genau das gleiche durch , allerdings ist sie bei einem Rechtsanwalt für sozialrecht, der hat dann den Widerspruch gemacht und eine erneute Begutachtung duch einen unabhängigen Gutachter gefordert .
Bis der Termin kam ist bestimmt ein halbes Jahr vergangen.
Ich denke den Widerspruch kannst Du aber auch selbst schreiben ,warte mal auf die Experten hier die können Dir da sicher was zu schreiben.

alles gute
 
G

gast_

Gast
Hol dir schon mal einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht... ALG II Bescheid mitnehmen. Und nach einem guten Anwalt für Sozialrecht schauen.
 

Muzel

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Für den Widerspruch ist immer die Behörde zuständig, die den ablehnenden Bescheid erteilt hat. Das sollte aber in der Rechtsfolgebelehrung stehen. Grundsätzlich muss die ablehnende Behörde auch für dich den Widerspruch schreiben, das ist unglaublich aber wahr. Du kannst also zum Grusi-Amt gehen und verlangen, dass man dir den Widerspruch schreibt.
 

Peter300

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Hallo
Man kann zur Behörde gehen,doch ratsammer ist doch der Anwalt,denn da werden Negel mit Köpfen gemacht das würde ich raten ich habe es so gemacht ,es wird aber dauern.
 

Muzel

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Es ist sicher angenehmer zum Anwalt als Person des Vertrauens zu gehen. Der Charme bei meiner Lösung ist, dass dann die Behörde bei der Ablehnung des Widerspruchs sich selbst widersprechen muss. Ein Grusi-SB schreibt den Widerspruch und ein anderer der gleichen Behörde schreibt die Ablehnung. Ich denke, dass du weißt, was ich meine.
 

HIS_2

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Hallo Muzel,

Zitat:
Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
... Grundsätzlich muss die ablehnende Behörde auch für dich den Widerspruch schreiben, das ist unglaublich aber wahr. ...

Muzel, das ist der Hinweis des Tages! Weißt Du, wo das geregelt steht?

Sobald Du diese Regelung darbringst ist das der K.Lauer:icon_razz: des Tages!

Gruß,
HIS
 

Beerman

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Hallo nochmal alle

Muss Ich mich wohl anwaltlich beraten lassen aber muss sagen das der Herr vom Rentekasse sehr freundlich und umgaenglich war und er hatte vollstes Verstanednis fue meine erste Sache (als Ich die Papiere fuer GS vorlegte)

Ueberleg Ich mir uebers WE
think positive
Beerman
 

Muzel

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1. Das steht in der Rechtsmittelbelehrung.
2. Die Servicestelle der DRV hat mir gesagt, dass falls man mir die Rentenverlängerung ablehnt, die Servicestelle auch den Widerspruch schreibt.
3. Dann gibt es noch den Verfassungsrang, Art. 20 III GG. Eine Behörde ist verpflichtet gesetzmäßige Entscheidungen zu treffen. Das Widerspruchsverfahren hat die Funktion die Gesetzmäßigkeit der Entscheidung zu überprüfen. Außerdem verleihen die Grundrechte nicht nur Abwehrrechte gegen den Staat sondern auch Schutzpflichten durch den Staat.
 
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