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Widerspruch Eingelegt

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hartzIV

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Thematiker*in
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Hallo alle, ich bin neu hier und habe schon eine Frage zu diesem
Thema.

Folgendes...

Ich habe nach dem ersten Bescheid über ALG II im Januar 2005 einen Widerspruch eingelegt. ( Einen sehr, sehr guten). Da drin enthalten auch das Thema angemessene Wohnung, da angemessen ein rechtsfreier Begriff ist dient er eigentlich nicht als ein Gesetzestext.
Doch so weit so gut... Im November bekam ich ein nettes Schreiben von der Arge wo mir mitgeteilt wurde das ich meine Unterkunfstkosten senken soll ( 64 qm m 1 Person ) Als ich dann zur Arge ging teilte er mir mit, dass ich bis März 2006 Umziehen solle oder die Kosten Senken solle.( Soll mal mit Vermieter Sprechen ob er die Miete um 80 € senkt :D
Ich sagte ihm gleich das man eine Wohnung für 219,45 € nicht so leicht findet wo drauf er mir Antwortete das wenn ich keine Wohnung finden würde sie natürlich weiter Bezahlen würden :knutsch: .

Jetzt meine Frage.
Ich habe schon mehrmals nach meinem Widerspruch gefragt und jedes mal bekomme ich die Antwort, der liegt noch in der Rechtsabteilung zusammen mit meinem Antrag. Ich habe nun vor Weihnachten die ARGE per Einschreiben mit Rückschein Aufgefordert mir die Kostenübernahme für den Umzug und allen dadurch entstehenden Kosten zu Bestätigen.
Ich bekam keine Antwort sondern nur einen Brief das meine Leistungen bis März 2006 bewilligt worden sind und noch ein Schreiben das ich bis zum 2.1.2006 meine Kontoauszüge von den letzten 3 Monaten vorlegen soll. Ich war heute da und habe, nach dem ich die Tamara :shock: darauf hingewiesen habe, dass ich ihr die Kontoauszüge eigentlich garnicht hätte zeigen brauchen ( Bei Anforderung der Kontoauszüge muß eine Handfeste Begründung seitens der ARGE vorliegen), ein einfaches" wir möchten ihre Kontoauszüge sehen reicht da nicht aus! Na ja, als ich dann freiwillig die geschwärzten Kontoauszüge auf den Tisch legte :p schaute sie mich an und meinte, was soll das denn. Als ich ihr dann sagte das ich alle Daten die einem Sachbearbeiter nichts angehen geschwärzt hätte, ging sie Mißmutig zum Kopierer und Kopierte die fragmente meiner Auszüge :party: Miete, Nebenkosten, Stadtwerke konnte sie noch den Auszügen entnehmen.


Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Ich Wohne 8 Jahre in der Wohnung und habe doch bestimmt eine längere Kündigungsfrist als 4 Monate.

Ich kann ( will ) doch meine Wohnung nicht Kündigen bevor ich die Kostenübernahme der ARGE ( schriftlich ) habe.

Muß ich jetzt noch mal Einspruch erheben, obwohl ich es schon im Januar getan habe.

Soll ich einen Rechtsanwalt Einschalten?

Fragen über fragen nur weil die Korrupten in Berlin so einen Mist verzapft haben.
 
E

ExitUser

Gast
hartzIV schrieb:
Ich kann ( will ) doch meine Wohnung nicht Kündigen bevor ich die Kostenübernahme der ARGE ( schriftlich ) habe.

Muß ich jetzt noch mal Einspruch erheben, obwohl ich es schon im Januar getan habe.

Kündige bloß nicht bevor du die Übernahmeerklärung für Umzug und alles hast oder bevor du nicht eine neue Wohnung hast!

Ich hab meinem SB schon gesagt: Ohne daß die Kostenübernahme geklärt ist, werd ich keinen neuen Mietvertrag unterschreiben!

Suchen sollte man und das nachweisen: solange man nichts findet, wird die volle Miete weiter übernommen.

Ob du nochmal Widerspruch einlegen mußt, kann ich dir nicht sagen...ich tus immer bei jedem neuen Bescheid, bis alles geklärt ist.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
Widersprüche müssen binnen 3 Monaten beschieden werden , sonst : Untätigkeitsklage vor dem zust. Sozialgericht. Dann bei ablehnendem Bescheid : Klage.
Sammel mal vorsichtshalber Wohnungsanzeigen und melde dich bei Wohnungsbaugesellschaften, damit du nötigenfalls Belege für deine "Bemühungen" hast. Ich gehe mal davon aus, dass du nur durch Umzug deine "Kosten senken kannst".
Wenn du nichts findest, müssen sie weiter zahlen.
Lass dir unbedingt schriftlich geben, wie du deine Kosten senken sollst ( Umzug). Erst dann kannst du die Umzugskosten geltend machen, da erst nun der Umzug "nötig" ist- und zwar, weil das Amt es fordert.
Wie immer alles nachweislich einreichen per Einschreiben oder pers. gegen Eingangsbestätigung auf einer Kopie . ( Sonst kommen solche unliebsamen Schriftstücke gerne mal weg)
 

wolliohne

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H4 u. Klage !

mein Lieber,

wartest Du auf ein Wunder ?
Lass dich nicht länger für Dumm verkaufen und reiche schnellstens Klage ein!

Entweder mit Hilfe eines RA oder wenn Du in der Gewerkschaft bist gibt es dort kostenlosen Rechtsschutz.
Die dritte Möglichkeit wäre, Du nimmst Deine Kompletten Unterlagen und gehst persönl. zum SG der Rechtspfleger vor Ort ist Dir sicher gerne behilflich !

Stelle Dich allerdings auf eine 3-6 Monatige Bearbeitungszeit ein (war bei mir genauso)

Du hast nur diese eine Chance, nutze sie!


Hart(z) aber Herzlich
 

hartzIV

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Thematiker*in
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Ja Klage gut und schön, aber wo gegen soll ich denn jetzt Klagen?

Wegen des Widerspruchs der seit Januar nicht Bearbeitet worden ist und angeblich noch bei der Rechtsabteilung liegt?
Gegen die Senkung der Unterkunfstkosten?
Oder gegen den gewünschten Umzug.
Oder einfach gegen alles?

In der Gewerkschaft bin ich.
Bin auch in der PDS

Und wer Bezahlt die Klage?
 
E

ExitUser

Gast
hartzIV schrieb:
Fragen über Fragen
... bitte lese die zuvorgenannten Hinweise nochmals und nutze die Suche im Forum. Nimm deine Unterlagen und gehe zum Sozialgericht. Alles weitere bekommst du dort. Die Klage kostet dir nichts und gegen alle Punkte die du aufgeführt hast legst du diese ein. Da du in der Gewerkschaft bist, kannst du auch dort hin gehen, um von denen dort dir Rechtschutz zu holen.

Damit du auch alle Möglichkeiten ausgeschöpfst hast, empfehle ich dir folgendes deinem Amt zuzustellen, bevor du zum Gericht dackelst.

Mein Antrag / mein Widerspruch vom .......................


Sehr geehrte Damen und Herren,

am ............. habe ich einen Antrag auf ................. gestellt / gegen den Bescheid vom ................. Widerspruch erhoben.

Seitdem sind Monate vergangen, ohne dass Sie in meiner Angelegenheit entschieden haben.

Ich bin dringend auf eine Entscheidung angewiesen.

Sollten Sie nicht innerhalb von 10 Tagen entscheiden, werde ich im Wege einer einstweiligen Anordnung nach § 86b Abs. 2 Satz 2 Sozialgerichtsgesetz, sowie § 75 VwGO meine Ansprüche durchsetzen.



Mit freundlichen Grüßen
Entsprechend ausfüllen / abändern und per Nachweis dort einreichen. Nach Zeitablauf beim Gericht tätig werden.

Auf gehts .... :daumen:
 
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