Widerspruch Deckelung Mietobergrenze und Angemessenheit (1 Betrachter)

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Hallo,

habe in 8/ 2015 nen Widerspruch gegen die Deckelung der Mietobergrenzen eingereicht.
Der Eingang wurde mir bestätigt.
Habe leider den Text nicht mehr greifbar, der mich dazu angeregt hat .
Den habe ich als Begründung für meine Widerspruch beigefügt und mir erklären lassen, dass der örtliche Träger für diese Deckelung zuständig ist.
Es geht ja um dieses undefinierte "Angemessen".Hat zufällig jemanden diesen Text dazu?
Weiß nimmer wo ich den kopiert hatte und mein Fax dass diesen Text enthhielt hat mir die Schrift so klein abgespeichert, das man das fast nicht lesen kann, weiß nicht wie das passiert, mit der Schrift.
Würde den gern nochmal abspeichern und mal nachfragen, wann die den bearbeiten wollen.

Nun wollte ich euch fragen, was es da Neues evtl. dazu gibt.

Habe dies hier gefunden

Mietobergrenzen - möglicherweise verfassungswidrig? - BG45

ist wohl noch nix dazu vom einem Gericht entschieden.
 

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Ich hab den Text gefunden

Tacheles Forum: auf welcher Seite im Bundes-Gesetz-Blatt steht denn das ?


und:

In Städten gibt es auf Grund der verfehlten
Wohnungsmarktpolitik der letzten 25 Jahre gar keinen bezahl-
baren Wohnraum mehr, investiert wurde nur noch im gehobenen
Segment für Besserverdienende, die Sozialwohnungen verringert, die Hälfte aller "Hartz IV" beziehenden
Menschen wohnen in zwei Stadtteilen (Ghettoisierung). Weil aber
der Wohnungsmarkt dicht ist, steigen die Mietpreise
exorbitant: laut einer Untersuchung von "immobilienscout24"
um 27,7 % zwischen 2009 und 2014, während die Werte der
Tabelle Wohngeldgesetz 2009 gleich geblieben sind, die die
Sozialgerichte zu Grunde legen.
Es kann also im Gegensatz zu Nahrungsmitteln oder Strom
nicht von in etwa gleichen Preisen über ein größeres Gebiet
gesprochen werden. Das macht die örtliche Betrachtung, die
dann wiederum bestimmten Kriterien bundesweit gehorchen
muß, notwendig.
Insofern ist die Verlagerung auf die Kommunen durchaus
sinnvoll. Nicht sinnvoll und kontraproduktiv ist die in § 22 SGB II
fehlende Rahmenvorgabe durch den Gesetzgeber, so daß
jeder Grundsicherungsträger durch Gefälligkeitsgutachten
die eigenen Finanzen auf Kosten der "Hartz IV" beziehenden
Menschen reduzieren kann.

Was sagt ihr dazu? Gibt es etwas Neues?
 
G

Gast1

Gast
Die Wohngeldbeträge wurden doch zum 1.1.2016 erhöht, so weit ich mich erinnern kann.
 
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