Widerspruch Aussicht auf Erfolg ? (1 Betrachter)

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Tramion632

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Hallo,

Ich bin von einer dreimonatigen 30% Sanktion betroffen und wollte fragen, ob mein Widerspruch eine Chance auf Erfolg hat.....Vielleicht kann mir jemand von euch da weiterhelfen.

Hier also meine Situation....vor einigen Monaten wurde mir von meinem Berater eine Maßnahme per Verwaltungsakt zugewiesen, die ich auch erfolgreich abgeschlossen habe, ebenso wie das einmonatige Praktikum danach, während dieser zeit habe ich auch Bewerbungen geschrieben.

Im Folgemonat des Praktikums habe ich aber leider vergessen welche zu schreiben, vor allem da mir die Geldsorgen über den Kopf gewachsen sind während der Maßnahme...(zu wenig Fahrgeld, auswärts essen usw) und ich etliche Probleme dadurch hatte...kurz bevor der Monat zu ende war bekam ich dann auch prompt eine Einladung meines Beraters.

In dem Gespräch sagte er mir gleich das er mich sanktionieren werde, mit den besagten 30%...ich war geschockt und habe dann auch die EGV unterschrieben der er mir gab für den zurückliegenden Zeitraum, nur ohne den Zusatz mit der Maßnahme...(der übersicht halber wie er sagte)

In dem Sanktion's schreiben stand dann aber zu meiner Überraschung, in der Begründung, ich hätte für den gesamten Zeitraum des VA bzw EGV (4 Monate) keinerlei Bewerbungen vorgelegt, außerdem stand da noch eine Erklärung die ich angeblich abgegeben habe, die gar nicht stimmt.

Ich habe Widerspruch eingelegt und die entsprechenden Bewerbungen vorgelegt...habe auch schon eine Antwort erhalten...in der wird zwar anerkannt das ich für 3 der 4 Monate Bewerbungen vorlegen konnte...allerdings soll ich für den 4ten halt auch welche vorlegen..was ich ja leider nicht kann.

Aber kann es den sein das eine in großen teilen falsch begründete Sanktion rechtens ist ? und wegen dem Monat der übrig bleibt...da sehe ich wieder die Verhältnismäßigkeit nicht, da ich jetzt wohl mein Auto verliere und meine Jobchancen weiter sinken....aber gut, muss ich dann wohl mit leben......allerdings wehre ich mich gegen diese unrichtige begründung.

Danke schonmal an alle die sich das durchgelesen haben.....Würde mich freuen wenn ihr mir sagen könnt wie ich mich weiter verhalten sollte.
 

Seepferdchen 2010

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In dem Gespräch sagte er mir gleich das er mich sanktionieren werde, mit den besagten 30%...ich war geschockt und habe dann auch die EGV unterschrieben der er mir gab für den zurückliegenden Zeitraum, nur ohne den Zusatz mit der Maßnahme...(der übersicht halber wie er sagte)
Hallo,

halt mal du hast eine EGV unterschrieben die zurückdatiert war????????

Also z.B. eine EGV aus dem Monat August erst jetzt unterzeichnet????

Frage hast du beim unterschreiben das aktuelle Datum eingesetzt?

Kannst du bitte mal die EGV und VA hier in das Forum stellen ohne persönliche Daten?

Ist ja nicht zufassen, wenn das so abgelaufen ist ist das klar ein Verstoss und rechtswiderig.


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Tramion632

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Hi,

hm, also oben steht nur "gültig bis 19.12.2012"....aber unten bei punkt 2. meine Bemühungen steht "Wärend der Gültigkeitsdauer (20.06 - 19.12. 2012) der Eingliederungsvereinbarung..."

unterschrieben habe ich die im Oktober...hab leider vergessen das datum reinzuschreiben bei der unterschrift, aber er hats gemacht.

Kann die beiden sachen später noch reinstellen falls gewünscht.
 

Seepferdchen 2010

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So und das Schreiben bzw. die Antwort auf deinen Widerspruch,bitte stelle das mal hier in das Forum natürlich ohne persönliche Angaben und wenn möglich die EGV und den VA.

Das der ganze Vorgang ist nicht rechtmäßig , eine EGV vom 20.06 - 19.12. 2012 unterzeichnet erst am 02.10. nein da mußt du auch noch einen RA dir mit in das Boot holen.

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