Wichtiges zu Spendenanträgen in Nürnberg

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Regelsatzkämpfer

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
3.464
Bewertungen
864
Wie leider nicht jeder weiß, kann in Nürnberg einmal alle zwei Jahre (so die Auskunft der Stadtverwaltung) ein Antrag auf Stiftungsmittel gestellt werden. Diese Möglichkeit haben alle Nürnberger, die mindestens zwei Jahre in Nürnberg leben und bedürftig sind.

Neu sind Spielchen der Stadtverwaltung entgegen den Vorgaben der Stiftungsverwaltung bzw. der Stiftungen diese Spenden auf nur noch sehr wenige Fälle zu beschränken.

Die Prüfung in welchen Fällen Mittel vergeben werden obliegt dem Sozialamt der Stadt. Mir liegt nun ein Schreiben des SozA vor aus dem die Einschränkungen nachweislich hervor gehen. Dieses findet sich anonymisiert im Anhang.

Eine Rücksprache mit der Stiftungsverwaltung ergab, dass es diese Einschränkungen aber gar nicht gibt. Das heißt das Sozialamt verweigert hier Antragstellern Stiftungsmittel die eigentlich gewährt werden müßten. Im Gegenteil kann man in viel mehr Situationen Stiftungsmittel beantragen. Darunter auch Fälle, in denen eine zwei Jahres Regelung gar nicht greifen kann.

Im Anhang findet sich auch die Beispielliste der Stiftungsverwaltung.

Also auch hier gilt einmal mehr: Nicht von Behörden für dumm verkaufen lassen! Immer alles nachprüfen!
 

Anhänge

  • StiftungenNürnbergAnlässe.pdf
    5,9 KB · Aufrufe: 388
  • SchreibenSozA-Spendenb.jpg
    SchreibenSozA-Spendenb.jpg
    377,1 KB · Aufrufe: 604

DerELOquente

Elo-User*in
Mitglied seit
7 April 2015
Beiträge
45
Bewertungen
36
Hallo,

der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber irgendwie hat hier auch kein Mensch mehr nachgehakt.
Ich habe dazu ein paar rechtliche und datenschutztechnische Fragen. Also "rechtlich" ist das eher so gemeint,
dass man mir Paragraphen, Links usw. nennt. Eine Rechtsberatung ist ja, warum auch immer, verboten.

Wie schaut dies denn zwecks Datenschutz bei so einer Antragstellung aus?
Laut Antrag stellt man diesen z.B. bei der Stiftungsverwaltung und gibt schon im Antrag diverse Sachen an.
Des Weiteren wurde mir vom Sozialamt gesagt, dass man dann zusätzlich einen Termin im Sozialamt erhält
und dann zum Termin Unterlagen mitbringen soll. Also doppelt gemoppelt und unsinnig.

An und für sich unterstütze ich ja auch soziale Projekte, engagiere mich und lerne vor allem sehr gerne dazu.

Was mich als Nichtjurist interessiert, ist, ob und inwiefern so ein Antrag nebst Offenlegung diverser Privatdaten, Bescheide, Aushändigung usw. mit der Zustimmung einer Spende zu tun hat? Vor allem datenschutztechnisch.
Und was hat die Konfession damit zu tun? Entweder gibt es von der religiösen Stiftungsverwaltung für alle Menschen gleichberechtigt Geld oder nicht!

Des Weiteren frage ich mich zusätzlich, inwiefern die Datenangaben im Antrag datenschutztechnisch unbedenklich sind?

Inwiefern hängt alles von einer Spende bzw. der Zustimmung über eine Stiftungsleistung ab?

Was ist, wenn man der Obdachlosigkeit unterliegt und schriftlich seine Bedürftigkeit nicht nachweisen kann?
Was ist, wenn man generell bedürftig ist? Inwiefern muss man stets immer alles nach-/beweisen?

Auch hier frage ich nach dem Sinn und Zweck bzw. wo da die Schwelle zwischen Rechtmäßigkeit
und unerlaubter/unnötiger Datenerhebung ist? Diskriminierung?

Vielen Dank!
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten