Wichtige Mitteilungen via Fax vorab übermitteln? Nummer angeben?

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manusch

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Hallo,

nach ausführlichen Lesen hier hinsichtlich Übermittlung von Daten, Krankenscheinen etc. ist mir doch noch nicht alles klar:

Ich würde wichtige Sachen wie die AU-Bescheinigung immer vorab via Fax (mit Sendebericht + Dok.-Anhang, Zitat Hersteller: "Sendebericht: EIN + DOK. Das Übertragungsprotokoll wird nach jedem versendeten Fax ausgedruckt, nur mit einem Dokumentenandruck der ersten übertragenen Faxseite."
Normalerweise würde ich im Sendebericht die eigene Faxnummer nicht mit angeben bzw. deaktivieren, damit sie die Gegenseite nicht erhält. Aber ist dann der Sendebericht noch gültig, wirksam etc.? Weiß das jemand?

Und zur AU generell: Wenn ich auswärts einen Arzttermin habe oder eben Nachmittags und ich deshalb erst spät(er) zurück bin, kann ich weder am selben Tag der Krankschreibung den Schein persönlich abgeben noch per Post versenden. Das geht erst am nächsten Tag und der Schein wäre dann per Einschreiben meinetwegen erst am übernächsten Tag angekommen. Für solche Tatsachen wäre ein vorab via Fax sehr gut. Da telefonieren und e-mailen generell tabu sind, fällt mir nichts anderes ein.

Generell war ich bis jetzt der Meinung, dass ein Übergabeeinschreiben oder eben auch eines mit Rückschein immer ausreicht. Von einem zusätzlichen Zeugen, Boten hatte ich bis heute noch nichts gehört. Auch mit Boten ließe sich m.E. nicht nachweisen, was der Absender da vor einer fremden Person eintütet. Es sei denn, man ließe erst gegenlesen und das wäre ja ein Unding.

Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt.

mfg
 


gelibeh

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Normalerweise würde ich im Sendebericht die eigene Faxnummer nicht mit angeben bzw. deaktivieren, damit sie die Gegenseite nicht erhält. Aber ist dann der Sendebericht noch gültig, wirksam etc.? Weiß das jemand?
Rechtssicherweiß ich das nicht, aber wenn Du das jetzt von einem Freund/Laden etc. faxt, dann ist da ja auch nicht Deine eigene Nummer/bzw. ist gar keine Nummer drauf.
 

manusch

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Hallo,

hat denn da wirklich niemand einschlägige Erfahrungen?


MfG
 

Hanngen50

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Hallo,

hat denn da wirklich niemand einschlägige Erfahrungen?


MfG
[FONT=&quot]Eine AU hat im ALG-2 keinen Sinn. Eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung
wird verlangt, wenn der Termin nicht wahrgenommen wird.
Per Fax eine AU senden hat nur die Information Qualität, per Fax voraus,
dass Original AU muss das Jobcenter noch am 1. Tag erhalten.
Das wäre mein wissen dazu.[/FONT]
 

manusch

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Wieso sollte eine AU keinen Sinn machen? Wenn ich krank bin und AU geschrieben, bin ich nicht verfügbar. Mit Meldetermin beim JC wahrnehmen oder nicht wahrnehmen hat das aber nichts zu tun.

Wenn ich einen Nachmittagstermin inkl. Krankschreibung bei einem Arzt habe, kann ich den Schein frühestens am nächsten Tag abschicken und er ist erst am übernächsten Tag im JC.
 

Hanngen50

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Wieso sollte eine AU keinen Sinn machen? Wenn ich krank bin und AU geschrieben, bin ich nicht verfügbar. Mit Meldetermin beim JC wahrnehmen oder nicht wahrnehmen hat das aber nichts zu tun.

Wenn ich einen Nachmittagstermin inkl. Krankschreibung bei einem Arzt habe, kann ich den Schein frühestens am nächsten Tag abschicken und er ist erst am übernächsten Tag im JC.
Ich habe leider auch vielfältig meine Erfahrung mit AU gemacht. Könnte ein Buch
werden darüber zu schreiben.

Ich habe gerate zur AU etwas gefunden

Krankschreibung bei Hartz-IV-Patienten

Die Neuregelung tritt jetzt in Kraft: Ärzte, die Hartz-IV-Patienten krankschreiben, müssen sich diese künftig genauer anschauen. So sieht es ein Beschluss des G-BA vor. Das dürfte bedeutend zeitaufwendiger werden.

Der Arzt soll künftig bei Patienten, die Hartz-IV beziehen, prüfen, ob diese mehr als drei Stunden täglich arbeitsfähig sind bzw. an einer Eingliederungsmaßnahme teilnehmen könnten. Wird dies verneint, darf der Arzt sie arbeitsunfähig schreiben. Das sieht ein Beschluss des G-BA für
Hartz-IV-Empfänger vor.


Quelle:

Krankschreibung bei Hartz-IV-Patienten: Medical Tribune
 

Calexico

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[FONT=&quot]Eine AU hat im ALG-2 keinen Sinn. Eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung
wird verlangt, wenn der Termin nicht wahrgenommen wird.
Per Fax eine AU senden hat nur die Information Qualität, per Fax voraus,
dass Original AU muss das Jobcenter noch am 1. Tag erhalten.
Das wäre mein wissen dazu.[/FONT]
Wie soll man das denn bitte bewerkstelligen, wenn man krank ist, kann doch niemand von einem verlangen, daß man hinfährt und den Krankenschein persönlich abgibt. Eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung wird auch nicht generell verlangt! Ich habe bis jetzt meine AUs immer einfach hingeschickt und nie Ärger bekommen, da die JobCenter aber immer schärfer werden, werde ich es künftig auch so halten, die AU zu faxen und anschließend hinzuschicken.

@Hannugen50: Ich bin nicht verpflichtet, meinem Arzt zu erzählen, was ihc beruflich mache oder nicht, und der Versicherungsstatus auf der Chipkarte ist auch verschlüsselt.
 

Hanngen50

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Wie soll man das denn bitte bewerkstelligen, wenn man krank ist, kann doch niemand von einem verlangen, daß man hinfährt und den Krankenschein persönlich abgibt. Eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung wird auch nicht generell verlangt! Ich habe bis jetzt meine AUs immer einfach hingeschickt und nie Ärger bekommen, da die JobCenter aber immer schärfer werden, werde ich es künftig auch so halten, die AU zu faxen und anschließend hinzuschicken.

@Hannugen50: Ich bin nicht verpflichtet, meinem Arzt zu erzählen, was ihc beruflich mache oder nicht, und der Versicherungsstatus auf der Chipkarte ist auch verschlüsselt.
[FONT=&quot]Ich möchte nicht den falschen Eindruck vermitteln, mit dem was ich geschrieben habe. Leider ist die Problematik komplexer. Daher soll scheinbar eine Neuregelung in Kraft treten. Wäre halt wichtig wenn die AU gültiges Gesetz, im ALG-II stehen würde, vielleicht steht da auch was, nur ich weis es noch nicht?

[/FONT]
 

Calexico

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Das Thema hatten wir hier schon einmal
https://www.elo-forum.org/news-disk...-neuer-job-aerzte-au-hartz-iv-empfaenger.html

Bin sicher nicht jemand, der ernsthaft glaubt, daß man was für Hartz IV Empfänger tun möchte, aber ich verstehe das so, daß es jetzt eine verbindliche Regelung gibt, daß auch Hartz IV Empfänger krankgeschrieben werden müssen, wenn sie nicht 3 h/Tag arbeiten können, weil es sonst vorkam,daß Ärtzte meinten, eine AU-Bescheinigung sei unnötig, da man ja sowieso zu Hause sitzen würde. Ist mir auch genauso ergangen bei einem Orthopäden, und das letzte Mal habe ich dann erzählt, ich wäre in der Altenpflege tätig, und prompt wurde ich krankgeschrieben. Trotzdem bleibt die Frage, woher der Arzt wissen will, daß man arbeitslos ist, wenn man es ihm nicht erzählt. Lt. Auskunft meiner Krankenkasse sind Daten über den Versicherungsschutz auf der Chipkarte verschlüsselt.
 

Hanngen50

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...
Trotzdem bleibt die Frage, woher der Arzt wissen will, daß man arbeitslos ist, wenn man es ihm nicht erzählt. Lt. Auskunft meiner Krankenkasse sind Daten über den Versicherungsschutz auf der Chipkarte verschlüsselt.
[FONT=&quot]Das gehört meines Wissens zu den Stammdaten.
Vor kurzem habe ich bei meiner Gesundheitskasse den Hausarztvertrag gekündigt. Die haben sich telefonisch kurzgeschlossen, war überhaupt kein Problem für den Team-Leiter der Kasse.
Oder die Rentenversicherung, nimmt Einfluss auf den Behandelten Facharzt in meinem Rentenverfahren. Ich geh zum Facharzt, der weis bescheid das ich Widerspruch erhoben habe. [/FONT]
 

Calexico

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Ja, aber die Daten über den Versicherungsstatus sind verschlüsselt. Die können in der Arztpraxis nicht mit dem Einlesen der Chipkarte sehen, ob man arbeitslos ist oder nicht.
 

manusch

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Das Thema hatten wir hier schon einmal
https://www.elo-forum.org/news-disk...-neuer-job-aerzte-au-hartz-iv-empfaenger.html

Bin sicher nicht jemand, der ernsthaft glaubt, daß man was für Hartz IV Empfänger tun möchte, aber ich verstehe das so, daß es jetzt eine verbindliche Regelung gibt, daß auch Hartz IV Empfänger krankgeschrieben werden müssen, wenn sie nicht 3 h/Tag arbeiten können, weil es sonst vorkam,daß Ärtzte meinten, eine AU-Bescheinigung sei unnötig, da man ja sowieso zu Hause sitzen würde. Ist mir auch genauso ergangen bei einem Orthopäden, und das letzte Mal habe ich dann erzählt, ich wäre in der Altenpflege tätig, und prompt wurde ich krankgeschrieben. Trotzdem bleibt die Frage, woher der Arzt wissen will, daß man arbeitslos ist, wenn man es ihm nicht erzählt. Lt. Auskunft meiner Krankenkasse sind Daten über den Versicherungsschutz auf der Chipkarte verschlüsselt.
Freundlichst würde ich sagen wollen, dass du vollkommen falsch liegst. Deine Denkweise würde ja den Betroffenen helfen und so etwas gibt es in diesem System nicht! Nie.

Und sorry, aber so viel Schmarrn wie in dem verlinkten Thread habe ich lange nicht gelesen. Alle, die drei Stunden Arbeiten können, sollen jetzt quasi zwangsgesunden und keine AU-Bescheinigung erhalten dürfen. Diese genaue Differenzierung gibt es bis jetzt noch nicht. Das wird den Ärzten sicher Stück für Stück auf's Auge gedrückt. Und es wird eine Auskunftspflicht, wie auch immer die aussehen mag, geben, die verpflichtend zum ALG2-Outing gegenüber des Arztes sein wird. Ansonsten keine Leistung.
 

Hanngen50

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Ja, aber die Daten über den Versicherungsstatus sind verschlüsselt. Die können in der Arztpraxis nicht mit dem Einlesen der Chipkarte sehen, ob man arbeitslos ist oder nicht.
[FONT=&quot]Ich nehme an, der Versicherungsstatus ist nicht verschlüsselt für den Arzt. Das müsste man auf den Rezepten sehen. Ich habe zufällig eine ärztliche Verordnung vor mir, da steht deutlich „Status 1“.

[/FONT]
 
E

ExitUser

Gast
Der Arzt erkennt lediglich, ob sein Patient krankenversicherungspflichtig, -berechtigt, familienversichert, oder Rentner in der Krankenversicherung der Rentner ist.


Er erfährt also nicht, ob er im SGB II ist...

...es sei denn, der Patient sagt es dem Arzt.
 

Hanngen50

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Der Arzt erkennt lediglich, ob sein Patient krankenversicherungspflichtig, -berechtigt, familienversichert, oder Rentner in der Krankenversicherung der Rentner ist.


Er erfährt also nicht, ob er im SGB II ist...

...es sei denn, der Patient sagt es dem Arzt.

Ich behaupte nicht das du unrecht hast, aber das Jobcenter trägt mit bei…
Ich möchte mich aber nicht zu weit aus dem Fester lehnen.
 

manusch

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Der Arzt erkennt lediglich, ob sein Patient krankenversicherungspflichtig, -berechtigt, familienversichert, oder Rentner in der Krankenversicherung der Rentner ist.


Er erfährt also nicht, ob er im SGB II ist...

...es sei denn, der Patient sagt es dem Arzt.
Wenn das umgesetzt ist/wird, ist der Betreffende dann verpflichtet dies anzugeben oder es wird eine andere bindende Möglichkeit geschaffen.

Und wartet mal ab, was in Zukunft auf der Karte alles noch abgespeichert wird. Platz ist mehr als genug darauf.

 

Calexico

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Freundlichst würde ich sagen wollen, dass du vollkommen falsch liegst. Deine Denkweise würde ja den Betroffenen helfen und so etwas gibt es in diesem System nicht! Nie.

Und sorry, aber so viel Schmarrn wie in dem verlinkten Thread habe ich lange nicht gelesen. Alle, die drei Stunden Arbeiten können, sollen jetzt quasi zwangsgesunden und keine AU-Bescheinigung erhalten dürfen. Diese genaue Differenzierung gibt es bis jetzt noch nicht. Das wird den Ärzten sicher Stück für Stück auf's Auge gedrückt. Und es wird eine Auskunftspflicht, wie auch immer die aussehen mag, geben, die verpflichtend zum ALG2-Outing gegenüber des Arztes sein wird. Ansonsten keine Leistung.
So lange noch nicht klar ist, was es wirklich damit auf sich hat, kann man halt spekulieren. Eine Auskunftspflicht kann es nicht geben, wie soll das funktionieren? Vielleicht wird einem aber ein Arzt aus seinem Umkreis zugewiesen, so ist es in Dänemark, wenn man Sozialhilfe bekommt. Dieses Szenario mag ich mir aber einfach nicht vorstellen:icon_eek:
 

Kleeblatt

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Normalerweise würde ich im Sendebericht die eigene Faxnummer nicht mit angeben bzw. deaktivieren, damit sie die Gegenseite nicht erhält. Aber ist dann der Sendebericht noch gültig, wirksam etc.? Weiß das jemand?
Gar kein Problem !
Ich versende privat alle Faxe für meine Bekannten und für mich seit Jahr und Tag IMMER ohne Kennung = eigener Faxnummer.

Für solche Tatsachen wäre ein vorab via Fax sehr gut. Da telefonieren und e-mailen generell tabu sind, fällt mir nichts anderes ein.
Richtig !
Da du mit dem Fax zunächst einmal dem JC hinreichend Kenntnis gegeben hast hast du damit deine Pflicht dazu bereits erfüllt.
Damit kannst du problemlos das Original auch noch am nächsten Tag absenden.

Generell war ich bis jetzt der Meinung, dass ein Übergabeeinschreiben oder eben auch eines mit Rückschein immer ausreicht. Von einem zusätzlichen Zeugen, Boten hatte ich bis heute noch nichts gehört. Auch mit Boten ließe sich m.E. nicht nachweisen, was der Absender da vor einer fremden Person eintütet. Es sei denn, man ließe erst gegenlesen und das wäre ja ein Unding.
Man muß es ja nun auch nicht überteiben.
Erst die AU als Fax, dann eintüten und mit der normalen Post versenden. Das reicht völlig.

Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt.

mfg
Wie geschrieben, - habe das für meine betroffenen Bekannten seit Jahren so gehandhabt und bisher gab es noch niemals damit irgendwelche Probleme selbst bei den hirnrissigsten SB.
Auch ohne Kennung hast du schließlich einen nachweis darüber das erfolgreich versandt worden ist samt Nachweis. Das ist ausreichend.
 

Doppeloma

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Ich nehme an, der Versicherungsstatus ist nicht verschlüsselt für den Arzt. Das müsste man auf den Rezepten sehen. Ich habe zufällig eine ärztliche Verordnung vor mir, da steht deutlich „Status 1“.


und was genau glaubst du sagt dieser Status aus, der sagt aus, dass du als Mitglied (Vollmitglid) bei deiner KK versichert bist.

Dann gibt es noch den Status für Famlienversicherte (Kinder/Ehepartner z.B) und auch einen für Rentner (den habe ich jetzt = Staus 5), was sagst also dieser Status darüber aus, ob man Sozial-Leistungen bezieht oder nicht und darüber ob es sich speziell um Leistungen des SGB II handelt...

Überhaupt NICHTS...

Diese "Anweisungen" zur AU bei Erwerbslosen sind so NEU gar nicht, die gabes schon mal vor einigen Jahern, wirklich durchgesetzt haben die Ärzte das offenbar nicht...:icon_kinn:

Im Übrigen bin ich keinem Arzt Rechenschaft schuldig, womit ich meinen Lebensunterhalt finanziere, wenn ich da hin komme weil ich KRANK bin, dann will ich dass der feststellt was mir fehlt und eine Behandlung einleitet und nicht erst ein "Kreuzverhör" über mein Einkommen führt. ...:icon_neutral:

MfG Doppeloma
 

Hanngen50

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Wie geschrieben, - habe das für meine betroffenen Bekannten seit Jahren so gehandhabt und bisher gab es noch niemals damit irgendwelche Probleme selbst bei den hirnrissigsten SB.
Auch ohne Kennung hast du schließlich einen nachweis darüber das erfolgreich versandt worden ist samt Nachweis. Das ist ausreichend.
Ich habe zum Thema etwas gefunden:

[FONT=&quot]Wann und wie muss ich mich krank melden?[/FONT]
[FONT=&quot]Die Abwesenheit wegen Krankheit ist dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen. Das ist im §5 Abs.1 Satz1 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) geregelt. Dabei ist auch die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit mitzuteilen. Unverzüglich heißt: ohne schuldhafte Verzögerung und bedeutet sofort nach dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit.[/FONT]
[FONT=&quot]Man sollte folglich spätestens am ersten Tage der Arbeitsunfähigkeit, noch vor Arbeitsbeginn den Arbeitgeber informieren. Dabei genügt es nicht irgendjemandem im Betrieb Bescheid zu geben, sondern es muss der zuständige Vorgesetzte informiert werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil die Abwesenheit ansonsten als unentschuldigt gilt und eine unentschuldigte Abwesenheit ein Kündigungsgrund ist. Außerdem kann der Arbeitgeber, wenn die unverzügliche Krankmeldung und die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung nicht erfolgt, die Fortzahlung des Entgeltes verweigern. Verantwortlich für das Ankommen der Krankmeldung ist der/die Arbeitnehmer/in. Diese/r muss sicherstellen, dass die Krankmeldung zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle gelangt.[/FONT]
[FONT=&quot]Neben der mündlichen bzw. telefonischen Krankmeldung, kann es erforderlich sein die Arbeitsunfähigkeit nachzuweisen. Gemäß §5 Abs. 1 Satz 2 EntgFG ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, wenn die Krankheit länger als drei Tage dauert. Nicht also erst nach drei Tagen, sondern wenn klar ist, dass die Krankheit länger dauert. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist dem Arbeitgeber dann bis spätestens dem vierten Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber kann gem. Satz 3 des §5 Abs. 1 EntgFG die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung auch früher verlangen, das heißt auch für Krankheiten, die nur bis zu drei Tage dauern.[/FONT]
[FONT=&quot]Dauert die Krankheit länger, muss der/die Arbeitnehmer/in eine weitere ärztliche Bescheinigung vorlegen. Auch hier gilt: unverzüglich beim Arbeitgeber melden und dann die Krankmeldung schicken.

Eine Kopie der Krankmeldung geht an die Krankenkasse, diese enthält im Gegensatz zu der Kopie für den Arbeitgeber, neben der voraussichtlichen Dauer auch Angaben über den Befund. Achtung! Diese Kopie nicht versehentlich an den Arbeitgeber weiterleiten, denn ihn geht der Befund nichts an.[/FONT]
[FONT=&quot]Auch für den Fall, dass der/die Arbeitnehmer/in im Ausland erkrankt, hat gemäß §5 Abs. 2 EntgFG eine unverzügliche Krankmeldung zu erfolgen.[/FONT]

[FONT=&quot]Quelle:

9.1.1 Wann und wie muss ich mich krank melden?[/FONT]
 

Hanngen50

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und was genau glaubst du sagt dieser Status aus, der sagt aus, dass du als Mitglied (Vollmitglid) bei deiner KK versichert bist.

Dann gibt es noch den Status für Famlienversicherte (Kinder/Ehepartner z.B) und auch einen für Rentner (den habe ich jetzt = Staus 5), was sagst also dieser Status darüber aus, ob man Sozial-Leistungen bezieht oder nicht und darüber ob es sich speziell um Leistungen des SGB II handelt...

Überhaupt NICHTS...

Diese "Anweisungen" zur AU bei Erwerbslosen sind so NEU gar nicht, die gabes schon mal vor einigen Jahern, wirklich durchgesetzt haben die Ärzte das offenbar nicht...:icon_kinn:

Im Übrigen bin ich keinem Arzt Rechenschaft schuldig, womit ich meinen Lebensunterhalt finanziere, wenn ich da hin komme weil ich KRANK bin, dann will ich dass der feststellt was mir fehlt und eine Behandlung einleitet und nicht erst ein "Kreuzverhör" über mein Einkommen führt. ...:icon_neutral:

MfG Doppeloma
[FONT=&quot]Ich bin auch Rentner, habe die 1. Auf der Gesundheitskarte gibt´s das nicht mehr. Auf der alten Versicherten Karte ist die 1. Ansonsten muss die Gesundheitskasse als zuständige Auskunft geben. Ob man dem Arzt Auskunft gibt und welche Auskunft berechtigt ist, überlasse ich jedem selbst. Das mit der AU ist sehr komplex.

[/FONT]
 

Kleeblatt

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Ein Arbeitsverhältnis ist schon ein Unterschied, vor allem wenn in kleinen oder mittleren Betrieben schnell ein Ersatz für den Erkrankten gefunden werden muß um "den Laden am Laufen halten zu können" ohne Einbußen für die Firma.

Nun "übersetze" das mal auf einen Arbeitsuchenden.
Macht dieser einen irgendwie gearteten "Job" so kann er natürlich dort anrufen und eine Mitteilung machen.

Was jedoch ist zwingend daran anzurufen und dem SB eine Schnellmitteilung zu machen, wenn weder ein Termin dort im JC anliegt noch ein "Job" oder eine Maßnahme vorliegt ?

Zudem, - da nehme ich mal ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis.
Alleinstehend, arbeitslos, bricht sich am Abend Fuß und Schienbein mehrfach, wird per Notarzt ins Krankengaus gebracht und dort sofort notoperiert. Liegt dort erst einmal ein paar Tage fest bis er auf eigenen Wunsch "flüchtet".

Wann genau sollte dieser und wie genau seinen SB informieren ? Möglichst noch am selben Tag ? Geht nicht.

Einen Arbeitgeber kann man anrufen aus dem KH nach ein oder zwei Tagen und den Sachverhalt schildern. Der wird dann abwarten bis er nachträglich eine AU erhält. Jedenfalls wenn er kein Stroh in der Birne hat.

Alle Theorie ist grau, - sagt man nicht umsonst.
Wenn Theorie und Praxis im Einzelfall nicht konform gehen, dann sind solche Ausnahmen eben zulässig.

Gesetzesvorgaben geben einen Rahmen vor und keine Antwort auf Einzelfälle. Ist anders auch nicht möglich.

Da kannst du hier kopieren was immer du möchtest und Jeder sattsam seit Jahren selbst auch weiß, - es ändert nichts am Einzelfall und daran das nicht immer dringende Notwendigkeiten bei Jedem und immer vorliegen.

Arbeitnehmer in o.g. Fällen unterliegen einer anderen Notwendigkeit als ein Arbeitsloser.
Und ein Arbeitgeber ist mit einem/r SB auch nicht gleichzusetzen.
 

Hanngen50

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und was genau glaubst du sagt dieser Status aus, der sagt aus, dass du als Mitglied (Vollmitglid) bei deiner KK versichert bist.
...
Antwort gibt´s bei [FONT=&quot]Wikipedia

[/FONT]

[FONT=&quot]Status [/FONT][FONT=&quot]RSA[/FONT] [FONT=&quot]Erg. [/FONT][FONT=&quot]Beschreibung[/FONT]
[FONT=&quot]1 [/FONT][FONT=&quot]Versicherungspflichtige und -berechtigte[/FONT]
[FONT=&quot]3 [/FONT][FONT=&quot]Familienversicherte[/FONT]
[FONT=&quot]5 [/FONT][FONT=&quot]Rentner in der Krankenversicherung der Rentner und deren familienversicherten Angehörige[/FONT]
[FONT=&quot]etc.

Quelle:

[/FONT]
Versichertenstatus
 


Hanngen50

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Ein Arbeitsverhältnis ist schon ein Unterschied, ...

Nun "übersetze" das mal auf einen Arbeitsuchenden.
Macht dieser einen irgendwie gearteten "Job" so kann er natürlich dort anrufen und eine Mitteilung machen.

Was jedoch ist zwingend daran anzurufen und dem SB eine Schnellmitteilung zu machen, wenn weder ein Termin dort im JC anliegt noch ein "Job" oder eine Maßnahme vorliegt ?
...
Muss ein Arbeitsloser nicht ständig erreichbar und arbeitsvermittelbar sein? Ich könnte wegen der AU und Jobcenter ein Buchfüllen, würde aber nichts bringen. Deshalb schrieb ich auch, dass Thema AU ist sehr komplex. Wegen der Quellen und Textkopien, ich wollte keine Zitat Fälschung produzieren. Letztlich hat auch jeder Mensch das Recht eigene Fehler zu machen!
 
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