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Wichtige Fragen zu einem Schreiben meiner ehemaligen Arge!

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Cosima

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#1
Hallo Foris,

habe am 29.10.08 einen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid bekommen.
Daraufhin habe ich einen Widerspruch geschrieben und mich durch einen Mitarbeiter

des DGB vertreten lassen. Nur ist der Typ persönlich zur Arge gegangen, hat sich

beschwatzen lassen und den Widerspruch ohne mein Wissen zurückgenommen. Das habe ich leider erst viel zu spät erfahren.

Daraufhin folgte ein Ü-Antrag nach § 44 X, die Begründung der Rechtsabteilung des

DGB war unter anderem auch § 44 Abs. 1.
Der Ü-Antrag wurde abgelehnt, klar folgte erneuter Widerspruch.
Heute bekomme ich ein Schreiben das ich nicht so recht zu deuten vermag. ( siehe Anhang )

Soweit ich diesen Brief verstehe will die ALH mich dazu bewegen den Widerspruch zurückzunehmen, möchte mir die Restschuld dann erlassen, die zu Unrecht

eingezogenen 400 € aber nicht zurückzahlen.
Wenn ich aber weitermache wird mir angedroht die Restschuld zu tilgen und die 400

€ sind dann auch futsch.
Es kann doch auch nicht sein, das nur weil ich umgezogen bin keine Rücknahme der Aufrechnung mehr möglich ist.

Dazu möchte ich noch sagen das die Arge sich aus der Affäre ziehen möchte da sie

selbst Schuld ist an der Überzahlung. 11 Monate wurde trotz Einreichung aller Unterlagen, mehrmaliger Anmahnung keine Aufrechnung gemacht. Und bei 11 Monaten war zwischendurch auch ein Weiterbewilligungsbescheid fällig, der bewilligt wurde.

Nun meine Fragen:
Stimmt es, wenn ein Widerspruch zurückgenommen wurde, das ein Ü- Antrag nur

nach § 44 Abs. 2 gestellt werden kann?

Warum ist eine Rücknahme der Aufrechnung nicht mehr möglich durch Umzug?

Danke im Voraus fürs Lesen und eventuelle Antworten.

LG Cosima
 

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Cosima

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#2
Sorry, hat keiner eine Meinung wie es gehandhabt wird bei zurückgenommenen Widerspruch und dann später gestelltem Überprüfungsantrag?
Nachdem die Gewerkschaft mich mehrmals enttäuscht hat denke ich es wäre besser einen Anwalt zu nehmen.

LG Cosima
 

HajoDF

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#3
Zu viele Fehler - juristisch - und kaum noch eine Chance dank der Gewerkschftsvertretung (übrigens nicht das erste mal schlechte Beratung). Kaut Bescheid hast Du ja sogar zuviel erhalten.
Hier kann nur noch ein Anwalt helfen.
 
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