Wichtige Frage zu der EGV

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Stephen

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Hallo,
erstmal vorweg,ich habe kein Internet zuhause,deswegen kommt dieser Text jetzt etwas kurzfristig.

Die Geschichte:
Ich sollte am 24.11.08 einen Termin wahrnehmen,diesen habe ich durch Krankheit versäumt,ein Attest kann ich leider nicht vorlegen,da es sich um eine normale Grippe handelte,und ich alle Medikamente zuhause habe.

Mein Antrag war zu diesem Zeitpunkt bis zum 01.02.2009 gültig.

Irgendwann im Februar erhielt ich eine Aufforderung zum erscheinen eines Termines am 04.03.2009, jedoch wurde mein Antrag erst gegen den 16.03 März bewilligt und die Leistungen auch rückwirkend gezahlt.Ich hatte schlicht kein Geld in der Hose um mir eine Busfahrt leisten zu können,die immerhin einen Tagessatz (10,80 €) verschlingen würde....Miete und Lebensunterhalt konnte ich mir von Freunden leihen.

Nun kam ein Brief das ich sanktioniert werde um 10-30 %,und ein anderes Schreiben war angeheftet aus dem Hervorging das mir der SB die Leistungen vorläufig eingestellt hat,da nicht erwiesen wäre das ich wirklich hilfsbedürftig wäre....:icon_daumen:

Im gleichen Schreiben wurde ich aufgefordert einen konkreten Entwurf einer EGV morgen früh vorzulegen!

Ich tat das einzig für mich richtige in diesem Augenblick,setzte ein Widerspruchsschreiben auf,in meiner Not fiel dieser so aus;

[FONT=Arial, sans-serif]gegen den Bescheid vom 01.April, mir zugegangen am 03.04.2009 , lege ich Widerspruch ein. [/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Wie mir bereits durch Herr XXX per Bescheid vom 19.03.2009, mir zugegangen am 30.03.2009 mitgeteilt wurde,wird mein Anspruch auf ALGII im Zeitraum vom 01.04.09 – 30.06.2009 um 10% sanktioniert, diesen Bescheid habe ich erhalten und hatte nicht vor gegen diesen Widerspruch einzulegen,da ich mir eines Fernbleiben´s am 04.03.2009 bewusst war,ich akzeptiere diesen Bescheid noch immer ![/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Nun teilen Sie mir mit,dass ich meiner Verpflichtung am 27.11.2008 & 04.03.2009 persönlich vorzusprechen nicht nachgekommen sei,und Sie mir nun vorläufig ALLE Zahlungen eingestellt haben.Auch die Kosten der Unterkunft soll ich laut Ihrem Schreiben vorläufig nicht mehr bekommen.Gegen diesen Bescheid lege ich hiermit Widerspruch ein ![/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Hiermit gebe ich eine Begründung für das Fernbleiben am 27.11.2008 & 04.03.2009 an.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]27.11.2008 begründe ich mein Fernbleiben wegen einer Krankheit,eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich deshalb nicht vorgelegt,weil ich schon seit geschätzten 5 Jahren KEINEN Arzt mehr aufgesucht habe,eine Übelkeit und Schwindelanfälle in Verbindung mit Husten und Schnupfen ist das normale Symptom für eine Grippe, ich hatte alle Medikamente hier im Hause. Der Arztbesuch erschien mir deshalb als unnötig. Das nächste mal werde ich den Arzt aufsuchen und Ihnen eine Bescheinigung vorlegen.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]04.03.2009 begründe ich mein Fernbleiben wegen Geldmangels ! In meiner Akte sollte sollte der rückwirkende Auszahlungstermin an dem mir Leistungen angewiesen wurden im Zeitraum zwischen 14.03.2009 – 16.03.2009 vermerkt sein. Jedenfalls wurden mir die Leistungen für Februar und März 2009 erst cirka 2 Wochen nach dem Termin überwiesen.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]In dieser Zeit musste ich mir von Freunden das Geld für die KDU und Lebenssicherung leihen,um nicht in eine Schuldenfalle mit immensen hohen Zinssätzen zu fallen. Kein Sprit im Fahrzeug und nichtmal das Geld für eine Busfahrkarte war vorhanden,somit konnte ich nichts auslegen.Ob Sie mir das glauben oder nicht,liegt ganz in Ihrem Ermessen,ich jedenfalls weiß wie dreckig es mir zu diesem Zeitpunkt ging.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Zum Termin am 22.04.2009 werde ich natürlich erscheinen,auch mit Aussicht auf einen potenziellen Arbeitgeber,über den ich mit meiner ehemaligen Sachbearbeiterin Frau XXX gesprochen hatte,allerdings solle ich mich noch über einen Zuschuss von der Agentur für Arbeit informieren,wird dieser gegeben,so werde ich vorraussichtlich ab dem 01.Mai 2009 meine Hilfsbedürftigkeit verringern können.Bitte informieren Sie sich bereits im Vorfeld über die maximale Förderung für mich bzw. dem Arbeitgeber.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Zu guter letzt möchte ich Sie noch bitten, Ihren Bescheid vom 01.04.2009 auf vorläufige Einstellung der Zahlungen aufzuheben,den Bescheid vom 16.03.2009 sehe ich als korrekt an,und sehe mein Unentschuldigtes Fehlen als Sanktionsgrund an.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Einen konkreten Entwurf einer Eingliederungsvereinbarung werde ich ausarbeiten und Ihnen am o.g Termin vorlegen.[/FONT]

Nun,mittlerweile ist mir bewusst das ich besser keinen Entwurf ausarbeiten soll,sondern den des SB mitnehmen sollte,nur....wenn ich der guten Frau morgen sage,ich habe keinen ausgearbeitet und möchte Ihren Entwurf mit nach hause nehmen,denke ich wird Sie die Leistungen nicht wieder anweisen,oder ist Sie nach meinem Besuch morgen in dem ich meine Hilfsbedürftigkeit erkläre,dazu gezwungen?


Gru
 
E

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Bitte hole dir einen Beratungsschein und gehe im Falle einer Sanktion zum Fachanwalt für Sozialrecht. Der muss den Widerspruch und die Klage schreiben.

Es ist kein guter Grund einem Amt zu sagen: Ich hatte das Geld nicht zum zu kommen. Du hättest das ja auch vorher dem Amt schreiben können.

Trotzdem betrachte ich das als nicht ganz aussichtslos, denn schließlich hat das Amt dir zu dieser Zeit auch das Geld zu spät bezahlt. Da kann sich jeder denken, dass du blank bist.

Was ist denn das mit der EGV? Kannst du sie hier bitte reinstellen? Da müsste ein Gegenvorschlag ausgearbeitet werden.
 

Stephen

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Hallo,

ich habe noch keine EGV erhalten.

Sollte ich diese morgen direkt unterschreiben in der Hoffnung dann wieder pünktlich zum 01.05 ALGII zu erhalten,oder sollte ich riskieren das ich die EGV mit nach Hause nehmen wolle,und damit eventuell die Sanktion nicht aufgehoben wird.

Ich hasse dieses juristische Schreiben und lesen....
 
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Hallo,

ich habe noch keine EGV erhalten.

Sollte ich diese morgen direkt unterschreiben in der Hoffnung dann wieder pünktlich zum 01.05 ALGII zu erhalten,oder sollte ich riskieren das ich die EGV mit nach Hause nehmen wolle,und damit eventuell die Sanktion nicht aufgehoben wird.

Ich hasse dieses juristische Schreiben und lesen....

1. Wegen der Sanktionssache gehe bitte mit dem Beratungsschein zum Anwalt.

2. Die EGV kannst du morgen mitnehmen. Das ist völlig unabhängig von der Leistungszahlung. Nehme bitte auch einen Beistand nach § 13 SGB X mit. Irgend jemand aus deinem Bekanntenkreis. Sollte die SB Druck mit der EGV (EGV-Unterschrift gegen Leistungszahlung) machen, dann ist das eine Nötigung und der Beistand kann das bezeugen.

Im Anschluss stelle die EGV bitte hier rein. Die muss genau überprüft werden.
 

Stephen

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Hallo,
danke für die Ratschläge...

Einen Beistand kann ich leider nicht mitnehmen,alle die ich kenne arbeiten morgen,oder können nicht..Naja ist eben alles bissl kurzfristig.

Ich werde das ganze einfach auf mich zukommen lassen,und die EGV mitnehmen,und hier posten.

Ich berichte morgen mal...:-(

Gruß
 

Stephen

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Hello again,
entschuldigt die verspätete Meldung,mein alter AIO Drucker scheint defekt,nun hab ich einen neuen.

Ich war an dem o.g Termin vor Ort und durfte meine neue FM´in kennenlernen..nunja nicht gerade sehr zuvorkommend,aber eigentlich ganz OK! Die 100%ige Sanktion tritt nicht in Kraft,da ich ja vor Ort bei dem Termin war,hätte ich diesen nicht wahrgenommen,hätte ich nun die Sanktion !

Alles in allem,hat Sie mich kennen gelernt,und wollte mit mir die EGV abschließen,ohne murren Ihrerseits durfte ich diese mit nach Hause nehmen,als ich Ihr sagte das ich diese gerne auf Rechtbeschaffenheit prüfen lasse wolle,hier ist die EGV

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Mein Problem in dieser EGV ist dieser 1,50 Job bei der Gemeinde meines Ortes,das hatte ich aber auch meiner FM´in gleich gesagt,ich gleichen Zug erwähnte ich das ich eventuell in eine Sozialversicherungspflichtige Arbeitsaufnahme komme,bei einem Mitspieler aus meinem Verein,der eine kleine Baufirma führt...
Nun, ich hatte mich gestern noch mit Ihm unterhalten,da ich Ihm nach dem Training in der letzten Woche die Telefonnummer der Arbeitsvermittlungsservices gegeben hatte (Diese habe ich von der FM´in,nachher mehr dazu), er sagte das er gestern angerufen hatte,diese Leute am Telefon aber meinten das es keinen Zuschuss gäbe,wenn ich ja zu einer Arbeitsgelegenheit in der Gemeinde untergebracht werden würde...:icon_kotz:

In diesem Falle war meine FM´in sehr unkooperativ,meine damalige Sachbearbeiterin,erkundigte sich vor Ort um die Höhe der zu gewährenden Zuschüsse,und konnte mir damals eine 50%ige Zuschusshöhe des Bruttolohns an den AG versprechen,meine jetzige gab mir eben nur die Telefonnummer des Arbeitsvermittlungservices,und sagte der potenzielle AG solle sich dort erkundigen.


Generell gesagt,würde ich lieber für 100 € weniger im Monat bei einem sehr korrekten Menschen arbeiten, mit dem ich mich gut verstehe,als bei der Gemeinde,wo nur Miesepeter und trockende Alkoholiker ein Arbeitsklima verursachen,das mich psychich sehr belasten würde....ich kenne die Gemeinde schon von zahlreichen Arbeitsstunden :icon_stop:

Nun meine Frage,wie sieht es rein rechtlich aus,ist die EGV wasserdicht?
Ich habe Sie ja noch nicht unterschrieben,könnte ich vielleicht eine Änderung in dem passus mit der Arbeitsgelegenheit einreichen?
Wie soll ich mich in dem Fall verhalten,wo dem potenziellen AG vor den Kopf gestossen wurde?
Muss ich mich eigentlich derzeit bei der Gemeinde bewerben? Oder lässt sich das aufschieben bis die EGV unterschrieben und eingereicht wurde?
Oder sollte ich mich lieber gleich bewerben,ich habe aber Angst das wenn die mich annehmen,das AA dann komplett dicht macht,und jegliche Ansprüche für den potenziellen AG verweigern wird.

Wie bekomme ich die Typen von der AA dazu,den potenziellen AG nun doch einen Eingliederungszuschuss zu bestätigen?

Habt Ihr andere nützliche Tipps für mich? Wie soll ich vorgehen? Ich weiß echt nicht weiter... :-(

So,bin nun noch eine gute Stunde da,danach erst heute mittag wieder,da ich meinen vor kurzen erkrankten Opa mit seinem 1,4 Hektar großen Grundstück helfen möchte...

Vielen dank euch allen im Vorraus...
 
E

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Die EGV beschreibt den Job und die Tätigkeit nicht richtig. Dadurch ist sie m.E. rechtswidrig. Weiterhin fällt auf, dass das Ziel lautet: "Integration in Vollzeitbeschäftigung, Arbeitsgelegenheit oder ev. Ausbildung". Das ist ein Widerspruch, denn die Arbeitsgelegenheiten sind nur für leistungsempfänger da, die "keine Arbeit finden können". Wie will die SB dich integrieren, wenn du "keine Arbeit finden kannst"? Auch das Ziel "Ausbildung": Bist du noch in dem Alter, wo du ein Ausbildungsplatz finden könntest? Man müsste genau wissen,was du benötigst: Arbeit oder Ausbildung? Ausbildung als was?

Kannst du mir bitte sagen, ob du zusätzlich zu dieser EGV noch ein "Angebot" oder einen "Vermittlungsvorschlag" zu diesem Ein-Euro-Job erhalten hast? DAs ist nämlich nochmal ein Verwaltungsakt für sich.

Diesen Job kannst du in dieser Form leicht abwehren. Vermultich ist er auch nicht zusätzlich. Passt er denn in deine Integration? Inweiweit bringt dich ein Job als landschaftsarbeiter weiter? Was würde dich denn überhaupt beruflich weiterbringen? Evtl. eine Fortbildung? Welche?

Ich würde hier einen Gegenvorschlag mit eigenen Ideen ausarbeiten. Dazu müsste man aber wissen, was du vorhast.
 

Stephen

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Hallo,
ja ich bekam gleichzeitig ein Vermittlungsangebot für diesen 1-Euro-Job mit,bei dem ich mich "umgehend" bewerben soll,und "umgehend" der FM´in über den Stand der Dinge aufklären solle.

Arbeitslos bin ich seit Anfang 2008...hatte mitte 2008 ja etwas in der Hand,nur das AA stellte sich dann bei der Jobaufnahme mit Förderung quer,selbst schuld...verdammtes Arbeitsamt...

Nunja,"Aussichtsloser Fall" denke ich trifft halbwegs zu,habe keine Ausbildung....aber inwieweit kann man von Aussichtslos reden,wenn ich doch nur eine Förderung der ArGe für den potenziellen AG brauchen würde....wenn diese Förderung genehmigt werden würde,würde ich mit offenen Händen von Ihm empfangen werden....beschissenes Arbeitsamt zum 2.ten.

Inwieweit mich diese Maßnahme weiterbringen würde?! Gute Frage,der Lerneffekt mit der Motorsense ist bei mir bereits abgeschlossen,insofern...denke ich gibt es nichts an diesem Angebot was mir lehrreich erscheinen würde.

Wie oben geschrieben,suche ich einen Ausweg aus diesem 1-Euro-Job und einen Weg zur Förderung des AG durch das AA,sodass dieser mich einstellen kann....


Danke dir Moby,bist echt ein toller Mensch,und versuchst immer zu helfen :)
 
E

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Kannst du diesen Vermittlungsvorschlag für den EEJ hier eintippen? Bitte vom Betreff bis zu den Rechtsfolgebelehrungen (Die Rechtsfolgebelehrungen brauche ich nicht; die sind für alle gleich). Der müsste nochmal separat abgewiesen werden.
 

gerda52

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Stephen meinte:
Wie oben geschrieben,suche ich einen Ausweg aus diesem 1-Euro-Job und einen Weg zur Förderung des AG durch das AA,sodass dieser mich einstellen kann....

Fragen wir einmal andersherum: Warum stelllt dich der potenzielle AG nicht ohne diese Förderung ein? Befürchtet er Minderleistungen?
 

Stephen

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@gerda52

1-Mann Betrieb und noch 2 Bekannte Handwerker als Subunternehmen,wenn mal eine Auftragsflaute kommt,kann er den Lohn nicht zahlen (Sind ja immerhin mindestens 800 Euro),er erzählte mir das er noch ein Lager für 400 € im Monat,sowie ein Geschäftswagen zu zahlen hat,außerdem muss er Frau und Kind ernähren..

Minderleistungen fürchtet er denke ich nicht !

Moby,bin jetzt kurz einkaufen ich scanne das nachher ein,grupß
 

gerda52

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@gerda52

1-Mann Betrieb und noch 2 Bekannte Handwerker als Subunternehmen,wenn mal eine Auftragsflaute kommt,kann er den Lohn nicht zahlen (Sind ja immerhin mindestens 800 Euro),er erzählte mir das er noch ein Lager für 400 € im Monat,sowie ein Geschäftswagen zu zahlen hat,außerdem muss er Frau und Kind ernähren..
Sorry, das Argument zieht nicht. Wenn du arbeitest, bringst du ihm auch die entsprechende Kohle ein. Und sollte wirklich einmal Arbeitsmangel vorliegen, kann er Kurzarbeit anmelden oder dich vorübergehend entlassen. Wo ist das Problem?
 
E

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Ich würde den Gegenvorschlag mal so einreichen. Ich würde evtl. auch die herausgenommene Arbeitsgelegenheit evtl. durch eine maßnahme deiner Wahl ersetzen, da das ansonsten etwas wenig ist.


Gültig 21.4.2009 – 21.10.2009

Ziel(e)
Integration in den 1. Arbeitsmarkt oder Ausbildungsplatzsuche


1. Ihr Träger für Grundsicherung Agentur für Arbeit SGB II…… unterstützt Sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung.

- Er unterbreitet Ihnen Vermittlungsvorschläge, soweit geeignete Stellenangebote vorliegen.
- Er nimmt Ihr Bewerberprofil anonym in www.arbeitsagentur.de auf.
[FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT]Er unterstützt die Bewerbungsbemühungen durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen auf vorherige Antragstellung und schriftlichem Nachweis nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III. Bewerbungskosten werden …..(schreibe das bitte hier ab bis) …..vorgelegt werden.

[/FONT]
[FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT]Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45ff SGB III durch Übernahme von Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen auf vorherige Antragsstellung.

[/FONT]
- Er fördert die Arbeitsaufnahme….(bitte schreibe diesen Punkt komplett ab, bis …durch den Arbeitgeber).

2. Bemühungen von ……….. zur Eingliederung in Arbeit.

Sie unternehmen vom 22.4.2009 bis 21.10.2009 mindestens 3 Bewerbungsbemühungen um sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber im Anschluss an den oben genannten Zeitraum folgende Nachweise vor: Liste Eigenbemühungen.

Zur nächsten Vorsprache bringen Sie mit:…(bitte hier abschreiben bis „Liste Eigenbemühungen)

Rechtsfolgebelehrungen:


Die Begründung für die Rechtswidrigkeit dieses Ein-Euro-Job in der EGV lautet: "§ 15 SGB II besagt, dass die Eingliederugnsvereinbarung "bestimmen" soll, welche Leistungen der erwerbsfähige Hilfebedürftige für seine Integration erhält". Die Tätigkeit, die mit "Landschaftsarbeiten" bezeichnet und beschrieben werden, lässt offen, ob du hier Gartenarbeiten machen musst, oder aber es sich um Reinigungsarbeiten handelt."

Die Abwehr gegen die Standardsätze (zeitnahe Bewerbung, Meldepflichten, unverbindlichkeit der EGV für die ARGE) findest du hier:https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/38641-egv-laufzeit-jahr.html im Posting 8, ganz unten unter 1., 2., 3. 4. (die 2. Aufzählung). Die kannst du so übernehmen.
 

Stephen

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Sorry, das Argument zieht nicht. Wenn du arbeitest, bringst du ihm auch die entsprechende Kohle ein. Und sollte wirklich einmal Arbeitsmangel vorliegen, kann er Kurzarbeit anmelden oder dich vorübergehend entlassen. Wo ist das Problem?

Bin ich der Arbeitgeber?

Dein Argument mir gegenüber zählt nicht,was soll den deine Stichelei?
Für was gibt es den diese Förderungen,wenn Sie doch nicht vergeben werden,oder wie du hier andeutest,nicht erforderlich sind ?
Wieso sollte er nicht seinen Nutzen daraus ziehen? Das ist eine kleine Baufirma,in den ersten Monaten werde ich sicherlich nicht immer gleich alles richtig machen,Fehler sind nun mal menschlich,und eine Förderung verringert eben die Kosten im Falle eines Falles.

Siehs mal so...eine Putzfrau kann von Ihrem Chef überall hin geschickt werden,da es meist gleichbleibende Tätigkeiten sind,die ausgeübt werden sollen...
Und nun von der Seite eines Hilfsarbeiters,angenommen der Chef ist ausgebildeter Fließenleger und Stukkateur,diese Arbeiten kann eben kein Hilfsarbeiter gewissenhaft ausüben,rein theroretisch könnte der den Fließenkleber anrühren,und die Fließen zuschneiden,,allerdings gibt es nicht viel zum zuschneiden wenn der Raum ne Größe von 20 - 25 qm² hat,diese Zeit kostet den AG trotzdem Geld...

Ach für wen schreib ich das überhaupt,deine Meinung wird bleiben,aber Sie interessiert mich im Grunde eigentlich nicht.


@ Moby:
Danke dir nochmals,wie soll ich den nun vorgehen?

- Soll ich heute zur Stadtverwaltung,und mich bewerben? Was aber wenn ich sofort angenommen werde (Eine Ablehnung würde ja zu Sanktionen führen)? Dann wird die ArGe ja wegen der Förderung komplett alles verweigern, da ich ja bereits die Arbeitsgelegenheit antreten könnte.

- Muss ich nicht sowieso in der Zeit in der der Widerspruch gestellt wird,bei der Stadt antreten?

Hier mal der Vorschlag der ArGe:

Bezeichnung der Tätigkeit: Landschaftsarbeiten
Beschreibung / Anforderungen: Pflege von Pflanzenbeeten und Pflanzanlagen sowie Grünanlagen in der Stadt XXX sowie Gemeinde XXX; Graspflege an Schulen bzw. Sportzentum und Spielplätzen.
Tätigkeitsorte: Deutschland (Ist Deutschland so i.O ?)
Mehraufwandsentschädigung: 1,50 €/ Std.
Zeitlicher Umfang: (Keine Zahlen,steht nichts da) Stunden/Wöchentlich
Lage und Verteilung: Teilzeit - flexibel
Dauer der Tätigkeit: Vom 22.04.2009 bis 21.01.2010 (Wie soll ich am 22.04 anfangen?)
Kurzbezeichnung der Maßnahme: Arbeitsgelegenheit (Mehraufwand)
Träger der Maßnahme: XXX

Soll ich bei der ArGe anrufen und sagen das ich mich noch nicht beworben habe,und das der potenzielle AG sich nach einer Förderung erkundigt hatte,diese Ihm aber verweigert wurde,obwohl in der EGV von der Förderung für AG gesprochen wird?

Mann ist das eine Scheiße,wieso musste die FM´in mir nun unbedingt jetzt diese AGH aufdrücken...

Danke dir nochmals,

gruß
 

Stephen

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Ich bin echt am verzweifeln,
mein momentaner Plan würde lauten:

Ich stelle mich nachher bei dem AG vor,zeige Desinteresse und betone das ich zwanghaft zu der AGH vorstellig werden solle.Das ich häufiger erkranke,und zudem meine Moral diese AGH anzutreten,etwa bei 0 liegt.

Das Problem dabei,diese Frau wird ja umgehend der ArGe einen Scheid ausstellen,das ich genommen oder nicht genommen werde,beiden unglaublich blöd,den falls ich nicht genommen werde,und die abgeänderte EGV einschicke,vergehen ja auch einige Tage bis zur Bearbeitung...damit hätte die FM´in ja Gelegenheit den 1-Euro-Job für den ich nicht angenommen wurde,mit einem anderen zu ersetzen,oder eben diesen passus beizubehalten und Ihn zu verallgemeinern.


Wenn ich die EGV unterschrieben zurücksende,sowie sie nun steht,hat die ArGe aber wiederum die Möglichkeit die EGV vorzeitig aufzulösen,und in einer Woche eine neue zu erstellen,mit einem neuen 1-Euro-Job....was für eine Zwickmühle....
 
E

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Wenn du heute zum "Bewerbungsgespräch" musst, dann ist es natürlich das beste, wenn du nicht genommen wirst. Dann lösen sich die Probleme von allein. Lass dir bitte etwas einfallen. Aber sei dabei bitte etwas geschickt.

Wenn man dich nämlich unbedingt haben will, dann müsstest du diesen Vermittlungvorschlag schriftlich ablehnen, und das könnte ein wenig riskant werden, denn gem. Gesetz kann man nur "aus wichtigem Grund" ablehnen". Dass, was für dich evtl. ein wichtiger Grund ist, sieht die ARGE evtl. anders und probiert es erstmal mit eine SAnktion, mit der sie sich aber wohl in diesem Fall kaum durchsetzen kann.

Ein wichtiger Grund ist z.B. "Ich kann den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht machen. Beiliegend Attest meines Arztes." oder "Der Job, den Sie da vergeben, ist rechtswidrig".

Dieser Job ist tatsächlich m.E. rechtswidrig, denn er raubt Arbeitsplätze. Das dürfen die EEJobs ja nicht.

Wenn du hier ein klein wenig Mut aufbringst, dann müsstest du diesen "Vermittlungsvorschlag" schriftlich ablehnen und das bei deinier ARGE nachweislich abgeben. Mit diesem Text:

Ablehnung Ihrer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung

Gem. § 16d SGB II muss eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung "zusätzlich" sein. Gem. § 261 Abs. 2 SGB III ist eine Arbeit "zusätzlich", wenn sie ohne die Förderung nicht, nicht in diesem Umfang oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts durchgeführt werden, sind nur förderungsfähig, wenn sie ohne die Förderung voraussichtlich erst nach zwei Jahren durchgeführt werden.

Da es hier um Pflege von Pflanzenbeeten und Pflanzanlagen sowie Grünanlagen in der Stadt XXX sowie Gemeinde XXX; Graspflege an Schulen bzw. Sportzentum und Spielplätzen geht, können diese Tätigkeit niemals in die die Kategorie der in § 261 Abs. 2 SGB III beschriebenen Arbeiten fallen und der Job ist rechtswidrig. Hierfür können Sie zur Verantwortung gezogen werden.

Ferner habe ich erhebliche Bedenken über die Bestimmtheit dieses Vermittlungsvorschlages. Es fehlt der zeitliche Umfang und die Lage der Verteilung nennt sich nur "Teilzeit - flexibel". Ich kann mit der Arbeit auch nicht am 22.4. beginnen, weil dieses Datum schon vorbei ist.

Mit freundlichen Grüßen


Tatsächlich liegt hier ein wichtiger Grund für eine Ablehnung vor, denn der Job ist rechtswidrig. kannst dir aber vorstellen, dass ein Amt dies nicht so ohne weiteres zugibt und das erstmal nicht akzeptieren wird.

Es bleibt abzuwarten, wie die reagieren. Folgende Möglichkeiten erwarten dich:

1. Du hörst gar nichts mehr.
2. Du bekommst einen neuen Vermittlungsvorschlag. In diesem Fall muss aber auch deren EGV geändert werden, denn da steht etwas von Landschaftspflege. Der Job in der EGV muss immer mit der Zuweisung gleichlautend sein.
3. Du bekommst eine Anhörung zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss. Das tun Ämter sehr gerne,wenn sie einschüchtern wollen. In diesen Anhörungsbogen schreibst du das gleiche rein wie in dieser Ablehnung. Lässt nur den Betreff weg. Und immer nachweislich abgeben. Danach hörst du evtl. nichts mehr, oder du bekommst einen SAnktionsbescheid.

Solltest du tatsächlich einen Sanktionsbescheid erhalten (die Möglichkeit ist klein, aber sie besteht), dann hole dir bitte einen Beratungsschein beim Amtsgericht und gehe damit zum Fachanwalt für Sozialrecht. Das kostet dich insgesamt nur 10 Euros. Der Anwalt schreibt den Widerspruch und ein Antrag für das Sozialgericht, damit die nicht sofort kürzen können, sondern erst wenn alles geklärt ist.

Wenn du aus irgend einen Grund keinen Anwalt bekommst, dann melde dich hier nochmal im Forum.
 
E

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Sorry, das Argument zieht nicht. Wenn du arbeitest, bringst du ihm auch die entsprechende Kohle ein. Und sollte wirklich einmal Arbeitsmangel vorliegen, kann er Kurzarbeit anmelden oder dich vorübergehend entlassen. Wo ist das Problem?


:icon_evil: Es werden Millionen für Sinnlosmaßnahmen verpulvert. Wenn Jemand durch Fördergelder einen Job bekommen kann, dann sperrt sich das Amt.
Warum sollte ein kleines Unternehmen denn nicht die Gelder in Anspruch nehmen ?
 

gerda52

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Ghansafan meinte:
:icon_evil: Es werden Millionen für Sinnlosmaßnahmen verpulvert. Wenn Jemand durch Fördergelder einen Job bekommen kann, dann sperrt sich das Amt.

Gelder für die Sinnlosmaßnahmen ist ein anderes Thema, da ist eine Scheinarbeitswelt geschaffen worden.

Warum sollte ein kleines Unternehmen denn nicht die Gelder in Anspruch nehmen ?
Dagegen habe ich ja nichts, wenn die Argumente stimmen. Das ist hier nicht der Fall.
 
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