Wichtige Frage bez. eines 2. ärztl. Gutachtens mit noch immer gleicher Diagnose!!!

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Marcus M.

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Liebe Forumgemeinde,
ich hätte eine wichtige Frage!
Ich hatte Ende 2014 ein Gutachten vom ärztlichen Dienst des Jobcenters, das ich für ein halbes Jahr nicht Erwerbsfähig wäre. Ich hatte bereits einen Herzinfarkt, 2x Vorhofflimmern und eine Herz OP. Seit dieser Zeit bin ich ziemlich psychisch angeschlagen. Habe bereits eine Angsttherapie absolviert (die meiner Meinung nach für mich etwas zu kurz war) und bin nun zur Zeit in einer Tiefenpsychologischen Therapie! Ich muss gleich dazu sagen, das ich eigentlich noch nicht in Rente gehen möchte, und hoffentlich bald noch was in meine Rentenkasse einzahlen kann! Also kurzum bin ich sehr bemüht wieder komplett Fit in jeder Hinsicht zu werden!
Leider ist es so, das mal abgesehen von dem letzten halben, nein besser viertel Jahr man trotz durchgehender Krankmeldung regelrecht vom Jobcenter schickaniert wird ud wurde. Nun wurde ein neues 2. Gutachten nach einem halben Jahr vom Jobcenter gemacht, auch wieder vom selben Arzt, der mir noch beim letzen Gutachten eine halbjährige Erwerbsunfähigkeit attestierte. Noch bevor das 2. Gutachten gemacht wurde habe ich noch mal eingehend mit meiner Psychologin gesprochen und ihr gesagt, das ein weiteres Gutachten zu machen wäre. Sie sagte mir das sie nochmalig die selbe Diagnose stellen werde.
Nun heute die Mitteilung: 3-6 Stunden erwerbsfähig, trotz der wie gesagt selben Diagnose meiner Ärztin. Auf Nachfrage habe ich herausgefunden, das es der selbe Jobcenter Gutachter war, wie beim ersten Gutachten.
Was ist hier zu tun???
Da mich ja meine Ärztin/Psychologin weiterhin krankschreibt, untergräbt dieser zweifelhafte "Allgemeinmediziner" ja somit diese AU, was soll das???
Hat meine Psychologin die Möglichkeit an dieser Stelle mir nochmalig trotz diesem neuen Gutachten etwas Nachzulegen/ATTEST/ Krankmeldung auf unbestimmte Zeit.....
Da ich mich einzig und alleine auf meine Therapie konzentrieren will ist dies alles alles andere als Genesungsproduktiv!
Denn kaum war das 2. Gutachten in der Schwebe, hatte ich wieder seit längerer Zeit eine Panikattacke mit Krankenhaus/Notaufnahme usw....
Bitte um Hilfe und Tips!
 

Marcus M.

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Anna B.

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AW: Wichtige Frage bez. eines 2. ärztl. Gutachtens mit noch immer gleicher Diagnose!!

Hallo,

der Arzt vom JC hat lediglich festgestellt,dass deine Erwerbsfähigkeit 3 bis unter 6 Stunden beträgt..d.h. für das JC, dass sie dir Stellenangeboten vorlegen müssen, von Beschäftigungsverhältnissen in dieser Zeitspanne...wenn du wieder arbeitsfähig bist!!!

du mußt unterscheiden zwischen arbeitsunfähig und erwerbsunfähigkeit...

du magst zwar noch für 3 bis 6 Stunden erwerbsfähig sein, aber du bist trotzdem derzeit weiterhin au...!!

wenn das JC deine AU überprüfen will, dann müssen sie die KK einschalten und die muß den MDK einschalten..

der Gutachter vom JC ist nur für die Feststellung da, ob ggf. volle oder Teilerwerbsminderung vorliegen könnte...

wenn du nun aufgrund des Gutachten eine Rente beantragen sollst, steht vor einer endgütligen Entscheidung immer noch die DRV..die entscheidet einzig und allein darüber, ob du nun Rente bekommen würdest oder nicht...

alles tangiert aber überhaupt nicht deine derzeitige Arbeitsunfähigkeit.....!!

solange deine Ärzte dich au schreiben und eine Begutachtung zur Arbeitsunfähigkeit vom MD der KK noch nicht durchgeführt wurde, bist du weiterhin au...
 

Marcus M.

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AW: Wichtige Frage bez. eines 2. ärztl. Gutachtens mit noch immer gleicher Diagnose!!

Vielen Dank liebe Anna für Deine aufschlussreiche Antwort! :dank:
Heute hatte ich einen Termin bei meiner Fallmanagerin. Da ich laut dem letzten ärztlichen Gutachten 3 bis unter 6 Stunden (bei einer psychischen Minderbelastbarkeit eingeschränktes Leistungsvermögen / Therapie wird in Anspruch genommen...) belastbar sein soll. Bin aber von meiner Psychologin weiterhin krankgeschrieben.
Nun soll ich mit ihr über die Möglichkeit einer Erwerbsunfähigkeitsrente sprechen und ob diese lt. Meinung meiner Ärztin Sinn machen würde.
Irgendwie widerspricht sich hier alles und jeder, Gutachten sagt, 3-6 Stunden, ist aber momentan nicht möglich da ich AU bin, nun möchte man mich anscheinend in eine Erwerbsunfähingkeitsrente abschieben, womit ich selbst absolut nicht einverstanden bin.
Wäre nicht diese andauernde "Schikane" vom Jobcenter, die nicht gerade gesundheitsfördernd ist, hätte ich diese Affen vom Amt sicherlich schon längst los und könnte wieder arbeiten. Man gibt einem nur keine Zeit richtig gesund zu werden.
Was soll ich jetzt tun?! ...oder was würdest Du mir raten?!
LG Marcus:confused:
 

gelibeh

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AW: Wichtige Frage bez. eines 2. ärztl. Gutachtens mit noch immer gleicher Diagnose!!

So leicht geht das nicht mit einer EM-Rente, wie sich die SB das vorstellt. Gerade bei psychischen Krankheiten ist das sehr schwer.

Du bist doch krank geschrieben, warum rennst Du denn zu den Meldeterminen beim Jobcenter? Es scheint Dir damit ja nicht gut zu gehen? Und womit schikaniert Dich das Jobcenter?
 

Marcus M.

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AW: Wichtige Frage bez. eines 2. ärztl. Gutachtens mit noch immer gleicher Diagnose!!

:dank:gelibeh
Gerade das ich mich nun bei meiner Pyschologin erkundigen muss, ob eine EU bei mir Sinn machen würde empfinde ich als Schikane. Wobei ich das eigentlich strikt ablehne!
Und ich glaube meine Ärztin denkt da sicherlich in meinem Sinne, leider habe ich noch nicht mit ihr gesprochen.
Hab´ das Gefühl immer schön auf Trapp gehalten zu werden, persönliche Umstände sind denen schei**egal! Selbst Krankmeldungen werden stets iggnoriert (Einladungen incl. Rechtsfolgebelehrung...) und versucht durch
"zweifelhafte" Gutachten vom ärztl. Dienst des Jobcenters zu untergraben. Mein Geld bekomme ich als Scheck, heute ist der 3. und immer noch nicht da. All sowas zermürbt!!!
Wie sollte ich z.B. Meldetermine beim Jobcenter umgehen?! Die heftigst nervenaufreibend sind, gerade der letzte.
Und was meintest Du mit das sich meine SB das mit der EM Rente etwas leicht vorstellt.
:icon_dampf::icon_kotz2:
 
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